Jhumpa Lahiri Melancholie der Ankunft

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Inhaltsangabe zu „Melancholie der Ankunft“ von Jhumpa Lahiri

Pulitzer-Preis 2000 für Belletristik <P> MELANCHOLIE DER ANKUNFT - wohl jeder Leser bedauert es, wenn er wieder am Ende einer dieser elegant geschriebenen, dabei aber überaus gefühlvollen Geschichten angelangt ist. Und durchweg sind es Lahiris Figuren, die so seltsam berühren und den besonderen Zauber dieser Geschichten ausmachen. Menschen zwischen den Welten: Da ist der Ich-Erzähler aus "Der dritte und letzte Kontinent", der, ironisch und anrührend zugleich, seinen langen Weg über drei Kontinente, von Kalkutta über England bis in die amerikanische Universitätsstadt Cambridge, schildert; da ist die Inderin Mrs. Sen, die ihre ganze Sehnsucht nach der verlorenen Heimat in der Freundschaft mit einem kleinen amerikanischen Jungen zu kompensieren sucht. <BR> Und da sind Shoba und Shukumar, das junge Ehepaar aus der vielleicht schönsten Geschichte der Sammlung, "Eine vorübergehende Angelegenheit". Seit Shoba durch eine Fehlgeburt ihr lang ersehntes Baby verloren hat, ist ihre Ehe mit Shukumar aus dem Lot geraten. Während einer fünftägigen abendlichen Stromsperre beschließen die beiden, die Zeit im Dunkeln zu überbrücken, in dem sie sich abwechselnd etwas aus ihrem Leben erzählen - und zwar etwas, das sie dem anderen bislang verschwiegen haben. Ein gefährliches Unterfangen, wie sich am letzten Tag des Stromausfalls zeigt: Shukumar erzählt seiner Frau, was damals, in den ersten Stunden nach der Fehlgeburt, wirklich geschah ...

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  • Rezension zu "Melancholie der Ankunft" von Jhumpa Lahiri

    Melancholie der Ankunft
    sumsidie

    sumsidie

    18. December 2009 um 14:32

    Kleine aber feine Kurzgeschichten über Einwanderer aus Indien und die Probleme sich in einer anderen Kultur, hier den USA, einzuleben. Jeder Charakter ist anders und auf seine Art liebenswert. Kurzweilig.

  • Rezension zu "Melancholie der Ankunft" von Jhumpa Lahiri

    Melancholie der Ankunft
    beate

    beate

    08. March 2009 um 18:49

    Bezaubernd, wie die Autorin uns die Personen in ihren Geschichten nahebringt. Sie lässt uns mitfühlen, wie sie in ein neues Leben aufbrechen, sich Fremdes vertraut machen, sich nach ihren Wurzeln sehnen. Schon nach wenigen Sätzen tauchen wir in eine andere Welt ein, die wir nur ungern wieder verlassen. Wahrhaft preiswürdige Erzählkunst!

  • Rezension zu "Melancholie der Ankunft" von Jhumpa Lahiri

    Melancholie der Ankunft
    MariaBecca

    MariaBecca

    06. May 2007 um 14:49

    Dieses Buch, das im Jahr 2000 mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet wurde, enthält 9 Kurzgeschichten, die allesamt indische Protagonisten haben. Viele von ihnen sind Einwanderer der ersten oder auch zweiten Generation in den USA und so handeln die Geschichten auch vor allem davon, wie sie ihr Leben zwischen den zwei Kulturen meistern; zwischen ihrem Glauben und Tiefkühlkost aus dem Supermarkt, zwischen arrangierten Hochzeiten und der Entscheidungsfreiheit des Westens, die - obwohl kastenlos - auch nicht automatisch glücklich macht. Diese Kurzgeschichtensammlung von Jhumpa Lahiri ist wirklich außergewöhnlich und durchaus zu recht preisgekrönt.

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