Jiang Rong Der Zorn der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Der Zorn der Wölfe“ von Jiang Rong

Das große Abenteuer-Epos aus China Der Student Chen Zhan wird während der Kulturrevolution in den 60er Jahren in die Innere Mongolei geschickt, um dort das Leben der Viehzüchter kennenzulernen. An der Seite seines Lehrers Bilgees trotzt er den Witterungen, und er erhält Einblick in die Mythen und Traditionen des mongolischen Volks. Vor allem aber macht er Bekanntschaft mit den Wölfen, deren Klugheit und Mut die Mongolen immer fasziniert haben – und bald verbindet ihn eine tiefe Liebe zu einem Wolfsjungen. Doch Unheil kündigt sich an, als die Chinesen das wirtschaftliche Potenzial der Steppe wittern: Profitgier droht das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu zerstören.

Ungewöhnlich und spannend

— Monsterbounty

Das Duell "Imperialistische Großmacht gegen Naturprinzipien" wird hier faszinierend beschrieben! Ein MUSS für Wolfsfans; aber mit Längen...

— Stryke83

Tolle Story über das Leben in der Mongolei, leider mit viel Tierleid verbunden

— Pat82

Ich wünschte, die ganze Welt würde dieses Buch lesen.

— tonks

Ganz, ganz großartiges biographisches Werk zum Thema Mongolei, Natur, Wölfe und die Zerstörung durch den Menschen. Ein lehrreiches Werk!

— Yllin

Fantastische Wortbilder, faszinierend, aber auch traurig.

— wakinyan

Eine Geschichte, die einem etwas zum denken gibt, auch wie wir mit der Welt umgehen. Obwohl man etwas lange braucht bis man durch ist :)

— Lupalii

Ein sehr gutes Buch nur leider brauch man lange zum lesen!:)

— KimSabrina

Ein wunderbares Buch, dass sich in der Mitte leider etwas zieht. Regt zum Nachdenken an !

— garagauth

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  • Der Zorn der Wölfe

    Der Zorn der Wölfe

    Angel10

    17. July 2017 um 12:23

    - China, innere Mongolei
    - Kulturrevolution
    - Leben mit Wölfen

  • Ungewöhnlich und spannend

    Der Zorn der Wölfe

    Monsterbounty

    05. January 2017 um 21:19

    Während der Kulturrevolution wird der Pekinger Student Chen in die Innere Mongolei geschickt, um einer Brigade nomadischer Mongolen Bildung zu vermitteln, doch es ist Chen, der von den Mongolen lernt."Zorn der Wölfe" thematisiert den Gegensatz zwischen den im Einklang mit der Natur lebenden Mongolen und den ethnischen Chinesen, sowie die fatalen Folgen der landwirtschaftlichen Kollektivierung, die verheerende Schäden in der Ökologie der Steppe hinterlässt und die gewachsenen und traditionellen Lebensformen der Mongolen zu zerstören droht - was gleichzeitig versinnbildlicht wird durch das Motiv des Wolfes, der in der Handlung genauso unbeugsam und wild , aber auch vom Untergang bedroht ist, wie die Mongolen selbst.Der Roman, der der sich in kurzer Zeit zum Bestseller entwickelte und bislang in mehr als 30 Sprachen übersetzt worden ist, beschreibt den Beginn einer Entwicklung, deren Spätfolgen gegenwärtig deutlich zu erkennen sind. Heute gehören die Mongolen der Inneren Mongolei zu den bedrohten Völkern und sind zu Minderheiten in ihrem eigenem rohstoffreichen Territorium geworden, das über die Jahre mehr und mehr von ethnischen Chinesen besiedelt wurde. Die traditionelle nomadische Viehwirtschaft ist durch oft ungeeigneten Methoden des landwirtschaftlichen Ackerbaus verdrängt worden, die zur Wüstenbildung und einer Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts geführt haben."Zorn der Wölfe" verwandelt die Elemente dieser Problematik in einem Roman mit beachtlicher atmosphärischer Dichte und gelungenen sprachlichen Bildern einer beeindruckenden Naturschönheit, die ein ungewöhnliches und originelles Leseerlebnis garantieren.

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  • Ein Buch aus dem man eine Lehre ziehen kann

    Der Zorn der Wölfe

    Saphire

    10. December 2014 um 15:51

    Der Zorn der Wölfe ist ein lehrreiches Buch. Und zwar vor allem das. Wenn der Titel auch ein wenig reißerisch klingt, kann man das auf gar keinen Fall von dem Buch erwarten. Die Story steht eindeutig im Hintergrund. Vordergründig wird eher sachlich und neutral die traurige Geschichte der Flora und Fauna der Mongolei, eines Landes, dass durch sinnlose Maßnahmen eines fremden Landes fast vollkommen in eine leblose Wüste verwandelt wurde, behandelt. Menschliche Schicksale spielen dabei weniger einer Rolle, sondern viel mehr der Zerfall der Natur und der daraus folgende Niedergang einer an sie gekoppelten Kultur und diverser Menschenleben. Das Buch spielte in jenen Zeiten, in denen China große Macht über das Land hatte und  tatsächlich glaubte alle landschaftlichen Regionen und natürlichen Biotope auf dieselbe Art und Weise bändigen zu können, um sie für die  Landwirtschaft möglichst effizient nutzbar zu machen. Wie sehr dieses Vorhaben nach hinten losgegangen ist, wird vor allem am Leben (und Sterben) der Wölfe festgemacht. Diese immer in enger Ankopplung an ein paar Hauptfiguren, die aber eher blass gezeichnet sind. Vor allem in Anbetracht des Umfanges des Buches, ist es tatsächlich an einigen Stellen durchaus schwierig zu lesen. Auch der sachbuchartige Erzählstil macht es einem nicht immer leicht, allerdings ist es unglaublich interessant zu lesen, was die Mongolei einmal war und wie schnell sie durch rücksichtsloses Eingreifen des Menschen in eine Wüste verwandelt wurde.  genau das ist auch Kernaussage des Buches. Die Ausbeute der Natur, die Zerstörung all dieser natürlichen Biotope und Lebensräume hat vor allem eins zu Folge: das wir ein für den Menschen lebensfeindliches Territorium schaffen. Die Natur ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihr. Zerstören wir die Natur, zerstören wir auf kurz oder lang uns selber. Diese Aussage schwebt klar über dem Buch und wird auf gute, akkurate, wissenschaftlich und historisch gut belegte Art und Weise dargelegt.

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  • Eine Hymne an die Natur

    Der Zorn der Wölfe

    KimSabrina

    >> Eine Hymne an die Natur und den unzähmbaren Willen, die eigene Freiheit zu behaupten! << ~ Paris Match Ein Geheimnisvolles Land. Die Sehnsucht nach Freiheit. Die Stunde des Wolfes. Ein gutes Buch! Man lernt die Mongolei und die Mythen und Traditionen des Landes und des mongolischen Volks kennen. Es ist ein mitreißendes und sehr aufwühlendes Buch. Großartig geschrieben aber denoch ist die Geschichte traurig und grausam. Wer das Buch nicht liest wird nie erfahren wie das Leben wirklich in den 60er- Jahren dort war. Man kann sich nicht vorstellen dort zuleben weil es sehr hart für die Menschen ist. Denoch ist es empfehlenswert vorallem für Wolfsfans, Naturfans und auch andere. Man wird lange noch auf das Buch zurückblicken da es einem nicht aus dem Kopf geht.

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    • 3

    KimSabrina

    28. June 2014 um 17:56
  • Schwere Kost

    Der Zorn der Wölfe

    Zara

    18. July 2013 um 21:36

    Geplant hatte ich zwei Wochen für das Buch. Nun habe ich über 5 Wochen daran gelesen, weil es so schwer verdaulich ist.
    Es ist wundervoll und grausam zugleich. Atemberaubend und dann wieder betäubend.

    Das Buch ist mitreißend.
    Ich war in einem Gefühlschaos: Wut, Empörung, dann Hoffnungsschimmer und plötzlich Traurigkeit. Wow.

    Ich werde noch lange an das Gelesene denken. 

  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    November

    22. July 2012 um 21:50

    "Der Zorn der Wölfe" (oder der passendere Original-Titel :'Wolfstotem') von Jiang Rong ist ein absolut faszinierender und aufrüttelnder Roman, der von der Kultur der mongolischen Nomaden, ihrer Verehrung des Wolfes auf geistiger Ebene und ihrem tiefen Respekt vor der sie umgebenden Natur handelt. Aus der Einführung geht hervor, dass Jiang Rong ein Pseudonym des mehrmals verfolgten und inhaftierten Konterrevolutionärs Lu Jiamin ist, der andernfalls dieses Buch, an dem er über 6 Jahre schrieb, wegen der chinesischen Zensur nicht hätte veröffentlichen können. So jedoch ist es ihm gelungen seine und die Erinnerungen anderer Graslandbewohner zu einem imposanten Roman zu verweben und zu publizieren. Chen Zhen (Rongs alter ego) ist einer der ersten, der - noch freiwillig - im Zuge der Kulturrevolution der 60er zur Umerziehung aufs Land geschickt wird. Dort, in der inneren Mongolei auf dem Olonbulag-Grasland, erlernen er und andere Oberschüler das harte, doch von einer ihnen unbekannten Freiheit erfüllte Leben der mongolischen Viehzüchter. Zwischen monatelangen Wintern, eisigen Schneestürmen, kurzen und arbeitsreichen Sommern, zwischen alten Mythen, Wolfsverehrung und Wolfskriegen werden sie einer Welt gewahr, in der das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur den obersten Stellenwert einnimmt. Chen Zhen ist von der Mentalität des Graslandes und mehr noch von der Intelligenz der Wölfe in den Bann gezogen. Doch es dauert nicht lang, bis Menschenmassen und Maschinen in rücksichtsloser Ignoranz das empfindliche Gleichgewicht der Zerstörung preisgeben... Meines Erachtens hat Jiang Rong der Menschheit mit seinen Erinnerungen und Gedanken ein sehr wertvolles und nachdenklich stimmendes Buch in die Hände gelegt. Wenn es auch nicht mit einem üblichen Roman zu vergleichen ist, so empfand ich es doch trotzdem als atmosphärisch dicht und spannend aufgrund all der Schilderungen der einzigartigen Landschaft und der vielen Erlebnisse und Erkenntnisse des Protagonisten. Die Hymne an Natur und den Lehrmeister Wolf ist bewegend und eindringlich - zeigt sie doch, wie sehr sich der Mensch eigentlich an der vollkommenen Natur orientiert hat und worin vielleicht die wahre Stärke einer Gesellschaft besteht. Um so größer die Wut, wenn man sieht, wie der Mensch in seiner Unwissenheit und Ignoranz mit Grausamkeit und ohne Respekt alte Traditionen, und ganz besonders seine Umwelt misshandelt. Fast schon möchte ich sagen, dass dieses Buch ein verzweifelter Aufschrei ist, sich wieder zu besinnen. Ein Aufschrei, der nicht nur über die nun verödete mongolische Steppe hallt, sondern auch dort zu hören ist, wo Natur und ehrwürdige Bräuche von Mensch und Maschine in diesem Augenblick zerstört werden.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    Jari

    31. August 2011 um 22:37

    Inhalt: Als Jugendlicher reiste der Chinese Chen Zhen einige Jahre in die Innere Mongolei, um das Leben der Nomaden kennenzulernen. Dabei verfällt er schon bald einer intensiven Leidenschaft: Chen entdeckt die Wölfe. Die Wölfe sind ein wichtiger Teil im Gleichgewicht des Graslandes und haben einen hohen Stellenwert im Leben und Glauben der Nomaden. Chen ist fasziniert von dieser Welt und beschäftigt sich intensiv damit. Doch China in den 60ern ist im Aufbruch, viele Chinesen hungern. Da kommt ihnen das Grasland in seiner Pracht und Weite gerade recht... Meine Meinung: Jiang Rongs Bericht "Der Zorn der Wölfe" ist ein Buch, das aufrüttelt, schockiert und entsetzt. Dennoch gehört es zu jenen Büchern, die man gelesen haben sollte. Vor allem dann, wenn man sich für die Natur und die Umwelt interessiert. Nein, "Der Zorn der Wölfe" ist kein Öko-Plädoyer. Davon ist es meilenweit entfernt. Das Buch ist der Bericht über Rongs eigene Zeit in der Inneren Mongolei, versteckt hinter dem Pseudonym "Chen Zhen". Dass die geschilderten Geschehnisse auf wahren Begebenheiten beruhen, macht das Buch umso packender. Und umso schrecklicher. Am Ende habe ich geweint. Jedoch kommt es hier nicht zu Ende zum grossen Schock oder zum grossen Show-Down, das Buch ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die vom Einen zum Anderen führen. "Zorn der Wölfe" vereint hochpolitische Themen, Chens Lebensgeschichte und tiefes Verständnis für Mutter Natur. Wir erleben China in den 60er Jahren, das Denken der chinesischen Bevölkerung. Vor allem die Führer der Nation und auch der Brigaden hat mich entsetzt. Chen lernt von seinem Alten Freund Bilgee viel über die Natur, das Gleichgewicht im Grasland, und gemeinsam versuchen sie, die Katastrophe aufzuhalten. Doch die Männer wollen nicht hören. Ein einmal gefasster Beschluss lässt sich auch mit Fakten nicht mehr rückgängig machen. Wenn sie von einem als rückständig geltenden Volk hervorgebracht werden, sowieso nicht. Von daher hat sich bis heute nicht viel geändert. Rong schreibt in einer lebendigen Sprache, die das unterdessen verschwundene Grasland wieder zum Leben erweckt. Man wird vom Autoren gepackt und in die Geschichte hineingezogen, man kann das Blöken der Schafe förmlich hören. Den Wind auf seiner Haut spüren. Und somit auch den Tod der gehetzten Wölfe, der in Fallen verendeten Tiere, die Qualen des Graslandes, das mit jeder Seite mehr abstumpft. Ich wollte die Entscheidungsträger der Chinesen am liebsten am Kragen packen und kräftig durchschütteln. Obwohl Chens Erlebnisse weit zurückliegen, verliert das Buch nicht an Aktualität. Eher im Gegenteil. Die Menschen können viel von "Der Zorn der Wölfe" lernen, weshalb ich denke, dass man sich mit dem Titel auseinandersetzen sollte. Auch wenn man sich zuvor weniger mit dem Ökosystem beschäftigt hat. Was Chen von Bilgee über das Grasland lernt, das kann auch auf andere Gebiete unserer Welt angewandt werden. Rongs Titel ist für ungeduldige Leser jedoch leider ungeeignet. Es gibt keinen tatsächlichen Höhepunkt und der Autor beschreibt auf fast 700 Seiten ausführlich das Leben der Nomaden. Das harte Dasein auf den Weiden und in den Zelten wird lange und ausführlich beschrieben. Wer solche Beschreibungen nicht mag und rasch das Interesse verliert, wird bald frustriert sein. Auch ich musste mich oft durch das Buch kämpfen, bis ich dann auf die Idee kam, den Titel häppchenweise zu lesen. So konnte ich mich mit dem deftigen Inhalt und den Beschreibungen auseinandersetzen, ohne mich überfordert zu fühlen. Doch 40 Seiten pro Tag waren schon genug, um mein Herz zum Rasen oder zum Schmelzen zu bringen. Fazit: "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong ist etwas vom Besten, was die zeitgenössische Literatur zu bieten hat. Es ist ein grosses und grossartiges literarisches Meisterwerk, das uns hilft, zu verstehen. Man muss Nerven haben, um die Brutalität der Natur zu verstehen. Aber noch mehr Nerven braucht es, um die Bestialität der Menschen mitanzusehen. Niemand sollte sich diesen Titel entgehen lassen. Schon gar nicht jene Leute, die dafür kämpfen, dass uns die Natur auch in Zukunft noch erhalten bleibt.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    Katsu

    09. June 2011 um 16:01

    "Der Zorn der Wölfe" erzählt eine Episode aus dem Leben des Studenten Chen Zhan in der Mongolei. Er berichtet von den Traditionen und Legenden des mongolischem Volkes, bei welchem er lebte und schildert den Eindruck, den er während seiner Zeit dort gewann. Ich muss sagen, im ersten Moment war ich verwirrt, Obgleich auf dem Cover Roman steht war ich mir beim Kauf nicht sicher, ob das nun einer ist oder ob das doch eher eine Autobiographie ist. Dennoch hat mir das Buch einen guten Eindruck erschaffen, wie es zu dieser Zeit war. Es war teils echt faszinierend zu lesen, wie die Menschen der Mongolei doch viel von den Wölfen gelernt hatten. Doch hatte es mich fast gleichermaßen erschrocken, wie raffgierig die Menschheit sein kann und was sie alles tut um das zu bekommen, was sie will Wie zum Beispiel das "Massentöten" der ganzen Wolfsrudel. Insgesamt war das Buch gut geschrieben, ebenso wie der Inhalt, allerdings war es für mich etwas zu langatmig. Man hatte den Eindruck, dass der Autor nicht zum Punkt kommt. Ich musste mich als immer wieder aufraffen, damit ich weiterlese.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    cvcoconut

    19. May 2011 um 11:14

    Ich lese ja eigentlich sehr gerne Biographien, aber bei der war ich etwas enttäuscht. Er schreibt ja von seinen Erfahrungen, mit dem Leben eines Nomadenvolkes. Aber teilweise war das Buch einfach nur sehr langatmig und ich mußte mich eher durchquälen. Das Leben in diesen Völkern ist sehr interessant beschrieben und auch das Zusammenleben mit den Tieren. Die Gefahren vor der Natur wird einem erst mal richtig deutlich. Im Großen und Ganzen war das Bich ganz okay, aber wer so etwas nicht unbedingt liest würde ich es nicht empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    Amelie Windschuh

    04. May 2010 um 22:37

    Nehmen sie sich zeit, dieser bestseller ist nichts für zwischendurch, nichts für abends vor dem einschlafen um ihn zu begreifen und zu durch dringen sollte man sich auf einen harten stuhl an einen tisch setzen und möglichst voreigenommen sein. Ein Student beschließt dort zu leben wo andere niemlas hin kommen mitten in der prärie als Scharfhirte in mitten einer atemberaubenden Landschaft. Aber was vielelicht nur ein Abenteuer sein sollte fernab von der Diktatur chinas beginnt zu einer lebenseinstellung zu werden. Jiang Rong beschreibt ein Leben im Einklang mit der NAtur er erzählt von sagenhaften Menschen die in ihrere einfacheit einen spagat hinlegen wie er uns "fortschrittlichen" menschen nicht gelingen mag!! Im Einklang mit der Welt zu leben zu geben und zu nehmen und dabei im Gleichgewicht zu bleiben. Er begreift wie wichtig jedes einzelne Tier ist und vorallem lernt er die bedeutung der wölfe. er verliebt sich in sie und beschreibt in dem buch ihr undurchdringbares wesen. Es ist ein langer weiter roman der einem dieses freie harte leben ( wie es ja leider nicht mehr existiert den er beschreibt auch den zerfall des hirten dasein und die gründe) nicht nur sehr nahe bringt sondern einem auch die tränen in die augen treibt wie sehr wir menschen doch nur zerstören, rauben und nehmen anstatt der natur etwas zurück zu geben. er erzählt von einem glauben der einem so logisch erscheint und berührt. und ganz neben bei stielt er ein wolfsjunges und beginnt es auf zu ziehen.. In china ging dieses buch ilegal über die ladentheke denn es hat doch zuviel spitzen gegen die unterdrückung und diktatur chinas..

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    dzaushang

    22. April 2010 um 10:55

    Seit Jahrtausenden besteht es, das Grasland der Inneren Mongolei. Seit unendlichen Zeiten leben hier Mensch und Wolf, voller Respekt und Achtung voreinander. Halten ihren kostbaren Lebensraum im natürlichen Gleichgewicht, lernen voneinander, bekämpfen einander und wissen, dass keiner ohne den anderen in Würde überleben könnte. In „Der Zorn der Wölfe“ entführt uns der chinesische Autor Jiang Rong in diesen archaischen Lebensraum der Inneren Mongolei. Er selber hat, zu Beginn der Kulturrevolution, Jahre dort zugebracht und lässt uns an der Seite seines Protagonisten Chen Zheng diese Zeit nachempfinden und erleben. Mit ihm werden wir, von den ersten Seiten an, hineingeworfen in eine grandiose Schau der Natur. Sie wird, auf fast magische Weise, in all ihrer unendlichen Weite und Schönheit gezeichnet, wird uns mit all ihren Schrecken und Grausamkeiten vor Augen geführt. Wir kämpfen uns mit den Helden durch Schneestürme und glühende Hitze, lernen die Bräuche, die Sitten, die Lebensphilosophie der Mongolen kennen, sei es, dass wir gerade am Lagerfeuer sitzen oder in deren Behausungen, der Jurte. Wir finden uns wieder bei den Pferdehirten, draußen auf einsamen, weit entfernten Weidegründen oder bei der ewigen Jagd nach dem Wolf. Ja, der Wolf. Er ist dem Menschen gleichgestellt, das Verhältnis ist von gegenseitigem Respekt getragen. Mensch und Wolf, beide sind sie doch Geschöpf Tenggers, des schamanistischen Himmelsgottes. Beide sind sie für den Erhalt des natürlichen Gleichgewichts in ihrem Lebensraum wichtig und verantwortlich. Beide sind sie über die Maßen freiheitsliebend. Und wenn der Mensch im Laufe seines Lebens den Wolf auch jagen mag, jagen muss, an seinem Lebensende kann seine Seele nur dann erlöst werden, wenn sein Leichnam, vom herrenlosen Ochsenkarren an unbestimmtem Ort heruntergefallen, von einem Wolfsrudel gefressen wird. So will es die Jahrtausende alte Tradition der Mongolen. Jiang Rong schreibt seinen Roman in dem Wissen, dass dem Leben im Grasland große Gefahr durch sein eigenes Volk, den Han-Chinesen, drohen wird. Sie werden das seit Urzeiten gehütete Gleichgewicht dieser grandiosen Landschaft innerhalb weniger Jahrzehnte zerstört haben. Einen bitteren, das Herz zerreißenden Vorgeschmack von dem, was dass heißt, bekommt der Leser im letzten Drittel des Buchs vor Augen geführt. Es wird dies das Ergebnis des Kampfes um Lebensraum zwischen den sesshaften Ackerbauern, den Han-Chinesen, die aus dem Kernland Chinas immer weiter nach Norden ins Grasland, auf der Suche nach neuem, fruchtbaren Ackerland, vordringen und den dort ansässigen Mongolen mit ihrem Leben als Nomaden sein. Der Wolf wird nur eines der ersten Opfer sein. Viele tausend Jahre lang waren die Mongolen mit ihren Schaf- und Pferdeherden den Chinesen und vielen anderen Völkern Asiens überlegen. Mit ihren großen Pferdearmeen, mit ihrer, durch die Beobachtung der Natur geprägten, Kriegstaktik errichteten sie einstmals ein riesiges asiatisches Reich. Jetzt, mit Beginn der Kulturrevolution, neigt sich die Waage langsam aber sicher zu Gunsten der Chinesen. Dem Autor ist ein großartiges Portrait einer längst vergangenen Zeit geglückt. Jiang Rong gelingt es mit wunderbarer Sprache und Klarheit davon zu erzählen was geschieht wenn sich die Gleichgewichte verschieben, wenn Geben und Nehmen, wenn der Respekt vor der Natur aus dem Tritt gerät. Ganze Zivilisationen, vielfältige, lebendige, Jahrtausende alte natürliche Lebensräume können dann in kürzester Zeit veröden, der Wolf, die Kreatur, wird dann ausgerottet sein. Er hält sich nicht mit Kritik an seinem Volk, den Chinesen zurück. Es ist wunderbar mitzuerleben, wie der Protagonist gar nicht anders kann, als sich im Laufe der Handlung immer mehr für die Sichtweisen und Überzeugungen der Mongolen zu öffnen. Wenn sich der Leser, ohne wenn und aber, darauf einlässt in eine völlig fremde Welt einzutauchen, kann er, zumindest für den Zeitraum der Lektüre, auch zu so etwas wie einem halben Mongolen werden.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    Marco

    08. February 2010 um 23:13

    Jiang Rong hat Millionen chinesische Leser in die Innere Mongolei zu dem einfachen Leben der Nomaden entführt. Das Buch sorgte für Aufsehen, weil es ungeniert die neue naturzerstörerische chinesische Lebensweise und damit auch die maoistische Staatsmacht kritisiert. Rong erzählt die Geschichte vom chinesischen Studenten Chen Zhen der freiwillig während der Kulturrevolution in den 60er Jahren in die Innere Mongolei zieht, um dort bei den Normaden lebt und arbeitet. Er lernt dort eine völlig fremde und faszinierende Welt kennen, die ihn verändert und zum Nachdenken bringt. Er geht auf in dem einfachen und harten Alltag, weil er erkennt, wie nah die Menschen von und mit der Natur im Einklang leben. Vor allem ist Chen Zhen von den Wölfen und versucht mit seinem Freund einen kleinen Wolf großzuziehen. Doch dabei gerät er zunehmend in Schwierigkeiten. Zudem muss er miterleben, wie das natürliche Gleichgewicht, vor allem durch die Intervention der Chinesen, in der Inneren Monglei immer weiter zerstört wird. Rongs Roman ist eine Hymne an die Natur und ein Ruf nachhaltig zu leben. Mit vielen konkreten Beispielen zeigt der Autor, wie sehr kleine Veränderungen das natürliche Gleichgewicht empfindlich stören kann und wie viele Dinge miteinander zusammenhängen. Ein tolles Buch, mit dem langsam warm werden muss, dass dann aber einen roten Faden offenbart, dessen Ende man unbedingt erfahren möchte.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    Eule

    13. October 2009 um 07:56

    Das Buch erzählt die Geschichte / ist Biographie eines jungen Chinesen, der in der Mongolei mit den dortigen Viehhirten lebt. Der Hauptcharakter (und auch einige seiner Kameraden) lernen von den Mongolen ein Verständnis für das Zusammenspiel der einzelnen Lebewesen im Grasland zu entwickeln. Insbesondere die Rolle die der Wolf hierbei als größter Widersacher der Hirten und zugleich angebetetes Totem einnimmt, wird dabei in den Mittelpunkt gestellt. So wird neben der Erzählung eines jungen Mannes, der sich in einer anderen Kultur wiederfindet und versucht diese zu verstehen, zugleich ein Vergleich der beiden Kulturen auf einer abstrakteren, häufig politischen Ebene vorgenommen. Wieder und wieder betont der Hauptcharakter die Überlegenheit der nomadischen Mongolen gegenüber den Chinesen, während die Geschichte des Buches zugleich die aus Unverständnis und Profitsuche entstandene Zerstörung des Graslandes und der mongolischen Kultur beschreibt. Ein Werk voller wunderschöner Eindrücke und Emotionen, aber auch sehr traurig.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    laughing_buddha

    26. April 2009 um 21:17

    Die Geschichte beschreibt das Leben des Nomadenvolks der Mongolen im Gleichgewicht mit ihrer geographischen Heimat, dem sogenannten Grasland, und den davon lebenden Tieren, vor allem den Wölfen. Leider wurde dieses sensible Ökosystem mit dem Eindringen der chinesischen Bauernsöhne zerstört und damit auch typische Lebensweise der Mongolen. Über diese ferne Kultur der Menschen und Wölfe zu lesen, hat mir sehr gut gefallen. Dennoch ist es mir zeitweise schwer gefallen, die 700 Seiten über bei der Stange zu bleiben, weil (vielleicht typisch chinesisch, aber ich kenn mich da nicht aus) die handelnden Personen nicht wirklich entwickelt werden, so dass man bei der Tragik der Geschichte angemessen mitleidet...vielleicht war ich aber auch nur zu gespannt auf die letzte Dosis Lisbeth.

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  • Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Der Zorn der Wölfe

    chiara

    25. March 2009 um 18:19

    Nach dem Lesen des Vorwortes wusste ich nicht, wie ich das Buch von Jiang Rong einordnen soll. Ist nun „Der Zorn der Wölfe“ ein Roman, wie auf dem Buch steht, oder doch eine Autobiografie? So ganz sicher bin ich mir auch jetzt nicht, aber eines steht fest: das Buch hat einen großen Eindruck hinterlassen. Zum Inhalt: Das Buch spielt im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts, wo die Menschen in der Mongolei noch als Nomaden leben. Bei der Hauptperson handelt es sich um einen Schüler aus Peking, Chen Zhen, der in der Mongolei das Leben als Schafhirte kennen lernen möchte. Sein Mentor Bilgee bringt dem Jungen alles über das Leben der Mongolen und den Einfluss der Wölfe auf den Alltag der Nomaden bei. Die Erzählungen Bilgees und seine eigene Beobachtungen lassen in Chen Zhen den Wunsch selbst einen Wolf groß zu ziehen immer stärker werden. Denn wie kann man mehr über einen Wolf lernen, als wenn man selbst einen besitzt und großzieht? So zieht der Schüler mit einem Freund los, um einen kleinen Wolf aus einer Höhle zu rauben. Wird es ihnen gelingen und wie werden die anderen Viehhirten und Pferdezüchter auf den kleinen Wolf reagieren? Ich fand das Buch sehr interessant und lehrreich. Es ist jedem Menschen klar, wie empfindlich ein Ökosystem ist. Aber vor Augen geführt zu bekommen, wie sehr eine Komponente des Systems von der anderen abhängt, ist doch etwas anderes. Jiang Rong beschreibt sehr genau, wie groß der Einfluss der Wölfe auf das Leben der Viehhirten in der inneren Mongolei ist. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie das Leben der Nomaden mit dem der Wölfe verwoben war. Aber das Buch hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Es führt dem Leser nicht nur vor Augen wie Wölfe in der Mongolei gelebt haben, sondern auch wie der Drang einer Gesellschaft nach immer mehr Geld das Leben eines Nomadenstammes verändern kann. So findet man beim Lesen immer wieder kritische Kommentare zu China, das die fortschrittliche Gesellschaft darstellt. Ich musste das Buch zwischendurch immer mal wieder weglegen, um die ganzen Informationen zu verarbeiten. Durch das Vorwort war mir klar, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, was meine Herangehensweise an das Buch beeinflusst hat. Insgesamt kann man sagen, dass dieses Buch kein kurzweiliger Lesegenuss ist. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der bereit ist sich auf das Buch einzulassen und über den Inhalt dieses Buch nachzudenken. Man lernt viele Dinge über China aber vor allem über die Mongolei, die so kaum bekannt sind.

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