Der Zorn der Wölfe

von Jiang Rong 
4,0 Sterne bei70 Bewertungen
Der Zorn der Wölfe
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Positiv (54):
A

Lehrstück über die Zerstörung der Umwelt!

Kritisch (5):
TigorAs avatar

Das Buch hatte sich ganz interessant angehört aber es scheint mir nachdem ich es nun begonnen habe, dass es ziemlich langatmig wird... Schad...

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Inhaltsangabe zu "Der Zorn der Wölfe"

Das große Abenteuer-Epos aus China

Der Student Chen Zhan wird während der Kulturrevolution in den 60er Jahren in die Innere Mongolei geschickt, um dort das Leben der Viehzüchter kennenzulernen. An der Seite seines Lehrers Bilgees trotzt er den Witterungen, und er erhält Einblick in die Mythen und Traditionen des mongolischen Volks. Vor allem aber macht er Bekanntschaft mit den Wölfen, deren Klugheit und Mut die Mongolen immer fasziniert haben – und bald verbindet ihn eine tiefe Liebe zu einem Wolfsjungen. Doch Unheil kündigt sich an, als die Chinesen das wirtschaftliche Potenzial der Steppe wittern: Profitgier droht das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur zu zerstören.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442473953
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:704 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:08.12.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.12.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Arunvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Lehrstück über die Zerstörung der Umwelt!
    Innere Mongolei

    Möchte euch ein interessantes Buch vorstellen welches ich gerade beendet habe.

    Es handelt sich um einen autobiografischen Roman des Chinesen Lu Jiamin den er unter dem Pseudonym Jiang Rong im Jahr 2004 veröffentlichte.

    Dieser Roman wurde seitdem mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet.

    Die Handlung ist während der Kulturrevolution in den 60 er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Gebiet der inneren Mongolei angesiedelt.

    Er behandelt das Zusammenleben der verschiedenen Ethnien in diesem Gebiet, legt einen starken Fokus auf die Lebensweise der Mongolen und bringt uns die Flora und Fauna des Landes auf eine ausdrucksvolle Art und Weise näher!

    Mein Kurzkommentar: Ein Roman über die Politik des Riesenreiches China mit einem starken Bezug auf die Tierwelt, welches ein Lehrstück über die Zerstörung der Lebensbedingungen und der Umwelt bietet!

    Kommentare: 2
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    Angel10vor einem Jahr
    Der Zorn der Wölfe

    - China, innere Mongolei
    - Kulturrevolution
    - Leben mit Wölfen

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    M
    Monsterbountyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich und spannend
    Ungewöhnlich und spannend

    Während der Kulturrevolution wird der Pekinger Student Chen in die Innere Mongolei geschickt, um einer Brigade nomadischer Mongolen Bildung zu vermitteln, doch es ist Chen, der von den Mongolen lernt.
    "Zorn der Wölfe" thematisiert den Gegensatz zwischen den im Einklang mit der Natur lebenden Mongolen und den ethnischen Chinesen, sowie die fatalen Folgen der landwirtschaftlichen Kollektivierung, die verheerende Schäden in der Ökologie der Steppe hinterlässt und die gewachsenen und traditionellen Lebensformen der Mongolen zu zerstören droht - was gleichzeitig versinnbildlicht wird durch das Motiv des Wolfes, der in der Handlung genauso unbeugsam und wild , aber auch vom Untergang bedroht ist, wie die Mongolen selbst.
    Der Roman, der der sich in kurzer Zeit zum Bestseller entwickelte und bislang in mehr als 30 Sprachen übersetzt worden ist, beschreibt den Beginn einer Entwicklung, deren Spätfolgen gegenwärtig deutlich zu erkennen sind. Heute gehören die Mongolen der Inneren Mongolei zu den bedrohten Völkern und sind zu Minderheiten in ihrem eigenem rohstoffreichen Territorium geworden, das über die Jahre mehr und mehr von ethnischen Chinesen besiedelt wurde. Die traditionelle nomadische Viehwirtschaft ist durch oft ungeeigneten Methoden des landwirtschaftlichen Ackerbaus verdrängt worden, die zur Wüstenbildung und einer Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts geführt haben.
    "Zorn der Wölfe" verwandelt die Elemente dieser Problematik in einem Roman mit beachtlicher atmosphärischer Dichte und gelungenen sprachlichen Bildern einer beeindruckenden Naturschönheit, die ein ungewöhnliches und originelles Leseerlebnis garantieren.

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    Saphires avatar
    Saphirevor 4 Jahren
    Ein Buch aus dem man eine Lehre ziehen kann

    Der Zorn der Wölfe ist ein lehrreiches Buch. Und zwar vor allem das. Wenn der Titel auch ein wenig reißerisch klingt, kann man das auf gar keinen Fall von dem Buch erwarten. Die Story steht eindeutig im Hintergrund. Vordergründig wird eher sachlich und neutral die traurige Geschichte der Flora und Fauna der Mongolei, eines Landes, dass durch sinnlose Maßnahmen eines fremden Landes fast vollkommen in eine leblose Wüste verwandelt wurde, behandelt. Menschliche Schicksale spielen dabei weniger einer Rolle, sondern viel mehr der Zerfall der Natur und der daraus folgende Niedergang einer an sie gekoppelten Kultur und diverser Menschenleben. Das Buch spielte in jenen Zeiten, in denen China große Macht über das Land hatte und  tatsächlich glaubte alle landschaftlichen Regionen und natürlichen Biotope auf dieselbe Art und Weise bändigen zu können, um sie für die  Landwirtschaft möglichst effizient nutzbar zu machen. Wie sehr dieses Vorhaben nach hinten losgegangen ist, wird vor allem am Leben (und Sterben) der Wölfe festgemacht. Diese immer in enger Ankopplung an ein paar Hauptfiguren, die aber eher blass gezeichnet sind. Vor allem in Anbetracht des Umfanges des Buches, ist es tatsächlich an einigen Stellen durchaus schwierig zu lesen. Auch der sachbuchartige Erzählstil macht es einem nicht immer leicht, allerdings ist es unglaublich interessant zu lesen, was die Mongolei einmal war und wie schnell sie durch rücksichtsloses Eingreifen des Menschen in eine Wüste verwandelt wurde.  genau das ist auch Kernaussage des Buches. Die Ausbeute der Natur, die Zerstörung all dieser natürlichen Biotope und Lebensräume hat vor allem eins zu Folge: das wir ein für den Menschen lebensfeindliches Territorium schaffen. Die Natur ist nicht von uns abhängig, sondern wir von ihr. Zerstören wir die Natur, zerstören wir auf kurz oder lang uns selber. Diese Aussage schwebt klar über dem Buch und wird auf gute, akkurate, wissenschaftlich und historisch gut belegte Art und Weise dargelegt.

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    KimSabrinas avatar
    KimSabrinavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr gutes Buch nur leider brauch man lange zum lesen!:)
    Eine Hymne an die Natur

    >> Eine Hymne an die Natur und den unzähmbaren Willen, die eigene Freiheit zu behaupten! << ~ Paris Match


    Ein Geheimnisvolles Land. Die Sehnsucht nach Freiheit. Die Stunde des Wolfes.

    Ein gutes Buch! Man lernt die Mongolei und die Mythen und Traditionen des Landes und des mongolischen Volks kennen. Es ist ein mitreißendes und sehr aufwühlendes Buch. Großartig geschrieben aber denoch ist die Geschichte traurig und grausam. Wer das Buch nicht liest wird nie erfahren wie das Leben wirklich in den 60er- Jahren dort war. Man kann sich nicht vorstellen dort zuleben weil es sehr hart für die Menschen ist. Denoch ist es empfehlenswert vorallem für Wolfsfans, Naturfans und auch andere. Man wird lange noch auf das Buch zurückblicken da es einem nicht aus dem Kopf geht.

    Kommentare: 2
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    Zaras avatar
    Zaravor 5 Jahren
    Schwere Kost

    Geplant hatte ich zwei Wochen für das Buch. Nun habe ich über 5 Wochen daran gelesen, weil es so schwer verdaulich ist.
    Es ist wundervoll und grausam zugleich. Atemberaubend und dann wieder betäubend.

    Das Buch ist mitreißend.
    Ich war in einem Gefühlschaos: Wut, Empörung, dann Hoffnungsschimmer und plötzlich Traurigkeit. Wow.

    Ich werde noch lange an das Gelesene denken. 

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    Novembers avatar
    Novembervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    "Der Zorn der Wölfe" (oder der passendere Original-Titel :'Wolfstotem') von Jiang Rong ist ein absolut faszinierender und aufrüttelnder Roman, der von der Kultur der mongolischen Nomaden, ihrer Verehrung des Wolfes auf geistiger Ebene und ihrem tiefen Respekt vor der sie umgebenden Natur handelt.
    Aus der Einführung geht hervor, dass Jiang Rong ein Pseudonym des mehrmals verfolgten und inhaftierten Konterrevolutionärs Lu Jiamin ist, der andernfalls dieses Buch, an dem er über 6 Jahre schrieb, wegen der chinesischen Zensur nicht hätte veröffentlichen können. So jedoch ist es ihm gelungen seine und die Erinnerungen anderer Graslandbewohner zu einem imposanten Roman zu verweben und zu publizieren.
    Chen Zhen (Rongs alter ego) ist einer der ersten, der - noch freiwillig - im Zuge der Kulturrevolution der 60er zur Umerziehung aufs Land geschickt wird. Dort, in der inneren Mongolei auf dem Olonbulag-Grasland, erlernen er und andere Oberschüler das harte, doch von einer ihnen unbekannten Freiheit erfüllte Leben der mongolischen Viehzüchter. Zwischen monatelangen Wintern, eisigen Schneestürmen, kurzen und arbeitsreichen Sommern, zwischen alten Mythen, Wolfsverehrung und Wolfskriegen werden sie einer Welt gewahr, in der das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur den obersten Stellenwert einnimmt. Chen Zhen ist von der Mentalität des Graslandes und mehr noch von der Intelligenz der Wölfe in den Bann gezogen. Doch es dauert nicht lang, bis Menschenmassen und Maschinen in rücksichtsloser Ignoranz das empfindliche Gleichgewicht der Zerstörung preisgeben...

    Meines Erachtens hat Jiang Rong der Menschheit mit seinen Erinnerungen und Gedanken ein sehr wertvolles und nachdenklich stimmendes Buch in die Hände gelegt. Wenn es auch nicht mit einem üblichen Roman zu vergleichen ist, so empfand ich es doch trotzdem als atmosphärisch dicht und spannend aufgrund all der Schilderungen der einzigartigen Landschaft und der vielen Erlebnisse und Erkenntnisse des Protagonisten. Die Hymne an Natur und den Lehrmeister Wolf ist bewegend und eindringlich - zeigt sie doch, wie sehr sich der Mensch eigentlich an der vollkommenen Natur orientiert hat und worin vielleicht die wahre Stärke einer Gesellschaft besteht. Um so größer die Wut, wenn man sieht, wie der Mensch in seiner Unwissenheit und Ignoranz mit Grausamkeit und ohne Respekt alte Traditionen, und ganz besonders seine Umwelt misshandelt.
    Fast schon möchte ich sagen, dass dieses Buch ein verzweifelter Aufschrei ist, sich wieder zu besinnen. Ein Aufschrei, der nicht nur über die nun verödete mongolische Steppe hallt, sondern auch dort zu hören ist, wo Natur und ehrwürdige Bräuche von Mensch und Maschine in diesem Augenblick zerstört werden.

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    Jaris avatar
    Jarivor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Inhalt:

    Als Jugendlicher reiste der Chinese Chen Zhen einige Jahre in die Innere Mongolei, um das Leben der Nomaden kennenzulernen. Dabei verfällt er schon bald einer intensiven Leidenschaft: Chen entdeckt die Wölfe.

    Die Wölfe sind ein wichtiger Teil im Gleichgewicht des Graslandes und haben einen hohen Stellenwert im Leben und Glauben der Nomaden. Chen ist fasziniert von dieser Welt und beschäftigt sich intensiv damit. Doch China in den 60ern ist im Aufbruch, viele Chinesen hungern. Da kommt ihnen das Grasland in seiner Pracht und Weite gerade recht...

    Meine Meinung:

    Jiang Rongs Bericht "Der Zorn der Wölfe" ist ein Buch, das aufrüttelt, schockiert und entsetzt. Dennoch gehört es zu jenen Büchern, die man gelesen haben sollte. Vor allem dann, wenn man sich für die Natur und die Umwelt interessiert.

    Nein, "Der Zorn der Wölfe" ist kein Öko-Plädoyer. Davon ist es meilenweit entfernt. Das Buch ist der Bericht über Rongs eigene Zeit in der Inneren Mongolei, versteckt hinter dem Pseudonym "Chen Zhen". Dass die geschilderten Geschehnisse auf wahren Begebenheiten beruhen, macht das Buch umso packender. Und umso schrecklicher. Am Ende habe ich geweint.

    Jedoch kommt es hier nicht zu Ende zum grossen Schock oder zum grossen Show-Down, das Buch ist eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die vom Einen zum Anderen führen.

    "Zorn der Wölfe" vereint hochpolitische Themen, Chens Lebensgeschichte und tiefes Verständnis für Mutter Natur.
    Wir erleben China in den 60er Jahren, das Denken der chinesischen Bevölkerung. Vor allem die Führer der Nation und auch der Brigaden hat mich entsetzt. Chen lernt von seinem Alten Freund Bilgee viel über die Natur, das Gleichgewicht im Grasland, und gemeinsam versuchen sie, die Katastrophe aufzuhalten. Doch die Männer wollen nicht hören. Ein einmal gefasster Beschluss lässt sich auch mit Fakten nicht mehr rückgängig machen. Wenn sie von einem als rückständig geltenden Volk hervorgebracht werden, sowieso nicht. Von daher hat sich bis heute nicht viel geändert.

    Rong schreibt in einer lebendigen Sprache, die das unterdessen verschwundene Grasland wieder zum Leben erweckt. Man wird vom Autoren gepackt und in die Geschichte hineingezogen, man kann das Blöken der Schafe förmlich hören. Den Wind auf seiner Haut spüren.
    Und somit auch den Tod der gehetzten Wölfe, der in Fallen verendeten Tiere, die Qualen des Graslandes, das mit jeder Seite mehr abstumpft. Ich wollte die Entscheidungsträger der Chinesen am liebsten am Kragen packen und kräftig durchschütteln.

    Obwohl Chens Erlebnisse weit zurückliegen, verliert das Buch nicht an Aktualität. Eher im Gegenteil. Die Menschen können viel von "Der Zorn der Wölfe" lernen, weshalb ich denke, dass man sich mit dem Titel auseinandersetzen sollte. Auch wenn man sich zuvor weniger mit dem Ökosystem beschäftigt hat. Was Chen von Bilgee über das Grasland lernt, das kann auch auf andere Gebiete unserer Welt angewandt werden.

    Rongs Titel ist für ungeduldige Leser jedoch leider ungeeignet. Es gibt keinen tatsächlichen Höhepunkt und der Autor beschreibt auf fast 700 Seiten ausführlich das Leben der Nomaden. Das harte Dasein auf den Weiden und in den Zelten wird lange und ausführlich beschrieben. Wer solche Beschreibungen nicht mag und rasch das Interesse verliert, wird bald frustriert sein.
    Auch ich musste mich oft durch das Buch kämpfen, bis ich dann auf die Idee kam, den Titel häppchenweise zu lesen. So konnte ich mich mit dem deftigen Inhalt und den Beschreibungen auseinandersetzen, ohne mich überfordert zu fühlen. Doch 40 Seiten pro Tag waren schon genug, um mein Herz zum Rasen oder zum Schmelzen zu bringen.

    Fazit:

    "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong ist etwas vom Besten, was die zeitgenössische Literatur zu bieten hat. Es ist ein grosses und grossartiges literarisches Meisterwerk, das uns hilft, zu verstehen.

    Man muss Nerven haben, um die Brutalität der Natur zu verstehen. Aber noch mehr Nerven braucht es, um die Bestialität der Menschen mitanzusehen.

    Niemand sollte sich diesen Titel entgehen lassen. Schon gar nicht jene Leute, die dafür kämpfen, dass uns die Natur auch in Zukunft noch erhalten bleibt.

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    Katsus avatar
    Katsuvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    "Der Zorn der Wölfe" erzählt eine Episode aus dem Leben des Studenten Chen Zhan in der Mongolei. Er berichtet von den Traditionen und Legenden des mongolischem Volkes, bei welchem er lebte und schildert den Eindruck, den er während seiner Zeit dort gewann.
    Ich muss sagen, im ersten Moment war ich verwirrt, Obgleich auf dem Cover Roman steht war ich mir beim Kauf nicht sicher, ob das nun einer ist oder ob das doch eher eine Autobiographie ist.
    Dennoch hat mir das Buch einen guten Eindruck erschaffen, wie es zu dieser Zeit war. Es war teils echt faszinierend zu lesen, wie die Menschen der Mongolei doch viel von den Wölfen gelernt hatten. Doch hatte es mich fast gleichermaßen erschrocken, wie raffgierig die Menschheit sein kann und was sie alles tut um das zu bekommen, was sie will Wie zum Beispiel das "Massentöten" der ganzen Wolfsrudel.
    Insgesamt war das Buch gut geschrieben, ebenso wie der Inhalt, allerdings war es für mich etwas zu langatmig. Man hatte den Eindruck, dass der Autor nicht zum Punkt kommt. Ich musste mich als immer wieder aufraffen, damit ich weiterlese.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Zorn der Wölfe" von Jiang Rong

    Ich lese ja eigentlich sehr gerne Biographien, aber bei der war ich etwas enttäuscht. Er schreibt ja von seinen Erfahrungen, mit dem Leben eines Nomadenvolkes. Aber teilweise war das Buch einfach nur sehr langatmig und ich mußte mich eher durchquälen. Das Leben in diesen Völkern ist sehr interessant beschrieben und auch das Zusammenleben mit den Tieren. Die Gefahren vor der Natur wird einem erst mal richtig deutlich. Im Großen und Ganzen war das Bich ganz okay, aber wer so etwas nicht unbedingt liest würde ich es nicht empfehlen.

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