Einbruch in die Freiheit

von Jiddu Krishnamurti 
4,5 Sterne bei22 Bewertungen
Einbruch in die Freiheit
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Großartige Einführung, was ware Freiheit wirklich ist und wie man sie erlangt.

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Inspirierend, anregend, unkonventionell

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Inhaltsangabe zu "Einbruch in die Freiheit"

„Einbruch in die Freiheit” ist wahrscheinlich das tiefste und inspirierendste aller Bücher von Krishnamurti. Es enthält zu allen wichtigen Fragen des menschlichen Lebens wegweisende Antworten, die in ihrer Tiefe und Wahrheit wohl nur noch mit der “Bergpredigt” oder der “Bhagavad Gita” verglichen werden können.
Kein spiritueller Lehrer des 20. Jahrhunderts hat in solcher Klarheit und Radikalität über den geistigen Pfad gesprochen wie Krishnamurti. Er führt den Menschen in unbestechlicher Lauterkeit zu sich selbst. Niemand vermag zur Zeit unmissverständlicher und erhellender über Liebe und Freiheit, Tod und Wiedergeburt, Angst und Sexualität, Intelligenz und Moral, Erziehung oder Lebenssinn zu sprechen als Krishnamurti.
„Einbruch in die Freiheit“ ist eines jener kostbaren geistigen Geschenke, das den aufrichtigen Sucher ein Leben lang zu begleiten und Weisung zu schenken vermag!
Einer der größten spirituellen Klassiker aller Zeiten!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783894271008
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Buch
Umfang:160 Seiten
Verlag:Aquamarin
Erscheinungsdatum:10.06.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    suedsee-queens avatar
    suedsee-queenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großartige Einführung, was ware Freiheit wirklich ist und wie man sie erlangt.
    Über den wahren Sinn des Lebens..

    dieses Buch war ein Geschenk, über das ich mich sehr gefreut habe.
    Ich war damals schon Schülerin von Osho. Es geht im wesentlichen um den wahren Sinn des Lebens und wie man ihn in sich selber findet. Sehr berührend und authentisch. Gut verständlich und nachvollziehbar. Die Aussagen sind sehr änhlich, wenn nicht identisch, mit denen von Osho. Beide waren große Lehrer unserer Zeit und ich bin froh, sie gekannt zu haben.

    Kleine Bemerkung am Rande: Osho und Krishnamurti haben sich gegenseitig nicht nur respektiert. sondern auch eingeladen. Allerdings waren beide so beschäftigt, das es nie dazu kam. Was hätten sie zwei Erleuchtete auch zu sagen? In Oregon wurde ein Stausee nach Krishnamurti benannt.

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    paulsbookss avatar
    paulsbooksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Inspirierend, anregend, unkonventionell
    Ein typisches Buch für ihn! Wertvoll und schonungslos spiegelnd

    In der Tat war mein erstes Buch von Krishnamurti eine Art Querschnitt bzw. Zusammenschnitt aus seinen Werken. Da mich dies neugierig gemacht hatte, besorgte ich mir zunächst dieses bekannteste Buch von ihm. Wie die meisten seiner Werke besteht auch dieses aus Zusammenfassungen einzelner Texte. Nach der Lektüre war ich zwar ergriffen und von den direkten Lehrinhalten berührt, so richtig mitgenommen hat mich dann allerdings erst sein "Das Wesentliche ist einfach". Ich kann gar nicht mehr so genau sagen warum, jenes Werk liest sich einfach besser als dieses, es wirkt "runder" auf mich.

    Das ist der einzige Grund für meine 4 Sterne statt 5. Die eigentlichen Inhalte sind dieselben, man wird tatsächlich abgeholt - wenn man bereit dafür ist. Die Wandlung dieses Mannes an sich (vom Anführer einer Glaubensgemeinschaft zum weltweiten spirituellen Lehrer) beinhaltet schon eine gewisse Dramatik, die in der für ihn typischen Direktheit und Schonungslosigkeit auch in diesem Buch zum Ausdruck kommt. Man muss dennoch kein Masochist sein, um es zu lesen - der Wille dazu, sich schonungslos anzusehen, reicht aus.

    Sollte man Krishnamurtis Lehre in einen kurzen Satz fassen (der natürlich massiv nach Interpretation verlangt), so wäre es wohl der Titel eines seiner weiteren Werke, was ich zurzeit aber noch nicht kenne: "Das Denken ist dein Feind." (Gemeint ist: beim Finden totaler Freiheit!) Man vergleiche das einmal mit "Cogito ergo sum" - was für ein Gegensatz! Und wieder einmal kommt man dahin: Was zu dir (also zu deinem Wesenskern) spricht, das ist für dich bestimmt. Extreme helfen nicht weiter, sie dienen höchstens zum Provozieren.

    Wer den Mut hat, an seinen eigenen Vorstellungen rütteln zu lassen (besonders, wenn sie auf "westlicher" Prägung beruhen), dem lege ich diesen Autor ans Herz.

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 3 Jahren
    Ein Mensch, der liebt, weiß nicht, was Liebe ist

    Das ist eine der Aussagen des letzten Satzes in diesem Buch. Sie klingt komisch, ein wenig provokant und ganz und gar unlogisch. Doch diese Aussage offenbart auf ganz einfache Weise den Kern der Botschaft von Jiddu Krishnamurti.

    Wir leben in einer Welt der Begriffe. Ohne Begriffe können wir nicht denken. Doch Begriffe sind abstrakt und nicht das, was real ist, nicht das, was wir wahrnehmen könnten. Aber weil wir im Denken gefangen sind und nicht merken, wie uns unser Verstand völlig beherrscht, merken wir auch nicht mehr, wie er unsere Wahrnehmung einschränkt. Ununterbrochen schwirren irgendwelche Gedanken in unserem Kopf umher. Doch wenn wir denken, sind wir immer nicht da, wo wir tatsächlich gerade sind, sondern entweder im Vorher oder im Nachher. Ein Mensch der liebt, macht sich keine Gedanken darum, was Liebe ist. Warum sollte er? Es macht sich auch kaum jemand Gedanken darüber, was Freude ist, wenn er sich freut.

    In diesem Buch geht es um die Einschränkung unserer Wahrnehmung, die wir uns meistens freiwillig auferlegen und die unheilvolle Konsequenzen nach sich zieht, derer wir uns nicht einmal bewusst sind. Krishnamurti sagt (der Text ist eine Nachschrift seiner Reden): "Wir gehen nicht den richtigen Weg, wenn wir das Gegenteil von dem, was wir sind, anstreben. Der Weg liegt nicht in einer künstlichen Disziplin, die uns durch ein System, einen Lehrer, einen Philosophen oder Priester auferlegt wird - das ist alles so kindisch."

    Und weiter: "Wenn wir das erkennen, fragen wir uns, ob es möglich ist, augenblicklich durch die uns seit Jahrhunderten belastenden Beschränkungen hindurchzubrechen, ohne in eine andere Voreingenommenheit zu geraten - ob es möglich ist, frei zu sein, sodass der Geist völlig frisch, feinfühlig, lebendig, bewusst, stark leistungsfähig sein kann. Das ist unser Problem. Es gibt kein anderes; denn wenn der Geist neu und unverbraucht ist, kann er jedes Problem aufgreifen."

    Aber wir stellen uns nicht. Wir wollen, dass man es uns sagt. Und damit sitzen wir in der Falle, denn dann sehen wir die Welt wieder nur so, wie sie angeblich sein sollte, aber nicht wie sie tatsächlich ist. Und daraus entstehen Konflikte und Gewalt.

    Krishnamurtis Text ist weder philosophischer Natur, noch der Versuch, den Leser zum tiefergehenden Nachdenken anzuregen. Denn aus weiterem Nachdenken würde bestenfalls eine intellektuelle Erkenntnis folgen. Doch hier geht es nicht darum, den Verstand mit neuer Nahrung zu versorgen. Hier geht es um eine befreiende Praxis. Man kann das ganz einfach an einem Beispiel aus dem Text erläutern. Unter anderem befasst sich Krishnamurti mit der Furcht. Wir leben gewöhnlich nach einer bestimmten Art, haben feste Denk- und Handlungsschablonen, auch wenn wir das vielleicht nicht gerne zugeben. Vor allem aber wünschen wir nicht, dass diese Lebensart sich verändert, dass Ungewissheit eintritt. Wenn das aber dennoch geschieht, entsteht meistens Angst.

    Haben wir Angst oder Wut, dann weichen wir aber gewöhnlich aus. Wir wollen diese Zustände loswerden. Wie andere weise Menschen lehrt auch Krishnamurti, dass dies der völlig falsche Weg ist. Wir müssen in solchen Situationen dabeibleiben, uns beobachten, auch wenn das zunächst verdammt schwer ist. Krishnamurti sagt: "Der Beobachter ist der Zensor, der ohne Furcht sein möchte." Und weiter: "Wenn Sie achtgeben, wird Ihnen klar, dass der Beobachter nur ein Bündel von Gedanken und Erinnerungen ist ohne jede Gültigkeit und Substanz, dass aber die Furcht etwas Tatsächliches ist und dass Sie versuchen, eine Tatsache rein vom Verstand her zu begreifen." Und weiter: "Der Beobachter ist Furcht, und wenn das erkannt wird, gibt es keine Energieverschwendung mehr durch das Bestreben, sich von der Furcht zu befreien." ... "Wenn Sie sehen, dass Sie ein Teil der Furcht und nicht von ihr getrennt sind ..., dann brauchen Sie dazu nichts zu tun, dann hört die Furcht gänzlich auf."

    Das klingt sehr ungewohnt, funktioniert aber. Vielleicht nicht beim ersten Mal, doch das Dabeibleiben wird auch dann die eigene Sichtweise wesentlich verändern. Man kann sich nicht selber loswerden.

    Auf ähnliche Weise befasst sich Krishnamurti mit folgenden Themen: der Mensch und die Welt, Selbsterkenntnis, Achtsamkeit, Glückseligkeit, Egozentrik, Gewalt, Abhängigkeit, Freiheit, Zeit, Tod, Liebe, Schönheit, Leitbilder, trennender Raum, der Beobachter und das Beobachtete, das Denken, das Schweigen, Erfahrung, Meditation, religiöse Revolution - Leidenschaft.

    Fazit.
    Ein Praxisbuch, das auf den ersten Blick nicht danach aussieht. In sehr konzentrierter Form erläutert Krishnamurti, wie Freiheit im Inneren entsteht. Was in anderen Büchern vor allem asiatischer Weisheitslehrer blumig verklausuliert steht, erklärt Krishnamurti viel klarer und deutlicher. Doch letztlich bleibt auch hier das Entscheidende unausgesprochen, weil es keine Möglichkeit gibt, etwas in Begriffen zu erläutern, was alle Begrifflichkeit aufhebt. Aber immerhin ist dies eine der besten Anleitungen für den Weg dahin.

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    evaliteras avatar
    evaliteravor 7 Jahren
    Rezension zu "Einbruch in die Freiheit" von Jiddu Krishnamurti

    Lieblingsbuch, Lieblingsautor, Spiritualität; Selbsterkenntnis, Nonokonformismus,
    Selbstst

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    evaliteras avatar
    evaliteravor 10 Jahren
    Rezension zu "Einbruch in die Freiheit" von Jiddu Krishnamurti

    Das ist das Beste vom Besten der spirituellen Literatur
    Sollte jeder mal gelesen haben, finde ich. Tu es :-)

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    katermurrs avatar
    katermurrvor 10 Jahren
    Rezension zu "Einbruch in die Freiheit" von Jiddu Krishnamurti

    Ein Buch um zu leben mit... Jiddu Krishnamurti hat eine eigentümliche Art, seine Weisheiten zu vermitteln. Obwohl ich immer den Eindruck habe, dass er sehr viel versteht von Menschen und vom Leben, fühle ich mich von ihm nie "beraten", geschweige denn genötigt, seine Einschätzung zu teilen. Aber unter Umständen aufgefordert, es zu prüfen oder das MEINE zu finden.

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    MSagelvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Von dem Buch und Titel sowie den diversen Empfehlungen hätte ich wesentlich mehr vom Inhalt erwartet. Es gab ein paar schöne Stellen, aber..
    77Infinites avatar
    77Infinitevor 5 Monaten
    S
    Spracharbeitvor 2 Jahren
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    Janpremvor 2 Jahren

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