Tomaten auf den Ohren

von Jill Dolisy 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Tomaten auf den Ohren
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Manchmal etwas barsch formuliert, insgesamt aber ein interessantes Buch über eine Behinderung, die vielen Menschen als diese nicht bewusst i

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Inhaltsangabe zu "Tomaten auf den Ohren"

Tomaten auf den Ohren zu haben, ist nicht immer leicht. Umso weniger, wenn das Problem einen unsexy wirkenden Ruf hat.
Doch wie ist es wirklich, als schwerhörige Jugendliche und junge Erwachsene durch das Leben zu gehen?
Welche Hindernisse, Vorurteile und Grenzen müssen überwunden werden?
Wie reagieren die Mitmenschen auf das Thema und wie gehen sie mit der Schwerhörigkeit um?
All das sind Fragen, die ich Ihnen in diesem Buch beantworten werde, denn das Schlecht-Hören ist mehr, als nur nicht gut hören. Europaweit sind Millionen Menschen betroffen, doch immer noch wird das Thema stillgeschwiegen. Damit ist jetzt Schluss: Reden wir Tacheles!
Tauchen Sie ein und lernen Sie eine bisher vielleicht unbekannte Welt kennen, in der alles etwas leiser abläuft.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783944648897
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:134 Seiten
Verlag:MASOU Verlag
Erscheinungsdatum:15.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    lunau-fantasys avatar
    lunau-fantasyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Manchmal etwas barsch formuliert, insgesamt aber ein interessantes Buch über eine Behinderung, die vielen Menschen als diese nicht bewusst i
    Kannst du das nochmal wiederholen?

    Cover: 
    In erster Linie finde ich das Cover echt schön. Die Schrift gefällt mir gut und der Titel macht neugierig. Ich habe zwar nicht verstanden, warum der Untertitel so ist, weil die Autorin ja seit ihrer Geburt/Kindheit damit kämpft, aber er ist auch nicht unpassend.
    Auch die Grafik des Covers finde ich schön, das Einzige was mich stört ist die Tomate. Klar, es heißt "Tomaten auf den Ohren" und die Frau hat eine Tomate auf dem Ohr, aber das wäre für mich nicht nötig gewesen. Es sieht dadurch wie eine Laienarbeit aus und schreckt ein wenig ab, wie ich finde. Das Mädchen trägt ja eindeutig Kopfhörer darunter und die Tomate ist so offensichtlich darauf gesetzt. Alles andere harmoniert aber sehr gut.

    Meine Meinung:
    Das Buch ist nicht sonderlich dick und so gut nebenbei zu lesen. Auch die Kapitel sind recht kurz und auf ein bestimmtes Thema bezogen. Es handelt sich hier aber keinesfalls um eine fiktive Geschichte. Im Gegenteil, Jill Dolisy erzählt hier aus ihrem Leben, ihren eigenen Erfahrungen als Mensch mit Schwerhörigkeit. Ihre Erfahrungen beim Umgang mit Menschen in verschiedenen Situationen. Akzeptanz, Mobbing und Einsamkeit. 
    Jill berichtet aus ihrem eigenen Leben und das möchte ich an dieser Stelle hoch anrechnen, denn es ist nicht selbstverständlich, das jemand so etwas mit der ganzen Welt teilt. Beizeiten hatte ich etwas Probleme mit ihrer Wortwahl, da sie den Leser persönlich anspricht und dabei hin und wieder indirekte Angriffe startet. Sie beschuldigt Leser und Menschen für ihre Taten und auch wenn hin und wieder erwähnt wird, dass es zwischendurch auch Situationen der Akzeptanz gegeben hat, so klang für mich doch vieles erst einmal negativ. Ich hatte das Gefühl, alle werden in einen Topf geworfen.
    Dennoch kann ich die Autorin hier verstehen. Es ist war, wir können uns gar nicht vorstellen, wie es ist Schwerhörig zu sein und die meisten Menschen gehen tatsächlich sehr leichtfüßig mit ihrem Gehört um. Wenn ich in der Bahn hören kann, welche Musik der Mensch drei Reihen weiter vorne hört, mache ich mir schon Gedanken um seine Ohren...
    Wie gesagt handelt es sich bei dem Buch um eine Zusammenfassung von Momenten, die der Autorin persönlich wiederfahren sind und denken durchaus zum Nachdenken an. Ein Freund von mir ist seit seiner Kindheit auf einem Ohr quasi Taub und hört nichts, wenn man auf der falschen Seite steht. Daran musste ich mich erst gewöhnen, aber wenn man es weiß, ist es einfacher.
    Ich habe durch das Buch auch noch mehr Ehrgeiz als vorher entwickelt, die deutsche Gebärdensprache zu erlernen und bin sehr motiviert. Ich habe endlich einen Grundkurs ergattert und werde weiter daran festhalten, um vielleicht später Menschen wie Jill bei Gesprächen unter die Arme greifen zu können.
    Fazit:
    Abgesehen von den manchmal etwas barschen Formulierungen regt das Buch zum Nachdenken über eine Einschränkung an, die vielen Menschen nicht bewusst ist.

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