Das Auge Gottes

von Jill Gregory 
3,7 Sterne bei46 Bewertungen
Das Auge Gottes
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juergenalberss avatar

Grundidee absolut nicht neu, Umsetzung lau. Fortgesetzte Reihe von Zufällen und Toten.

L

Ok, nicht überragend.

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Inhaltsangabe zu "Das Auge Gottes"

Das Auge Gottes birgt das Licht der Schöpfung. Und damit unermessliche Kräfte – im Guten wie im Bösen ... Bagdad. Das Auge Gottes ist eines der ältesten Schutzsymbole der Welt. Jahrhundertelang galt das Original als verschollen. Bis die junge Journalistin Dana Landau es im irakischen Wüstensand findet. Wenige Stunden später ist sie tot. New York. Nathalie Landau kann es nicht fassen, dass ihre Schwester im Irak ermordet wurde. Dann wird sie selbst überfallen. Hängen die Taten mit dem antiken Schmuckstück zusammen, das Dana kurz vor ihrem Tod an Nathalie sandte? Eine gnadenlose Jagd nach dem Talisman nimmt ihren Anfang – eine Jagd, die das Schicksal der Welt bestimmen wird ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499247484
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:413 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.11.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    juergenalberss avatar
    juergenalbersvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Grundidee absolut nicht neu, Umsetzung lau. Fortgesetzte Reihe von Zufällen und Toten.
    Wiederholungen gefallen nicht immer...


    Ich hatte mir das Buch gebraucht in einem Paket mit anderen gekauft und bin daher nicht wirklich ärgerlich. Das wäre ich, wenn ich den vollen Preis bezahlt hätte, denn das Buch ist es schlicht nicht wert. Mir tut das immer besonders weh, wenn ich die Arbeit anderer Autoren schlecht oder mäßig beurteilen muss, denn hinter absolut jedem Buch steckt ein Haufen Arbeit und Herzblut. Hier aber vermisse ich zumindest letzteres stark. Vorweg muss ich aber sagen: Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, sondern nach dem ersten Drittel abgebrochen. Mag sein, dass die Story danach dramatisch besser wird, ich glaube es aber nicht. Wenn mich ein Buch nach einem Drittel nicht überzeugen kann, hat der Autor, bzw. im diesem Fall die beiden Autorinnen etwas falsch gemacht.
    Worum geht es? Ein übermächtiges Artefakt, das Allmacht verleiht, wird zum Zankapfel zwischen verschiedenen Gruppen. Diverse Menschen zwischen Bagdad und New York, die nach Reichtum, Weltherrschaft etc. streben und dazwischen die armen Helden, die überleben und nebenbei die Welt retten müssen. 
    Ok, soweit haben wir das schon ca. 13.652 mal gelesen. Das ist fast ein eigenes Genre. Muss ja aber nicht schlecht sein und so habe ich mich von dem Klappentext auch nicht abschrecken lassen. Aber die Umsetzung... Der Text strotzt nur so vor Zufällen. Am laufenden Band ist immer gerade der richtige bzw. der falsche dabei, steht daneben, kuckt im richtigen Moment. Dabei sind die Zufälle leider noch nicht einmal glaubhaft. Ich habe gelernt, dass man die Geduld des Lesers nicht mit zu vielen Zufällen strapazieren darf. Das - meine geschätzten Kolleginnen - ist Teil unseres Jobs, hier für nachvollziehbare Begründungen zu sorgen. An mehreren Stellen fielen mir relativ schnell einfache Dinge ein, die man ändern könnte, um aus bemühten Zufällen logische Hintergründe zu schaffen. 
    Eine weitere Sache, die mir persönlich mißfällt: Nahezu jede zweite Person, die eingeführt wird im  Buch, ist spätestens fünf Seiten später tot. Bereits auf den ersten 25 Seiten hat man eine Verlustrate wie vor Stalingrad. Erstens nervt es, hier soll aus dem Tod billige Spannung gewonnen werden (was nicht gelingt) und zweitens (viel schlimmer!) bei einigen Toten dachte ich mir: Besser für die Geschichte wäre es, wenn sie - z.B. schwer verletzt, im Koma, etc. - überleben. Daraus hätte viel Spannung gezogen werden können. Aber - das hätte ja Arbeit beim plotten und schreiben bedeutet. 
    Mein Urteil: Man wollte hier schnell ein zweites Buch, nach dem Welterfolg von "Das Buch der Namen", nachschieben. "Das Auge Gottes" liest sich wie der erste Entwurf. Viel Unlogik, viele Zufälle, blasse Charaktere, viel indirekte Rede. Autorenschule, 1. Klasse, 6! setzen.  
    By the way: Auch wenn das erste Buch ein Bestseller war: Das heißt nicht, das es gut war! Die Rezensionen sind da durchaus geteilter Meinung. Wenn man boshaft sein möchte, könnte man vermuten, dass hier ein schnell zusammengeschriebener Roman durch die Verbindungen der Autorinnen gehypt wurde. Jill Gregory war/ist Journalistin bei der New York Times. 

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    Mein 2. Buch dieses Schriftsteller-Duos.
    Und es hat mir auch so gut gefallen, wie das andere.
    Wieder sehr flüssig und spannend geschrieben, man liest es so hintereinander weg.
    Auch wenn es wieder ein Religions-Thriller à La Sakrileg oder Illuminati ist, haben es die beiden Autoren geschafft, die Jagd sehr interessant zu gestalten.

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    Desires avatar
    Desirevor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    Gute Unterhaltung, mehr war es für mich nicht.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    Ein rasanter packender Thriller. Hab ihn ganz schnell durchgelesen. Ich denke das spricht für sich

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    Leseratte1248s avatar
    Leseratte1248vor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    Ein netter Roman zur Unterhaltung nebenbei, allerdings ein bisschen überladen mit religiösen Motiven. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben, aber eben nicht literarisch hochwertig.

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    Dollys avatar
    Dollyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    sehr spannende Verfolgungsjagd und tolle Charaktere, Thema ein bisschen zu schnell erklärt, trotzdem aber ein sehr actionreiches Buch

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    RaSchs avatar
    RaSchvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    von krimicouch und mir:
    Das Autorinnenteam Jill Gregory und Karen Tintori haben einen abenteuerlichen Mix angerührt, der den Bogen ganz locker von der Genesis über den Talmud bis hin zu Tolkiens Silmarillon spannt. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen und immer dann, wenn mal nicht gerade verfolgt, gemordet und geprügelt wird, rechtfertigt der Roman das Weiterlesen.
    Dan Brown trifft auf James Bond könnte man sagen und so funktioniert auch dieser Roman natürlich nur, wenn man am besten gleich auf Seite eins sein Gehirn auf Stand-by-Modus oder noch besser gleich ganz abschaltet. Nimmt man die hölzernen Figuren, die flachen Dialoge und die unrealistische Story – wie in diesem speziellen Thriller-Genre üblich – in Kauf, dann, ja dann, findet man eine Story die durchaus interessant ist.

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    LilStarvor 9 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    Wie auch schon im Erstlingswerk der beiden Autorinnen "Das Buch der Namen" geht es auch im zweiten Buch um eine mystische Geschichte, die auf Legenden basiert.

    Natalies Schwester Dana schickt ihr einen Anhänger aus dem Irak. Als sowohl Dana, als auch ihr Assistent, der Natalie den Anhänger überbrachte, ermordet wird und auch Natalie überfallen wird, wird klar, dass sich alles um dieses geheimnisvolle Amulett dreht. Zusammen mit dem ehemaligen Chef ihrer Schwester Jim D'Amato führt sie der Weg nach der Wahrheit zunächst nach Italien und schließlich nach Israel. Verfolgt werden sie dabei von unterschiedlichen Gruppierungen, die alle hinter dem Amulett her sind. In Italien verdichten sich schließlich die Hinweise darauf, dass es sich bei dem Amulett um das erste göttliche Licht handelt.

    Die Autorinnen erzählen eine erneute, spannende Geschichte, die es Spaß macht zu lesen. An vielen Stellen ist die Geschichte zwar sehr vorhersehbar und auch was die zahlreichen Verschwörungen angeht stoßen wir auf keine neuen Ideen, aber das macht nichts, wenn man es nicht erwartet. Die Geschichte an sich ist solide erzählt und flüssig.
    Als leichter Thriller für zwischendurch durchaus okay.

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    Indepentias avatar
    Indepentiavor 10 Jahren
    Rezension zu "Das Auge Gottes" von Jill Gregory

    Super spannendes Buch. Tolle Geschichte, gute Charaktere.

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    lovlymauvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ok, nicht überragend.
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