Jill Hathaway

 3.9 Sterne bei 51 Bewertungen
Autorin von Slide - Durch die Augen eines Mörders, Slide und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jill Hathaway

Die US-amerikanische Fantasy-Autorin Jill Hathaway wurde am 09.04.1980 in Iowa geboren. Bereits in ihrer Kindheit entwickelte sie eine Faszination für Bücher und begann in ihrer Jugend, Gedichte zu verfassen. Nach ihrem Schulabschluss erlangte sie ihren Bachelor in Englischer Literatur an der University of Northern Iowa und schloss direkt ein Masterstudium an der Iowa State University an. Sie ist Highschool-Lehrerin in Des Moines im US-Bundesstaat Iowa und gibt darüber hinaus Collegekurse. Gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie auch dort. Ihr Debütroman erscheint im Herbst 2012 in Deutschland unter dem Titel "Slide - Durch die Augen eines Mörders".

Alle Bücher von Jill Hathaway

Slide - Durch die Augen eines Mörders

Slide - Durch die Augen eines Mörders

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Erschienen am 26.09.2012
Slide

Slide

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Erschienen am 27.03.2012
Imposter

Imposter

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Erschienen am 25.04.2013
Impostor

Impostor

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Erschienen am 26.03.2013

Neue Rezensionen zu Jill Hathaway

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MyEleDays avatar

Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

Ein guter Jugendthriller
MyEleDayvor einem Jahr


Dieses Buch habe ich 2013 gelesen und es war genau diese Zeit, womit ich mit Bücher angefangen habe zu lesen. ES ist einfach ein tolles Buch.


Der Klappentext, hat mich dazu gebracht es zu lesen, da die Protagonistin durch die Augen, der Menschen schauen kann und auch des Mörders. Es ging ein Wettlauf gegen die Zeit und dieses Buch konnte mich in Bezug auf den "Verdächtigen" ums Ohr hauen.
Vor allem das Ende, wer der Mörder ist, hat mich schockiert. 


Es ist wirklich ein sehr gutes Buch und kann es jedem Thriller Liebhaber empfehlen.

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ColourfulMinds avatar

Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

Ein wenig zu vorhersehbar, aber tolle Charaktere!
ColourfulMindvor 4 Jahren

„Der gestrige Abend schlägt wie eine Welle über mir zusammen, und ich werde zurück in den Albtraum gesogen. […] Sie wurde ermordet. Und ich war dabei.“ -S.78


Jill Hathaways „Slide“ ist ein Jugendthriller vermischt mit Fantasyelementen. Ein junges Mädchen begeht scheinbar Selbstmord, doch die junge Vee weiß, dass es Mord war. Woher sie das weiß? Tja, sie war dabei. Und zwar im Körper des Mörders.

Vee ist die Protagonistin unserer Geschichte und ein sehr spezieller Charakter. Sie hat schon viel in ihren jungen Jahren erleben müssen, was sie geprägt hat. Das ganze scheint sie nun in ihrem Auftreten und Verhalten anderen Menschen gegenüber zu verarbeiten. Sie war mir sofort sympathisch und sie macht auch durchaus eine Entwicklung innerhalb der Geschichte durch.

Seit sie denken kann, hat sie diese seltsame „Krankheit“, durch die sie selbst ohnmächtig wird und sich kurz danach in den Körpern anderer Menschen wiederfindet. Sie ist jedoch nur stiller Beobachter, kann nicht eingreifen. Als sie dadurch eines Abends den Mord an einem jungen Mädchen beobachtet, setzt sie alles daran das Verbrechen aufzuklären, denn sie weiß nicht, in wen sie genau gewandert ist.

Das ist die Ausgangssituation des Jugendthrillers und diese hält augenscheinlich sehr viel Potenzial für ihre Leser bereit. Ich wollte ebenso wie Vee wissen, wer der Mörder ist und fühlte mich früh von dem Geschehen gefesselt. Nach der Hälfte jedoch hat das leider stark nach gelassen. Die Autorin präsentiert uns ständig mögliche Tatverdächtige, von denen jedoch stets sofort klar ist, dass sie es nicht waren. Wer der wahre Täter ist, war für mich hingegen schnell klar, wodurch dem ganzen einiges an Spannung genommen wurde.

Die eigentliche Aufklärung gegen Ende, fand ich dann irgendwie...ich weiß nicht, etwas too much und auch irgendwie ein wenig unlogisch. Schon mehrere Seiten zuvor war das eigentliche Motiv des Täters klar, doch das ganze drum herum war sinnlos und wirkte zu weit hergeholt.


Die anderen Charaktere der Geschichte haben mir hingegen gut gefallen. Die Autorin war stets bemüht, jedem noch so kleinen Nebencharakter Tiefe zu verleihen, was ihr auch gelungen ist. Überwiegend haben wir hier eine große Sammlung von sehr unsympathischen und belasteten Charakteren, was mir aber wiederum gefallen hat. Denn diese Charaktere haben Ecken und Kanten, ich als Leser konnte nachvollziehen, warum sie auf eine gewisse Art und Weise handeln. ( Bis auf den eigentlichen Mörder, das war, wie oben schon erwähnt, ein wenig sehr abgedreht.)



Alles in allem ist „Slide“ von Jill Hathaway ein kurzes Lesevergnügen, dessen Thrillerelemente ein bisschen besser hätten verpackt werden können. Das Potenzial war da, lag in den tollen Charakteren und dem spannenden Mix aus Fantasy und Thrill. In der Umsetzung hat es jedoch ein wenig gehapert, sodass es für mich nur 3.5 Sterne wurden.

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Anka2010s avatar

Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

"Ich besaß eine Gabe. Oder einen Fluch, je nachdem."
Anka2010vor 5 Jahren

Ein junges Mädchen schneidet sich die Pulsadern auf, hinterlässt einen Abschiedsbrief. Für Familie, Freunde und auch die Polizei scheint der Fall klar - Selbstmord einer Jugendlichen. Doch was treibt einen jungen Menschen, der sein ganzes Leben noch vor sich hat, zu solch einem endgültigen Schritt... oder wer? Zu hoher Druck in der Schule? Mobbing im Freundeskreis? Eine unglückliche Liebe mit unerwarteten Folgen? All diesen Spuren geht die Autorin Jill Hathaway in ihrem Jugendthriller "Slide - durch die Augen eines Mörders" nach, beleuchtet ein höchst brisantes Thema und schlägt doch eine ganz andere Richtung ein.

"Ich besaß eine Gabe. Oder einen Fluch, je nachdem." Zitat, Seite 44
Stellt euch vor, ihr leidet an Narkolepsie - schlaft einfach von einer Sekunde auf die andere ein. Wäre Vee mit dieser Krankheit nicht schon gestraft genug, besitzt sie zudem die Gabe, während ihrer Narkolepsie-Anfälle in andere Personen zu "wandern". Dabei sieht sie durch die Augen eines anderen, erlebt das, was diese Person in genau diesem Moment erlebt. Das mag im ersten Moment aufregend klingen, für Vee sind ihre "Wanderungen" jedoch eine große Qual. Sie sieht, wie sich ihre Mitschülerinnen gegen eine andere Mitschülerin verschwören, sie findet sich plötzlich im Körper ihres Vaters wieder, der gerade eine Operation durchführt und schließlich sieht sie die tote Freundin ihrer Schwester Mattie... durch die Augen ihres Mörders.
Wem kann sie sich anvertrauen? Ihrer kleinen Schwester, die sich gerade mitten in der Pubertät befindet und Vee ferner ist als je zuvor? Ihrem Vater, der seit dem Krebstod ihrer Mutter noch mehr Zeit im Krankenhaus verbringt, um dort lieber vielen kleinen Kindern das Leben zu retten, als sich um seine pubertierenden Töchter so kümmern? Oder doch lieber ihrem besten Freund Rollins, der ihr zwar sehr nahe steht, aber doch ein Geheimnis vor ihr zu haben scheint? Und was ist mit dem attraktiven Zane, ihrem neuen Mitschüler, der tatsächlich ein Auge auf sie geworfen hat und in dessen Nähe sie sich ungewohnt geborgen und verstanden fühlt?

Zu Beginn musste ich mich erstmal an die ungewohnte Erzählperspektive gewöhnen und so lasen sich die ersten Seiten, erzählt aus Vees Sicht und in der Gegenwart, etwas holprig. Passend für ein Jugendbuch sind die Sätze recht kurz und die Sprache sehr leicht gehalten. Normalerweise mag ich es (auch in Jugendbüchern!) gern etwas ausgeschmückter und flüssiger, doch schließlich konnte ich mich auch hier mit dem Schreibstil anfreunden und fand ihn insgesamt sogar recht passend und authentisch. Abschnittsweise brachten mich einige sehr bilderreiche Passagen sogar zum Schmunzeln, z.B. als Vee sich mit ihrer Schwester Mattie vergleicht:

"Wenn sie der rosa Glitzer auf der Valentinskarte ist, bin ich der schwarze Edding, mit dem man im Jahrbuch den Lehrern einen Schnurrbart malt." Zitat, Seite. 12
Vee konnte mich als Hauptcharakter auf der einen Seite sehr berühren, auf der anderen Seite gelang es mir aber nicht, sie ins Herz zu schließen. Mit ihren pinken Haaren unterstreicht sie ihre etwas rebellische Außenseiter-Rolle, schaut man jedoch hinter die Fassade, stößt man auf ein zurückgezogenes, trauriges und sensibles Mädchen. Ein Mädchen, das nach außen hin die Starke mimt, das unnahbare Mädchen, das nach dem Tod ihrer Mutter für ihre jüngere Schwester da sein musste, während sich ihr Vater in seine Arbeit flüchtete. Ein Mädchen, das Angst hat. Angst vor der "Wanderung" während ihres nächsten Narkolepsie-Anfalls, Angst davor, nicht ernst genommen und als verrückt abgestempelt zu werden, Angst vor Nähe und Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen, nachdem sie ihm ihr Herz ausgeschüttet hat. Vee konnte mich stellenweise mit ihren Gedankengängen tief berühren.

"Aber es ist falsch zu denken, dass der Tod nur ein Verlust ist. Er ist auch etwas, an dem man wächst. Der Tod ist immer da und flüstert einem ins Ohr. Er lebt überall; in deinen Erinnerungen, in allem, was du denkst und sagst und fühlst und wünschst. Er ist immer da. Ich weiß, es gibt keine Worte, die den Tod angenehm erscheinen lassen. Er ist, wie er ist." Zitat, Seite 30
"Zwischen uns hängt ein unbehagliches Schweigen. Ich möchte etwas Witziges oder Schlaues sagen, irgendetwas. Ich will nicht mehr allein mit meinen Gedanken sein." Zitat, Seite 138
"Slide - Durch die Augen eines Mörders" beinhaltet also nicht nur die Suche nach dem unbekannten Mörder, sondern auch viele bewegende, nachdenkliche und traurige Momente. Depression, Mobbing, Selbstmord und schließlich der Tod - die Autorin mutet ihren Protagonisten viel zu und lässt stets einen düsteren Schleier über den Geschehnissen hängen. Mit dem attraktiven Zane, in den sich Vee sofort verguckt, versucht sie zwar etwas Licht, Farbe und Herzklopfen in die Geschichte zu bringen, doch geübte Thrillerleser erkennen sofort, dass der junge Mann nicht ganz koscher ist. Er ist der typische Sunnyboy, der neu an die Schule kommt und sich aus unerfindlichen Gründen nur für die skurrile Außenseiterin interessiert. Kaum ist er da, stirbt ein Mädchen. Zufall? Natürlich präsentiert die Autorin uns und ihrer Heldin weitere Tatverdächtige, lenkt die Vermutungen geschickt immer wieder in andere Richtungen, so dass ich bis zum Ende zwar ahnte, wer hinter dem Mord steckt, mir jedoch nie zu 100% sicher war.

Insgesamt war dieser Jugendthriller für mich kein Besonderer in seinem Genre. Er lässt sich schnell lesen, kann junge Leserinnen und Leser sicher fesseln und vielleicht auch mit seiner Auflösung überraschen. Er regt zum Nachdenken an und berührt stellenweise.
Mir fehlte jedoch das gewisse Etwas, die Sympathie und der Sog ~ lesenswert und unterhaltsam ja, wenn man sonst eher selten zu einem Jugendthriller greift, aber definitiv kein MUST-READ. Interessant für die Fans der "Bodyfinder"- Reihe, an die mich "Slide" immer wieder erinnert hat.

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Jill Hathaway wurde am 09. April 1980 in Iowa (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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