Jill Hathaway Slide - Durch die Augen eines Mörders

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Inhaltsangabe zu „Slide - Durch die Augen eines Mörders“ von Jill Hathaway

Sie hat die schreckliche Wahrheit gesehen – durch die Augen eines Mörders. Die sechzehnjährige Vee hat Narkolepsie. Und wenn es nicht schon genug wäre, plötzlich in der Schule, im Kino oder bei Freunden einfach einzuschlafen, wandert Vees wache Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen. Vee sieht, was diese Person gerade sieht – ohne deren Taten beeinflussen zu können. Doch noch nie war es so grausam wie in dieser Nacht: Sie sieht durch die Augen eines Mörders. Und sie kennt das Opfer: Es ist Sophie, die beste Freundin ihrer Schwester Mattie. Für die Polizei sieht es aus wie Selbstmord, nur Vee kennt die schreckliche Wahrheit, und sie begreift schnell, dass auch Mattie in Gefahr schwebt. Nur – wie soll sie herausfinden, in wessen Körper sie war? 'Ich will etwas sagen, doch es kommt nur ein komisches Krächzen heraus. Mein Kopf dröhnt, es fühlt sich an, als würde er platzen. Es wird dunkel, ich sinke zu Boden. Ich werde mich nie daran gewöhnen, durch die Augen eines anderen zu sehen. Es ist, als sähe jeder Mensch die Welt in einer anderen Farbe. Es kommt mir vor, als setzte ich ein Puzzle zusammen - was sehe, höre, rieche ich? Lauter Hinweise. Verdammt. Wer ist es? Ich sehe ein Bett. Ein Laken. Es ist dunkelrot. Und nass. Ganz nass. Auf dem Bett liegt etwas. Jemand. Es ist … O nein! Ihr schwarzes Haar umrahmt ihr blasses Gesicht. Sie hat die Arme hilflos neben sich ausgestreckt, in jedem Handgelenk klafft ein langer, blutiger Schnitt. Nein. Nein. Nein. Das passiert nicht wirklich. Dann sehe ich, was ich in meinen verhüllten Händen halte. Eine lange, silberne Klinge.'

Richtig gute Buch. Muss man gelesen haben!

— Aileenschmitt
Aileenschmitt

So richtig packen,könnte mich Vees Geschichte nicht. Auch die Auflösung fand ich lasch und habe sie mir so schon gedacht. Solide,aber mehr

— ColourfulMind
ColourfulMind

Spannend, packend und überraschend! Guter Jugend-Thriller.

— Malva
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  • Ein wenig zu vorhersehbar, aber tolle Charaktere!

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    ColourfulMind

    ColourfulMind

    08. March 2015 um 13:28

    „Der gestrige Abend schlägt wie eine Welle über mir zusammen, und ich werde zurück in den Albtraum gesogen. […] Sie wurde ermordet. Und ich war dabei.“ -S.78 Jill Hathaways „Slide“ ist ein Jugendthriller vermischt mit Fantasyelementen. Ein junges Mädchen begeht scheinbar Selbstmord, doch die junge Vee weiß, dass es Mord war. Woher sie das weiß? Tja, sie war dabei. Und zwar im Körper des Mörders. Vee ist die Protagonistin unserer Geschichte und ein sehr spezieller Charakter. Sie hat schon viel in ihren jungen Jahren erleben müssen, was sie geprägt hat. Das ganze scheint sie nun in ihrem Auftreten und Verhalten anderen Menschen gegenüber zu verarbeiten. Sie war mir sofort sympathisch und sie macht auch durchaus eine Entwicklung innerhalb der Geschichte durch. Seit sie denken kann, hat sie diese seltsame „Krankheit“, durch die sie selbst ohnmächtig wird und sich kurz danach in den Körpern anderer Menschen wiederfindet. Sie ist jedoch nur stiller Beobachter, kann nicht eingreifen. Als sie dadurch eines Abends den Mord an einem jungen Mädchen beobachtet, setzt sie alles daran das Verbrechen aufzuklären, denn sie weiß nicht, in wen sie genau gewandert ist. Das ist die Ausgangssituation des Jugendthrillers und diese hält augenscheinlich sehr viel Potenzial für ihre Leser bereit. Ich wollte ebenso wie Vee wissen, wer der Mörder ist und fühlte mich früh von dem Geschehen gefesselt. Nach der Hälfte jedoch hat das leider stark nach gelassen. Die Autorin präsentiert uns ständig mögliche Tatverdächtige, von denen jedoch stets sofort klar ist, dass sie es nicht waren. Wer der wahre Täter ist, war für mich hingegen schnell klar, wodurch dem ganzen einiges an Spannung genommen wurde. Die eigentliche Aufklärung gegen Ende, fand ich dann irgendwie...ich weiß nicht, etwas too much und auch irgendwie ein wenig unlogisch. Schon mehrere Seiten zuvor war das eigentliche Motiv des Täters klar, doch das ganze drum herum war sinnlos und wirkte zu weit hergeholt. Die anderen Charaktere der Geschichte haben mir hingegen gut gefallen. Die Autorin war stets bemüht, jedem noch so kleinen Nebencharakter Tiefe zu verleihen, was ihr auch gelungen ist. Überwiegend haben wir hier eine große Sammlung von sehr unsympathischen und belasteten Charakteren, was mir aber wiederum gefallen hat. Denn diese Charaktere haben Ecken und Kanten, ich als Leser konnte nachvollziehen, warum sie auf eine gewisse Art und Weise handeln. ( Bis auf den eigentlichen Mörder, das war, wie oben schon erwähnt, ein wenig sehr abgedreht.) Alles in allem ist „Slide“ von Jill Hathaway ein kurzes Lesevergnügen, dessen Thrillerelemente ein bisschen besser hätten verpackt werden können. Das Potenzial war da, lag in den tollen Charakteren und dem spannenden Mix aus Fantasy und Thrill. In der Umsetzung hat es jedoch ein wenig gehapert, sodass es für mich nur 3.5 Sterne wurden.

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  • "Ich besaß eine Gabe. Oder einen Fluch, je nachdem."

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    Anka2010

    Anka2010

    08. March 2014 um 14:46

    Ein junges Mädchen schneidet sich die Pulsadern auf, hinterlässt einen Abschiedsbrief. Für Familie, Freunde und auch die Polizei scheint der Fall klar - Selbstmord einer Jugendlichen. Doch was treibt einen jungen Menschen, der sein ganzes Leben noch vor sich hat, zu solch einem endgültigen Schritt... oder wer? Zu hoher Druck in der Schule? Mobbing im Freundeskreis? Eine unglückliche Liebe mit unerwarteten Folgen? All diesen Spuren geht die Autorin Jill Hathaway in ihrem Jugendthriller "Slide - durch die Augen eines Mörders" nach, beleuchtet ein höchst brisantes Thema und schlägt doch eine ganz andere Richtung ein. "Ich besaß eine Gabe. Oder einen Fluch, je nachdem." Zitat, Seite 44 Stellt euch vor, ihr leidet an Narkolepsie - schlaft einfach von einer Sekunde auf die andere ein. Wäre Vee mit dieser Krankheit nicht schon gestraft genug, besitzt sie zudem die Gabe, während ihrer Narkolepsie-Anfälle in andere Personen zu "wandern". Dabei sieht sie durch die Augen eines anderen, erlebt das, was diese Person in genau diesem Moment erlebt. Das mag im ersten Moment aufregend klingen, für Vee sind ihre "Wanderungen" jedoch eine große Qual. Sie sieht, wie sich ihre Mitschülerinnen gegen eine andere Mitschülerin verschwören, sie findet sich plötzlich im Körper ihres Vaters wieder, der gerade eine Operation durchführt und schließlich sieht sie die tote Freundin ihrer Schwester Mattie... durch die Augen ihres Mörders. Wem kann sie sich anvertrauen? Ihrer kleinen Schwester, die sich gerade mitten in der Pubertät befindet und Vee ferner ist als je zuvor? Ihrem Vater, der seit dem Krebstod ihrer Mutter noch mehr Zeit im Krankenhaus verbringt, um dort lieber vielen kleinen Kindern das Leben zu retten, als sich um seine pubertierenden Töchter so kümmern? Oder doch lieber ihrem besten Freund Rollins, der ihr zwar sehr nahe steht, aber doch ein Geheimnis vor ihr zu haben scheint? Und was ist mit dem attraktiven Zane, ihrem neuen Mitschüler, der tatsächlich ein Auge auf sie geworfen hat und in dessen Nähe sie sich ungewohnt geborgen und verstanden fühlt? Zu Beginn musste ich mich erstmal an die ungewohnte Erzählperspektive gewöhnen und so lasen sich die ersten Seiten, erzählt aus Vees Sicht und in der Gegenwart, etwas holprig. Passend für ein Jugendbuch sind die Sätze recht kurz und die Sprache sehr leicht gehalten. Normalerweise mag ich es (auch in Jugendbüchern!) gern etwas ausgeschmückter und flüssiger, doch schließlich konnte ich mich auch hier mit dem Schreibstil anfreunden und fand ihn insgesamt sogar recht passend und authentisch. Abschnittsweise brachten mich einige sehr bilderreiche Passagen sogar zum Schmunzeln, z.B. als Vee sich mit ihrer Schwester Mattie vergleicht: "Wenn sie der rosa Glitzer auf der Valentinskarte ist, bin ich der schwarze Edding, mit dem man im Jahrbuch den Lehrern einen Schnurrbart malt." Zitat, Seite. 12 Vee konnte mich als Hauptcharakter auf der einen Seite sehr berühren, auf der anderen Seite gelang es mir aber nicht, sie ins Herz zu schließen. Mit ihren pinken Haaren unterstreicht sie ihre etwas rebellische Außenseiter-Rolle, schaut man jedoch hinter die Fassade, stößt man auf ein zurückgezogenes, trauriges und sensibles Mädchen. Ein Mädchen, das nach außen hin die Starke mimt, das unnahbare Mädchen, das nach dem Tod ihrer Mutter für ihre jüngere Schwester da sein musste, während sich ihr Vater in seine Arbeit flüchtete. Ein Mädchen, das Angst hat. Angst vor der "Wanderung" während ihres nächsten Narkolepsie-Anfalls, Angst davor, nicht ernst genommen und als verrückt abgestempelt zu werden, Angst vor Nähe und Angst vor dem Verlust eines geliebten Menschen, nachdem sie ihm ihr Herz ausgeschüttet hat. Vee konnte mich stellenweise mit ihren Gedankengängen tief berühren. "Aber es ist falsch zu denken, dass der Tod nur ein Verlust ist. Er ist auch etwas, an dem man wächst. Der Tod ist immer da und flüstert einem ins Ohr. Er lebt überall; in deinen Erinnerungen, in allem, was du denkst und sagst und fühlst und wünschst. Er ist immer da. Ich weiß, es gibt keine Worte, die den Tod angenehm erscheinen lassen. Er ist, wie er ist." Zitat, Seite 30 "Zwischen uns hängt ein unbehagliches Schweigen. Ich möchte etwas Witziges oder Schlaues sagen, irgendetwas. Ich will nicht mehr allein mit meinen Gedanken sein." Zitat, Seite 138 "Slide - Durch die Augen eines Mörders" beinhaltet also nicht nur die Suche nach dem unbekannten Mörder, sondern auch viele bewegende, nachdenkliche und traurige Momente. Depression, Mobbing, Selbstmord und schließlich der Tod - die Autorin mutet ihren Protagonisten viel zu und lässt stets einen düsteren Schleier über den Geschehnissen hängen. Mit dem attraktiven Zane, in den sich Vee sofort verguckt, versucht sie zwar etwas Licht, Farbe und Herzklopfen in die Geschichte zu bringen, doch geübte Thrillerleser erkennen sofort, dass der junge Mann nicht ganz koscher ist. Er ist der typische Sunnyboy, der neu an die Schule kommt und sich aus unerfindlichen Gründen nur für die skurrile Außenseiterin interessiert. Kaum ist er da, stirbt ein Mädchen. Zufall? Natürlich präsentiert die Autorin uns und ihrer Heldin weitere Tatverdächtige, lenkt die Vermutungen geschickt immer wieder in andere Richtungen, so dass ich bis zum Ende zwar ahnte, wer hinter dem Mord steckt, mir jedoch nie zu 100% sicher war. Insgesamt war dieser Jugendthriller für mich kein Besonderer in seinem Genre. Er lässt sich schnell lesen, kann junge Leserinnen und Leser sicher fesseln und vielleicht auch mit seiner Auflösung überraschen. Er regt zum Nachdenken an und berührt stellenweise. Mir fehlte jedoch das gewisse Etwas, die Sympathie und der Sog ~ lesenswert und unterhaltsam ja, wenn man sonst eher selten zu einem Jugendthriller greift, aber definitiv kein MUST-READ. Interessant für die Fans der "Bodyfinder"- Reihe, an die mich "Slide" immer wieder erinnert hat.

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  • Düsterer, spannender Jugendthriller!

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    Goldstueck90

    Goldstueck90

    01. August 2013 um 19:40

    Ein schöner, spannender Jugendthriller! Kann ich empfehlen! Sylvia, genannt Vee hat eine außergewöhnliche Gabe. Die Ärzte nennen es Narkolepsie, sie weiß das mehr dainter steckt. Wenn sie bestimmte, persönliche Dinge von Menschen berührt, fällt sie in Ohnmacht und kann in die Menschen eintauchen - durch ihre Augen sehen! Diese Wanderungen werden immer häufiger und unheimlicher. Denn in einer ihrer Wanderung sieht sie einen Mord....doch durch welche Augen hat sie gesehen? Wer ist der Mörder? Und wer wird der nächste sein? Spannung, Thriller, Liebe und jede Menge Teenager :)

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  • Durch die Augen eines anderen sehen...

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    Anahid

    Anahid

    20. June 2013 um 09:24

    Vee hat es nicht leicht – sie leidet unter Narkolepsie. Mitten im Unterricht schläft sie einfach ein. Doch dahinter verbirgt sich ein Geheimnis, denn Vee schlüpft in fremde Körper und sieht durch deren Augen. Bei einem dieser Ausflüge macht sie eine grausige Entdeckung: Die Freundin ihrer Schwester wird ermordet und Vee ist im Körper des Mörders … Vee ist mir sofort ans Herz gewachsen. Durch ihre miese Stimmung und ihre Probleme ist sie es, die mich trotzdem zum Lachen bringt. In jedem Satz spürt man, dass sie ihr Leben nicht mag. Aber wenn sie mit ihrem besten Freund zusammen ist, ist da ein Glitzern in ihren Augen und sie hat manchmal sogar Spaß. Ihre Sorgen sind einfach zu groß und zu schwer. Rollins, ihr bester Freund, war ein netter Charakter, der sich sehr um seine Freundin bemüht hat. Er war ein bisschen wie Sonnenschein, der hinter Wolken hervorbricht. Amerikanische Highschool, die mir diesmal fast gefallen hat. Später im Verlauf der Geschichte finde ich es spannender in die anderen Körper zu schlüpfen und durch deren Augen zu sehen. Der Blickwinkel ist immer anders und dem Leser fallen nun auch Kleinigkeiten auf, die sonst verborgen wären. Es ist ein Thriller, denn es geschieht ein Mord. Aber da ist auch noch die Fantasy-Komponente mit den Körperwanderungen, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen. Außerdem legt die Geschichte viel wert auf die Gefühle der Protagonisten. Vee ist sehr einsam und traurig. Außerdem macht sie sich schnell Sorgen um ihre Freunde und um ihre Schwester. Die Komponenten ergeben eine gute Mischung, sodass nie der Thriller oder die einfache Freundschaftsgeschichte dominieren kann. Grüne Augen als Spiegel der Seele – sehr passend, dass auch auf dem Cover die Augen im Mittelpunkt stehen. Der Bröckel-Effekt in Vees Gesicht hat mich auch gut gefallen. Das Buch wählte ich im genau richtigen Augenblick als Lektüre aus. Mich packte die Geschichte und spuckte mich erst nach der letzten Seite wieder in mein Leben zurück. Zwar ist das Ende etwas vorhersehbar, wofür ich auch einen Bücherpunkt abziehe, aber sonst ist es eine Geschichte, die nicht allzu viel Spannung braucht, um brillant zu sein.

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  • Gute Idee, schwache Entwicklung

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    pelznase

    pelznase

    25. March 2013 um 19:53

    Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut. Ich mag spannende und unheimliche Geschichten rund um die Themen Schlaf und Träume sehr gerne, und die Idee mit dem Blick durch die Augen eines Mörders klang äußerst vielversprechend. Nachdem ich es nun gelesen habe, muss ich leider sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin. Dafür gibt es einige ganz wesentliche Gründe. Erstens bin ich mit Vee und auch mit den übrigen Charakteren einfach nicht warm geworden. Ich hatte immer das Gefühl, dass aus großer Distanz erzählt wird. Und das, obwohl Vee die Geschichte selber aus ihrer Sicht erzählt. Es lag mehr daran, dass die Gefühle der Personen bei mir nicht ankamen. So wird beispielsweise x-mal erwähnt, wie elend sich Vees Schwester Mattie fühlt, doch das kam bei mir einfach nicht an. Für mich blieb sie trotz dieser Schilderungen lediglich ein High School-Girlie. Von Trauer und Verzweiflung konnte ich da nichts spüren. Und auch Vees Leid als die Geschichte ins Rollen kommt, hat mich nicht wirklich erreicht und / oder irgendwie bewegt. Noch nicht einmal die kleine Lovestory zwischen Vee und Zane hat mich erreicht. Wobei die in dieser Hinsicht eher unwichtig ist, aber zumindest Gefühle wie Angst, Trauer, Wut und Verzweiflung sollten bei einem Thriller schon bei mir ankommen.  Ich muss mich wenigstens in die Hauptcharaktere einfühlen können um auch mit ihnen zu fühlen. Sonst geht das -wie hier- klar zu Lasten der Spannung. Die Spannung ist gleich der nächste Knackpunkt, denn die kam bei mir hier auch ansonsten nicht auf. Natürlich wollte ich wissen, wer hinter den Morden steckt, doch das war es auch schon. Ich habe der Antwort auf ie Frage nicht hingefiebert. Dazu verfranste sich die Geschichte zu oft. In Partygeschichten, in besagter Lovestory und Teenie-Kram. Außerdem habe ich Vees Nachforschungen nicht als solche empfunden. Dafür geht sie dabei zu larifari zu Werke. Ja, sie will schon gerne wissen, was los ist, forscht mal, lässt sich dann aber gerne wieder gründlich ablenken. So entstehen Lücken in den Nachforschungen und diese Stringenz, die solche Ermittlungen ja eigentlich haben sollten, fehlte mir komplett. Und so wird man auch als Leser immer wieder rausgebracht und trudelt der Auflösung lediglich entgegen, statt auf sie hinzufiebern. Die Auflösung selber war dann mein größter Minuspunkt, da ich sie unlogisch finde. Es wird immer erwähnt, dass Vee einen Gegenstand einer Person berühren muss, an der diese mit großen Gefühlen hängt. Nur so kann sie während des Schlafes in eine Person wandern. Letztlich nutzt sie ihre Gabe um den Mörder zu entlarven, doch von dem hat sie während der ganzen Geschichte rein gar nichts berührt. Es sei denn, Personen würden ebenfalls zählen. Dafür ist zuvor aber nie die Rede. Und wenn das ginge, wieso muss sie dann anfangs immer irgendwelche Gegenstände haben? Alle Charaktere stehen einander nahe -im Guten und Bösen- und Berührungen wären gar kein Problem. Aber nein: außer bei der finalen “Wanderung” müssen es immer Gegenstände sein! Ab einem gewissen Punkt -der für mich viel zu früh kam- weiß man zudem,wer hinter den Morden steckt. Jedenfalls noch vor Vee, und auch das Motiv ist in diesem Moment glasklar. Damit war die Luft für mich endgültig raus. Mit dem Ende wollte man offenbar noch mal einen Schuss Action reinbringen, doch das wirkte nach der Geschichte einfach nur an den Haaren herbei gezogen. Die Geschichte wird sehr jugendlich erzählt. Dadurch liest sie sich ganz flott. Eine überraschend große Schrift trägt ebenfalls dazu bei, dass man “Slide” schnell ausgelesen hat. Die Kapitel haben zwar eine schöne Länge um das Buch nach und nach zu lesen, doch da ich bei keinem Kapitel das Gefühl hatte, viel oder etwas irgendwie Komplexes gelesen zu haben, war das gar nicht nötig. Am Cover gefällen mir die Risse im Gesicht. Das hat was und wirkt gut. Eine Verbindung zur Geschichte kann ich allerdings nicht erkennen. Aber immerhin mal kein solch glattes Gesicht, wenn es denn schon eines sein muss. Auch wenn die Story schon einen Mystery-Touch hat, in erster Linie will sie doch ein Thriller sein. Da hätte mir auch ein Cver gefallen, das weniger Mainstream ist. Fazit:  So sehr ich mich auf “Slide” gefreut hatte, letztlich bleibt es bei einer wirklich guten und interessanten Grundidee. Die gefällt mir noch immer. Aber was hier daraus gemacht wurde, konnte mich einfach nicht überzeugen. Weder spannend, noch mysteriös, mit blassen Charakteren und einem ziemlich haarsträubenden Ende.

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    suecullen

    suecullen

    16. February 2013 um 15:38

    Sylvia, genannt Vee fällt nicht nur durch ihre pinkgefärbten Haare auf. Sie leidet unter der seltenen Kranheit Narkolepsie. Manchmal ohne Vorwarnung, teils durch starke Kopfschmerzen angekündigt, kippt sie einfach um und fällt in einen Schlafähnlichen Zustand. Als wäre dies nicht schon genug um als Freak der Highschool zu gelten, haben Vee's Anfälle eine Besonderheit. Sie selbst nennt es "Wandern". Während ihrer Ohnmachtsanfälle schlüpft Vee in den Körper eines anderen, meistens eines Menschen, von dem sie kurz zuvor einen Gegenstand berührt hat. Nachdem ihr Vater sie als Kind nicht ernstgenommen hat und sie zum Psychologen geschickt hat, verheimlicht sie ihre "Gabe" auch dann noch, als sie den Mord an Sophie, der besten Freundin ihrer Schwester, miterleben muss. Sie sieht durch die Augen des Mörders, kann die Situation aber nicht beeinflußen und weiß auch nicht, in wen sie gewandert ist. Vee entschließt sich dazu, selbst herauszufinden, wer Sophie getötet hat und hofft in dem neuen Schüler Zane einen Verbündeten zu finden. Ich habe einige Rezis gelesen, die diesen Jugendthriller zu düster, oder geradezu deprimierend fanden, dass sehe ich allerdings nicht so. Vee ist zwar ein ernstes Mädchen, das unter dem frühen Verlust ihrer Mutter leidet, aber ich konnte mich gut mit ihr und ihrem Handeln identifizieren. Ganz abgesehen davon finde ich diese Rosa-Heile-Welt Bücher auch zum Teil langweilig und anstrengend. Für mich ist Slide ein wirklich spannender Thriller, mit einer schönen Portion Übernatürlichen, der nicht nur für Jugendliche interessant ist. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wer der Mörder ist und was mit Vee und ihrer Schwester Mattie geschieht. Der ein oder andere mag die Auflösung nicht ganz einleuchtend finden, aber für mich ist Jill Hathaways Roman eine sehr schöne Abwechslung gewesen, die durch ihren angenehmen, flüssigen Schreibstil einfach Spaß gemacht hat! Eine ganz klare Leseempfehlung :) http://sue-timeless.blogspot.de

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    12. February 2013 um 13:36

    Es ist immer so unangenehm, wenn jemand den Tod erwähnt, vor allem wenn man denjenigen nicht gut kennt.. Fremde sagen immer, es tue ihnen sooo furchtbar leid, dass meine Mutter gestorben ist.. Aber es ist falsch zu denken, dass der Tod nur ein Verlust ist.. Er ist auch etwas, an dem man wächst.. Der Tod ist immer da und flüstert einem ins Ohr.. Er lebt überall; in deinen Erinnungen, in allem, was du denkst und sagst und fühlst und wünschst.. Er ist immer da.. - Seite 30 * Sylvia, auch gennant Vee, lebt mit ihrem Vater und ihrer Schwester Mattie in einem kleinen Haus.. Ihr Vater ist mit den beiden Mädels völlig überfordert.. Beruflich arbeitet er als Kinderchirurg, und ist somit auch nur wenig zu Hause.. Er ist regelrecht arbeitssüchtig um Konflikten und Problemen auch aus dem Weg zu gehen.. Die Mädchen sind viel alleine zu Hause, und können tun und lassen was sie wollen.. Vee leidet jedoch an einer Krankheit, an Narkolepsie.. Das denken jedenfalls die Ärzte und alle in ihrem Umfeld.. Doch Vee weiss es besser.. Wenn sie, einen mit Emotionen aufgeladenen Gegenstand berührt, wird sie bewusstlos und wandert mit ihrer wachen Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen.. In der Schule hat sie es daher auch nicht einfach Freunde zu finden.. Viele machen sich darüber lustig und mobben sie.. Eines Tages, als es ihr mal wieder nicht gut ging, flüchtet sie in die Mädchentoilette und trifft dort auf Sophie, die ehemals beste Freundin ihrer Schwester Mattie.. Die übergibt sich gerade und Vee weiss, dass sie wohl Probleme hat.. Ausserdem ist sie schon in den Körper von Amber gewandert, der besten Freundin von Mattie, und weiss daher, dass sie die Freundschaft von Sophie nur ausnutzen und mit ihr nichts gutes vorhaben.. Vee will Sophie helfen und sie warnen.. Und plötzlich wandert Vee in einen Körper, und erlebt etwas sehr grausames.. Sie sieht durch die Augen eines Mörders.. Und vor ihr liegt das Opfer: Sophie, blutüberströmt.. Als Vee von ihrer Wanderung aufwacht erfährt sie auch schon kurze Zeit später von der Polizei dass Sophie Selbstmord beging.. Mattie gibt sich die Schuld dafür, da sie und Amber kurz davor alles andere als nett zu Sophie waren.. Doch Vee weiss was wirklich geschah.. Sie wurde ermordert, und sie muss herausfinden wer der Mörder ist.. * Tatsache ist, dass die meisten Leute Geheimnisse hinter ihren Augen verbergen.. - Seite 45 * Meine persönliche Meinung: Das Cover und der Klappentext erweckte meine Neugierde.. Ein Jugendthriller den ich unbedingt lesen wollte.. Viel zu lange stand dieses Buch in meinem Regal, ungelesen.. Nun hab ich es endlich geschafft um es zur Hand zu nehmen.. Und bereue es keineswegs.. Eine Geschichte, in die man regelrecht hineingeschmissen wird.. Eine rasante Story, die vom Anfang bis zum Ende spannend ist, und auch durchwegs bleibt.. Wir lernen Vee kennen.. Ihr Leben und alles was wir zu ihrer Person wissen müssen.. Mit ihrer Krankheit Narkolepsie hat sie es nicht einfach.. Sie wird immer dann Ohnmächtig, wenn sie es am wenigsten gebrauchen kann.. Doch sie hat keine Krankheit, sondern einfach nur eine Gabe.. Sie wandert in andere Körper.. Sie sieht nur, was dieser Körper und kurze Zeit darauf verlässt sie diesen Körper wieder.. Vieles will Vee eigentlich gar nicht sehen, wissen oder hören.. Manches mal wäre es besser so.. Dinge, sie belasten, und Geheimnisse die sie erfährt, aber eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt sind.. Eine Protagonisten, die trotz alldem sehr stark ist und nicht aufgibt, und für die Wahrheit kämpft.. Mattie, ihre kleine Schwester, ist anfangs etwas naiv.. Mit Amber fühlt sie sich stark und mobbt Sophie.. Doch Sophie will nichts anders als ihre Freundin sein.. Amber und Mattie nutzen dies aus um ihr eins auszuwischen.. Und kurz darauf stirbt Sophie.. Für Amber und Mattie bricht die Welt zusammen, sie denken, sie seien Schuld an Sophies Tod.. Von da an, fangen die beiden an umzudenken.. Mattie wirkt erwachsener und lässt sich auch einmal was von Vee sagen.. Amber ist ein hochnäßiges Mädchen, die glaubt, alle Mädchen regieren und herumschubsen zu können.. Sie hat das sagen, und wer ihr nicht ins Gesicht passt, wird sozusagen ausgebuht.. Ein Charakter der immer für Aufsehen und Streit sorgt.. Und dann haben wir noch den überaus charmanten und gutaussehend Zane.. Vee verguckt sich in ihn und fühlt sich zu ihm hingezogen.. Sie verbingt mehr Zeit mit ihm um ihn besser kennen zu lernen.. Doch schon bald merkt sie, dass er nicht der ist, der er zu sein scheint.. Ich hatte "Slide" im nu durchgelesen.. Ein Buch, dass man definitiv nicht mehr zur Seite legen kann, sobald man es einmal zur Hand genommen hat.. Bis zum Ende wusste ich wirklich nicht, wer der Mörder ist.. Die Autorin schafft es, den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken.. Ich wurde hin und wieder richtig fuchsteufelswild weil ich mich schon wieder getäuscht hatte.. Ein toller Jugendthriller mit einer packenden Story.. Probleme von Jugendlichen werden hier richtig gut dargestellt.. Es ist oftmals eine sehr ernste und traurige Grundstimmung.. Die Mutter starb an Krebs, Mobbing und sich gegenseitig niederbuhen ist hier ein großes Thema.. Eifersucht, Schönheitsideale und der erste Liebeskummer spielen hier eine große Rolle.. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung, da ich das Buch einfach nur verschlungen habe.. Dank Slide habe ich wieder so richtig Lust auf tolle und spannende Thriller.. Auf Bücher, bei denen man bis zum Ende nicht den Mörder kennt.. Spannung, leichter Romantik, gepackt mit vielen überraschenden Wendungen.. Für zwischendurch einfach perfekt! * Er fährt mit dem Finger über ein Poster an der Wand, auf dem in dicken Buchstaben STAR zu lesen ist.. Sicher, tolerant, anständig, respektvoll - so wie uns die Leher gerne hätten, wie wir aber nicht immer sein können, weil wir nun mal Menschen und keine Roboter sind.. - Seite 29

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    franzi303

    franzi303

    29. January 2013 um 19:07

    Sie hat die schreckliche Wahrheit gesehen – durch die Augen eines Mörders. Das Cover: Zu sehen ist eine junge Frau (wie meistens). Sie hat braune Haare und grüne Augen. Das Besondere an dem Cover ist die Haut der Frau. Sie zerbröckelt, als ob sie sich auflösen würde. Für mich stellt das die besondere Fähigkeit von Vee dar, das Wandern in andere Menschen. Sie selbst löst sich nich auf, jedoch ihr Geist, ihr selbst. Für mich ein hübsches Cover, dass mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat. Die Geschichte: Sylvia, genannt Vee, lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrer Schwester in einem kleinen Haus. Sie leidet an Narkolepsie, also an einer Schlafkrankheit. So wird es ihren Mitmenschen jedenfalls vorgegaukelt. Und genau das glauben auch ihr Vater und ihre Schwester. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Wenn Vee einen mit Emotionen aufgeladenen Gegenstand berührt, wird sie bewusstlos und wandert, und zwar in die Körper anderer Menschen. Sie trifft an einem Tag, an dem es ihr nicht so gut geht, Sophie, die ehemals beste Freundin ihrer Schwester Mattie, auf der Mädchentoilette und hört, wiese sich übergibt. Doch der Tag hat auch etwas gutes: Sie lernt Zane kennen, der alleine lebt und mit Vee flirtet. Er sieht gut aus und Vee ist auch nicht abgeneigt. Später bei sich zu Hause fällt Vee wieder in Ohnmacht und wandert. Und was sie sieht, ist schrecklich: Sie sieht den toten Körper von Sophie. Sie ist in den Körper einer Person gefahren, die Sophie getötet hat. Danach ist nichts mehr, wie es war. Alle glauben, Sophie habe Selbstmord begangen, und die Polizei will den Selbstmord untersuchen. Doch nur Vee weiß, wie Sophie wirklich ums Leben gekommen ist. Während sie sich immer weiter von ihrem besten Freund Rollins entfernt, werden neue Details von Sophies Problemen bekannt.Doch dann wird eine zweite Person tot aufgefunden, die Vee kurz vorher noch beim Wandern gesehen hat. In Vee wächst ein grausamer Verdacht heran … Meine Meinung: Schon wenn man sich den Text auf der Rückseite durchliest, erfährt man, dass es spannend zugeht. Sylvia, Spitzname Vee, den ich schon merkwürdig finde, hat aus irgendeinem Grund die Fähigkeit zu wandern. Sie berührt mit Emotionen beladene Dinge wie einen Ohrring, ein Blatt Papier o. Ä., wird ohnmächtig und wandert. Dabei wandert anscheinend nur ihr Geist. Sie sieht für kurze Zeit, was der Mensch macht, in den sie gewandert ist, kann jedoch die Taten der Person nicht beeinflussen. Ihr wird Narkolepsie diagnostiziert. Die Krankheit wird leider nicht weiter erklärt. Narkolepsie ist eine Schlafkrankheit, bei der die betroffene Person einfach in allen möglichen Situationen einschläft. Die Ärzte denken, sie schläft ein, aber nein, sie wird ohnmächtig und hat keine Kontrolle über ihren Körper. Ihr Freund Rollins spielt irgendwie nur eine Nebenrolle. Er ist ihr bester Freund, doch sie hat ihn in ihr Geheimnis nicht eingeweiht aus der Angst, er glaubt ihr nicht, so wie ihr Vater ihr nicht geglaubt hat. Klar, so eine Geschichte ist sehr merkwürdig. Wer würde ihr da schon glauben. Ich würde einen Beweis sehen wollen. Nun ja, sie verheimlicht also Rollins etwas und auch er verheimlicht etwas vor ihr. Vee ist für mich ein neutraler Charakter. Ich weiß nicht, wie ich sie finden soll. Ich mag sie nicht wirklich, hasse sie aber auch nicht. Zane scheint ein süßer Typ zu sein, auch wenn er nicht mehr so toll ist, nachdem man sein Geheimnis kennt. Rollins ist, wie schon erwähnt, eine Nebenfigur, auch wenn er zum Ende hin wichtiger wird. Die ‘Lösung des Problems’ kam mir jedoch zu einfach vor. Eine andere Lösung hätte das Buch noch spannender gemacht. Und auch wenn ich dachte, ‘Slide – Durch die Augen eines Mörders’ sei ein Einzelband, wird im März 2013 in Amerika der zweite Teil erscheinen, der ‘Imposto’ heißen wird. Der deutsche Titel und das Erscheinungsdatum sind bisher unbekannt. Zusammengenommen kann ich sagen, dass ‘Slide’ ein guter Thriller ist, der für mich eine überraschende Wendung genommen hat. Meine Bewertung: Toller Thriller mit Spannung, leichter Romantik und einer überraschenden Wendung. Ich vergebe dafür vier Sterne.

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    sani_feya

    sani_feya

    27. December 2012 um 19:16

    Meine Meinung: Cover: Ich finde das Cover ziemlich schick. Es hat mich gleich angesprungen. Hier auch noch mal eine Dankeschön an den Fischerverlag, welches mir dieses Buch als Reziexemplar raus gegeben hat :D Gut, zurück zum Cover... es sprang mich also an.. einfach so und ich konnte mich nicht wehren, da hatte es sich schon an mich geklammert... Die Inhaltsangabe auf dem Buchcover fand ich dann natürlich auch noch recht interessant. Wobei nur der zweite Teil der Kurzbeschreibung auf dem Cover zu lesen ist. Von der Narkolepsie etc erfährt man da noch nichts. Allgemeines: Das Buch ist anders als ich es mir vorgestellt habe. Ich habe mir irgendwie einen blutigen brutalen Thriller vorgestellt. Bekommen habe ich eine relativ Spannende Geschichte eines Mädchens, welches oft wenn sie schläft, oder Ohnmächtig wird, in andere Menschen "hinein wandern" kann. D.h. sie sieht was diese Menschen gerade tun aus dessen Augen. Sie kann es aber nicht steuern und ist nur "Beobachter". Sie versucht den Tod der Freundin ihrer Schwester auf zu klären. Natürlich kommt ihr dabei auch die eigentlich verhasste "Narkolepsie" zur hilfe. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Ich habe für das Buch jetzt nicht länger als 3 Tage gebraucht und konnte nur auf der Arbeit in der Pause oder einigen ruhigen Minuten lesen. Würde ich alle Minuten zusammen fassen, hätte ich es innerhalb eines Tages durch gehabt. Die Schrift ist nicht sehr klein, man kommt in die Geschichte sehr schnell hinein und kann sich auch ganz gut mit den Charakteren auseinander setzen. Story: Die Story ist recht schnell beim eigentlichen Punkt angekommen. Der Höhepunkt lässt nicht lange auf sich warte. Er ist zwar nicht so blutig oder brutal wie ich erwartet hatte, aber dafür recht spannend. Wobe die Lösung welcher Vee, die Hauptprotagonistin Stück für Stück immer näher rückt, spannender ist als der Höhepunkt an sich. Ich persönlich hatte recht schnell einen Verdächtigen. Ich weiß nicht wieso.. Aber dieser Verdacht bestätigte sich dann auch bald. Trotzdem blieb dann noch die Spannung, denn man wollte ja wissen, wieso? Charaktere: Ich finde die Charaktere nur mäßig ausgearbeitet. Zum Großteil scheinen sie alle recht Oberflächlich. Man erfährt zwar Dinge aus der Vergangenheit der Wichtigen Personen, doch es sind nur Dinge, die auch relativ relevant für die eigentliche Geschichte sind. Das Ende: Es ist relativ spannend bis zum Ende und löst sich auch bis dahin gut auf. Es bleiben eigentlich keine wichtigen Fragen mehr offen. Es gibt auch noch mal einen kleinen Höhepunkt. Im großen und ganzen ist es das typische Happy End. Fazit: Auch wenn das Buch so gar nicht so war, wie ich es mir vorgestellt habe, mehr ein Jugendroman als ein Thriller, ist es doch ganz gut gewesen. Es war zumindest nicht unbedingt Langweilig und das Ende war auch gut. Trotzdem fehlte mir irgendwas. Ich kann nicht wirklich beschreiben was es war, aber irgendetwas fehlte mir. Ich denke es wäre noch etwas Luft nach oben gewesen, vergebe daher 3 von 5 Schmetterlingen ^^

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    TheFantasticBooks

    TheFantasticBooks

    01. December 2012 um 10:36

    Cover: Das Gesicht einer jungen Frau fällt dem Betrachter direkt ins Auge. Sie hat große, grüne, geschminkte Augen und scheint den Betrachter direkt anzuschauen. Auf ihrem Gesicht erkennt man einige Risse, welche im Kontrast mit ihrem makellosen Gesicht stehen. Ihre Haare sind rosa und wehen um ihr Gesicht. Unter dem Gesicht steht der Name der Autorin in mittelgroßen weißen Lettern und darunter liest man den Titel des Buches, welcher ebenfalls weiß ist und aus Weichzeichen geschrieben wurde. Er sieht mystisch aus. Dort drunter sind die Initialen des Verlages zu erkennen. Das Mädchen auf dem Cover könnte Sylvia, die Protagonistin des Buches darstellen, da sie genau auf die Beschreibung passt. Die Risse könnten ihre Reisen in andere Körper darstellen. Charaktere: Die Hauptperson des Buches ist Sylvia "Vee". Sie hat pinke Haare und eher unscheinbar in ihrer Schule. Sie ist freundlich, rebellisch und geht liebevoll mit ihrer kleinen 14-jährigen Schwester Mattie um. Vee hat eine "Begabung", bei der sie in andere Körper reist und alles mitbekommt, was diese Person gerade macht. Dabei schläft sie immer und überall ein. Das ist Vee sehr unangenehm. Die Ärzte nennen es "Narkolepsie", aber niemand weiß etwas davon. Als sie es ihrem Vater, ein Kinderchirurg, einmal erzählt hatte, schickte dieser sie zu einer Psychologin. Sogar ihr bester Freund Rollins weiß es nicht. Des Weiteren gibt es noch Samantha, Amber und Sophia, welche die besten Freundinnen von Mattie, ihrer Schwester sind. Sie sind alle im Cheerleader-Team und sehr beliebt. Sophia hingegen wird öfters von den anderen geärgert, weshalb sie auch ein sehr trauriger und depressiver Charakter ist. Zane kommt neu an die Schule und freundet sich mit Vee an. Er wirkt sehr geheimnisvoll. Schreibstil: Hathaway schrieb das Buch in der ersten Person, d.h. aus der Sicht von Sylvia. Sie schreibt sehr flüssig und man kann sich gut mit ihr identifizieren und mit ihr mitfühlen. Fazit: Ich finde dieses Buch sehr gelungen, da es mal etwas anderes ist einen Thriller zu lesen, als ein Fantasyroman. Mir gefiel dieses Buch sehr gut und die Autorin hat die Charaktere und die Handlung gut umgesetzt. Alles wurde ausführlich und detailreich beschrieben und man konnte es flüssig und schnell durchlesen. Es ist ein gutes und leichtes Buch für zwischendurch und ich kann es nur weiterempfehlen! Bewertung: Ich setze diesem Buch 4 von 5 Masken auf

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    LaLecture

    LaLecture

    19. November 2012 um 08:48

    Sie hat alles gesehen: Die peinlichsten Momente, die größten Geheimnisse, einen grausamen Mord - Doch sie kann nichts unternehmen, denn sie ist nur eine Zeugin Inhalt Die 16-jährige Vee hat eine besondere Form der Narkolepsie: Wann immer sie einschläft und dabei einen Gegenstand berührt, den jemand in einem emotionalen Zustand berührt hat, wandert sie für kurze Zeit in dessen Körper. Sie kann seine Handlungen nicht steuern, doch sie sieht, was er sieht und fühlt, was er fühlt. Bis vor kurzem war diese Fähigkeit nur unangenehm für Vee, doch als eines Nachts Sophie, eine Freundin ihrer kleinen Schwester Mattie, mit aufgeschnittenen Pulsadern gefunden wird, entwickelt es sich zu Vees persönlichem Fluch. Nur sie weiß, dass Sophies Tod kein Selbstmord war, denn sie hat die Tat beobachtet - durch die Augen eines Mörders! Meinung Die Idee dieses Buches ist wirklich klasse und bietet Stoff für einen gelungenen Psychothriller. Vee hat durch die Augen des Mörders Sophies Tod beobachtet, doch sie kann niemandem davon erzählen und muss den Täter so allein ausfindig machen. Dabei kann sie ihre Gabe auf verschiedene Weise nutzen, doch nicht immer ist ihr sofort klar, in wem sie gerade steckt oder was das Gesehene zu bedeuten hat. Klingt doch super, nicht wahr? Leider hapert es an der Umsetzung gewaltig. Zunächst wären dort die Charaktere. Ich muss ehrlich sagen, dass mir Nebenfiguren wie Mattie und Vees bester Freund Rollins sympathischer waren als die Protagonistin selbst, die nur aus ihrer Gabe, ihrer Liebe zu ihrer kleinen Schwester und Zane und Trauer um ihre Mutter zu bestehen schien. Natürlich konnte ich einige ihrer Gefühle nachvollziehen, doch sympathisch ist sie mir nie geworden, da ihre Persönlichkeit einfach zu konstruiert wirkte. Auch mit Zane, dem Jungen, in den Vee sich verliebt, konnte ich nicht so viel anfangen, sodass das Buch mich insgesamt nicht besonders berührt hat. Die Handlung weist diverse Logikfehler bzw. Unklarheiten auf. So ist mir beispielsweise bis zum Schluss nicht klar geworden, wie der Mörder es geschafft haben soll, sich in Sophies Zimmer zu schleichen und ihr die Pulsadern aufzuschneiden, ohne dass irgendjemand Notiz davon genommen hat. Und würde man als Elternteil nicht erkennen, wenn der Abschiedsbrief der eigenen Tochter nicht in deren Handschrift geschrieben ist? Auch Vees „Ermittlungen“ verliefen nicht immer ganz zufriedenstellend. Oft zog die Schlüsse, die ich überhaupt nicht verstand, sah aber dafür die einfachsten Zusammenhänge nicht, was man aber auch auf ihre Verstörtheit in der jeweiligen Situation schieben könnte. Mit 320 Seiten mit relativ großer Schrift war „Slide“ auch eindeutig zu dünn, um eine vernünftige, vollkommen logische Handlung zu entwickeln und einen soliden Spannungsbogen aufzubauen. Vielleicht lag die nicht zustande kommende Spannung und das etwas überstürzt wirkende Ende aber auch daran, dass noch einige Nebenhandlungen, beispielswiese Mr Golden, eingebaut wurden, die mich persönlich eher gestört haben Mit dem Ende konnte ich jedenfalls nicht besondes viel anfangen. Ich finde, die Autorin hat sich alles etwas zu einfach gemacht. Fazit Auch wenn sich das jetzt alles so negativ anhört, ist „Slide“ kein schlechtes Buch. Die Grundidee ist klasse und das Ende konnte mich zumindest teilweise überraschen und schocken. Da die Charaktere aber größtenteils blass, der Schreibstil durchschnittlich und die Handlung nicht immer ganz logisch war, reicht es nicht mehr für eine mittelmäßige Bewertung und ich vergebe nur 2,5 Sterne.

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    JanaM96

    JanaM96

    17. November 2012 um 21:56

    Titel: Slide - Durch die Augen eines Mörders Autor: Jill Hathaway Seiten: 320 Preis: 16,99 Euro Verlag: FJB Teil einer Reihe? Nein Inhalt: Die sechzehnjährige Vee hat Narkolepsie. Und wenn es nicht schon genug wäre, plötzlich in der Schule, im Kino oder bei Freunden einfach einzuschlafen, wandert Vees wache Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen. Vee sieht, was diese Person gerade sieht – ohne deren Taten beeinflussen zu können. Doch noch nie war es so grausam wie in dieser Nacht: Sie sieht durch die Augen eines Mörders. Und sie kennt das Opfer: Es ist Sophie, die beste Freundin ihrer Schwester Mattie. Für die Polizei sieht es aus wie Selbstmord, nur Vee kennt die schreckliche Wahrheit, und sie begreift schnell, dass auch Mattie in Gefahr schwebt. Nur – wie soll sie herausfinden, in wessen Körper sie war? Meinung: Normalerweise bin ich ja gar kein Fan von Frauengesichtern auf Buch Covern, doch irgendwie fand ich dieses trotzdem total klasse. Wie dieses hübsche Gesicht sich in Scherben auflöst, passt auch noch zum Inhalt des Buches, wenn Vee wandert. Allerdings hat die Frau auf dem Cover nicht pinke Haare, so wie unsere Protagonistin hier. Die Handlung des Buches fand ich genial und ich hatte wirklich hohe Erwartungen an das Erstlingswerk von Jill Hathaway, jedoch fand ich die Umsetzung nicht ganz so gelungen. Die Geschichte hatte so viel Potenzial, dass auch teilweise genutzt , jedoch nicht völlig ausgeschöpft wurde. Für meinen Geschmack war es ein wenig "too much" an Traurigkeit, die hier ausgelöst wurde. Denn der Leser hat einfach das Gefühl, dass alles was schief gehen kann, hier auch tatsächlich schief geht. Erst stirbt die Mutter der Protagonistinnen und schließlich auch noch total viele Freunde von ihnen. Man denkt echt, dass man sich in einem Familiendrama befindet, da der Vater anscheinend auch keine Ahnung von einer guten Erziehung hat und alle die sterben können auch irgendwie gestorben sind. Trotz alle dem möchte ich das ganze auch nicht vollkommen schlecht reden, denn wie gesagt, die Idee an sich war wirklich top, dass Vee im Schlaf in die Körper anderer Menschen wandeln kann, sobald sie etwas von diesen berührt hat. Sie sieht alles aus deren Sicht, kann ihre Taten aber nicht beeinflussen. Auch fand ich gut, dass in diesem Buch viele Problemthemen behandelt werden. Über allem steht natürlich der Tod, aber auch Sachen wie vernachlässigte Kinder, Affären, Mobbing, Teenager Schwangerschaften, Vergewaltigung und Magersucht, damit ist doch die gesamte Bandbreite an Themen, die man behandeln kann, abgedeckt. Die Protagonisten haben mir teilweise gut gefallen und teilweise haben sie mich auch genervt. Vee ist an sich ein total liebes Mädchen, dass Aufmerksamkeit benötigt, weil sie diese von ihrem Vater zu wenig bekommt. Sie gehörte einmal zu den beliebten Mädchen der Schule, jedoch war dies nach einem schlimmen Vorfall nicht mehr so. Nun zieht sie sich zurück und färbt sich die Haare pink um sich von der Menge abzuheben. Ihre Schwester Mattie ist das genaue Gegenteil: Sie ist zwar erst 14 Jahre alt, jedoch eine sehr beliebte Cheerleaderin, die sich nun mit Vees alten Freundinnen abgibt. Sophie ist ihre beste Freundin, sowie die zickige Amber. Doch Amber und Mattie sind sauer auf Sophie und machen einen wirklich dummen Fehler, woraufhin Sophie angeblich Selbstmord begeht. Die beiden kommen mit ihrer "Schuld" nicht klar, lösen ihre Probleme aber auf unterschiedliche Art und Weise. Am sympathischsten fand ich Rollins, Vees besten Freund, seit ihrem Dasein als Außenseiterin. Rollins ist ein Bad Boy und sehr einfühlsam. Die Freundschaft zu Vee steht zwar einige Male auf der Kippe doch irgendwie raufen sie sich immer wieder zusammen. Den Schreibstil fand ich wirklich gewöhnungsbedürftig. Die Autorin verpackt ihre Geschichte in sehr kurze und abgehackte Sätze, die teilweise wirklich den Lesefluss stören. Allerdings konnte ich das Buch trotzdem innerhalb von wenigen Tagen lesen und im Endeffekt fand ich es gar nicht so schlecht, auch wenn es etwas Anderes war. Fazit: Ein nettes Jugendbuch, mit einer allerdings sehr traurigen Geschichte und nicht vollends überzeugenden Charakteren. Der Schreibstil ist Gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich einmal dran gewöhnt hat, geht es auch. Insgesamt hat mich das Buch sehr melancholisch gestimmt, aber ich fand es auf keinen Fall schlecht. Daher gute 3 von 5 Sternen von mir.

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    09. November 2012 um 18:56

    Inhalt Stell dir vor, du kannst nachts nicht schlafen. Doch tagsüber kämpfst du drum, wach zu bleiben. Jedes mal, wenn du einschläfst und vorher etwas Fremdes berührt hast, wanderst du. Du wanderst in den Körper eines anderen. Desjenigen, dessen Gegenstand du zuvor berührt hast. Du siehst durch seine Augen, doch du kannst nichts tun. Und eines tages steckst du im Körper eines Mörders. Was wirst du tun? Sylvia "Vee" hat Narkolepsi. Zumindest behauptet das jeder, denn wenn sie jemandem erzählt, dass ihr Bewusstsein wandert, wird sie zum Psychologen geschickt. Ihr Vater will ihre Anfälle kontrollieren, aber Vee weigert sich, die Medikamente zu nehmen. Nichts außer Koffeein kann ihr helfen. Doch als gleich zwei Freundinnen ihrer kleinen Schwester ermordet werden, kämpft sie nicht länger gegen das Wandern an. Mitten in einer Beziehungskrise zwischen ihr und dem neuen Jungen Zane und ihrem besten Freund Rollins lernt sie, wie sie das Wandern einsetzen kann. Und kommt so dem Killer gefährlich nahe. Kann sie ihn stoppen, bevor er auch irer Schwester Mattie etwas antun kann? Meine Meinung Slide - Mit den Augen des Mörders kommt mit einer tollen Idee daher. Ein Mädchen, das immer wider einschläft ohne etwas dagegen tun zu können und jedes Mal im Kopf eines anderen erscheint. Sie kann nichts tun, sie weiß nicht, in wessen Körpet sie steckt. Sie kann nur zusehen, bis man ihren Körper weckt und sie zurückkehrt. Manchmal ist die Zeit zu lang, machmal zu kurz. Die Figuren sind mir zu blass, zu klischeehaft. Vee versucht anders zu sein mit ihren pinken Haaren, aber sie wirkt arroant, zickig, kalt und egoistisch. Ihre Mutter starb vor fünf Jahren und sie ist nicht bereit, sich um ihre kleine Schwester zu kümmern. Der Vater arbeitet rund um die Uhr im Krankenhaus. Statt auf ihre Schwester aufzupassen, gibt sie ihr und ihrer Freundin eine Flasche Rum, damit sie nicht beim Fernsehen gestört wird. As die beiden neuntklässlerinnen betrunken ins Kino wollen, lässt Ver sie fahren, damit sie ihre Ruhe hat. Ihre Gefühle sind nicht nachvollziehbar und sprunghaft. Die Beziehung zu Zane entwickelt sich viel zu schnell, als Leser kann man die Gefühlr nicht nachempfinden. Ein Psychothriller wie dieser lebt davon, dass man selbst mit der Figur mitfiebert, dass man um sie bangt und genauso wie sie versucht herauszufinden, wer der Täter ist. Unsicherheit und Verwirrung sind starke Hilfsmittel. Vee jedoch scheint immer alles gleich zu wissen, sie kommt zu Schlussfolgerungen, die der Leser nicht nachvollziehen kann. Es wirkt alles zu einfach. Vee wirkt dem Täter überlegen und das raubt einen Großteil der Spannung. Die anderen Figuren sind mir zu einseitig gestaltet. Die zickige ehemalige beste Freundin, der machohafte Exfreund, der geheimnisvolle Neue der sich natürlich in die Protagonistin verliebt, der beste Freund der heimlich in die Protagonistin verliebt ist. Und die Protagonistin, die versucht anders zu sein, dabei aber ebenfalls voller Klischees steckt. Die missverstandene Rebellin, etc. Der Plot ist mir zu klar. Wie schon gesagt, weiß Vee zu viel. Da sie jedes Rätsel sofort löst und sogar ihr Wandern problemlos meistert, entsteht einfach keine Spannung. Sie setzt alle Puzzelteile sofort richtig zusammen und muss nie lange überlegen. Das macht alles recht lanweilig und dazu unglaubwürdig. Fazit: langatmig und unglaubwürdig.

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    07. November 2012 um 15:53

    Zuallererst hat mich das Cover auf das Buch aufmerksam gemacht und nachdem ich die Inhaltsangabe gelesen habe, stand für mich fest, dass ich es lesen muss. Ein Mädchen, das an Narkolepsie leidet, dabei aber nicht schläft, sondern in den Körper anderer Menschen wandert und genau bei einer solchen Wanderschaft, wird sie Zeugin eines Mordes, denn sie befindet sich im Körper des Mörders und sieht durch seine Augen… Das klingt doch schon einmal total spannend und wie ein rasanter Jugendthriller, der einem packt und nicht mehr los lässt. Genau das habe ich mir erhofft, aber stattdessen nur einen etwas seichten Jugendroman bekommen, der ein paar mysteriöse Aspekte bereit hielt und sich eher zäh präsentierte, anstatt wirklich den Leser mitzureißen. . Mein größtes Problem bei diesem Buch, hatte ich wohl mit der sehr einfachen Schreibweise und den derart kurzen Sätzen, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben, besonders am Anfang. Hier finde ich, passt diese Schreibart überhaupt nicht zum Inhalt des Buch, die ja eigentlich eher düster und traurig sein sollte, aber das hat man an der Sprache nicht richtig erkennen könnten. Es war oft viel zu verniedlicht, zu kindlich, oder vielleicht wirkte es nur auf mich so?! . Was für mich zusätzlich nicht ganz zusammen gepasst hat, war die Tatsache, dass die Hauptfigur Sophie (Vee) eigentlich erst 16 ist und den Tod ihrer Mutter nicht verkraftet und sich dadurch von den meisten anderen abgeschottet hat. Einerseits wirkt sie sehr kindlich auf mich, aber auf der anderen Seite zeigt sie doch wieder relativ viel Mut und Integrität, das für mich zu ihrer restlichen Einstellung und Charakterbeschreibung nicht gepasst hat. So ist es mir leider auch mit anderen Figuren in der Geschichte gegangen und ich kann nicht sagen, welcher Charakter mich vollends überzeugt und begeistert hätte. . Dafür war die Handlung und der Inhalt interessant und es gab oftmals Wendungen und Andeutungen, die mich selber immer wieder rätseln ließen, wer denn nun der Täter und Mörder ist und was überhaupt der Grund dafür ist. Bis zum dreiviertel des Buches konnte ich wirklich keine richtige Lösung finden, erst später ging mir ein Licht auf und das hat mir gut gefallen, da ich sonst sehr rasch den wahren Übeltäter erkenne, daher war hier länger rätseln und damit auch mehr Spaß gegeben. Obwohl Schreibstil und Charaktere nicht ganz nach meinem Geschmack waren, konnte der Handlungsverlauf überzeugen; hier besonders der letzte Teil, da er meiner Meinung nach auch vorstellbar klang und eine gute, realistische Erklärung und Motiv zur Tat bot. . Das Ende war zwar abschließend mit dieser Geschichte, doch dennoch blieben ein paar Dinge offen, um einen zweiten Teil zu ermöglichen. Und wie ich im Nachhinein festgestellt habe, gibt es tatsächlich ab Frühling 2013 den zweiten Teil auf Englisch zu kaufen. Wann und ob dieser auch in Deutsch erscheint, kann man noch nicht mit Sicherheit sagen. Zurzeit bin ich mir aber auch noch unschlüssig, ob ich den weiteren Teil auch noch lesen werde. . German Cover: Das Bild mit dem Mädchen und den Falten am Rand gefällt mir persönlich wirklich gut und hat etwas Mysteriöses an sich, was zur Inhalt der Geschichte passt. . All in all: Die Grundidee des Buches war gut, aber ich hätte mir mehr Spannung und große Gefühle gewünscht. Aber leider plätscherte die Handlung etwas vor sich hin und es gab leider keine atemberaubende Höhepunkte. Für mehr Infos: http://martinabookaholic.wordpress.com/2012/11/07/rezension-slide/

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  • Rezension zu "Slide - Durch die Augen eines Mörders" von Jill Hathaway

    Slide - Durch die Augen eines Mörders
    Manja82

    Manja82

    01. November 2012 um 16:52

    Kurzbeschreibung: Sie hat die schreckliche Wahrheit gesehen – durch die Augen eines Mörders. Die sechzehnjährige Vee hat Narkolepsie. Und wenn es nicht schon genug wäre, plötzlich in der Schule, im Kino oder bei Freunden einfach einzuschlafen, wandert Vees wache Seele während des Schlafens in den Körper eines anderen. Vee sieht, was diese Person gerade sieht – ohne deren Taten beeinflussen zu können. Doch noch nie war es so grausam wie in dieser Nacht: Sie sieht durch die Augen eines Mörders. Und sie kennt das Opfer: Es ist Sophie, die beste Freundin ihrer Schwester Mattie. Für die Polizei sieht es aus wie Selbstmord, nur Vee kennt die schreckliche Wahrheit, und sie begreift schnell, dass auch Mattie in Gefahr schwebt. Nur – wie soll sie herausfinden, in wessen Körper sie war? (Quelle: Fischer Verlag) Meine Meinung: Vee leidet an Narkolepsie, dem plötzlichen Einschlafen. Außerdem „wandert“ sie währenddessen in andere Körper. Immer wenn sie einen Gegenstand berührt auf dem jemand anderes einen „emotionalen Abdruck“ hinterlassen hat „wandert“ Vee in die Person und sieht die Welt dann durch ihre Augen. Eines Tage wird sie so Zeugin eines Mordes, an Sophie, der besten Freundin ihrer Schwester Mattie. Alle glauben das es Selbstmord war aber Vee ist fest entschlossen den Mörder zu finden. In ihrem Umfeld sind auch einige verdächtig. Halt und Zuflucht findet Vee bei Zane, dem neuen Schüler. Doch dann gerät auch Mattie ins Visier des Mörders und Vee muss schnell handeln … „Slide – Durch die Augen eines Mörders“ von Jill Hathaway ist ein Jugendthriller der im Fischer Jugendbuch Verlag erschienen ist. Die Idee hinter der Geschichte war für mich neu, etwas Derartiges hatte ich bisher noch nicht gelesen. Die Protagonistin Sylvia, genannt Vee, war mir direkt sympathisch. Sie leidet an Narkolepsie und ist ein wenig ängstlich, da sie jeden Moment wieder einschlafen und wandern könnte. Daher ist sie sehr vorsichtig mit dem was sie berührt. Vees Mutter starb sehr früh an Krebs und ihr Vater arbeitet sehr viel. So hat sie quasi die Mutterrolle für ihre Schwester Mattie übernommen. Auf jeden Fall ist Vee ein wirklich toller Charakter, der viel durchgemacht hat und noch durchmacht. Im Handlungsverlauf macht Vee eine Entwicklung durch und wird selbstbewusster. Der neue Schüler Zane ist der typische Mädchenschwarm. Alle stehen sie auf ihn, er ist attraktiv und intelligent, scheint aber dennoch ein Geheimnis zu haben. Er zeigt Interesse an Vee, die sich in ihn verliebt. Rollins, Vees bester Freund ist das komplette Gegenteil von Zane. Er ist ein Außenseiter und hat zudem noch genug eigene Probleme. Trotzdem sorgt er sich um Vee und ist immer für sie da. Rollins hat das Herz am richtigen Fleck und war mir viel lieber als Zane. Auch die auftretenden Nebencharaktere hat Jill Hathaway gut dargestellt. Jeder von ihnen trägt auf seine eigene Art und Weise etwas zur Gesamthandlung bei. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und die Seiten ließen sich zügig lesen. Sie beschreibt die Dinge zwar detailliert aber es war niemals zuviel und es blieb immer genug Raum für das eigene Kopfkino. Die spannende und fesselnde Handlung wird aus Vees Sicht in der Ich-Perspektive im Präsens geschildert. Zu Beginn ist die Handlung eher ruhig aber ab dem Mord nimmt die Geschichte Fahrt auf und fesselt den Leser an die Seiten. Durch unvorhersehbare Wendungen hat mich auch die Auflösung am Ende überrascht. Das Ende ist abgeschlossen und das Buch könnte problemlos als Einzelband durchgehen aber es ist wohl ein zweiter Teil geplant. Fazit: „Slide – Durch die Augen eines Mörders“ von Jill Hathaway ist ein spannender Jugendthriller. Die Protagonistin ist toll ausgearbeitet und die Handlung fesselt den Leser. Auf jeden Fall lesenswert.

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