In einer abgelegenen Ferienanlage wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Sully lässt der Fund keine Ruhe, und obwohl er sich eigentlich zurückhalten sollte, beginnt er auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Dabei wird er immer wieder von den ungewöhnlichen neuen Interessen seines Cousins Serge abgelenkt. Dieser hat sich nämlich Hühner angeschafft – doch plötzlich tauchen morgens immer mehr fremde Tiere im Stall auf. Kurz darauf watscheln sogar Enten durch das Gehege, die dort eindeutig nicht hingehören.
Während Sully seiner Arbeit als Briefträger nachgeht, fällt ihm etwas Merkwürdiges auf: Die Verstorbene und mehrere Dorfbewohner erhalten Post in auffälligen roten Umschlägen. Für Sully ist schnell klar, dass diese Briefe mit dem Todesfall in Verbindung stehen müssen. Seine Ermittlungen führen ihn schließlich zu einer unerwarteten Erkenntnis: Auch die rätselhaften Tiere auf dem Hof seines Cousins spielen eine entscheidende Rolle in dem Fall.
Ich denke, für mich endet die Reise mit dieser Buchreihe hier. Seitdem ich bereits im dritten Band den Anschluss an die übergreifende Handlung verloren habe, fällt es mir immer schwerer, den einzelnen Figuren zu folgen. Bei jedem neuen Band bin ich unsicher, wer welche Rolle spielt und wie die Personen miteinander verbunden sind.
Dadurch konnte ich mich kaum auf den eigentlichen Kriminalfall einlassen. Das empfinde ich als schade, denn Atmosphäre und Schreibstil sind grundsätzlich gelungen. Statt Spannung aufzubauen, war ich jedoch ständig damit beschäftigt, mir Namen und Beziehungen wieder ins Gedächtnis zu rufen. Am Ende blieb vom Fall selbst kaum etwas hängen – nicht einmal der Täter ist mir in Erinnerung geblieben.













