Jill Myles

 4,2 Sterne bei 58 Bewertungen

Lebenslauf von Jill Myles

Neuer Name, neues Genre, neue tolle Geschichten: Jill Myles ist ein Pseudonym der erfolgreichen US-amerikanischen Schriftstellerin Jessica Clare. Unter diesem Namen ist sie als Autorin erotischer Liebesromane bereits sehr erfolgreich. Unter dem Namen Jill Myles erschien 2018 in Deutschland der erste Band der Jugend-Fantasy-Reihe „Blood Queen“ mit dem Titel „Bestimmung“. Darin geht es um die junge Magd Seri, die nur durch Zufall an den Hof kommt, wo sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt. Eigentlich sollte sie ihre neue Stellung ausnutzen, um für das Volk der Vidari zu spionieren, doch je besser sie Graeme kennenlernt, desto unsicherer wird sie, wem sie ihre Loyalität schenken soll. Jill Myles aka Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas, wo sie neben dem Schreiben am liebsten selbst liest oder Videospiele spielt.

Alle Bücher von Jill Myles

Neue Rezensionen zu Jill Myles

Cover des Buches Queen of Blood (ISBN: 9783404209200)
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Rezension zu "Queen of Blood" von Jill Myles

Rezension zu Queen of Blood
Lyjanavor einem Jahr

Wissenswertes


Autor: Jill Myles

Titel: Queen of Blood - Die Bestimmung

Gattung: Romantasy

Erscheinungsdatum: 31. August 2018

Verlag: Bastei Lübbe

ISBN: 978-3-404209200

Preis: 11,90 € (Taschenbuch) & 8,99 € (Kindle-Edition)

Seitenzahl: 352 Seiten


Inhalt


Seit Jahrzehnten wird das Volk der Vidari grausam von den Blutprinzen unterdrückt. Durch einen Zufall gelangt die junge Seri an den Hof der geheimnisvollen Herrscher, soll dort für den Widerstand der Vidari spionieren. Als sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt, kommen Seri plötzlich Zweifel an ihrer Mission. Doch in dem heraufziehenden Krieg ist kein Platz für Zweifel oder Gefühle - und schon bald muss Seri sich entscheiden, ob sie ihr Volk oder ihre Liebe verraten soll ...


Cover


Ich liebe den Kontrast zwischen den roten Akzenten und dem eher düsteren Hintergrund, die kleinen Rosen, das rote Kleid und die Titelüberschrift. Was mir weniger gefällt, ist die Frau unten auf dem Cover. Für mich passt sie einfach nicht so recht ins Gesamtbild. Was vermutlich daran liegt, dass wir die Burg im Hintergrund frontal sehen können, während wir besagte Frau eher von oben betrachten.


Zitat


"Sie sah sich nicht mehr zu dem Dorf oder dem Tal um, das ihr Zuhause war. Vor ihr lag nun eine größere Aufgabe, eine, die Herz und Seele von ihr forderte."


Meine Meinung


Direkt vor diesem Buch habe ich ein weiteres dergleichen Autoren gelesen. Das andere Buch, welches ich vor allem durch den dort vorhandenen Humor genossen habe, gefiel mir letztlich leider auch besser. Dieses Buch konnte mich insgesamt leider nicht von sich überzeugen.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einzelband, bei diesen finde ich es grundsätzlich schwierig eine Idee komplett zu entfalten, was mich natürlich nicht davon abhält es hin und wieder zu versuchen.

Das Buch erleben wir hauptsächlich aus Seris Sicht, nur eine Handvoll Kapitel dürfen wir die Geschichte aus Graemes Sicht betrachten. Hier einmal etwas vorgegriffen, ich denke dem Blutprinzen, beziehungsweise seiner Rolle hätten ein paar mehr Kapitel durchaus gutgetan. 

Seri als Charakter war schwierig. Sie war mir zu unentschlossen, zeigte in meinen Augen oftmals zu wenig Rückgrat, konnte sich nicht entscheiden und war mir tatsächlich zeitweilen unsympathisch. Ich glaube das Hauptproblem an Seri war für mich in erster Linie ihre Unentschlossenheit. Ein Teil von ihr fühlte sich ihrem Volk - den Vidari - verpflichtet, sie war bereit für ihre Freunde zu spionieren, zu morden. Aber gleichzeitig lerne sie den Prinzen Graeme besser kennen, lernte dass das Volk, dem sie ihr Leben lang ihren Hass entgegengeschleudert hat, gar nicht so grausam und falsch ist, wie sie immer geglaubt hatte. Dies ist absolut verständlich, leider wird in diesem Buch das Problem, dieser innere Teufelskreis den Seri hat, immer wieder von vorne ausgerollt. Sie hasst ihre Unterdrücker, lernt eine neue Facette dieser kennen, fasst etwas Vertrauen, irgendwas passiert, und schon geht alles von vorne los. Schade, da hatte ich vom Plot einfach viel mehr erwartet.

Ihr Gegenpart, Graeme, war mir zu pflichtbewusst, zu reserviert, wirkte irgendwie fahl und blass. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihm mehr Lebendigkeit verpasst hätte. Mehr Kampfgeit, mehr Ecken und Kanten, dass deutlich wird, dass er gerne mehr wäre, als die Marionette seines Vaters, des Königs. 

Insgesamt war die Geschichte zu neutral erzählt, obwohl der Schreibstil an sich gut war. Leider funktionierte die Kombination aus Schreibstil und Geschichte für mich nicht. Alles war zu schnell erzählt, spannenden Momenten wurde die ganze Spannung durch pure Neutralität entzogen und gleichzeitig die wenigen Emotionen, die mich erreicht haben, vermindert. 

Die Grundidee des Buches hatte durchaus eine ganze Menge Potenzial, dass in meinen Augen leider nicht genutzt worden ist. Auch das Ende hätte wahnsinnig spannend und der Polt abwechslungsreich sein können, aber wie bereits geschrieben, hat der Schreibstil für mich alles zunichte gemacht. 


Fazit


Leider mochte ich "Queen of Blood" nicht wirklich. Beide Charaktere waren mir beinahe unsympathisch, der Schreibstil war viel zu neutral, die ganze Geschichte dadurch zu emotionslos und wenig ausgearbeitet.


Von mir gibt es 2 von 5 Sternen.


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Cover des Buches Queen of Blood (ISBN: 9783404209200)
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Rezension zu "Queen of Blood" von Jill Myles

Ganz gut gemacht, aber nicht der brüller
Tayavor 2 Jahren

Seri ist eine junge Frau, aufgewachsen unter wirklich armen Bedingungen. Ihr Vater sehr krank, ihre Schwester Blind und die Mutter gar nicht mehr bei ihnen. Sie sorgt sich um alles allein. Ist stark, selbstbewusst und auch sehr familienorientiert. Doch leider auch durch ihren Zukünftigen sehr manipulierbar, was ihr schnell zum Verhängnis wird, als dieser erfährt, dass sie für eine reiche Dame des Schlosses als Dienerin arbeiten soll, damit die Dame Aufmerksamkeit bei dem König erzielt und somit seine Ehefrau werden kann. 


Durch ein Schicksal wird jedoch Seri von der Göttin auserwählt, die zukünftige Gattin des Prinzen der Anthoniten zu werden, der den Fluch aufheben soll. Der Fluch wird als kleine Einleitung in Form eines Märchens bereits am Anfang des Buches beschrieben. 


Jill Myles hat es hier geschafft, wirklich gute Charaktere zu erschaffen und auch gewisse Punkte sehr gut zu umschreiben. So konnte ich mir auch die Umgebung und auch die Personen sehr gut vorstellen. Auch der Hass zwischen den Anthonithen und den Vidari wurde sehr gut rüber gebracht. 


Die Entwicklung zwischen Prinz Graeme und Seri hat mir auch sehr gut gefallen. Trotzdem konnte das Buch mich nicht richtig überraschen, denn teilweise war wirklich schon recht früh deutlich, in welche Richtung die Autorin mit dem geschriebenen hin möchte. 

Trotzdem hat es mir wirklich Freude bereitet, dieses Buch zu lesen und deshalb bekommt "Queen of Blood" von mir 3 Schmetterlinge.

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Cover des Buches The Mermaid's Knight (Once Upon a Time-Travel Book 1) (English Edition) (ISBN: B005JU4KMA)
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Rezension zu "The Mermaid's Knight (Once Upon a Time-Travel Book 1) (English Edition)" von Jill Myles

You say it best When you say nothing at all
Keksisbabyvor 3 Jahren

Es kann einem schon mal die gute Laune verhageln, wenn man morgens beim Überqueren der Straße stirbt. Aber für solche Zwecke hat man eine gute Fee, die einem Schwupsdiwups eine neue Chance in einem Märchen anbietet. Blöd nur, dass dieses Leben eine Schwanzflosse und die Erlösung durch einen Prinzen beinhaltet. Leah glaubt sich zunächst im falschen Film, als sie sich als Meerjungfrau und im Mittelalter widerfindet, doch wenn sie nicht als Meerschaum enden will, muss sie wohl oder übel den Edelmann Royce für sich gewinnen. Dumm nur, dass sie dafür nicht sprechen darf und innerhalb von vierundzwanzig Stunden einmal in ihre Fischform zurückfinden muss, sonst erleidet sie furchtbare Schmerzen. Zunächst hat das Paar Startschwierigkeiten, aber nach und nach zeigt sich, dass es nicht immer vieler Worte bedarf um ein Herz zu erobern.

 

„The mermaid’s knight“ war genau die Art von Buch, die ich zu diesem Zeitpunkt brauchte. Eine einfache Schmonzette, die mich amüsiert hat und zum bingereading verführte. Ich gestehe ja das solche Romanzen zu meinen guilty pleasures zählen und hin und wieder kann ich einfach nicht widerstehen. Es gibt ebenso viele schlechte Geschichten wie gute. Diese Story war eine originelle Neuerzählung der kleinen Meerjungfrau, mit sehr viel Charme und gehört damit zu den Guten. Ich konnte Leahs Frustration vollkommen nachvollziehen. Da hat man ein tolles Leben und weil die gute Fee sich nur mit Märchen auskennt, landet man im zweiten Leben in einem solchen. Außerdem wird der Schwierigkeitsgrad noch einmal erhöht, in dem sie ja irgendwie jeden Tag zur Meerjungfrau werden muss, damit die Schmerzen in ihren Beinen nicht unerträglich werden und hinzukommt, dass man stumm ist wie ein Fisch. Da wird es schwer seiner Frustration Ausdruck zu verleihen. Royce spielt seine Rolle als strahlender Held und Prinz Charming für mich völlig überzeugend. Er ist halt ein Mann mit Prinzipien, aber auch einem Sinn für Gerechtigkeit, halt der Held in strahlender Rüstung der mich zum Schwärmen brachte. Es liegt vielleicht aber auch daran, dass ich mit Arielle der Meerjungfrau aufgewachsen bin und daher in diesem Buch eine Erwachsenenversion der Geschichte präsentiert bekam. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und weist einen gewissen Witz auf, so dass es Spaß macht, der Story zu folgen.

 

Dieses Buch ist ein Seelenschmeichler. Es ist keine große Literatur, die Charaktere entwickeln sich nicht weiter und Handlung ist auch nur andeutungsweise vorhanden, aber man fühlt sich einfach wohl beim Lesen. Wie Schokolade essen, es macht halt einfach glücklich.

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