Jill Myles

 4.3 Sterne bei 34 Bewertungen
Autorin von Queen of Blood, Queen of Blood und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jill Myles

Neuer Name, neues Genre, neue tolle Geschichten: Jill Myles ist ein Pseudonym der erfolgreichen US-amerikanischen Schriftstellerin Jessica Clare. Unter diesem Namen ist sie als Autorin erotischer Liebesromane bereits sehr erfolgreich. Unter dem Namen Jill Myles erschien 2018 in Deutschland der erste Band der Jugend-Fantasy-Reihe „Blood Queen“ mit dem Titel „Bestimmung“. Darin geht es um die junge Magd Seri, die nur durch Zufall an den Hof kommt, wo sie den Blutprinzen Graeme kennenlernt. Eigentlich sollte sie ihre neue Stellung ausnutzen, um für das Volk der Vidari zu spionieren, doch je besser sie Graeme kennenlernt, desto unsicherer wird sie, wem sie ihre Loyalität schenken soll. Jill Myles aka Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas, wo sie neben dem Schreiben am liebsten selbst liest oder Videospiele spielt.

Alle Bücher von Jill Myles

Queen of Blood

Queen of Blood

 (34)
Erschienen am 31.08.2018
Gentlemen Prefer Succubi

Gentlemen Prefer Succubi

 (0)
Erschienen am 29.12.2009
My Fair Succubi

My Fair Succubi

 (0)
Erschienen am 28.12.2010
Queen of Blood

Queen of Blood

 (0)
Erschienen am 30.06.2015
Succubi Like it Hot

Succubi Like it Hot

 (0)
Erschienen am 19.01.2010

Neue Rezensionen zu Jill Myles

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Rezension zu "Queen of Blood" von Jill Myles

Toll umgesetzt!
Buechersalat_devor 17 Tagen

Bei diesem Buch hat mich das Cover definitiv direkt angesprochen. Der Klappentext klang auch vielversprechend, also ist das Buch direkt eingezogen. Mir war nicht bewusst, dass die Autorin Jill Myles ein alias für Jessica Clare ist. Von dieser Autorin kenne ich tatsächlich kein einziges Buch. Das war in diesem Fall aber kein Problem, weil es ein völlig anderes Genre ist.

Seri ist eine Vidari. Sie lebt mit ihrer blinden Schwester und ihrem kranken Vater auf einer kleinen Farm. Die drei leben in ärmlichen Verhältnissen, denn die Anthoniten nehmen viel zu hohe Abgaben von den kleinen Bauern. Seri hofft darauf, dass sich etwas für sie und ihre Familie ändert, sobald sie die Handfeste mit ihrem Verlobten Rilen geschlossen hat. Er will ihre Familie unterstützen. Doch alles kommt völlig anders, denn Seri soll plötzlich im Haus der Anthoniten spionieren. Das Angebot ist verlockend, Seri lässt sich von ihrem Verlobten überreden, doch sie hat keine Ahnung, was sie erwartet…

Ich muss sagen, der Stil hat mir gut gefallen. Die ersten 20 Seiten waren aufgrund der vielen Informationen etwas holprig, aber manchmal ist der Anfang eines Buches einfach so. Man hat einfach noch so wenig Hintergrundinfos zu den vielen verschiedenen Begriffen. Ich habe dann doch ganz gut Zugang zu Seri gefunden. Und ich muss sagen, ich war überrascht, wohin mich ihre Geschichte geführt hat.

Die Grundidee eines Fluches und einer Ehe mit zwei völlig verschiedenen Menschen, die aus völlig verschiedenen Verhältnissen stammen hat mir gut gefallen. Der Fantasyanteil verbirgt sich in dem Fluch, über den ich gar nicht so viel sagen möchte, sonst hat man so schnell eine Ahnung wohin es geht.
Die Autorin hat wundervolle Charaktere erschaffen. Seri ist wahnsinnig stur, aber ebenso stark und mutig. Sie würde für ihre Familie alles tun. Doch sie würde nie Gewalt anwenden. Graeme hat sein Leben immer im Überfluss leben dürfen, doch so recht ist ihm das gar nicht, er würde lieber seine Studien fortführen als zu heiraten. Er ist in seinem Herzen ein guter Mensch, doch Seri hat davon keine Ahnung.

Die Autorin lässt die Liebesgeschichte ganz sanft beginnen und steigert sich langsam. Das war genau nach meinem Geschmack, ich empfand die Liebesgeschichte auch als glaubhaft und in einem angemessenen Tempo. Es wird schon etwas erotisch, daher ist dieses Buch definitiv kein Jugendbuch, aber das ist wirklich in einem angenehmen Rahmen. Zumindest war es nach meinem Geschmack. Es würde dieses Buch in die Romantasy einordnen.

Tatsächlich hat die Geschichte noch so viel Potenzial, dass ich mir eine Fortsetzung vorstellen könnte und auch wünschen würde.

 

Fazit

Ich hatte angenehme Lesestunden und kann an dieser Geschichte nichts zu meckern finden. Alle, die mal wieder ein gutes Romantasy Buch lesen wollen, sind bei Queen of Blood auf jeden Fall richtig.

 


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Rezension zu "Queen of Blood" von Jill Myles

Konnte mich absolut begeistern
SillyTvor 19 Tagen

Seit nunmehr einhundert Jahren leben die Vidari in ihrem eigenen Land unter der Herrschaft der Athoniten. Die junge Seri, eine Gänsemagd, lebt gemeinsam mit ihrer blinden Schwester Josdi und ihrem schwer kranken Vater in einer Hütte und kämpft beinahe täglich um ihr Überleben. Ihr Verlobter Rilen gehört zu denen, die für die Vidari kämpfen und im Hintergrund an einer Revolution arbeitet. Als Seri durch Zufall in den Dienst der jungen Athonitin Mila gerät, die sich mit einer Zofe aus dem Volk der Vidari brüsten möchte, glaubt Rilen, dass dies nur perfekt für ihre Revolution sei und lässt Seri spionieren. Aber als dann der Blutprinz Graeme eine große Rolle in Seris Leben einnimmt, weiß sie nicht mehr, auf wessen Seite sie eigentlich steht.
Meine Meinung
Dieses Cover ist genau nach meinem Geschmack und ich habe mich gleich darin verliebt. Kein Wunder also, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen musste und ich bin sehr froh, dass ich das Buch nun endlich von meinem SuB befreit habe.
Jill Myles beginnt ihre Geschichte eher ruhig und lässt dem Leser einen guten Überblick über wichtige Charaktere und die dargestellte Welt bekommen. Dabei schreibt sie absolut fesselnd und einnehmend und schnell konnte sie mich in die Welt Vidaras ziehen.
Ohne sich in detaillierte Landschaftsbeschreibungen zu verlieren schafft es die Autorin trotzdem, dass ich mir Seris Heimat gut vorstellen konnte. Eine unwirtliche, staubige Landschaft, mit klaren Grenzen zwischen arm und reich, während die Vidari in Hütten leben, gibt es Städte für die Athoniten. Aber ich möchte gar nicht zu viel verraten, ausser dass ich alles lebendig vor mir sehen konnte.
Aus wechselnden Perspektiven zwischen der Vidari Seri und dem Blutprinzen Graeme erzählt die Autorin hier durch einen auktorialen Erzähler. Zwar steht hier eher Seri im Vordergrund, doch je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr kommt auch Graeme zu Wort. Dabei bekommt der Leser beide Seiten sehr gut präsentiert und kann sowohl Seris Zerissenheit als auch das Bedürfnis Graemes mehr von den Vidari zu erfahren, verstehen.
Wie ich bereits erwähnte, baut sich die Handlung nur langsam auf und doch ist es von Beginn an sehr fesselnd und man möchte immer mehr erfahren, wie es denn nun weitergehen wird. Es gibt Intrigen, Mord, Kämpfe und auch eine ganze Menge fürs Herz, eine spannende und für mich absolut gelungene Mischung, mit der mich die Autorin wirklich richtig gut unterhalten konnte.
Die Charaktere der Geschichte waren facettenreich und detailliert ausgearbeitet. Seri konnte ich mir lebhaft vorstellen und vor allem ihre Zerrissenheit zwischen dem eigenen Volk und der Zuneigung zu dem Feind war gut dargestellt. Vielleicht handelt sie hin und wieder zu wenig rational und doch konnte ich mir gut vorstellen, warum sie wie handelte. Graeme hat mich positiv überrascht, denn nach dem ersten Blick auf ihn, hatte ich einen ganz anderen Eindruck von ihm bekommen, als er letzten Endes wirklich war.
Neben diesen beiden Protagonisten gibt es zahlreiche, jedoch für die Handlung sehr wichtige Charaktere, die ebenfalls lebendig gezeichnet wurden, so dass man sich auch diese mit all ihren Ecken und Kanten vorstellen konnte.
Mein Fazit
Eine tolle Geschichte, die mir wirklich gute Unterhaltung bot und die ich erst nach dem Lesen der letzten Seite aus der Hand legen konnte. Charaktere und Handlung waren ein wenig vorhersehbar und doch habe ich mich hier in keinster Weise gelangweilt. Der Schreibstil der Autorin konnte mich fesseln und mir die Bilder lebhaft vors innere Auge zaubern und die Protagonisten und auch der ein oder andere Nebencharakter wuchs mir schnell ans Herz. Wer Romantasy mag, der ist bei Queen of Blood genau richtig.

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Rezension zu "Queen of Blood" von Jill Myles

hat genau meinen Geschmack getroffen
Letannavor 3 Monaten

Seris Volk, die Vidari, werden seit vielen Jahrzehnten von den Athoniten unterdrückt. Siri lebt mit ihrem kranken Vater und ihrer blinden Schwester in sehr ärmlichen Verhältnissen und die drei kommen gerade so über die Runden. Als sie die Chance bekommt, Hofe der Vidari für eine der adligen Damen als Dienstmädchen zu arbeiten, will sie dieses Angebot erst gar nicht annehmen, so sehr hasst sie die Athoniten. Aber ihr Freund bitten sie, für ihn als Spion am Hofe zu arbeiten, denn er gehört den Rebellen an, die die Athoniten stürzen wollen. Am Hofe sucht man gerade nach der Gefährtin für den Blutprinzen Graeme, aber die Chancen stehen schlecht, denn bisher hat niemand aus seiner Familie seine wahre Gefährtin gefunden. Bei der Zeremonie passiert das unglaubliche, ausgerechnet Siri soll seine wahre Gefährtin sein.

Bei diesem Buch hat mich sowohl der Klappentext als auch das Cover sehr angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen. Die Autorin entführt den Leser in eine mittelalterliche Welt, die mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte fängt mit einer Legende an, mit der Legende um den Fluch, der auf dem König von Athoniten und seinen Nachfahren liegt. Dieser Fluch spielt eine wichtige Rolle in der weiteren Handlung. Denn der König und seine Söhne sind so etwas ähnliches wie Vampire, sie ernähren sich von Blut und die Sonne ist sehr unangenehm für sie. Es gibt eine Legende, nach der sie eine Gefährtin finden, die für sie bestimmt ist.

Und ausgerechnet eine Feindin soll die Gefährtin von Prinz Graeme sein, ein Plot, der mir unheimlich gut gefallen hat. Die Liebesgeschichte nimmt die zentrale Rolle ein in der Handlung, es knistert sehr und ist auch sehr erotisch. Die beiden Charaktere sind sehr verschieden und anfangs gar nicht begeistert davon, dass sie zusammen gehören. Mir hat die Liebesgeschichte unheimlich gut gefallen, gerade, weil die beiden eigentlich Feinde sind. Seri ist ein starker Charakter und hin und her gerissen in ihren Gefühlen. Aber auch Prinz Graeme ist ein sehr interessanter Charakter.

Jeder, der gerne romantische High Fantasy mag, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Auch mich konnte das Buch völlig in seinen Bann ziehen und ich vergebe die volle Punktzahl.

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