Was bleibt, sind wir

von Jill Santopolo 
4,1 Sterne bei50 Bewertungen
Was bleibt, sind wir
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (40):
tinstamps avatar

Liebe und Verlust liegen in diesem Roman eng beieinander...wie so oft im wirklichen Leben.

Kritisch (4):
B

Extrem verwirrend, ich hätte mehr erwartet...

Alle 50 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Was bleibt, sind wir"

Zwei Menschen. Eine Augenblick. Was wäre wenn?
Lucy und Gabe begegnen sich mit Anfang zwanzig in einem Shakespeare-Seminar. Es ist der Tag, der ihr Leben für immer verändert, und so lassen sie sich ein auf diese erste große Liebe. Doch beide haben auch eigene Wünsche. Lucy beginnt eine Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. In den dreizehn Jahren, die folgen, verändert sich ihr ganzes Leben. Nur eines bleibt gleich: ihre tiefen Gefühle. Aber ist das genug, um sie für immer aneinander zu binden?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453422155
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.02.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 12.02.2018 bei Random House Audio erschienen.

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne19
  • 3 Sterne6
  • 2 Sterne4
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    tinstamps avatar
    tinstampvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Liebe und Verlust liegen in diesem Roman eng beieinander...wie so oft im wirklichen Leben.
    Von der einen großen Liebe...

    Ich liebe Liebesromane, in denen sich die Protagonisten trennen oder nur wenige Tage treffen und verlieben und sich danach lange Zeit nicht mehr sehen. Dabei fragen sie sich vielleicht immer noch, was wohl geworden wäre, wenn sie zusammen geblieben wären oder wie es wohl ist, sich nach fünf, zehn oder zwanzig Jahren wiederzutreffen.
    Diese "Liebe" zu Romane dieser Art habe ich seit dem Film "Before Sunrise" mit Ethwan Hawke und Julie Delply. Die beiden lernen sich im Zug kennen, verlieben sich und verbringen einen Tag und eine Nacht in Wien. Danach versprechen sie sich nach einem Jahr am selben Ort zu treffen.....

    "Was bleibt sind wir" hat ein ähnliches Thema und erinnert mich wiederum an zwei andere Romane, die ich gelesen habe (ja, man sieht, ich habe eine Vorliebe für Bücher dieser Art). In einem der beiden hat der Protagonist einen vergleichbaren Weg eingeschlagen wie Gabe in "Was bleibt sind wir". Deswegen hatte ich schon die Eingebung, wie der Roman wahrscheinlich ausgehen wird und so ist es auch eingetroffen.

    Jill Santopolo erzählt in einer Art Tagebuchform aus der Sicht von Lucy, die mit Gabe eine Art Gespräch führt. Eine interessante Variante einer Erzählform, die mir gefallen hat, aber nicht jedem zusagt, wie ich aus anderen Rezensionen lesen konnte. Durch diese Art des Erzählens hat man das Gefühl Lucy liest Gabe vor und erzählt so ihre Geschichte, in der sie nichts beschönigt. Ihre Erinnerungen gehen zurück an dem Moment als sie Gabe kennen lernt. Es ist der 11. September 2001 - ein schicksalhafter Tag! Beide sind diesen Vormittag an ihrer Uni und erleben unweit von Ground Zero den Zusammenbruch der Zwillingstürme. Dieses gemeinsame Erlebnis und die magische Verbundenheit in diesen Stunden lässt sie ihr ganzen Leben nicht mehr los, auch wenn sich ihre Wege erst einige Jahre später wieder kreuzen. Diesmal werden Lucy und Gabe ein Paar. Es ist die ganz große Liebe und dennoch ist es nicht für immer. Sowohl Gabe, als auch Lucy wollen Karriere machen und bauen sich getrennt voneinander ein neues Leben auf. Trotzdem bleiben sie immer in Kontakt - manchmal mehr, manchmal weniger. Beide können nicht wirklich einen Schlusstrich ziehen, auch nicht als Lucy heiratet und Kinder bekommt. Die Emotionen zwischen den beiden sind immer spürbar. Eigentlich sind die beiden füreinander geschaffen und dennoch trennen sich ihre Wege, ohne einander je zu vergessen.

    Der besondere Erzählstil verbindet den Leser direkt mit Lucys Gedanken und ihrer Gefühlswelt. Es ist eine Art Reflexion, die mich von Seite zu Seite immer mehr berührt hat. Trotzdem hätte ich Lucy oder Gabe manchmal einfach auch nur schütteln wollen.... Einige Entscheidungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen und machten Lucy oder Gabe, sowie auch Darren, nicht immer sympathisch. Während Gabe charakterlich eher auf der Stelle tritt, entwickelt sich Lucy doch weiter, wird reifer und verantwortungsbewusster, aber ist trotzdem noch oft unüberlegt.

    Das Ende war, wie ich es erwartet hatte, barg aber auch noch eine kleine Überraschung. Jedoch fand ich es auch etwas übereilt, denn ich hätte mir noch auf eine oder zwei Fragen eine Antwort gewünscht.
    Im Vergleich zu den anderen beiden Romanen, die ich gelesen habe und ähnlich gestrickt sind, schneidet "Was bleibt sind wir" leider schlechter ab.

    Schreibstil:
    Für mich hat sich der Roman flüssig lesen lassen, auch wenn die Erzählform eine etwas andere als gewohnt war. Die Autorin hat besondere Momente, wie 9/11, sehr behutsam und eindringlich beschrieben. Die Handlung wird nur von wenigen Charakteren bestritten. Diese sind sehr lebendig dargestellt, auch wenn ich nicht immer alle Handlungen der beiden Hauptprotagonisten nachvollziehen konnte.

    Fazit:
    Ein berührender Roman, der von der großen Liebe erzählt, bei der jedoch nicht immer alles eitel Sonnenschein ist. Manchmal kamen mir Gabe und Lucy vor wie die zwei Königskinder, die nicht zusammenkommen können... Liebe und Verlust liegen in diesem Roman eng beieinander...wie so oft im wirklichen Leben.

    Kommentare: 2
    26
    Teilen
    lilias avatar
    liliavor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr emotional aber ein geöhnungbedürftiger Schreibstil
    Tolles Cover

    Mich hat das Cover sofort angesprochen, ich finde es wunderschön. Aber auch der Inhalt hat mir gleich gefallen. Auch wenn ich am Anfang mit dem Schreibstil zu kämpfen hatte. Für mich als Leserin war klar, zwischen den beiden, dass ist die große Liebe. Man könnte den Schreibstil der Geschichte als Tagebuch Eintrag verstehen. Die Protagonisten erzählt jemanden ihre Erlebnisse, für mich erstmal ungewohnt aber dann sehr schön zu lesen. So bekommt man als Leser das volle Gefühlsleben mich. An manchen Stellen ist das Buch echt traurig aber dann auch wunderschön !

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    katharina3s avatar
    katharina3vor einem Monat
    Kurzmeinung: Wunderschön & absolut gefühlvoll! Danach konnte ich erst einmal kein anderes Buch anrühren und war total damit beschäftigt. 💔❤
    „Du warst die Quelle meines Trosts und zugleich der Ursprung meines Schmerzes.“

    Diese Geschichte ist absolut herzerwärmend und gleichzeitig herzzerreißend. Von Anfang an wurde ich von der Autorin in das Buch aufgenommen und darin gefesselt. Ihr Schreibstil ist einfach wunderschön, flüssig, leicht und mit großer Vorstellungskraft verbunden. 


    Ich möchte nicht viel verraten, aber das Buch hat mich mit gebrochenem Herzen zurückgelassen. Die Geschichte dieser zwei wundervollen Personen, Lucy und Gabe, mitzuerleben war unfassbar. Es zeigt wie es ist jemanden von ganzem Herzen zu lieben und wie diese Verbindung ein ganzes Leben überstehen kann, auch wenn es nie leicht für die beiden war. 


    Das Cover ist ebenfalls wunderschön! Zwei Personen, die nur gemeinsam komplett sind, wie Lucy und Gabe.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    JasminWinters avatar
    JasminWintervor einem Monat
    Kurzmeinung: Diese Geschichte konnte mich von der ersten Seite an durch ihre besondere erzähl weise in ihren Bann ziehen.
    Was bleibt ...

    Rezension:
    „Was bleibt, sind wir“ ist der erste Roman, den ich von Jill Santopolo gelesen habe und ich hoffe das ich noch vieles von ihr zu lesen bekomme.


    Zum Cover:
    Das Cover ist wunderschön und dezent gehalten, genua nach meinem Geschmack.


    Meine Meinung zum Buch:
    Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen. Sie erzählt die Geschichte aus der Sicht von Lucy auf eine ganz besondere Art, und zwar in Form eines Tagebucheintrages und warum das so ist erfährt man erst am Ende des Buches.

    In dieser magischen Geschichte geht es um Lucy und Gabe die sich genau am 11. September in einem Unikurs kennenlernen und nur kurze Zeit später fliegen auch schon die Flugzeuge in die Twin Towers. An diesem Tag passiert etwas Magisches zwischen ihnen und das spürt man als Leser total, doch wie es das Schicksal nun mal will trennen sich ihre Wege bald wieder. Doch über die Jahre hinweg treffen sie sich immer wieder, doch leider wird nie mehr daraus.

    Dies erinnert mich an ein bestimmtes Buch das ich damals mehr als einmal gelesen habe, wahrscheinlich gefällt mir die Geschichte deshalb auch so gut.

    Ich möchte euch auch deshalb an dieser Stelle nicht mehr zum Buch verraten aber ich kann euch sagen, das es anders ist als die gewöhnlichen Liebesromane und grade deshalb lohnt es sich.

    Diese Geschichte konnte mich von der ersten Seite an durch ihre besondere erzähl weise in ihren Bann ziehen.
    Eine tolle Geschichte zum Abtauchen und fallen lassen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Schreibstil ist sehr ungewöhnlich, darunter leidet die Geschichte
    Ungewöhnliche Liebesgeschichte

    Den Einstieg hat mir das Buch nicht sehr leicht gemacht, denn der Erzählstil ist doch eher ungewöhnlich und ich habe ein wenig gebraucht mich daran zu gewöhnen.

    Die Geschichte begleitet Lucy und Gabe durch ihr Leben, wie sie sich an 9/11 kennenlernen und wie sich ihre Liebesgeschichte entwickelt.
    Erzählt wie diese sehr sprunghaft und es werden immer wieder Ereignisse aus dem Leben der beiden berichtet, insbesondere Lucy, auf deren Perspektive der Schwerpunkt liegt. Durch diese Sprunghaftigkeit hatte ich nie das Gefühl richtig in der Geschichte anzukommen und auch die Emotionen  konnte mich selten erreichen. Es wirkt alles sehr distanziert und es war für mich kein richtiger Fluss in der Geschichte erkennbar.

    Das Buch ist nett zu lesen und mit seiner Ungewöhnlichkeit auch recht interessant, aber konnte mich, mit Ausnahme der letzten Seiten, emotional nie ganz erreichen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    frigg_leseeckes avatar
    frigg_leseeckevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach nur romantisch und traurig zugleich. Taschentücher bereit halten für das Ende
    Liebe und Verlust sind erstaunliche Dinge, die nahe beieinander liegen

    September 2001 in New York. Jeder erinnert sich noch genau an den Tag, als die Anschläge verübt worden sind. Genau an diesem Tag begegnen sich Lucy und Gabe in der Uni und erleben die schlimmen Ereignisse des Tages, die deutliche Spuren bei ihnen hinterlassen. Der Tag ändert ihr Leben, nicht nur durch die Anschläge, sondern auch durch die Gefühle der ersten großen Liebe, die sie nicht mehr los lässt und perfekt zu sein scheint.

    Doch das Leben steht nicht still und geht weiter, so wie sich auch die beiden weiter entwickeln und erwachsen werden, die Uni abschließen und ins Berufsleben starten.
    Gabe träumt von einer Karriere als Fotograf und Lucy beginnt ihre Karriere bei einem Fernsehsender für Kinderserien. Beide möchten ihre Träume verwirklichen und nicht aufgeben. Gabe erhält ein Angebot, was er nicht ablehnen kann und Lucy möchte ihre Pläne nicht aufgeben und geht nicht mit ihm. Es bedeutet die Trennung für beide und getrennte Wege zu gehen, sich dennoch aber nicht zu vergessen.
    Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und nach Jahren treffen sie wieder aufeinander. Die Gefühle noch deutlich spürbar wie am Anfang.

    Die Geschichte von Lucy und Gabe wird aus der Sicht von Lucy erzählt, die eine einseitige Unterhaltung mit Gabe führt oder einen Brief an ihn schreibt. Sie spricht ihn dabei direkt an, ob er sich noch an dies oder jenes erinnert oder ob er die Dinge noch einmal genauso machen würde, wie damals.
    Ein Schreibstil, den ich so noch gar nicht gelesen habe. Es war eine neue Erfahrung und hat mir gut gefallen, da es sehr tiefgründig und gefühlvoll war. Aber eben auch neu und etwas Besonderes.
    Es bringt den Leser direkt in die Gefühlswelt und verschafft Nähe zu Lucy, da man ein Teil ihrer Gedanken und Gefühle wird. Sie erzählt alle Details des Lebens sehr offen und man merkt, dass Gabe, ihre erste große Liebe, immer in ihren Gedanken ist und sie ständig begleitet, selbst als sie den Liebeskummer überwunden hat und das Leben weiter geht.
    Ab und zu erfährt man als Leser über die beruflichen Erfolge von Gabe und was er tut, wo er ist, wenn Lucy durch Zeitungsartikel oder im Internet von ihm erfährt. Ansonsten erfährt man recht wenig über ihn oder sein Leben, da es eben aus der Sicht von Lucy geschieht, was ich das ein oder andere Mal doch sehr bedauert habe, da seine Sicht sicherlich interessant wäre.
    Lucys Leben geht auch weiter, sie hat Erfolg im Beruf und im Leben. Sie heiratet, bekommt zwei Kinder, aber Gabe ist immer präsent.
    Ab und zu habe ich mich gefragt, wo das Happy End zwischen den beiden bleibt und wie es weiter geht, wie sie zusammen finden und was dann aus Lucys Familie wird. Wie sehen sie sich wieder und wie können ihre Träume zusammen finden?

    Mich hat die Geschichte schon von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr los gelassen. Es ist die Geschichte von großer Liebe zwischen zwei Menschen, die einfach zusammen gehören und doch getrennte Wegen gehen.
    Die Figuren sind der Autorin wirklich gelungen. Nicht nur Lucy und Gabe, sondern auch die Familie von Lucy und ihrem Mann und ihre Freunde.
    In dem Leben von Lucy und Gabe wurden schwere Entscheidungen getroffen und manchmal war es nicht leicht diese nach zu vollziehen und wieso sie sich nicht anders entschieden haben. Dennoch war es oft mutig von ihnen diesen Schritt zu gehen, auch wenn es Liebeskummer und Schmerz bedeutete.

    Die Geschichte hat eine klare Linie und es ist nicht zu kitschig geworden. Dennoch war ich oft den Tränen nahe und die Geschichte zeigt, dass Liebe und Verlust nahe beieinander sind und diese beiden Dinge jederzeit zuschlagen können.

    Der Schluss des Buches traf mich wie ein Schlag und entwickelte sich anders, als ich es erwartet habe, als ich das Buch gekauft hatte. Ich war wie vom Schlag getroffen und musste die letzten Seiten immer wieder unterbrechen, weil ich nicht mehr weiter lesen konnte vom weinen und Taschentücher brauchte. Leider kam das Ende sehr schnell und als Leser blieb man mit vielen Fragen zurück, die ich gerne beantwortet bekommen hätte, die aber offen bleiben seitens der Autorin.

    Der Roman hat mich gepackt und umgehauen und ich bin dankbar für den Tipp und dass ich es lesen konnte. Ich spreche hier eine klare Empfehlung aus. Für den Schreibstil, für die Story, für die Charaktere und die vielen Emotionen, die dabei aufgekommen sind.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    M
    Mirizievor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Herz hat geblutet! Ich liebe es!!
    Wahnsinnig tolle Geschichte...

    Zwei Menschen, ein Ereignis, das sie unwiderruflich zusammenschweißt...für immer! Wie kann es sein, dass du ein und die selbe Person immer wieder auf deinem Weg triffst und nach einem Jahrzehnt immer noch die gleichen Gefühle für sie hast, obwohl du schon längst zu jemand Anderem gehörst? Was muss passieren, damit du verstehst, dass dein Herz für jemand anderen schlägt?

    Das Buch, was mich in den letzten Wochen am meisten beschäftigt hat. Zugegeben: Nur aufgrund des Klappentextes hätte ich das Buch nicht gekauft. Es war definitiv ein Coverkauf: Mein Herz schlägt pink! Nachdem ich es gelesen habe kann ich aber sagen: kaufen und lesen! Jede Seite ist es wert! Anfangs fand ich die kurzen Kapitel etwas fragwürdig und ungewohnt. Es hat mich ziemlich kribbelig gemacht, aber nach den ersten Kapiteln habe ich mich dran gewöhnt. Wer etwas fürs Herz will muss es einfach gelesen haben.
    Jill Santopolo hat in meinen Augen eine Liebesgeschichte niedergeschrieben, die nicht nur ans Herz geht und zu Tränen rührt, sondern einen auch dazu bewegt, den Menschen, die einem was bedeuten, so oft wie möglich zu sagen, wie wichtig sie einem sind!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    MissStrawberrys avatar
    MissStrawberryvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Was wäre, wenn ...? Mir ging diese Story sehr unter die Haut ...
    Ein besonderer Tag, eine besondere Begegnung, eine besondere Geschichte

    Es ist der 11.09.2001, der Tag, an dem die Anschläge auf die Twin-Tower verübt werden. Lucy lernt Gabe in einem Shakespeare-Seminar kennen. Dieser Tag wird nicht nur für New York ein besonders einprägsamer, sondern auch für diese beiden. Eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Doch entwickeln sich beide in unterschiedliche Richtungen. So stark, dass sie sich trotz aller Liebe trennen müssen …

     

    Man mag denken, was man will, manchmal ist es tatsächlich richtig, sich trotz aller Liebe zu trennen. Für Gabe und Lucy dreht sich die Welt weiter, beide leben ihre Leben, dennoch sind sie die ganzen Jahre über miteinander verbunden. Lucy erzählt diese Geschichte in ganz besonderer Form: als Brief an Gabe. Wieso, das erfährt der Leser ganz am Ende und das möchte ich deshalb nicht verraten.

     

    Sagen kann ich, dass ich den Roman sehr berührend und bewegend empfunden habe, auch wenn ich streckenweise nicht wusste, was genau mir Jill Santopolo durch Lucy und Gabe sagen wollte. Briefe an andere Menschen zu lesen, hat einen seltsamen Beigeschmack. Man fühlt sich als Eindringling und hat das Gefühl, etwas Verbotenes zu tun. Doch sinkt man so in die Worte, die Aussage hinein, dass man unbedingt wissen möchte, wie es nun weitergeht und endet.

     

    Eine gewisse Spannung ist immer da, obwohl ich persönlich bei einer Liebesgeschichte weniger Spannung voraussetze und erwarte. Ein herzergreifender Roman darf auch ganz ohne Spannung sein, er muss mich aber fesseln und berühren. Genau das macht „Was bleibt, sind wir“.

     

    Die Frage „Was wäre, wenn …“, die sich jeder schon mal gestellt hat, schwebt über diesem Buch. Und man stellt sie sich für sich selbst nach der Lektüre ebenfalls. Sich nachträglich noch mal anders entscheiden, würde das etwas ändern? Wenn ja – positiv oder doch negativ? Haben Lucy und Gabe richtig gehandelt? Oder haben sie Fehler gemacht?

     

    „Was bleibt, sind wir“ ist keine leichte Lektüre. Auch keine sehr fröhliche. Aber eine bereichernde. Von mir gibt es vier Sterne.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Caro_Res avatar
    Caro_Revor 5 Monaten
    total emotional!

    Erster Satz:
    "Manchmal können Dinge etwas über die Vergangenheit erzählen."

    Meine Rezension:
    Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich durch sein gut gestaltetes Cover. Die Farben passen gut mit den Elementen zusammen. Der Klappentext konnte mich ebenfalls überzeugen, ich war ziemlich gespannt auf die Geschichte. 

    Jedoch bin ich immer etwas skeptisch, inwieweit die Geschichte sich von dem Genre abheben kann. Deshalb gehe ich immer ohne große Erwartungen an die Geschichte heran. Der Einstieg fiel mir dennoch nicht ganz leicht, da ich mich erst einmal an den Schreibstil und den rasanten Einstie in die Geschichte gewöhnen musste.
    Geschrieben wird das Buch als ein langer Brief/Tagebuch an den männlichen Protagonisten Gabe. Zunächst war dies ungewohnt und eine kleine Herausforderung, dies zu akzeptieren, doch mit der Zeit stellt sich dies als sehr passend für die Geschichte heraus. 

    Protagonistin Lucy erzählt ihre Lebensgeschichte beginnend von dem ersten Aufeinandertreffen mit Gabe in der Uni am Tag des Terrorangriffs auf die Twin Tower bis zu einem Ereignis im Erwachsenenalter, schätzungsweise im Alter von 30 Jahren.
    Schon beim ersten Zusammen von Lucy und Gabe herrscht eine große Anziehung zwischen ihnen. Vor Allem das Ereignis des 11. Septembers schweißt sie emotional noch mehr zusammen. Doch bis sie ein Paar werden, dauert es erst noch einige Monate, es ist holprig, weil beide ihre eigenen Leben führen, doch Lucys Gedanken sind immer bei Gabe. Einige Jahre nach dem Uniabschluss treffen sie wieder aufeinander und verlieren sich dann nicht mehr aus den Augen. Doch ihr Glück hält nicht allzu lange an, da Gabe Fernweh als  Fotograf. Ist ihre Beziehung zum Scheitern verurteilt, als Gabe ins Ausland geht und Lucy in New York bleibt? 

    Das Buch ist sehr sehr emotional und nimmt einen beim Lesen sehr mit. Es bietet nicht die Standard 0815 Happy End Geschichten, sondern etwas viel Tieferes und Emotionaleres, was mich super mitgerissen hat und auch nach dem Beenden des Buches noch beschäftigt hat. 
    Ich mochte es, wie die Geschichte aufgebaut ist und man die ganze Zeit beim Lesen nicht wusste, wie es wohl enden mag, es gab immer wieder Hoffnungsschimmer, dass alles so in die Richtung verläuft, die ich mir erhofft habe. Ob sich meine Hoffnungen und Wünsche erfüllt haben, verrate ich jetzt mal nicht, sonst nehme ich euch die ganze Lust auf dieses Buch! Ich kann es euch dennoch wärmstens empfehlen.

    Fazit: 
    "Was bleibt, sind wir" ist ein total emotionales Buch, was mich total mitreißen konnte. Ich brauchte zwar erst einige Zeit, um mich an die Protagonisten und den Schreibstil zu gewöhnen, doch dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe begierig Lucys Lebensgeschichte verfolgt. Deshalb bekommt das Buch von mir 4,5 von 5 Punkten.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Frau_J_von_Ts avatar
    Frau_J_von_Tvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte, gewöhnungsbedürftige Erzählweise
    Schöne Geschichte, gewöhnungsbedürftige Erzählweise

    Der 11. September 2001: während New York im Chaos versinkt, lernen sich Lucy und Gabe am College kennen. Doch es bleibt bei einem einzigen gemeinsamen Abend, denn Gabe ist vergeben.
    Jahre später begegnen sie sich an Lucys Geburtstags wieder. Sie wollen sich nie wieder trennen, doch manchmal hat das Leben andere Pläne…

    Die Geschichte um Gabe und Lucy lässt mich etwas ratlos zurück. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe das Buch nach ca 100 Seiten abgebrochen. Warum?
    Die Geschichte der beiden hat mich eigentlich von Anfang an gefesselt. Auch wenn die Autorin bereits am Anfang, als sich die beiden Treffen mit einigen Klischees spielt, wollte ich doch wissen, wie es nach Ihrem Kennenlernen mit Lucy und Gabe weiter geht.
    Dass es in dem Roman einmal darum geht, dass eben nicht von Anfang an Friede Freude Eierkuchen herrscht, beide Protagonisten für ihre Träume einstehen und diese auch wahr machen wollen, empfand ich als angenehme Abwechslung.

    Womit ich allerdings überhaupt nicht klar kam, war der Schreibstil der Autorin. Da ich das Buch nicht im Original kenne, weiß ich nicht, ob es nicht vielleicht an der Übersetzung liegt, aber ich war nicht in der Lage, das Buch flüssig zu lesen.
    Dass der Roman aus Lucys Sicht erzählt wird, war dabei gar nicht das Problem. Eher das sich ständig wiederholende „Du“, also die Tatsache, dass Lucy nicht dem Leser von Gabe erzählt, sondern, dass das erzählte an ihn gerichtet ist. Irgendwann hatte ich das Gefühl, in jedem Satz nur noch „Du“ zu lesen und das ging mir gehörig auf die Nerven.

    Vielleicht tue ich dem Buch Unrecht damit, aber für mich muss ein solcher Roman flüssig zu lesen sein und das war es in diesem Fall leider nicht. Möglich, dass ich „Was bleibt sind wir“ irgendwann noch mal eine Chance gebe, ersteinmal habe ich es jedoch zur Seite gelegt.
    Dennoch vergebe ich drei Sterne, weil mich die Geschichte eigentlich sehr angesprochen hat.

    Kommentieren0
    2
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks