Jillian Cantor

 4.4 Sterne bei 62 Bewertungen

Lebenslauf von Jillian Cantor

Jugendbücher und Historische Romane: Jillian Cantor ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studierte Englisch an der Penn State University und fing nach ihrem Abschluss an erste Geschichte zu schreiben. Ihr Debüt gab sie mit ihrem Roman „Searching for Sky“. 

Dieser war der Startschuss für ihre Karriere und heute ist Cantor eine bekannte Jugendbuch- und Histo-Autorin. Die Autorin wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Heute lebt sie zusammen mit ihrer Familie in Arizona.

Alle Bücher von Jillian Cantor

Cover des Buches Das Mädchen mit dem Edelweiß (ISBN: 9783453422384)

Das Mädchen mit dem Edelweiß

 (52)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Das Versprechen des Buchhändlers (ISBN: 9783453423411)

Das Versprechen des Buchhändlers

 (10)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Searching for Sky (ISBN: 9781619633537)

Searching for Sky

 (0)
Erschienen am 05.05.2015

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Rezension zu "Das Versprechen des Buchhändlers" von Jillian Cantor

Was soll das?
FreydisNeheleniaRainersdottirvor 9 Tagen

"Das Versprechen des Buchhändlers" ist eines der Bücher, die mich ratlos zurück lassen. Ich weiß ehrlich nicht, was ich von diesem Werk halten soll. Ich fand es nicht schlecht, aber es war aus meiner Sicht auch zu abgedreht und übertrieben... Ja, was? Ich finde dafür gerade nicht das richtige Wort.

Die Geschichte erzählt von einem Buchhändler, der sich in eine jüdische Violinistin verliebt. Zu einer Zeit, in der es in Deutschland gefährlich war, sich in Menschen jüdischen Glaubens zu verlieben. Der Prolog lässt darauf schließen, dass sie sich irgendwo in der Geschichte verlieren und zum Schluss wiederfinden. Das wäre auch soweit in auch Ordnung gewesen. Wie immer im Leben kommt es aber auch hier anders als man denkt, weshalb ich mich am Ende des Buches gefragt habe, was das denn bitte sollte.


Die Geschichte beginnt also ganz normal mit dem Aufeinandertreffen der Violinistin Hanna Ginsberg und dem Buchhändler Max Bissinger. Sie verlieben sich ineinander, Hitler kommt an die Macht und die grausame Herrschaft der NS-Zeit beginnt. Max beschreibt das Leben unter den Nationalsozialisten am Anfang ihrer Terrorherrschaft als lauernde Gefahr, obwohl alles so weiterzulaufen scheint, als wäre Hitler nie an die Macht gekommen. Doch mit den Jahren spitzt sich die Lage zu, Menschen jüdischen Glaubens werden drangsaliert, vom öffentlichen Leben, gar von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen und fürchten ständig darum, dass ihnen die Nazis die Ladenschaufenster kaputt schlagen oder sie auf offener Straße verprügeln. Auch bis hierher gehe ich mit.


Verworren wird es in dem Punkt, dass Max nach einem Streit mit seiner Hannah in dem Schrank im Hinterraum seines Ladens verschwindet, weil sich darin ein Wurmloch befindet, 14 Tage später wieder auftaucht und fortan seinen jüdischen Nachbarn und deren Verwandten hilft, durch das Wurmloch in die Zukunft zu fliehen. Dabei verschwindet er immer gleich mal mehrere Monate, lässt seine Hanna aber darüber im Unklaren, dass das Wurmloch im Schrank existiert und er eigentlich ein Held ist. Aber warum? . Angeblich sagt Max nichts über das Wurmloch, um seine Freundin nicht zu gefährden und weil sie ihm ohnehin nicht glauben würde, sie selbst kann er aber nicht retten. Sie wird von den Nazis abgeholt und in ein Lager gesteckt und nach der Befreiung des Lagers erleidet sie eine Amnesie. Was mich hier irgendwie verärgert, ist die Tatsache, dass Max nicht ehrlich ist und die Autorin ein sinnlos herzzerbrechendes Drama produziert, weil zwar jeden anderen retten kann, Hanna aber nicht. Die lässt sie für ihre Erzählung leiden. Das regt mich auf. Warum? Was soll das? Und was zur Hölle soll das Ende? Musste das wirklich sein? 


Die Geschichte hatte einen guten Kern, aber das SciFi-Dingens und die Tatsache, die Jillian Cantor ihre Protagonisten um des lieben Dramas willen unnötig hat leiden lassen, fand ich Banane. Zudem gab es schon andere Romane mit Zeitreiseelementen, die im Dritten Reich spielten und besser und einfühlsamer umgesetzt waren und sich mit dem Holocaust auf eine würdevollere Art auseinandersetzen. "Das Versprechen des Buchhändlers" konnte mich leider nicht überzeugen.

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Rezension zu "Das Versprechen des Buchhändlers" von Jillian Cantor

Das Versprechen des Buchhändlers
lenisveavor 5 Monaten

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Stefanie Fahrner

Originaltitel: In Another Time

Originalverlag: Harper Perennial

Paperback , Klappenbroschur, 400 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

ISBN: 978-3-453-42341-1

Erschienen am  11. November 2019



Deutschland 1931: Als Max die schöne Geigenspieler Hanna zum ersten Mal sieht, weiß er sofort, dass er sie liebt. In ihrem hingebungsvollen Spiel erkennt er die gleiche Leidenschaft zur Kunst, die auch er als Buchhändler in sich trägt. Nur langsam nähern sich die beiden einander an. Denn eigentlich hat Hanna nur ein einziges Ziel: Sie möchte ins Orchester aufgenommen werden. Doch die Jahre vergehen, und die politischen Ereignisse bringen Hanna und Max in größte Gefahr.

Zur Autorin

Jillian Cantor studierte Englisch an der Penn State University, bevor sie mit dem Schreiben begann. Für ihre Romane wurde sie in den USA bereits mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Söhnen in Arizona.

Meine Meinung

Nachdem ich mit Begeisterung im letzten Jahr Das Mädchen mit dem Edelweiß gelesen hatte, war ich nun sehr gespannt auf den neuen Roman der Autorin.

Die beiden Hauptprotagonisten Max und Hanna konnten mich auch von Anfang an begeistern. Es ist eine zarte Liebesbande, die die beiden jungen Menschen verbindet.

Die Geschichte beginnt 1931 und springt zwischendurch immer wieder in die Nachkriegszeit. Das fand ich sehr interessant,

Dann hat die Geschichte irgendwann aber eine Wendung genommen, die mir gar nicht gefallen hat. Es gab ein Wechsel in ein ganz anderes Genre, was mir persönlich gar nicht zusagt, und zwar ist das Science-Fiction.

Auch hatte der Roman für mich immer mal wieder Längen, so dass die Geschichte für mich ein wenig uninteressant wurde und mich nicht mehr so fesseln konnte wie am Anfang.

Alles in allem konnte mich dieser Roman daher leider nicht so ganz begeistern, so dass ich Das Versprechen des Buchhändlers mit 3,5 Sternen bewerten möchte.

3,5 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Heyne Verlag

Infos zur Autorin: ©Heyne Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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Rezension zu "Das Versprechen des Buchhändlers" von Jillian Cantor

Eine Liebe in dunklen Zeiten
dermoerderistimmerdergaertnervor 6 Monaten

Inhalt: 1931: Der junge Max Bissinger, der von seinem Vater dessen Buchhandlung geerbt hat, verliebt sich auf den ersten Blick in die schöne und begabte Violistin Hanna. Nur mit viel Geduld und einigen Buchgeschenken schafft Max es schließlich, dass sich Hanna auch in ihn verliebt, denn Hannas größte Leidenschaft ist das Violinenspiel und ihr einziges Ziel ist es, in einem Orchester zu spielen.
Hannas Familie ist allerdings gegen eine Verbindung der beiden, denn Hanna ist Jüdin. Trotzdem bleiben sie ein Paar und als die Lage in Deutschland für Hanna immer gefährlicher wird, schmiedet Max einen Plan, wie er Hanna vor den Nazis retten kann.

Meine Meinung: „Das Versprechen des Buchhändlers“ ist mein zweites Buch von Jillian Cantor.
Die Geschichte spielt zeitlich fortlaufend und im Wechsel auf zwei verschieden Zeitebenen. In der Vorkriegszeit von 1931 - 1936 wird sie aus der Perspektive von Max in der dritten Person erzählt, während Hanna in der Nachkriegszeit von 1946 - 1959 in der Ich-Form erzählt. Durch entsprechende Überschriften ist das Buch übersichtlich gegliedert.
Die Handlung ist interessant und stimmig, wenn auch manchmal etwas langatmig, aber durch den flüssigen Schreibstil trotzdem schnell und angenehm zu lesen. Auch die beiden Protagonisten sind durchaus sympathisch. Hannas Liebe zur Musik und ihr Violinenspiel werden mir persönlich allerdings etwas zu ausführlich beschrieben.

Dann kommt es etwa in der Mitte des Buches zu einer Wendung, die mir überhaupt nicht gefallen hat und die meiner Meinung nach nicht zu diesem wichtigen zeitgeschichtlichen Thema passt. Die Autorin bezieht sich auf eine Theorie von Albert Einstein und Nathan Rosen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, um nicht zu spoilern. Leider war damit meine Lesefreude erheblich gestört, auch wenn ich sagen muss, dass die Handlung im letzten Drittel deutlich an Tempo zugenommen hat.

Fazit: Eine interessante zeitgeschichtliche Geschichte mit einigen Schwächen und einer sehr überraschenden Wendung, die mir nicht gefiel.

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