Jillian Cantor

 4,4 Sterne bei 70 Bewertungen

Lebenslauf von Jillian Cantor

Jugendbücher und Historische Romane: Jillian Cantor ist eine US-amerikanische Schriftstellerin. Sie studierte Englisch an der Penn State University und fing nach ihrem Abschluss an erste Geschichte zu schreiben. Ihr Debüt gab sie mit ihrem Roman „Searching for Sky“. 

Dieser war der Startschuss für ihre Karriere und heute ist Cantor eine bekannte Jugendbuch- und Histo-Autorin. Die Autorin wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Heute lebt sie zusammen mit ihrer Familie in Arizona.

Alle Bücher von Jillian Cantor

Cover des Buches Das Mädchen mit dem Edelweiß (ISBN: 9783453422384)

Das Mädchen mit dem Edelweiß

 (57)
Erschienen am 10.09.2018
Cover des Buches Das Versprechen des Buchhändlers (ISBN: 9783453423411)

Das Versprechen des Buchhändlers

 (12)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Das Versprechen des Buchhändlers: Roman (ISBN: B07K24M4Q3)

Das Versprechen des Buchhändlers: Roman

 (1)
Erschienen am 11.11.2019
Cover des Buches Searching for Sky (ISBN: 9781619633537)

Searching for Sky

 (0)
Erschienen am 05.05.2015

Neue Rezensionen zu Jillian Cantor

Cover des Buches Das Mädchen mit dem Edelweiß (ISBN: 9783453422384)rose7474s avatar

Rezension zu "Das Mädchen mit dem Edelweiß" von Jillian Cantor

Auf den Spuren einer Briefmarke
rose7474vor 7 Monaten

Da ich Romane, die auf 2 Zeitebenen sind und in der Zeit des Dritten Reiches spielen sehr gerne lese wollte ich unbedingt diesen Roman lesen. 

Die Idee des Romans mit der Briefmarke fand ich sehr gelungen und mal was anderes. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und die Protagonisten mochte ich gleich. Die Geschichte berührt und macht nachdenklich. Es ist sehr wichtig, dass über diese schreckliche Zeit geschrieben wird. 

Die Zeitebene, die in der Zeit der deutschen Besatzung in Österreich spielt gefiel mir etwas besser. Es gab für mich kleine Längen in dem Strang 1989 und die Auflösung war ziemlich voraussehbar. Daher vergebe ich 4 Sterne und empfehle das Buch gerne weiter. 

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Cover des Buches Das Mädchen mit dem Edelweiß (ISBN: 9783453422384)Nadys avatar

Rezension zu "Das Mädchen mit dem Edelweiß" von Jillian Cantor

Ein toller historischer Roman
Nadyvor einem Jahr

Rezension:

Kati möchte ihren an Alzheimer erkrankten Vater überraschen.  Ihr Vater war immer ein begeisterter Briefmarken-Sammler und hat sie schon in ihrer Kindheit auf die Sucher der kostbaren Marken mitgenommen, immer auf der Suche nach einem besonderen Schatz.

Kati begibt sich zu einem Philatelist, der die Sammlung ihres Vaters begutachten soll.
Benjamin entdeckt tatsächlich einen ungeöffneten Brief mit einer seltenen Briefmarke, die aus den Dreißigerjahren zu stammen scheint. 

Die Neugierde, was es mit dem Brief auf sich hat, ist geweckt. Und so reisen die Beiden nach Österreich.

Fazit:

Dies war der erste Roman, den ich von Jillian Cantor gelesen habe. Ich war sofort von dem Schreibstil begeistert und die Story zog mich in ihren Bann. Da ich Romane liebe, die in zwei Zeitepochen spielen, war ich hier direkt begeistert, vom heute in die Dreißigerjahre zu reisen.
Die Geschichte ließ mit nicht mehr los und hat mich total fasziniert. 

Eine klare Leseempfehlung von mir.  5 von 5 Sterne

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Cover des Buches Das Versprechen des Buchhändlers (ISBN: 9783453423411)FreydisNeheleniaRainersdottirs avatar

Rezension zu "Das Versprechen des Buchhändlers" von Jillian Cantor

Was soll das?
FreydisNeheleniaRainersdottirvor einem Jahr

"Das Versprechen des Buchhändlers" ist eines der Bücher, die mich ratlos zurück lassen. Ich weiß ehrlich nicht, was ich von diesem Werk halten soll. Ich fand es nicht schlecht, aber es war aus meiner Sicht auch zu abgedreht und übertrieben... Ja, was? Ich finde dafür gerade nicht das richtige Wort.

Die Geschichte erzählt von einem Buchhändler, der sich in eine jüdische Violinistin verliebt. Zu einer Zeit, in der es in Deutschland gefährlich war, sich in Menschen jüdischen Glaubens zu verlieben. Der Prolog lässt darauf schließen, dass sie sich irgendwo in der Geschichte verlieren und zum Schluss wiederfinden. Das wäre auch soweit in auch Ordnung gewesen. Wie immer im Leben kommt es aber auch hier anders als man denkt, weshalb ich mich am Ende des Buches gefragt habe, was das denn bitte sollte.


Die Geschichte beginnt also ganz normal mit dem Aufeinandertreffen der Violinistin Hanna Ginsberg und dem Buchhändler Max Bissinger. Sie verlieben sich ineinander, Hitler kommt an die Macht und die grausame Herrschaft der NS-Zeit beginnt. Max beschreibt das Leben unter den Nationalsozialisten am Anfang ihrer Terrorherrschaft als lauernde Gefahr, obwohl alles so weiterzulaufen scheint, als wäre Hitler nie an die Macht gekommen. Doch mit den Jahren spitzt sich die Lage zu, Menschen jüdischen Glaubens werden drangsaliert, vom öffentlichen Leben, gar von der Gesundheitsversorgung ausgeschlossen und fürchten ständig darum, dass ihnen die Nazis die Ladenschaufenster kaputt schlagen oder sie auf offener Straße verprügeln. Auch bis hierher gehe ich mit.


Verworren wird es in dem Punkt, dass Max nach einem Streit mit seiner Hannah in dem Schrank im Hinterraum seines Ladens verschwindet, weil sich darin ein Wurmloch befindet, 14 Tage später wieder auftaucht und fortan seinen jüdischen Nachbarn und deren Verwandten hilft, durch das Wurmloch in die Zukunft zu fliehen. Dabei verschwindet er immer gleich mal mehrere Monate, lässt seine Hanna aber darüber im Unklaren, dass das Wurmloch im Schrank existiert und er eigentlich ein Held ist. Aber warum? . Angeblich sagt Max nichts über das Wurmloch, um seine Freundin nicht zu gefährden und weil sie ihm ohnehin nicht glauben würde, sie selbst kann er aber nicht retten. Sie wird von den Nazis abgeholt und in ein Lager gesteckt und nach der Befreiung des Lagers erleidet sie eine Amnesie. Was mich hier irgendwie verärgert, ist die Tatsache, dass Max nicht ehrlich ist und die Autorin ein sinnlos herzzerbrechendes Drama produziert, weil zwar jeden anderen retten kann, Hanna aber nicht. Die lässt sie für ihre Erzählung leiden. Das regt mich auf. Warum? Was soll das? Und was zur Hölle soll das Ende? Musste das wirklich sein? 


Die Geschichte hatte einen guten Kern, aber das SciFi-Dingens und die Tatsache, die Jillian Cantor ihre Protagonisten um des lieben Dramas willen unnötig hat leiden lassen, fand ich Banane. Zudem gab es schon andere Romane mit Zeitreiseelementen, die im Dritten Reich spielten und besser und einfühlsamer umgesetzt waren und sich mit dem Holocaust auf eine würdevollere Art auseinandersetzen. "Das Versprechen des Buchhändlers" konnte mich leider nicht überzeugen.

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