Vater unser

von Jilliane Hoffman 
3,8 Sterne bei690 Bewertungen
Vater unser
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (450):
SteffiFeffis avatar

Super schnell zu lesen und sehr spannend

Kritisch (60):
Mikkis avatar

Ich fand das Buch leider gar nicht gut und vor allem viel zu langatmig ...

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Inhaltsangabe zu "Vater unser"

Vater, Mutter, Kind

Mord in Miami. Der Täter: der angesehene Chirurg Dr. David Marquette. Die Opfer: seine Frau und seine drei kleinen Kinder. Ist der Familienvater psychisch krank - oder hat er kaltblütig gemordet? Ist er womöglich ein lang gesuchter Serienkiller, wie Detective John Latarrino glaubt? Staatsanwältin Julia Valenciano will die Wahrheit herausfinden, gegen alle Widerstände. Die lauern auch in ihrer eigenen Vergangenheit, die sie seit fünfzehn Jahren erfolgreich verdrängt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499244568
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.11.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.11.2007 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor einem Monat
    Durchwachsene Handlung mit interessanten Ansätzen

    Ich habe das Buch bereits einmal gelesen, allerdings konnte ich mich da nicht zu einer Rezension durchringen. Bei manchen Büchern ist es, wie mit einem Wein. Man sollte sie mehrmals lesen, um die Handlung schlüssig nachvollziehen zu können oder wie in diesem Fall auf das erste Bauchgefühl zu hören und festzustellen, dass es die Erwartungen nicht wirklich erfüllte. Ähnlich verhält es sich bei "Vater Unser".

    Betrachtet man das Äußere des Buches besticht es durch eine gewisse Schlichtheit. Ich will nicht sagen, dass sich dies zwangsläufig auf den Inhalt niederschlägt, allerdings sollte man sich bei diesem Thriller vor allem auf eines einstellen: Gerichtsverhandlungen.
    Da ich bereits einige Bücher von John Grisham gelesen habe, die ähnlich aufgebaut sind hat mich der Inhalt nicht großartig überrascht. Als richtigen Thriller mit viel Psychologischen Tiefgang kann ich das Buch jedoch auch nicht bezeichnen.
    Die Ansätze sind vorhanden, allerdings fehlt dann doch einiges, um das Bild wirklich schlüssig abzurunden.

    Insbesondere beim Ende fällt dies auf, da es sehr konstruiert wirkte. Mich überkam das Gefühl, dass die Autorin zwingend eine Verbindung zwischen den Figuren herstellen wollte, was jedoch in meinen Augen nicht ganz fruchtete.

    Im Schnitte würde ich sagen das Buch verdient immerhin 3,5 Sterne, da die ANsätze vorhanden waren, aber leider im Sand verliefen. Der Aufbau der GErichtsverhandlung war gut umgesetzt und kann man nicht meckern. Allerdings würde ich das Buch eher in die Krimiabteilung einordnen als in einen puren Thriller.

    Fazit: Wahre Thrillerfans werden vom Aufbau der Story vermutlich wenig begeistert sein. Fans von John Grisham und die gerne Gerichtsverhandlungen seitenweise lesen kommen mit dem Buch jedoch voll auf ihre Kosten.

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    Inibinis avatar
    Inibinivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hoffmans leider schwächstes Buch. Kaum Spannung und viele Längen mit einem unspektakulären Ende.
    leider ihr schwächstes Buch

    Inhalt:
    Vater, Mutter, Kind 

    Mord in Miami. Der Täter: der angesehene Chirurg Dr. David Marquette. Die Opfer: seine Frau und seine drei kleinen Kinder. Ist der Familienvater psychisch krank - oder hat er kaltblütig gemordet? Ist er womöglich ein lang gesuchter Serienkiller, wie Detective John Latarrino glaubt? Staatsanwältin Julia Valenciano will die Wahrheit herausfinden, gegen alle Widerstände. Die lauern auch in ihrer eigenen Vergangenheit, die sie seit fünfzehn Jahren erfolgreich verdrängt.  (Quelle: LB)

    Meine Meinung:
    Ich bin ein riesen Fan von Jilliane Hoffman und habe bis jetzt alle Bücher von ihr geliebt! 'Vater unser' war das einzige Buch, das mir noch gefehlt hat. Aber ich hab es immer ein wenig aufgeschoben, weil ich viele negative Meinungen gehört habe und ich nicht genau wusste, ob ich schon gespoilert wurde 🤔 Letztens hatte ich dann aber total Lust auf die Story und hab das Buch gelesen. Ich muss mich der Meinung leider anschließen, dass es ihr schwächstes Buch ist...

    Mit den Charakteren bin ich nicht ganz so warm geworden, wie sonst. Die Protagonistin Julia mochte ich zwar immer mehr, aber ich kann nicht sagen, dass ich wirklich mit ihr mitgefiebert habe. Obwohl sie gut ausgearbeitet war, konnte ich mich nicht so gut in sie hineinversetzen... 

    Der Großteil der restlichen Charaktere blieb für mich leider etwas blass. 

    Insgesamt habe ich die typische Atmosphäre von Hoffmans Büchern, die mich immer so in den Bann zieht, vermisst. Ich konnte wirklich nur selten ganz in die Story abtauchen 🤔

    Obwohl viele Szenen in Hoffmans Büchern im Gericht spielen, war die Story im spannungsgeladen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bei 'Vater unser' war das leider nicht so. Zu Beginn dachte ich wirklich, dass das Buch sehr spannend wird, aber schnell ist der Spannungsbogen abgeflacht und stieg bis zum Ende kaum an. Bis zur Hälfte habe ich auch wirklich überlegt, ob ich abbrechen soll, aber dann hat mich das Buch etwas mehr gefesselt. Letztendlich bin ich froh, weitergelesen zu haben. 

    Es gab seeeehr viele Längen, aber gleichzeitig hatte ich auch das Gefühl, dass teilweise viel übersprungen wurde, was mich sehr interessiert hätte. 

    Insgesamt habe ich das Gefühl, dass kaum etwas in dem Buch passiert ist 🤔

    Dennoch waren die Gerichtsszenen total interessant zu verfolgen und die medizinischen Informationen zum Thema Geisteskrankheiten waren sehr spannend. Mir gefiel auch, wie die Vergangenheit von Julia mit eingebaut wurde!

    Das Ende ging recht schnell und war ziemlich unspektakulär. Es ist relativ offen, was ich an sich gut finde, weil ich mir immer noch Gedanken mache, aber ich hätte gerne noch ein/zwei Infos mehr gehabt.   

    Was mich auch sehr am gesamten Handlungsverlauf gestört hat, ist die Tatsache, warum zu Beginn nicht in andere Richtungen ermittelt wurde, obwohl es Hinweise dafür gab 🤔

    Jilliane Hoffmans Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig zu lesen :)

    Mein Fazit:
    Es stimmt, dass 'Vater unser' das schwächste Buch von Jilliane Hoffman ist. Ich würde es eher als Roman, höchstens als Kriminalroman bezeichnen und nicht als Thriller. Es fehlt eindeutig an Spannung, die Charaktere konnten mich nicht soo überzeugen und das Ende ist auch nur so naja. 

    Ihre anderen Bücher sind eindeutig besser!

    Von mir gibt es 3/5 Thrillersternchen 

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    WildRoses avatar
    WildRosevor einem Jahr
    Ganz gut, aber der Nervenkitzel fehlt

    "Vater Unser" ist ein im Grunde genommen sehr solider Roman der Erfolgsautorin Jilliane Hoffmann. Protagonistin ist die junge Staatsanwältin Julia Valenciano, welche an einem Aufsehen erregenden Mordfall mitarbeiten darf. Eine ganze Familie - Mutter sowie drei kleine Kinder - wurde ausgelöscht, Hauptverdächtiger ist der Ehemann und Vater, David Marquette, seines Zeichens angesehener Star-Chirurg. Doch ist Marquette wirklich schuldig? Je mehr Einzelheiten über den Fall und den Hauptverdächtigen ans Licht kommen, desto weniger gelingt es Julia,  ihre eigene Vergangenheit zu verdrängen...

    "Vater Unser" lässt sich flüssig lesen und ist die meiste Zeit über auch recht spannend. Mir fehlte allerdings der Nervenkitzel. Das Buch ist kein klassischer Thriller, eher ein Roman, in dem  die persönliche Geschichte der Protagonistin sehr stark im Vordergrund steht - für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu stark. Interessant ist das Buch durchaus, gerade, wenn man sich für Gerichtsromane und das amerikanische Rechtssystem interessiert. Eine sehr zentrale Rolle in dem Buch nimmt das Thema Schizophrenie ein, letztlich hängt es also auch von den eigenen Interessen ab, ob "Vater Unser" begeistern kann oder nicht. Meiner Ansicht nach ist das Buch insgesamt gut gelungen, Gänsehaut-Momente, wie man sie sich von einem wirklich herausragenden Thriller wünscht, fehlen jedoch.

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    Sayuri-rockss avatar
    Sayuri-rocksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes Buch, was einen wirklich zum nachdenken anregt. Die moralische Frage nach Mitleid oder Hass auf den Angeklagten.
    ► Mal kein CJ Roman, aber trotzdem super ◄

    ► Vater, Mutter, Kind Mord in Miami. Der Täter: der angesehene Chirurg Dr. David Marquette. Die Opfer: seine Frau und seine drei kleinen Kinder. Ist der Familienvater psychisch krank - oder hat er kaltblütig gemordet? Ist er womöglich ein lang gesuchter Serienkiller, wie Detective John Latarrino glaubt? Staatsanwältin Julia Valenciano will die Wahrheit herausfinden, gegen alle Widerstände. Die lauern auch in ihrer eigenen Vergangenheit, die sie seit fünfzehn Jahren erfolgreich verdrängt. ◄

    Ich muss sagen es ist schon eine Weile her, das ich das Buch gelesen habe aber es ist mir gut im Kopf geblieben. Man weiß relativ schnell wer der Täter ist, aber das ist hier auch gewollt. In diesem Buch geht es eher darum wie man mit der Situation umgeht und die Anwältin mit ihrer Vergangenheit hadert. Ich finde das Buch trotz der schnellen Auflösung spannend, auch wenn es an die CJ Reihe nicht annähernd ran kommt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    ein weiterer spannender fall

    Die Anwältin Julia wird mit einem neuen Fall betreut. Ihr Chef Rick hat sie für diesen Fall empfohlen, da sie während eines Verhörs bei einem anderen Fall einen guten Eindruck bei ihm hinterlassen hat. Für Julia ist er der erste große Fall. Eine Mutter und ihre drei kleinen Kinder wurden kaltblütig ermordet. Bei der Notrufzentrale ist parallel zu diesem Zeitpunkt ein Notruf eines Kindes eingegangen. Da der Vater Verletzungen trägt, die laut Meinungen von Experten nicht von jemanden anderen stammen können, ist dieser der Hauptverdächtiger.

    David Marquette ist ein angesehener Chirurg, der auf dem ersten Blick perfekt zu sein scheint. Zu perfekt. Auf den aufgenommen Videos sieht man eine harmonische Familie und spielende Kinder. Bald stellt Julia jedoch fest, dass der Fall sie einfach zu sehr an ihre eigene Vergangenheit erinnert. Alte Wunden werden geöffnet und dann wäre da noch ihr Vorgesetzer Rick, zu dem sie sich hingezogen fühlt.

    Hat David seine Familie kaltblütig ermordet oder steckt in Wirklichkeit jemand ganz anderes hinter dem Mord an der Familie?

    Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist sehr spannend :)

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    Buecherseele79vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es braucht eine Zeit bis die Story in Gang kommt, dann superspannend und zum Ende hin etwas verwirrend.
    Vater unser von Jilliane Hoffman

    Ein grausiger Mord erschüttert Miami-mal wieder.
    Ein Vater, gutaussehnder und hochgeschätzter Chirug, soll seine Frau sowie die 3 Kinder brutal ermordert haben. Der Vater selbst wird verletzt am Tatort gefunden und doch zeigen kurz darauf alle Beweise auf den Vater als Täter.
    B-Staatsanwältin Julia Valenciano kämpft sich jeden Tag vor Gericht gegen die Übeltäter durch und wird kurzerhand von der angesehenen Staatsanwaltschaft Major Chrimes berufen um bei dem Prozess gegen den Chirugen Dr,David Marquette die zweite Anwältin zu sein, natürlich neben dem stellvertretenden Leiter von Major Crimes- Ricardo Bellido, mit dem sie seit kurzem eine Affäre (oder beginnende Beziehung) hat.
    Am Tatort lernt Julia die 2 Detectives Brill und Lat kennen die ihnen in dem Fall ermitteln und Beweise liefern.
    Die Besichtigung des Tatortes ist sehr genau beschrieben und die Tat selbst geht tief unter die Haut...
    Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen als man den Chirug erst in eine andere Klinik verlegen will, dann steht plötzlich Unzurechnungsfähigkeit im Raum sowie- der Arzt hat die doppelte Staatsbürgerschaft- man kann ihn also nicht so einfach auf den elektrischen Stuhl setzen ohne den Weltsgerichtshof gegen sich zu haben..... als dann noch der schizophrene Bruder von Dr. David Marquette genannt wird und der Chirug mit mehreren Morden der gleichen Art in Verbindung gebracht wird  zieht das Buch an Spannung nochmals ordentlich an....schuldig oder nicht...das ist hier die Frage.
    Auch die Staatsanwältin Julia hat ein dunkles Geheimniss was mit ihrer Familie zu tun hat.
    Das Buch beginnt spannend und mit dieser schrecklichen Tat und dann zieht es sich erstmal ewig durch zig Gerichtsverhandlungen die mit dem eigentlichen Fall nichts mehr zu tun haben....auch die Beweisaufnahme oder Zeugenbefragung/Familienbefragung nehmen kaum Platz ein.
    Als es dann wirklich zur Sache kommt ist das Buch unheimlich spannend und atemlos, für mich ging das allerdings ab Seite 226 los....
    Das Ende ist für mich persönlich überhaupt nicht überzeugend, weder mit dem Ausgang der Gerichtsverhandlung noch mit den angeblich weiteren Morden.
    Die Wendungen bei Julia und ihren eigenen "Problemen" finde ich supergut beschrieben, auch ihre persönliche Zwickmühle, aber dass sie am Ende plötzlich so zu kämpfen hat kommt doch unerwartet und verwirrt ein bisschen.
    Im Ganzen hat mir das Buch aber sehr gut gefallen, es hätte nur ein bisschen weniger hier und dort sein können.

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    Angel1607s avatar
    Angel1607vor 4 Jahren
    Spannend bis zum Ende.....

    Eine ermordete Familie und der Vater steht unter Verdacht, ist er wirklich unzurechnungsfähig oder ist er berechnend und einfach nur genial überzeugend.....bis zum Schluss ist man sich als Leser unsicher was man glauben soll, es wird überzeugend geschildert und man kann sich bildlich vorstellen wie sich der Angeklagte - der Vater - verhält und ACHTUNG SPOILER man glaubt ihm bis zum Schluss, dass er das alles eigentlich garnicht wollte. Leider hab ich bis zum Schluss an seine Unzurechnungsfähigkeit geglaubt und war wirklich überrascht und perplex auf die perfekte Fassade hereingefallen zu sein.

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    SzenarioLichts avatar
    SzenarioLichtvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Eher Flop als Top. Langatmig, da habe ich mehr erwartet.
    KEIN Hoffman der Extraklasse

    Die Story an sich ist gut. Ein Vater der seine Familie auslöscht und auf Unzurechnungsfähigkeit plädiert, dazu die Verstrickung der 2. Staatsanwältin die ihren ersten großen Fall hat in ein eigenes Familiendrama mit erschrenkenden Parallelen. Nur leider ist die Umsetzung dieser Basis Jilliane Hoffman nicht ansatzweise so gut gelungen wie in Ihren Werken Cupido, Morpheus oder Der Mädchenfänger.

    Der Anfang der Geschichte liest sich echt vielversprechend. Nach den ersten Kapiteln möchte man noch glauben, das alles zu offensichtlich ist und das bestimmt noch eine Überraschung folgt und ein anderer Täter in Frage kommt. Aber .... es zieht sich und zieht sich. Einzig die persönliche Tragödie die immer wieder angeschnitten wird und erst im letzten Drittel des Buches genauer beleuchtet wird animierte mich zum weiterlesen. Auch die Beziehung zwischen den beiden Staatsanwälten die in einem Chaos mündet kann hier nur geflissentlich zum lesen animieren.

    Grundlegend in der Gerichtsabhandlung, wie nicht anders von Jilliane Hoffman zu erwarten, fachlich vollkommen sauber geschildert. Der Spannungsbogen kommt aber leider im gesamten Buch viel zu kurz und fällt zu gering aus.

    Letztlich bleibt die Frage: War ers? War ers nicht? Warum wurde nie in eine andere Richtung ermittelt? Hier wäre deutlich mehr Potential vorhanden gewesen. Ich lese sonst Bücher komplett durch, aber hier habe ich dreimal angesetzt und konnte mich auch nach 3 Wochen und dem zwischenzeitlichen Lesen von anderen Büchern in die flache Erzählweise sofort wieder einfinden. Ich habe das Buch mit Mühe zuende gelesen!

    Schade aber definitiv KEIN Hoffman wie ich Ihn gewohnt bin und erwartet hätte.

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    Monaaas avatar
    Monaaavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dümpelt so vor sich her.
    Wo ist der Thrill?

    Zäh, langatmig, viel zu viel tam tam um Gerichtverhandlungen.

    3/5 des Buches gehen um Gerichtsverhandlungen. Das Thema versprach sehr viel mehr.

    Dieses Buch hat sich meiner Meinung nach den Aufdruck "Thriller" nicht verdient.
    Nervenaufreibende Momente gibt es eigentlich keine.
    Des weiteren ist die erste Hälfte des Buches etwas arg lahm, die Story dümpelt vor sich hin, die Spannung kann nur mühsam aufrecht erhalten werden.
    Ab der Hälfte wird das Buch dann besser, es folgen ein paar "Ohh" und "Ahh" Erlebnisse nachdem man erfährt was es mit Julias Vergangenheit auf sich hat.
    Aber wirklich überzeugt hat mich das Buch nicht.
    Dieses Buch wird die Gemeinde spalten.
    Für alle Cupido-Triologie Fans, seid nicht zu enttäuscht, wenn ihr es lest.

    Es hätten 300 Seiten gereicht. Es wirkte ziemlich nach Pflichtprogramm.

      1. * gab es für die Hintergrundinfos & den 2. * für das Thema Schizophrenie.

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    runaway85s avatar
    runaway85vor 4 Jahren
    bis aufs Ende super

    Ich finde, Jilliane Hoffmann ist eine der Autorinnen (natürlich auch Autoren), die sich steigern. Bei Cupido hat mich der Klappentext in die Irre geführt, so daß ich ziemlich enttäuscht war. Morpheus fand ich da schon besser, auch stilistisch. War besser geschrieben und hat mich mehr bei der Stange gehalten.
    Vater unser schließt da an. Es ist gut geschrieben und hat mich die ganze Zeit wunderbar unterhalten. Ich war immer neugierig, was nun dabei rauskommt.
    Eine Stolperfalle ergab sich mir im Verlauf: Warum hat der Angeklagte eigentlich nie Stellung zu den Vorwürfen bezogen? Weil er von Anfang an auf Schizophrenie raus wollte? Ich fand es eigenartig, daß die ganze Zeit gerätselt wurde, ob er nun krank ist oder nicht UND daß auch nie in andere Richtungen ermittelt wurde.
    Sehr merkwürdig.
    Im Gegensatz zu den Vorgängern, wo sich auch mal Fehler eingeschlichen haben, fand ich dieses Buch psychologisch gut recherchiert. In Sachen Juristerei macht der Frau sowieso keiner was vor.
    Man kriegt einen Gerichtsthriller, aber einen ziemlich guten, wie ich finde.

    Das Einzige, was mich jedoch richtig stört und mich einen Abzug machen läßt, ist das Ende. Es werden Hinweise gestreut, daß der Angeklagte es nicht war, und zwar aus allen möglichen Ecken. Ja, aber wer war's denn dann? Warum hat Frau Hoffmann sich denn die tolle Chance entgehen lassen, daraus noch ein spannendes Ende zu basteln? Versteh ich absolut nicht. Daß am Ende keine wirklich Auflösung folgt, nachdem es doch das ganze Buch um keine andere Frage ging, hat mich maßlos enttäuscht.

    Ich kann jedem interessierten Leser nur den Rat geben, es zu versuchen und sich seine eigene Meinung zu bilden. Ich hätte das Buch fast nicht gelesen, aber wär schade drum gewesen.

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