Jim Bell Postkarten vom Mars

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Inhaltsangabe zu „Postkarten vom Mars“ von Jim Bell

Der Mars - eine fremde Welt, viele Millionen Kilometer von uns entfernt. Aber die Raumsonden Spirit und Opportunity haben den Roten Planeten erreicht und unglaubliche Bilder von dessen Oberfläche zur Erde zurückgesandt. Dieses Buch präsentiert die eindrucksvollsten Aufnahmen - planetarische Landschaftsfotografie vom Feinsten! - und begleitet sie mit den spannenden Erläuterungen von Jim Bell, dem leitenden Fotografen der Mission. Ein Text-Bild-Band aus erster Hand im großen Sonderformat. Ein "Wow!"-Buch für alle Astro- und Weltraum-Fans. Die Reise der beiden Roboterfahrzeuge Spirit und Opportunity zum Mars und ihre nun schon viele Jahre währende Kundschaftertätigkeit dort zählen zu den aufregendsten Unternehmungen des modernen Raumfahrtzeitalters. Ihre Landung mit einer verwirrenden Vielfalt wissenschaftlicher Instrumente und je einer einmaligen Stereo-Panoramakamera an Bord war der Höhepunkt von Jahren wissenschaftlicher und technologischer Entwicklungsarbeit. Die Ingenieure hatten erwartet, dass die Kameras auf ihren solarbetriebenen Rovern etwa drei Monate lang Bilder aufnehmen würden. Keiner wagte zu hoffen, dass diese unglaublichen Roboter nach vier Jahren immer noch die Ebenen und Berge des Mars erforschen würden. Bis heute haben sie über 200.000 Bilder nach Hause geschickt; einige benötigten mehrere Tage, bis sie uns durch den Weltraum über die riesige Distanz erreicht haben. Schon zu Beginn der Mission wurde Jim Bell die schwere Aufgabe übertragen, die Welt mit diesen historischen Ansichten zu versorgen. Jedes Farbbild, das vom Mars zur Erde kam, wanderte zuerst durch sein Notebook, bevor es verschickt oder gedruckt wurde. Jetzt hat er die Auswahl und Bearbeitung dieser Bilder – manche 20.000 Pixel breit – für das großformatige Jahrhundertbuch, das sie verdienen, fertiggestellt. Für die deutsche Ausgabe hat Jim Bell nicht nur ein neues Nachwort verfasst, sondern auch 5 spektakuläre neue Aufnahmen vom Mars aus den letzten Monaten (bis Juli 2007!) hinzugefügt. Vier der atemberaubendsten hyperrealistischen Panoramabildern sind auf großartigen, mehr als einen Meter breiten ausklappbaren Seiten gedruckt. Doch auch Fotos von Mikroskopkameras sind in dem Band zu sehen: Sie zeigen Nahaufnahmen von fremdartigen und doch vertrauten Felsen und Böden, über die die Rover Spirit und Opportunity gerollt sind. Nie zuvor hat ein menschliches Werkzeug so tiefschürfende Gedanken über unseren Platz im Universum in uns ausgelöst. Postkarten vom Mars ist ein Meisterstück sowohl der Kunst als auch der Wissenschaft. Zum ersten Mal, seit es Leben auf der Erde gibt, können wir erfahren, wie es ist, auf der Oberfläche eines anderen Planeten zu sein. Jim Bells Buch eröffnet uns dieses einmalige Fenster in Zeit und Raum. "An amazing picture book by the man in charge of the rover mission cameras on the planet's surface. The first book to give a real experience of being on another planet."

Geniale Bilder, beeindruckend und dennoch auch abschreckend, ob der kahlen Einöde

— Esse74

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  • Der Mars- unendliche Weiten und dennoch so nah

    Postkarten vom Mars

    Esse74

    03. January 2017 um 19:04

    Als Trekkie (ich oute mich mal) bin ich natürlich auch Science Fiction-Fan. Zudem lief auch gerade die Serie "Mars" im TV. Es ist durchaus beeindruckend, daß man heute eine Sonde so weit ins All schicken kann, die dann auch noch Bilder macht von einer Welt, die mittlerweile gar nicht mehr so fern scheint. Es ist in greifbare Nähe gerückt zum Mars zu reisen- wenn es auch für die ersten Menschen, die reisen wollen, ein One Way- Trip wird. Aber möchte ich dort leben? Definitiv nein, denn ich müsste meine Tage ständig in einem Raumanzug verbringen, wenn ich den Planet erkunden will- keine Bäume, keine Tiere....nur Staub, Mikroben und Eis, Stürme, die so gewaltig sind, daß sie Wochen andauern. Es ist interessant darüber nachzudenken, die faszinierenden, großen, schönen  Bilder zu sehen, aber mir ist dennoch die Erde lieber. 

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  • Rezension zu "Postkarten vom Mars" von Jim Bell

    Postkarten vom Mars

    Kaivai

    08. March 2008 um 12:38

    Am 10.6.2003 flog eine Rakete Richtung Mars. In ihr befand sich ein Fahrzeug, das auf dem roten Planeten rumgurken sollte. Am 4.1.2004 knallte der Marsrover Spirit mit Fallschirm und Airbags gesichert wie ein Flummi in den Gusev-Krater hinein. Zwanzig Tage später folgte ihm sein Zwilling Opportunity und landete auf der anderen Marsseite auf der Meridiana-Ebene. Jim Bell ist leitender Wissenschaftler bei der NASA und für die Panorama-Kameras der beiden Rover verantwortlich. Diese Kameras schicken nun schon seit vier Jahren regelmäßig Bilder zur Erde. Bilder wie von der Erde und doch von einem anderen Stern. Atemberaubend! Würd ich dort stehen, ohne Raumanzug, würd es mir auch den Atem rauben und kurz danach wär ich tiefgefroren - und doch sagen mir die Bilder: hier möcht ich mal losstiefeln! Es scheint vertraut und fremd zugleich. Und dann noch dies Bild: ein Horizont und Nacht und am Himmel ein kleiner Lichtfleck. Das ist die Erde. Die Fotos sind wirklich sehr berührend (und teilweise aufklappbar auf doppelte Buchbreite). Die Geschichte, die Jim Bell dazu schreibt, gilt der Vorbereitung und dem Ablauf der Expeditionen. Für 90 Tage waren die Rover ausgelegt, doch 2007, als die deutsche Ausgabe dieses Buches herauskam, fuhren sie immer noch. Langsam (220 Meter pro Tag ist der Rekord), aber stetig. Bell schreibt lebendig und spannend und doch sind es zuallererst seine Bilder, die dies Buch zu einem Hochgenuß machen.

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