Codex Alera 1 - Die Elementare von Calderon

von Jim Butcher 
4,3 Sterne bei194 Bewertungen
Codex Alera 1 - Die Elementare von Calderon
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Positiv (167):
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Ein tolles Highfantasybuch mit viel Action, Intrigen, Kämpfen und soo sympathischen Protagonisten und Antagonisten...

Kritisch (10):
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Gekünsteltes Römer-Flair + kläffendes Hundevolk + beschwanzte Indianerleutchen auf Kampfhühnern

Alle 194 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Codex Alera 1 - Die Elementare von Calderon"

Der neue Superstar des High-Fantasy! Alle Einwohner Aleras können Magie wirken und die mächtigen Geister der sechs Elemente zu Hilfe rufen – nur der junge Tavi nicht. Doch als Intrigen und Bügerkrieg das Reich zerreißen und die bösartigen, nichtmenschlichen Marat die Grenzen von Alera überschreiten, ruhen alle Hoffnungen auf Tavis Schultern. Denn nur wenn der junge Mann nicht seinen Mut und seine Entschlossenheit verliert, haben seine Familie und alle, die Tavi liebt, eine Chance zu überleben …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442269372
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:16.09.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    zwergundelfs avatar
    zwergundelfvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Gekünsteltes Römer-Flair + kläffendes Hundevolk + beschwanzte Indianerleutchen auf Kampfhühnern
    Im Stehen eingeschlafen

    Hach schade, Jim Butcher ist eigentlich kein schlechter Kerl. Nur leider sind seine Ideen, Geschichten und Figuren größtenteils so unoriginell und fade, dass ich im Stehen mit einem starken Kaffee in der einen und einem schrillenden Wecker in der anderen Hand einschlafen möchte. Abgesehen vom gekünstelten Römer-Flair wirken vor allem das kläffende Hundevolk und die beschwanzten Indianerleutchen auf ihren Kampfhühnern merkwürdig. Band eins kann was, den Rest erspart man sich lieber.

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    TigorAs avatar
    TigorAvor 19 Tagen
    Trotz interessanter Story fehlt das gewisse Etwas

    Dieses Buch war eigentlich schon von mir aussortiert und in den Keller zu den "Vielleicht irgendwann mal" Büchern verfrachtet worden. Ich hatte es mal angelesen und bin damals nicht in die Geschichte reingekommen. Eine Leserunde auf Facebook hat es mich dann vor kurzem wieder hervorkramen lassen. Wenn man gemeinsam liest, ist das ja oft noch etwas anderes und man ist automatisch viel motivierter bei der Sache. Diese Tatsache hat mir auch durchaus geholfen und diesmal klappte es dann mit Codex Alera und mir. 

    Der  Einstieg war für mich allerdings noch genauso  holprig wie damals. Es fiel mir zu Beginn einfach sehr schwer irgendeine Verbindung zu der Geschichte und zu den Charakteren aufzubauen. Vieles blieb mir zu  distanziert und ich konnte nicht so richtig mitgehen. Da ich aber diesmal nicht einfach aufgegeben und durchgehalten habe, konnte ich mit der Zeit eine Verbesserung feststellen und ca. ab der  Hälfte des Buches war ich dann auch ich richtig in Alera angekommen.

    Die  Story an sich ist durchaus spannend, voller Wendungen und es passiert einiges. Nicht nur der im Klappentext genannte Junge Tavi spielte hier eine entscheidende Rolle, sondern auch die junge Kursorin Amara, Wehrhöfer Bernard und seine Schwester Isana kamen zu Wort, sowie auch Bösewicht Fidelias. Jeder Handlungsstrang  bekam seine Aufmerksamkeit, einige mehr, andere weniger. Dadurch entstand aber eine gute  Dynamik, auch wenn es natürlich gemein war, wenn ein Kapitel aus Tavis Sicht in einem Cliffhanger endete und es stattdessen z.B. mit Isana weiter ging. Wobei jeder  Handlungsstrang seine spannenden Aspekte hatte und sich die Charaktere natürlich auch immer wieder begegnet sind, ob nun auf romantische, feindliche oder abenteuerliche Weise. Und natürlichen liefen die Stränge zum Schluss alle aufeinander zu und es gab ein großes Finale. Ich bin kein großer Freund von ellenlangen  Kampfszenen und Schlachtengetümmel, mich langweilt sowas leider schnell. Der Autor hat aber ein ganz gutes Mittelmaß gefunden denke ich, so dass ich doch noch ganz gut damit zurecht kam.

    Tavis Geschichte hat mich dabei tatsächlich am meisten gefesselt. Obwohl er nur ein Junge von 15 Jahren ist, erlebt er schon so einiges und wird da in eine Sache verstrickt, die eigentlich viel zu groß für ihn ist. Außerdem sticht er in dieser Welt besonders heraus, denn er kann nicht wie die anderen Aleraner die Elemente beherrschen. Ihm steht kein sogenannter Elementar zur Seite und dadurch hat er es natürlich doppelt schwer.

    Elementarmagie ist ein großer Bestandteil dieser von Jim Butcher kreierten Welt. So gut wie jeder beherrscht dort diese Art von Magie. Tavis Tante Isana gebietet beispielsweise über das Wasser und sie kann ihren Elementar Bächlein zu Hilfe rufen. Die  Elementare selbst handeln dann fast wie eigenständige Wesen. Ich habe das im Kopf immer ein bisschen mit Pokemon verglichen, nur auf einem viel weniger kindlichen Niveau. Die Idee fand ich aber schön und mir hat es gefallen, dass jeder Mensch dort so einen "Begleiter" hat.


    Fazit:
    Insgesamt ein guter und vielversprechender Auftakt einer High-Fantasy-Reihe. Ab der Mitte fühlte ich mich dann auch endlich so richtig abgeholt und habe Tavi und seine Freunde gerne begleitet. Das Ende war zufriedenstellend und gerade Tavis Handlungsstrang macht mich neugierig auf den 2. Band. Aber ich habe mir den Klappentext von diesem durchgelesen und der sagt mir dann leider doch eher weniger zu. Mein Bedarf an dieser Story ist erstmal gedeckt und ich bin sehr unsicher, ob ich weiter lesen soll. Für alle Fans des Genres, die auf epische, magische Geschichten voller Spannung stehen, würde ich es aber dringend empfehlen, diese Reihe mal auszuprobieren.

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Highfantasybuch mit viel Action, Intrigen, Kämpfen und soo sympathischen Protagonisten und Antagonisten...
    Alle Einwohner Aleras können Magie wirken - nur Tavi nicht...

    Darum geht es (Klappentext):

    Der neue Superstar des High-Fantasy! Alle Einwohner Aleras können Magie wirken und die mächtigen Geister der sechs Elemente zu Hilfe rufen – nur der junge Tavi nicht. Doch als Intrigen und Bügerkrieg das Reich zerreißen und die bösartigen, nichtmenschlichen Marat die Grenzen von Alera überschreiten, ruhen alle Hoffnungen auf Tavis Schultern. Denn nur wenn der junge Mann nicht seinen Mut und seine Entschlossenheit verliert, haben seine Familie und alle, die Tavi liebt, eine Chance zu überleben …

    Meine Meinung:

    Ich war sehr neugierig auf "Codex Alera" und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, ganz besonders die Grundidee und die Protagonisten und Antagonisten haben mir sehr gut gefallen.
    Tavi, Amara, Bernhard, Isana und Co. sind wundervolle Charaktere, die nicht nur eine unglaubliche Tiefe, Sympathie und Mut aufweisen, sondern auch immer sehr authentisch handeln. Ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren. Auch die Antagonisten waren sehr gut ausgearbeitet und sehr abwechslungsreich. Sie hatten immer eine böse Überraschung in der Hinterhand und durch die Perspektivenwechsel wussten wir immer mehr als die Charaktere.
    Die Handlung war sehr facettenreich, abwechslungsreich und gut gestaltet. Manchmal wäre ich sehr gerne in die Geschichte hineingesprungen, um unseren Charakteren zu helfen.
    Die Spannung war kontinuierlich da und ich habe nur so mitgefiebert.
    Das Ende war einfach bombastisch und insbesondere die Geheimnisse, die offenbart wurden, finde ich so faszinierend und spannend. Ich bin schon auf den 2. Band gespannt.

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    Alondrias avatar
    Alondriavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Top Story, authentische Protagonisten, geheimnisvolle Antagonisten! Macht neugierig auf den nächsten Teil!
    [Rezension] Jim Butcher: Codex Alera - Die Elementare von Calderon

    Das Buch

    Alle Einwohner Aleras können Magie wirken und die mächtigen Geister der sechs Elemente zu Hilfe rufen – nur der junge Tavi nicht. Doch als Intrigen und Bügerkrieg das Reich zerreißen und die bösartigen, nichtmenschlichen Marat die Grenzen von Alera überschreiten, ruhen alle Hoffnungen auf Tavis Schultern. Denn nur wenn der junge Mann nicht seinen Mut und seine Entschlossenheit verliert, haben seine Familie und alle, die Tavi liebt, eine Chance zu überleben …

    Das Königreich Alera ist in Gefahr – von außen durch barbarische Invasoren, die seine Grenzen bedrängen, und von innen durch einen hochrangigen Verräter in den eigenen Reihen. Wie gut, dass sich seine Bewohner auf die Macht der Elementare verlassen können, die über die Elemente Wasser, Erde, Luft, Feuer, Holz und Metall herrschen. Doch wie fest ist die Verbindung zwischen Menschen und Elementaren wirklich ...?


    Meine Meinung

    Ich habe so viele ungelesene Bücher zu Hause rumliegen und hatte auf nichts so richtig Lust. Dann habe ich meinen Kindle angemacht und einfach mal geschaut, was da noch ungelesen verstaubt. Und siehe da: Es ist die komplette "Codex Alera"-Reihe. Interessanterweise hatte ich keine Ahnung worum es eigentlich geht, als ich "Die Elementare von Calderon" angefangen habe, da ich weder Reihe, noch Autor noch Klappentext kannte. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

    Jim Butcher hat mich restlos von seiner Fantasy-Reihe überzeugt. Sein Schreibstil ist kraftvoll, seine Sätze sind nie zu lang. Detaillierte Beschreibungen von Orten und Natur machen es dem Leser leicht, sich ins Geschehen hineinzuversetzen. Die Dialoge sind schlagfertig, emotional und niemals einfach oberflächlich. Ebensowenig sind die Protagonisten und Antagonisten oberflächlich. Charakterliche Tiefe zeichnet sie aus und jeder entwickelt sich auf seine eigene Art und Weise im Laufe der Geschichte weiter. Der Autor hat somit höchst authentische Charaktere geschaffen, auf die der Leser sich schnell und gut einlassen kann.

    Der Handlungsverlauf ist in sich schlüssig und beschreibt einen tollen Spannungsbogen, der selbst am Ende nicht auf Null landet und somit neugierig auf den nächsten Teil der Reihe macht. Handlungen der einzelnen Prota-/Antagonisten sind immer nachvollziehbar, was das Lesen natürlich angenehm leicht macht.

    Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Ich habe noch die alte Ausgabe als eBook und ich muss auch ehrlich sagen, dass mir dieses Cover sogar besser gefällt, als das neue.

    Fazit

    "Codex Alera - Die Elementare von Calderon" ist ein toller Auftakt zu einer (bisher) sechsteiligen Fantasy-Reihe von Jim Butcher. Durch die Authentizität der Charaktere und Situationen hatte ich einfach Spaß am Lesen und trotz der über 600 Seiten war es auch schnell durchgelesen. Eine klare Empfehlung meinerseits für Fantasy-Fans und solche, die es noch werden wollen!

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    hauntedcupcakes avatar
    hauntedcupcakevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Trotz einiger Längen und zu wenig Informationen wurde ich unglaublich gut unterhalten. Worldbuilding & Charaktere überzeugen komplett!
    Die Elementare von Calderon

    Inhalt
    Der junge Schafhirte Tavi hat es nicht leicht. Als einziger in Alera scheint er keine Elementare beschwören zu können, und so hadert er stets mit sich selbst und seinem Schicksal. Doch als sein Tal von den mächtigen Maratkriegern angegriffen wird und er im übelsten Sturm der jungen Kursorin Amara das Leben rettet, ist es an Tavi, sich zu beweisen und das Reich vor einer Invasion zu retten.

    Meine Meinung
    Nachdem ich "Windjäger" von Jim Butcher so genial fand, wollte ich natürlich auch seine High Fantasy-Reihe "Codex Alera" kennen lernen. Der Schreibstil lässt sich auch hier wieder sehr angenehm lesen, ist Spannend und rasant gehalten und vor allem mit viel Details und Beschrieben gespickt. Die Perspektiven wechseln von Kapitel zu Kapitel, man begleitet mal Tavi, mal die Kursorin Amara, mal Freund, mal Feind und so bekommt man wirklich alles mit.

    Der junge Tavi hat beim Schafehüten seine Chance gewittert, sich seinem Onkel zu beweisen. Er wünscht sich nichts sehnlicher, als an der Akademie zu studieren - denn er kann keine Elementare beschwören wie alle anderen. Doch beim Einfangen der verschwundenen Tiere werden Tavi und sein Onkel von Marat angegriffen - mächtigen und furchteinflössenden Kriegern - und die beiden trennen sich. In dem Elementarsturm, der aufkommt, schafft Tavi es nur knapp zu überleben und dabei noch das Leben von Amara zu retten. Sie ist Kursorin des ersten Fürsten und mit einem wichtigen Auftrag unterwegs. Und plötzlich ist Tavi mitten im Abenteuer seines Lebens und muss gegen Feinde bestehen, die er bisher gar nicht gekannt hat.

    Es hat unglaublich Spass gemacht, die Welt zu entdecken, die Charaktere kennen zu lernen und die Intrigen mitzuerleben. Trotzdem wird man ordentlich ins kalte Wasser geworfen, denn es gibt keinen Glossar, keine Illustrationen, nichts. Und ich hatte lange keine Ahnung, wie die Magie in der Welt funktioniert, was Elementarwirker alles können etc.

    Mit 605 Seiten ist das Buch ein ziemlicher Schinken und natürlich zieht sich die Geschichte da manchmal ziemlich. Aber auch in diesen Phasen wurde ich eigentlich gut unterhalten und mit Infos versorgt. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, da hätten es auch ein paar Seiten weniger getan. Vor allem gegen Ende hin gibt es ein paar (zu viele) Kapitel, in denen praktisch nur gekämpft und geschlachtet wurde - zu dem Zeitpunkt habe ich die Seiten nur quergelesen. Ich schätze gute Kampfszenen, aber nicht über diese Länge hinweg. Viele Ideen und Szenen fand ich einfach gelungen, andere hingegen wiederum nicht. So gibt es ein Pärchen, dass sich etwas zu sehr verliebt, während ein anderes ziemlich abartige Vorstellungen von Liebe hat und auf würgen, Schmerzen und Tod steht - wobei ich mich oft gefragt habe: Muss das sein?

    Setting
    "Die Elementare von Calderon" spielt in einer fiktiven Welt, die von Menschen, ihren Elementaren und anderen Wesen bewohnt wird. Ein Grossteil der Geschichte findet in Calderon statt, einem Tal weit im gebirgigen Norden des Landes, das das Reich Alera vom Nachbarsland trennt und die Sicherheit dieses gewähren soll. Calderon selber wird von verschiedenen Wehrhöfen geschützt und ist beinahe ein autarkes Tal, viel läuft hier anders, als in den Städten.

    Calderon wird von den Marat angegriffen, einem kriegerischen Volk aus dem Nachbarland. Die Marat unterteilen sich in verschiedene Clans - Wolf, Pferd, Herdentöter (eine Art Kampfstrauss), Garganten (ich habe bis jetzt keine Ahnung, was das genau ist - es ist aber riesig, mit Fell, scharfen Klauen und sehr gefährlich) - und haben auch jeweilige Eigenschaften.

    Das Worldbuilding hat mich vollkommen überzeugt und es hat so viel Spass gemacht, die Orte zu erkunden, die Elementare zu entdecken und alles über das Reich Alera zu erfahren. Aber meine liebsten Szenen waren die, in denen die Marat vorkommen, auch wenn diese manchmal etwas brutal waren.

    Charaktere
    Tavi ist ein Schafhirte aus dem Calderon-Tal, Vollwaise und nicht fähig, Elementare zu beschwören. Das beeinflusst ihn natürlich extrem, aber gleichzeitig versinkt er deswegen nicht in Selbstmitleid, sondern versucht, seinen eigenen Weg zu finden. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch und er macht eine wunderbare Wandlung durch.

    Amara ist eine Kursorin - eine Beauftragte des ersten Fürsten - und eigentlich noch nicht ganz fertig mit ihrer Ausbildung. Doch die Umstände zwingen sie, sich anzupassen und über sich hinauszuwachsen. Auch Amara war mir wirklich sympathisch und ihre Abschnitte habe ich besonders gerne gelesen.

    Natürlich lebt so ein Epos noch von gefühlt hunderten anderen Charakteren. So z.B. Bernard, Tavi's Onkel, ein mächtiger Erdwirker und Wehrhöfer, seine Schwester Isana, eine Wasserwirkerin (Heilerin), Kursor Fidelias, der erst unglaublich toll und dann unglaublich verräterisch war, Schwerkämpfer Aldrick und seine ordentlich gestörte Freundin Odiana, Sklave Faede und natürlich den Maratanführern Doroga und Atsurak, wobei ersterer einfach super ist und letzterer ein echter Mistkerl. Alle Charaktere sind eigenständige Persönlichkeiten und konnten mich komplett überzeugen.

    Fazit
    "Die Elementare von Calderon" ist der Auftakt zu einem tollen High Fantasy-Epos und steckt voller Spannung, Abenteuer, Freund- und Feindschaft, Kämpfe und Schlachten, sanfter und weniger sanfter Liebe und vor allem voller unglaublich toller Charaktere. Trotz einiger Längen und Szenen, die meiner Meinung nach überflüssig waren, wurde ich sehr gut unterhalten und ich bin mir sicher, dass mich Band 2 auch überzeugen wird.

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    ChristineToulonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wirklich gutes Buch, das vor allem gegen Ende Spaß gemacht hat zu lesen.
    Elementarbegleiter, Intrigen und Fantasy pur

    Tavi ist fast ein ganz normaler Junge in den Weiten von Alera. Im Calderon-Tal, wo seit einigen Jahren keinerlei Gefahren mehr aufgetaucht sind, wächst der junge Tavi sich und behütet bei Tante Isana und Onkel Bernhard auf. 
    Es ist mehr ein kleines Ereignis, dass zum Ausbruch der ganzen Geschichte im ersten Band führt. Wo vergessene Schafe in einer Schlacht zwischen den Menschen und den Marat führt. Wobei man sich hier die Fronten nicht zu normal vorstellen sollte. 
    Der erste Band strotzt vor zwischenmenschlichen Interaktionen, er strotzt vor Figuren. Aber selbst die vermeintlichen Bösen haben nicht nur Motive sondern neigen dazu Sympathien aufzuwerfen. Jim Butcher hat sich enorm Mühe gegeben einen guten ersten Band abzuliefern, der sprachlich mitreißend ist. Die Geschichte ist ungewöhnlicher als man meinen mag und die Klischees wollen sich so gar nicht immer bedienen lassen. Etwas was für gute Literatur spricht. Insgesamt scheint auch keine Figur übermächtig zu sein, obwohl es vielleicht im ersten Moment den Anschein hat. 

    Es lässt sich sagen, wer Fantasy liebt ist mit Codex Alera wirklich gut beraten, zumindest lässt sich das über den ersten Band sagen und es bleibt zu hoffen, dass er sich auch in den anderen Büchern genauso viel Mühe gegeben hat. 



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    Tine_Trens avatar
    Tine_Trenvor einem Jahr
    Wer Schlachten mag, ist hier genau richtig!

    Teil 1 der Codex Alera Reihe

    Ich versuche gar nicht erst den ganzen Inhalt kurz zusammen zu fassen, weil mir das unmöglich erscheint. Es gibt einfach zu viele Verstrickungen.

    Deswegen gebe ich nur meine Meinung zu dem Buch ab:

    Ich mochte das Buch, vor allem wegen der liebevoll gestalteten Charakteren. Von Humor, über Liebe, Action und Spannung war alles dabei, was einen gelungenen Roman ausmacht. Da mir die Beschreibung einer Schlacht über 100 Seiten einfach zu lang war, gibt es von mir nur 4 Sterne
    Wer Tolkien mag, sollte Codex Alera auf jeden Fall mal ausprobieren.

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    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor einem Jahr
    Codex Alera 1

    Codex Alera ist nicht mein erstes Werk Jim Butcher. Da mir sein Schreibstil früher nicht so ganz zugesagt hat, war ich etwas unsicher, ob mir dieser Reihenauftakt gefallen könnte. Und tatsächlich wurde ich sehr positiv überrascht. 
    Während Amara und Tavi die beiden Hauptprotagonisten sind, gibt es neben ihnen noch eine Vielzahl weiterer Figuren, die ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Geschichte spielen. Für mich war es sehr erfrischend, dass das Hauptaugenmerk nicht nur auf den Hauptfiguren liegt, sondern auch andere Charaktere Raum für ihre Rolle bekommen. Dabei machen nicht nur die Guten Spaß, sondern auch die Bösen haben mir wirklich gefallen und sie sind allesamt wunderbar ausgearbeitet.
    Jim Butcher erfindet mit seiner fantastischen Welt das Rad nicht neu, aber dennoch gibt es einige interessante Aspekte, wie z.b. die Kräfte der Helden. Dabei bedienen sich die Menschen den verschiedenen Elementen und haben Elementare, die ihnen sowohl im Alltag als auch in einer großen Schlacht zur Seite stehen. Aber nicht nur die Kultur der Aleraner, sondern auch die der Marat faszinierte mich von Beginn an. Angelehnt ist die Welt dabei an das alte Rom und nicht wie in den meisten Fantasyromanen an das Mittelalter. Auch diese Abwechslung wirkte auf mich erfrischend und war mal wieder etwas Neues. 
    Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Ende hin bündeln und in einem spannenden Höhepunkt gipfeln. Dabei erlebt man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man die Figuren und ihre Hintergründe noch besser kennen lernen kann. Der Schluss ist zwar in sich geschlossen, allerdings hinterließ er bei mir das Gefühl, dass dies nur der Beginn von etwas sehr großem ist und ich freue mich daher schon sehr auf den nächsten Band der Codex Alera Reihe. 

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    RueSars avatar
    RueSarvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der erste Band von Codex Alera „Die Elementare von Calderon“ von Jim Butcher ist ein spannender Reihenauftakt.
    Die Elementare von Calderon

    „Die Elementare von Calderon“ von Jim Butcher befand sich schon seit längerem Zeitraum in meinem Besitz und es wurde Zeit, dass es gelesen wird. Der Beginn war für mich allerdings etwas schwer, und das Buch konnte mich erst nach ca. einem Drittel fesseln. Das lag aber wohl eher an der Tatsache, dass ich kaum zum Lesen gekommen bin und somit immer wieder in die Geschichte zurückfinden musste.

    Das Konzept von Jim Butcher ist sehr einfallsreich. Jeder Mensch besitzt einen Elementar und kann diesem Befehle erteilen. Das beginnt bei einfachen Dingen wie Tränen zurückhalten und endet bei mächtigen Heilungen und Beschwörungen. Und der „Held“ Tavi? Der ist im Gegensatz zu manch anderen Fantasyromanen nicht mit besonders mächtigen Fähigkeiten ausgestattet, sondern besitzt gar keinen Elementar und ist somit eigentlich sehr benachteiligt. Die Protagonisten wirken allesamt sehr glaubhaft und auf ihre eigene Art und Weise auch sympathisch.

    Der Schreibstil von Jim Butcher ist sehr schön flüssig zu lesen und man kann sich die Welt gut vorstellen. Nur bei den Elementaren hatte ich anfangs etwas Probleme, sie mir vorzustellen.

    Wie bereits erwähnt hatte ich leichte Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Gegen dem Ende hin konnte ich das Buch jedoch kaum mehr aus der Hand legen. Die Spannung stieg enorm an und die Ereignisse überschlugen sich beinahe. Trotzdem fehlte mir das „gewisse Etwas“, was für mich ein Buch genial macht. Es ist zwar wirklich ein originelles, spannedes Buch, aber ich hätte mir einfach noch etwas mehr gewünscht.

    Fazit

    Der erste Band von Codex Alera „Die Elementare von Calderon“ von Jim Butcher ist ein spannender Reihenauftakt. Daher gibt es 4 von 5 Sternen.

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    KayvanTees avatar
    KayvanTeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein richtig spannender Beginn dieser Fantasy-Reihe. Mit einer abenteuerlichen magischen Reise, tollen Protagoniste und Elementaren.
    Spannung, Charaktere mit Persönlichkeit, ein mitreisendes Abenteuer und ein tolles Magie System!!!

    Zu meiner mündlichen Rezension:
    https://youtu.be/BO8cHz-0-6k

    Wir befinden uns hier im Reich Aleras. Einem Reich wo Ritter leben die mächtige Elementare beherrschen, Stabilität und Wohlstand regieren. Doch es brodelt in den Reihen der Fürsten. Intrigen werden geschmiedet und eine Horde von Barbaren ist nicht weit. Auf einem der Wehrhöfe im Calderon Tal im Östlichen Teil Aleras, lebt der junge Tavi mit seinem Onkel und seiner Tante. Als dieser etwas sieht was er nicht sehen sollte, ist nicht nur sein Leben in Gefahr. Er muss sich auf eine harte und hindernissreiche Reise begeben, denn an ihm hängt ab sofort das gesamte Schicksal aller die im Calderon Tal leben und weit über dieses hinaus.

    Zum Autor. Jim Butcher kenne ich über seine Harry Dresden Reihe und da ich ja ein großer Fan dieser Reihe bin, war ich sehr neugierig was er so in der High Fantasy zu bieten hat und ich wurde nicht enttäuscht. Der Auftakt dieser Geschichte und auch sein erster High Fantasy an den er sich gewagt hat, war spannend, abenteuerlich und magisch. Absolute Suchtgefahr, also für mich zumindest.

    Zu Anfangs war es zwar etwas schwierig sich einzufinden, da wir sehr viel Handlungsstränge haben und ich als Leser erst mal etwas überfordert war mit den ganzen Elementaren und Charakteren. Aber dieses legte sich schnell und ich konnte die Geschichte genießen. Was allerdings auch an dem interessanten, gut zu lesenden und bildlichen Schreibstil lag. Mir kam es oft so vor als wäre ich live im Geschehen und würde mitten drin stehen. Wenn so etwas passier, macht mir das Lesen am meisten Spaß.

    Mit Alera wurde eine tolle Welt erschaffen die von der Beschaffenheit unsere nicht unähnlich ist. Mal von der Magie und den Elementaren/Bewohnern abgesehen. Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben und jeder für sich hat seine Persönlichkeit. Auch das Magiesystem konnte mich überzeugen. Wir haben hier Elementare über die Magie gewirkt wird und dieses habe ich in so einer Form noch nicht gelesen. Sonst hat man ja meist in der High Fantasy, Orks, Elfen, Gnome und ähnliches.

    Die Spannung kam definitiv nicht zu kurz. Der Leser wird hier des Öfteren in Sicherheit gewiegt und auf der nächsten Seite steht man wieder mitten drin im geschehen. Das hat mir sehr gut gefallen, die ausgewogene Abwechslung zwischen ruhigen Momenten, wo man einiges um das rund herum erfährt und spannenden Action reichen Szenen. Der Schluss ist in sich abgeschlossen und dennoch habe ich als Leser das Gefühl, dass dies nur die Ruhe vor dem eigentlichen Sturm war. Da kommt noch einiges auf uns zu. Denn das Reich Alera ist sehr groß und dieser erste Teil spielt ja nur im Calderon Tal, ein kleiner östlicher Fleck des Ganzen.

    Kommen wir zum Cover. Dieses ist zwar recht schlicht gehalten aber dennoch ein Blickfang mit dem Baum darauf der einen Hirsch darstellt und ich vermute somit einen Elementar. Mir zumindest, gefällt diese Neuauflage um einiges besser als die Alte.

    Ich empfehle dieses Buch ab 16 Jahren, da wir hier schon die ein oder andere etwas brutalere Szene haben. Vor allem die Schlachten sind nicht ohne Blutvergießen und diversen Körperteilen.

    Fazit:
    Ein toller Auftakt der Reihe. Spannung, Charaktere mit Persönlichkeit, ein mitreisendes Abenteuer und ein tolles Magie System. Für mich eine absolute Suchtgefahr. Freue mich schon wahnsinnig auf den zweiten Band. Von mir gab es volle verdiente 5 von 5 Sternen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallo zusammen, weiß einer von euch zufällig, wann der 6. Band von Codex Alera rauskommen soll? Das englische Original konnte ich schon finden, jedoch nicht, wann er hier erscheint. Wäre toll wenn da jemand was genaueres wüsste!
    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Oh super, vielen Dank! Dann muss ich mich wohl noch ein bisschen Gedulden =)
    Zum Thema

    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    CherryblossomBookss avatar
    CherryblossomBooksvor 3 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch.
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