Jim Butcher Codex Alera 5

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Inhaltsangabe zu „Codex Alera 5“ von Jim Butcher

Eine faszinierende Mischung aus George R.R. Martin und Simon Scarrow.
Die wolfsähnlichen Canim sind in Alera eingefallen. Doch sie sind selbst Vertriebene, seit die schrecklichen Vord unaufhaltsam immer mehr von ihrer Heimat erobern. Tavi von Calderon, der neu ernannte Erbe des Throns von Alera, fasst einen verzweifelten Plan: Gemeinsam mit den Canim führt er sein Heer über das Meer, um die Vord zurückzudrängen und den Canim so eine Rückkehr nach Hause zu ermöglichen. Doch während Tavi und seine Soldaten jenseits des Meeres in einem unerbittlichen Krieg kämpfen, dringen die Vord bereits nach Alera vor …

Standard High Fantasy ohne große Überraschungen. Für Einsteiger in den Bereich Fantasy sicher gut geeignet, da nicht zu schwer.

— phantastische_fluchten

Man kann das Buch nicht aus der Hand legen. Eine Seite folgt der anderen und schon ist das Buch ausgelesen - ich liebe diese Reihe!

— Haliax

Hat mich einfach mitgerissen

— TouchTheSky

Selten hat mich eine Reihe so mitgerissen

— KainAutor

Leider etwas schwächer als die Vorgänger, gewinnt gegen Ende jedoch wieder gut an Fahrt: Top Reihe!

— TheMazzarx

Gemäß einer Vereinbarung, die Tavi von Calderon mit den Canim geschlossen hat, begleitet er sie zurück in ihre Heimat. Doch dort steht ...

— Splashbooks

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  • Es geht stark weier

    Codex Alera 5

    Wuerfelheld

    12. June 2016 um 14:25

    Nachdem mir die ersten Teile gut gefallen haben, war es klar das auch dieser Teil konsumiert werden musste. Klappentext: Die wolfsähnlichen Canim sind in Alera eingefallen. Doch sie sind selbst Vertriebene, seit die schreckliche Vord unaufhaltsam immer mehr von ihrer Heimat erobern. Tavi von Calderon, der neu ernannte Erbe des Throns von Alera, fasst einen verzweifelten Plan: Gemeinsam mit den Canim führt er sein Heer über das Meer, um die Vord zurückzudrängen und den Canim so eine Rückkehr nach Hause zu ermöglichen. Doch während Tavi und seine Soldaten jenseits des Meeres in einem unerbittlichen Krieg käömpfen, dringen die Vord bereits nach Alera vor … Inhalt: „Verbündet“ ist vielleicht das falsche Wort zwischen den Aleranern und den Canim oder zwischen Tavi und Varg, aber ein gemeinsamer Feind schweißt einfach zusammen und so spielt sich der Hauptteil der Geschichte auf Canea ab. Wie üblich gibt es zwischen 3 und 4 parallel geführte Erzählstränge, von denen wieder derjenige mit Tavi der wichtigste ist, dicht gefolgt von dem politischen in Alera Imperia – leider machen die Vord sich nämlich nicht nur über Canea her, sondern auch über Alera und seien wir mal ehrlich – der Abschluss der Handlung in der Hauptstadt lässt das Silvesterfeuerwerk der chinesischen Gemeinde in Düsseldorf wie eine Wunderkerze aussehen. Ich bin ja mittlerweile ein Fan der ersten aleranischen Legion und freue mich immer, wenn die ins Gefecht geführt wird und das kommt auf dem westlichen Kontinent Canea wirklich oft genug vor. Ich will hier von der Handlung nicht allzu viel verraten, aber es sei hier mal offiziell angemerkt, dass der deutsche Titel „Die Befreier von Canea“ mehr als irreführend ist – der Originaltitel „Princeps Fury“ passt da schon deutlich besser. Auch ist hier genau der richtige Ort, um mal die Übersetzung zu loben, denn die ist wirklich mehr als solide und liest sich absolut flüssig. Auch die schlimmsten „Ich lese nur im Original, weil Übersetzungen alle Kacke sind“-Snobs dürfen hier gerne mal die Nasen reinstecken. Meine Meinung: Immer noch eine wirklich starke Leistung von Butcher, die Serie behält ihre atemberaubende Geschwindigkeit bei. Vom Aufbau her könnte ich die Dinger zwar mittlerweile auch selber schreiben, aber Jim hat einfach die flottere Schreibe und deswegen stehe ich täglich vor rund 100 jungen Menschen und er verdient richtig viel Schotter mit seinen Romanen. Und jetzt her mit Band 6! Meine Wertung: 4,5 von 5 Würfel

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  • Codex Alera 5: Die Befreier von Canea, rezensiert von Götz Piesbergen

    Codex Alera 5

    Splashbooks

    09. May 2016 um 10:14

    Mit "Die Befreier von Canae" liegt jetzt der sechste Band der "Codex Alera"-Reihe vor. Und es ist ein Roman, der in der Reihe von Jim Butcher alles verändert. Um seine Heimat Alera von den Canim zu befreien, ist Tavi, der in Wahrheit der zukünftige Imperator des Aleranischen Reiches ist, eine Art Vertrag mit denen eingegangen. Er begleitet sie zurück in ihre Heimat. Doch dort angekommen muss er feststellen, dass die Vord bereits den Kontinent so gut wie überrannt haben. Jetzt muss er nach einer Möglichkeit suchen, die letzten Überlebenden zu retten und nach Alera zu bringen. Doch was er nicht weiß ist, dass auch dort die Vord aktiv sind. Und sie scheinen schier unbesiegbar. Gaius Sextus, Erster Fürst von Alera, beschließt deshalb sie in eine Falle zu locken. Es kann allerdings leicht passieren, dass er dies nicht überleben wird. Mit "Die Befreier von Canae" präsentiert Jim Butcher den vorletzten Band seiner Reihe. Und mit diesem Roman krempelt er die Serie komplett um. Das ist keine leere Aussage, sondern eine Tatsache. Man merkt, dass er das Finale vorbereitet. Und dabei schickt er seine Protagonisten quasi in alle Himmelsrichtungen. Ein Augenmerk richtet er dabei auf den Eiswall im Norden. Diesen Bereich des Aleranischen Kontinents hat er bislang nur angedeutet. Doch jetzt rückt er ihn in den Mittelpunkt des Interesses. Er beschreibt, wie es dort zugeht und stellt dabei auch gleichzeitig ein neues Volk vor. Gleichzeitig macht er auch klar, dass es immer wieder Menschen gibt, die an Veränderungen nicht interessiert sind. Wobei sich hier auch zeigt, dass er in der Lage ist, diese Personen glaubwürdig darzustellen. Ihre Motive und Gedanken bleiben nachvollziehbar, was nicht selbstverständlich ist.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23561/codex_alera_5_die_befreier_von_canea

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  • Ausgereifte Fantasy

    Codex Alera 5

    michael_lehmann-pape

    07. January 2016 um 14:47

    Ausgereifte Fantasy Im nunmehr fünften Band Des „Codes Alera“ wird es eng um das Reich Alera. Lebensbedrohlich eng. Waren schon die bisherigen Kämpfe der letzten Bände nicht ohne Verluste bestanden worden und teils nur mit Glück überstanden, droht nun Gefahr von einem Feind, der in allen Belangen den „Legionares“ und „Rittern“ dieses, an das alte Rom angelehnten, Fantasy-Reiches überlegen zu sein scheint. Wehrdörfer werden überrollt, ganze Legionen bis auf den letzten Mann niedergemacht. Da kann der Großfürst des Reiches, Gaius, nur hoffen, dass die inneren Spannungen zwischen den Fürsten und Häusern Aleras hinten angestellt werden können. Hat er doch einen Thronfolger eingesetzt, der von vielen überrascht und für nicht wenige als Bedrohung wahrgenommen werden würde (sinnigerweise mit Namen „Octavian“, im Buch „Tavi“ genannt), Zwar ist dieser auf Verbrüderungsmission mit den vor Kurzem noch hartnäckigen Feinden, den Canes (gut zwei Meter großen Hundewesen von hohem Kriegerwesen), doch hartnäckig bleibt er im Blick seiner inneren Feinde. Doch nun erobern die Vord, schrecklich anzuschauende Wesen, die in einer Art Mimikry sich in ihrer Erscheinung immer äußerer Kennzeichen ihrer Feinde anpassen, Gebiet um Gebiet und haben gelernt, aus eigener Kraft „Elementarkräfte“ einzusetzen. Jene magischen Verbindung zwischen Aleraner und einem oder mehreren der Elemente, die mit Wind, Feuer, Stein, Erde und Heilkräften die Kampfkraft der Legionen entscheidend gestärkt haben. Bildkräftig führt Butcher in diese Ausgangslage ein, stellt dem Leser die in diesem Band entscheidenden Figuren an sich und in ihren Beziehungen zueinander knapp, aber präzise, vor und lässt den Leser sodann die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven verfolgen (wobei bei Gaíus und Tav jeweils Hauptfäden der Geschichte verlaufen). An der Eismauer den Fürsten von der Notwendigkeit überzeugen, dass er Frieden nach Jahrhunderten des Kampfes gegen die Eismenschen schließt und seine Legionen schnellstmöglich gegen die Vord führt. Die Vord zurückhalten, solange es möglich ist und auf Verstärkung hoffen. Und bei den gerade eben noch Feinden, den Carnes, das Misstrauen beschwichtigen, die Regeln dieses Kriegervolkes (dass an Klingonen aus Star Trek mehr als stark vom Charakter her erinnert) verstehen und nutzen lernen (Tav´s Aufgabe). An allen Fronten und bei allen Aufgaben scheint unmögliches gefordert zu sein. So zieht ich die Schlinge um Alera immer enger und die Lage erscheint von Tag zu Tag aussichtsloser. Sehr flüssig und mit hohem Tempo erzählt Butcher diesen fünften Band der Chronik und vergisst dabei auch nicht, hier und da auflockernden Humor und „menschlich allzu menschliches“ einfließen zu lassen (die „Seefestigkeit“ des erhofften Thronerbes). Wobei er auf der anderen Seite ebenso plastisch und blutig Kämpfe und Schlachten stattfinden lässt, die dem Fantasyinteressierten Leser einen hohen Unterhaltungswert bieten. Auch wenn vielfache Elemente seines Alera-Kosmos stark aus realer Historie entlehnt sind (vor allem aus der Zeit Roms mitsamt Anklängen der politische Ordnung in Form des Senats) und die „magischen Zugaben“ ich in Grenzen halten, legt Butcher wiederum einen außerordentlich anregenden High-Fantasy Roman vor, der den Vergleich mit anderen Größen des Genres nicht zu scheuen braucht und in dem Butcher seine Personen vielfältig und differenziert anlegt. Eine empfehlenswerte Lektüre

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  • Also richtig gut ne

    Codex Alera 5

    Abholfach

    10. November 2015 um 17:31

    Ja gut, ist ein Hammer Buch, kann man nicht anders sagen, ne. So richtig schön Fantasy, also ich bin total begeistert. Wie der datt geschrieben hatt ne? Richtig gut. Mit den Figuren und so, kann man echt gut lesen. Die können zaubern, aber der eine nicht ne? Der muss datt noch lernen. Hammer ey.

  • Die Vorboten zum krönenden Abschluss

    Codex Alera 5

    Aleshanee

    27. April 2014 um 09:03

    Band 5 der Codex Alera Reihe „Alles vergeht in der Zeit. Wir sind nicht so bedeutend, wie wir glauben. Alles, was wir sind, was wir erschaffen haben, ist nur ein Schatten, und mag es noch so dauerhaft erscheinen.“ S 591 Zum Inhalt Nachdem Tavi die Invasion der Canim aufgehalten hat, schickt ihn der Erste Fürst Gaius Sextus erst einmal auf eine längere Reise, damit sich die Wogen in Alera wieder glätten können. Tavi soll mit den tausenden Canim und deren Botschafter Varg in deren Heimat Canea aufbrechen, um dort ein Friedensabkommen zu treffen. Die wochenlange Fahrt mit den Schiffen fordert ihren Tribut und als Tavi mit seinen Freunden Max Antillus, dessen Bruder Crassus und der Marat Kitai dort ankommen, verläuft der Empfang völlig anders als erwartet. In Alera dagegen haben sich die Voraussagen von Bernard mittlerweile bestätigt. Die Vord haben sich in aller Stille vermehrt und drohen nun, sämtliche Fürstentümer zu überrennen. Natürlich hat der Erste Fürst einen Plan, für dessen Ausführung der Auftrag für Isana, Bernard und Amara von essentieller Wichtigkeit ist. Während Isana nach Norden an die Schildmauer aufbricht, um die Truppen von Antillus Raucus zur Verstärkung zu holen, müssen Bernard und Amara tief hinein in das besetzte Gebiet der Vord – aber es sind nicht nur diese, vor denen sie sich in Acht nehmen müssen, auch die intriganten Fürsten von Alera schmieden ihre Pläne … Meine Meinung Auch im fünften und vorletzten Band der Codex Alera Reihe ist sich der Autor seinem Schema treu geblieben. Vor unzählige, unlösbare Probleme gestellt, beschert er den Protagonisten eine Reihe von schier aussichtslosen Aufgaben, die jedes Mal mit einem überraschenden, taktisch ausgeklügelten Strategien gelöst werden. Allerdings hatte ich für mich persönlich den Eindruck, dass dieser Band etwas nachgelassen hat. Nachdem mich die vier Bände davor von der ersten Seite an mitgerissen haben, hat mir hier anfangs die Spannung gefehlt und auch die Handlung hatte nicht den gewissen Kick, den ich aus den ersten Teilen gewohnt war – meine Erwartungshaltung war aber auch sehr hoch J Auch hat mir hier der Humor gefehlt, der sonst oftmals die Situationen etwas aufgelockert hat. Die vielen Nebenfiguren blieben dieses Mal etwas blass und der Fokus lag hier hauptsächlich auf Tavi, Bernard, Amara und Isana. Natürlich die Hauptprotagonisten, aber ich war es aus den Vorgängern gewohnt, auch die Entwicklung von Maximus, Crassus, Kitai und Fidelias und einigen anderen zu erleben, was hier leider etwas untergegangen ist. Tavi selbst bleibt auch hier seinen Prinzipien treu – selbst in einem fremden Land, in einer hoffnungslosen Lage, umgeben von seinen ärgsten Feinden. „Dinge, für die es sich lohnt, lassen sich häufig nicht so leicht erreichen.“ S. 223 Die Ideen an sich waren wieder außergewöhnlich die Auflösung schlüssig. Gerade im letzten Drittel wurde das Tempo wieder angezogen, die Spannung passend erhöht und hier hat es mich abermals komplett in seinen Bann gezogen. Aber vielleicht war das ja das ruhige Atemholen vor dem allerletzten Paukenschlag und ich freue mich schon sehr auf den abschließenden Band dieser tollen Reihe, die mich wirklich sehr überrascht und begeistert hat! Fazit Insgesamt ist sich der Autor im fünften Band seinem Schema treu geblieben, hat aber für mich vor allem anfangs etwas an Spannung nachgelassen. Die Nebenfiguren sind hier etwas untergegangen, dafür hatten die Protagonisten einen extrem heiklen Auftrag, der wieder einmal überraschend gelöst wurde und genug offen gelassen hat für den Showdown im letzten Teil der Reihe. Etwas schwächer als die vorherigen Bände. © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Rezension zu "Codex Alera 5" von Jim Butcher

    Codex Alera 5

    horrorbiene

    07. August 2011 um 15:24

    Die Befreier von Canea ist nun schon der fünfte Teil des Codex Alera und wieder erleben wir Neues und Bekanntes: Die Handlung ist im Prinzip vier geteilt. Wir begleiten Tavi auf seiner Reise nach Canea um Varg und Nasaug beim Kampf um ihre Heimat zu unterstützen; Amara und ihr Ehemann Bernard sind wieder im Auftrag des Ersten Fürsten unterwegs; Isana muss ein unlösbares Problem lösen und kommt dabei der Vergangenheit ihres tragisch zu Tode gekommenen Mannes näher und zu guter letzt erleben wir mit Ehren wie der Erste Fürst persönlich sich mit den Vord schlägt. Denn nicht nur in Canea sind die Vord zu einer Bedrohung geworden. Der Gegner ist demnach zwar nicht neu, dafür hat er sich weiterentwickelt. Neu ist jedoch einer der Orte in dem die Handlung spielt: Der Leser erfährt einiges über Canea und seine Einwohner, als Tavi mit Varg, kaum sind sie auf dem Kontinent angekommen, zu Kriegsgefangenen eines anderen Cane-Stammes wird. Aber da der Leser Tavi bereits kennt, ist schnell klar, dass er wieder einmal seinen genialen Kopf einsetzt um aus dieser misslichen Lage das beste herauszuholen. Das Buch bleibt seiner eigenen Tradition treu: Durch die verschiedenen Handlungsstränge wird der Leser praktisch dazu gezwungen das Buch schnell durchzulesen, um möglichst bald zu wissen, wie es in dem Handlungsstrang weitergeht. Alle samt sind spannend geschrieben und ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen. Man merkt dem Buch und der ganzen Serie an, dass Butcher viel auf Details legt. Diese sind z. T. sehr miteinander verwoben, Geheimnisse kommen erst nach und nach ans Licht und auch Elemente der Haupthandlung werden immer komplexer. Das ist Fantasy auf hohem Niveau gepaart mit einer guten Prise Humor, Liebe und einem Hauptcharakter mit dem man einfach mitfühlen muss. Die Stimmung ist in diesem Teil wesentlich düsterer als in den Vorgängern. Niemand weiß, wie man Herr über die Vord werden und der Krieg gegen sie gewonnen werden kann. Der Erste Fürst ist sehr krank und Tavi auf einem anderen Kontinent immer noch ohne einen manifestierten Elementar. Die Lage ist aussichts- wenn nicht gar hoffnungslos. Doch welches von beiden letzlich zutrifft, diese Frage wird leider erst der finale Band beantworten. Und dies ist der einziger Wehrmutstropfen bei diesem Teil: Das Buch hat eigentlich kein wirkliches Höhepunkt-Finale. Was ist schon eine Schlacht am Ende, wenn das ganze Buch davon wimmelt? Dies geht jedoch einher mit dem Eindruck, dass am Ende des Buches nun endlich der richtige Kampf beginnen kann, doch dieser ist nun mal eben das Finale des gesamten Codex und damit auch der abschließende Teil. Somit wirkt das Ende etwas schwammig. Obwohl auch wieder ein kleines Highlight im Epilog passiert, so wie schon in manch anderem Teil. Natürlich ist dieser Teil in sich abgeschlossen – soweit, wie es in einer solchen Serie sein kann – doch diesmal wird zwischen den Bänden nicht soviel Zeit vergehen können. Es bleibt jedoch der Eindruck, dass dieser Teil das Finale lediglich vorbereitet. Da dieses Buch jedoch als Teil einer Serie zu sehen ist und es nun mal der Band vor dem Serienfinale ist, ist dies meiner Meinung nach vollkommen legitim. Fazit: Butcher bleibt sich und der Serie auch im fünften Teil treu: Altbewährtes wird kombiniert mit neuen Elemente. Die Haupthandlung geht weiter und noch mehr Puzzleteile setzen sich zusammen. Die Spannung ist in diesem Band mal wieder konstant hoch. Ich bin nach wie vor begeistert vom Codex Alera und kann die Serie nur jedem weiterempfehlen. Tja und der letzte und abschließende Teil erscheint in der deutschen Übersetzung leider erst im Herbst 2012. Wieso der Abstand zwischen diesen beiden Teilen auf einmal so groß sei, habe ich beim Verlag nachgefragt und die zwar plausible, aber dennoch nicht weniger traurige Nachricht erhalten: Der Übersetzer ist derzeit ausgebucht. So bleibt mir dann nichts anderes übrig, als ein ganzes Jahr auf das Finale zu warten oder doch das englische Original zu lesen. Sehr schade, doch das ändert natürlich nichts an der Qualität dieses Teils.

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