Jim Butcher Codex Alera 6 - Der erste Fürst

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Inhaltsangabe zu „Codex Alera 6 - Der erste Fürst“ von Jim Butcher

Er ist ein mächtiger Magier. Er ist der Erste Fürst. Doch jetzt ist er hilflos. Tavi von Calderon, der so lange als magielos verachtet war, sieht sich seiner Bestimmung gegenüber. Denn seine Kräfte sind endlich erwacht, und sie sind größer als die der mächtigsten Fürsten Aleras. Und das geschah keinen Tag zu früh! Die unmenschlichen Vord fallen mit ihren Horden über Alera her. Nichts scheint sie stoppen zu können. Nur wenn Tavi sein Erbe annimmt, kann er die zerstrittenen Parteien des Reiches einen. Denn für das Überleben von Alera ist es nötig, dass die Mächtigen des Reiches vor ihm niederknien – dem neuen Ersten Fürsten von Alera!

vorhersehbare High Fantasy ohne große Überraschungen

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Mit jedem Buch habe ich mich mehr in diese Reihe verliebt und das Ende war wunderschön ♡

— Haliax
Haliax

Wie die vorherigen Bände habe ich diesen regelrecht verschlungen! Nur das Ende war für meinen Geschmack etwas zu abrupt - aber trotzdem gut!

— medicus_insaniae
medicus_insaniae

Ein runder und epischer Abschluss der Reihe, auch wenn man an einigen Stellen die fantastischen Dialoge der Vorgänger vermisst.

— Dajin
Dajin

Selten hat mich eine Reihe so mitgerissen

— KainAutor
KainAutor

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  • Klasse Reihe!

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst
    Aniday

    Aniday

    30. August 2017 um 21:29

    Der erste Fürst ist der letzte Teil einer Reihe, daher beinhaltet meine Rezension auch eine Bewertung der Reihe als ganzes - ich finde sogar, dass man die Bände nicht einzeln betrachten sollte, obwohl ich jeden für sich sehr mochte und auch jeder etwas eigenes zu bieten hatte.Codex Alera ist eine Reihe, die mich wie kaum eine andere in der letzten Zeit gepackt hatte. Im Abstand von je wenigen Jahren begleiten wir Tavi von Calderon, wie er vom kleinen, sorglosen Jugendlichen zum starken Mann wird, ohne dass er dabei seinen jugendlichen Charme ganz verliert. Seine Entwicklung ist großartig und macht einen guten Teil des Lesespaßes aus. Doch nicht allein Tavi, auch andere Charaktere überzeugen, in meinem Fall besonders Amara. Ihre Entwicklung mag nicht so gravierend und offensichtlich sein wie Tavis, wodurch Jim Butcher aber nur beweist, dass er auch mit schlichteren Entwicklungen zu überzeugen weiß - klein, aber fein, quasi.Leider gab es in der Reihe hin und wieder Dinge, die sich widersprachen - Aussagen gemünzt auf bestimmte Personen oder kleine Regeln im Magiesystem. Ob das an der Übersetzung liegt oder einfach so ist oder an mir lag, ich weiß es nicht. Wirklich gestört hat es nicht, da es nur Nebensächlichkeiten betraf, aber aufgefallen ist es mir. Daher kann ich nicht durchgehend 5 Sterne vergeben, auch wenn ich es sonst gerne täte. Jim Butchers Welt bietet Vielfalt an Völkern, eigene Ideen und Abenteuer. Ich kann mir gut vorstellen, noch einmal in diese Welt einzutauchen, denn sie bietet noch weit mehr Potenzial, als man in dieser Geschichte hätte abdecken können. Daher eine klare Leseempfehlung für diese Reihe!

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  • Codex Alera

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst
    KainAutor

    KainAutor

    05. May 2017 um 09:22

    Die Rezension hängt zwar dem finalen Band an, bezieht sich aber auf die gesamte Reihe.Es ist lange her, dass ich mich im Fantasy-Genre so wohl gefühlt habe, wie in Jim Butchers High-Fantasy-Saga "Codex Alera".CoverIch liebe die Cover der Taschenbuchausgaben, welche die Elementare der Protagonisten vor einem minimalistischen Hintergrund zeigen. Ohne die Wirkung dieser tollen Cover wären mir die Bücher im Buchladen nie in die Hände gefallen. Die Cover der broschierten Ausgaben waren nicht wirklich mein Fall und hätten mich definitiv nicht angesprochen. Das wäre schade gewesen, zeigt aber, dass ein gutes Cover unumgänglich ist - egal wie gut der Inhalt auch sein mag.BeschreibungDie Reihe liefert eine stimmige Welt mit einer an das römische Imperium angelehnten Gesellschaft, menschlichen Gesellschaft. Fundament dieser Kultur ist ein wohldurchdachtes Magiesystem auf Basis von sechs Elementen (Feuer, Erde, Wasser, Luft, Metall und Holz), das sinnvoll in die Welt eingegliedert ist. Hinzu kommen weitere, interessante Spezies, die zwar nicht gänzlich neu sind (z.B. Wolfsmenschen und Rieseninsekten), aber in ihrer Zeichnung weit genug von den Genrestandards abweichen, um frisch zu wirken.InhaltDie Reihe dreht sich um den Werdegang des Außenseiters Tavi, der in einem Tal am Rande des Reiches aufwächst. Dabei werden mehrere Stationen der klassischen Heldenreise angesteuert, die schon vielen großen Geschichten zu ihrem Reiz verholfen hat. Vielmehr darf man eigentlich auch nicht verraten, ohne zu Spoilern - außer, dass das Reich im Laufe der Geschichte von einer scheinbar übermächtigen Bedrohung heimgesucht wird, die es - natürlich - zu besiegen gilt. Hier könnte man bemängeln, dass dieses Motiv ausgelutscht wäre - Fakt ist aber, dass sich ohne einen Konflikt keine interessante Geschichte entwickeln lässt. Und natürlich ist jeder Konflikt in der ein oder anderen Form schonmal verarbeitet worden.StilDie Reihe kommt mit vergleichsweise wenig Hauptcharakteren und Handlungssträngen aus, wodurch der Erzählstil angenehm gestrafft wird. Für den Leser neue Elemente werden hinreichend beschrieben, ohne dabei langatmig zu sein. Lediglich im ersten Band der Reihe hat der Autor dieses Kunststück nicht immer fertig gebracht, weshalb ich diesen als den Schwächsten bewerten würde. (Wohlgemerkt: Nur in Relation zu den anderen Bänden!)CharaktereMit dem zweiten Band der Reihe war es um mich geschehen, denn zu diesem Zeitpunkt sind mir die Charaktere ans Herz gewachsen. Das liegt daran, dass Butcher nicht nur allen wichtigen Haupt- und Nebenfiguren genug Farbe verleiht, sondern sie vor allem auch eine Entwicklung durchleben lässt. Genau das macht (vor allem anderen!) eine gute Geschichte aus. Nur wenn der Leser an der Entwicklung der Charaktere teilhaben kann, wird er sich für sie interessieren und mit ihnen lachen, weinen, kämpfen und leiden. Codex Alera ist ein Musterbeispiel für hervorragende Charakterentwicklung. Der Protagonist, mit dem man die Reihe verlässt, ist ein ganz andere Mensch als jener, den man zu Beginn kennen gelernt hat. Gleiches gilt (wenn auch etwas weniger ausgeprägt) für seine Freunde und Begleiter. Hat man eine solche Entwicklung durch sechs Bände begleitet, dann kann man am Ende gar nicht anders, als gerührt zu sein.Fazit:Eine schlüssige und fantastisch frische Welt, mit herausragender Charakterentwicklung. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

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  • Perfekter Abschluss der Reihe!

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst
    Aleshanee

    Aleshanee

    22. June 2014 um 08:13

    Letzter Band der 6teiligen Reihe "Die Zeiten", sagte er. "ändern sich." Magnus brummte übellaunig, beinahe gekränkt, etwas bestätigendes. "Das haben sie so an sich." S. 234 Klappentext Tavi von Calderon, der so lange als magielos verachtet war, sieht sich seiner Bestimmung gegenüber. Denn seine Kräfte sind endlich erwacht, und sie sind größer als die der mächtigsten Fürsten Aleras. Und das geschah keinen Tag zu früh! Die unmenschlichen Vord fallen mit ihren Horden über Alera her. Nichts scheint sie stoppen zu können. Nur wenn Tavi sein Erbe annimmt, kann er die zerstrittenen Parteien des Reiches einen. Denn für das Überleben von Alera ist es nötig, dass die Mächtigen des Reiches ihr Knie vor ihm beugen - dem neuen Ersten Fürsten von Alera! Meine Meinung Das Finale - endlich. Voll gepackt mit neuen Ideen und Schlachtengetümmel stürzt sich Jim Butcher in den abschließenden Band einer genialen Fantasyreihe! Vom ersten Buch an habe ich mit den Charakteren mitgefiebert und mich von der ersten Seite an in den Schreibstil des Autors verliebt, bei dem man einfach mitgerissen wird. Dieses Mal lag der Fokus anfangs eher auf den Figuren und ihren Entwicklungen und wohin sie durch die Ereignisse der letzten Bände getrieben worden sind. Der junge Tavi ist erwachsen geworden, seine Bestimmung, das Reich zu führen, liegt schwer auf seinen Schultern, doch er ist über die Jahre an seinen Aufgaben gewachsen und es war faszinierend, seiner Entwicklung zu folgen. Endlich ist er auf dem Heimweg nach Alera, doch ihn erwarten weit mehr als die Intrigen und Ränkeschmiede der Hohen Fürsten - die Vord haben sich in seiner Abwesenheit im ganzen Reich ausgebreitet. Das große Heer der Aleraner ist nur ein Bruchteil der Armee der Vordkönigin und dem ersten Fürsten wird alles abverlangt, um sein Reich noch retten zu können. Aber natürlich spielen auch wieder alle anderen Charaktere eine entscheidende Rolle: sein Onkel Bernard, dessen Schwester Isana, die Kursorin Amara und die Marat-Tochter Kitai, Tavis bester Freund Max, sein Kumpan Ehren, der undurchschaubare Marcus und der Wolfskrieger Varg von den Canim - sie alle sind mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. "Mein Vater hat mir etwas über die Natur der Macht erzählt", sagte Veradis. "Eines der Dinge, die er oft beklagt hat, war, dass die einzigen Leute, die wahrhaftig würdig sind, über Macht zu verfügen, immer zugleich die sind, die nicht nach ihr streben." S. 147 Auch die Dialoge sind stimmig und ab und an darf auch der Humor nicht fehlen. Jeden einzelnen Charakter kann man gut einschätzen und sein Handeln nachvollziehen. Vor allem Tavis Beziehung zu Kitai hat mich oft schmunzeln lassen. "Das ist so, weil Wissen, das einem umsonst zur Verfügung gestellt wird, eigentlich gar kein Wissen ist, Aleraner", antwortete Kitai. "Es ist ein Gerücht. Man muss selbst lernen". S. 426 Natürlich steuert alles auf den großen, entscheidenen Kampf hin und ich bin jedes Mal überwältigt, wie diffizil es der Autor schafft, die vielen Handlungsstränge in ein stimmiges, mit überraschenden Wendungen gespicktes Bild zu verwandeln, dessen spannender Sog mich das Buch kaum noch aus der Hand legen ließ. Bündnisse und Feindschaften werden auf die Probe gestellt und geben der Handlung neue Impulse. Der Zusammenhalt gegen eine gemeinsame Bedrohung verändert die Strategien und das Urteil vor allem einzelner und wirkt doch auch über das Ziel hinaus. Der Kampf um Alera hat schon lange begonnen - und hier einen würdigen Abschluss gefunden! Das Ende hat mich sehr berührt, weil ich von Anfang an mit allen mitgelitten und mitgefiebert habe. Ich freue mich sehr, die Reihe endlich abgeschlossen zu haben und bin aber auch traurig, dass es jetzt vorbei ist. Es endet dort, wo alles begann - der Kreis hat sich geschlossen. Fazit Jim Butcher ist hier ein grandioser Abschluss gelungen. Diese Reihe hat es bei mir zu den Highlights geschafft mit einer wahren Fülle an neuen Ideen, spannenden Schlachten und bis ins Detail logisch durchdachter Zusammenhänge. Ich liebe die Charaktere, die Elementarmagie und diese völlig neue Welt, die der Autor hier in meinem Herzen entstehen ließ. Ich kann sie euch nur wärmstens empfehlen! © Aleshanee Weltenwanderer # 1 Die Elementare von Calderon # 2 Im Schatten des Fürsten # 3 Die Verschwörer von Kalare # 4 Der Protektor von Calderon # 5 Die Befreier von Canea

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  • Eine gelungene Saga geht zu Ende

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst
    horrorbiene

    horrorbiene

    19. March 2013 um 16:10

    Lange habe ich auf diesen Band warten müssen, denn zwischen der Veröfffentlichung von Band 5 und Band 6 ging mehr als ein Jahr ins Land. Das ist sehr schade, denn innerhalb der Bücher verstreicht bei weitem nicht so viel Zeit. Wie auch schon in Band 5 ist auch hier die Erzählung der Geschichte in verschiedene Perspektiven aufgeteilt. Der Leser begleitet Tavi auf dem Weg mit seiner Ersten Aleranischen Legion samt Varg und seiner Canim-Armee zur finalen Endschlacht und erlebt, wie seine Elementarkräfte wachsen. Außerdem wird gezeigt, wie Amara, Bernard, Isana, Ehren und Fidelias/Marcus ihren Teil zur finalen Schlacht beitragen. Hier wird gleich deutlich, was den Hauptteil des Buches ausmacht: Ganz Alera sammelt sich zur letzten Schlacht gegen die Vord, denn nur wenn die Vord-Königin besiegt wird, gibt es Hoffnung für Alera auf ein Leben nach den Vord. Sollten sie verlieren, wird es keine freien Menschen mehr geben in Alera. Die ersten vier Bände standen noch für sich, Band 5 hat diesen finalen Band vorbereitet und nun endet der Codex in einer epischen Schlacht. Ich kann leider nichts anderes von diesem Buch sagen: Es ist ein einziges großes Kriegsspiel, das schließlich in der Schlacht endet. Natürlich war klar, dass der Codex so enden muss, doch mich hat es zwischendurch sehr angestrengt darüber zu lesen, dabei habe ich gegen eine gute Schlacht nichts einzuwenden. Nur ist sie hier einfach zu lang. Das vorher so dominante Intrigenspiel wird hier auf ein Minimum gekürzt. Man erfährt praktisch kaum etwas Neues über die Charaktere. Und die Entwicklung von Tavis Kräften wird nur angerissen, so dass der Leser ob seiner Fähigkeiten überrascht ist. Es wäre schön gewesen, hier mehr zu erfahren. Nichtsdestotrotz ist das Buch spannend geschrieben und bleibt seiner Linie treu. Tavi trumpft mit seiner Genialität auf, wenn auch nur indirekt, dennoch ist und bleibt er ein Hauptcharakter den man einfach sympathisch finden muss. Die Stimmung ist in diesem Buch konstant gedrückt, doch trotz der hoffnungslosen Lage, rafft sich Alera auf um um sein Leben zu kämpfen. Auch wenn es zum Teil wirklich anstrengend war, den vielen Kriegshandlungen zu folgen, so wurde ich durch ein emotionales und fulminantes Finale belohnt. Vor allem die Auswirkungen aus der Sicht von Isana – Tavis Mutter – zu schildern, ist meiner Meinung nach ein genialer Schachzug gewesen. Dass die finale Schlacht im Calderon Tal ausgetragen wurde, in dem Tal, in dem die Geschichte begann, tut ihr Übriges zur Atmosphäre des Finales bei. Fazit: Leider geht mit diesem Band der Codex Alera zu Ende. Eine Serie, die ich wirklich verschlungen und geliebt habe und ich nur jedem weiterempfehlen kann. Jedes Buch stellt dabei einen eigenen Entwicklungsschritt Tavis dar, dessen Ausgang zu Beginn der Serie noch nicht zu erwarten ist. Viele Hintergründe und Geheimnisse werden innerhalb der Serie aufgeworfen und langsam aufgedeckt, so dass ich stets mitgefiebert und mitgerätselt habe. Mit Der Erste Fürst, findet der Codex nun sein fulminantes Ende. Der Lesespass wird hierbei etwas durch die extreme Länge der Kriegshandlung geschmälert, doch eigentlich konnte es gar kein anderes Finale für diese Serie geben, als diese lange hoffnungslose Schlacht, war der Gegner doch übermächtig. Wahrscheinlich wirkt das Buch, wenn man alle Teile hintereinander liest, dann auch gar nicht mehr so lang, weil es alles ganz passend zu einem genialen Gesamtwerk zusammenfügt.

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  • Rezension zu "Codex Alera 06" von Jim Butcher

    Codex Alera 6 - Der erste Fürst
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. November 2012 um 14:50

    Klappentext: Tavi von Calderon, der so lange als magielos verachtet war, sieht sich seiner Bestimmung gegenüber. Denn seine Kräfte sind endlich erwacht, und sie sind größer als die der mächtigsten Fürsten Aleras. Und das geschah keinen Tag zu früh! Die unmenschlichen Vord fallen mit ihren Horden über Alera her. Nichts scheint sie stoppen zu können. Nur wenn Tavi sein Erbe annimmt, kann er die zerstrittenen Parteien des Reiches einen. Denn für das Überleben von Alera ist es nötig, dass die Mächtigen des Reiches ihr Knie vor ihm beugen – dem neuen Ersten Fürsten von Alera! Meine Meinung: Fünf Bände lang begleite ich nun schon Tavi, Kitai, Isana, Bernard, Amara und all die anderen wundervollen Charaktere dieser einzigartigen Fantasysaga. Nach den etwas schwächeren Bänden 4 und 5, hat mich "Der Erste Fürst" wieder komplett überzeugt und die Reihe gelungen beendet. Kurz zusammenfassend kann ich sagen, dass "Codex Alera" für mich zu einer der überzeugendsten Fantasyreihen der letzten Jahre zählt. Schon der Anfang ist fesselnd und hat mir das Buch super sympathisch gemacht. Man erhält Einblicke in das Leben der Vordkönigin, die eine der hohen Fürstinnen Aleras gefangen hält. Erstaunt hat mich, dass ich sie super interessant fand, denn die Vordkönigin ist fasziniert von menschlichem Handeln und Gefühlen und so hinterfragt der Leser auch gleich selbst das Handeln der Personen im Buch. Man gelangt zu einigen neuen Weisheiten über Krieg und Gewalt, was mir sehr gefallen hat. Begeistert war ich genauso von der Atmosphäre, die sich wirklich durch das gesamte Buch erstreckt. Dass der Krieg aussichtslos erscheint, kommt zwar nur allzu häufig in Büchern des Genres vor, jedoch war es für mich hier erstmals überzeugend. Denn die Übermacht der Vord treibt einen in den Wahnsinn. Mehrere Millionen von Vord gegen den letzten mickrigen Rest von ein paar Hunderttausend Aleranern. Man fiebert mit und der Kopf schmerzt, weil man einfach nur wissen möchte, wie die Bevölkerung das jetzt noch lösen kann. Und die ganzen Strategien und Handlungstränge sind so unglaublich genial, realistisch und unerwartet; ich kann eigentlich nichts anderes tun, als von diesem Buch und letztendlich auch von der ganzen Reihe zu schwärmen. Während dem Lesen von "Der Erste Fürst" hatte ich immer, von der ersten bis zur letzten Seite, dieses epische Lesegefühl: das ist der letzte Band, das große Finale. Und das merkt man auch. Das ganze Buch hat diese Abschiedsatmosphäre, wie man sie nur von letzten Bänden kennt. Auch die Charaktere sind super. Sie sind nicht in eine Handlungsweise gezwungen, die gerade in die Geschichte passt oder die Konflikte hervorruft, sondern man nimmt ihnen alles ab was sie tun. Tavi und Kitai sind ein paar bei dem es einfach Spaß macht alles mitzuerleben. Hier fehlt auch die nötige Brise Humor nicht, um das Buch etwas aufzulockern und Abstand vom Krieg und der Anspannung zu gewinnen. Ich kann "Codex Alera" nur jedem empfehlen. Man findet schwerlich etwas vergleichbares. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte sich schnellstmöglichst Band 1 "Die Elementare von Calderon" holen und versinken in einer Welt voller Überraschungen. FAZIT: Ein epischer Abschluss - Spannung pur!

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