Jim Butcher Geistergeschichten

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Inhaltsangabe zu „Geistergeschichten“ von Jim Butcher

Harry Dresden war schon vieles: Chicagos einziger Berufsmagier, Hüter des Weißen Rates, Gefäß der Seele eines gefallenen Engels, Bewahrer der Schwerter des Kreuzes und Verderben aller, die Unschuldigen schaden und die Welt versklaven wollen. Aber tot war er bislang noch nie. Zu Lebzeiten hat man auf Harry geschossen, eingestochen, ihn verprügelt, geschnitten, verbrannt, gequetscht und gefoltert. Doch als jemand ihm eine Kugel in die Brust jagt und ihn im Lake Michigan zum Sterben liegen lässt, sieht es wirklich schlecht für ihn aus. Doch selbst gefangen in der Grauzone zwischen Leben und Tod findet Harry keine Ruhe. Er erfährt, dass drei seiner Freunde unvorstellbarer Marter und Quak erleiden sollen. Nur indem er seinen Mörder zur Rechenschaft zieht, kann er das verhindern und selbst weiter kommen – was viel leichter wäre, wenn er einen Körper und Zugang zu seinen Kräften hätte. Doch so muss Harry als Geist agieren, ohne mit der stofflichen Welt interagieren zu können, unsichtbar und unhörbar für die meisten Menschen.

Leider im Vergleich zu den vorherigen Büchern eher schwach

— Primrose24
Primrose24

Das erste Dresden-Buch das mich nicht so gepackt hat. Trotzdem noch immer überdurchschnittlich!

— mrmistoffelees
mrmistoffelees

Molly Carpenter ist plötzlich auf sich alleine gestellt. Nach dem Verschwinden ihres Mentors kehren die bösen Mächte nach Chicago zurück,

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Harry Dresden ist tot. Doch er kann nicht weiterziehen. Ihm wird eine Aufgabe gegeben: Rette drei bestimmte Leben und finde deinen Mörder.

— Splashbooks
Splashbooks

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  • Geistergeschichten: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 13, rezensiert von Götz Piesbergen

    Geistergeschichten
    Splashbooks

    Splashbooks

    30. January 2015 um 09:44

    Die letzten "Harry Dresden"-Romane waren ungewöhnlich. Jim Butcher drehte das Leben seines Protagonisten förmlich durch die Mangel, wobei der Höhepunkt dessen Tod am Ende von "Wandel" war. Doch bedeutet dies nicht, dass damit auch die Serie beendet ist. Dass das Gegenteil der Fall ist, beweist "Geistergeschichten". Harry Dresden ist tot. Aus der Entfernung erschossen und anschließend ins kalte Wasser gefallen. Und auch bei ihm zeigt sich in Tunnel mitsamt eines Lichts an dessen Ende. Nur, dass dieses ein herannahender Zug ist, vor dem er im letzten Moment gerettet wird. Sein Retter führt ihn in eine Art Zwischenstation des Lebens nach dem Tod. Dort wird ihm offenbart, dass er noch nicht weiterkann, da er noch Aufgaben erledigen muss. Zum einen muss er seinen Mörder finden, zum anderen muss er Drei Leben retten. Als wieder zurück in seinem normalen Chicago ist, muss er feststellen, dass er ein Geist ist. Und als solcher hat er keinen festen Körper, noch kann er mit Normalsterblichen kommunizieren. Sechs Monate sind seinem Verschieden vergangen. Und in dieser Zeit hat sich einiges verändert, wie er feststellen muss. Er macht sich auf die Suche nach seinen Freunden und Verbündete und stößt schon bald auf einen altbekannten Feind. Man ist von früheren Romanen gewohnt, dass Harry Dresden das Heft der Handlung selbst in der Wand hat. Selbst, wenn er mit dem Rücken an der Wand steht, gibt er nicht auf, sondern sucht aktiv nach einer Möglichkeit, zu entkommen und seinem Feind eines auszuwischen. In "Geistergeschichten" ist das nicht der Fall. Auf Grund seines Zustandes als körperloser Geist ist Harry Dresden zur Passivität verurteilt. Er muss zusehen und kann nur selten persönlich eingreifen. Etwas, was ihm deutlich nicht passt. Und etwas, was der Geschichte so etwas wie zusätzliche Würze gibt. Rest lesen unter: http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21271/geistergeschichten_die_dunklen_faelle_des_harry_dresden_13

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  • Harry Dresden sucht seinen Mörder

    Geistergeschichten
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    25. December 2013 um 18:52

    Wer den vorherigen Teil "Wandel" gelesen hat, weiß auch, was mit Harry am Ende passiert ist. Und es steht ja auch hier im Klappentext. Harry ist also tot und ein Geist. Oder so etwas Ähnliches. Ein "Schatten" ist die richtige Bezeichnung und um seinen Mörder zu finden, wird er zurück geschickt. Dort muss er erfahren, dass inzwischen ein halbes Jahr vergangen ist, seit auf ihn geschossen wurde. Er wurde für tot erklärt, auch wenn seine Leiche nie gefunden wurde. Seitdem ist viel passiert und seine Freunde und Bekannte gehen auf ganz unterschiedliche Weise mit seinem Tod um. Sein Lehrling Molly hat es am schlimmsten getroffen, sie macht Nacht für Nacht die Stadt als "Lumpenfrau" unsicher bzw. in ihren Augen sicherer für die sterbliche Bevölkerung, da sie die Straßen Chicagos vom übernatürlichen Abschaum befreit. Anscheinend haben die Ereignisse in Südamerika sie fast den Verstand verlieren lassen. Was allerdings eine schier unlösbare Aufgabe zu sein scheint, denn seitdem der Rote Hof vernichtet wurde, sind an Stelle der Vampire hunderte anderer unheimlicher Gestalten getreten. Etwas, das Harry bei seinem finalen Schlag gegen den Roten Hof offensichtlich nicht bedacht hatte.   Den Kampf gegen das übernatürliche Böse haben nun Murphy, Butters, Mollys Bruder Daniel und Vater Forthill übernommen.  Da Harry nun ein Geist ist, können ihn seine Freunde allerdings nicht sehen und hören, bis auf wenige Ausnahmen. Also sucht er Hilfe bei dem Ektomanten Mortimer Lindquist, der allerdings nicht sehr begeistert ist von seinem Auftauchen und hetzt erst mal eine Horde Gespenster auf ihn. Dabei merkt er, dass mit seinem Ableben auch seine magische Fähigkeiten verschwunden sind. Aber ein uralter Geist zeigt ihm, wie er sich trotzdem wehren kann. Das ist allerdings noch nichts gegen den alten Feind auf den er schließlich trifft und in seiner neuen "Form" scheint ein Kampf für Harry fast aussichtslos. Werden seine Freunde ihm auch diesmal helfen und kann er es überhaupt verantworten, sie in diese Schlacht hineinzuziehen? Als Harry am Ende von "Wandel" stirbt, war ich ziemlich geschockt. Und ich wollte die Fortsetzung eine ganze Weile nicht lesen, habe mich nun aber doch dazu durch gerungen.  Und trotzdem Harry in dieser Geschichte ein Geist, nur ein Schatten ist, ist er eigentlich genauso wie immer.  Er nervt seine Freunde, ist aber trotzdem um sie besorgt. Er jagt seine Feinde unerbittlich, riskiert Kopf und Kragen und hat auch seinen Humor nicht verloren. Die Geschichte ist stellenweise auch sehr emotional, z.B. als er Murphy wiedersieht und sie nicht wahrhaben will, dass sein Geist vor ihrer Tür steht. Bisher konnte sie sich immer einreden, dass Harry nicht tot ist. Und was aus Molly geworden ist, bricht ihm fast das Herz. Auch die Szenen mit Mister und Mouse, die ihn beide als ihr Herrchen sofort erkennen sind sehr rührend geschrieben.  Zum Ende hin gibt es eine Auflösung der Ereignisse in "Wandel" und ich muss sagen, dass sie mich doch verblüfft hat. Damit hätte ich nicht gerechnet.  Aber so erklärt sich auch, wieso Thomas in diesem Teil erst zum Schluss auftaucht, was mich ein wenig gewundert hat. Dafür hat Bob diesmal allerdings eine größere Rolle, was mich wiederum sehr gefreut hat. Aber mehr verrate ich nicht, lest es selbst. Ich bin nun gespannt, wie es in "Eiskalt" weitergehen wird.

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