Jim Butcher Sturmnacht

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Inhaltsangabe zu „Sturmnacht“ von Jim Butcher

Immer häufiger wird die Polizei von Chicago mit bizarren Morden konfrontiert. Wenn man mit modernsten Ermittlungsmethoden nicht weiter kommt, gibt es nur einen, der helfen kann: Harry Dresden, Profiler der besonderen Art. Er verfügt über einen ausgezeichneten Spürsinn – und ungewöhnliche Fähigkeiten. Doch wer in der Lage ist, die Dunkelheit hinter unserer normalen Realität zu sehen, lebt gefährlich! Harrys neuer Fall: Ein Liebespaar wird tot aufgefunden. Nackt. Im Bett. Buchstäblich zerrissen, als hätte ein Blitz zugeschlagen. Doch kann so etwas möglich sein? Harry beginnt zu ermitteln – und hat es bald nicht nur mit der Polizei und einem skrupellosen Drogenboss zu tun, sondern auch mit blutdurstigen Dämonen …

ausführliche Rezensionen zu dieser Reihe findet ihr auf meinem Blog

— phantastische_fluchten
phantastische_fluchten

Durch die düstere Atmosphäre kommt eine besondere Stimmung auf.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

Netter Fantasyroman aber alles andere als einzigartig

— maggiterrine
maggiterrine

Harry Dresden einfach top!

— Marc_Keven
Marc_Keven

Liest sich nett, aber den Hype kann ich nach diesem Band (noch) nicht nachvollziehen.

— JoergB
JoergB

Erfrischend anders - klasse!

— ktb1311
ktb1311

Spannend, unterhaltsam, kreativ - freue mich auf die anderen Bände der Reihe!

— Mono-chan
Mono-chan

Hat noch Luft nach oben. Den zweiten Band sehe ich mir aber mal an.

— MrsFoxx
MrsFoxx

Sicher nicht für jeden etwas, aber die Mischung hat ihren Charme - solange klar ist, auf was man sich da einlässt.

— FelixM
FelixM

Eine tolle Mischung aus Magie, Krimi, Spannung und Humor. Freue mich auf die weiteren Bücher aus der Harry Dresden Reihe!

— EmilyNoire
EmilyNoire

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Der Schreibstil ist flüssig, es fehlt aber leider der Spannungsbogen. Ansonsten eine nette Geschichte.

SteffiVS

  • Rezensionen
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  • Jim Butcher not at his best

    Windjäger
    MonkeyMoon

    MonkeyMoon

    3,5 SterneIch frage mich oft, wie ich eine Rezension am besten anfangen soll.Mit dem Schlechten? Mit dem Guten? Mit einer Zusammenfassung des Inhalts?Vorneweg muss ich sagen, der deutsche Klappentext eine absolute Katastrophe ist. Noch nicht einmal der Name des Luftschiffs ist richtig! Da hat der Verlag echt geschlampt. Auch inhaltlich bietet der Klappentext nicht wirklich einen Anhaltspunkt, worum es in diesem Buch geht. Ich hatte den Eindruck, dass es in diesem ca. 760 Seiten dicken Wälzer hauptsächlich darum ging, Jim Butchers neuste Welt vorzustellen. Leider ist im das meiner Meinung nach nur bedingt gelungen, denn zumindest ich habe immer noch nicht wirklich eine Vorstellung davon, wie diese Welt aussieht. Die Menschen leben in Türmen -> verstanden.Diese Türmen sind riiiiiesen groß -> ok...Die Oberfläche ist nicht mehr bewohnbar und gruselige Tiere leben dort -> Warum? Auf all diesen Seiten wurde keine Erklärung für diesen Zustand geliefert.Was ich hingegen unglaublich toll fand waren die Luftschiffe und die Beschreibungen dieser. Alleine der Detailgrad ihrer technischen Funktionsweise hat mir persönlich sehr gut gefallen. Von den coolen Luftschlachten mal ganz abgesehen (Diese haben auch die Bewertung des Buches gerettet ;-))Was gibt es über die Charaktere zu sagen?Es gibt recht viele. Bridgett, Gwen, Benedict, Ferus, Grim, Folly, Rowl ... Teilweise sind sie mir zu blass geblieben. Es wird zum Beispiel immer wieder betont wie arrogant Gwen ist, aber wirklich etwas davon zu spüren bekommt man kaum. Auch hätte es mich Interessiert, wie genau es dazu gekommen ist, dass Rowl und Bridgett befreundet sind, oder was es mit den Kriegerstämmigen (Halb Katzen Menschen) genau auf sich hat, bei denen ich dauernd an die Khajiit aus der Elder Scrolls Serie denken musste :-D.Ich hatte den Eindruck, dass man noch am meisten über Kapitän Grim erfahren hat. Natürlich kann man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in Jim Butcher Manier natürlich noch viele, viele Teile in dieser Reihe geben soll, aber trotzdem habe ich mir für diese 760 Seiten irgendwie etwas mehr Tiefgang erwartet.Trotz allem war der Schreibstil toll. Da es sich um einen ersten teil handelt, bin ich etwas nachsichtig mit der Sterne Vergabe und hoffe auf etwas mehr Inhalt im nächsten Teil, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.

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    • 3
  • ein genialer und düsterer erster Fall für Harry Dresden

    Sturmnacht
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    20. April 2017 um 13:29

    Harry Dresden, von Beruf Magier und Privatermittler, ist froh, wenn er durch Aufträge ein paar Kröten verdienen kann. Doch nun ist es so, dass er schon mit der Miete im Rückstand ist und kaum weiß, wie er sich etwas zu essen kaufen kann. Dass eine gewisse Monica nun bei ihm anfrägt, er solle  doch bitte herausfinden, wo ihr Mann sich aufhalte, kommt ihm gerade gelegen. Kurze Zeit später kommt auch noch die Polizei auf ihn zu, in einem Mordfall mitzuhelfen. Dresden, der in beiden Fällen Ungewöhnliches wittert, fängt mit seinen Recherchen an und fördert alsbald eine Spur zu Tage, die ihm das Leben kosten kann.Es gibt Buch-Reihen, da ist es Liebe auf das erste gelesene Wort... bzw. den ersten gelesenen Abschnitt. So erging es mir zumindest, als ich den Anfang dieser Geschichte gelesen habe. Der Wortwitz, der Sarkasmus, der teilweise schwarze Humor, das Setting, die Protagonisten, die Story, die ungewöhnliche Herangehensweise.... alles zusammen hat mich einfach umgehauen und mich das Buch in Rekordzeit lesen lassen.Harry Dresden, ein recht abgewrackter Privatermittler, der mit ungewöhnlichen Methoden an die Fälle herangeht, war mir sofort sympathisch. Mit seiner knurrigen Art macht er sich zwar mehr Feinde als Freunde. Doch lernt man ihn näher kennen, muss man ihn einfach mögen.Am Anfang lernen wir Harry von seiner "liebenswürdigsten Art" kennen. Je näher man aber in sein Privatleben Einblick erhält, umso mehr kann man auch verstehen, warum er so ist, wie er ist.Dass er nebenbei auch noch Magier ist, ist natürlich von Vorteil. Gerade wenn es darum geht, Fälle zu lösen.Der Autor hat eine interessante Figur geschaffen. Sehr facettenreich und sympathisch, wären da nicht immer die Ausflüge ins Melancholische. Dresden bemitleidet sich gerne selbst, versucht aber nur teilweise etwas gegen sein "altes Leben" zu machen. Der ewige Kampf ums Geld, damit er nicht sein Büro verliert bzw. täglich etwas zu Essen hat. Doch seine Berufung ist eben mal: Detektiv zu sein.Der magische Part nimmt am Anfang gar nicht so großen Spielraum ein. Erst im Laufe des Buches zeigt uns der Autor, was sein Protagonist so drauf hat. Dass Dresden dabei immer wieder der Rat (der Magier) im Nacken sitzt und mehr als ein Auge auf ihn hat, ist natürlich nicht gerade sehr hilfreich.Die Auftraggeberin Monica, die sich an Dresden wendet, damit er das Verschwinden ihres Mannes aufklärt, bringt eine neue Wendung in die Geschichte. Denn plötzlich scheint es, als wolle alle Welt etwas von Dresden. Gleichzeitig arbeitet er an dem Fall, denn die Polizei ihm aufgehalst hat. Zwei Tote, denen förmlich das Herz aus der Brust gerissen wurde, geben allen Rätseln auf.Dresdens Ermittlungen sind ungewöhnlich, führen auch an ungewöhnliche Orte und zu ungewöhnlichen Personen (magische wie nicht-magische). Und dies führt dazu, dass die Geschichte einfach ungewöhnlich gut ist. Der Schreibstil des Autors ist fesselnd. Man fliegt durch die Geschichte, fiebert mit und fängt auch an zu rätseln. Zwischendrin wird es wirr, dies passt jedoch zum Stil und zur Story. Die verschiedenen Handlungsstränge ergeben zu Anfang keinen zusammenhängenden Sinn, vertieft man sich jedoch weiter in die Geschichte, ergibt alles einen Sinn. Gerade am Ende gibt es einen Aha-Effekt und mit einem riesigen Knall kommt der finale Showdown. Durch die düstere Atmosphäre kommt man auch in die richtige Stimmung und ist für mich ein gelungener Einstieg in die Serie rund um den Ermittler Harry Dresden. Fazit:Spannend, düster und genial. 

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  • Irgendwoher kenne ich das schon...

    Sturmnacht
    maggiterrine

    maggiterrine

    03. March 2017 um 15:55

    "Sturmnacht" ist der erste Band der Fantasyreihe um Harry Dresden und man kann ihn wohl als recht solide beschreiben. Ein wenig angelehnt an den Film Noir, finden wir hier einen Privatdetektiv (naja, eigentlich einen Magier für besondere Fälle aber das kommt irgendwie aufs Gleiche raus) mit zweifelhafter Vergangenheit, der ab und zu der Polizei mit Rat und Tat zur Seite steht. Nebenbei nimmt er auch noch eigene Fälle an, die (Achtung Spoiler!) dann natürlich irgendwie mit dem Hauptfall zusammenhängen.Ich kann nicht so richtig sagen woher...aber irgendwoher kenn ich das alles! Vielleicht durch Bücher von A. Lee Martinez oder Jonathan Strout, vielleicht durch irgendwelche Detektivserien (übernatürlich oder nicht) oder tatsächlich einfach alte Film Noir Klassiker. Neu ist das Ganze aber auf jeden Fall nicht. Und auch von irgendwelchen besonderen Alleinstellungsmerkmalen kann nicht so richtig die Rede sein.Fazit: Ein nettes Buch, das durchaus lesbar und auch teilweise spannend aber absolut austauschbar ist.

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  • Harry Dresden |01| Sturmnacht

    Sturmnacht
    Divina_Commediante

    Divina_Commediante

    09. October 2016 um 21:19

    Harry Dresden ist Magier. Ein echter, kein Bühnenzauberer, den man für Partys bucht. In seinem Büro in Chicago wartet er auf Kundschaft, die meistens ausbleibt. Zubrot verdient er sich als Berater für die örtliche Polizei. Gleich zwei Aufträge erwarten ihn: Eine private Kundin sucht ihren vermissten Mann,  die Polizei möchte seine Expertise bei einem bizarren Mordfall. Einem jungen Pärchen wurde buchstäblich das Herz aus der Brust gerissen.  Es gibt wenig Einleitung, wenig Erklärung. Man ist sofort mit dabei, wenn Harry Dresden zu ermitteln beginnt. Lediglich das Tempo ist zu Beginn langsam, steigert sich aber nach dem ersten Drittel von Seite zu Seite. Jim Butcher hält einen unglaublichen Zug; selbst die ruhigen Szenen bringen die Geschichte voran und sind mehr ein Atemholen, als ein Stop. Das macht unglaublich Spaß.  Immer wieder musste ich mir in Erinnerung rufen, dass diese Reihe in Amerika spielt. Harry Dresdens trockener Humor hat für mich einen sehr britischen Geschmack. Magie ist hier weniger Zauberstabgefuchtel als Naturgewalt. Ihre Darstellung und Gesetze sind nachvollziehbar und mystisch zugleich. Wie eine Sturmflut; man weiß, was eine Sturmflut ist, doch wenn man eine sieht, wenn man nur den Schaden sieht, den sie anrichten kann, begreift man es nicht vollständig.  Harry Dresden als Figur ist sympathisch, vielleicht ein wenig zu „Gary Stu“, was aber eher Augenzwinkernd im Hintergrund mitläuft und nicht stört. Ja, er kommt aus jeder Situation heraus und ja, er ist mit einer der mächtigsten Magier in Amerika. Aber er ist der Held und Helden dürfen auch mal übermenschlich sein; so lange es nicht nervt. Das tut es hier nicht. Butcher legt Harry genug Steine in den Weg, die echt genug sind, um glaubhaft zu wirken und dich mitfiebern lassen.  Ich sag mal so: Wenn man seinen Kindle auf’s Klo mitschleppt, und eigentlich nur ein kleines Geschäft erledigen will, am Ende aber ganze zwanzig Minuten auf dem Pöttchen sitzen bleibt … dann kann das Buch nicht viel falsch machen. 😉 

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  • Rezension zu Sturmnacht

    Sturmnacht
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    In Chicago wird die Polizei  immer häufiger mit bizarren Morden konfrontiert. Wenn modernste Ermittlungsmethoden nicht helfen, kann nur noch einer helfen  - Harry Dresden. Ein Profiler besonderer Art mit einem außergewöhnlichen Spürsinn und ungewöhnlichen Fähigkeiten. Doch wer in der Lage ist die Dunkelheit hinter der Realität zu sehen lebt gefährlich. Harrys neuester Fall führt ihn zu einem Liebespaar das nackt und tot aufgefunden wurde. Sie wurden zerrissen als hätte eine Bombe eingeschlagen. Bei seinen Ermittlungen bekommt er es mit der Polizei, einem Drogenboß und blutrünstigen Dämonen zu tun.Sturmnacht ist der Auftakt der Harry Dresden Reihe aus der Feder von Jim Butcher.Harry Dresden, Magier, Privatdetektiv und Gelegenheitsprofiler für die Chicagoer Polizei hat es in seinem ersten Fall mit einem zerrissenen Liebespaar zu tun, schnell ist ihm klar, hier waren böse magische Kräfte im Spiel. Gleichzeitig sucht Harry Dresden auch noch nach einem verschwundenen Ehemann. Bei seinen Recherchen stößt er auf wenig Gegenliebe und auch die Mafia möchte das er sich raushält. Als dann auch noch ein Dämon jagt auf ihn macht wird es Zeit den Fall zum Abschluss zu bringen. Der Magier Harry Dresden, der Protagonist der Geschichte wirkt auf mich häufig wie ein Held-wider-Willen, der gelegentlich im Teenageralter stecken geblieben ist. So richtig warm wurde ich in dieser Geschichte nicht mit ihm, aber er machte mich auf jedenfall neugierig auf mehr. Die Geschichte selbst, oder besser gesagt die Fälle an sich waren durch die Magie dabei mal was anderes, konnten mich aber nicht so wirklich mitreißen. Zu viele Informationen begruben für mich so ein wenig die Spannung. Natürlich war es interessant über die andere magische Welt, ihren Regeln und Geheimnisse zu lesen, aber für mich war das ganze überdosiert, ich hatte manchmal das Gefühl der Autor will all seine Ideen in nur ein Werk stecken. Hier hätte mir tatsächlich weniger besser gefallen, einfach um es mehr genießen und wirken lassen zu können.Der Reihenauftakt hat mir im großen und ganzen eigentlich gut gefallen, hat aber für mich noch viel Luft nach oben. Meine Neugierde auf den nächsten Teil und damit auf den nächsten Kriminalfall und neuem aus der Magierwelt wurde geweckt.Mein Fazit:Ein guter Reihenauftakt der für mich Krimi und Magie miteinander verbindet und Potential hat mich auf Dauer als Reihe begeistern zu können.

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    • 11
  • Tolles Buch =)

    Sturmnacht
    SiriBlack

    SiriBlack

    HARRY DRESDEN – MAGIER Suche verlorene Gegenstände, Paranormale Ermittlungen, Beratung und Ratschläge, Erschwingliche Honorare. Keine Liebestränke, keine unerschöpflichen Geldbörsen, keine Partys, keine sonstigen Unterhaltungsveranstaltungen. Diese Anzeige findet man in den Gelben Seiten von Chicago. Harry Blackstone Copperfield Dresden ist der vermutlich einzige offen praktizierende professionelle Magier (und Privatdetektiv) in Amerika. Er ist eigentlich immer knapp bei Kasse und so ist er heilfroh, das bei schwierigen, oder eher ekligen Fällen, die örtliche Polizei ihn hin und wieder zu rate zieht. Dort wird er als esoterischer Berater geführt. So wie auch dieses mal, als Lieutenant Murphy ihn anruft. Ein totes Pärchen mit aufgeplatztem Brustkorb liegt im Bett und es machte den Anschein, als wären ihre Herzen explodiert.... Es gibt viel Action, böse Viecher, Elfen, Dämonen, Vampire etc., Witz und Charme und meinen persönlichen Liebling, Bob der Schädel. Harry gehört nicht zu den Standard-Helden. Er bekommt öfters mal eins auf die Nase. Ausserdem kann er nicht, wenn er sollte, die Klappe halten. Er hat einen trockenen Humor, der mich immer wieder zum schmunzeln bringt. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, woran man sich eventuell erst einmal etwas gewöhnen muss. Dafür kann man sich über seine stellenweise leicht verwirrenden Gedankengänge, gut amüsieren. Es gehört ganz klar nicht zur Jugendliteratur ;) Es ist flüssig geschrieben und man kann sie sehr gut lesen. Allerdings sollte man nicht immer zu genau auf die Rechtschreibung achten. Ich würde so gerne mehr schreiben, aber ich will auch nicht zu viel verraten, denn dann macht das Lesen nur noch halb so viel Spass.

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    • 2
  • Cooler Auftakt

    Sturmnacht
    Thrill

    Thrill

    23. August 2015 um 19:16

    Harry Dresden ist Magier und auch als solcher im Telefonbuch eingetragen. Das bringt ihm den einen oder andren Scherz-Anruf ein. Allerdings ist er tatsächlich ein Magier, der hilft verlorene Sachen zu finden oder sogar der Polizei bei ihren Ermittlungen unterstützt. Dann steht plötzlich eine völlig verstörte Frau vor seiner Tür die ihren Mann sucht. Und auch die Polizei bittet um seine Mithilfe, da ein Liebespaar bestialischer Weise ermordet wurde. Dresden findet schnell heraus, dass hier Magie im Spiel war und versucht nicht nur der Polizei bei den Ermittlungen zu helfen sondern auch der mysteriösen Frau ihren Mann wieder zu finden. Dann taucht eine Droge auf die normale Menschen in die Welt der Magie versetzt und schnell abhängig macht. Gibt es gar Zusammenhänge? Harry Dresden ist eine tolle Romanfigur, er ist gewitzt, schlagfertig und irgendwie verschroben. Das Buch ist flott geschrieben und ich freue mich schon auf den nächsten Band!

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  • Ein Fall für Harry Dresden 01

    Sturmnacht
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    Harry Blackstone Copperfield Dresden, Magier, Privatdetektiv und Teilzeit-Profiler für düstere Fälle bei der Chicagoer Polizei ist notorisch knapp bei Kasse und nimmt daher praktisch jeden Fall an, der sich ihm bietet. Diesmal handelt es sich um ein totes Liebespaar, das quasi zerrissen in seinem Bett aufgefunden wurde und um einen vermissten Ehemann. Harry sieht sich bald nicht nur von einer nervigen Reporterin verfolgt, sondern steht zwielichtigen Drogenbossen und sogar mächtigen Dämonen gegenüber...  Lange Zeit stand Harry Dresdens erster Fall auf meiner Wunschliste. Und ich habe es nicht bereut, endlich zugeschlagen zu haben. Jim Butcher präsentiert seinen Lesern eine gut durchdachte Urban Fantasy, die aber noch gut Luft nach oben lässt. Die Geschichte ist flüssig und angenehm erzählt, gerät manchmal jedoch etwas ins holpern. Außerdem ist der Autor in manchen Passagen etwas zu schnell unterwegs. Hier hätte ich mir etwas Zeit zum Verschnaufen und Verarbeiten des Gelesenen gewünscht. So musste ich ein paar Teile zweimal lesen, um die Geschichte wieder einholen zu können. Der Kriminalfall jedenfalls bleibt undurchsichtig bis zum Schluss, jedoch überrascht die Auflösung dann nicht mehr. Der liebenswert chaotische Schnüffler hatte ja schon gut darauf hingearbeitet.  Harry Dresden selbst ist das Schwarze Schaf seiner Gilde, aber ein guter Mensch - wenn nicht sogar Gentleman - und hat trotz seiner dunklen und rauen Schale ein weiches Herz. Das ihn sogar ganz schön in die Bredouille bringen kann.  Er erinnert mich an Sherlock Holmes - die Cumberbatch-Variante ;) Fazit: Hat noch gut Luft nach oben, macht aber neugierig auf den weiteren Verlauf der Reihe. Den zweiten Teil "Wolfsjagd" werde ich mir auf jeden Fall mal ansehen.  Reihenfolge: 01. Sturmnacht 02. Wolfsjagd 03. Grabesruhe 04. Feenzorn 05. Silberlinge 06. Bluthunger 07. Erlkönig 08. Schuldig 09. Weiße Nächte 10. Kleine Gefalle 11. Verrat 12. Wandel 13. Geistergeschichten 14. Eiskalt 15. Blendwerk

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    • 3
  • Wenn sonst niemand mehr helfen kann, rufen sie mich an

    Sturmnacht
    FelixM

    FelixM

    15. February 2015 um 17:51

    Harry Dresden ist mir in den letzten Jahren immer wieder ans Herz gelegt geworden. Und nachdem ein Bekannter mir nun das Buch auf den Schreibtisch legte, gibt es wohl keine Ausrede mehr. Also, Ärmel hoch und ran an das Werk. Ich muss eines vorweg schicken: Ich bin kein Fan der Urban-Fantasy, und das wird man dieser Rezi klar anmerken. Aber ich rede Dinge auch nicht absichtlich schlecht. Trotzdem sind diese Zeilen weit davon entfernt, objektiv zu sein. You’ve been warned… Harry Blackstone Copperfield Dresden – ein Name, der sogleich Bilder und Ideen im Kopf produziert, ich mag das. Harry ist Magier und Privatschnüffler in Chicago – der mutmaßlich einzige seiner Branche und damit ein gefragter Mann. Bei dem Charakter wird nicht an Klischees gespart (aber das ist auch nichts schlechtes): Es handelt sich um einen zynisch-humorigern „Lone Wolf“, der notorisch knapp bei Kasse ist. Das sind die bekannte Film-Noir-Elemente, und Jim Butcher weiß, sie gut in Szene zu setzen. Unser Privatschnüffler jedenfalls bekommt nicht nur einen, sondern gleich zwei Fälle vorgelegt: Da ist der bizarre Mord an einem Liebespärchen, für das die Polizei ihn hinzuzieht. Und da wäre die Frau, die ihn nach ihrem verschwundenen Ehemann auf die Suche schickt. Natürlich geht es bei den Fällen nicht mit rechten Dingen zu, natürlich – alles andere wäre bei dem Protagonisten ja auch enttäuschend gewesen – ist Magie im Spiel. Und die Mafia. Und eine ganze Menge mehr. Eine Mischung, die verspricht, spaßig zu werden, und das ist sie tatsächlich. Allein hatte ich das Gefühl, dass Jim Butcher es erst nach guten 100 Seiten richtig hinbekommen hat, Stimmung zu erzeugen. Hat man den etwas trägen Einstieg jedoch gemeistert, liest sich das Buch schnell von der Hand .  Wie schon eingangs erwähnt, bin ich kein Fan der Urban-Fantasy und von Magie schon mal gar nicht. Trotzdem fand ich den Ansatz, den Burcher hier gefunden hat, wirklich gelungen. Harrys Kräfte, ja, die ganze Welt fügt sich zusammen, es wirkt nicht „over-the-top“. Spürbar ist, wie viel Herzblut des Autors in die Erschaffung dieses Universums geflossen ist. Wobei an der einen oder anderen Stelle auch etwas zu dick aufgetragen wurde. Nicht zwangsläufig bei der Magie, aber vor allem bei den Charakteren, die uns da in „Sturmnacht“ über den Weg laufen. Mir  kamen sie allesamt eine Idee zu Überzeichnet vor, egal ob ich mir nun Marcone ansehe, weiter bei Murphy mache oder beim Shadowman lande. Hier ist „Style over Substance“ spürbar. Auch das passt in die Welt, die Jim Butcher zeichnet – aber es ist eben nicht für jeden was. Manchmal hat man eben das Gefühl, das Coolness das zentrale Motiv der handlung war, und das hätte es nicht sein müssen. Was auch nicht hätte sein müssen, ist der Umstand, dass der Autor mich immer wieder an die hand nimmt und mir vor Augen führt, dass Harry Angst oder Wut hat. Oder beides. Gleichzeitig. Ich bin mir sicher, den meisten Lesern ist das nach der dritten Erwähnung so klar, dass man ihn nicht immer wieder daran hätte erinnern müssen. Aber nun gut, das Gedächtnis soll ja manchmal löchrig wie ein Sieb sein.   Im Grund muss ich sagen, dass „Sturmnacht“ ein gelungener Einsteig in diese Welt ist. Aus Perspektive der Urban-Fantasy (falls es so was denn gibt), ist ein gutes Buch abgeliefert worden. Wer allerding einen Thriller / Kriminalfall erwartet, dem sei ganz klar zu einem anderen Buch geraten, denn er wird von dem, was viele der Fans als Charme bezeichnen, einfach abgeschreckt werden.        

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  • Buchverlosung zu "Sturmnacht" von Jim Butcher

    Sturmnacht
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. December 2014 um 20:24

    Liebe Lovelybooker,

    auf meinem Blog gibt es diese Woche den ersten Teil der grandiosen Harry-Dresden-Reihe von Jim Butcher zu gewinnen. Einfach hier klicken und mitmachen.

    Ich freue mich auf euch!

  • Der Autor macht es Harry Dresden wahrlich nicht leicht!

    Sturmnacht
    kirsten_brox

    kirsten_brox

    14. October 2014 um 16:28

    Die erste Hälfte des Buches kommt, nach einem Schocker zu Beginn, noch geruhsam daher. In diesem Teil des Buches hat mir der Schreibstil eigentlich am Besten gefallen. In leichter und amüsanter Art wird der Magierdetektiv und sein derzeitiger Fall eingeführt. Die Sprache zeichnet schöne Bilder von der Welt und der Autor findet auch überraschend plausible Gründe für einige magische Besonderheiten. Hier und da habe ich mich über besonders gelungene Formulierungen sehr gefreut, so zum Beispiel "Mister (die Katze) legte sich vor den Kamin und gebot, dass er warm werde." - Großartig! Genauso wie die pfiffigen Lösungen des Detektivs selbst, beispielsweise beim Überzeugen des Elfs. Ab der zweiten Hälfte ist mir das Erzähltempo dann allerdings zu hoch. Gerne hätte ich ein paar mehr Details gehabt, ein wenig Pause in der so ein Held vielleicht reflektieren kann. Doch dazu kommt es nicht. Stattdessen überschlagen sich die Ereignisse und immer, wenn der Leser denkt: Jetzt geht es nicht mehr schlimmer - dann legt der Autor noch ein neues Problem in die Waagschale. Das fand ich persönlich jetzt doch etwas übereifrig. Es scheint fast, als wenn jemand den klassischen Autorentipp: "Lass den Helden leiden" karikieren wollte. Aber der schöne Einstieg und die zwar überreichliche, aber immerhin schlüssige Handlung haben den Roman trotzdem zu einem Lesevergnügen gemacht.

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  • Gelungener Serienauftakt

    Sturmnacht
    andreasmk

    andreasmk

    05. April 2014 um 16:40

    In einem Hotelzimmer werden zwei Leichen gefunden, auf brutale und ungewöhnliche Weise mitten im Geschlechtsakt getötet. Auf Grund der eigentümlichen Umstände des Falles bittet die Polizei den Magier Harry Dresden um Hilfe. Parallel wird Harry von einer Frau aufgesucht, die ihn zwar bittet ihren verschwundenen Ehemann ausfindig zu machen, ihren Namen aber nicht nennen will. Sturmnacht stellt den Auftakt von Jim Butchers Buchreihe um den Magier und Detektiv Harry Dresden dar.  Der Hauptcharakter Harry ist dabei alles andere als perfekt. Durch die Geheimnisse, in die er eingeweiht ist, ist er zwar etwas eigen und einzelgängerisch, abgesehen davon jedoch ein gewöhnlicher Mensch mit Fehlern, Schwächen und einer leicht ironischen Weltansicht. Dadurch wirkt Butchers magischer Detektiv zwar leicht stereotyp, dennoch aber umso glaubhafter ohne ungewollt ins Komische abzurutschen. Während seinen Ermittlungen versucht Harry einerseits die Polizei zu unterstützen, andererseits aber gewöhnliche Menschen aus den Angelegenheiten der Magier herauszuhalten, wodurch es unweigerlich immer wieder zu Konflikten kommt. Im Gegensatz zu anderen übernatürlichen Detektivromanen bietet dieses Buch dabei eine gut aufgebaute, spannend erzählte Geschichte, die den Leser nicht abhängt, über ein befriedigendes, glaubhaftes und nicht zuletzt spannendes Finale verfügt und keine losen Enden zurücklässt. Fazit: Insgesamt bietet der Mix aus Detektiv-Krimi und Fantasy einen spannenden Auftakt der mehrbändigen Reihe um den Magier Harry Dresden und überzeugt durch eine spannende und durchdachte Handlung, fehlende Längen und gut platzierte Ideen.

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  • Leserunde zu "Der Hexenladen" von Tanya Huff

    Der Hexenladen
    Abraxandria

    Abraxandria

    Liebe Hexen und Hexenfreunde! :-) Im September eröffnet die Hexengeschichtengruppe ihre zweite Leserunde. Diesmal geht es um das Buch "Der Hexenladen", ein Buch der kanadischen Fantasy-Autorin Tanya Huff. Die Autorin ist besonders bekannt durch die Victoria Nelson - Blutserie, eine Vampirserie, die auch unter dem Titel "Blood Ties" verfilmt wurde. Da "Der Hexenladen" gerade neu verlegt wurde, bietet es sich an, es nun gemeinsam zu lesen. Zu dieser Leserunde findet KEINE VERLOSUNG statt! Ihr müsst euch das Buch leider selber kaufen. Ich freue mich über viele neugierige Mitleser! :) Ihr müsst kein Mitglied der Hexengeschichtengruppe sein. Wer aber nun neugierig geworden ist, darf ihr gerne beitreten. Wir freuen uns immer sehr über neue kleine Hexen. :) Hier geht es zur Hexengeschichtengruppe: http://www.lovelybooks.de/gruppe/950371000/hexengeschichten/ Zum Buch: "Die Gales aus Süd-Ontario verändern die Welt mit der Macht ihrer Zaubersprüche und bevorzugen es, wenn ihre Fähigkeiten in der Familie bleiben. Die Gale-Tanten haben den Clan fest im Griff oder glauben es zumindest. Alysha fühlt sich, ähnlich wie der Großteil ihrer Vettern und Basen, von ihren Tantchen gegängelt. Also ergreift sie, als ein Brief mit dem letzten Willen ihrer vermissten Großmutter eintrifft, die Gelegenheit, deren Trödelladen in Calgary weiterzuführen, um „der Gemeinschaft“ zu dienen. Ihre Tanten jedoch haben andere Pläne und verlangen von Alysha, den tatsächlichen Verbleib ihrer Großmutter aufzuklären und nach getaner Arbeit wieder zurückzukehren, wo man bereits Pläne für ihre Zukunft hat. Doch als Alysha in Calgary eintrifft, stellt sie fest, dass sie im „Hexenladen“ ihrer Oma der Feengesellschaft dienen soll – und dass oftmals des einen Trödel, des anderen magischer Schatz ist. Herauszufinden, was mit ihrer Großmutter geschehen ist, dürfte also keine leichte Aufgabe sein, insbesondere nicht, da Alysha erfährt, wie viel außerweltlicher Ärger ihrer in Calgary harrt und sogar familiärer Beistand oft nicht ausreicht, um den Tag zu retten …" (Klappentext) Ich wünsche euch schon einmal ganz viel Spaß beim Lesen! Abraxandria

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    • 288
    Blackfairy71

    Blackfairy71

    27. August 2013 um 11:01
    Abraxandria schreibt hihi, also doch auf deutsch. ;) na, ich find es auch einfacher zu lesen... und ist ja auch ganz schön dick. ich bin schon gespannt! :) den feder & schwert verlag kannte ich allerdings vorher noch ...

    Sookie Stackhouse wurde ja hier schon erwähnt. Die ersten 3 Bände gab es ja nur bei Feder&Schwert, dann wechselte der Verlag. Was ich eigentlich schade fand, denn ich mochte die Cover bei F & S, ...

  • Rezension zu "Sturmnacht" von Jim Butcher

    Sturmnacht
    NineSpades

    NineSpades

    24. February 2013 um 17:51

    Harry Dresden hat eigentlich nur eine große Sorge gerade und dass ist das liebe Geld von dem er momentan erschreckend wenig hat. Da kommt der Fall des vermissten Ehemannes, der sich ein wenig mit Magie zu beschäftigen scheint doch gerade recht. Ein paar kleine Nachforschungen und die Sache ist erledigt, besonders dann, wenn die Kundin eine ordentliche Stange Geld im voraus zahlt... Und dann ist da noch der Mordfall, zu dem Murphy ihn ruft und bei dem ein Liebespaar auf höchst spektakuläre Art und Weise beim Liebesakt getötet wurde. Und damit fangen die Probleme leider nur an... Denn was Harry auf den ersten Blick erkennt ist, dass der Mörder ein schwarzer Magier sein muss und damit leider die Gesetze gebrochen hat... was er da noch nicht weiß ist, dass mehr als nur eine Fraktion vermutet das er der Mörder ist und so schaut ihm sein "Kumpel" Morgen nur noch genauer auf die Finger um endlich herauszufinden, dass Harry wirklich den Tod verdient hat... Und dann ist da noch der Mann den er suchen soll, ist dieser wirklich nur verschwunden weil er sich ein wenig mit Magie beschäftigt hat? Und was hat es mit den "sportlichen Aktivitäten" auf sich, die im Ferienhaus der Familie satt finden? Und natürlich ist da auch noch Jonny Macrone der ein Auge auf Harry hält... Probleme über Probleme und irgendwie muss Harry sehen, wie er seine Fälle gelöst bekommt und seine Felle ins trockene bringt, um nicht durch Morgens Hand getötet zu werden... Mein Fazit Ich habe diese Reihe durch die TV-Serie entdeckt und muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Man sollte meinen, dass es irgendwie albern wirkt, wenn ein Magier der Polizei helfen soll, aber gegen dieses Problem hat sich Jim Butcher gut gewappnet, denn er zeigt immer wieder, dass Harry nicht völlig offen mit der Polizei arbeiten kann und so immer wieder Misstrauen von dieser Seite aus weckt. Nur leider weiß man dort auch, dass er seine Arbeit gut macht, so dass man ihm vertrauen kann und vielleicht auch muss... Wären da nur nicht die Geheimnisse, die gewahrt werden müssen...Diese Wendungen sorgen dafür das es nicht albern wirkt, sondern es verleiht dem Ganzen sogar noch eine zusätzliche Priese Spannung, die wie windet sich Harry aus den Problemen, die durch das Misstrauen entstehen? Auch die Art und Weise, wie sich die Puzzle Teile nach und nach zusammen schieben sind gelungen. Man bekommt früh ein Gespür dafür, was passiert und der Autor lässt einen durchaus ahnen, wer der Bösewicht ist. Die Spannung schraubt sich immer weiter hoch, bis sich der Sturm zusammen gebraut hat und es zum Finalen Show-Down kommt. Bei dem es heiß hergeht... Kurz und gut, der Plot ist mehr als nur gut aufgebaut, es wird nicht mehr preisgegeben als sein muss und die Sprache ist einfach und gut verständlich. Man kann das Buch somit auch aufgrund des Umfangs gut nebenbei lesen (ich habs während einer Zugfahrt getan ^^). Abzüge, kann ich eigentlich weder beim Plot noch bei Schreibstil machen. Dennoch hat es mich nun nicht vom Hocker gerissen... Man muss wohl Fantasy, Mystery und Detektive mögen, um sich für dieses Buch begeistern zu können, aber dann hat man hier mit auch ein gutes Buch erwischt, dass man gut lesen kann. Ich für meinen Teil freue mich jedenfalls schon drauf, wenn ich mir endlich den nächsten Teil holen kann :) Wie immer findet ihr die vollständige Rezension auf: http://theghostwritersbooks.blogspot.de/

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  • Rezension zu "Sturmnacht" von Jim Butcher

    Sturmnacht
    FabianD

    FabianD

    30. September 2012 um 19:17

    Jim Butcher ist mittlerweile ein großer Name in der Urban Fantasy. Seine Dresden-Files Serie eroberte schnell eine treue Fan-Gemeinde, die jedes der mehr als zehn Bücher vergöttert. Im Mittelpunkt der Verehrung steht Harry Dresden, der Protagonist der Serie, ein Privatdetektiv aus Chicago und zudem Magier. Die Reihe wurde mir von verschiedensten Seiten empfohlen und immer war auffällig, dass niemand sagte: »genialer Plot!« - »grandioses Setting!« - »faszinierende Perspektiven!«; stets hieß es: »Harry ist so ein Teufelskerl!« - »Mensch hat der Hauptcharakter Witz und Sarkasmus!« - »Harry Dresden, Alter!!!« Da dachte ich schnell an Philip Marlowe, jenen einsamen Detektiv, der allein mit seinem losen Mundwerk und seinem speziellen Charme eine Geschichte dominieren konnte. Mit Marlowe bin ich aufgewachsen und in letzter Zeit verlangt es mich wieder mehr nach dem hard-boiled/noir Genre. Butchers Idee, das ganze mit einer ordentlichen Portion Phantastik zu würzen, machte mir die Dresden-Files umso reizvoller. Doch auch wenn die Verlage genau das als Werbe-Label auf die Bücher tun, erwartet einen doch etwas irgendwie anderes. Tatsächlich macht am Anfang alles den Eindruck der verdorbenen Großstadt, wie Dashiell Hammett und Raymond Chandler sie uns beschrieben. Der erste Mord geschieht, es sind Mafiosi und Prostituierte involviert, die Polizei steht auf dem Schlauch und die Femme fatale horcht unseren Helden gegen sein Interesse aus. Dahinter lauert noch eine andere Welt, immer präsent, obwohl wir sie nie sehen - ich vermute erst in späteren Bänden - doch ihre Agenten sind bereits präsent. Das alles ist faszinierend, auch wenn ich dabei nie das Gefühl hatte in Chicago oder in einer speziellen Stadt zu sein. Harry Dresden könnte in jeder Stadt arbeiten, Chicago, New York, London, Paris, Berlin oder Moskau ... doch das ist eigentlich nicht schlimm. Es erzeugt sogar ein gewisses mondänes Gefühl. Doch etwas stört. Harry selbst. Es mögen nur meine Erwartungen sein oder meine Faszination für Marlowe (ein interessanter Charakter, aber nicht unbedingt der beste Mensch, ein ziemlicher Chauvinist und Sexist bei Zeiten), doch Harry Dresden ist kein hard-boiled Detektiv der Schule Chandler. In dieser Hinsicht irren sich die Fans meiner Meinung nach. Dresden erscheint mehr wie ein Nerd, der versucht in zu große Fußstapfen zu treten. Ich will den Charakter damit nicht schlecht machen. In der Tat bringt ein Star Wars zitierender und gegenüber Frauen etwas eingeschüchterter Ermittler mal frischen Wind. Trotzdem wirkt er an einigen Stellen eher wie ein zu groß geratenes Kind, das sich hinter Kavaliers-Manieren und seinem Job als Polizei-Berater versteckt. Das ist erst irgendwie sympathisch, aber dann passt es nicht immer so ganz zu der düsteren Vergangenheit, die angedeutet wird und über die wir in diesem ersten Band noch nicht viel erfahren. Ich kann mich nicht entscheiden, ob Butcher wirklich will, dass Harry seine Rolle als harter Privatdetektiv, die dieser gerne spielt, zu groß ist oder ob es an seinem Können als Schriftsteller liegt. Denn einen so harten Kerl nicht nur einfach hart, sondern auch sympathisch erscheinen zu lassen, ist eine der schwersten Aufgaben für einen Autor. Ich vermag aber nicht zu sagen, ob sich das mit den späteren Büchern bessert. Doch bei all dem sollte man nicht vergessen, dies ist ein Debüt-Roman. Es hätte bei weitem schlechter sein können. Klar ist der Fall, mit dem Dresden sich beschäftigt, ein wenig vorhersehbar und so wirklich tief in die Charaktere geht Butcher auch nicht; aber es macht Spaß zu lesen! Manchmal neigt der Stil noch etwas dazu, manches zu viel oder zu oft zu beschreiben, aber das sind Ausnahmen. Gute Unterhaltung mit kurzweiligen Szenen, die nie dämlich oder völlig platt daher kommen. Das Buch glänzt schließlich in einem schreib-technischen Aspekt, den ich bei sehr vielen Autoren heute vermisse. Spätere Ereignisse werden in ‚Sturmnacht‘ mit kleinen Andeutungen, Details und Bemerkungen vorbereitet. Das zahlt sich dann auch aus, denn man wartet nicht eine Ewigkeit darauf, dass diese Kleinigkeiten wichtig werden und sie werden auch nicht so schnell wichtig, dass der Autor das Ereignis noch kurz vorher hektisch vorbereitet. Butcher hat ein gutes Gefühl dafür, zu welchem Zeitpunkt etwas zu geschehen hat und wie die Stimmung einer Szene zu sein hat. Dafür gibt es vier Anfänger Sterne!!

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