Jim C. Hines Drei Engel für Armand

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Inhaltsangabe zu „Drei Engel für Armand“ von Jim C. Hines

Märchen mal anders. Ich mochte es und genoss die kurzweilige Unterhaltung die bisweilen auch für Lacher sorgte.

— mrmistoffelees

konnte mich nicht überzeugen - Ich fand es weder lustig noch spannend

— annlu

Dezember 2013

— SerenaS

Was für ein grenzenlos beklopptes und herrliches Buch :D Amüsante und actionreiche Märchenneuerzählung für Erwachsene.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

sehr kurzweilig, gute Ideen, nicht immer schlüssig

— germanix

Weder besonders spannend noch besonders lustig.

— Originaldibbler

Hab es nur ungefähr bis zur Hälfte geschafft. Das Buch hat es einfach nicht geschafft mich zu fesseln, obwohl ich den Plot an sich sehr amüsant finde.

— Gr0mit

Ich fand es recht amüsant, auch wenn man stellenweise einiges hätte kürzer schreiben können, ohne dass es an Spannung oder Inhalt verliert. Eine nette kleine Lektüre für die Badewanne oder den Urlaub.

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  • die etwas anderen Märchenprinzessinnen

    Drei Engel für Armand

    annlu

    26. January 2017 um 18:46

    „Dann...sammelst du also Prinzessinnen?“ fragte Danielle, die das alles zu verkraften versuchte. Prinzessinnen sollten eigentlich nicht herumlaufen und Attentatsversuche vereiteln, geschweige denn Getränke servieren oder sich von aufgebrachten Stiefschwestern beschimpfen lassen. „Ich habe drei außergewöhnliche Mädchen aufgenommen“, korrigierte die Königin. Danielle Withshore – oder Aschenputtel – möchte eigentlich nur ihre Zukunft an der Seite des Prinzen Armand verbringen. Doch aus dem „für immer und ewig“ glücklich sein wird nichts, als ihre enttäuschten Stiefschwestern ihren Prinzen entführen. Mit Hilfe der königlichen Spione Schnee (Schneewittchen) und Talia (Dornröschen) eilt sie den Entführerinnen nach um ihren Mann aus Elfstadt zu befreien. Dass die Märchenwelt hier nicht so erscheint, wie wir das gewohnt sind, hat mich nicht gestört. Durch die Elfen, Trolle, Goblins und anderen fantastischen Wesen hat mich die Welt weniger an Märchen, als vielmehr an einen fantasy-Roman erinnert. Auch die Märchen werden nicht als solche dargestellt, sondern als Gerüchte, die nie der ganzen Wahrheit entsprechen. Danielle scheint noch am meisten der Aschenputtel – Erlebnisse für sich beanspruchen zu können, bei Schnee und Talia unterscheiden sich die Geschichten und zeigen die negativen Seiten der Märchen. Die Kombination aus Bekanntem und Neuem und besonders die Drei als schlagkräftiges Team von Powerfrauen habe ich mir witziger vorgestellt. Zwar kam es ab und zu zu humorvollen Szenen, meinen Geschmack entsprachen sie aber nicht immer. Anstatt dessen zog sich die Geschichte teilweise auf Grund von detaillierten Beschreibungen. Wenn schon kein Sarkasmus, so habe ich nach einem eher enttäuschenden Beginn auf Spannung gehofft. Diese ließ auf sich warten und wenn sie kurz aufkam, so wurde sie immer wieder durch lange Beschreibungen unterbrochen. Etwas interessanter fand ich die Umgestaltung der Märchen. Leider wurden sie immer nur kurz und mit langen Zwischenpausen erwähnt. So konnte mich das Buch als Ganzes nicht überzeugen.

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  • "Kampf-Emanzen" ziehen los

    Drei Engel für Armand

    SerenaS

    20. March 2016 um 00:19

    Ein Versuch bekannte Märchen ein neues Gewand zu verpassen. Nicht neu, wird aber immer wieder auch aktuell versucht.Aschenputtel muss ihren Mann retten und bekommt dafür Hilfe von Dornröschen und Schneewittchen. Klingt nach einer emanzipierten Version, was mich eigentlich interessierte. Doch es war sehr übertrieben. Fast wie Kampf-Emanzen ziehen sie los ihrem Kampf gegen die Magie der bösen Stiefschwestern entgegen.Interessant waren lediglich die Hintergrundgeschichten der "Prinzessinnen", welche wohl zu den Fortsetzungen führten. Doch bisher war ich nicht dem Reiz verfallen, diese auch zu lesen. Fazit: Geschmackssache

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  • Rezension zu Drei Engel für Armand von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. October 2014 um 10:03

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog; Anima Libri - Buchseele Was für ein grenzenlos beklopptes und herrliches Buch  Ich bin ganz zufällig über Jim C. Hines‘ Prinzessinnen-Serie gestolpert und war sofort fasziniert von der Idee einer actiongeladenen Märchenerzählung für Erwachsene, sodass der erste Teil, “Drei Engel für Armand”, schnell auf meinem eReader gelandet ist. Der Einstieg ins Buch ist mir allerdings nicht ganz leicht gefallen, denn Danielle Whiteshore, geborene de Glas, auch bekannt als Aschenputtel, war mir doch irgendwie etwas suspekt mit ihrer etwas seltsamen Faszination für Tauben… Passt aber natürlich eigentlich ganz und gar hervorragend  Überhaupt sind die Figuren in Jim C. Hines Märchenfortsetzung (denn die Geschichte beginnt ja nach Aschenputtels eigentlichem “und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute”) alle mit interessanten Variationen und Twists ausgestattet, die ihre Märchen perfekt widerspiegeln und man merkt schnell, dass der Autor hier nicht auf das zuckersüße Disney-Material sondern die Grimmschen Originale inklusive ausgepickter Augen und ähnlicher Scheußlichkeiten zurückgreift. Durch die vielen kleinen Variationen, Ecken und Kanten, die der Autor einbaut, entsteht eine unglaublich amüsante und kurzweilige Geschichte, die vor Situationskomik nur so strotzt und mit einem wundervollen Augenzwinkern diverse Märchen völlig auf den Kopf stellt. Aber auch das Abenteuer kommt hier nicht zu kurz, denn immerhin muss Aschenputtel ihren Gatten aus den Fängen der fiesen Stiefschwestern retten – und zwar mit Hilfe von Schneewittchen und Dornröschen. Die drei Prinzessinnen schrecken nicht davor zurück auch mal alles kurz und klein zu schlagen, sodass für wirklich reichlich Action gesorgt ist. Nachdem ich einmal in die Geschichte hineingefunden hatte, war ich schnell gefesselt, denn Danielle, Talia und Schnee sind faszinierende und starke Figuren, die nicht als Jungfrauen in Nöten auf den zur Hilfe eilenden Prinz warten, sondern die Sache selbst in die Hand nehmen und stattdessen den Prinzen retten. Alles in allem hat sich “Drei Engel für Armand” als wirklich unterhaltsames, spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen herausgestellt, in dem mit einem Augenzwinkern erzählt wird, dass “und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende” nicht immer ganz so reibungslos läuft, wie man denken könnte. Dabei stellt der Autor mit viel Humor aber auch ohne vor den grausigen Details der Originale zurück zu schrecken, die Märchenwelt auf den Kopf und erschafft damit etwas ziemlich skurriles, dabei aber amüsantes und actionreiches und vor allem sehr viel tiefgängieres als man vielleicht erwarten würde.

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  • Drei Engel für Armand

    Drei Engel für Armand

    butterflyinthesky

    17. August 2013 um 17:14

    Zusammenfassung: Danielle Whiteshore, Prinzessin und mit Prinz Armand verheiratet, wird unerwartet von ihrer Stiefschwester Charlotte angegriffen. Gott sei Dank war Talia direkt zu Stelle und hat geholfen, Charlotte zu besiegen. Tot ist sie allerdings nicht, sie schafft es zu fliehen. Talia erklärt, dass Danielle ihr in den Abort folgen soll. Dort trifft sie auf Königin Beatrice die ihr berichtet, dass Armand entführt worden ist. Zusammen mit Schnee, die mit Hilfe ihrer Spiegel kämpfen kann, machen sie sich auf den Weg. Nach einer Weile sind die an der Grenze zu Elfstadt, die sie erst einmal überwinden müssen. Die Suche scheint schwierig und viele Indizien gibt es auch nicht wirklich. Mit Hilfe von Trollen, Gnomen und Zwerge schaffen sie es schlussendlich Armand zu finden. Doch dieser wurde mit einem schweren Fluch belegt. Schaffen es die drei ihn zu retten? Meine Meinung: Ich fand das Buch richtig gut. Ich liebe ja Disney und die Prinzessinnen in anderen Rollen (härter und kampfbereiter) zu sehen war wirklich richtig interessant. Es ist für mich wie eine Mischung zwischen Herr der Ringe, Avatar und Harry Potter. Ich freue mich schon darauf den nächsten Band zu lesen. Hoffentlich wird er genauso gut.

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  • Drei Engel für Charlie mit Märchenfiguren

    Drei Engel für Armand

    CocuriRuby

    23. June 2013 um 11:02

    Kurzinhalt „Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage“ – so enden die Märchen für gewöhnlich, doch das ist eben nur die halbe Wahrheit…wenn überhaupt.   Ein Jahr nachdem Danielle (besser bekannt als Aschenputtel)  ihren Prinzen Armand geheiratet hat, wird dieser plötzlich entführt. Die Tatverdächtigen sind Danielles Stiefschwestern, die irgendwie zu mächtiger Magie gekommen sind. Natürlich möchte Aschenputtel schnellstmöglich aufbrechen um ihren Mann zurück zu bekommen. Doch dafür braucht sie Hilfe von dem königlichem Geheimdienst: Von der Schwertmeisterin und Kampfmaschine Talia (Dornröschen) und von der Zauberin und extrovertierten Schnee (Schneewittchen). Zusammen schlagen sie sich durch alle Gefahren die sich ihnen auf ihrer Suche in den Weg stellen…und das sind eine Menge.   Fazit Der Titel kommt nicht von ungefähr, das Trio erinnert sehr an „Drei Engel für Charlie“, halt nur mit Märchenfiguren. Nach den Märchen als solche sucht man jedoch vergebens. Diese wurden nämlich ziemlich verdreht. Schnee schmeißt sich an alles ran, was zwei Beine hat und Talia verprügelt alles und jeden, der sie zu lange anguckt, während Danielle immer noch nicht mit ihrem alten Leben als Dienerin abgeschlossen hat. Das stört jedoch nicht sonderlich, es ist sogar recht originell und eine nette Abwechslung. Nichts desto trotz befinden wir uns in einer Märchenwelt, mit vielem abgedrehten Zeug, Kreaturen und Sitten.  Dementsprechend ist es auch schwer zu sagen in welcher Zeit man sich befindet. Irgendwo zwischen Mittelalter und heutiger Zeit. Zwar haben wir Burgen, keine Elektrizität oder modernes Zeug, dafür aber ziemlich emanzipierten Frauen, die sich nicht für einen frechen Spruch zu schade sind und Hosen und Schwerter tragen, ohne dass das jemanden stören würde. Auch der Humor kommt nicht zu kurz in dem Buch, vor allem die Sprüche von Talia fand ich sehr amüsant. Jedoch hat irgendwas an dem Schreibstil gestört, ohne dass ich es benennen könnte. Es fiel mir schwer mich auf den Text zu konzentrieren, einfach alles hat mich abgelenkt. Dass die Kapitel auch noch ziemlich lang waren, war da nicht gerade hilfreich. Dennoch bin ich gespannt, wie es mit unseren drei Engeln weitergeht.

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Bücherwahnsinn

    17. February 2013 um 16:16

    Das Buch hab ich Ende 2011 gekauft, einfach weil ich humorvolle Roman mag und auch der Klappentext mich neugierig machte, und jetzt frag ich mich, warum hab ich nur so lange gewartet bis ich das Buch gelesen habe? Also es wird sicher nicht mein letztes sein, auf die anderen 3, die es von dieser Reihe gibt, freu ich mich jetzt schon! . Als ich den Titel und das Cover sah, musste ich unweigerlich an den Film, Drei Engel für Charlie, denken. Nicht an die Serie der 70er sondern an die Filme mit Cameron Diaz, Drew Barrymore und Lucy Liu. Und es hat wirklich was, denn es hat wirklich viel Action in der Geschichte. Beides, Titel und Cover find ich echt toll! In der Mitte ist Aschenputtel, rechts von ihr ist Schnee und daneben im Umhang Dornröschen. Alle 3 in Manier der 3 Engeln ;)Nur das sie Schwerter anstelle Pistolen halten ;) . Was den Schreibstil von Jim C. Hines angeht, er ist leicht, locker und witzig. Man kann flüssig lesen. Und die Geschichte ist einfach toll. Er spinnt nämlich das Märchen von Aschenputtel weiter, nämlich 4 Monate nach deren Heirat mit dem Prinzen. Ich find es spannend das inzwischen immer mehr die alten Volksmärchen wieder herangezogen werden um neue Geschichten, oder Märchen, daraus zu machen, denn sie bieten sehr viel Stoff und fast jeder kennt sie. Und nun sind wir auch genug alt um die volle Wahrheit zu erfahren. Welche? Nun, das auch nach den vergangenen Intrigen, Hässlichkeiten, der Gewalt und Flucht, das Leben eben nicht viel anderes verläuft, das man nicht auf den Lorbeeren ausruhen kann sondern das der Lebenskampf eben weiter geht. . Die Moral von der Geschicht, gib es nicht! Doch natürlich, auch jetzt noch gibt es sie, denn hier geht es auch wieder um den Kampf um den Schatz unseres Lebens. Nichts fällt einem einfach so in den Schoss aber wenn wir unser Herzblut, so wie es Aschenputtel ihre 2 Freundinenn auch getan haben, geben, dann kann man fast alles schaffen, auch wenn es manchmal Opfer benötigt. Und Freundschaft und Vertrauen, sich aufeinander verlassen können, das sind auch weiterhin Themen die diese Geschichte auszeichnen. . Die Märchenwelt ist eben doch nicht ganz so anders wie die unsrige ;) . Was die drei Mädels Danielle, Talia und Schnee angeht, sie sind geprägt von ihrer Vergangenheit, von den Gemeinheiten die sie erdulden mussten, diese Erfahrungen haben aus ihnen gemacht was sie jetzt sind. Mit allen ihren Vor- und Nachteilen. Man schliesst sie alle gleich in ihr Herz und möchte das einfach alles gut geht. Man kann sich glücklich schätzen wenn man solche Freundinnen hat. Aschenputtel, die zwar manchmal immer noch in den Mustern einer erniedrigten Dienerin denkt, schüchtern und vorsichtig ist, wächst am meisten über sich hinaus. Sie geht aus dem Abenteuer am meist gewandelt hervor. Talia, alias Dornröschen, die leicht paranoide Kampfsau gg Sorry, sie möchte immer alles gleich nieder metzeln. So schön wie sie ist, so gefährlich wird sie dem Feinden gegenüber treten und Schnee, die immer während flirtende Sexbombe, so kam sie auf alle Fälle rüber, ist genau so liebenswert wie tatkräftig und geschickt mit ihrer Zauberei. Drei unterschiedlichere Frauen kanns kaum geben aber sie ergänzen sich eben hervorragend. . Ein kleines Manko hatte das Buch allerdings, in relegmässigen Abständen von 10 Seiten gibts Schreib- oder Druckfehler, aber die sind nicht so schwerwiegend das man jetzt das Buch genervt weg legt, aber wenn es sogar mir auffällt? Egal, ich freu mich auf die anderen Bücher. . . FAZIT: Super Buch, super Geschichte, einfach super gute Unterhaltung! Und das für Jugendliche genau so wie für uns Erwachsene.

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Kaugummiqueen

    22. October 2012 um 23:42

    Inhalt Danielle Whiteshore alias Aschenputtel lebt im Märchenland. Aber nicht in einem schönen Märchenland, in dem das Gras so schön grünt und Kaninchen über die Wiesen hüpfen. So ein schönes Märchenland gibt es gar nicht. Denn Danielles Stiefschwester Charlotte, die auf einmal über starke magische Kräfte verfügt, überfällt sie eines Tages in ihrem Zimmer und bringt sie beinahe um. Nur Talia (alias Dornröschen), eine ausgebildete Leibwächterin, kann Danielle retten. Kurz darauf erfahren beide, dass Danielles Ehemann, Prinz Armand, von Charlotte und ihrer Schwester Stacia entführt wurde. Zusammen mit Talia und Ermillina alias Schneewittchen, kurz Schnee, einer begabten Spiegelmagierin, macht sich Danielle auf ins Land der Elfen, wo sich ihre Stiefschwestern und Armand aufhalten sollen. Doch wer glaubt, dass die drei Damen in königlichen Kutschen reisen und eine Armada von Leibwächtern dabei haben, der irrt. Denn Danielle, Schnee und vor allem Talia können gut für sich selber sorgen, was für actionreiche und lustige Situationen sorgt. Meine Meinung Auf dieses Buch bin ich vor einiger Zeit über ein Video von Glimmerfee gestoßen. Und da ich sehr gerne (auch lustige) Märchenadaptionen lese, wanderte dieses Buch direkt auf meiner Wunschliste. Letzten Monat bekam ich das Buch dann einfach mal so von meiner Schwester geschenkt. Dafür noch mal ein großes Danke. Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt der Princess-Reihe, die mittlerweile schon vier Bände umfasst: Drei Engel für Armand, Die fiese Meerjungfrau, Rotkäppchens Rache und Dämon, Dämon an der Wand. Nachdem ich nun den ersten Band gelesen habe, kann ich sagen, dass ich auf jeden Fall den zweiten Band bald lesen möchte, denn ich fand das Buch richtig gut. Es ist eine gute Mischung aus Allem: es ist humorvoll (wunderbarerweise schöner schwarzer Humor), hat Tiefgang und Tragik, es ist spannend und actionreich und die Charaktere sind keine flachen Konstrukte sondern sind dreidimensional und gut geformt. Danielle ist eine sympathische Hauptperson, die Schwierigkeiten damit hat, sich in die neue Rolle als Prinzessin einzufinden, nachdem sie bisher ihr ganzes Leben lang als Sklavin für ihre Stiefschwestern und Stiefmutter ackern musste. Dies wird schön deutlich, dass Danielle immer wieder in ihr altes Muster zurückfällt und Putz- und Reinigungstipps von sich gibt, wenn etwas schmutzig geworden ist. Sie besitzt die Fähigkeit, mit Tieren zu reden und sich mit ihnen anzufreunden und auch wenn sie im Kampf unerfahren ist (was man bei betreffenden Szenen schön merkt), schreckt sie jedoch vor nichts zurück, um ihren Mann zu retten. Talia, Danielles Leibwächterin, mag am Anfang ein ungewöhnliches Dornröschen abgeben, heißt sie doch eigentlich Talia Malak-el-Dahshat und ist ein arabischer Typ mit dunkler Haut und schwarzen Haaren. Sie ist sehr athletisch und gut im Umgang mit Waffen. Über ihre Vergangenheit, den hundertjährigen Schlaf und die Geschenke der drei Elfen bei ihrer Geburt, durch die sie sehr schön, anmutig und graziös ist, spricht sie nie und man erahnt, dass sie ein dunkles und bestürzendes Geheimnis hat. Ermillina Curtana von Allessandia, die viel lieber Schnee genannt werden möchte, hat sich, nachdem sie einen langen grausamen Kampf gegen ihre böse Hexenmutter focht, deren magischen Spiegel zu Eigen gemacht und beherrscht die Spiegelmagie in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Durch ihr süßes hübsches Äußeres kommt sie bei Männern gut an und zudem flirtet sie auch für ihr Leben gerne. Doch auch über ihrer Vergangenheit liegt ein düsterer Schatten und als Leser erfährt man, dass Schnees Kampf mit ihrer Mutter einen schwerwiegenderen Hintergrund hatte als die bloße Eifersucht der Mutter auf die Schönheit ihrer Tochter. Im Ganzen sind die Charaktere sehr gut ausgebaut, man kann bei allen Entwicklungen feststellen und keiner ist perfekt und macht alles richtig. Sie haben Beweggründe für ihre Taten und auch Gründe, warum sie so sind, wie sie sind, die man natürlich erst im Lauf der Geschichte erfährt. Man fühlt mit ihnen mit, ist entsetzt und amüsiert, lacht und leidet mit ihnen. Sie wachsen einem ans Herz. Und dabei ist jede der drei Hauptpersonen individuell und unterscheidet sich von den anderen. Auch die Antagonisten haben ihre Beweggründe und zeitweise mag man sogar mit ihnen mitfühlen. Der Autor schafft es, sie nicht nur als abgrundtief böse darzustellen. Die sonstige Verbindung zu den Märchen ist im gesamten Verlauf der Geschichte zu erkennen. Mal sind die Märchenelemente leicht umgewandelt, aber sie sind gut umgesetzt und eingebaut. So gibt es beispielsweise auch den Haselnussbaum aus Aschenputtel, die Dornenhecke aus Dornröschen und die Sieben Zwerge aus Schneewittchen. Im Buch nimmt die Handlung sehr schnell an Fahrt auf, nach wenigen Seiten der Einführung beginnt schon die eigentliche Handlung und es passiert sehr viel, sodass es nicht langweilig wird. Die Szenen sind oft sehr actionreich und auch der ein oder andere Tropfen Blut wird vergossen. Dennoch nimmt die Spannung nicht überhand, man schlittert also nicht von einer Kampfszene in die nächste. Auf ihrer Reise ins Elfenland, um Prinz Armand zu retten, erleben die drei Heldinnen eine ganze Menge und der Autor hat sich viel einfallen lassen, um den Lesern etwas Neues zu bieten. Natürlich findet man altbewährte Dinge wieder, aber viel wurde neu interpretiert und somit individualisiert. Was den Schreibstil betrifft, er ist gut, solide, durchschnittlich. Das Buch lässt sich locker lesen und hat keine Holpersteine. Manch einer mag dennoch über gewisse Formulierungen und Begebenheiten stolpern: Hierbei handelt es sich auch um eine Parodie, eine Komödie. Sätze wie 'Leck mich' kommen eben auch (selten) vor, ebenso wie ein sexbesessener Gnom, der die ein oder andere Zote von sich gibt. Gegen Ende des Buches wird die Handlung natürlich ernster und spannender und es werden manche nervenaufreibende Showdowns geliefert, die dem Buch einen würdigen Abschluss verleihen. Damit ist die Handlung an sich abgeschlossen, wer aber mehr über die drei Grazien erfahren möchte, sollte auf die Folgebände zurückgreifen. Fazit Dieses Buch ist für alle etwas, die gerne Märchenadaptionen lesen, die nicht immer nah am Original sein müssen. Die auch nicht vor unflätigen Ausdrücken zurückschrecken (keine Sorge, davon gibt es nicht allzu viele) und erst recht nicht vor Kampfszenen. Die Handlung ist logisch aufgebaut, ebenso die Charaktere und deren Beweggründe. Man kann interessante Entwicklungen beobachten und fiebert dem Geschehen hinterher. Es gibt Kritiken, die das Buch als albern und blutig beschreiben, aber ganz ehrlich, wer den Klappentext liest, weiß, was einen erwartet. Ich hatte keine allzu hohen Ansprüche. Ich wusste, dass ich möglicherweise auf flache Charaktere treffen würde und mit niveaulosen Witzen rechnen musste. Doch ich wurde wirklich positiv überrascht. Hinter einer ulkigen Parodie verbirgt sich ein Action-Fantasy-Roman mit einer Menge Tiefgang und sympathischen, individuellen Charakteren. Wer all dies gerne mag, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall ans Herz legen, er wird einige lustige, spannende und auch traurige und bestürzende Momente erleben und sicherlich auch den nächsten Band lesen wollen. Daher vergebe ich abschließend 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Sternenwanderer79

    29. May 2012 um 13:02

    Was passiert eigentlich nach der Hochzeit von Aschenputtel mit ihrem Prinzen? Danielle ist mit ihrem Armand verheiratet und glücklich, bis der Prinz entführt wird und die Stiefschwestern der Prinzessin zurückkommen. Danielle lernt Talia alias Dornröschen und Schnee alias Schneewitchen kennen, die als mobile Einsatztruppe der Königin fürs Grobe zuständig sind. Drei der bekanntesten Märchenprinzessinnen treffen aufeinander und zeigen ihre Frauenpower. Ein gut zulesendes Abenteuer mit vielen Anlehnungen auf klassische Märchen. Das alles ist gut verpackt in einer Fantasywelt. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    kellermaeuse

    20. April 2012 um 19:11

    Eigentlich mag ich ja diese Art von Büchern nicht. Aber die Art und Weise des Titells und die Buchbeschreibung hat mich doch neugierig gemacht.
    Zu Beginn war das Buch auch noch recht flüssig, aber irgendwann zog es sich doch etwas hin und wurde ein wenig hölzern.
    Die Grundidee hat mir aber doch gut gefallen. Im Grunde genommen ist es ein Märchen für Erwachsene im Stil von drei Engel für Charlie.

  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Toffelpü

    13. February 2012 um 02:19

    Inhalt:Wer kennt sie nicht, die Märchen die mit Es war einmal beginnen und mit einem und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute, enden? Happy Ends mit Prinzen heiraten, Kinder bekommen, glücklich sein bis in die alten Tage, ja vonwegen, Danielle ( Aschenputtel) muss zuerst einmal ihren Gatten (Armand) aus den Fängen ihrer Stiefschwestern befreien. An ihrer Seite kämpfen Talia ( Dornröschen) und Schnee ( Schneewittchen). Gemeinsam machen sie sich auf und müssen einige Schwierigkeiten meistern, z.B eine verwunschene Hecke. Fazit: Das Buch hat ein wenig gebraucht um mich richtig zu fesseln und danach war es auch ziemlich schnell zuende gelesen, es hat mich sehr gut unterhalten, und für Fans von Märchen und neu interpretierten Märchen ist es auf jeden Fall was.

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    jimmygirl26

    12. October 2011 um 16:17

    Ein wirklich tolles Fantasybuch mit vielen Bekannten aus der Märchenwelt, Danielle alias Aschenputtel hat ihren Prinz Armand geheiratet als dieser eines Tages spurlos verschwindet. Ihre beiden Freundinnen Talia alias Dornröschen und Schnee alias Schneewittchen helfen Danielle bei der Suche. Doch diese erweist sich als nicht einfach denn die bösen Stiefschwestern machen es Danielle und den beiden anderen nicht leicht. Ob sie Armand retten können liest am besten selbst. Ich werde dann gleich den nächsten Teil Die fiese Meerjungfrau beginnen.

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2011 um 12:39

    War äußerst amüsant. Schön zu sehen/lesen, was man alles tolles aus Märchenvolagen machen kann. Sehr zu empfehlen!!!

  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Eternity

    09. August 2011 um 10:18

    Frauenpower à la "Drei Engel für Charlie" trifft auf viele Märchen: Es hat richtig Spaß gemacht, die Geschichte zu verfolgen, wenn man Märchen mag. Überall verstecken sich bekannte Motive, nicht zuletzt in den drei Hauptcharakteren Schneewittchen, Dornröschen und Aschenputtel. Natürlich nicht so klassisch, wie man sie bisher kennt, sondern als selbstbewusste, junge, hübsche Frauen, die sich wehren können. Die Idee ist einfach mal was anderes und als großer Märchen-Fan wirklich unterhaltsam! Ich freue mich auf Band 2 :)

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  • Rezension zu "Drei Engel für Armand" von Jim C. Hines

    Drei Engel für Armand

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2011 um 13:40

    Gerade ist Danielle Whiteshore (den Menschen und Elfen im Königreich besser bekannt unter dem Namen Aschenputtel) von ihrer Hochzeitsreise mit ihrem Prinzen zurück, als die finstere Vergangenheit in Form ihrer Stiefschwester erneut durch die Tür tritt. Nicht nur ist die Schwester verbittert, leidet immer noch unter der Schmach, ihrem verstümmelten Fuß und dem späteren Tod ihrer Mutter, sondern sie kann plötzlich auch zaubern. Danielle muss sich vor ihrer bösen Stiefschwester in Acht nehmen und wäre da nicht die seltsame Dienerin Talia, hätte die neue Prinzessin den Familienbesuch nicht überlebt. Trotz der Bemühungen der Palastwachen und Talia, kann die Stiefschwester fliehen. Und zu allem Übel ist auch noch Danielles Mann, der Prinz Armand entführt worden. Entschlossen, herauszufinden was überhaupt um sie herum passiert, schließt die frisch gebackene Prinzessin sich Talia an und muss feststellen, dass diese nicht die ist, die sie zu sein scheint. Talia (alias Dornröschen) und Schnee (alias Schneewittchen) machen sich im Auftrag der Mutter des Prinzen mit Danielle auf den Weg, um die bösen Stiefschwestern zu finden. Im ehemaligen Haus der Familie, in dem Danielle ihre Rolle des Aschenputtels zurück gelassen hat, kommt es zum magischen Kampf. Der Baum, in dem noch der Geist von Danielles Mutter gelebt und ihr im bekannten Märchen immer geholfen hatte, wird dabei vollkommen zerstört. Die junge Prinzessin ist am Boden zerstört, doch in ihrem Entschluss umso mehr bestärkt, die miesen Machenschaften ihrer Stiefschwestern aufzudecken und ihren Prinzen aus deren Klauen zu befreien. Meine Meinung: Die Idee das Märchen weiter zu spinnen und vor allem auf eine Weise, die sich vollkommen von ‘und sie lebten glücklich bis an ihr Ende’ unterscheidet, hat mir sofort gefallen. Allein deswegen und weil die Prinzessin, mit Hilfe von zwei anderen Märchenfiguren, ihren Prinzen retten darf, habe ich zum Buch gegriffen. Allerdings hat mich Aschenputtel/Danielle von Anfang an nicht überzeugt. Sie war wenig heldenhaft und hatte für mich auch nicht das Potential, das in einer Art zu ändern, die mich später im Buch mitgerissen hätte. Talia und Schnee hatten da allein wegen ihrer lange verborgenen Hintergrundgeschichte mehr Ecken und Kanten. Allerdings hat Jim C. Hines diese meiner Meinung nach auch nicht ausreichend ausgereizt. In der Geschichte lief alles trotz irgendwelcher Fallen, Feinden und Ähnlichem einfach zu glatt. Und am Ende stand der Prinz, dem ich dafür danke, dass er nicht der von mir erwartete Waschlappen war, sondern sogar ganz charmant für die Situation, in die man ihn geworfen hatte. Insgesamt würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen. Nette Idee, Ausführung aber leider nicht mitreißend.

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