Jim Dodge

 4,6 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor von Fup, Die Kunst des Verschwindens und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jim Dodge

Cover des Buches Die Kunst des Verschwindens (ISBN: 9783499231605)

Die Kunst des Verschwindens

 (15)
Erschienen am 01.08.2003
Cover des Buches Fup (ISBN: 9783036911281)

Fup

 (2)
Erschienen am 01.01.2002
Cover des Buches Fup (ISBN: 9781597141581)

Fup

 (23)
Erschienen am 01.10.2011
Cover des Buches Wind in den Zäunen (ISBN: 9783550063947)

Wind in den Zäunen

 (2)
Erschienen am 01.01.1989
Cover des Buches Not Fade Away ("Rebel Inc") (ISBN: 9780862418076)

Not Fade Away ("Rebel Inc")

 (1)
Erschienen am 01.07.1999
Cover des Buches Stone Junction (ISBN: 9780857861863)

Stone Junction

 (0)
Erschienen am 28.12.2011

Neue Rezensionen zu Jim Dodge

Cover des Buches Fup (ISBN: 9781597141581)
CarolinHafens avatar

Rezension zu "Fup" von Jim Dodge

Fucked up.
CarolinHafenvor 2 Monaten

Fup. Fup Duck. Fucked up. 

Ist das der Inhalt des Buches? Ja. Und Nein. Tiny, der natürlich gar nicht klein ist, landet nach dem Tod seiner Mutter bei seinem Großvater. Granddaddy Jake ist schon weit über 80 Jahre alt und besitzt DAS Rezept für Whisky. Ol´ Death Wisper macht unsterblich – sofern man den Genuß dieser Plörre überlebt. Und diese Zwei finden eine Ente, die nicht fliegen kann. Das ist alles ziemlich fucked up. Am Schluß ergibt das dann eine allgemeingütlige Folklore – ein Lehrstück über das Leben. Und den Tod auch. 

Ich weiß nicht mehr, wer mir das Buch empfohlen hat, ich würde mich ja artig bedanken, aber ich erinnere mich nicht, wer mir dieses Buch ans Herz gelegt hat. Vermutlich ist es auch egal, denn es wurde von Harry Rowohlt übersetzt und wenn irgendwo HR draufsteht, dann muss ich es haben. Alte Regel. Dieser Roman wäre also über kurz oder lang eh bei mir gelandet. 

Ich glaube, ich muss das Geschichtchen noch mal lesen, beim ersten Druchgang bin ich so durchgehuscht, ich wollte wissen wie es weiter geht, wie das ausgeht mit Tinys Zäunen, mit der Jagd auf das Wildschwein, und die Aufzucht von Fup. Vielleicht muss ich es auch noch als Hörbuch kaufen, auch wenn ich den ollen Harry-Bär beim Lesen brummeln und maucheln hören kann. Besser, ich lasse mir noch mal Zeit, genieße das alles, wie ein Glas Whisky. Schön auf der Zunge hin und her schieben, jedes Wort, jede Nuance. Es sind ja immer die Details. Und die Details finde ich sehr großartig. 

Tiny und Jake sind sehr unterschiedlich, aber in jeder Handlung, in jedem Satz wird die Zuneigung deutlich: Man muss den jeweils anderen nicht zusammen klopfen, bis er irgendwo rein passt. Die beiden passen nirgends hin, vermutlich fügt sich Fup deshalb so gut in diesen Haushalt ein. Der eine ist klein und ein bisschen grattlig und der andere ist groß und ganz zart und wenn man ein Enten-Ei findet, dann rettet man das, ganz klar. 

Ich schenk mir noch mal ein. Willst du auch ein Gläschen Ol´ Death Wisper? Das bringt die Pumpe in Schwung. 

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Cover des Buches Fup (ISBN: 9783492044929)
Duffys avatar

Rezension zu "Fup" von Jim Dodge

Rezension zu "Fup" von Jim Dodge
Duffyvor 11 Jahren

Dieser Roman ist Kult. Und das zu recht. Die Geschichte des Whiskybrenners Grandaddy Jake, seines adoptierten Enkels Tiny und der zwanzigpfündigen Ente Fup ist von vorne bis hinten ein einziges Vergnügen. Ein wenig grotesk, im Grundtenor aber liebevoll, nimmt man teil an dem Leben der Drei, den Kampf mit dem Schwein Lockjaw, der zum Schluss in eine der schönsten und intensivsten Ansichten über die verschiedenen Aspekte des Sterbens mündet und damit auch gleichzeitig einige einfache Sätze über das Leben produziert. Der San Francisco Chronicle schrieb: "Ein Diamant in der Jauchegrube des Lebens". Dem ist nichts hinzuzufügen, außer, dass es selten so leicht war, sein Leben zu bereichern, wie bei der Lektüre dieses Buches. Herrlich illustriert von Atak und angemessen großartig übersetzt von Harry Rowohlt. Eines der wenigen perfekten Bücher, die in den letzten 50 Jahren das Licht der Welt erblickt haben. Dank an Jim Dodge dafür!

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Cover des Buches Die Kunst des Verschwindens (ISBN: 9783499226502)
Archibald Pynchon-Lights avatar

Rezension zu "Die Kunst des Verschwindens" von Jim Dodge

Rezension zu "Die Kunst des Verschwindens" von Jim Dodge
Archibald Pynchon-Lightvor 12 Jahren

Daniel Pearse lebt mit seiner jungen Mutter auf einer Farm in Kalifornien, die gleichzeitig Unterschlupf für Rebellen einer Geheimorganisation namens AMO ist, bestehend aus anarchistischen Magiern und Outlaws. Nach dem Tod seiner Mutter übernimmt die AMO Daniels Ausbildung. In den folgenden Jahren reist er zu verschiedenen, höchst exzentrischen Lehrern, die ihn in Zauberei, Maskierung, Imitation, Schlossknackerei, Zen-Buddhismus, Poker und - als höchste Stufe - der Kunst des Verschwindens unterrichten.

Ein Roman über Paranoia, Geheimbünde, Magie und Anarchie mit einem lobenden Vorwort von Pynchon. Eigentlich könnte die Kritik hier enden. Ich, als Leser, wäre bereits auf dem Weg in die Buchhandlung.

„Die Kunst des Verschwindens“ ist eine Art Hippie-Western, der in einer selbstgeschaffenen Welt jenseits der technologisch überwachten Zivilisation (Stand 1989) spielt. Randvoll mit kindischen Absurditäten, überzeichneten Figuren und unglaubwürdigen Wendungen. Aber das Buch hat auch Schwächen. Man erfährt beispielsweise nie die Ziele der AMO oder wofür Daniel seine langjährige Ausbildung erhalten hat. Darüber hinaus gibt es einige – sicher vermeidbar gewesene - Längen, Logiklöcher, in denen ein Reisebus wenden könnte und ein Ende, das in etwa so befriedigend ist wie das von „Die Versteigerung von No. 49“. Aber was soll´s.

Man hat es vielleicht schon an der ein oder anderen Stelle gemerkt: Ich mag dieses Buch. Es macht einfach Spass. Es ist etwas für „große Jungs“, die zu viel Popkultur abbekommen haben, Verschwörungstheorien und exzentrische Figuren mögen, Tom Robbins lesen, ein Faible für Pulp-Unterhaltung pflegen, sich eine gehörige Portion Infantilität bewahrt haben und in ihrem gezähmten Herzen immer noch Rebellen und Abenteurer sind.
Party on!

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