Jim Dwyer

 4.5 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor von 102 Minuten, 102 Minutes und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jim Dwyer

102 Minuten

102 Minuten

 (39)
Erschienen am 01.09.2007
102 Minutes

102 Minutes

 (2)
Erschienen am 12.01.2005
Actual Innocence

Actual Innocence

 (0)
Erschienen am 01.12.2003
102 Minutes

102 Minutes

 (0)
Erschienen am 01.01.2005

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Rezension zu "102 Minuten" von Jim Dwyer

Rezension zu "102 Minuten" von Jim Dwyer
Orishavor 8 Jahren

Eine Dokumentation der letzten 102 Minuten innerhalb der Zwillingstürme, besser bekannt als die World Trade Center. Ich muss zugeben, ich habe das Buch zufällig in einer Bücherkiste gefunden und machte mich mit einiger Skepsis ans Lesen. Zu viele Berichte gab es, zu viele schlecht geschriebene Reportagen und dann kommt ein Buch, dass die 102 Minuten dokumentiert, die zwischen dem Einschlag der ersten Maschine in den Nordturm und dem Zusammenbruch desselben vergehen. 


Ich war überrascht, wie sachlich das Buch geschrieben ist, wie ausführlich von den Menschen im Inneren berichtet wurde und wie verschiedene Aspekte, wie die mangelnde Koordination zwischen Feuerwehr und Polizei, der Aufbau des Gebäudes und andere Dinge beleuchtet wurden. Es ist ein Buch, dass man gelesen haben sollte, um das ganze Ausmaß des Geschehenen noch einmal aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der Sicht der Opfer, der Zivilisten und der „Retter“, wahrzunehmen. 

Fazit: Es ist keine schöne Lektüre, aber eine die man gelesen haben sollte!

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Rezension zu "102 Minuten" von Jim Dwyer

Rezension zu "102 Minuten" von Jim Dwyer
Babschavor 8 Jahren

Genau 102 Minuten betrug die Zeitspanne zwischen dem Einschlag des ersten Flugzeugs im Nordturm des World Trade Centers und dem nachfolgenden Einsturz. 102 Minuten voller dramatischer, unfassbarer Geschehnisse im Innern der Twin Towers, die die Autoren, beide Reporter bei der New York Times und seinerzeit Augenzeugen des Geschehens, in jahrelanger Arbeit aus tausenden von Befragungen, Funkverkehrs- und Tonbandmitschnitten wie auch aus sonstigen ihnen zugespielten, von den Behörden bewusst unter Verschluss gehaltenen Protokollen akribisch recherchiert haben und dem Leser hier zugänglich machen. Neben den ganzen tragischen Einzelschicksalen einerseits und teils übermenschlichem Mut und Hilfsbereitschaft Einzelner andererseits eröffnen Dwyer und Flynn in ihrem Buch, unterlegt durch die ganzen zusammengetragenen Nachweise, mutig und offen eine völlig neue und bisher weitgehend unbekannte Sichtweise auf das, was damals wirklich passierte. Sie berichten von massiven, aus reiner Profitgier und Ignoranz erfolgten Verletzungen simpelster sicherheitstechnischer und baurechtlicher Bestimmungen beim Bau der Türme, die wesentlich zum verhängnisvollen Ausgang beitrugen wie auch einem unerträglichen, historisch gewachsenen Kompetenzgerangel zwischen der New Yorker Polizei und Feuerwehr, das trotz vorhandener technischer Ausrüstung zu einem vollständigen Informationsvakuum zwischen den Eingeschlossenen, ihren auf dem Weg befindlichen Rettern und den von außen koordinierenden Entscheidungsträgern führte. Fehlende technische Vernetzung und unkoordinierte, sich widersprechende Anweisungen waren –unabhängig von den sonstigen schicksalhaften Entwicklungen- zu guter Letzt offensichtlich hauptursächlich dafür, dass nicht nur viele Zivilisten, sondern auch ein Großteil der Feuerwehrleute die Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen konnten.

Ein Buch, das einen von Anfang bis Ende in seinen Bann schlägt, weil es eben nicht glorifiziert und moralisiert, sondern schonungslos aufdeckt und bei aller Tragik die Dinge ohne falsche Rücksicht beim Namen nennt. Hochinformativ, erschreckend und auf eine ganz eigene Weise großartig.

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Rezension zu "102 Minuten" von Jim Dwyer

Rezension zu "102 Minuten" von Jim Dwyer
Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren

Viele haben versucht, über die Hintergründe des 11.September 2001 zu schreiben - doch iemand hat bisher so präzise die Überlebenden gehört.
In diesem Buch zeigen die Star-Reporter Jim Dwyer und Kevin Flynn, was hinter den Fassaden der Türme des World Trade Center wirklich geschah: Aus der Sicht der Männer und Frauen, die dort gewesen sind, erzählen sie von Mut und Verzweiflung, vom selbstlosen Einsatz für andere und dem unbesiegbaren Willen zu Überleben.
Die Nähe des Todes und das Wunder des Lebens werden in diesen Geschichten gleichermaßen spürbar.
Das Grauen und die Wut sind immer noch - zumindest bei mir - allgegenwärtig.
Aber erst dann, wenn den Opfern Namen gegeben werden und ihre Geschichte, mag sie auch noch so banal sein, hinzukommt, wird das Grauen fast körperlich faßbar.
Aber, auch die Wut läßt sich greifen, nicht nur über den Anschlag an sich, sondern auch über die Versäumnisse beim Bau der Twin Towers und die Fassungslosigkeit darüber, wie verschiedene Behörden, aus alten Rivalitäten heraus, es nicht fertigbringen in der höchsten Not ihre Mimositäten auf die Seite zu schieben und ohne Wenn und Aber, zur Rettung unschuldiger Menschen, zusammenzuarbeiten.

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