Jim Harrison

 3.8 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von Legenden der Leidenschaft, Dalva und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jim Harrison

Sortieren:
Buchformat:
Dalva

Dalva

 (6)
Schuld

Schuld

 (3)
Erschienen am 27.08.2009
Jim Harrison: Legenden der Leidenschaft

Jim Harrison: Legenden der Leidenschaft

 (2)
Erschienen am 01.01.1995
Eine gefährliche Affäre

Eine gefährliche Affäre

 (2)
Erschienen am 01.02.1994
Dalva

Dalva

 (1)
Erschienen am 01.10.1999
The Road Home

The Road Home

 (1)
Erschienen am 11.08.2000

Neue Rezensionen zu Jim Harrison

Neu
Bambelinos avatar

Rezension zu "Eine gefährliche Affäre" von Jim Harrison

Eine gefährliche Affäre
Bambelinovor 4 Jahren

James Cochran, ein amerikanischer Pilot, verliebt sich in eine faszinierende Frau: Miryea.
Eine Frau wie aus einem Gedicht von Garcia Lorca, sinnlich, betörend, verführerisch,

Eine verhängnisvolle Affäre beginnt. Denn Miryea gehört Senor Baldassaro Mendez, genannt Tiburon, der Hai (für seine Freunde Tibey). Als mexikanischer Bauer geboren, hat er es zu Macht und Reichtum gebracht.

Doch in seinem Inneren ist er ein Bauer geblieben und als er die Liebe zwischen Cochran und Miryea nicht aufhalten kann, schlägt er zu.
Hart, blutig, gnadenlos.

Jim Harrison, Autor von Dalva, gilt als einer der wichtigen Vertreter der neueren amerikanischen Erzählergeneration.
Seine Novelle "Eine gefährliche Affäre" diente als Vorlage für den gleichnamigen Film.

Eine nette kurze Geschichte, die man gut lesen kann. Aber nichts besonderes.

Kommentieren0
1
Teilen
JimmySalarymans avatar

Rezension zu "Schuld" von Jim Harrison

Einige Längen
JimmySalarymanvor 5 Jahren

Jim Harrison möchte zuallererst als Poet gesehen werden; hier hat er sicherlich Außergewöhnliches geschaffen. Zudem ist er ein Gourmet, der nicht nur leidenschaftlich gerne isst, sondern auch versiert über die feine Küche zu schreiben weiß. "Schuld" ist allerdings als großes Epos angelegt, der Erzähler, David, ist Sohn reicher Eltern. Doch an diesem Reichtum klebt Blut, klebt die urwüchsige, immanente Gewalt, die den Kapitalismus seit jeher beseelt; seine Vorfahren waren ruchlose, rücksichtslose Menschen, die nur an einem interessiert waren: Profit. David findet in seinem Vater die perfekte Reininkarnation  dieser Übel: Er ist ein saufender, im Grunde nie anwesender Patriarch, der gerne jungen, blutjungen Mädchen nachsteigt. Wir lernen nach und nach die Familie kennen; die frühreife Schwester, die lebensunfähige, ebenfalls trinkende Mutter, die lohnabhängigen und zwangsloyalen Vasallen. Mittendrin David, der mitten in seiner Pubertät entscheidet, eine Geschichte seiner Familie zu verfassen: Er möchte verstehen, möchte lernen - und er möchte sühnen. Sühnen für die Missetaten seiner Familie, vor allem die seines Vater, denen er machtlos gegenüber steht. Er flüchtet in eine seltsam biedere, zahme Forme der religiösen Vebrämung, verliebt sich in und schläft mit Frauen, die für ihn schlußendlich doch niemals eine Erfüllung sind. Übere mehrere Jahrzehnte begleiten wir David, sein "Projekt", wir es nennt, wuchert und wächst wild ... Eines der großen Schwierigkeiten des Buches ist genau dieser Konflikt, der über Jahrzehnte schwelt, aber niemals so ganz ausbricht. Es passieren drastische Dinge (Vergewaltigungen etc), doch David bleibt immer in der passiven Rolle, er denkt, er urteilt, ihm mißfällt es, doch nie schafft er es, diese Grenze zu überschreiten, zu agieren, seinen Vater anzuklagen, von Angesicht zu Angesicht. Es wird immer wieder "totgemurmelt", wird sich in den Bereich der subjektiven Betrachtung zurückgezogen ... Harrison hätte sich hundert Seiten sparen können, in denen wir vor allem Nabelschau des Protagonisten miterleben. Vielleicht auch ein Problem mit der Erzählperspektive, die leicht dazu verführt, auszufüllen, anstatt zu entschlacken. Das drastische Ende hat sich für mich nicht abgezeichnet; man weiß instinktiv, es kann nicht anders sein, es gehört so, aber es hat keine alttestamentarische Wucht, wie in einigen Rezensionen erwähnt. Ein gutes Buch, dass leider einige Längen aufweist. 

Kommentieren0
6
Teilen
sumsidies avatar

Rezension zu "Schuld" von Jim Harrison

Rezension zu "Schuld" von Jim Harrison
sumsidievor 6 Jahren

Jim Harrison ist wirklich ein Ausnahmetalent, so beeindruckend ist seine Bildgewalt und Wortwahl. Aus diesem Grund fällt es mir auch sehr schwer meine Begeisterung für seine Bücher in Worte zu fassen. Allein die Beschreibung des Inhalts würde mir zumindest nicht den Eindruck geben es mit einem besonderen Stück Literatur zu tun zu haben. Davids Familie ist stinkreich, womit er große Probleme hat. Der Vater führt sich nicht nur auf als gehöre ihm die Welt, sondern lebt auch noch seine pädophilen Neigungen aus. Die Mutter ist Alkoholikerin, die jedoch kaum zu einem Leben ohne Mann und Geld geschaffen zu sein scheint. Das komplette soziale Umfeld ist geprägt durch das frühere (in)direkte Abhängigkeitsverhältnis zu Davids Familie. Das ist die Schuld, die David auf seinen Schultern spürt und mit der er kaum umgehen kann. David beginnt seinen Weg in ein unabhängiges Leben in der Religion, dann in Frauen, und am Ende in der Natur. Mir hat es sehr gefallen David auf dieser Sinnsuche zu begleiten, schließlich gehen wir alle früher oder später mal ein Stück auf solch einem Pfad.

Kommentieren0
7
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 36 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks