Jim Henson , Jerry Juhl Jim Henson's Tale of Sand

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Inhaltsangabe zu „Jim Henson's Tale of Sand“ von Jim Henson

Zwischen 1967 und 1974 arbeiteten Jim Henson und sein langjähriger Schreibpartner Jerry Juhl an einem Drehbuch mit dem Titel "Tale of Sand". Doch noch während der Entstehung der Endfassung wurde Henson Teil des Produktionsteams der "Sesamstraße" und der "Muppet Show" und ließ das experimentelle Filmemachen seiner Jugend hinter sich. "Tale of Sand" befand sich seitdem im Archiv der Jim Henson Company. Es ist das einzige von Henson geschriebene abendfüllende Drehbuch, das er zu Lebzeiten nicht verfilmen konnte. Archaia Entertainment und dani books freuen sich, dieses vergessene Kunstwerk Hensons nun mit Genehmigung der Jim Henson Company und unter Federführung seiner Tochter Lisa endlich zum Leben zu erwecken - als Graphic Novel, die von Starzeichner Ramón K. Pérez atemberaubend illustriert wurde.

Surreales Cartoon-Komödien-Drama in einer erstklassigen Präsentation.

— Elmar Huber
Elmar Huber

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    Jim Henson's Tale of Sand
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    04. November 2016 um 13:55

    STORY Auf seinem unbestimmten Weg durch die Wüste gerät Mac in ein kleines Wüstenkaff, in dem gerade ein Fest stattfindet. Die Einwohner benehmen sich, als hätten sie den Neuankömmling erwartet und auch der Sheriff begrüßt ihn wie einen alten Bekannten, für den er auch gleich einen Auftrag hat. Weiter durch die Wüste, bis nach Eagle Mountain soll Mac es „schaffen“. Dann wäre er „in Sicherheit“. Dazu erhält er einen Rucksack voller merkwürdiger Dinge, einen riesenhaften Schlüssel und zehn Minuten „Vorsprung“. Eigenartig, denn er ist sich weder einer Gefahr, noch irgendeiner Aufgabe bewusst. Doch tatsächlich bemerkt er auf seinem Weg bald einen Verfolger, der ihn offenbar töten will. So hat er gar keine andere Wahl, als seinen Weg nach Eagle Mountain fortzusetzen. MEINUNG Mit TALE OF SAND liegt beim jungen Verlag dani books ein absolutes Art-Highlight vor. Die Geschichte von Muppet-Erfinder Jim Henson und seines Autorenkollegen Jerry Juhl erblickte das Licht der Welt als Drehbuch für einen Film der nie realisiert wurde. Allerseits für ihre Kreativität gelobt, wollte doch niemand den beiden ein solches Projekt finanzieren. Offenbar tickten die Hollywood-Bosse schon in den 1970ern so wie heute und misstrauten Geschichten, die sich in keine Schublade fügen lassen. In enger Zusammenarbeit mit Lisa und Brian Henson, den Nachlassverwaltern vin Jim Henson und Leitern der Jim Henson Company, setzte Archaia Entertainment dieses unverfilmte Drehbuch fast 40 Jahre nach seiner Fertigstellung als kunstvolle Graphic Novel um Die Geschichte erzählt von Mac, einem jungen Mann, über den man nichts weiter erfährt, der quasi aus dem Nichts kommt und dem eine vage Aufgabe übertragen wird, für die er sich nicht verantwortlich fühlt, bis ihn ein Verfolger unter Lebensbedrohung förmlich drängt, seinen Auftrag zu erfüllen. Auf seiner Flucht durch die Wüste hat unser „Held“ zahlreiche surreale Begegnungen, die sich allesamt seinem Einfluss entziehen und die ihn immer wieder aufhalten und von seinem Weg abbringen. Und stets ist ihm sein Verfolger auf den Fersen, unermüdlich, allwissend und sogar immer einen Schritt voraus. Natürlich ist von Anfang an klar, dass zwischen Mac und seinem Verfolger eine Verbindung besteht, doch welcher Art diese ist, enthüllt sich erst zum Schluss. Ein wunderbares Element, das viel Spielraum für Deutungen lässt und TALE OF SAND über einen reinen Cartoon hinaus hebt. Sieht man sich die Geschichte an, so atmet TALE OF SAND zweifellos das psychedelische Odeur der späten 1960er Jahre und bildet ein wildes, pastellfarbenes Konglomerat aus Alejandro Jodorowskis EL TOPO, dem kafkaesken NUMMER SECHS, und einer ordentlichen Ladung Anarchohumor a la LOONEY TUNES. Gerade unter diesem Aspekt war der Künstler Ramon K. Perez eine perfekte Wahl. Der cartoonhaft-überspitzte, doch auch sehr detaillierte Zeichenstil, spiegelt perfekt die Absurdität der Ereignisse wider, denen Mac hilflos ausgesetzt ist. Darüber hinaus, kommt der Comic über weite Strecken ohne Text und Dialoge aus, was ebenfalls für die Meisterschaft von Señor Perez spricht. Die Surrealität wird noch dadurch unterstrichen dass der Künstler z.B. Bildteile in andere Panels hinein ragen lässt, Bild-im-Bild-Technik verwendet oder im Bildhintergrund die Original-Drehbuchseiten von Jim Henson einfügt sind und noch einige weitere grafische Überraschungen. Ergänzt ist der Band mit einer detaillierten Einführung von Karen Falk (Archivleiterin der Jim Henson Company), die das gesamte kreative Schaffen von Jim Henson beleuchtet, einem Nachwort von Tochter Lisa Henson und einem Interview mit Zeichner Ramon Perez geführt von Comic-Profi Christian Endres. Damit und mit der Präsentation als hochwertig gefertigtes Hardcover im Format 20,3 x 28,5 cm stellt TALE OF SAND ein uneingeschränkt sammelwürdiges Liebhaberstück dar. FAZIT Surreales Cartoon-Komödien-Drama nach einem unverfilmten Drehbuch von MUPPET-Erfinder Jim Henson in einer erstklassigen Präsentation.

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