Jim Knipfel Blindfisch

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Inhaltsangabe zu „Blindfisch“ von Jim Knipfel

Jim Knipfel leidet an einer unheilbaren Krankheit, die ihm langsam das Augenlicht raubt. Aber er lamentiert nicht - er lacht. Über die überforderten Eltern und Freunde und teilnahmslosen Therapeuten. das Leben des jungen Mannes aus gutem Hause gerät aus den Fugen - bis er das Schreiben entdeckt. Mit schwarzem Humor und einzigartigem Blick lässt Knipfel die Leser teilhaben: an seinem Leben, seiner Angst und seiner Hoffnung.

Bitterböse, schwarzhumorig, gesellschaftskritsch. Kurzum: lesenswert!

— FelixM

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  • Blindfisch

    Blindfisch

    Ikopiko

    13. April 2015 um 14:07

    Bei „Blindfisch“ handelt es sich um eine Autobiografie von Jim Knipfel. Es ist sein erstes Werk. Bereits zuvor hat er Kolumnen für verschiedene Zeitschriften verfasst. Heute ist er schreibt er für die New York Press. Er lebt in Brooklyn. Bereits in jungen Jahren wird bei Jim Knipfel die Augenkrankheit Retinitis pigmentosa festgestellt. Durch diese Krankheit verliert der Patient nach und nach sein Augenlicht, bis hin zur Erblindung. Für jeden Leser wird eine Erblindung ein Horrorszenario sein. Das wird auch für viele der Auslöser gewesen sein, dieses Buch zu kaufen. Abgesehen von der positiven Kritik Elke Heidenreichs in ihrer Sendung Kulturzeit auf 3Sat. Knipfel hat einen eigenen, besonderen Schreibstil. Er beschreibt sein Leben mit Ironie, Sarkasmus und schwarzem Humor. Sein Schreibstil spiegelt sein eigenes Leben wider, das er mit der gleichen Ironie beschreitet. Als wäre Knipfel mit dieser Krankheit nicht genug bestraft, hat er zusätzlich eine Krankheit am Gehirn, die ihm rasende Wutausbrüche beschert. Nicht nur einmal versucht Knipfel sogar, sich das Leben zu nehmen. Tatsächlich geht es in der Autobiografie gar nicht in erster Linie um den Verlauf der Erblindung mit den dazugehörigen Problemen und Umständen. Es ist zum Teil auch eine Aneinanderreihung verschiedener Episoden aus seinem verkorksten Leben, in dem Alkohol und Kleinkriminalität eine große Rolle zu spielen scheint. Wer sich hier verstärkt Informationen über den Verlauf der Krankheit und den Umgang damit erhofft hat, wird wohl enttäuscht sein. Auch wenn der Klappentext bereits aussagt, dass es sich um kein Rührstück, sondern zum Teil um schwarzen Humor handelt, kann man sich durchaus mehr Bezug auf die langsame Erblindung wünschen. Die Krankheit an sich, steht mehr im Hintergrund. Genial ist jedoch die Aufmachung des Klappentextes. Von Zeile zu Zeile wird die Schrift kleiner. Als würde sich die eigene Sehkraft nach und nach verschlechtern. Ich vergebe trotzdem 3 von 5 Punkten, weil der Schreibstil Knipfels so erfrischend anders ist.

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  • Drohende Erblindung - autobiographische Story

    Blindfisch

    Callso

    30. June 2013 um 15:10

    Manchmal erreicht einen ein Buch einfach nicht. Beim Lesen von  "Blindfisch" erging es mir so. Der große Zugang, der große Spaß oder dass man sich vom Buch gefangen fühlt, all das fehlte mir. Autor Jim Knipfel erzählt seine eigene Geschichte. Er ist Revoluzzer, ist immer wieder depressiv und hangelt sich von Job zu Job. Und er droht mit den Jahren zu erblinden. Mir fehlent die Sympathiewerte für Jim, der zwar ein starke Persönlichkeit darstellt, dem ich aber nie richtig die Daumen gedrückt habe. Mir fehlten der Erzählfluss und die Struktur, mir fehlten die Gefühle und das Mitzittern. Die einzelnen Kapitel sind mir häufig zu abgehakt. Sicherlich ist der sarkastische Stil von Knipfel ganz unterhaltsam, aber irgendwie wurde ich mit dem Werk nicht abschließend warm...

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  • Rezension zu "Blindfisch" von Jim Knipfel

    Blindfisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. October 2009 um 22:37

    Ein wirklich erstaunliches Buch - von einem Mann, der sich glücklich schätzen kann, sein Schicksal mit soviel Galgenhumor tragen zu können. Diese Autobiografie lässt einen beim Lesen vor Skurrilität laut auflachen - und zugleich bleibt einem dieses Lachen im Halse stecken. Ein junger Mann, gequält von einer schleichenden Erblindung (Retinitis Pigmentosa) und den Folgen: Depression, Aggressivität, Selbstmordversuche, Alkoholismus, Arbeitslosigkeit. Und doch findet er immer wieder einen Weg, sich aufzurappeln, einzusehen, seinen Stolz zu überwinden - und Hilfe anzunehmen. Ein wahres Roadmovie durch ein prägendes Leben eines körperlich und seelisch Behinderten - gespickt mit ausreichend Slapstickmomenten und einer guten Portion Selbstironie. Lesenswert, keine Frage!

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  • Rezension zu "Blindfisch" von Jim Knipfel

    Blindfisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2009 um 15:50

    Jim Knipfel beschreibt sein bemerkenswertes Leben mit viel schwarzem Humor und ohne in Selbstmitleid zu schwelgen. Es ist amüsant und bewegend zugleich, hart und kompromisslos und doch voller Lebensweisheiten. Ich habe dieses Buch verschlungen und ich empfinde größten Respekt vor dem Autor dieser Autobiographie. Sein Schreibstil ist einzigartig und voller Ironie gegenüber seinem Leiden. Nicht jeder wird diese Einstellung zum Leben verstehen können, aber es lohnt sich immer andere Leben und deren Erkenntnisse kennenzulernen. Ich bin froh dieses Buch entdeckt zu haben und empfehle es von ganzen Herzen.

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  • Rezension zu "Blindfisch" von Jim Knipfel

    Blindfisch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. March 2009 um 11:57

    Knipfels autobiografische Schilderung seines Weges in die Blindheit, beschrieben mit viel Humor und Sarkasmus, ohne aber sonderlich in Selbstmitleid zu schwelgen, wie es viele andere Autoren tun, wenn sie über ihre schicksalhaften Erfahrungen berichten. Eines der besten Bücher, die mir bisher untergekommen sind.

  • Rezension zu "Blindfisch" von Jim Knipfel

    Blindfisch

    muffin

    04. December 2008 um 14:38

    Es scheint, als sei dies ein tragisches Buch über den Autor, der über 30 Jahre hinweg unheilbar erblindet. Aber es ist eine satte Satire über die Absurditäten des Alltags, über Amerika - grandios geschrieben und irrsinnig komisch

  • Rezension zu "Blindfisch" von Jim Knipfel

    Blindfisch

    blueberry

    29. April 2007 um 11:05

    Jim Knipfel beschreibt in diesem Buch seinen Lebensweg. Dieser ist von Anfang an geprägt von der Krankheit Retinitis Pigmentosa, die ihn langsam erblinden lässt. Dazu kommen noch Depressionen und Agressionsanfälle auf Grund einer Hirnverletzung, die ihn zeitweise in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie bringen und ihn ein Leben am Abgrund der Gesellschaft führen lassen. Eigentlich Grund genug, um verzweifelt zu sein, doch Jim Knipfel beschreibt seine Geschichte ohne Selbstmitleid, stets voller Sarkasmus und Ironie. Ein Happy End im klassischen Sinne ("Ich habe meine Behinderung besiegt") gibt es hier nicht, jedoch kommt Jim Knipfel schließlich einigermaßen mit sich selbst ins Reine. Mich hat das Buch sehr bewegt und auch erstaunt zurückgelassen, wie viel ein Mensch doch ertragen kann.

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  • Rezension zu "Blindfisch" von Jim Knipfel

    Blindfisch

    Holly

    25. March 2007 um 20:04

    Ein total geniales Buch !!
    Mit viel Humor und aber auch ziemlich traurig. Ironie und Sarkasmus pur.

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