Jim Thompson In die finstere Nacht

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Inhaltsangabe zu „In die finstere Nacht“ von Jim Thompson

»Der Tod war da – und er roch gut.«Der kleinwüchsige und todkranke Carl Bigelow ist Profikiller. Es gibt keine Fotos von ihm, keine Spuren seines Lebens – wie ein Phantom erledigt er seine makabre Arbeit. Innerlich gebrochen tritt er seinen letzten Auftrag an: Für einen dubiosen Gangsterboss soll Bigelow den Hotelbesitzer Jake Winroy töten, der als Kronzeuge gegen illegale Wettgeschäfte fungiert. Ein Mord, der wie ein Unfall aussehen muss. Doch der einsame Killer entwickelt mehr und mehr paranoide Züge. Als er schließlich die körperlich entstellte Ruth kennenlernt, nimmt das tödliche Drama seinen Lauf. Bigelow verliert immer weiter die Kontrolle: Es folgt ein Blutbad jenseits aller Vorstellung, das in das Reich des Wahnsinns führt.In die finstere Nacht ist eines von Thompsons eindringlichsten Werken: eine Psychostudie, die ihrer Zeit weit voraus war, ein Klassiker des Noir-Thrillers.»Oft kopiert, nie erreicht - Jim Thompson ist mein liebster Krimiautor.« Stephen King

man sollte keinen bluttriefenden Schinken erwarten, eher einen Psychothriller mit etwas Splatterende. Dann kommt man bei diesem Roman voll a

— harakiri
harakiri

Ungewöhnlich, ergreifend, verstörend und mitreißend! Kurz gesagt, ein großartiges Werk!

— Misteringreen
Misteringreen

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    In die finstere Nacht
    Creed

    Creed

    Dieser Roman zeigt mal wieder die Unfähigkeit des Heyne-Verlages, eine anständige Inhaltsangabe zu verfassen...hier wird der geneigte Leser schlichtweg falsch informiert. Zum einen wird das Buch als "Thompsons wohl eindringlichstes Werk" und als "düstere, komplexe Psychostudie, mit der Thompson seiner Zeit weit voraus war" bezeichnet...okay, jeder nimmt so ein Werk anders auf, aber ich lese ja auch nicht erst seit gestern und für mich ist es ein gutgeschriebener normaler Kriminalroman mit (zum Ende hin) gewissen Thriller-Einsprengseln, nicht mehr und nicht weniger. Heutzutage sind die Verlage schnell dabei, Bücher von Autoren wie Jim Thompson (der bestimmt zurecht gerühmt wird) durch die Bank weg als legendäre Meisterwerke zu bezeichnen. Kann denn nicht einer mal sagen, ja, war nicht schlecht, aber auch nicht der Kracher? Ist doch nicht schlimm! Niemand schreibt ausschließlich sensationelle Sachen, auch Agatha Christie, Raymond Chandler und andere Großkaliber haben Durchschnittliches zu Papier gebracht. Die Story von "In die finstere Nacht" handelt von einem Profikiller (todkrank steht im Klappentext, davon ist im Roman wenig zu merken, er hustet lediglich ab und zu etwas Blut, weil er eine Tuberkulose überwunden hat), der sich in einem Kuhkaff an einen Mann heranpirscht, der wegen seines Status als Kronzeuge durch einen "Unfall" sterben soll. Der Profikillier beginnt ein Verhältnis mit zwei dort im Hotel lebenden Frauen und gerät im Laufe der Story zunehmend in Bedrängnis. Bis Seite 200 ist von paranoiden Zügen des Killers (wie es im Klappentext heißt) so gut wie nichts zu merken; bei Heyne heißt es, der Protagonist beginnt mit einer Frau eine obsessive Beziehung, von Haßliebe ist dort die Rede. Keine Ahnung, konnte ich nicht entdecken. Der Plot plätschert vor sich hin, das Buch ist mit 272 Seiten definitiv zu lang geraten; in der Mitte zieht Thompson die Spannung etwas an, wobei sich leider im Plot etliche Logikfehler finden. Das Ende wiederum ist für die Zeit der Entstehung des Romans (1953) recht heftig, paßt aber irgendwie nicht zum Rest der Geschichte. Was bleibt, ist ein im Grunde genommen recht solider Krimi, der vom Verlag zum Meilenstein der Thrillerliteratur aufgeblasen wird. Und das ist er nun definitiv nicht. Ich denke, Thompson hat etliche Meilensteine geschrieben, doch diese hat sich (wie man hört) offenbar der Diogenes-Verlag gesichert... Fazit: Wer sich nicht vom Klappentext beeinflussen läßt, den erwartet ein düsterer Krimi mit einem ungewöhnlichen "Helden". Ansonsten werde ich demnächst weitere Werke Thompsons lesen, jedoch bis auf weiteres keine aus dem Heyne-Verlag.

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    • 3
  • Ganz schön finster

    In die finstere Nacht
    textworker

    textworker

    13. May 2013 um 23:16

    In die finstere Nacht von Jim Thompson ist mehr als ein schnell erzählter Krimi nach dem üblichen Muster, mit den üblichen Spannungsbögen. Die Art, wie erzählt wird, hat es in sich. Der Tonfall, die Dialoge, das liest sich hervorragend. Dazu die Beweggründe der Hauptfigur, seine Gedankengänge und Ausraster. Auch die Fehleinschätzungen der Situationen deuten auf ein Ende mit Schrecken. Aber vor allem sind es die aufkommenden körperlichen Gebrechen der Hauptfigur. Worum es geht? Ein Killer vermasselt seinen letzten Auftrag. Die Konstellation ist das Haar in der Suppe. Er soll jemanden umbringen, aber er darf nicht schnell handeln. Er lebt als Pensionsgast im Haus seines Opfers und beginnt eine Liaison mit dessen Frau. Er weiß, dass er keine Fehler machen darf. Aber permanent leistet er sich neue. Die Voraussetzungen zur Auftragserledigung sind schon verdammt schwierig. Laufend werden ihm neue Steine in den Weg gelegt. Zur Tarnung beginnt er ein Studium. Dazu kommen Krankheit und zu viele verwirrende Gedanken. Eine Liebschaft zu viel. Ein Job, der Nerven kostet. Freundschaftliche Beziehungen. Alles geht schief. Dabei hat der Leser mit der Zeit Mitleid mit dem Killer, der noch jung ist und sch in die körperlich behinderte Küchenhilfe Ruthie verliebt. Aus der Sicht des Killers wird die spannende Story erzählt. Seine Psyche steht im Mittelpunkt. Die Atmosphäre ist brillant. Das alles überträgt sich auf den Leser. Denn der hat ständig ein ungutes Gefühl in der Bauchgegend. Spannung entsteht durch die Ungewissheit. Durch Veränderungen, durch überraschende Wendungen. Wie wird der Boss reagieren? Hat er einen Plan B? Ein unausweichliches Ende bahnt sich an, mit dem fantastischen Satz“ „ der Tod war da – und er roch gut“.

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  • Rezension zu "In die finstere Nacht" von Jim Thompson

    In die finstere Nacht
    Callso

    Callso

    Ich war dann doch sehr froh, als ich das Buch beendet hat. Mir hat der Krimi nicht gefallen. Eine schwache Story, keine Spannung, keinerlei Atmosphäre und auch die Charaktere haben mich nicht angesprochen. Bisweilen waren sie für mich zu unsympathisch und zu undurchschaubar. Gut, bedenkt man, dass das Buch im Jahr 1953 geschrieben worden ist, so ist das Werk relativ zeitlos. Jim Thompson hat eine klare auf den Punkt formulierte Schreibe. Manchmal waren mir die Gedankengänge jedoch zu fix und nicht immer ganz nachvollziehbar. Auch den Schluss fand ich recht verstörend. Insgesamt fehlte mir die Bindung zum Buch. Kurzum: leider keine empfehlenswerte Lektüre.

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    • 2
  • Rezension zu "In die finstere Nacht" von Jim Thompson

    In die finstere Nacht
    steglenow

    steglenow

    17. March 2013 um 13:57

    Ein Meisterwerk. Ein Thriller-Noir. Ein kleinwüchsiger, todkranker Profikiller muss einen Kronzeugen ermorden - und es soll wie ein Unfall aussehen. Doch dieser Auftrag läuft nicht wie geplant ab. Aufregend, irritierend und lakonisch - mit einem wahrhaft fulminaten Ende. Nichts für Leser mit schwachen Nerven.