Jimmy Liao

 4.7 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor von Die Sternennacht, Die Ballade von der großen Liebe und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Kino des Lebens

Neu erschienen am 01.12.2018 als Buch bei Chinabooks E. Wolf.

Der Klang der Farben

Neu erschienen am 01.12.2018 als Buch bei Chinabooks E. Wolf.

Der blaue Stein

Neu erschienen am 01.12.2018 als Buch bei Chinabooks E. Wolf.

Alle Bücher von Jimmy Liao

Die Sternennacht

Die Sternennacht

 (31)
Erschienen am 01.11.2017
Die Ballade von der großen Liebe

Die Ballade von der großen Liebe

 (5)
Erschienen am 06.02.2009
Das Kino des Lebens

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 (0)
Erschienen am 01.12.2018
Der Klang der Farben

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 (0)
Erschienen am 01.12.2018
Der blaue Stein

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 (0)
Erschienen am 01.12.2018
When the Moon Forgot

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 (0)
Erschienen am 01.04.2009

Neue Rezensionen zu Jimmy Liao

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LillianMcCarthys avatar

Rezension zu "Die Sternennacht" von Jimmy Liao

Ein unerwartetes Highlight
LillianMcCarthyvor 7 Monaten

Die Sternennacht greift - ebenso wie Ein Jahr lang Schüler 34 in Klasse A - auf eine etwas andere Darstellungsart zurück. Auch hier werden großeflächige Panels oder auch Bilder untertitelt und aus diesem Mix entsteht die Geschichte. Im Fokus steht ein Mädchen, dessen Eltern ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenken. In ihrer kindlichen Fantasie sucht sie Fluchtwege, lernt einen Jungen kennen und erlebt mit ihm eine Nacht unter dem Sternenhimmel.

Das Buch selbst ist sehr poetisch verfasst und trotz der Kürze muss man deutlich länger auf den Seiten verweilen um das gesamte Ausmaß des Erzählten zu begreifen. Das jedoch ist wunderschön und zutiefst ergreifend und ich war die 70 Seiten über durchgehend berührt und begeistert. Besonders für Kunstfans ist dieses Buch ein kleines Highlight. Viele der Bilder sind nämlich an Gemälde angelehnt. Eines davon findet sich sogar im Titel des Werkes. Die Sternennacht von van Gogh. So kann ich gar nicht anders, als diesem Buch 5 von 5 Sternen zu geben.

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Blausterns avatar

Rezension zu "Die Sternennacht" von Jimmy Liao

Die Sternennacht
Blausternvor einem Jahr

Ein kleines Mädchen wächst bei ihren Eltern auf, einsam und verlassen. Sie haben keine Zeit und geben zu wenig Wärme und Aufmerksamkeit. Als sie noch bei ihren Großeltern auf dem Land lebte, da war sie glücklich. Aber die sind beide gestorben. In der Schule findet sie auch keinen rechten Anschluss. Bis im Nachbarhaus ein Junge einzieht mit dem sie sich versteht, weil er ebenso fühlt. Eines Tages verschwinden die beiden aufs Land, dorthin, wo einmal ihre Großeltern wohnten. Leider währt diese Zeit nur kurz, denn bald ist sie in der Stadt zurück, krank und wieder verlassen, aber etwas von dem Ausflug blieb, auch wenn der Junge kurz darauf für immer aus ihren Augen verschwand.
„Die Sternennacht“ ist ein Bilderbuch für Erwachsene, welches ursprünglich von dem Autor als Abschiedsgeschenk gedacht war. Aber er hat seine Krankheit besiegt, und nun gibt es noch viele weitere Bücher dieser Art. Das Thema ist sehr traurig, denn es geht um die Einsamkeit des Mädchens und den Abschied und berührt einen tief. Es steht sehr wenig Text in dem Buch, und trotzdem sagt es alles aus. Auf A4 bzw. A3 gibt es viel zu sehen und zu entdecken; es ist sehr farbenfroh, phantasiereich und versteckt sogar große Werke, aber vor allem macht es nachdenklich. Das Ende dann ist unerwartet.

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Bücherfüllhorn-Blogs avatar

Rezension zu "Die Sternennacht" von Jimmy Liao

Etwas speziell, aber eine Hommage an eine wunderschöne Erinnerung.
Bücherfüllhorn-Blogvor einem Jahr

Die Geschichte handelt von zwei Kindern, die in der Schule Außenseiter sind und gemobbt werden. Durch Zufall, weil einer dem anderen hilft, entsteht eine schöne Freundschaft.

In den Illustrationen kann man die Entwicklung der beiden verfolgen, wobei das Mädchen im Vordergrund steht. Ich war berührt von der Einsamkeit und der Isolation, die Illustrationen wirkten stellenweise auf mich auch subtil bedrohlich. Während der langsamen Annäherung der beiden Protagonisten baut sich Vertrauen und eine große Freundschaft auf. Text und Illustration ergänzen sich, wobei einige Textfragmente einen poetischen Klang haben. Die Illustrationen wirkten auf mich fast schon wie naive Malerei, und fast immer mit phantastischen Elementen. Jede Illustration könnte für sich allein eine Postkarte sein.

Die Protagonisten haben keine Namen, dies ist auch nicht nötig. Die Geschichte funktioniert so noch viel besser, würde ich meinen. Es bleibt mehr Raum im eigenen Denken, im Kopfkino.

Die Illustrationen waren für mich überraschend, weil ich nicht voraussehen konnte, was mich auf den folgenden Seiten erwarten würde. Das machte einen großen Teil der Spannung aus, dieses sehnsuchtsvoll wirkendes Bilderbuch zu „lesen“. Wobei dem „Text lesen“ der kleinere Teil zukommt. Auf jeder Doppelseite stehen höchstens drei kleine Sätze. Man sieht und liest fast gleichzeitig. Eine stimmige Gesamtkomposition.

Der Schluss, bietet zwei weitere, unerwartete Überraschungen, und eine davon ist Van Goghs Sternennacht.

Ich könnte mir vorstellen, dass es schwierig werden könnte, das Buch zu vermitteln. Es ist wunderschön, beseelend, sehnsuchtsvoll, nachdenklich - keine Frage, aber man sollte schon eine bibliophile Neigung für besondere Bilderbücher abseits des Mainstreams haben, dass sich einem hier diese Themen erschließen. Es ist ein Bilderbuch für alle, Erwachsene und Kinder.

 

Fazit:Etwas speziell, aber eine Hommage an eine wunderschöne Erinnerung.

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Gespräche aus der Community

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C
Damals lag die Zukunft noch in vager Ferne,
und für meine Träume wusste ich noch keinen Namen.
Oft ging ich weite Wege allein, und wenn ein Wind aufkam, fühlte ich mich wie ein abgefallenes Blatt.
Beim Blick zum Sternenhimmel fragte ich mich: Ist von irgendwoher auf der Welt gerade jemand unterwegs zu mir?
So wie das Licht eines Sterns zu einem anderen Stern.

Dann bist du gekommen. Und wieder gegangen.
In Erwartung der Jugend haben wir uns verpasst.



Ein Blick zum Sternenhimmel, und die Welt wird ungeheuer groß …
Wo es Schatten gibt, da gibt es Licht.

Die Sternennacht ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden.
Ein einsames junges Mädchen trifft auf einen schweigsamen Jungen. Beide sind keine glücklichen Kinder, in ihren Elternhäusern mangelt es an Wärme und Zuwendung, in der Schule sind beide Aussenseiter. 
Eines Tages beschließen die beiden, gemeinsam die Stadt zu verlassen und damit dem schulischen Druck und der Enge des Elternhauses für eine Weile zu entfliehen und in die Berge zu fahren, wo das Mädchen bei ihren verstorbenen Großeltern die ersten Lebensjahre verbracht hatte. In einer Nacht in den Bergen sehen die beiden den allerschönsten, strahlenden Sternenhimmel. Wieder zurück in der Stadt wird das Mädchen krank, und der Junge zieht mit seiner Familie aus der Stadt weg. 
Das Mädchen wird den Jungen nie wieder sehen, aber ihre Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zeit bleiben - den strahlenden Sternenhimmel, den sie in jener Nacht erlebten, wird sie nie vergessen. 

Dieses Buch ist allen Kindern gewidmet, die der Welt fremd gegenüber stehen.

Jimmy Liao
Jimmy Liao veröffentlichte 1998 im Alter von 40 Jahren seine ersten Werke. Auslöser für sein kreatives Schaffen war ein Kampf gegen Leukämie, den er nur knapp überlebte. Sein erstes Bilderbuch sollte eigentlich bloß ein Abschiedsgeschenk an seine Familie sein, bildete aber den Start für eine fulminante Karriere.
Häufige Themen in seinen Büchern sind Einsamkeit, Isolation, Abschiednehmen, ungestillte Sehnsucht nach Glück und die Flüchtigkeit jeden menschlichen Glücks. Die Figuren sind oft Kinder, die entfremdet sind von ihrer Umgebung.
Seine Bilderbücher für Erwachsene haben einen neuen Trend begründet. Sie erfreuen sich im In- und Ausland großer Beliebtheit und sind in viele Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Schwedisch, Spanisch, Griechisch, Koreanisch, Japanisch und Thailändisch) übersetzt worden.
Viele seiner Werke sind zu Musicals, Fernsehspielen oder Filmen umgeschrieben worden.
Der Zeichentrickfilm Der lächelnde Fisch auf der Grundlage seines gleichnamigen Bilderbuchs gewann auf der Berlinale 2006 den Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerks.
2003 wurde er von der Zeitschrift Studio Voice zu einem der „55 kreativsten Köpfe Asiens“ gewählt.
2007 widmete ihm der Discovery Channel als einer von sechs herausragenden Persönlichkeiten Taiwans ein Porträt.
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