Jincy Willett Die Dramaturgie des Tötens

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Inhaltsangabe zu „Die Dramaturgie des Tötens“ von Jincy Willett

Wer nicht schreiben kann, muss STERBEN! Seit dreißig Jahren hat Amy Gallup keinen Roman mehr veröffentlicht. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, gibt sie Schreibseminare. Dieses Semester entwickelt sich der Kurs allerdings in eine beunruhigende Richtung: Einer der Teilnehmer mokiert sich – anonym und auf äußerst verletzende Weise – über seine Mitschüler und beginnt, sie durch zunehmend gefährlichere Streiche zu terrorisieren. Schließlich wird einer der Schüler ermordet. Und Amy fragt sich: Wer aus der harmlosen kleinen Gruppe ist fähig, einen Menschen wegen eines schlechten Manuskripts zu töten? «Bissig und lustig, böse und rührend zugleich – Willetts Roman ist höchst originell» (Publisher’s Weekly) «Erbarmungslos [und] immens komisch … Willetts satirisches Talent ist verblüffend» (The New York Times) Und das soll man glauben?!

Der satirische Einblick in das Leben von Schreibsüchtigen! :D

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Bis zum Schluss konnte jeder der Täter sein. Gutes Buch

— Orchidee1991
Orchidee1991

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  • Wer nicht schreiben kann muss sterben?

    Die Dramaturgie des Tötens
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    08. November 2016 um 08:58

    Schreibstil "Die Dramaturgie des Tötens" liegt jetzt schon geschlagene fünf Jahre auf meinem SUB. Obwohl sich der Klappentext so toll angehört und zu einem Spontankauf animiert hatte, habe ich immer nur in das Buch hineingelesen, es aber dann immer beiseite gelegt? Warum eigentlich? Es ist doch eigentlich genau mein Thema und Humor ... In erster Linie richtete sich das Buch vorwiegend an Autoren, die wissen, wie groß die Selbstzweifel sind, wie groß die Sucht, aber auch wie groß die Angst vor einer Niederlage ist. "Die Dramaturgie des Tötens" nimmt aber zeitgleich das ganze Verlagswesen und die Autoren, die um jeden Preis einen Bestseller schreiben wollen, auf die Schippe. Dabei ist das Buch kein Krimi der herkömmlichen Sorte, denn für mich waren die seltsamen Vorkommnisse und die Morde nur Nebensache. Tatsächlich war der Einblick in das Schreibseminar und in die Gruppe, die aus verschiedenen schreibenden Menschen besteht, das wahre Highlight in diesem Buch. Die Autorin hat einen sehr bissigen Schreibstil voller Humor, aber auch versteckter Wahrheiten. Ich musste beim Lesen sehr oft lachen, hab mich aber auch, zugegebenermaßen, in manchen Eigenheiten der Schreiberlinge wiedererkannt! Charaktere - Amy - Amy lernen wir als recht mürrische Lehrerin kennen, die eigentlich gar nicht so viel von ihrem Schülern hält. (Die bringen halt Geld ein, werden aber wohl nie ein gutes Buch schreiben!) Die Gruppe, die Amy während dieses Kurses bekommt, scheint aber anders zu sein. Sie wachsen zusammen, weil sie alle die Liebe zu den geschriebenen Worten antreibt und das ist auch spürbar. Amy selbst entwickelt sich im Laufe der Geschichte. Die ehemalige Schriftstellerin, die nie besonderen Wert darauf gelegt hat, berühmt zu sein, zieht einfach ihr eigenes Ding durch und das fand ich bemerkenswert! - Die Gruppe - Ich werde hier verzichten, alle Charaktere einzeln zu beschreiben, da die Seminargruppe doch recht groß ist. Interessant fand ich hier die unterschiedlichen Motivationen zum Schreiben. Da ist der Arzt, der einfach seiner Leidenschaft nachgeht und einen Medizinthriller schreibt oder die Ehefrau, der man auf dem ersten Blick nichts zutraut. Meine Meinung "Die Dramaturgie des Tötens" ist ein satirischer Kriminalroman mit jeder Menge Humor, der sich definitiv von der Masse abhebt. Das Buch ist bereits 2008 erschienen, doch ist auch heute noch aktuell. Es gibt immer mehr Autoren, immer mehr Menschen, die schreiben wollen, um berühmt zu werden. Dabei vergessen sie das Grundlegendste: Es geht in erster Linie nichts ums Geld verdienen. (Jedenfalls sollte es so sein!) und Talent allein reicht meistens nicht aus. Das Schreiben ist ein lebenslanger Prozess, der sich stets verbessert, wenn man am Ball bleibt! Jincy Willet zeigt in diesem Buch den harten Alltag eines Autoren, die Selbstzweifel, die depressiven Phasen, aber auch die positiven Seiten wie die Gefühle während des Schreibprozesses oder auch das Selbstvertrauen, das der Autor mit der Zeit entwickelt. Als Schriftsteller muss man stark sein, um mit Kritik gut umgehen zu können. Dabei ist ihr Buch sehr locker gehalten, denn viele Dinge werden einfach nicht ernst genommen. Abwechslungsreich sind zudem die vielen Listen, Blogbeiträge, Emailkontakte und Kurzgeschichten und Gedichte, die teilweise eingeworfen werden. Auf den ersten 200 Seiten ist kaum Gefahr zu spüren und als Leser dürfen wir erst einmal an dem Kurs teilnehmen, um alle Charaktere kennenzulernen. In jeder Stunde dürfen zwei Teilnehmer eine ihrer Geschichten diskutieren lassen. Hier bekommen wir als Leser gelehrt, was es mit der Dramaturgie des Schreibens zu tun, was die typischen Fehler sind und wie der Autor mit Kritik umgehen sollte. Viele Texte werden auseinandergenommen, aber Amy stellt auch schnell fest, dass es einige talentierte Schreiber in ihrem Kurs gibt! Diese Gruppe ist etwas Besonderes, da ist sich Amy schnell sicher. Dann geschehen jedoch seltsame Dinge. Es fängt damit an, dass die Manuskripte der Teilnehmer mit seltsamen Kommentaren bekritzelt sind und es reicht schließlich bis zum ersten Mord. Schnell wird klar, dass einer der Teilnehmer dafür verantwortlich ist. Wer von ihnen ist so von seinem Schreiben besessen, dass er dafür über Leichen gehen würde? Wer möchte den Kurs frühzeitig beenden? "Die Dramaturgie des Tötens" ist ein Buch, das sich eindeutig von der Masse abhebt. Ich bin mir jedoch nicht ganz so sicher, wie man als "Nicht-Autor" den recht satirischen Einblick in das Schreiberleben empfindet. Das Buch ist kein traditioneller Krimi in dem es um die Aufklärung eines Mordes geht, vielmehr ist es mit schwarzem Humor bestückter Roman mit einer zynischen, aber liebenswerten Protagonistin und einer Gruppe Schreibsüchtiger! Fazit Als Autor habe ich mich teilweise selbst in den Charakteren wiedergefunden und beim Lesen habe ich mich sehr oft weggeschmissen vor Lachen. Für Leute, die einen rabenschwarzen Humor haben und Einblick in das Leben eines Schriftstellers bekommen wolle, ist dieser Roman/Krimi ein absolutes Must Read! 

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  • Einfach nur langweilig

    Die Dramaturgie des Tötens
    Thommy28

    Thommy28

    25. August 2012 um 15:22

    Amy Gallup ist eine gescheiterte Schriftstellerin.Um sich über Wasser zu halten, arbeitet sie als Lehrerin für kreatives Schreiben an einer amerikanischen Uni. Dreizehn Schüler melden sich dieses Jahr für einen Kurs bei ihr an. Sicher wieder so eine langweilige Truppe denkt sie.Doch dieses Jahr ist es anders. Irgendjemand spielt anonym ein gemeines Spielchen, indem er die Kursmitglieder, die nicht sonderlich talentiert sind, bloßstellt und sie zu mit gemeinen Streichen erschreckt. Laut Klappentext soll es sich um eine "böse" Satire handeln. Davon habe ich nichts bemerkt. Die Protagonistin ist eine wirre Frau, die 13 Schüler bleiben scherenschnittartig blass und verwirren schon ob ihrer Anzahl. Die Schreibweise ist bemüht. Einschübe von Mailschriftwechsel sollen wohl auflockern, sind aber eher störend. Von dem angekündigten "schwarzen Humor" nichts zu bemerken.Das Buch ist einfach nur langweilig! Es schrammt nur haarscharf am absoluten Flop vorbei.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    Phini

    Phini

    13. August 2012 um 08:35

    Inhalt Wer nicht schreiben kann, muss STERBEN! Seit dreißig Jahren hat Amy Gallup keinen Roman mehr veröffentlicht. Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, gibt sie Schreibseminare. Dieses Semester entwickelt sich der Kurs allerdings in eine beunruhigende Richtung: Einer der Teilnehmer mokiert sich - anonym und auf äußerst verletzende Weise - über seine Mitschüler und beginnt, sie durch zunehmend gefährlichere Streiche zu terrorisieren. Schließlich wird einer der Schüler ermordet. Und Amy fragt sich: Wer aus der harmlosen kleinen Gruppe ist fähig, einen Menschen wegen eines schlechten Manuskripts zu töten? Autorin Jincy Willett ist Autorin und Lektorin. In den USA hat sie bereits den Kurzgeschichtenband „Jenny and the Jaws of Life” sowie den Roman «Winner of the National Book Award» veröffentlicht. Über sich selbst sagt Jincy Willet, sie sei eine alternde, verbitterte Frau, wohnhaft in Escondido, Kalifornien, die ihre Tage damit verbringt, Sätze von völlig Unbekannten zu analysieren, und ihre Abende dem Unterrichten und Schreiben widmet. Manchmal, spätnachts, wenn es ganz dunkel ist, lacht sie unpassend. Meine Meinung Das Buch ist aufgebaut nach Unterrichtsstunden/-abenden. Es handelt sich um einen Erwachsenenweiterbildungskurs zum Thema "Kreatives Schreiben". Immer 2 der Teilnehmergruppe muss dem Rest der Gruppe etwas selbst geschriebenes zur Verfügung stellen und dann übt der Rest Kritik an dem Manuskript - positive und negative. Ich fand es total interessant, zu lernen wie man richtig Kritik übt. An sich konnte ich total viel für mich selbst mitnehmen, was das Schreiben angeht, über Fiktion und Realität. Die Autorin versteht es den Leser Abend für Abend in den Unterricht mitzunehmen und durch Ihren Sarkasmus wird es oft auch lustig. Fazit Bis zum Schluss war mir nicht klar, wer der oder die Täter/-in ist. Und war dann sehr überrascht. Das Buch war o.k. aber ich würde es nicht unbedingt weiterempfehlen, denn manchmal zogen sich die "Abende" schon in die Länge und die Untätigkeit der Polizei nervt irgendwie.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    DrGordon

    DrGordon

    07. August 2012 um 17:19

    der etwas andere Krimi. Die Idee ein Schreibseminar als Basis zu nehmen ist sehr interessant. Die verschiedenen handelnden Personen, abgesehen von der Hauptperson Amy Gallup werden etwas dürftig dargestellt. Am ehesten wird noch Clara etwas genauer beschrieben. Ansonsten gibt es ganz unterschiedliche Personen. Harry ,ein Anwalt, Dr Surees, Mediziner Ricky Buzza Journalist, mit Tiffany die obligatorische Blondine. Es wird doch recht ausführlich Situationen und Probleme eines Schreibseminars beschrieben. Aber auch wenn es mit der Geschichte rund um den "Heckenschützen" nicht viel zu tun hat, ist es für Leseratten ein guter Einblick in das Thema wie man zum (guten) Schriftsteller wird. Die eigentliche Geschichte inklusive Mord bzw Totschlag von Kursteilnehmern ist nicht immer sehr stringend aber neben dem generellen Thema Schreibseminar bzw. Gruppendynamik eben nur ein Aspekt. Gerade im Hinblick dass Amy Gallup die Gruppe mehrfach auflösen will, aus Sorge vor dem "Heckenschützen" und die Gruppe aber weitermachen will ist hierbei besonders hervorzuben. Die erste tote Person ist erst nach der Hälfte des Buches, der Spannungsbogen wird aber trotzdem aufrechterhalten. Auch wenn man am Ende das Gefühl hat das Buch rasch zu Ende zu lesen. Wer der "Heckenschütze" letztlich ist, was ihn bzw. sie zu allem bewegt hat ist nicht immer ganz klar und deutlich, auch das mit raten ist schwierig, da die handelnden Personen nicht sehr detailliert beschrieben werden. Krimifans stört das sicherlich. Aber es ist kein Hercule Poirot Mord im Orientexpress. Fazit: Gut und recht flott zum Lesen, etwas Interesse an Schreibstil im allgemeinen sollte man aber mitbringen.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    Buchsucht

    Buchsucht

    28. May 2012 um 17:05

    Es ist ein etwas anderer Kriminalroman, den mir eine Freundin empfohlen hat. Er werde mir gefallen, sagte sie. Und damit sollte sie recht behalten. „Die Dramaturgie des Tötens“ ist ein spannender Roman, in dem Amy Gallup die Hauptrolle spielt. Sie ist Autorin, gibt Schreibseminare und verdient sich damit ihren Lebensunterhalt. Doch einer ihrer Kurse entwickelt sich in eine Richtung, die Amy gar nicht behagt. Plötzlich tauchen anonyme Schreiben auf, es werden den Teilnehmern Streiche gespielt, ja sogar Tote gibt es. Die Gruppe beginnt zu ermitteln, will herausfinden, ob der Mörder unter ihnen ist. Das Seminar läuft indes auch weiter, Manuskripte werden vorgestellt, die Seminarteilnehmer sprechen darüber und immer wieder tauchen geheimnisvolle Kommentare zu den Manuskripten auf. Doch wer ist der Absender dieser Schreiben? Amy tappt im Dunkeln und auch ich als Leser komme nicht dahinter. Natürlich habe ich eine Vermutung, die zerschlägt sich Seiten später wieder. Dann denke ich: Jetzt aber, der isses. So ist es dann aber doch nicht. Und genau das macht es spannend. Bis zum Schluss bleibt unklar, wer die Kommentare abschickt, ob der- oder diejenige zur Gruppe gehört oder von außen stammt. Und ob er oder sie selbst der Mörder ist oder diese „nur“ beauftragte. Ein spannendes Buch, bei dem ich mich auf keiner der 398 Seiten gelangweilt habe. Fazit: Empfehlenswert. Diesen Text habe ich auch auf meinem Blog www.buchsucht.twoday.net veröffentlicht.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    sddsina

    sddsina

    13. May 2012 um 17:01

    Die Idee des Buches fand ich eigentlich sehr interessant und auch außergewöhnlich: Ein Mörder in einem Schreibseminar, der die anderen Teilnehmer vor allem schriftlich bedroht, bis schließlich einer der Schüler tot aufgefunden wird. Am Anfang war ich auch noch recht begeistert, da die Protagonistin Amy Gallup als Person sehr gut dargestellt und beschrieben wird. Die schon lange nicht mehr erfolgreiche Autorin gibt dabei in Monologen viel von ihrem Leben und ihrer zynischen Art preis. Allerdings haben mich doch einige Sachen gestört. Die Schüler des Kurses sind dem Leser bekannt, da Amy sich Notizen zu jedem Einzelnen macht. Trotzdem wird nicht ausreichend auf den Charakter jedes Schülers eingegangen, sodass ich mir eigentlich nur 2-3 von ihnen gut vorstellen und merken konnte. Beim Auffinden des toten Schülers konnte ich mich zuerst überhaupt gar nicht an ihn erinnern, was dafür spricht, dass einfach nicht genug über sie gesagt wird. Die Geschichte selbst fand ich dann auch eher schleppend, die selbstgeschriebenen Texte der Kursteilnehmer fand ich teils dann auch eher unnötig und zum Teil recht langweilig. Zum Schluss stieg für mich die Spannung zum ersten Mal, was auch der Grund dafür war, dass ich das Buch überhaupt zuende gelesen habe. Positiv zu erwähnen ist schließlich noch, dass der Leser immerhin die Möglichkeit hat beim Mörder selbst mitzuraten, obwohl ich sagen muss, dass ich von vornherein auf die richtige Person gesetzt hatte. Insgesamt also ein eher durchwachsenes Buch, das aber immerhin durch ein auffällig gutes Cover glänzt. Wer Schreibkurse interessant findet, kann sicher auch mit diesem Buch etwas anfangen. Ich werde es mir vorerst wegen dem Bucheinband ins Regal stellen, nocheinmal lesen werde ich es aber wohl eher nicht.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    awogfli

    awogfli

    06. March 2012 um 13:36

    Die Idee zu diesem Krimi fand ich absolut hervorragend. Ein Seminar für kreatives Schreiben und ein potenzieller sehr wütender Mörder in der Gruppe, von dem man immer die mehr oder weniger gut formulierten anomymen schriftlichen Drohungen liest. Also alles in allem spannendes Mörderraten zum Mitmachen mit einer fix definierten überschaubaren Gruppe, fast so wie in den alten Agatha Christie Romanen. Leider kommt die Geschichte dann nicht wirklich vom Fleck, die angedrohten Taten bleiben fast zu lange aus und das Ratespiel von den offiziell eingereichten Werkproben stilistisch oder inhaltlich auf den "irren" Seminarteilnehmer zu schliessen, wird nach spätestens der dritten furchtbaren Kurzgeschichte auch langweilig. Der Täter ist letztendlich überraschend aber der gesamte Plot reisst mich nicht mit - keine Spannung, zu wenig Dramatik, zu breit ausgewalzt, mittelmäßige Personen in mittelmäßigen Personenstudien - also alles was ich bei amerikanischen Autoren immer fürchte. Fazit gute Idee, aber schlechte Ausführung.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    Birgit Fiolka

    Birgit Fiolka

    02. December 2009 um 00:42

    Etwas zwiegespalten bin ich bzgl. dieses Buches - zwiegespalten deshalb, weil es eigentlich sehr gut geschrieben bzw. erzählt ist, aber sich trotzdem immer wieder in Längen verliert. Der Charakter der schrulligen und weltabgewandten Lehrerin Amy Gallup ist sicherlich das bemerkenswerteste an diesem Roman - ebenso wie der gnadenlos ironisch/sarkastische Humor, dem die Autorin ihrer Protagonistin widmet. Vor allem macht Amy Gallup sich immer wieder in herrlichster Manier über sich selbst lustig - absolut gelungen ... Amy Gallup ist das eigentliche Highlight dieses Romans. Die Kriminalgeschichte ... hier bin ich unschlüssig. Dadurch, dass die Autorin das gesamte Buch eigentlich so aufzieht, dass man als Leser das Creative Writing Seminar ihrer Klasse mitmacht - inkl. Textanlaysten etc. - wird es manchmal eben sehr langatmig und die Suche nach dem Mörder, der ja Teilnehmer des Kurses ist, zieht sich hin (außer man möchte als Leser ein Creative Writing Seminar miterleben). Mir war es zu viel - anstatt immer wieder ausschweifender Analysen und Dialoge über das Schreiben an sich hätte ich Amy Gallup und ihren Basset Alphonse lieber etwas aktiver erlebt. Trotzdem - der Charakter der Amy Gallup lohnt m. E. die zähen Passagen des Buches allemal.

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  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    nic

    nic

    03. November 2009 um 20:14

    Der Beginn ist ganz witzig, der Schreibstil mit der Zeit aber relativ lahm.... Habe vorerst abgebrochen. Evtl. bekommt das Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine Chance.

  • Rezension zu "Die Dramaturgie des Tötens" von Jincy Willett

    Die Dramaturgie des Tötens
    goldfisch

    goldfisch

    04. August 2009 um 08:48

    Erst zum 1.11. sorry