Über die Reihe „In tiefen Wäldern Träumen lauschen“ von Zhang Jing
BITTE BEWERBT EUCH GLEICHZEITIG FUER DIE ERSTEN DREI BAENDE DER REIHE!
In der Abgeschiedenheit eines alten Tempels in einer tief abgelegenen, bewaldeten Gebirgsregion begegnen sich zwei Fremde – eine junge Frau und ein geheimnisvoller junger Mann, der sein Gesicht hinter einer Affenmaske verbirgt – als sie vor einem Unwetter Unterschlupf suchen. Um das Ausharren vor dem strömenden Regen im Tempel angenehmer zu gestalten, bittet die Frau den Mann, ihr eine Geschichte zu erzählen…
Eine grillenhafte Prinzessin in einem fiktiven chinesischen Königreich stiehlt sich eines Abends heimlich aus dem Palast, um einen Jahrmarkt zu besuchen. Dort begegnet sie zufällig einem jungen mysteriösen Mann, der eine ätherische, überirdische Schönheit besitzt, und verliebt sich auf den ersten Blick in ihn.
Die Prinzessin ist es gewohnt, all ihre Wünsche erfüllt zu bekommen, und beschließt kurzerhand, dass dies ihr Gatte werden müsse. Der junge Mann ist stumm, wie sich später herausstellt, und es scheint, er birgt ein Geheimnis.
Derweil bahnt sich eine gefährliche Konfrontation zwischen der Prinzessin und einem Halbbruder an, die seit Kindestagen einander spinnefeind sind…
Eine Erzählung in der Erzählung, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, ein eigenwilliger Genremix aus schriller Komödie, Mystery und Drama – von einer der talentiertesten Comic-Künstlerinnen Chinas!
Wichtige Figuren in In tiefen Wäldern Träumen lauschen
Namenloser Erzähler der Geschichte mit Affenmaske
Trifft in einem alten Tempel mitten im Gebirgswald auf die namenlose Zuhörerin.
Beide suchen hier Unterschlupf vor dem strömenden Regen.
Um die Zeit angenehmer zu gestalten, erzählt der auf Verlangen der namenlosen Zuhörerin eine Geschichte.
Möchte aus unerklärlichen Gründen weder seinen wahren Namen verraten, noch sein hinter der Maske verborgenes Gesicht zeigen.
Namenlose Zuhörerin der Geschichte
Auch über sie ist nicht viel bekannt, ausser dass sie eine passionierte Malerin ist.
Lässt sich beim Zuhören der Geschichte nicht gerne vom Erzähler auf die Folter spannen.
Prinzessin Yuji
Ihr Vater ist der Kaiser im fiktiven Reiche Guangjun.
Ihre Mutter hat Yuji in jungen Jahren verloren, sie war eine Prinzessin eines Turkvolkes aus der zentralasiatischen Steppe, die aus politischen Gründen zur arrangierten Heirat mit dem Kaiser an den Hof von Guangjun geschickt wurde.
Prinzessin Yuji ist von lebhaftem, unbändigem Temperament und dabei von naivem bis närrischem wie offenherzigem Charakter, sie behält kein Blatt vor dem Mund und trägt Konflikte offen aus.
Das kann in dem Schlangennest eines chinesischen Kaiserhofes mit all seinen Intrigen und verborgenen Machtkämpfen gefährlich werden.
A Jiu, Bräutigam der Prinzessin
Stammt aus dem gewöhnlichen Volk, kann aus nicht näher erklärten Gründen nicht sprechen. Ein junger Mann von so aussergewöhlicher Schönheit, dass junge Damen bei seinem Anblick reihenweise in Ohnmacht fallen, was die übrige Herrenwelt vor Neid erblassen lässt. Die Prinzessin lief ihm durch Zufall über den Weg, als sie sich unerlaubterweise aus dem Palast schlich, um einen Jahrmarkt zu besuchen. Ein Blick, und es war um die Prinzessin geschehen, sie verliebte sich augenblicklich unsterblich in ihn.
A Jiu wurde definitiv nicht nach seiner Meinung gefragt, ob er die Prinzessin ehelichen wolle.
Doch für seinen Familienklan kommt diese Heirat einem kometenhaften sozialen Aufstieg gleich.
Das Palastleben scheint ihm nicht sehr zu gefallen.
Besitzt eine ganze Reihe aussergewöhnlicher Talente, er ist z.B. ein Meister im Herstellen von Heilmitteln aus Heilpflanzen.
Der Kaiser, Vater der Prinzessin
Wie für einen chinesischen Kaiser üblich verfügt dieser neben seiner Kaiserin und Hauptfrau über ein riesiges Harem an Nebenfrauen.
Yuji besitzt daher haufenweise Halbgeschwister.
Yuji kennt die Schwäche ihre Vaters, der überaus empfänglich auf Schmeicheleien reagiert, und weiss daher, wie sie ihn um den Finger wickeln kann.
Kronprinz Zhu Changzhi, zweiter Halbbruder der Prinzessin
Er soll einmal die Thronfolge antreten.
Es bereitet seiner Mutter, der Kaiserin, grosse Sorgen, dass er immer noch nicht unter der Haube ist und somit noch immer keine Nachkommen gezeugt hat.
Er scheint ein amouröses Interesse an A Jiu zu entwickeln, was der Prinzessin ganz und gar nicht geheuer ist.
Zhou Kangtai, führt den Titel Fürst Liang, vierter Halbbruder der Prinzessin
Erzfeind der Prinzessin aufgrund eines tragischen Vorfalles aus Kindertagen.
Seine tyrannische Mutter, die ihren Sohn streng unter ihrer Fuchtel hält, war ursprünglich eine Bedienstete der verstorbenen Mutter der Prinzessin, die diese aus der zentralasiatischen Heimat mitgebracht hat. Schon durch die Beziehung der beiden Frauen ging ein tiefer Riss.
Auch Zhou Kangtai muss sich von seiner Mutter Vorwürfe anhören, noch immer keine Nachkommen gezeugt zu haben. Auch deshalb fallen seine Ehefrauen bei der Mutter alle früher oder später in Ungnade und werden dann in regelmässigen Abständen von ihr ausgewechselt.
Zudem grämt es sie, dass ihr Sohn nicht der Thronfolger ist.
Zhou Kangtai ist eifersüchtig auf die offensichtliche Zuneigung des kaiserlichen Vaters zu seiner Halbschwester Prinzessin Yuji und wirft ihr vor, sich seine Gunst durch Schmeicheleien erschlichen zu haben.