Jirina Prekop

 3,5 Sterne bei 41 Bewertungen
Autor*in von Der kleine Tyrann, Hättest du mich festgehalten und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Dr. phil. Jirina Prekop war Diplom-Psychologin und arbeitete viele Jahre in der bekanntesten Kinderklinik in Stuttgart. Ihre zahlreichen Bücher sind mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt worden. Die Begründerin der Festhaltetherapie nach Prekop und 1. Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung des Festhaltens als Lebensform und Therapie e.V. verstarb am 9.9.2020.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jirina Prekop

Cover des Buches Der kleine Tyrann (ISBN: 9783442168859)

Der kleine Tyrann

 (10)
Erschienen am 10.07.2006
Cover des Buches Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen (ISBN: 9783641148164)

Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen

 (5)
Erschienen am 20.07.2014
Cover des Buches Von der Liebe, die Halt gibt (ISBN: 9783466305124)

Von der Liebe, die Halt gibt

 (2)
Erschienen am 18.01.2000
Cover des Buches Auf Schatzsuche bei unseren Kindern (ISBN: 9783466307302)

Auf Schatzsuche bei unseren Kindern

 (2)
Erschienen am 13.09.2006
Cover des Buches Einfühlung (ISBN: 9783423342063)

Einfühlung

 (2)
Erschienen am 01.09.2005
Cover des Buches Der kleine Tyrann (ISBN: 9783641122256)

Der kleine Tyrann

 (1)
Erschienen am 26.06.2013
Cover des Buches Eltern dürfen Fehler machen (ISBN: 9783466308590)

Eltern dürfen Fehler machen

 (1)
Erschienen am 28.09.2009

Neue Rezensionen zu Jirina Prekop

Cover des Buches Auf Schatzsuche bei unseren Kindern (ISBN: 9783466307302)
abc_buchstabensalats avatar

Rezension zu "Auf Schatzsuche bei unseren Kindern" von Jirina Prekop

Ein Blick auf unsere Kinder
abc_buchstabensalatvor 2 Monaten

Hallo ihr Lieben!

Als Mama begleiten mich natürlich täglich die Themen Erziehung und das tägliche Wachsen meiner beiden Motten durch den Alltag.


Daher war klar, dass mich das Buch 𝗔𝗨𝗙 𝗦𝗖𝗛𝗔𝗧𝗭𝗦𝗨𝗖𝗛𝗘 𝗕𝗘𝗜 𝗨𝗡𝗦𝗘𝗥𝗘𝗡 𝗞𝗜𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 von Gerald Hüter und Jurina Prekop sehr interessiert und anspricht. 


Es ist kein typischer Ratgeber für Eltern, wie ich mein Kind zu einem bestimmten Verhalten/gewünschtem Erfolg bekomme, sondern lenkt den Blick darauf, wie unsere Kinder die Welt sehen, was wir vielleicht schon vor langer Zeit vergessen haben und wie wir unseren Kindern besser zuhören können.


Als das Buch bei mir ankam, war ich erst einmal optisch ein wenig enttäuscht davon. 

Es ist doch sehr klein gehalten und hat mich mehr an eine sehr dicke Broschüre erinnert, als an ein Taschenbuch.


Auf die Optik kommt es ja aber nicht an, sondern auf den Inhalt.

Das Buch ist interessant und gut geschrieben.


Ausgeschmückt ist das Buch mit vielen kleinen Erfahrungen anderer Eltern, die dann zum eigentlichen Kapitel-Thema führen und auch wissenschaftlichen Erkenntnissen enthalten.


Manches empfand ich als toll, manches als zu weit hergeholt. 

Aber das ergeht mir bei Ratgebern immer: ich nehme nur das für mich persönlich mit, was ich auch voll vertreten kann und meinen eigenen Überzeugungen entspricht.


Meine Erziehung ist sehr intuitiv, ich verstelle mich nicht vor meinen Kindern und auch sie dürfen und sollen bei mir so sein, wie sie sind… mit allen Konsequenzen, mit allen Gefühlsgewittern, aber vor allem mit jedem Lächeln und der gesamten Liebe, die wir füreinander empfinden. 

Meine Kinder sollen mich so unperfekt kennen, wie ich eben nun einmal bin, umgekehrt gilt das gleiche.


Mein Fazit zum Buch: 

Man kann einige interessante Dinge für sich herausnehmen, seinen Blick auf die eigene Erziehung noch einmal verfeinern, aber mich hat sicherlich nicht jedes Kapitel und jede Idee angesprochen.

Wer interessiert an dem Thema Erziehung ist, wird hier ein spannendes Büchlein finden, was sich super lesen lässt und Spaß macht. 

Cover des Buches Jirina Prekop: Der kleine Tyrann - Welchen Halt brauchen Kinder? (ISBN: B005JE2KWI)
N

Rezension zu "Jirina Prekop: Der kleine Tyrann - Welchen Halt brauchen Kinder?" von Jirina Prekop

zerstört gesunde Eltern-Kind Beziehung
nayla_nayaravor 6 Monaten

Vorab möchte ich sagen, dass ich durch das Buch betroffen bin, da sich meine Mutter zu meinem bedauern dieses Buch als Ratgeber leider zu Herzen genommen hat. 

Dieses Buch hat einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend genommen und zerstört, der mir nicht zurück gegeben werden kann und das Mindeste was ich verlangen kann, ist, dass der Verkauf dieses Buches umgehend eingestellt wird. 

Ich bin ein solches „Tyrannenkind“ und dieses Buch wird mir und jedem anderen Kindern in keinster Weise gerecht. 

Zuerst einmal der erschreckende Fakt, dass ausgeblendet wird, dass alle Menschen und somit auch Kinder unterschiedlicher Natur sind

Human Design: Manifestoren, Generatoren, manifestierende Generatoren, Projektoren und Reflektoren.

In diesem Buch wird eindeutig aus einer sehr verzerrten und unreflektierten Sicht über Kinder geschrieben.

Diesen Kindern wird mehr als nur Unrecht getan, ihnen wird ein großer, entscheidener Teil ihrer eigenen Unschuld und Kindheit geraubt, sie werden als etwas Böses dargestellt und aufgrund ihrer Natur degradiert, zu etwas bösartigem gemacht. 

Die Beziehung zu den eigenen Eltern wird nachhaltig gestört, wenn nicht sogar ganz ruiniert. 

Dieses Buch ist ein Verbrechen an der Unschuld aller Kinder und sollte verboten werden, um zu verhindern dass noch mehr Kinderherzen Schaden nehmen. 


Die Ansichten (zb Festhaltetherapie) sind weder aktuell noch ziehlführend im Bezug auf Eltern-Kind-Beziehungen und stürzen Kinder in eine Identitätskrise die jenseits von gut und böse liegt. 

Davon auszugehen, dass Kinder böse auf die Welt kommen ist das unverantwortlichste was eine Kinderpsychologin jemals in die Welt setzen könnte. 

Es ist lächerlich jegliche Beeinflussung die die Eltern und die Umwelt an der Entwicklung und Entfaltung des Kindes tragen auf die „Grausamkeit“ der Kinder zu runterzubrechen.  


Davon auszugehen, dass Kinder herrschen wollen ist naiv. Sie wollen Grenzen testen und das zurecht, weil sie sich in einer ihnen noch unbekannten Welt alles ertasten und erfühlen müssen um zu lernen. 

Dieses Buch weist nicht dazu an der Fels in der Brandung zu sein, wenn ein Sturm kommt, nein man soll der Sturm sein der die eigenen Kinder immer wieder an ihre Grenzen bringt um ihnen (Zitat) „Lebensenergie“ zu geben, weil es ja sonst im Leben auch nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Wo ist das gesunde Urvertrauen in diesem Buch? 

Kinder brauchen einen sicheren Hafen und keinen Machtkampf zwischen sich und ihren Eltern und das Eingehen auf diesen Kampf, der von den Kindern unbewusst angefangen und von den Eltern bewusst als solcher interpretiert wird, zeigt nur wie eingeschüchtert die Eltern von ihrem eigenen Kind sind. 

Dazu eine simple Aussage, die für jeden nachvollziehbar sein sollte: Wenn du dich von einem 3jährigen „Tyrannen“ einschüchtern lässt, ist vielleicht bei dir was nicht in Ordnung. Was kann dein Kind dafür, dass du dich zum Opfer machst? Vielleicht einfach mal bei sich selbst anfangen, wenn die eigenen Kinder nicht spuren? Schlechtes Verhalten saugt man sich nicht aus den Fingern, man lernt es. 

Es ist ein fast unmögliches und mir auch rätselhaftes Level von Verblendung, welches man erreicht hat, wenn man denkt man tut den eigenen Kindern und sich selbst etwas gutes indem man sie bricht.  

In diesem Buch wird von Machtentzug und als Folge dessen über Dekompensation beim Kind gesprochen. 

Dekompensation: Als Dekompensation (von lat. decompensatio = ‚Unausgeglichenheit‘, ‚Entgleisung‘) bezeichnet man den Zustand eines Patienten, wenn dessen Körper oder Psyche übermäßige Belastungen (z. B. eine Fehlfunktion eines Organsystems oder eine akute oder vergangene Stressbelastung) nicht mehr ausgleichen, das heißt kompensieren kann, so dass Symptome offen zu Tage treten. Der Dekompensation geht oft eine Phase der kompensierten Störung voraus, während der noch keine oder nur geringfügige Symptome bestehen. 

Kinder werden in diesem Buch zu Unrecht als etwas grausames, herrschsüchtiges dargestellt. 

Es geht nicht darum die Kinder zu akzeptieren und sie zu lieben wie sie sind, sondern sie zu brechen sodass sie in das eigene gemalte Bild passen wie ein Kind zu sein hat: gehorsam. 


Cover des Buches Der kleine Tyrann (ISBN: 9783442168859)
N

Rezension zu "Der kleine Tyrann" von Jirina Prekop

ruiniert gesunde Eltern-Kind Beziehung
nayla_nayaravor 6 Monaten

Vorab möchte ich sagen, dass ich durch das Buch betroffen bin, da sich meine Mutter zu meinem bedauern dieses Buch als Ratgeber leider zu Herzen genommen hat. 

Dieses Buch hat einen großen Teil meiner Kindheit und Jugend genommen und zerstört, der mir nicht zurück gegeben werden kann und das Mindeste was ich verlangen kann, ist, dass der Verkauf dieses Buches umgehend eingestellt wird. 

Ich bin ein solches „Tyrannenkind“ und dieses Buch wird mir und jedem anderen Kindern in keinster Weise gerecht. 

Zuerst einmal der erschreckende Fakt, dass ausgeblendet wird, dass alle Menschen und somit auch Kinder unterschiedlicher Natur sind

Human Design: Manifestoren, Generatoren, manifestierende Generatoren, Projektoren und Reflektoren.

In diesem Buch wird eindeutig aus einer sehr verzerrten und unreflektierten Sicht über Kinder geschrieben.

Diesen Kindern wird mehr als nur Unrecht getan, ihnen wird ein großer, entscheidener Teil ihrer eigenen Unschuld und Kindheit geraubt, sie werden als etwas Böses dargestellt und aufgrund ihrer Natur degradiert, zu etwas bösartigem gemacht. 

Die Beziehung zu den eigenen Eltern wird nachhaltig gestört, wenn nicht sogar ganz ruiniert. 

Dieses Buch ist ein Verbrechen an der Unschuld aller Kinder und sollte verboten werden, um zu verhindern dass noch mehr Kinderherzen Schaden nehmen. 


Die Ansichten (zb Festhaltetherapie) sind weder aktuell noch ziehlführend im Bezug auf Eltern-Kind-Beziehungen und stürzen Kinder in eine Identitätskrise die jenseits von gut und böse liegt. 

Davon auszugehen, dass Kinder böse auf die Welt kommen ist das unverantwortlichste was eine Kinderpsychologin jemals in die Welt setzen könnte. 

Es ist lächerlich jegliche Beeinflussung die die Eltern und die Umwelt an der Entwicklung und Entfaltung des Kindes tragen auf die „Grausamkeit“ der Kinder zu runterzubrechen.  


Davon auszugehen, dass Kinder herrschen wollen ist naiv. Sie wollen Grenzen testen und das zurecht, weil sie sich in einer ihnen noch unbekannten Welt alles ertasten und erfühlen müssen um zu lernen. 

Dieses Buch weist nicht dazu an der Fels in der Brandung zu sein, wenn ein Sturm kommt, nein man soll der Sturm sein der die eigenen Kinder immer wieder an ihre Grenzen bringt um ihnen (Zitat) „Lebensenergie“ zu geben, weil es ja sonst im Leben auch nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Wo ist das gesunde Urvertrauen in diesem Buch? 

Kinder brauchen einen sicheren Hafen und keinen Machtkampf zwischen sich und ihren Eltern und das Eingehen auf diesen Kampf, der von den Kindern unbewusst angefangen und von den Eltern bewusst als solcher interpretiert wird, zeigt nur wie eingeschüchtert die Eltern von ihrem eigenen Kind sind. 

Dazu eine simple Aussage, die für jeden nachvollziehbar sein sollte: Wenn du dich von einem 3jährigen „Tyrannen“ einschüchtern lässt, ist vielleicht bei dir was nicht in Ordnung. Was kann dein Kind dafür, dass du dich zum Opfer machst? Vielleicht einfach mal bei sich selbst anfangen, wenn die eigenen Kinder nicht spuren? Schlechtes Verhalten saugt man sich nicht aus den Fingern, man lernt es. 

Es ist ein fast unmögliches und mir auch rätselhaftes Level von Verblendung, welches man erreicht hat, wenn man denkt man tut den eigenen Kindern und sich selbst etwas gutes indem man sie bricht.  

In diesem Buch wird von Machtentzug und als Folge dessen über Dekompensation beim Kind gesprochen. 

Dekompensation: Als Dekompensation (von lat. decompensatio = ‚Unausgeglichenheit‘, ‚Entgleisung‘) bezeichnet man den Zustand eines Patienten, wenn dessen Körper oder Psyche übermäßige Belastungen (z. B. eine Fehlfunktion eines Organsystems oder eine akute oder vergangene Stressbelastung) nicht mehr ausgleichen, das heißt kompensieren kann, so dass Symptome offen zu Tage treten. Der Dekompensation geht oft eine Phase der kompensierten Störung voraus, während der noch keine oder nur geringfügige Symptome bestehen. 

Kinder werden in diesem Buch zu Unrecht als etwas grausames, herrschsüchtiges dargestellt. 

Es geht nicht darum die Kinder zu akzeptieren und sie zu lieben wie sie sind, sondern sie zu brechen sodass sie in das eigene gemalte Bild passen wie ein Kind zu sein hat: gehorsam. 


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