Jiro Taniguchi Die Wächter des Louvre

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter des Louvre“ von Jiro Taniguchi

Auf Du & Du mit der Mona Lisa, beim Picknick mit van Gogh, im Austausch mit berühmten Landschaftsmalern, bei der Evakuierung der Kunstschätze vor den deutschen Besatzern… Wie im Traum wandelt ein Mangazeichner durch die Kunstsammlung des Louvre. Herumgeführt wird er dabei von keiner Geringeren als der Nike von Samothrake, die ihn in die Geheimnisse des Museums einweiht – denn jedes Kunstwerk hat seinen eigenen Wächter.
Jiro Taniguchi hat für die Edition des Museum Louvre einen extraordinären Band geschaffen, in dem er auf den Spuren seiner Vorbilder wandelt. Gestaltet hat er diesen als großformatiges Album, das einen beim Lesen förmlich in die Realität und Kunst(geschichte) eintauchen lässt.

Wunderschöne Bilder untermalt mit einer ruhigen aber trotzdem fesselnden Story.

— Kaito

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  • Der japanische Graphic Novel Meister Jiro Taniguchi erweckt den Louvre zum Leben!

    Die Wächter des Louvre

    NyahS

    13. January 2017 um 16:17

    Mit Farbe, Zeichnung und Wort gelingt es  Taniguchi auf besondere Weise die Seele des Louvre und nicht messbaren Wert zu kommunizieren. Dazu nutzt er einen japanischen Protagonisten auf einer Museumsreise in Paris und die Grenzen der Realität, an die die Kunst zu führen vermag. Der Ich-Erzähler liegt fiebernd im Hotelzimmer danieder und seine Fieberhalluzinationen drohen der Geschichte ein vorschnelles Ende zu bereiten. Doch am nächsten Morgen fühlt er sich besser, verlässt das Hotelzimmer und ein freundliches, leichtes Paris begrüßt uns. Wir machen uns auf den Weg zum Louvre doch dort widerfährt dem Erzähler eine Erfahrung die viele von uns sicher schon gemacht haben, ich zumindest: Nicht der Louvre, nicht die Kunst, sondern die Menschenmassen und die wimmelnde Unruhe überwältigt. Der Erzähler rettet uns schnell, geleitet uns in weniger berühmte und bedrängte Räume des Louvre. Dort erwartet ihn eine unglaubliche Begegnung und uns den Auftakt zu wunderbaren Reisen mit den Wächtern des Louvre. Sie lassen den Erzähler - und Taniguchi auch uns - Dinge über den Louvre und seine größten Meister erfahren, die wir vielleicht schon wussten, aber noch nie so erlebt haben. Die Leichtigkeit in Taniguchis Bildern schleicht sich direkt ins Herz des Betrachters, während Linienführung und Mimik dieser grafischen Geschichte ihren Ernst verleihen. Dank des großzügigen Format diesen Bandes erwarten den Betrachter ungewöhnlich beeindruckende Perspektiven, manchmal wähnt man sich je tatsächlich unter einem Bogen oder in einem prächtigen hohen Raum. Über Künstler selber gibt es nicht viel zu lernen, aber sein Ziel erreicht dieses Wunderwerk voll und ganz: Es weckt Begeisterung für Kunst, rührt am Herzen des Lesers und vermittelt etwas von der Besonderheit des Louvre, eine Besonderheit die mit Worten und Verstand allein nicht gänzlich zu fassen ist und auch vor Ort leider aufgrund des Andrangs nicht immer zu erleben. Schlussendlich gelingt des dem Louvre und seinen Wächtern etwas im Erzähler zu heilen. Und zwischen den Zweigen meines Herzen, die gemäß einer asiatischen Weisheit Platz für Vögel und ihren Gesang bieten, den Wunsch wachsen zu lassen und dem Louvre noch einmal zu begegnen. Dieses Mal mit einer anderen Sichtweise und dem Vorsatz die Mona Lisa nur mit einem Blick zu streifen, die Statue Nikes von Samothrakes aber so lang zu betrachten bis ich die schützende Macht, die Taniguchis Zeichnungen ausstrahlen auch dort spüren kann.

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