Joël Dicker Die Geschichte der Baltimores

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Inhaltsangabe zu „Die Geschichte der Baltimores“ von Joël Dicker

Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die ›Montclairs‹ sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore, man ist wohlhabend und erfolgreich. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch seine Cousins Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra – bis ihre heile Welt zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen berühmter Schriftsteller, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber die ›Wahrheit‹ über seine Familie scheint viele Gesichter zu haben.
Nach dem sensationellen Erfolg von Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert – der neue Bestseller des Ausnahmetalents.

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  • Sehr gute Geschichte über eine Großfamilie

    Die Geschichte der Baltimores

    Ritja

    11. August 2017 um 16:27

    Ich mag diese Geschichte sehr. Sie hat, aus meiner Sicht, alles, was eine große Familiengeschichte braucht. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und sehr detailliert beschrieben. Die Geschichte nimmt nur langsam an Fahrt auf und häufig schweift der Autor ab. Jedoch sind diese kleinen Nebenhandlungen wichtig, denn sie werden die Geschichte am Ende komplett und verständlich machen.  Die verschiedenen Perspektiven und die verschiedenen Zeiten machen die Geschichte nicht nur interessant und spannend, sondern fordern auch den Zuhörer heraus den Faden nicht zu verlieren. Anfangs wirkt die Geschichte vielleicht etwas banal und oberflächlich, aber je länger man zuhört, umso mehr merkt man, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Irgendetwas läuft aus dem Ruder, irgendetwas passt nicht zusammen. Dieses ungute Gefühl wird nach und nach bestätigt und der Autor lässt immer mehr Puzzelteile zusammenkommen und überrascht mit vielen Wendungen. Torben Kessler hat mit seiner Stimme die Geschichte so gut erzählt, dass man sich darauf freute ihn zu hören.

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  • Ein wunderbares Hörbuch

    Die Geschichte der Baltimores

    leserattebremen

    15. December 2016 um 13:01

    In diesem Buch dreht sich alles um die „Goldman-Gang“. Drei Cousins, die gemeinsam erwachsen werden, sich verlieben, ihr Leben planen und glauben, dass nichts sie auseinanderbringen kann. Beschützt werden sie in ihrer Welt von Onkel Saul und Tante Anita, die sie fördern so gut es geht und ihnen das Gefühl geben wollen, alles erreichen zu können. Doch über der ganzen Erzählung schwebt der Schatten der großen Katastrophe, von der wir Leser erst ganz am Ende erfahren, was sie eigentlich bedeutet. „Die Geschichte der Baltimores“ von Joel Dicker ist eine wunderbare, wenn auch teilweise tragische Familiengeschichte. Der Zusammenhalt der drei Jungs ist unglaublich groß, dennoch können sie nicht verhindern, dass ihr Leben sich unterschiedlich entwickelt und sie nicht immer zusammen sein können. Der Ich-Erzähler Marcus ist dabei der Isolierteste von den dreien, da er als einziger nicht dauerhaft in Baltimore lebt und immer nur zu Besuch kommt. Doch wenn er da ist, ist ein Baltimore-Goldman, genau wie Hillel und Woody. Gelesen wird das Hörbuch von Torben Kessler, der Marcus seine Stimme gibt und ihn dem Zuhörer schnell unglaublich nahe bringt. Es ist ein sympathischer und sehr emotionaler Mensch, den wir kennenlernen und es macht Freude, Kessler zuzuhören. Das Hörbuch ist recht lang, doch es wäre auch zu schade gewesen, etwas von der wunderbaren Geschichte zu kürzen, die Joel Dicker erschaffen. Ich kann allen die Hörbuchversion von „Die Geschichte der Baltimores“ nur ans Herz legen, man verschwindet ganz schnell in der Welt von Marcus, Hillel und Woody und will manchmal gar nicht zurück in die Wirklichkeit, so gerne ist man mit ihnen zusammen.

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  • Die Baltimores

    Die Geschichte der Baltimores

    vormi

    10. August 2016 um 23:17

    Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien.Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die "Montclairs" sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore, man ist wohlhabend und erfolgreich.Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung und Eifersucht auf ihr perfektes Leben.Doch seine Cousins Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra - bis ihre heile Welt zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen berühmter Schriftsteller, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber die "Wahrheit" über seine Familie scheint viele Gesichter zu haben.Inhaltsangabe von amazon.deIch war schon von dem Debüt-Roman von Joel Dicker "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" total begeistert.Ich habe das dicke Bich damals verschlungen. Und dieses Kunststück ist ihm wieder gelungen.Fantastisch, wie es ausgerechnet einem Franzosen gelingt, eine ganz uramerikanische Geschichte zu schreiben. Vieles davon über den amerikanischen Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär.Ich hätte dieser Geschichte noch stundenlang weiter hören wollen. Schade, das es vorbei ist.Ich hatte das Gefühl, mit in der Familie der Baltimores/Goldmanns zu leben, so realistisch ist die Atmosphäre und die Beschreibung der Personen gelungen. Alles ist glasklar nachzuvolluiehennund total realistisch. So eine Geschichte könnte es wirklich so geben.Auch die Einteilung in viele verschiedene Zeiten und Schichten hat mich gar nicht gestört und ich hatte auch gar keine Schwierigkeiten, allem zu folgen.Dieses Hörbuch werde ich bestimmt noch öfter hören und ich bin fest davon überzeugt, daß man beim mehrmaligen hören immer wieder etwas neues entdeckt, was einem beim vorherigen Mal entgangen ist.Eine ganz klare Empfehlung! Aber man muß ausführliche Beschreibungen mögen. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam, aber nie langweilig.

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  • Die Geschichte der Baltimores

    Die Geschichte der Baltimores

    monerl

    08. July 2016 um 14:15

    Blitzgedanken / Kurzmeinung: Genre: Belletristik, Handlung: Eine Geschichte über eine Familie, die durch kleine und große Fehler auseinanderdriftet. Aus den eigentlichen Goldmans, zwei Söhne der Großeltern von Marcus, dem Ich-Erzähler, werden die Baltimore-Goldmans - die Reichen - und die Montclair-Goldmans - die Mittelständischen. Die einen bedeutend, die anderen nichtssagend und mittendrin Marcus, ein Enkel, Sohn, Neffe, Cousin und Freund, der zu den Reichen gehören möchte und nicht versteht, was zur Spaltung der Familie Goldman geführt hat. , Protagonisten: Neben Marcus, dem Ich-Erzähler, gibt es m.M.n. noch drei weitere Hauptfiguren: Hillel, Woody und Alexandra. Sie bilden die Baltimores-Gang. Die drei Freunde als auch Cousins und das Mädchen, in das alle verliebt sind. Am besten gefällt mir Hillel. Der sehr gescheite Junge, der irgendwie nicht in seine Zeit passt. Zu (alt)klug für sein Alter, zu schwach für einen Jungen, zu einsam in seinem Familienbund, zu unbeachtet von seiner großen Liebe. Er ist sehr schön ausgearbeitet, genug verschroben und sympathisch zu gleich, um ihn nicht zu mögen. Marcus, Woody und Alexandra sind auch sehr gut ausgearbeitete Figuren. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Keiner ist nur gut oder schlecht. Jeder Charakter hat seine Vor- wie auch Nachteile und trägt sehr viel zur Großartigkeit des Buches bei., Spannung: Die Spannung zieht sich aus der Ankündigung einer Katastrophe, DER Katastrophe. Manch ein Leser denkt sich am Ende vielleicht, das wäre ja keine wirklich außergewöhnliche Katastrophe. Doch diese wird außergewöhnlich im Zusammenhang der Geschichte. Das schöne Leben der Baltimores steuert auf eine Tragödie zu, die sich zu Anfang der Familiengeschichte so nicht abzeichnet. Das Herzzerreißende ist ja, dass man ungläubig die Geschichte verfolgt und sich denkt, welch schlimme Verkettung! Wo genau entgleiste die Vergangenheit, um die eingetroffene Gegenwart, zum Zeitpunkt des Erzählens von Marcus, so düster werden zu lassen? Als Leser wird man gefüttert mit Sätzen wie: "Zwei Jahre vor der Katastrophe...", "Acht Jahre nach der Katastrophe...", die die Spannung aufrecht erhalten. Ein simples aber durchaus wirksames Werkzeug, um Spannung zu erzeugen., Stichworte: Familiengeschichte; Familiendrama, Hörbuch: Ein Buch, das als Hörbuch sehr gut gelesen wurde. Durch die vielen Zeitsprünge kann es manchmal verwirrend wirken. Deshalb ist es wichtig, das Hörbuch ziemlich am Stück zu hören, damit einem die Jahre nicht aus dem Gedächtnis fallen, da es bei einem Hörbuch bekanntlich schwer wird mit dem Zurückblättern. Wer nicht ausreichend Hörzeit hat, dem empfehle ich dann eher das Buch., Ende: Ziemlich zum Schluss wird die ganze Katastrophe ausgebreitet. Der Hörer / Leser weiß etwas mehr als der Ich-Erzähler. Doch ganz am Ende gibt es auch noch Überraschungen für den Hörer / Leser, die die ganze Geschichte abrunden und mich zufrieden zurücklassen., Fazit: Ich habe dieses Buch sehr gerne gehört. Meine Erwartung an den Autor hat sich erfüllt und ich bin sehr froh darüber. Ich lese sehr gerne lange und breit erzählte Familiendramen mit großen oder auch kleinen Geheimnissen. Wer was außergewöhnlich Spektakuläres sucht, wird dann von diesem Buch eher enttäuscht sein.  _____________________________________________________________________ http://monerls-bunte-welt.blogspot.de/2016/06/buchvorstellung-die-geschichte-der.html

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  • Etwas ganz Besonderes

    Die Geschichte der Baltimores

    MissWatson76

    Es gibt Bücher, von denen man schon weiß was einen erwartet und die man trotzdem gerne hat, dann auch Bücher, die einen bewegen und gute Laune machen und die einfach Spaß machen. Und dann gibt es die besonderen Bücher, die man in die Hand nimmt und man weiß vielleicht nicht genau, was einen erwartet, aber man weiß, das hier ist etwas anderes. Und wenn man anfängt zu lesen und immer weiter und weiter kommt, ohne dass man viel davon merkt, dann ist man einfach angekommen. Dieses Buch ist einfach etwas Besonderes. Das erste Buch von Joel Dicker war schon toll, aber das hier ist noch mal eins drauf. Man bekommt eine wunderbare ganz andere, wertvolle und besondere Geschichte, die einen am Ende mehr lehrt als nur eine Prämisse. Und trotzdem kommt sie nicht mit einem erhobenen Zeigefinger daher und mit keiner schwierigen Sprache. Man ist sofort drin in der Geschichte und bei den Figuren und man sieht jedes Bild sofort vor sich. Und man ist einfach immer wieder gespannt, wie es weitergeht, selbst wenn nur ein kleiner Junge vor einem anderen Jungen um sein Leben davon rennt und man wie irre für ihn hofft, dass er es schafft. Marcus ist hier immer ein bisschen abseits von allem und scheint einen anderen Platz einzunehmen, obwohl er doch dazugehört. Aber man versteht ihn und teilt seine Erlebnisse gerne und fühlt alles mit ihm mit. Und selbst wenn schwere Zeiten da sind, hat man nicht das Gefühl, ein schwieriges und anstrengendes Buch zu lesen und man fällt auch nicht in ein dunkles Loch, sondern man ist immer noch gerne bei dem Buch und hat einfach eine verschiedene Auswahl von Farben. Das Ende ist sehr gut und zufriedenstellend und alle Unklarheiten lösen sich auf und jetzt kann eine neue Familiengeschichte beginnen. Ich fand das Buch wirklich sehr schön und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen und auch zu hören. Es ist sowohl als Buch als auch als Hörbuch sehr empfehlenswert. 

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