Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

von Joël Dicker 
4,5 Sterne bei570 Bewertungen
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
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Positiv (498):
Yolandes avatar

Komplex, spannend und unterhaltsam - nur die Dialoge waren mir teilweise zu banal

Kritisch (16):
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Möchte-gern-"Twin Peaks" trifft auf Möchte-gern-"Lolita" und das ca. 200 Seiten zu lang.

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Inhaltsangabe zu "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert"

Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492307543
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:736 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:02.05.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.08.2013 bei OSTERWOLDaudio bei Hörbuch Hamburg HHV GmbH erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    uli123s avatar
    uli123vor 8 Tagen
    Lehrstück über Liebe, Schriftstellerei und Detektivarbeit

    Dieses Buch fesselt bis zur letzten der immerhin 725 Seiten. Es ist eine Mischung aus  Kriminalgeschichte, Liebesgeschichte und Sachbuch über das Schreiben eines guten Buches.

    Die Schriftstellerei steht im Fokus, schon weil die beiden Protagonisten Autoren sind. Im Garten des berühmten Schriftstellers Harry Quebert in der amerikanischen Kleinstadt Aurora/New Hampshire wird im Jahr 2008 die Leiche der seit 33 Jahren vermissten Jugendlichen Nola gefunden. Bei sich hat das Mädchen das Manuskript des Romans, mit dem Quebert berühmt wurde. In ihm geht es um die Liebe zwischen einem älteren Mann und einem Mädchen. Quebert gerät unter Mordverdacht. Als sich herausstellt, dass er tatsächlich eine Liebesbeziehung zu Nola hatte, setzt sein beruflicher Niedergang ein. Queberts Schüler und Freund Marcus Goldman, der sich selbst mit einem ersten Buch einen Namen gemacht hat, jetzt aber unter einer Schreibblockade leidet, beginnt aufzuklären und schriftstellerisch zu verarbeiten, ob Quebert wirklich den Mord begangen hat. Dabei versetzt er den ganzen Ort in Aufruhr.

    Das wirklich Raffinierte und Fesselnde an der Geschichte ist, wie die Auflösung des Kriminalfalls angegangen wird und sich verschiedene Verdächtige, die auch der Leser für solche halten muss,  als unschuldig erweisen, und wie nach und nach zu Tage kommt, welches Wissen die Bewohner von Aurora tatsächlich jahrzehntelang mit sich trugen. Interessant sind die regelmäßig eingeschobenen Regeln darüber, was ein gutes Buch beim Schreiben erfordert, die Quebert seinem Schüler Goldman eintrichtert. Nicht zuletzt ist das Buch auch amüsant, z.B. die Telefonate von Goldman mit seiner Mutter, die ihren Sohn endlich unter die Haube kriegen will.

     

    Dieses Buch ist wirklich lesenswert.

     

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    Yolandes avatar
    Yolandevor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Komplex, spannend und unterhaltsam - nur die Dialoge waren mir teilweise zu banal
    Überraschende Wendungen

    Joel Dicker wurde am 16. Juni 1985 in Genf geboren. Bereits in seiner Jugend war er Herausgeber und Chefredakteur einer Zeitung (La Gazette des animaux). 2010 schloss er ein Jurastudium an der Universität Genf ab. Im gleichen Jahr veröffentlichte er seinen ersten Roman. Bereits sein zweites Buch La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert (Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert) wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und in über 40 Sprachen übersetzt. 

    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Klappentext):
    Es ist der Aufmacher jeder Nachrichtensendung. Im Garten des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert wurde eine Leiche entdeckt. Und in einer Ledertasche direkt daneben: das Originalmanuskript des Romans, mit dem er berühmt wurde. Als sich herausstellt, dass es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste der vor 33 Jahren verschollenen Nola handelt und Quebert auch noch zugibt, ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält, ist sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors - und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman - fährt Goldman nach Aurora und beginnt auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln....

    "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" ist der zweite Roman, den ich von Joel Dicker gelesen habe und auch dieses Mal konnte er mich mit seinem gefälligen Schreibstil überzeugen. Die Story ist ziemlich komplex und wird in Rückblicken erzählt. Immer dann wenn ich dachte, dass sich die Geschichte in ein bestimmtes Gleis bewegt, kamen neue Informationen und Wendungen und es ergab sich ein völlig neues Bild. Das war sehr gut gemacht und führte dazu, dass sich die Spannung stetig erhöhte. Das einzige, was ich wirklich bemängele sind die teilweise unsäglich banalen Dialoge. Besonders die Unterhaltungen zwischen Harry und Nola fand ich mit der Zeit total nervig.Dieser Aspekt wurde zwar durch den anspruchsvollen Plot gut ausgeglichen, führt aber dazu, dass ich dem Buch nicht die volle Sternenanzahl geben kann. 

    Fazit: Komplex, spannend und unterhaltsam, nur die Dialoge waren mir stellenweise zu banal.


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    ReadAndTravels avatar
    ReadAndTravelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Auf keiner Seite langweilig! Super ausgearbeitetes Buch.
    Auf keiner einzigen Seite langweilig!

    Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.


    Ich habe viele von diesem Buch schwärmen hören und der Inhalt hat sich sehr spannend angehört. Ich bin aber ohne Erwartungen an dieses Buch heran gegangen und ich bin absolut begeistert. Ich habe mich etwas vor der Dicke dieses Buches gefürchtet, was völlig unbegründet war. Keine einzige Seite war langweilig.  Die Story war sehr spannend und unglaublich gut ausgearbeitet. Jede Person hat eine Geschichte und hat etwas über den Fall zu erzählen. Mir haben die Rückblicke gut gefallen und mir das Leben von Harry und Nola näher gebracht. Ich habe verstanden warum die beiden sich liebten, auch wenn alles gegen diese Liebe sprach. Der Autor hat mir die Story sehr gut verkauft und ich hätte jede  für den Täter gehalten. 
    Das Ende wurde dann noch einmal richtig spannend und ich fand sehr gut, dass es zum Schluss noch einmal eine komplette aufgeklärt wurde. 

    Zudem war das Buch gut aufgemacht. Die Ratschläge die Harry Marcus vor jedem Kapitel gegeben hat, haben dem Buch noch einen besonderen Touch eingebracht. 5/5

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    Insider2199s avatar
    Insider2199vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Vielschichtig, hoch komplex, äußerst unterhaltsam und handwerklich sehr beeindruckend! (*****)
    Das „Zwiebelschälen“ oder die vielschichte Wahrheit …

    Das "Zwiebelschälen" oder die vielschichtige Wahrheit ...

    Der 1985 in Genf geborene Autor studierte Jura und landete mit diesem Roman überragenden internationalen Erfolg – er gewann den „Grand Prix du Roman“ der Académie Francaise sowie den „Prix Goncourt“ des Lycéens.

    Inhalt (Klappentext): Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.

    Meine Meinung: Da es in diesem Plot um zwei Schriftsteller geht (Harry Quebert und der Ich-Erzähler Marcus) und Harry der Mentor für Marcus war und ihm das Schreiben beibrachte, fängt jedes Kapitel mit einem Ratschlag von Harry an – das hat mir wirklich sehr gut gefallen. Hier ein Beispiel:

    „Schreiben heißt, empfindsamer zu sein als andere und den Menschen diese Gefühle dann weiterzuvermitteln. Schreiben heißt, den Lesern etwas vor Augen zu führen, was sie sonst vielleicht nicht sehen könnten. Wenn nur Waisenkinder Geschichten über Waisenkinder erzählen würden, würde uns das nicht weiterbringen.“

    Die Kapitel werden übrigens vom 31. Kapitel nach vorne gezählt und enden mit dem ersten Kapitel, das den Namen des Titels trägt und somit zum Kern des Plots vorstößt. Formal soll dies wohl die These unterstützen: dass die Wahrheit nur am Ende zu finden ist. Alles, was davor war, ist nur Schein nicht Sein, denn die Handlung wandelt sich ununterbrochen, kaum findet Marcus etwas Neues heraus, wirft dies bereits die vorige Erkenntnis über den Haufen, und umso mehr sich Marcus dem Ende, also der Wahrheit nähert, desto simpler wird der Fall, weil auf der Reise dahin alle Schein-Hüllen abgestreift wurden. Es ist wie eine Zwiebel, die eine Schale nach der anderen verliert und am Schluss bleibt nur der Kern, also die Wahrheit übrig.

    Dieses „Zwiebelschälen“ hat der Autor erzählerisch meisterhaft gemacht, denn man stelle sich nur vor, welch komplexen Plot er sich zuerst ausdenken muss, oder auch das komplizierte Timing: wann wird dem Leser welche Info gegeben. Jemand, der selbst nicht schreibt, kann sich wohl kaum vorstellen, welcher komplexe Arbeitsaufwand dahinter steckt, allein schon die Überarbeitung, denn wenn man irgendwo ein kleines Teilchen verändert, hat es Auswirkungen auf viele andere Teile. Mich hat dieser Plot schon sehr beeindruckt!

    Fazit: Vielschichtig, hoch komplex, äußerst unterhaltsam und handwerklich sehr beeindruckend! Ich vergebe die vollen 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

    Hier geht es weiter zu Band 2 ...

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 6 Monaten
    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)

    Über dieses Buch hier habe ich schon sehr viel Gutes gehört, und der Klappentext klingt wahnsinnig vielversprechend, dennoch habe ich nie dazu gegriffen was ehrlich gesagt vor allen an der hohen Seitenzahl lag.....
    Schlussendlich habe ich mich nun doch entschlossen es zu lesen beziehungsweise grösstenteils zu hören, deshalb gehe ich auch zuerst auf diese Variante ein.

    Torben Kessler hat meiner Meinung nach seine Sache gut gemacht, ich mochte seine tiefe, ruhige, unaufdringliche, aber nicht langweilige Stimme sehr gerne. Er hauchte den Charakteren Leben und seine Interpretation empfand ich als gelungen und sehr angenehm. Ich würde auf alle Fälle wieder zu einem Hörbuch von ihm greifen.

    Zum Schreibstil von Joel Dicker kommt mir als erstes ein Adjektiv in den Sinn und zwar unheimlich süffig ;) Die Schreibweise ist so flüssig, unkompliziert, locker, leicht, fesselnd, atmospährisch und bildhaft, dass ich mehrere Male den Eindruck hatte ich würde eine Serie gucken ;) 
    Tatsächlich ist es auch so, dass die vielen Seiten wirklich nur so dahinfliegen und man sich also vor diesem Wälzer gar nicht fürchten muss!
    Immer wieder gibt es übrigens auch wunderschöne Zitate über das Schreiben, Bücher oder das Lesen an sich <3
    Erzählt wird in der ICH-Perspektive von Marcus Goldmann, sowie aus der Sicht verschiedener Charaktere, die mehr oder weniger stark involviert sind. Zusätzlich spielt die Geschichte grösstenteils auf zwei Zeitebenen, nämlich im Jetzt ( 2008) und 1975, immer ganz klar mit der jeweiligen Jahreszahl deklariert. Da die Zeitsprünge aber keinen Schema folgen, benötigte man gerade in der Hörbuchvariante schon eine gewisse Konzentration.

    In dieser Geschichte tummeln sich also so einige Personen, weshalb ich sie hier auch gar nicht alle aufzählen möchte.
    Manche fand ich ganz nett, andere hingegen waren mir äusserst unsympathisch pauschal gesagt verspürte ich aber allen gegenüber eine gewissen Distanz, was mich aber gar nicht gross störte. 
    Tatsächlich habe ich trotz der vielen Personen nie ein Durcheinander gekriegt, sie sind also problemlos auseinander zu halten. Unheimlich faszinierend war übrigens, wie es dem Autor durch die Erzählweise gelang, uns immer wieder neue Blickwinkel auf die Charaktere aufzuzeigen, so dass sie einem in einem anderen Licht erschienen.
    Übrigens bin ich mit einem Beziehungselement bis zum Schluss überhaupt nicht einverstanden gewesen und zwar wegen dem Altersunterschied. Ich hätte es besser gefunden, wenn die weibliche Person drei Jahre älter dargestellt worden wäre, dies hätte der Geschichte nämlich keinen Abbruch getan und wäre trotzdem immer noch genügend skandalös gewesen.
    Sowieso empfand ich den Umgang den dieses Paar pflegte äusserst kitschig, künstlich und so gestelzt, dass ich sie irgendwie überhaupt nicht ernst nehmen konnte.

    Diese ganze Schriftsteller- Thematik hat mir extrem gut gefallen, ebenfalls das Setting, die Atmosphäre, die dauernde Spannung, die vielen offenen Fragen, die mich zwar manchmal fast in den " Wahnsinn" trieben mich aber auch immer wieder zum spekulieren und miträtseln einluden. Kaum hatte ich Jemanden im Verdacht wurde meine Theorie auch schon wieder zerstört und ich wusste nie woran ich war. 
    Die Geschichte ist äusserst verworren, mysteriös, packend, raffiniert, durchdacht und strotzt nur so vor Wendungen und zwar bis zum bitteren Ende. Mich persönlich hat die Auflösung überrascht auch wenn mir ein Anteil davon etwas zu stark 08/15 war.
    Auf den letzten ca. 180 Seiten habe ich übrigens von der Hörbuch- auf die Printvariante umgestellt, weil ich einfach endlich wissen wollte was Sache ist und beim selber lesen viel schneller bin ;) 

    Trotz dem ein oder anderen Kritikpunkt habe ich noch nie in meiner Lesekarriere ein Buch mit über 700 Seiten als Pageturner bezeichnet und schon allein deswegen war es für mich ein wahrer Lesegenuss <3

    " Ein gutes Buch Marcus, ist ein Buch, bei dem man bedauert, dass man es ausgelesen hat" ( S. 721)

    Ich vergebe hiermit gerne volle 5 Sterne   

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    Wiebke_Schmidt-Reyers avatar
    Wiebke_Schmidt-Reyervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Möchte-gern-"Twin Peaks" trifft auf Möchte-gern-"Lolita" und das ca. 200 Seiten zu lang.
    Über grandiose Schriftsteller zu schreiben macht einen nicht selber zum grandiosen Schriftsteller

    Inhalt: Der junge Schriftsteller Marcus Goldman ist mit einem einzigen Werk kometenhaft zum gefeierten Nachwuchsstar aufgestiegen. Nun lastet großer Druck auf ihm: Sein Verleger erwartet den nächsten Megahit von ihm. Nur ... Marcus will so gar nichts einfallen; er hat noch nicht ein einziges Wort zu Papier gebracht und weiß, dass ihm sein Verlag das letzte Hemd auszieht, wenn er nicht bis zur Deadline was abliefert. In seiner Verzweiflung wendet er sich an seinen früheren Professor, Mentor und Freund Harry Quebert, Autor eines der - laut Romanhandlung - besten Bücher der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Harry lädt Marcus in sein Haus in New Hampshire ein, aber in die Ruhe, die Marcus zum Schreiben hätte nutzen sollen, bricht ein Skandal ein: In Harrys Garten wird das Skelett von Nola Kellergan gefunden, die vor Jahrzehnten als Teenager verschollen ist. Als bekannt wird, dass Harry und Nola Geliebte waren, scheint Harry verloren, aber für Marcus ist es die große Chance, die Wahrheit über den Fall Harry Quebert zu erzählen und damit nicht nur seinen schriftstellerischen Ar**** zu retten, sondern vielleicht auch seinen väterlichen Freund.


    Meinung: Ich habe "Die Geschichte der Baltimores" von Joël Dicker gern gelesen und habe mir vom Klappentext von "Harry Quebert" gute Unterhaltung versprochen. Anfangs war das auch noch der Fall, aber schon recht bald enttäuschte mich das Werk schwer. Immer wieder werden die grandiosen schriftstellerischen Leistungen der beiden gefeierten Autoren Harry Quebert und Marcus Goldman beschworen, aber die Passagen aus ihren Werken, die gelegentlich zitiert werden, waren nichts als gefühlsduselig, stereotyp und stilistisch gewöhnlich.

    Die Geschichte verstrickt sich derart gekünstelt in immer neuen Wendungen, dass das Ende, das wohl überraschen soll, ab einem gewissen Punkt unmissverständlich zu erahnen ist. Weniger absurde Wendungen hätten es auch getan, und eine Kürzung um ca. 200 Seiten hätte dem Buch sicher gutgetan. In dem Zuge hätte man auch gewisse künstlich aufgeblasene Dialoge drastisch kürzen können, wenn z.B. zwei Personen einen Weg quer durch die Vereinigten Staaten auf sich nehmen, um einen Zeugen zu befragen und dieser bereitwillig eine ellenlange Geschichte mit unendlich vielen Details erzählt, aber als er an den Punkt kommt, dessentwegen die beiden den Weg überhaupt zurückgelegt haben, jammert er noch mal drei Zeilen lang rum, warum man diese alte Geschichte nicht ruhen lassen kann. *augenroll*
    Gänzlich weglassen können hätte man auch Marcus Goldmans Mutter, die nichts als eine vollkommen überzeichnete, lächerliche, slapstickartige Karikatur einer gluckenhaften Mutter ist und nicht einen einzigen interessanten Aspekt zu der Geschichte beiträgt. 

    Die dem Skandal zugrunde liegende Liebesgeschichte zwischen dem Harry Quebert und der minderjährigen Nola ist weder berührend noch schockierend, sondern einfach nur hochgradig unglaubwürdig und langweilig: Man sollte meinen, wenn sich ein über dreißigjähriger und gebildeter Mann unsterblich in einen Teenager verliebt, ist er entweder pervers, oder aber dieser Teenager muss eine ganz besondere Persönlichkeit, eine bemerkenswerte Reife, außergewöhnliche Charakterzüge haben. Aber Nola quiekt und säuselt permanent nur in bester Teenager-Manier rum und gibt nicht einen einzigen tiefgründigen Satz von sich, sondern eher Sachen wie "Ich träume davon, auf den Ball zu gehen. Ich habe immer davon geträumt, dass mich irgendwann jemand auf den Ball führt." und "Ach, allerliebster Harry, kommen Sie mir nicht mit diesem traurigen Hundeblick! Versprechen Sie mir, nie wieder gemein zu sein?" und "Knien Sie nieder. Knien Sie nieder, und bitten Sie mich um Entschuldigung." Also ist Harry vielleicht doch einfach nur pervers ...

    Besonders nervtötend fand ich, dass Nola Harry bis zum Schluss siezt. Das könnte man ja evtl. noch missglückte Übersetzung abtun, aber das Buch ist im Original auf Französisch, was ja sehr wohl den Unterschied zwischen du und Sie kennt, sodass diese unerträglichen Dialoge wohl wirklich so unerträglich sind. Es fällt mir schwer, eine große Liebe nachzuempfinden, wenn ich Sachen lese wie "Nehmen Sie mich in den Arm, liebster Harry" und "Ich liebe Sie seit dem Tag, an dem ich Sie zum ersten Mal gesehen habe. Ich will für immer Ihre Frau sein."

    Leider machen die Liebe zwischen einem Erwachsenen und einem Teenager und ein wirrer Kriminalfall, der eine Kleinstadt erschüttert, kein grandioses Buch irgendwo zwischen "Lolita" und "Twin Peaks". Hier hat sich jemand einfach nur gewaltig übernommen. Einen von zwei Sternen verleihe ich allein für den Fleiß, soviel Text überhaupt auf Papier zu bringen.

    Kommentare: 2
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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Stück für Stück entblößt sich hier ein Meisterwerk. Nicht durchweg spannend und nachvollziehbar aber stets großartig erzählt!
    Wenn man glaubt, das war es jetzt, dann…….

    Klappentext (Lovelybooks):

    Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht. 


    Meine Meinung:

    Es war nicht durchweg leicht, einen tieferen Zugang zur Handlung und eine ebensolche Verbindung zu den Charakteren aufzubauen, denn dafür ist das Geschehen über weite Strecken zu wirr und das Handeln einer Vielzahl der Figuren einfach nicht nachvollziehbar für mich gewesen. 

    Die derart konsequent durchgezogene „geballte Dummheit“ in nur einer Ortschaft und diese auf nicht viele Einwohner verteilt, kann bewusst so platziert wurden sein aber es sind schon jede Menge „Augenrollmomente“ dabei, die jedoch einen unsagbar hohen Unterhaltungswert mit sich bringen.

    Joël Dicker erzählt auf über 700 Seiten eine ganz großartig Geschichte und präsentiert eine absolut genial konstruierte Plotentwicklung inklusive einer mehr als einmal überraschenden Auflösung. 

    Sein Schreibstil sorgt für ungebremste Sogwirkung und durch immer wieder gut platzierte kleinere Cliffhanger entwickelt es sich zu einem wahren Pageturner. 

    Wenn es auch sicher noch viel mehr zu diesem Buch zu schreiben gäbe, so liegt der besondere Reiz darin, dieses Meisterwerk ohne zu viel Input von aussen selbst Stück für Stück zu entblättern und sich von dessen Genialität zu überzeugen. 

    Mir bleibt daher nichts weiter, als eine sehr klare Leseempfehlung auszusprechen. 

    Ich habe begleitend auch zum Hörbuch gegriffen, das durch Torben Kessel perfekt vertont wurde.  


    Fazit:

    Lesen oder Hören!! 

    Kommentare: 2
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    Type-Os avatar
    Type-Ovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gutes Buch
    Ein Sommer in New Hampshire

    Lange nicht ein so gutes Buch gelesen. Der Autor schafft es, das man, egal in welcher Zeit es gerade spielt, mittendrin ist. Wirklich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Guter Schreibstil, flüssig, schlüssig, überzeugend. Klare Leseempfehlung.

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    JulieMalies avatar
    JulieMalievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein kurzweiliger, spannender, überraschender und rührender Roman. Ich habe die Seiten nur so verschlungen.
    Ein Buch, das für jeden etwas bereithält

    Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: Dreiunddreißig Jahre nachdem die ebenso schöne wie geheimnisumwitterte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten. Der berühmte, zurückgezogen lebende Schriftsteller Harry Quebert steht plötzlich unter dringendem Mordverdacht.
    (Quelle: Amazon.de)

    "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" ist ein sehr vielfältiges Buch, das man meiner Meinung nach keinem bestimmten Genre zuordnen kann. Als Leser bekommt man natürlich eine Kriminalgeschichte und dennoch stellt sich nach längerem Lesen heraus, dass dieses Buch doch viel mehr ist als ein einfacher Krimi - nämlich ebenso eine Liebesgeschichte und eine Künstlerbiografie.

    Joel Dicker hat es geschafft, auf über 700 Seiten eine wirklich bis zur letzten Seite spannende Geschichte zu erzählen, die den Leser packt und nicht mehr los lässt. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Wendungen. Man konnte sich nie sicher sein, ob die Wahrheit bereits ans Licht gebracht wurde oder ob es noch weitere Geheimnisse in dem kleinen Städtchen Aurora gibt.

    Desweiteren fand ich den Schreibstil des Autors ganz toll und berührend. Jedes Kapitel wird mit einer Lebensweisheit eingeleitet, die mich oftmals auch selbst betroffen haben. Man liest also nicht nur ein Buch, man lernt auch noch etwas fürs Leben.
    Hinzu kommt, dass ich die Atmosphäre toll fand, die im Buch herrschte. Es war immer eine Mischung aus Trauer, Spannung aber vor allem ganz viel Hoffnung.

    Einen Stern Abzug musste ich leider geben - und das obwohl es für mich eigentlich nur ein halber ist. Das liegt daran, dass für meinen Geschmack die letzten 200 Seiten doch etwas sehr in die Länge gezogen wurden. Nicht, dass die Geschichte dadurch langweilig geworden wäre, aber bei der ein oder anderen Wendung habe ich dann doch gedacht "Bitte nicht noch eine Änderung". Trotzdem habe ich jede Seite des Romans genossen und möchte unbedingt noch die anderen Bücher des Autors lesen.

    Fazit:
    Ein spannendes, überraschendes und berührendes Buch, das mich von Anfang an bis zur letzten Seite begeistert hat. Selbst kleine Längen haben nicht für Langeweile gesorgt. Ein toller Autor, der sein Handwerk versteht!

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    kornmuhmes avatar
    kornmuhmevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Fulminant, genial konstruiert, wenn auch bisweilen redundand.
    Genial konstruiert und umgesetzt

    Inhalt:

    Ein Vorfall erschüttert ganz Amerika: Im Garten des berühmten Schriftstellers Harry Quebert wird die Leiche der seit 33 Jahren vermissten Nola Kellergan gefunden. Das Mädchen war damals erst 15, als es verschwand. Harry wird verdächtigt, Nola ermordert zu haben, zumal bei ihr das Manuskript seines erfolgreichen Debutromas gefunden wird. In Untersuchungshaft sitzend, steht ihm sein langjähriger Freund Marcus Goldman, ebenfalls ein bekannter Autor, zur Seite und rollt die Ereignisse, die vor 33 Jahren in der Kleinstadt Aurorastattgefunden haben, wieder auf. Für manche sind die Enthüllungen der Vergangenheit eher unangenehm ...

    Meinung:

    Das Buch fängt recht behäbig an, das gebe ich zu. Nicht uninteressant, aber behäbig. Wir lernen Marcus Goldman kennen, einen Schriftsteller, der mit seinem Erstlingswerk den amerikanischen Buchmarkt geflasht hat und nun unter Zugzwang steht. Sein zweites Buch muss her, der Verleger sitzt ihm im Nacken, seine Fans warten sehnsüchtig auf den Folgeroman. Doch Marcus leidet an einer Schreibblockade. In seiner Verzweiflung meldet er sich nach längerem Schweigen bei seinem Freund Harry Quebert, ebenfalls berühmter Schriftsteller. Na ja, lange Rede, kurzer Sinn, es folgt eine recht lange Passage über Mercus' Jugend, seine Collegejahre und die beginnende Freundschaft mit Harry. Das erste Drittel des Romans zieht sich also etwas.

    Doch dann wendet sich das Blatt. Als Marcus sich entschließt, der Sache um Harry und Nola auf den Grund zu gehen, entwickelt sich das Buch zu einem echten Kiminalroman mit viel Kleinstadtkolorit, überraschenden Wendungen und hochinteressanter Recherchearbeit. Aber etwa der Hälfte konnt ich das Buch gar nicht mehr weglegen! Immer wieder werden neue Spuren und Zusamenhängt aufgedeckt, die Beziehung zwischen Nola und Harry beleuchtet und die verschiedenen Personen in einem neuen Licht betrachtet. Diese Komplexität hat mi unglaublich gut gefallen! Auch dieser Mix aus Vergangenem und Gegenwärtigem hat das Tempo des Romans erhöht. Stück für Stück begibt sich der Leser auf Spurensuche und weiß doch bis zum Schluss nicht, was wirklich geschehen ist!

    Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt, schön flüssig und natürlich. Abzüge gibt es hier lediglich, was die Liebesgeschicht angeht. Die war mir sowohl inhaltlich als auch sprachlich viel zu kitschig. Überhaupt empfand ich diese als zu künstlich und unrealistisch. Worüber unterhalten sich ein erwachsener Mann und eine 15Jährige bspw. die ganze Zeit??

    Auch das Eingeflochtensein der Kriminalgeschichte in das größere Ganze, das Entstehen von Marcus' Buch, die Auseinandersetzung mit dem Verleger, die Werbemaschinerie, das alles hat mir viel Freude beim Lesen bereitet!

    Fazit:

    Ein sehr vielschichtiges Buch, sehr komplex und genial konstruiert, das geschickt einen spannenden Kriminalfall mit der Schriftstellerei verbindet. Ein Buch in einem Buch sozusagen.

    Insegsamt 5 von 5 Sternen 

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    Inhaltsangabe
    Ein Skandal erschüttert das Städtchen Aurora an der Ostküste der USA: 33 Jahre nachdem die zauberhafte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten ...Dieser raffinierte, anspielungsreiche Roman liest sich wie ein Krimi und ist doch viel mehr! Es ist der Aufmacher jeder Nachrichtensendung. Im Garten des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert wurde eine Leiche entdeckt. Und in einer Ledertasche direkt daneben: das Originalmanuskript des Romans, mit dem er berühmt wurde. Als sich herausstellt, dass es sich bei der Leiche um die sterblichen Überreste der vor 33 Jahren verschollenen Nola handelt und Quebert auch noch zugibt, ein Verhältnis mit ihr gehabt zu haben, ist der Skandal perfekt. Quebert wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält, ist sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Schriftsteller. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors - und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman - fährt Goldman nach Aurora und beginnt auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln ...

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    Das Buch des Jahres für alle Literaturliebhaber!

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    Buchspecial inkl. Interview bei Piper.de

    Dem jungen Franzosen Joël Dicker ist mit "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" der Überraschungserfolg des Jahres gelungen - das Buch entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Publikumsliebling und stürmte die Bestsellerlisten! Inzwischen ist es bereits in über 30 Sprachen übersetzt und damit auch endlich in Deutsch! Wir freuen uns, dass wir Euch gemeinsam mit dem Piper Verlag sozusagen das Buch der Bücher für alle Literaturliebhaber präsentieren dürfen und konnten wunderbar gebundene Leseexemplare für Euch ergattern! 

    Bewerbt Euch bis einschliesslich 21. August 2013 für die wunderbare und gar wortwörtlich kriminell gute Geschichte um Harry Quebert, Nola, Marcus Goldman und jeder Menge Literatur! 


    Über den Autor:
    Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat bislang zwei Romane geschrieben, »Les Derniers Jours de nos Pères« und »La Vérité su l'Affaire Harry Quebert«. Für letzteren bekam er in den Grand Prix du Roman der Académie Française zugesprochen, sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zu der literarischen Sensation des Jahres 2012, der nun auch endlich in Deutschland erscheint. 
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