Joël Dicker Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

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Inhaltsangabe zu „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joël Dicker

Ein Skandal erschüttert das friedliche Städtchen Aurora an der amerikanischen Ostküste: 33 Jahre nachdem die zauberhafte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten, des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert. Als Harry Quebert verhaftet wird, ist der Einzige, der noch zu ihm hält, sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Autor. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors – und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman – beginnt Goldman auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln …

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  • Meine Meinung zum Fall Harry Quebert

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    NiWa

    NiWa

    Mehr als 30 Jahre ist es her, dass die 15jährige Nola verschwunden ist. Und plötzlich taucht sie wieder auf: als verwitterte Leiche im Garten des bekannten Bestseller-Autors Harry Quebert! Sein Schützling Marcus Goldmann - ebenfalls Schriftsteller und von einer ruinösen Schreibblockade gehemmt - glaubt als einer von wenigen an Harrys Unschuld, und beginnt damit, die Geschichte in einem Buch zu verarbeiten. Aber was steckt hinter der mysteriösen Nola und ihrem Verschwinden? Und hatte der damals über 30jährige Harry tatsächlich eine Liebesbeziehung zu dem Teenager? Die Geschichte wird aus der Sicht von Marcus Goldmann erzählt und das aufstrebende Jungtalent strotzt nur vor schriftstellerischem Esprit und Feingefühl. Gleich von Beginn an weiß er den Leser in seine Situation zu versetzen, lässt einem mit ihm gegen die Schreibblockade kämpfen, und man hofft zusammen darauf, an den ersten großen Erfolg anschließen zu können. Marcus Goldmann war ein Überflieger, ein Bestsellerautor, der fast aus dem Nichts entstand, und schnell merkt man, dass er diesen Erfolg seinem ehemaligen Professor und Freund Harry Quebert zu verdanken hat. Doch von einem Moment auf den anderen steht Harry Quebert unter Mordverdacht. 1975 ist die 15jährige Nola spurlos verschwunden und bei Gartenarbeiten auf Harrys Grundstück, mehr als 30 Jahre später, unvermutet wieder aufgetaucht. Fast gleichzeitig entdeckt Marcus, dass Harry einst Nolas Geliebter war, was Harry zum Verhängnis wird. Doch Marcus stellt eigene Ermittlungen an und zerrt rätselhafte Verstrickungen ans Tageslicht. Der Roman und Plot an sich haben mir sehr gut gefallen. Wie bereits erwähnt, beherrscht Joël Dicker einen kurzweiligen Erzählstil, der ausgezeichnet unterhält und amüsant zu hören ist. Anregend und abwechslungsreich sind vor allem auch die Perspektivenwechsel, die zwischen den Ereignissen im Sommer 1975 und der Gegenwart variieren, weil sich Marcus von Harry und den Bewohnern Auroras von damals erzählen lässt. Allerdings schafft es Dicker nicht, diesen fesselnden Stil beizubehalten, weil er sich ab ungefähr der Hälfte des Romans in Wiederholungen verliert. Ständig lässt man sich auf die Ereignisse von damals auf’s Neue ein und wird mit der Zeit müde, über Nolas Verschwinden nachzudenken. Außerdem hat die Geschichte von Harry und Nola einen unangenehmen Beigeschmack, weil eine Liebesbeziehung zwischen einem 15jährigen Mädchen und einem doppelt so alten Mann für mich persönlich ans Pädophile grenzt. Kitschige Ausschmückungen Harrys, habe ich als überzogen empfunden und vom Ende war ich etwas enttäuscht, weil es fast dem typischsten aller Krimiklischees entspricht. Nichtsdestotrotz war es ein guter Krimi, der mich immer wieder auf die falsche Fährte gebracht hat, die persönliche Note durch Marcus Goldmanns schriftstellerische Ambitionen und den damit einhergehenden Problemen haben für Unterhaltung gesorgt, und insgesamt habe ich gemeinsam mit Marcus gern in der Vergangenheit des Ortes Aurora und Harrys Leben geforscht, wobei wir auf so manches überraschende wie auch pikante Detail gestoßen sind. Meiner Meinung nach ist es ein ideenreicher Krimi, bei dem man aber mit laschen Wiederholungen zu kämpfen hat und von der Aufklärung nicht zu viel erwarten darf.

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    • 9
  • Die Wahrheit über den Autor Joel Dicker...

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    Boris

    Boris

    Entschuldigung, diese Überschrift konnte ich mir nicht verkneifen. Auch wenn man eine Geschichte mit allen Tricks des modernen Schreibens, Sprünge in verschiedene Zeiten, Kapitel von hinten nach vorne, Zitate aus den fiktiven Bücher versucht interessant zu machen...wenn es eine völlig unglaubwürdige, hahnebüchene Geschichte ist, dann bleibt sie es auch. Ein aufgeblasenes Nichts, sprachlich auf einem unterem Niveau. Ständig wird wiederholt was der Leser schon weiß...damit es auch die ganz dummen bemerken. Das andauernde Gefasel über die Liebe, die große, wahre, einzige. Sie berührt mich nicht, nur weil ständig über sie geredet wird. Und nochmal...der Plot und seine Auflösung werden einfach nicht dadurch besser, wenn man den Leser alle 20 Seiten auf eine neue falsche Fährte führt. Irgendwie habe ich durchgehalten, warum kann ich mir eigentlich nicht erklären.

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    • 6
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, bei denen Vor- oder Nachname Autors beginnen wie Buchtitel

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 6 austauschen!

    • 46
  • Verkehrte Welt

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    black_horse

    black_horse

    22. June 2014 um 22:27

    Dieses Buch ist irgendwie anders als die meisten anderen, die ich bisher gehört habe. Ein erster Unterschied fällt schnell auf: Die Kapitel sind rückwärts nummeriert. Der Inhalt erscheint am Anfang recht simpel: Auf dem Grundstück des berühmten Schriftstellers Harry Quebert wird die Leiche eines vor mehr als 30 Jahren verschwundenen Mädchens gefunden. Quebert wird festgenommen, da er damals eine Liebesbeziehung zu der 15-jährigen hatte und das Manuskript seines Bestsellers bei der Leiche gefunden wird. Sein junger Freund und Schüler Marcus Goldman, der nach seinem erfolgreichen Debüt gerade unter starkem Schreibdruck steht, beschließt ihm zu helfen, weil er von der Unschuld Harrys überzeugt ist. Der Roman wechselt zwischen den verschiedenen zeitlichen Ebenen. Nach und nach kommt Licht in die Vorfälle von damals. Denkt man jedenfalls. Doch immer wieder war doch etwas anders als bisher angenommen. Viele Personen haben ihre Geheimnisse und geben sie natürlich nicht gerne preis. Gerade zum Ende hin nimmt das Buch nochmal an Fahrt auf und bringt letztlich doch die Wahrheit ans Licht. Die v.a. für Quebert auch bitter ist.

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  • Was macht ein gutes Buch aus?

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    Exlibris_Joana

    Exlibris_Joana

    Leider kann ich mich den positiven Stimmen zu diesem Buch nicht anschließen. Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert ist eigentlich nicht so mysteriös, wie der Titel suggeriert. Das Ende hat mich sogar ziemlich enttäuscht. Ich habe das Hörbuch von Hörbuch Hamburg aufgrund der vielen positiven Rezensionen gehört. Der Sprecher Torben Kessler ist klasse, großes Kino, er ist vermutlich einer der Gründe weshalb ich das Hörbuch zu Ende gehört habe (mit immerhin über 20 Stunden auch nicht das kürzeste). Die Story hat mich jedoch weniger gefesselt: Im Garten von Schriftsteller Harry Quebert wird die Leiche eines Mädchens gefunden, woraufhin sein ehemaliger Schüler und ebenfalls Schriftsteller Marcus Goldman zu ermitteln beginnt. In die Enge getrieben durch eine Deadline seines eigenen Verlegers, schreibt er dabei seine Entdeckungen und Rückschlüsse in einem Buch nieder. Doch nach Veröffentlichung des Buches beginnt der Fall erst Fahrt aufzunehmen. Leider zieht sich die Spurensuche qualvoll in die Länge. Die Charaktere sind zum Teil maßlos überzeichnet, wodurch für mich die gesamte Geschichte schwer ernst zu nehmen war. Das Buch gewinnt lediglich bei den Rückblenden in die gemeinsame Vergangenheit von Harry und Marcus. Der Hörer nimmt Teil an den Lektionen, die Harry Marcus erteilt, um zu erklären, wie man ein gutes Buch schreibt. Daraus ein Zitat, für das allein ich einen Punkt mehr in der Bewertung gebe, als ich sonst getan hätte: "Ein gutes Buch lässt sich nicht allein an seinen letzten Worten bemessen, sondern an der Gesamtwirkung aller vorausgegangenen Worte, Marcus. Ungefähr eine halbe Sekunde nachdem der Leser mit Ihrem Buch fertig ist, nachdem er das letzte Wort gelesen hat, muss er spüren, wie ihn ein starkes Gefühl überkommt. Er muss einen Moment lang an nichts anderes denken als an das, was er gerade gelesen hat, und den Einband mit einem Lächeln, aber auch mit einer Spur von Traurigkeit betrachten, weil ihm alle Figuren fehlen werden. Ein gutes Buch, Marcus, ist ein Buch, bei dem man bedauert, dass man es ausgelesen hat." Da stimme ich Harry Quebert voll und ganz zu. Leider gab es diesen Moment für mich bei „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ von Joel Dicker nicht.

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    • 2
  • Ein herrlicher Pageturner!

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    monerl

    monerl

    21. January 2014 um 19:06

    Am Ende der Geschichte ist mir ein lautes "WOOOW" entglitten! So muss ein Pageturner sein! Einmal angefangen zu hören, konnte ich nicht mehr aufhören. Bis tief in die Nacht folgte ich der angenehmen Stimme des Erzählers, der es geschafft hatte, den vielen Protagonisten eine eigene Marke aufzudrücken und einen absoluten Erkennungswert zu geben. Diese Geschichte ist ein Buch im Buch! Marcus Goldman, der Hauptprotagonist Joël Dickers, der Schriftsteller des Buches "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert, erzählt im Buch über seinen Freund, Mentor und ebenso Autor Harry, der die Hauptfigur seines Buches ist. (Klingt verwirrend? Ist es aber nicht! :-)) Goldman besucht in seiner Schaffenskrise als Bestseller-Autor seinen ehemaligen Dozenten Harry, um dort in der Kleinstadt Aurora abzuschalten und wieder eine neue Idee für sein neues Buch, das von seinem Verleger sehnsüchtig erwartet wird, hervorzubringen. Während dieser Zeit erfährt er durch unerwartete Umstände, dass Harry, damals 34 Jahre alt, das 15-jährige Mädchen Nola geliebt hat und mit ihr vorhatte durchzubrennen. Harry Quebert landet im Gefängnis und wird des Mordes an Nola angeklagt, da ihr Skelett in seinem Garten gefunden wurde. Um Harrys Namen reinzuwaschen, wird Goldman zum Detetktiv und wirbelt mit seinen Fragen und Nachforschungen viel Staub in Aurora auf. Goldman bekommt die Bestätigung, dass Harry wohl tatsächlich nicht der Mörder ist, denn nicht jedem behagen seine Fragen und er anonym bedroht wird. Dem Leser oder Zuhörer des Buches wird in Laufe der Geschichte eine sich permanent steigernde Spannung geboten, die es nicht möglich macht, das Buch kurz beiseite zu legen. Jeder Abschnitt und jedes Kapitel bringt Neues hervor und man überdenkt die eigene Entlarfung des Täters neu. Immer neue Wendungen und Begebenheiten werfen alle Gedanken über den Haufen. Schlüssig wird ein Puzzelstück nach dem anderen aufgedeckt und klärt am Ende alle Fragen. Bis kurz vor Schluss (ca. 30 Min vor Hörbuchende), gab es weitere wichtige Erkenntnisse, die mich zum Staunen brachten. Höchst gekonnt hat Joël Dickers seinen Hauptprotagonisten, wie auch den Leser, auf falsche Spuren gebracht, die absoluten Unterhaltungswert hatten. Dickers erschuf Figuren mit Charakter. Ein jeder ist vielschichtig, niemals nur gut oder ausschließlich böse. Das ist eine Kunst, die nicht jedem Autor gelingt. Ich konnte die Handlungen, Gedanken und Taten der Figuren sehr gut nachvollziehen. Es war ein riesengroßer Spass mit Goldman auf Entdeckungsreise zu gehen. Fazit: Ein Krimi, der eigentlich kein Krimi ist. Ein Buch im Buch, geschrieben von einem Autor über einen Autor, der wiederum über einen weiteren Autor schreibt. Einfach herrlich!

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  • Mein Hörbuch/Buch des Jahres 2013

    Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
    Birkhenne

    Birkhenne

    21. October 2013 um 18:14

    Es sind jetzt bereits ca. 2 Wochen her seit ich das Buch zuende gehört habe und es war für mich schwierig nach diesem Buch mich für ein neues Buch zu entscheiden, da ich noch so sehr in der Geschichte über den Fall Harry Quebert gefangen war. Gelesen von der angenehmen Stimme Torben Kesslers war ich von diesem Hörbuch total fasziniert. Schon nach wenigen Hörstunden kaufte ich mir auch noch das "echte" Buch in gedruckter Form. Es wird einen besonderen Platz in meinem Bücherregal einnehmen, weil ich es von der ersten Minute bis zum Ende (immerhin 20 Stunden und 21 Minuten) geliebt habe. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig, im Gegenteil!!! Ich habe oft meine Arbeiten vernachlässigt, nur um dieses Buch weiterzuhören. "Ein gutes Buch lässt sich nicht allein an seinen letzten Worten bemessen, sondern an der Gesamtwirkung aller vorausgegangenen Worte, Marcus. Ungefähr eine halbe Sekunde nachdem der Leser mit Ihrem Buch fertig ist, nachdem er das letzte Wort gelesen hat, muss er spüren, wie ihn ein starkes Gefühl überkommt. Er muss einen Moment lang an nichts anderes denken als an das, was er gerade gelesen hat, und den Einband mit einem Lächeln, aber auch mit einer Spur von Traurigkeit betrachten, weil ihm alle Figuren fehlen werden. Ein gutes Buch, Marcus, ist ein Buch, bei dem man bedauert, dass man es ausgelesen hat." Genauso ist es mir bei diesem Buch ergangen. Glücklicherweise konnte ich inzwischen ein Buch finden, das mich als "Das Buch nach Harry Quebert" fesseln konnte und bei dem ich jetzt schon dem Ende entgegenfiebere "Das Nebelhaus" von Eric Berg.

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