Joël Tan Die Frau des Ratsherrn

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Inhaltsangabe zu „Die Frau des Ratsherrn“ von Joël Tan

Hamburg, 1269: eine große Intrige und eine noch größere Liebe …
Hamburg, 1269: Nach der nicht standesgemäßen Liebeshochzeit mit dem Ratsherrnsohn Albert, beginnt für die junge, mittellose Dänin Ragnhild ein Leben in Feindschaft mit Rat und Kirche. Als die Kogge ihres Gemahls während einer Flandernreise sinkt, bleibt sie schutzlos im Kreise ihrer missgünstigen Familie zurück. Trotz allem entschlossen, den totgesagten Albert zu finden, gerät sie zwischen die Fronten der Macht. Sie erfährt Verrat und Unterdrückung aber auch Freundschaft und Liebe, bis ein gewaltiger Stadtbrand ihre Zukunft für immer dramatisch verändert …

Tolles Buch

— Knihomol

Fazit: Unterhaltsamer, atmosphärisch dichter Roman, welche zudem sehr detailliert auf die Geschichte Hamburgs im 13. Jhr. eingeht.

— Bellexr

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    Die Frau des Ratsherrn

    Knihomol

    25. October 2016 um 15:02

    Man fühlt mit, weint, lacht und fiebert mit. Toll geschrieben, man hat das Gefühl, als ob man in dieser Zeit dabei wäre. Alles ins Detail beschrieben, auch Grausamkeiten des Mittelalters. 

  • Ragnhilds Schicksal

    Die Frau des Ratsherrn

    Bellexr

    16. June 2013 um 18:44

    Hamburg im Jahr 1269: Der junge Ratsherrnsohn Albert muss sich bis zu seinem 25. Lebensjahr der Willkür seines älteren Bruders Conrad aussetzen, erst dann erbt er einen Teil des Vermögens seines verstorbenen Vaters. Grund hierfür ist die unstandesgemäße Heirat mit der dänischen Dienstmagd Ragnhild. Kurz vor seinem 25. Geburtstag schickt ihn sein Bruder Conrad auf eine Fahrt nach Flandern, um kurz vor dem Winter noch Tuch einzukaufen. Doch die Kogge gerät auf der Rückfahrt nach Hamburg in ein Unwetter und sinkt. Ragnhild ist nun mit ihren drei Kindern schutzlos ihrem Schwager und dessen Frau ausgesetzt. Da Albert für tot erklärt wird, bleibt der jungen Frau nur die Wahl zwischen einer erneuten Heirat oder dem Eintritt in das Beginenkloster. Es ist wahrlich kein leichtes Leben, welches Ragnhild im Verlauf des Romans erdulden muss. Es werden Intrigen gesponnen, Verrat begangen und immer wieder ist die junge Frau gnadenlos der Willkür der Ratsherrn  ausgeliefert, die über ihr zukünftiges Leben bestimmen. Ihre glückliche Zeit währt nur kurz als der jungen Frau ihre große Liebe Albert genommen wird. Fortan ist Ragnhild hilf- und schutzlos ihrem grausamen, brutalen und verschlagenen Schwager Conrad und seiner hartherzigen, hinterhältigen Ehefrau Ludburgis ausgesetzt, ihr zukünftiges Schicksal liegt in Conrads Händen. Joel Tan erzählt die Geschichte von Ragnhild aus unterschiedlichen Perspektiven. So erlebt man das Schicksal der Ratsherrenfrau mal aus ihrer eigenen Sicht, dann ist man bei den Gedanken und Geschehnissen von Albert dabei wie auch bei den intriganten Machenschaften von Conrad und Ludburgis. Zudem geht die Autorin sehr detailliert auf das Leben der Hamburger Bürger im 13. Jahrhundert ein. Somit wirkt der Roman absolut rund und atmosphärisch dicht erzählt. Allerdings waren mir stellenweise die detaillierten Erläuterungen der Hamburger Geschichte von Joel Tan etwas zu ausschweifend, was ab und an den Lesefluss störte. Man merkt aber hierdurch auch sehr deutlich, dass die Autorin sich intensiv mit der Stadtgeschichte Hamburgs wie auch mit dem Leben der Bevölkerung im 13. Jahrhundert befasst hat. Dennoch ist die Geschichte von Anfang an unterhaltsam und der fesselnde, bildhafte, pralle Schreibstil von Joel Tan sorgt für durchgängig interessante Lesestunden. Zumal der Roman oft auch überraschende Wendungen bietet und stellenweise auch sehr spannend erzählt wird. Ab und an fragt man sich aber auch, was für Schicksalsschläge sich die Autorin für ihre Protagonistin noch ausgedacht hat, denn nach Alberts Verschwinden scheint es das Schicksal mit Ragnhild nicht mehr gut zu meinen. Sehr gut vermittelt Joel Tan hierdurch das Leben einer Frau im Mittelalter, welche hilflos den Entscheidungen der männlichen Bevölkerung ausgesetzt ist. Fazit: Ein unterhaltsamer, atmosphärisch dichter Roman, welche unterhaltsam und bildhaft erzählt wird und zudem sehr detailliert auf die die Hamburger Geschichte des 13. Jahrhunderts eingeht.

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  • Rezension zu "Die Frau des Ratsherrn" von Joël Tan

    Die Frau des Ratsherrn

    Eliza08

    10. February 2013 um 12:38

    Hamburg Anno 1269: Die Stadt trauert um den großen Ratsherrn Conradus von Holdenstede. Doch der Schein trügt, denn die Ersten sehen in seinem Tod die Chance ihren Einfluss in der Stadt zu vergrößern und ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Zwischen Conradus‘ Sohn Albert und der schönen Dänin Ragnhild war es Liebe auf den ersten Blick. Ragnhild hat eine schwere Stellung in der Stadt, da man ihr immer noch das Verhalten ihrer Landsleute anlastet. Auch durch ihre Schwangerschaft hat es sich nicht gebessert, eher noch verschlechtert. Alberts Bruder Conrad versucht es seinem Bruder so schwer wie möglich zu machen, denn bis zu Alberts 25. Lebensjahr sollen die Brüder gemeinsam das Handelshaus führen. Doch Albert hat fast keinen eigenen Handlungsspielraum und steht „unter der Fuchtel“ seines Bruders. Luburgis, Conrads Ehefrau, macht Ragnhild im Haus das Leben schwer. Sie wird letztlich zur Ausgestoßenen ihrer eigenen Familie. Kurz vor seinem 25. Geburtstag schickt Conrad seinen Bruder nach Flandern, er soll wichtige Tuche nach Hamburg bringen. Viele im Rat sind dagegen, da der Winter kurz bevorsteht. Albert sieht es allerdings als seine einzige Chance, sich endlich von seinem Bruder loszusagen und auf eigenen Füßen zu stehen. Da passiert das Unfassbare, die Kogge Alfreds sinkt auf der Heimreise. Ragnhild gerät immer mehr zwischen die Fronten zwischen Macht und Geld. Heimtückischer Verrat und Anfeindungen machen ihr und den Kinder das Leben schwer. Conrad wird zu ihrem Vormund bestimmt. Als ganz überraschend ein Überlebender der Schiffkatastrophe auftaucht, wird Alberts Tod in Frage gestellt. Hat auch er überlebt? Nun dreht sich das Rad aus Hass und Machtspielen noch schneller. Ragnhild trifft eine folgenschwere Entscheidung, um die Wahrheit über ihrem geliebten Albert herauszubekommen. Joël Tan hat einen echten historischen Schmöker geschrieben. Ein Buch, das durch sein fein gewobenes Geflecht aus Intrigen, Hass, aber auch Liebe und Freundschaft besticht. Allerdings ist es zwischendurch ein klein wenig langatmig, einhundert Seiten weniger hätten dem Roman mit Sicherheit nicht geschadet, sondern eher noch mehr Tempo in diese spannende Geschichte gebracht. Am Anfang wird sehr viel aus der Sicht eines auktorialen Erzählers erzählt und es werden nur wenige Dialoge in den Text eingebaut. Diese Passagen lesen sich etwas zäh, man ist versucht diese Textstellen quer zu lesen. Im Laufe des Romans legt sich dies aber auch, oder man hat sich daran gewöhnt, dass die Autorin so zu erzählen pflegt ;-) Wer gerne einen umfangreichen und tiefgründigen historischen Roman liest wird hier mit Sicherheit fündig, denn historisch gibt es hier überhaupt nichts zu meckern. Die vielen auftretenden Personen sind gut gezeichnet, besonders die Familie Hohenstede überzeugt durch gelungene Charaktere. Den zweiten Band dieser Saga „Die Tochter des Ratsherrn“, wo die Geschichte von Runa, Alberts und Ragnhilds Tochter erzählt wird, werde ich auf jeden Fall lesen. Vielleicht hat der Schreibstil der Autorin die kleinen Kinderkrankheiten ausgestanden und wir dürfen auf eine spannende und gelungene Fortsetzung hoffen.

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  • Rezension zu "Die Frau des Ratsherrn" von Joël Tan

    Die Frau des Ratsherrn

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. June 2012 um 20:22

    Historischer Roman mit vielen Intrigen um ein sich liebendes Paar, dem die eigene Familie aus Neid und Habgier viele Steine in den Weg legt. Flott und mitreißend geschrieben.

  • Rezension zu "Die Frau des Ratsherrn" von Joël Tan

    Die Frau des Ratsherrn

    silicia

    21. January 2012 um 16:34

    Durch das wirklich sehr schön gestaltete Cover wurde ich auf das Buch aufmerksam und auch der Klappentext hörte sich sehr vielversprechend an. Schon die ersten Seite zogen mich direkt in die Geschichte und ließ mich nicht so schnell wieder los. Gleich zu Beginn ist man mitten in einer Intrige, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch durchzieht und weitreichende Folgen für den Verlauf der Geschichte hat. Die Charaktere sind sehr lebendig beschrieben und haben für mich sofort Gestalt angenommen. Ragnhild gefällt mir als Protagonistin sehr gut. Sie ist sympathisch und setzt für ihre Lieben alles aus Spiel, ungeachtet der ihr drohenden Konsequenzen. Mit der Zeit habe ich ein Gefühl für ihr Denken und Handeln bekommen weshalb ich mich richtig gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfühlen konnte. Aber auch die anderen Charaktere hat die Autorin mit sehr viel Liebe zum Detail erschaffen. Jeder noch so kleine Nebencharakter bekommt sogleich eine Persönlichkeit, was wirklich angenehm zu lesen ist und die Geschichte so lebendig macht. Bis zum Ende bleibt es, mit Höhen und Tiefen, spannend und wühlte mich innerlich richtig auf. Es kam mir fast wie eine Schiffsreise vor, bei der man ständig von einer neuen Welle erfasst und umhergeschaukelt wird, selbst wenn man glaubt es sei vorüber. Ständig passiert etwas Neues und meist Unvorhergesehenes. Leider habe ich an bestimmten Stellen dieses „Aha-Erlebniss“ vermisst, die jedoch sehr leicht einzubauen gewesen wären, hätte man die vielen Wiederholungen weggelassen. So z.B. der Teil mit dem ortsansässigen Beginen-Kloster, welches man freiwillig betreten und jederzeit auch wieder verlassen konnte. Als Nebensatz einmal erwähnt, hätte ich mich wirklich gefreut, wenn es dabei geblieben wäre. Diese Passage wird aber derart oft wiederholt und leider auch vor „Schlüsselszenen“, dass man nicht umhin kommt, vorauszuahnen, was das für den Verlauf der Geschichte zu bedeuten hat. Hätte man hier die Geschichte normal weitererzählt, ohne den Leser mit der Nase auf das Offensichtliche zu stoßen, hätte man hier einen weiteren schönen Spannungsbogen kreieren können. Als Leser freue ich mich dann tierisch, wenn ich mich noch an den Nebensatz erinnere und denke „Könnte es sein, dass…?“ oder eben wenn ich mich nicht mehr erinnere „Toll, stimmt, da war ja was.“ So wartet man jedoch nur darauf, dass es endlich vorbei ist und man bestätigt bekommt, was man ohnehin schon wusste. Zum Glück kommt dieses Stilmittel nur zwei – drei mal vor und ich kann beruhigt behaupten, dass dies ein wirklich spannender und mitreißender historischer Roman ist, der zu keiner Zeit langweilig wird oder man das Interesse verliert. Fazit: Ein wirklich gelungener Debüt-Roman, der hohe Erwartungen an kommende Bücher der Autorin stellt.

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  • Rezension zu "Die Frau des Ratsherrn" von Joël Tan

    Die Frau des Ratsherrn

    yasmin_deppe

    21. November 2011 um 22:19

    Unglaublich spannend und mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Die Geschichte fesselt und versetzt den Leser in eine andere Zeit. Ein grossartiges Buch. Ich hoffe sehr bald noch mehr von dieser vielverstprechenden Autorin lesen zu duerfen!

  • Rezension zu "Die Frau des Ratsherrn" von Joël Tan

    Die Frau des Ratsherrn

    sami82

    16. November 2011 um 21:14

    Von Anfang an spannend, sehr schöner Schreibstil. Macht mir Freude.

  • Rezension zu "Die Frau des Ratsherrn" von Joël Tan

    Die Frau des Ratsherrn

    anitka

    15. November 2011 um 19:09

    Von Anfang an hat mich dieses unglaubliche Buch in seinen Bahn gezogen. Viel zu schnell hatte ich es durchgelesen und mein erster Gedanke war, dass ich dieses Buch unbedingt verfilmt sehen möchte, um es einfach wieder von Neuem erleben zu dürfen. Es gibt wirklich viele überraschende und herzzerreißende Wendungen, die man nicht mal ansatzweise vorausahnen kann. Neben der Geschichte von Ranghild und Albert wird das damalige Hamburg so gut in "Szene gesetzt", dass man das Gefühl hat, man könne ebenso wie Ranghild über den Markt laufen und den Schlamm der Straße unter seinen Füßen spüren ;) Ich bin absolut begeistert!

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