Jo Beverley Doch die Liebe war stärker

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Inhaltsangabe zu „Doch die Liebe war stärker“ von Jo Beverley

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  • Rezension zu "Doch die Liebe war stärker" von Jo Beverley

    Doch die Liebe war stärker
    luckydaisy

    luckydaisy

    14. May 2011 um 11:16

    Kurz zur Inhaltsangabe: Galeran von Heywood wird Kreuzritter, da seine Frau Jehanne keine Kinder bekommen kann. Als er nach 2 Jahren aus Jerusalem zurückkehrt, ist sein Sohn (der während seiner Abwesenheit geboren wurde) verstorben, und seine Frau hat eine Tochter, die sie von einem anderen Mann empfangen hat. Jehanne wurde nämlich mitgeteilt, daß Galeran im Krieg gefallen wäre. Galeran hat nun alle Hände voll damit zu tun, seine Ehe zu kitten. Ausserdem muss er den Bischof davon abbringen, ihm die uneheliche Tochter und seine untreue Frau "abspenstig" zu machen, denn Jehanne soll für ihr sündiges Verhalten gestraft werden. Eines vorweg: Wer schon Romane von Jo Beverley gelesen hat, weiß, daß er keine 08/15 Romances serviert bekommt. Wer also Probleme mit ungewöhnlichen Plots hat, sollte tunlichst die Finger von Beverley-Romanen lassen. Wie die Inhaltsangabe schon verrät, geht es hier vorrangig darum, dass Jehanne und Galeran - trotz ihrer bewiesenen Untreue - wieder zueinander finden. Und das ist gar nicht so leicht, schließlich bekommt Galeran von allen Seiten Druck, seine frevelhafte Frau zu verstoßen und die Tochter Donata zu töten. Jo Beverley hat hier konsequent mit den rosaroten "Ritter & Burgfräulein-Klischees" aufgeräumt. Sie zeigt deutlich, daß das frühe Mittelalter stark von Religiosität, Aberglauben, politischen Unruhen und Intrigen geprägt war. Mir hat das ausgesprochen gut gefallen, denn der Roman hebt sich deutlich vom sonstigen Einheitsbrei der Romances ab. Ein großer Pluspunkt ist außerdem der flüssige Schreibstil. Ich habe das Buch in einem Rutsch weggelesen. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht erzählt und fesselt ungemein. Die Geschichte wird hauptsächlich aus dem Blickwinkel Galerans erzählt. Jehanne selbst spielt dabei nur eine Nebenrolle. Es geht in erster Linie um Galerans Konflikt, wie er mit der Untreue seiner Frau umgehen soll. Aber gerade das, was ist als herausragend empfinde, könnte doch manch andere Leserin deutlich vorn Kopf stoßen. Wer aber genug Offenheit und Toleranz aufbringt, sich auch einmal auf einen ungewöhnlichen Plot einzulassen, wird mit einer wunderschön erzählten Liebesgeschichte der etwas anderen Art belohnt. Den 1 Stern Abzug hat das Buch nur deshalb erhalten, weil in der Mitte des Buches die Konfliktsituationen etwas überhand nahmen und einige Längen aufkamen. Wenn man den Mittelteil jedoch überwunden hat, wird es zum Schluß nochmal richtig spannend.

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