Jo Cotterill Eine Geschichte der Zitrone

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Inhaltsangabe zu „Eine Geschichte der Zitrone“ von Jo Cotterill

Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft!
Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen.

Eine traurig-schöne Geschichte über alles was zählt im Leben: Liebe, Freundschaft, Verarbeitung von Verlusten und Glück. Wunderbare Sprache

— Buecherheldt

Eine unfassbar schöne Geschichte über ein verschlossenes Mädchen, ihren gefühlskargen Vater, Freundschaft, innere Kraft und Bücher.

— Felissitas

Einfach nur wunderbar!!! Steckt voller Tiefsinn witz und natürlich Büchern und Freundschaft *_*

— Alina97

Traurigschönbittersüßwütendundfroh - ein Buch mit vielen Facetten, das ebensoviele Emotionen hervorruft

— lex-books

Eine wunderschöne Geschichte!

— Booksarehome

Traumhaft schön! Die Bücher von Königskinder sind immer etwas ganz Besonderes.

— CorniHolmes

Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und tiefergehende Gefühle und Gedanken!

— Lienne

Eine schöne, traurige und berührende Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft und der Liebe zu Büchern.

— Ruffian

Behutsam wird der Leser an die Bandbreite extremer Familiensituationen herangeführt und geht doch leichten Herzens aus der Lektüre heraus.

— Claddy

Kleine Geschichte mit großer Wirkung. Eines meiner Jahreshighlights 2016

— Paulaihl

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  • Menschen brauchen Menschen - Leseratten brauchen dieses Buch

    Eine Geschichte der Zitrone

    Engelmel

    07. March 2017 um 17:24

    INHALTCalypso wird von ihrem Vater allein erzogen, nachdem ihre Mutter verstarb. Diese Situation scheint für den Vater nicht immer einfach zu sein. Im Verlauf der Geschichte entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Calypso und Mae, anfangs noch etwas scheu, später jedoch über den gemeinsamen Nenner "Bücherliebe" in freundschaftlichen Banden vereint. Sie verbringen fast jeden Schultag nach Schulschluss gemeinsam, erträumen sich gemeinsam eine Schriftstellerkarriere. In gegenseitigen Besuchen erleben beide jeweils ein Familienleben, welches sie daheim ganz anders kennen. Dabei wird dann auch klar, was die Zitronen zu bedeuten haben.FAZITMir gefällt generell die Zusammenstellung des Covers: die Farben, die Schriftart mit leichten Schnörkeln -> sehr ansprechend, passende Bordüre, eher altmodisches Bild mit zwei Mädchen. Da es jedoch um ein Jugend Buch geht, empfinde ich das Cover als zu klassisch.​Der Einstieg ins Buch ist leicht gehalten; das Lesen gestaltet sich schnell, leicht und flüssig und der Spannungsaufbau ist so gehalten, dass das Buch schon nach wenigen Seiten schwer aus der Hand zu legen ist, wenn man sich für dies Thema interessiert.Zudem tauchen - gerade weil es um die Liebe zu Büchern geht -  immer wieder "Hinweise" zu anderen Buchtiteln auf (vorwiegend Kinderbücher und Klassiker), die gut eingearbeitet sind!  Bei den  Beschreibungen vom Umgang Vater/Tochter stockte mir zwischenzeitlich der Atem und es liefen Tränen. Ich habe mich gefragt, ob er seine Tochter nicht beachten kann oder will ... Für manch einen wird es hier vielleicht mit einer Antipathie auferlegt, jedoch wandelt dies Gefühl je mehr Seiten gelesen werden.Meiner Meinung nach sollte jeder, der Bücher liest/liebt, dies Buch lesen!!Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt! Vielen Dank an Autor/Verlag!

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  • Kleines Buch ganz groß

    Eine Geschichte der Zitrone

    lex-books

    26. February 2017 um 19:40

    Einsamkeit ist seit dem Tod ihrer Mutter für Calypso zum Normalzustand geworden. Abgeschottet lebt sie zusammen mit ihrem Vater, einem Schriftsteller, der sich die meiste Zeit über in seinem Arbeitszimmer einigelt und an seinem Lebenswerk „Eine Geschichte der Zitrone“ feilt. Als kluges, interessiertes Mädchen füllt Calypso ihr Leben mit Büchern, in denen sie sich wohl und geborgen fühlt, während die Regeln von Freundschaft und Liebe unbekannt, unberechenbar und riskant erscheinen. Aber dann gibt es da plötzlich Mae, die Calypsos Freundin sein will. Das Buch hat viele Facetten, die zu einem runden und wunderschön erzählten Ganzen zusammenfinden. Zentral sind die Themen Depression und Trauer. Insbesondere die Frage: Wie ist das für Kinder, wenn ein Elternteil an einer Depression erkrankt ist? Der Leser nimmt die Perspektive der elfjährigen Calypso ein, die begreift, dass bei ihr zuhause irgendetwas nicht so richtig stimmt, aber nicht fassen kann, was das eigentlich ist. Sie schultert die Verantwortung für sich selbst, den Haushalt und einen Vater, der nur noch für seine Arbeit lebt und Calypsos Bedürfnis nach Liebe mit emotionaler Schwäche gleichsetzt.  Was die Geschichte besonders macht, ist Calypsos Sicht auf die Dinge, die vieles einfach nicht einordnen kann, weil sie ein Kind ist und es nicht versteht. Calypso versucht stark zu sein, weil ihr Vater das von ihr verlangt. Damit überdeckt sie ganz viele Sehnsüchte, die man als Leser nach und nach entdecken darf. Aber auch viele ambivalente Emotionen - Sorge, Überforderung, Zweifel, Ratlosigkeit, Andersartigkeit, den Wunsch nach Normalität, Verantwortung-abgeben-dürfen. Ein kleines, starkes Mädchen, das gelernt hat, Gefühle wegzusperren, sich aber tief im Innern nach Wärme und Geborgenheit sehnt.  Der Ton ist abwechslungsreich. Von traurig, über bitter bis leicht und schön, vornehmlich aber melancholisch. In das Gefühl der Wut über den Vater, der seine Tochter fast völlig sich selbst überlässt, mischt sich das Verständnis, dass Betroffene weder etwas für ihre Depression können, noch immer in der Lage sind, diese selbst zu erkennen oder sich Hilfe zu holen. Völlig unverkrampft, in einer lebendigen, alle Sinne ansprechenden Schreibweise, lässt die Autorin helle Hoffnungsstrahlen über ihre Geschichte scheinen, indem sie aus der Rückzugswelt der Bücher letztlich Calypsos Brückenschlag zum Leben gelingen lässt. Über die zarte, aber schnell intensiver werdende Freundschaft zu der lebenslustigen, ebenfalls buchbegeisterten Mae mit ihrer völlig normalen, lauten Familie bekommt Calypso eine Ahnung davon, dass Stärke nicht aus Abhärtung und Abkapselung entsteht, sondern aus der Öffnung gegenüber dem Leben und den Menschen. Mit allen Freuden und Enttäuschungen, die da möglich sind. Fazit: Thema Depression und Trauer, wunderbar erzählt, im hoffnungsvollen bibliophilen Gewand. Anrührend und deutlich, ohne abwertend zu sein. Ein kleines, großes Buch!

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  • Wundervoll!

    Eine Geschichte der Zitrone

    Booksarehome

    04. January 2017 um 18:07

    Zuerst einmal möchte ich mich ganz herzlich beim Carlsen und Königskinder Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken. Eine Geschichte der Zitrone hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe es innerhalb von zwei Tagen fertig gehabt. Die 11-jährige Calypso lebt mit ihrem Vater alleine, denn ihre Mutter ist vor ein paar Jahren an Krebs gestorben. Ihr Vater erzieht sie etwas eigenartig, denn laut ihm braucht man keine anderen Menschen um glücklich zu sein, nur Bücher. Anfangs hatte Calypso, das auch geglaubt, denn sie hatte keine Freunde in der Schule und in den Pausen hat sie immer ein Buch dabei gehabt und es gelesen. Sie wollte nicht mit den anderen spielen, Calypso wollte lieber in ruhe ihr Buch lesen. Und zuhause musste sie den ganzen Haushalt machen und für ihren Vater und sich immer was kochen am Abend, was manchmal etwas schwierig war denn nicht immer war der Kühlschrank voll. Für sie ist das ganze schon "normal" geworden, bis sie Mae getroffen hat. Mae ist neu an der Schule und ist die einzige die sich mit Calypso anfreunden will. Zuerst ist Calypso total dagegen, doch als Mae ihr erzählt, dass sie genauso gerne liest wie Calypso, gibt Calypso ihr doch eine Chance. Die zwei Mädchen freunden sich schnell an und Calypso besucht Mae immer öfter. Sie merkt langsam, dass etwas in ihrer Familie nicht stimmt, denn bei Mae machen den ganzen Haushalt ihre Eltern und auch müssen Mae oder ihr Bruder nicht kochen. Ihr Vater macht garnichts, er schreibt nur an seiner Geschichte über Zitronen und Calypso hat sogar das Gefühl, dass sein Buch ihm wichtiger ist als sie, seine eigene Tochter. Nach und nach gerät alles aus dem Ruder und Calypso und ihr Vater bekommen Hilfe vom Sozialamt, ab da scheint alles besser zu werden. Also das Buch hat mich ziemlich überrascht, ich habe nicht damit gerechnet, dass es so ein ernstes Thema beinhaltet. Denn es gibt sehr viele Kinder die sich um ihre Eltern kümmern müssen und viele sind noch in einem Alter, in dem sie sorgenlos spielen sollten. Calypso ist mir wirklich sofort ans Herz gewachsen und ich fand ihre Entwicklung in dem Buch wirklich gut. Zuerst war sie eine Einzelgängerin und dann fand sie Mae und begriff wieso man eine beste Freundin in seinem leben braucht, außerdem wurde sie immer glücklicher mit ihr.Der Schreibstil ist wirklich sehr flüssig und auch angenehm zum lesen, die Kapitel sind recht kurz und das Buch ist aus der Sicht von Calypso geschrieben. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die Namen, es sind keine gewöhnlichen Namen, sie sind sehr ausergewöhnlich und ich habe sie noch nie wirklich gehört, aber sie sind echt schön.Fazit:Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, deshalb bekommt es von mir auch verdiente 5 von 5 Sternen. Weil ich mich für keins der zwei schönen Zitate entscheiden konnte, hier sind die zwei schönsten Zitate im Buch: "Bücher geben einem mehr als Geschichten. Bücher können einem Menschen zurückgeben, die man verloren hat." S. 204"Eine Reise besteht aus lauter kleinen Schritten, oder? Und manchmal muss man sich hinsetzen oder ein Stück zurückgehen, weil das, was vor einem liegt, zu beängstigend ist oder man zuerst etwas anderes zu erledigen hat. Aber ohne kleine Schritte wird es niemals zu einer Reise." S. 236

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  • Wunderschön! Ein zauberhaftes Buch über Freundschaft

    Eine Geschichte der Zitrone

    CorniHolmes

    04. January 2017 um 16:36

    Ich bin ja mittlerweile ein großer Fan der Bücher von dem Königskinder Verlag. Deren Bücher sind immer etwas ganz Besonderes und wahre Meisterwerke! Auch "Eine Geschichte der Zitrone" zählt eindeutig dazu. Es ist einfach nur zum Träumen schön. Stellenweise zwar auch traurig und bedrückend, aber dennoch ein wirklich wunderschönes Buch, nicht nur für Kinder und Jugendliche.Ich war, wenn ich ehrlich bin, erst etwas skeptisch, als mir das Buch das erste Mal auffiel. Der Titel hat mich ein wenig irritiert, aber als ich dann den Klappentext und die ersten Seiten gelesen habe, wusste ich sofort: dieses Buch wird mal wieder ein ganz tolles aus dem Königskinder Verlag sein. Und ich hatte recht mit meiner Vermutung. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der elfjährigen Calypso. Ich konnte mich richtig gut mit ihr identifizieren. Sie ist zwar deutlich jünger als ich, aber wir haben dennoch sehr viele Gemeinsamkeiten. Wie ich liest Calypso wahnsinnig gerne. Auch sie hat nur wenige Freunde wie ich und sie träumt davon, einmal eine Schriftstellerin zu werden. Mir war Calypso sofort sehr sympathisch und ich habe sieganz fest in mein Herz geschlossen. Die Freundschaft zwischen ihr und Mae wird wunderbar beschrieben. So eine Freundschaft sollte jeder haben. Mit Mae gelingt es Calypso, aus ihrer Einsamkeit zu fliehen und besser mit der schwierigen Lage bei sich zu Hause klarzukommen. Calypsos Mutter ist nämlich an Krebs gestorben und sie und ihr Vater leben nun alleine. Ihr Vater verbringt die meiste Zeit in seiner Bibliothek und kümmert sich kaum um Calypso. Ich habe das Mädchen richtig dafür bewundert, wie sie damit umgeht. Mit elf Jahren ist Calypso schon sehr erwachsen.Eigentlich sogar viel zu erwachsen, finde ich. Ein Kind sollte auch die Möglichkeit haben, ein Kind sein zu dürfen, aber Calypsos Vater igelt sich so sehr in seiner Welt ein, dass er seiner Tochter keine Chance dazu lässt. Ich fand es stellenweise schon fast erschreckend, wie sehr sich Calypso um alles kümmern muss, als ob sie die Erwachsene und ihr Vater das Kind wäre. Wie gut also, dass sie Mae kennenlernt. Die beiden teilen die Leidenschaft des Lesens und Schreibens. Mir hat sehr gut gefallen, dass die beiden so viele Bücher kennen, die auch ich liebend gerne gelesen habe. Es ist einfach schön zu wissen, dass auch andere diese Bücher so lieben wie ich. Sehr interessant fand ich die Stelle, als die beiden das erste Kapitel ihrer gemeinsamen Geschichte als ebook ins Internet stellen. Als sie ihre erste Bewertung erhalten haben, die wirklich sehr negativ und gemein war, habe ich richtig mit den beiden mitgelitten.Der Schreibstil und die ganze Atmosphäre in diesem Buch sind einfach so schön, da möchte man gar nicht mehr aufhören zu lesen. Dieses Buch hat wirklich das Zeug dazu, ein Klassiker zu werden! Ich liebe es über alles und kann es wirklich nur empfehlen! Von mir bekommt das Buch 5 von 5 Sterne und am liebsten würde ich noch viele mehr geben. Leider geht das ja nicht, aber ich bin der Meinung, "Eine Geschichte der Zitrone" verdient mehr Sterne. Ein wahres Meisterwerk!

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  • Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und tiefergehende Gefühle und Gedanken!

    Eine Geschichte der Zitrone

    Lienne

    27. December 2016 um 12:41

    Inhalt:Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss.Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen. *** Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft! ***Meine Meinung:Ich bin ein richtiger Königskinder-Fan geworden. Ich liebe diese Geschichten, die einfach etwas besonderes sind, äußerlich und inhaltlich. Und dazu gehört ebenfalls "Eine Geschichte der Zitrone".  Es ist nicht nur ein Buch übers Lesen oder Freundschaft, sondern dieses Buch verbirgt noch viel mehr! Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und verständlich. Ich war von der ersten Seite von der Geschichte gefesselt! Die geschaffene Atmosphäre ist toll und ich hab das Lesen sehr genossen. Der ruhige Ton des Buches gefällt mir richtig gut! Calypso und Mae sind wunderbare Protagonisten und wundervoll beschrieben. Sie wirken der Realität entsprungen, was sie noch viel sympathischer macht. Die Veränderung von Calypso hat mir sehr gut gefallen - von der Einzelgängerin zu einer tollen Freundin. Doch es geht nicht nur um die Freundschaft und die gemeinsame Liebe zu den Büchern. Es geht ebenfalls um den noch nicht verarbeiteten Tod der Mutter und um Calypsos Vater. Dieses Buch ist also viel tiefgehender, als man zunächst erahnen kann. Es bringt zum Nachdenken!Fazit:Eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, das Lesen und noch viele weitere Dinge, die zum Nachdenken bringen. Ein absolut besonderes Buch, das ich euch unbedingt empfehlen muss!

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  • Freundschaft, Einsamkeit und Bücher

    Eine Geschichte der Zitrone

    Mareia

    19. December 2016 um 23:07

    Meine MeinungFür mich klang der Klappentext wirklich sehr ansprechend und auch etwas eigenartig, wenn ich es zugeben muss. Aber nicht auf eine Art, dass ich das Buch gleich wieder aus der Hand gelegt hätte, sondern eher so, dass ich es um jeden Preis lesen musste. Und so konnte ich es auch gar nicht erwarten, dass Buch endlich zu beginnen, als es bei mir war. Jo Cotterill hat mich wirklich beeindruckt. Ohne, dass sie fantastische Elemente oder irgendwelche mysteriösen Organisationen benötigt, schafft sie es eine Atmosphäre des ungewissen und geheimnisvollen um die Handlung zu spinnen. Dabei geht es nicht nur direkt um die Verbindung zwischen Calypso und ihrem Vater oder Calypso und May, sondern auch um die Tiefe und Weite der literarischen Welt. Ein Kind, das seine Freunde ausschließlich in Büchern findet, würde man vermutlich als - auf irgendeine Weise - psychisch beschränkt bezeichnen, vielleicht als Autist oder so. Calypso ist aber gewissermaßen hierhin erzogen worden und so ist es eine beeindruckende Reise, den Beginn der ersten echten Freundschaft eines Mädchens miterleben zu dürfen.Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch und teils auf die eine oder andere Weise eigentümlich vertraut. Umso überwältigender ist das Ausmaß dessen, was die Hintergründe der einzelnen Personen ausmacht.FazitEine Geschichte der Zitrone ist nicht einfach irgendein Jugendbuch. Es ist magisch, voller Liebe und Freundschaft - zu Menschen, Bücher und Zitronen, aber auch voller Einsamkeit, Abschottung von Gefühlen und ergreifenden Hintergrundgeschichten. Von mir kann es dafür nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn ich würde es gerne noch einmal aus meinem Kopf löschen, um es direkt von vorne Erleben zu dürfen.

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  • Eine Ode an die Freundschaft & die Liebe zu den Büchern

    Eine Geschichte der Zitrone

    InaVainohullu

    16. December 2016 um 11:53

    Ich sage zu Liesiella: "Lesen ist für alles gut. Man kann an Orte reisen, zu denen man im echten Leben nie käme. Man kann ein Mensch sein, der man nicht ist.Man kann Dinge tun, die man sonst nicht tun dürfte."Seite 154Meinung:Die 11-jährige Calypso setzt auf ihre innere Stärke, weil ihr Vater ihr das so beigebracht hat. Sie braucht keine Freunde, denn sie genügt sich selbst und vergräbt sich am allerliebsten in ihren Büchern. Das macht sie den Kindern in ihrer Klasse auch immer direkt klar, sofern diese versuchen sich mit ihr anzufreunden.Doch Mae, das neue Mädchen, lässt sich von Calypso nicht einfach abweisen. Sie ist überzeugt und spürt, das sie beide dazu bestimmt sind Freundinnen zu werden.Als Calypso merkt, das Mae nicht lockerlassen wird und außerdem ihre Leidenschaft für Bücher und Wörter teilt, entsteht tatsächlich schnell eine enge Freundschaft, die neben all den glücklichen und unbeschwerten Momenten aber auch die Erkenntnis für Calypso bereithält, das in ihrer eigenen Familie etwas ganz und gar nicht stimmt.Seit dem Tod ihrer Mutter, da war sie gerade einmal 5 Jahre alt, lebt sie mit ihrem Vater alleine. Meist schließt er sich in seine Bibliothek ein und schreibt ein Buch über Zitronen, über die er sich wie ein Besessener sämtliches Wissen angeeignet hat. Calypso überlässt er dabei ganz sich selbst. Sie kocht, sofern Lebensmittel im Kühlschrank sind, was eher selten der Fall ist, sie wäscht ihre Klamotten aus denen sie bereits herauswächst und sie erinnert ihren Vater regelmäßig mal etwas zu essen oder eine Tasse Tee zu trinken.Wie sehr und DAS sie sich um ihn kümmert, merkt Calypso erst, als Mae sie das erste Mal besuchen kommt und die Situation komplett aus dem Ruder läuft..."Eine Geschichte der Zitrone" ist so ein wunderbares Buch *hach*. Eine Ode an die Freundschaft und die Liebe zu Büchern, aber auch ein sehr tiefgründiges, gefühlvolles Werk, das sich mit Themen wie Depression und Trauerbewältigung befasst.Jo Cotterill ist ein wirklich großartiger Roman gelungen, der mich einerseits zum Schmunzeln brachte, andererseits zu Tränen rührte.Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und sorgt so dafür, das man sich ganz in der Geschichte verlieren kann, die leider viel zu schnell vorüber ist.Calypso ist ein bezauberndes Mädchen, das aus naheliegenden Gründen, für ihre 11 Jahre schon unglaublich erwachsen ist. Durch Mae lernt sie nicht nur wie wichtig es ist, Freunde zu haben, sondern auch wie Familie funktionieren kann.Sie ist zum Beispiel fasziniert davon, das sich die Maes Bruder und Mutter immer wieder streiten, sich aber trotzdem liebhaben. Wie kann das denn sein ? Das die Mutter ihn im einen Moment rügt, aber ihm im nächsten Moment liebevoll durch die Haare wuschelt ?Diese kindliche Faszination die Calypso in solchen Augenblicken an den Tag legt, hat mich total gerührt und ich hatte immer das Bedürfnis sie mal in den Arm zu nehmen und zu drücken."Eine Geschichte der Zitrone" ist für mich ein weiteres Highlight aus dem Königskinder Verlag, wobei ich hier sagen muss, das dieser sowieso nur kleine Wunderwerke hervorbringt, die ich alle, trotz ihrer Unterschiede, gleichermaßen liebe. Ihr solltet sie unbedingt auch mal lesen und am besten mit diesem hier beginnen :)

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  • Eine Geschichte der Einsamkeit, Hoffnung und der tiefgreifenden Gefühle

    Eine Geschichte der Zitrone

    Skyline-Of-Books

    10. December 2016 um 14:07

      Klappentext „ Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft!   Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen.“   Gestaltung Außergewöhnlich, wie von den Covern des Königskinder Verlages gewohnt, ist auch die Gestaltung dieses Buches. Passend zum Titel zieren viele Zitronen bzw. Zitronenscheiben das Buch, was ich richtig cool finde, da sie so schön leuchten und das Cover frisch wirken lassen. Die beiden Mädchen in der Covermitte passen auch gut zur Geschichte, welche sich um zwei junge Mädchen dreht. Auch die Farben finde ich sehr schön aufeinander abgestimmt und vor allem zum Zitronenrand passend, da sie nicht zu grell sind und dem Auge schmeicheln.   Meine Meinung Ein Buch, das damit beworben wird, eine Hymne auf das Lesen und die Freundschaft zu sein? Das muss ich doch lesen! So ungefähr waren meine Gedanken, als mir „Eine Geschichte der Zitrone“ das erste Mal begegnet ist, denn der Titel lässt ja nicht gerade sofort auf eine Geschichte über die Liebe zu Büchern und tiefe Freundschaften schließen. Neugierig begann ich das Buch zu lesen und konnte es so schnell nicht mehr aus der Hand legen, denn Jo Cotterills Werk hat mich mit dem sehr klaren und jugendgerechten Schreibstil, welcher stets die richtigen und vor allem berührenden Worte findet, an die Seiten gefesselt.   „Eine Geschichte der Zitrone“ befasst sich vor allem mit dem Thema der Einsamkeit. Mehr als einmal musste ich wirklich den Klos, der sich in meinem Hals gebildet hat, herunterschlucken, weil mich das Buch so berührt hat. Die 10jährige Calypso hat vor ein paar Jahren ihre Mutter verloren und ihr Vater kümmert sich lieber um sein Buch über Zitronen statt um sie. Als sie dann Mae und deren Familie kennen lernt, erkennt das junge Mädchen, dass sie vieles in ihrem Leben vermisst: Freunde, Zusammenhalt, Gemeinschaft, Liebe, eine Schulter zum Anlehnen…   Jo Cotterill befasst sich in ihrem Buch mit einer Thematik, die viele Menschen berührt: Es gibt so viele Kinder und Jugendliche, die zu Hause kein leichtes Leben haben. Mit „Eine Geschichte der Zitrone“ greift die Autorin genau dieses Thema in einer feinfühligen, berührenden Art und Weise auf. Jo Cotterill schreibt darüber sehr verständnisvoll und durch die junge Calypso sowie ihre Geschichte wird der Leser gefühlsmäßig sehr schnell in die Thematik eingebunden. Das Buch ist so einerseits sehr traurig, denn es hat mir beim Lesen manchmal wirklich das Herz schwer werden lassen. Andererseits transportiert es gleichzeitig auch einen Hoffnungsschimmer, der mir immer wieder ein sanftes Lächeln auf die Lippen gezaubert hat. Diese Mischung aus Traurigkeit und Hoffnung har mir super gut gefallen und mich beim Lesen sehr berührt.   Auch fand ich es toll, dass die Autorin dem Buch philosophische Charakterzüge verliehen hat. So entdeckte ich zwischendrin beim Lesen immer wieder kleine Zeilen, die mir mein Herz gewärmt haben und die mich nachdenklich gestimmt haben. Besonders, dass das Buch eine Botschaft für seine Leser bereithält, gefiel mir gut. Die Handlung hat eine Entwicklung durchgemacht und am Ende des Buches steht dann eine Erkenntnis, die auch den Leser nicht kalt lässt und die auch sein eigenes Leben betriffft. Zwar war diese Botschaft für mich recht schnell erkennbar und sie wurde auch schon im Klappentext angeschnitten, doch dies hat dem Gefühlssturm und der Freude beim Lesen keinen Abbruch getan, da Jo Cotterill Calypsos Geschichte so feinfühlig und sensibel erzählt.   Die beiden Hauptfiguren, Calypso und Mae haben mir sehr gut gefallen. Trotz ihres jungen Alters konnte ich mich gut mit ihnen identifizieren, da beide die Liebe bzw. Leidenschaft zu Büchern und guten Geschichten verbindet und sie dies auch mit mir verbunden hat. Gerade Calypsos Geschichte und ihre Einsamkeit hat mir manchmal das Herz schwer werden lassen, sodass ich bei ihr immer sehr emotional ergriffen war, weil Calypsos Gefühle so transparent und nachvollziehbar dargestellt wurden. Mae war dafür so ein fröhlicher, lebendiger und dynamischer Gegenpol, der immer wieder für Hoffnung gesorgt hat, dass ich bei Szenen mit ihr immer gelächelt und sie direkt in mein Herz geschlossen habe.   Fazit „Eine Geschichte der Zitrone“ hat mich sehr berührt, denn es gab Stellen, an denen ich einen dicken Klos im Hals hatte, gleichzeitig gab es aber auch so schöne Momente, in denen ich ein sanftes Lächeln auf den Lippen hatte. Es ist ein Buch, in dem zwei Seiten miteinander spielen: Traurigkeit und Hoffnung und die so den Leser emotional mitreißen. Dieses Buch hat mich nachdenklich gestimmt und mir vor Augen geführt, was im Leben wichtig ist. Der klare Schreibstil und die feinfühlige Art der Autorin sowie die zauberhaften Hauptfiguren haben dieses Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. 5 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Eine schöne und berührende Geschichte

    Eine Geschichte der Zitrone

    Ruffian

    16. November 2016 um 23:06

    Eigentlich will die 11jährige Calypso gar keine Freundin, denn ihr Vater hat ihr beigebracht, dass man sich selbst der beste Freund sein sollte und man keine anderen Menschen braucht um glücklich zu sein. Und so lebt sie alleine mit ihm, seit dem Tod ihrer Mutter. Ihre liebste Gesellschaft sind ihre Bücher, denn beim Lesen kann sie in fremde Welten eintauchen und wenn sie ein Buch ihrer Mutter liest oder berührt, hat sie das Gefühl mit ihr verbunden zu sein. Ihr Vater ist damit beschäftigt sein Buch über die Geschichte der Zitrone zu schreiben und vergisst darüber ganz seine Tochter und vieles mehr. Und so bleibt es meistens Calypso überlassen sich um das Essen oder den Haushalt zu kümmern. Doch ihre neue Mitschülerin Mae erobert im Sturm ihr Herz und Calypso hat das Gefühl eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Bald sind die beiden Mädchen unzertrennlich und Calypso ist oft und gerne bei Mae Zuhause. Während sie den Alltag von Maes Familie miterlebt, wird ihr bewusst, wie einsam und leer ihr eigenes Leben ist und wie sehr ihr menschliche Nähe und Wärme fehlt. In einer klaren jugendgerechten Sprache, die oft sachlich klingt, erzählt die Autorin Calypsos Geschichte, die mich so sehr gefesselt und berührt hat, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Aber das Buch ist keinesfalls sachlich, im Gegenteil, denn es geht um so emotionale Botschaften wie den Wert einer Freundschaft und dass ein Mensch keine Insel ist, sondern andere Menschen braucht, die ihm Halt geben, was das folgende Zitat sehr schön verdeutlicht: „ ... Tief in mir drin zerbricht etwas und meine Knie geben nach, aber Maes Mutter fängt mich auf. Jemand anders fängt mich auf. Diesmal, nur dieses eine Mal, muss ich mich nicht selbst auffangen. Ich muss nicht selbst innerlich stark sein, weil jemand anders für mich stark ist. Was für eine Erleichterung...“ Vor allem Kinder brauchen Halt und menschliche Wärme. Am meisten hat mich beschäftigt, was alles auf Calypsos Schultern lastet, denn man spürt beim Lesen regelrecht, wie diese Last immer mehr auf Ihre Seele drückt, bis sie fast nicht mehr kann. Kein Wunder, denn sie hat unbewusst und aus der Not heraus die Rolle einer Erwachsenen übernommen und sehnt sich danach nur Kind sein zu dürfen und umsorgt zu werden.Der Autorin ist es gelungen diese Gefühle für mich fühlbar zu machen. Calypsos Gedanken, ihre Traurigkeit und ihre Ängste werden genauso spürbar wie der Spaß und die Freude, die sie beim Zusammensein mit Mae empfindet. Etwas Besonderes ist die Liebe der beiden Freundinnen zu Büchern und es werden einige Buchtitel genannt, die bekannt sind und mich an meine Kindheit erinnert haben.Jo Cotterill erzählt Calypsos Geschichte ohne zu be- oder verurteilen. Und ich habe dieses Buch, das ganz ohne reißerische Elemente auskommt sehr gerne gelesen und werden es ohne Bedenken weiterempfehlen und das nicht nur jugendlichen Lesern.

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  • bedrückend und gleichzeitig herzerwärmend

    Eine Geschichte der Zitrone

    Claddy

    15. November 2016 um 19:24

    Die 11-jährige Calypso lebt seit dem Tod der Mutter allein mit ihrem Vater. Der arbeitet zur Zeit an einem Buch über Zitronen und nimmt sich wenig Zeit für seine Tochter. Er erwartet von ihr ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Selbstbeherrschung. In der Schule freundet sie sich mit Mae an, die neu in die Klasse gekommen ist. Ihre gemeinsame Liebe zu Büchern eint die Mädchen schon bald. Jo Cutterin gelingt ein Kunstwerk: Sie schildert aus Sicht einer jungen Betroffenen die Problematik der Parentifizierung, und zwar so einfühlsam, dass der Band ohne Weiteres auch jungen Lesern empfohlen werden kann. Die ganze Überforderung, die seelische Verwirrung, die ambivalenten Gefühle, auch das schlechte Gewissen, dem Vater gegenüber, die verdrängte Sehnsucht nach Kindsein-Dürfen, all das findet Ausdruck. Das kennzeichnende altersuntypische Verhalten irritiert zunächst und erklärt sich nach und nach. Wie andere Kinder in ihrer Situation nimmt Calypso ihr Schicksal an. Schlicht und ergreifend, weil sie abhängig ist und ihr keine Wahl bleibt. Hoffnung erwächst aus der Begegnung mit Mae, denn sie findet in ihrer neuen Freundin und deren Familie verlässliche und kompetente Hilfe. Glückliche und unbeschwerte Stunden bleiben die Ausnahme, doch der Weg führt spürbar in eine gute Richtung.  Die Freundschaft der Mädchen ist herzerwärmend. Der hohe Stellenwert, den sie dem Lesen und Schreiben beimessen, beglückt.  Ebenfalls erfreulich ist, wie ganz beiläufig Maes japanische Wurzeln erwähnt werden. Eben diese Beiläufigkeit verdeutlicht, wie unwichtig verschiedene Herkünfte sein können, wenn es um Freundschaft und Seelenverwandtschaft geht. Das Buch ist nicht nur wunderbar geschrieben, es überzeugt ebenso durch eine sehr hochwertige Aufmachung. Der Zweig mit den Zitronenblüten in unterschiedlichen Stadien der Öffnung über den Kapitelüberschriften ist ein schönes Bild für die Entwicklung der jungen Heldin. Diese hochgradig sensible Geschichte ist empfehlenswert für alle Menschen ab etwa zwölf Jahren. Behutsam wird man an die Bandbreite extremer Familiensituationen herangeführt und geht doch leichten Herzens aus der Lektüre heraus.

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  • Unfassbar bewegend!

    Eine Geschichte der Zitrone

    Buchnascherin

    13. November 2016 um 16:15

    Klappentext: Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was - er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen. Ein Hymne auf das Lesen und die Freundschaft! Meine Meinung: Der Titel „Eine Geschichte der Zitrone“ mag auf dem ersten Blick vielleicht nicht besonders klingen, aber wie bei dem ganzen Buch an sich, steckt viel mehr dahinter. Das Buch hat für mich eine enorme Tiefgründigkeit gehabt, die mich immer wieder zum Nachdenken gebracht hat über verschiedenste Fragen runde um das Leben. Dabei sind die Gedankengänge aber durchaus sehr gut zu verfolgen und einfach geschrieben. Wer schöne und vor allem wahre Zitate finden will, wird hier definitiv fündig. Auch die Personen waren nicht im Geringsten in einer Art und Weise flach. Die Gedankengänge, Gefühle und Hintergrund der Geschichte erschienen mir so echt und nachvollziehbar, dass man meinen könnte, sie würde tatsächlich existieren. Generell war für  ich das Buch sehr emotional. Man versteht hier nicht nur die Hauptfigur, Calypso, sondern auch alle anderen und hofft mit den Personen, dass alles gut werden wird, obwohl es nicht so aussieht. Es werden auch viele Themen und Problematiken  angesprochen, die nicht so einfach zu entscheiden sind, und man als Leser mit den Charakteren in einem Zwiespalt steckt, wie sie sich entscheiden sollen. In diesem Roman wird nichts beschönigt oder wirkt unnatürlich. Man liest über die vielen schlechten Seiten des Lebens und vor allem die traurigen. Nichtsdestotrotz kommen auch die vielen schönen Seiten des Lebens zur Geltung. Vor allem die tiefe und starke Freundschaft zwischen Mae und Calypso hat mich berühren können. Letztendlich konnte ich mit einem sehr guten Gefühl aus dem Buch herausgehen. Ich hatte das Gefühl  sehr viel gelernt und mitgenommen zu haben, als ich Calypso bei ihrer Entwicklung und auch die des Vaters begleitet habe. Fazit: Eine bewegende Geschichte, hinter die so viel mehr steckt als man meinen könnte! Absolute Leseempfelung!

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  • Ein kleines Buch mit großer Wirkung

    Eine Geschichte der Zitrone

    AnnaBerlin

    09. November 2016 um 20:09

    Inhalt: Calypso ist eher ein Einzelgänger, bis Mae auftaucht, die neue Schülerin. Mae ist genauso ein Bücherwurm wie Calypso und die beiden finden schnell zueinander. Aber Calypsos Dad ist der Meinung, dass man auf seine innere Stärke zählen soll und dafür braucht man keine anderen Menschen. Außerdem hat er kaum Zeit, denn er schreibt an seinem großen Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Dabei vergisst er aber oft, dass er eine Tochter hat. Und je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer Familie verbringt, desto mehr merkt sie, wie leer und kalt ihr eigenes Zuhause ist… Der Story-StapelErster Satz: „Heute hat das neue Mädchen, Mae, mich gefragt, ob ich mit ihr spielen will.“Das Buch beginnt sehr ruhig und fast schon kindlich. Es wirkt anfangs eher wie ein Kinderbuch, doch schon bald wird die Tonart reifer und das Buch bekommt Tiefe. Als Leser fühlt man sich schnell in die Protaogistin ein und merkt ebenso schnell, dass bei ihr Zuhause etwas nicht stimmt. Dementsprechend spekuliert man, was die Gründe dafür sein können und bekommt mit jeder Seite mehr Einblicke. Die Freundschaft mit Mae spitzt sich ebenso zu wie die Situation Zuhause. Am Ende fühlt es sich so an, als würden Gefühle explodieren , so viel passiert und entwickelt sich. Dennoch bleibt das Buch einem ganz eigenen roten Faden treu, der die Geschichte sowohl fesselnd als auch rund macht. Der Charakter-StapelCalypso ist besonders, teilweise schon eigenbrötlerisch. Aber wie kann man einen Charakter, der Bücher so sehr liebt, nicht mögen? Man leidet mit ihr und möchte sie einfach oft in den Arm nehmen, weil sie ständig so stark sein muss und ihr oft das kindliche verloren gegangen ist. Sie ist unglaublich klug und vernünftig und erst mit Mae lernt sie auch mal, einfach Kind zu sein.Mae ist die wunderbare Freundin, die sich jeder wünscht. Sie ist ehrlich und voller Gefühl. Gleichzeitig weiß sie auch zu vergeben und das macht sie nur noch liebeswerter. Ihr Charakter gibt der Geschichte Feinschliff, ohne, dass er negativ ins Gewicht fällt. Der Stil-Stapel„Eine Geschichte der Zitrone“ liest sich sehr, sehr flüssig – die Seiten verfliegen in einem Rutsch. Dennoch besitzt das Buch viele Passagen, die vor kleinen Weisheiten nur so strotzen. Mit dem Buch hält man eine besondere Geschichte mit einem besonderen und dennoch nie holprigen Schreibstil in den Händen. Der Kritik-StapelManchmal frage ich mich, woher der Königskinder Verlag immer diese Schätze nimmt – ein kleines Büchlein mit großer Wirkung. Die Geschichte ist gekonnt erzählt, bietet viel Weisheit und noch mehr Gefühl – toll! Auf den Lesen-Stapel?Ja, jeder, der das Besondere sucht und gerne in der Gegenwart Geschichten entdeckt, kann sich eine Geschichte der Zitrone erzählen lassen und wird ebenso viele Gefühle erleben, wie eben möglich sind bei einem Buch. Hier gibt es eine kleine Leseperle, die mit einer ruhigen, aber sehr weisen Geschichte verzaubert. Absolut verdiente 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für ein absolut wunderbares Buch!

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    • 7
  • Ein traurig stimmendes Buch mit hoffnungsvollem Ende

    Eine Geschichte der Zitrone

    passionelibro

    02. November 2016 um 16:50

    Calypso hat ihre Mutter verloren und lebt nun mit ihrem Vater in einem alten, staubigen Haus mit sehr vielen Büchern. Ihr Vater hat den Tod seiner Frau nicht überwunden und vergräbt sich ganz in seine Recherchen für sein Meisterwerk, der Geschichte über die Zitrone und verdrängt, dass er eine Tochter hat. Sein Credo lautet, man ist so oder so auf sich allein gestellt und sollte sich deshalb erst gar nicht auf eine andere Person einlassen. Calypso wird immer einsamer und dabei wünscht sie sich doch nur eine Freundin zu haben ... Eines Tages kommt eine neue Schülerin in die Schule, Mae. Sie ist genauso buchverrückt wie Calypso und die beiden Mädchen werden beste Freundinnen. Je mehr sie nun bei Mae Zeit verbringt, desto mehr merkt Calypso, dass in ihrem Elternhaus etwas nicht stimmt. Zum Glück hat sie Mae und deren warmherzige Familie, die ihr helfen.Ein schöne Geschichte für Kinder ab 12 Jahren über Freundschaft, Bücherwürmer und auch Trauerbewältigung.

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  • Eine Geschichte der Zitrone

    Eine Geschichte der Zitrone

    Katzyja

    01. November 2016 um 19:07

    Meine Zusammenfassung Calypso ist eine Mädchen, das eher alleine sein möchte, sie liest gerne Bücher und hat sogar eine eigene Bibliothek. Das klingt doch alles ganz gut, doch nichts ist gut. Calypsos Mutter ist gestorben als sie noch sehr klein war und ihr Vater ist mit dem schreiben eines Buches beschäftigt. Calypso ist eigentlich auch Zuhause immer alleine, da ihr Vater ständig im Büro sitzt und an seinem Buch arbeitet. Er ist so vertieft darin, das er ganz die Zeit vergisst und nicht einmal schafft einkaufen zu gehen. Doch dann will aufeinmal das neue Mädchen an der Schule mit Calypso befreundet sein. Erst ist sie davon gar nicht so begeistert, bis sie erfährt, das sich Mae auch für Bücher begeistert. Und plötzlich öffnet sich für Calypso eine völlig neue Welt. Bewertung Wenn man sich das Cover mal ansieht, denkt man dabei nicht direkt an ein Kinderbuch wie ich finde. Auch der Titel erschließt sich erst wenn man das Buch liest, doch dann passt alles irgendwie zusammen. Durch die kräftigen Farben wirkt es aufjedenfall fröhlich. Das Buch beginnt erstmal wie eine typische Geschichte. Wir lernen die Hauptprotagonistin mit ihrer Familie kennen und bekommen einen Einblick in die Dinge die schief laufen. Der Vater hat keine Zeit für seine Tochter und redet ihr ein das man sich nicht auf andere einlassen darf und immer stark sein muss. Ich finde das nicht richtig, gerade weil das Mädchen die Mutter verloren hat, sollte der Vater versuchen seiner Tochter ein bisschen mehr das Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln.Als Calypso dann die zweite Protagonistin Mae kennen lernt, erfährt sie wie Familie auch laufen kann. Sie ist davon geschockt aber auch positiv überrascht. Hier merkt man direkt wie unterschiedlich Familie läuft.Mae ist ein positiver Charakter, obwohl sie bei einem guten Buch immer weinen muss ;)Sie strahlt Energie und Lebensfreude aus, kann aber durchaus auch ihren Dickkopf durchsetzen. Ich finde sie ist die perfekte Freundin für Calypso.Was mir auch sehr gut gefällt ist, das Maes Familie ebenfalls nicht perfekt ist, sie streiten sehr viel, aber sehen auch schnell darüber hinweg, das ist etwas woran sich Calypso erst gewöhnen muss.Generell ist Calypso kein typisches Kind, sie muss sehr viel, wenn nicht sogar zu viel Verantwortung übernehmen und man vergisst manchmal das sie ja selbst noch ein Kind ist.Je weiter man mit dem Buch voran kommt, desto mehr merkt man, das der Vater den Tod seiner Frau nicht gut verarbeitet hat. Er versucht sich in Arbeit zu flüchten und vergisst dabei das er eine Tochter hat. Erst war ich sauer auf ihn, aber wenn man selber Kinder hat, weiß man das man nicht immer perfekt sein kann und über seine Probleme und den Stress manchmal etwas unachtsam wird, und ich denke wenn man seinen Partner verliert ist es noch 10000 mal schlimmer. Desto mehr hat es mich gefreut als er sich auf Hilfe von außen eingelassen hat.Viele Textstellen bringen einem zum nachdenken, sie sind sehr tiefgründig und oft habe ich wirklich mit gebangt wenn etwas wieder nicht richtig laufen wollte. In jedem Satz steckt etwas wahres und es packt einem beim Lesen. Ich würde wirklich sagen das dieses Buch nicht nur etwas für Jugendliche ist, sondern auch für Erwachsene.Es werden auch viele bekannte Kinderbuchtitel genannt, da die beiden Mädchen Bücher lieben. Ich habe da schon die ein oder andere Erinnerung an die Bücher wieder auffrischen können. Generell ist es schön Bücher zu lesen in denen es um Bücher geht und um Protagonisten die das Lesen so sehr lieben wie der Leser selbst.

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  • Berührend und einfühlsam !!

    Eine Geschichte der Zitrone

    BlueOcean8519

    01. November 2016 um 08:34

    Klappentext:"Wie gern hätte Calypso eine richtige Freundin! Vielleicht wird es ja Mae, die Neue in der Klasse? Die ist genauso ein Bücherwurm wie sie. Auch wenn für Mae ein Buch nur gut ist, wenn sie am Ende richtig heulen muss. Aber Calypsos Dad findet, man soll sich nicht auf andere einlassen. Er hat ohnehin keine Zeit für so was – er schreibt sein Meisterwerk über die Geschichte der Zitrone. Und scheint darüber oft zu vergessen, dass er eine Tochter hat. Je mehr Zeit Calypso bei Mae und ihrer herzlichen Familie verbringt, desto klarer wird ihr, wie seltsam, staubig und leer ihr eigenes Zuhause ist. Damit sich das endlich ändert, müssen alle zusammenhelfen. "Meine Meinung:"Eine Geschichte der Zitrone" ist mein erstes Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe und ,soweit ich weiß, auch ihr erstes Werk, welches auf dem deutschsprachigen Markt erschienen ist. Mich hat inhaltlich gleich angesprochen und so war ich sehr auf die Umsetzung gespannt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und ich konnte mich sofort in die Handlung hineinversetzen. Die Handlung wird aus Sicht von Calypso, dem kleinen Mädchen, welches dem Leser, einen großen Einblick in ihr Leben gewährt. Jo Cotterill, die Autorin, hat dafür die Ich-Perspektive gewählt, sodass ich mich sehr leicht in Calypsos Gedanken und Gefühle hineinversetzen konnte. Ich habe sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Zu Beginn der Geschichte hatte ich richtig viel Mitleid mit ihr, denn sie ist so furchtbar einsam und muss in so jungen Jahren schon so wahnsinnig viel Verantwortung tragen. Sie ist ziemlich auf sich selbst gestellt, Bücher sind ihre einzige Möglichkeit Zuflucht zu finden. Zum Glück findet sie in der neuen Mitschülerin eine Gleichgesinnte, die Bücher und den Umgang mit Worten genauso liebt, wie sie selbst. Die Charaktere sind wahnsinnig liebevoll gestaltet worden. Mich hat das Buch wirklich schnell gefesselt, sodass ich es, nachdem ich einmal begonnen hatte zu lesen, kaum noch weglegen mochte. Die Geschichte hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Jo Cotterill erzählt wahnsinnig berührend und einfühlsam von Calypsos Leben, völlig unaufgeregt, aber dennoch nahm mich das Buch einfach komplett ein !!

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