Jo Hogan

 3.8 Sterne bei 9 Bewertungen
Autorin von Infernus und Infernus.

Lebenslauf von Jo Hogan

Mystik und Fantasy für Jugendliche: Die große Liebe zu Jugendbüchern ist etwas, das sich die englische Autorin Jo Hogan seit ihrer Kindheit bewahrt hat. Schon als junges Mädchen konnte sie in die Welt dieser Bücher abtauchen und bewahrte sich diese Leidenschaft bis ins Erwachsenenalter. Zunächst ging Jo Hogan jedoch einen weniger künstlerischen Weg und schlug sich mit vermeintlich normalen Jobs durch. Sie heiratete und bekam zwei Söhne. Das Schreiben war neben Beruf und Familie lange Zeit nur ein Hobby, über dessen Höhen und Tiefen sie auf ihrem persönlichen Blog berichtet. 2015 erweckte sie schließlich das Interesse eines Literaturagenten. Danach dauerte es noch ein paar Jahre, bis ihr Debütroman auch einen Verlag fand, aber endlich hatte sich ihr lang gehegter Traum vom Schreiben erfüllt: „Infernus: Die Macht der Göttin“ (Titel im Original: „His Dark Soul“) erscheint in Deutschland im Jahr 2018. Es handelt sich um einen Fantasy-Roman für junge Leser, der mystische Elemente und dunkle Familiengeheimnisse mit einer Liebesgeschichte verbindet. Genau die Art von Buch, die Jo Hogan als Kind verschlungen hätte.

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Infernus
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Neu erschienen am 20.08.2018 als Hardcover bei Oetinger.

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Infernus
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Erschienen am 20.08.2018
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Erschienen am 18.03.2019

Neue Rezensionen zu Jo Hogan

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Rezension zu "Infernus" von Jo Hogan

Keine Leseempfehlung
jaylinnvor 17 Tagen

Allgemeines:

Im August 2018 ist InfernusDie Macht der Göttin als gebundenes Buch in der Verlagsgruppe Oetinger erschienen.

Autorin Jo Hogan ist keineswegs eine deutschsprachige Autorin. Interessanterweise ist Infernus jedoch ein Buch, das bisher lediglich in Deutschland und auf Deutsch erschienen ist. Wie es zu dieser besonderen Geschichte kam, könnt ihr auf der Homepage der Autorin selbst nachlesen: https://johoganwrites.wordpress.com/.

Das Cover des Jugendbuches wurde von Alexander Kopainski gestaltet, der sich unter den Coverdesignern im Genre inzwischen einen großen Namen gemacht hat. Wie findet ihr es?

Inhalt:

„Erkenne das Böse im Schönen: Die Suche nach den Mysterien der Menschheit hat begonnen.
Marias Mutter war vom Bösen besessen und nahm sich deswegen das Leben. Mit diesem Wissen ist Maria aufgewachsen. Und plötzlich wird ihr Vater tot aufgefunden, nachdem er mit einem sagenumwobenen Amulett in Berührung gekommen ist. Traurige Schicksalsschläge, oder steckt mehr dahinter? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Maria an die mystischen Orte dieser Welt, gemeinsam mit Joshua, gegen dessen scheinbar überirdische Anziehungskraft sie machtlos ist.“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger)

Meine Meinung:

Mit Infernus wurde mir ein außergewöhnliches Buch versprochen, das mich überwältigen wird. Schon der Klappentext mutet episch an und verwendet große Begriffe wie „Mysterien der Menschheit“ und „überirdisch“.

Ich würde diese Rezension so gerne damit beginnen, dass ich euch erzähle, wieso mir Infernus gut gefallen hat. Aber das ist nicht möglich. Deshalb habe ich lange überlegt, wie ich diese Rezension gestalten möchte. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Pro- und Contraauflistung wohl die beste Methode ist, um euch zu zeigen, wieso mich Infernus nicht überzeugen konnte.

Was mir an Infernus gefallen hat Was mir an Infernus nicht gefallen hat Infernus entführt den Leser ins alte Ägypten. Hogan hat in meinen Augen gut recherchiert und liefert dem interessierten Leser viele wertvolle Fakten. Spannende Geschichten über die Entstehung der Welt und der Pyramiden, über die ich mir so noch nie Gedanken gemacht habe, werden erzählt. Ich war fasziniert von den Gedanken, die sich (vielleicht) bereits die alten Ägypter gemacht haben. Die Präzision, mit der sie vorgegangen sind, ist beeindruckend. Und obwohl die Schilderungen Hogans zum alten Ägypten so spannend sind, sind sie gleichzeitig sehr ermüdend. Hogan verliert sich in Details. Sie wird zu mathematisch. Ja, man kann den Satz des Pythagoras offensichtlich auch für viele andere Dinge einsetzen als in der Schule gedacht. Das macht uns Protagonistin Maria deutlich. Immer wieder. Und wieder. Und wieder. Nach der Lektüre von Infernus will ich nie wieder vom Satz des Phytagoras hören. Nie wieder! Hogan entwirft eine Geschichte mit einer spannenden Protagonistin. Maria hat ägyptische Wurzeln und ist von Ängsten zerfressen, schafft es eigentlich nichtmal, alleine zu Hause zu sein. Dunkelheit macht ihr Angst. Alleinsein macht ihr Angst. Sie leidet zudem unter Mysophobie, hat also auch noch Angst vor allem und jedem, da sie glaubt, sich überall anstecken zu können. Das Desinfektionsgel ist ihr fleißiger Begleiter, Berührungen und öffentliche Plätze sind ihr eine Qual. Durch ihre stolze Art machen all diese eigentlichen Schwächen sie zu einem interessanten Charakter, von dem man mehr erfahren möchte. Aber dann tritt plötzlich Joshua in Marias Leben. Zack, bum, verliebt, verlobt, verheiratet. Nun ja, verheiratet nicht ganz. Aber hey, fliegen wir einfach mal nach Ägypten, zusammen, vertrauen einander und juhu, wir lösen die Geschichte und alle mit ihr verbundenen Rätsel. An dem Punkt konnte ich Infernus bedauerlicherweise nicht mehr ernst nehmen. Alles wirkt zu sehr konstruiert und überhaupt nicht mehr realistisch. Aus der sorgsam recherchierten Grundstory wird eine Lovestory, die natürlich unrealistisch daherkommt und zum Scheitern verurteilt ist.

Und nun muss ich zu einem Punkt kommen, der leider nur noch auf der negativen Seite zu verankern ist. Das Ende der Geschichte. War sie bis zu dem Punkt schon wirklich vorhersehbar, bin ich durch das Ende aus allen Wolken gefallen. Wer schon ein paar Jugendbücher gelesen hat, wird überrascht sein. Überrascht von der Einfachheit und Naivität dieses Endes. Natürlich wird es weitergehen. Aber leider werde ich Maria aus den von mir aufgeführten Gründen nicht weiter auf ihrer Reise und der Suche nach dem Glück begleiten. Dafür gibt es zu viele Jugendbücher, die weitaus reifer und durchdachter gestaltet sind. Infernus hat eine tolle Grundstory, aber leider große Schwächen in der Ausgestaltung dieser.

Fazit:

Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen und ich hoffe, ihr könnt meine Beweggründe zu diesem Schritt nachvollziehen.

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Booknerdsbykerstins avatar

Rezension zu "Infernus" von Jo Hogan

Nettes Buch für Zwischendurch
Booknerdsbykerstinvor 25 Tagen

Als ich Infernus von Jo Hogan in der Verlagsvorschau gesehen hatte, zog mich das Buch irgendwie sofort an. Der mysteriöse Klappentext und dazu das Wörtchen „Göttin“ im Titel. Ich musste es einfach lesen.

Allerdings muss ich gleich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte, auch wenn ich es richtig schnell gelesen habe. Für mich muss man zwar das Rad nicht neu erfinden, aber zu viele bekannte Elemente sollte man auch nicht verwenden, auch nicht in abgewandelter Form wie hier. Da bin ich leider gar kein Fan.

Grob zusammengefasst kann ich Infernus als „Indiana Jones trifft Dan Brown mit ägyptischer Mythologie und Astronomie“ bezeichnen, was mir schon einiges an Lesespaß raubte.

Denn mal abgesehen vom Schreibstil, der wirklich flüssig und sehr leicht zu lesen ist, verbarg die Handlung keine großen Überraschungen mehr für mich.

Diese vorhersehbaren Handlungsstränge führten natürlich auch dazu, dass die Spannung bei mir etwas litt. Gerade im Mittelteil wurde es für mich etwas zäh und ich dachte nur: kommt zum Punkt, wir wissen alle, wo das endet.

Aber gut, mal abgesehen von diesen Kritikpunkten, muss ich sagen, dass mich Infernus auch gut unterhalten konnte. Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt, wobei man – für mich – einen auch weglassen hätte können und durch die kurzen Kapitel liest es sich wirklich superschnell. Natürlich baut die Autorin auch am Ende jedes Abschnitts einen spannenden Cliffhanger oder eine überraschende Wendung ein. Ja, zu Beginn konnte sie mich noch überraschen :)

Gefallen hat mir auch sehr gut, wie Jo Hogan die einzelnen Themenbereiche miteinander vermischt (also Dan Brown, Indiana Jones, Mythologie und Astronomie). Das war wirklich alles stimmig und interessant. Allerdings habe ich hier auch einen weiteren Kritikpunkt. Für mich war das Rätsellösen und die Jagd nach den Artefakten nicht wirklich spannend. Groß mitdenken musste man nicht, da die Autorin alles – für mich zu – oft wiederholt und mir persönlich fehlten auch die Tücken.

Infernus endet nicht wirklich in einem Cliffhanger, aber in einem schwammigen Ende, das wohl neugierig machen soll auf den nächsten Band, auf den wir nicht mehr zu lange warten müssten. Geschrieben ist er ja schon, wie im Nachwort steht, aber den werde ich dann nicht mehr lesen.

Im Großen und Ganzen gesehen muss ich leider sagen: Infernus kann man lesen, es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, aber verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.

 

Mein Fazit:

 

Mit Infernus entführt uns Jo Hogan auf eine Jagd à la Indiana Jones gemischt mit Dan Brown, ägyptischer Mythologie und Astronomie. Diese Mischung war zwar interessant zu lesen, für mich aber zu vorsehbar, als dass Spannung richtig aufkommen konnte und teilweise auch zu nah am Original. Für mich war es lediglich ein nettes Buch für zwischendurch, bei dem man nicht groß mitdenken muss, weil die Autorin alles Notwendige und Wichtige mehrfach wiederholt. Die perfekte Berieselung für stürmische Herbsttage also.

Leider muss ich sagen: Infernus ist ein Buch, das man lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

( 3 von 5  Sternen auf den gängigen Portalen)

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Luna0501s avatar

Rezension zu "Infernus" von Jo Hogan

Ein echter Pageturner!
Luna0501vor einem Monat

Infernus. Schon beim Namen und der Aufmachung des Buches überkamen mich Schauer. 
Zu Recht, wie ich feststellen sollte. Aber beginnen wir von vorne.

Nach dem Tod ihres Vaters gerät Maria bei ihrer Tante ziemlich schnell auf die letzte Fährte des Archäologen. Niemals wollte er in ihren Geburtsort zurück kehren, in dem auch Maria's Mutter ihr Leben ließ und plötzlich gab es Spuren. Hinweise auf die Wahrheit, die er lange nicht glauben wollte. Maria gab ihm ein letztes Versprechen, welches sie nun auf eine düstere Reise schickt, dessen Ende ungewiss und auch gefährlich ist.

Jo Hogan hat hier eine Idee aus dem Ärmel gezogen, die mich echt aus den Socken gehauen hat. Ein halbägyptisches Mädchen mit einem kahlgeschorenen Kopf, einer Phobie vor Bakterien und schlimmen Albträumen trifft auf einen Musiker mit der Ausstrahlung eines Gottes und dessen manischen Vater um eins zu tun: Belial an der Auferstehung zu hindern. Eine Art Illuminati - Buch in der Welt der Pyramiden und ägyptischen Geschichte gepaart mit Auszügen von Astrologie und der Bibel. Ich war begeistert!

Wer hier eine kitschige Liebesgeschichte sucht, ist zwar fehl am Platz, dafür wurden thrill-ähnliche Elemente verbaut, skrupellose Morde in Kauf genommen und ein Rätsel nach dem nächsten aufgetan.

Maria kann eigentlich niemanden vertrauen und jeder Charkter offenbarte mir innerhalb der Geschichte mindestens einen Moment, bei dem ich hellhörig wurde und vor allem sehr sehr misstrauisch.

Das Buch ist in fünf Abschnitte geteilt und spielt sich später in Kairo ab. Das Setting ist unglaublich intensiv und lebhaft beschrieben, sodass man hautnah im Geschehen dabei ist. Die Spannung wird eh schon die ganze Zeit über hoch gehalten und trotzdem schaffte es die Autorin mein Herz zwischendurch quasi zum Aussetzen zu schocken. Die Schreibweise ist bildhaft und fesselnd. Man fliegt nur so über die Seiten und kann das Buch gar nicht aus der Hand legen.

Die Charaktere sind authentisch, wobei ich hier gerne noch ein paar Details mehr gehabt hätte und einige Dinge offen bleiben.

Ich habe leider keine Informationen gefunden und hoffe ganz stark, dass das Ende nicht so bleibt, denn es fühlt sich einfach noch nicht abgeschlossen an. Ich muss wissen, wie es weiter geht. Das war phänomenal!! Ein echter Pageturner!

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