Infernus

von Jo Hogan 
3,8 Sterne bei10 Bewertungen
Infernus
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Positiv (6):
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Facettenreicher Jugendthriller mit einer großen Portion Mystery. Tolle Charaktere, toller Plot, nur ein etwas schwammiges Ende

Kritisch (1):
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Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen und ich hoffe, ihr könnt meine Beweggründe zu diesem Schritt nachvollziehen.

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Inhaltsangabe zu "Infernus"

Erkenne das Böse im Schönen: Die Suche nach den Mysterien der Menschheit hat begonnen.
Marias Mutter war vom Bösen besessen und nahm sich deswegen das Leben. Mit diesem Wissen ist Maria aufgewachsen. Und plötzlich wird ihr Vater tot aufgefunden, nachdem er mit einem sagenumwobenen Amulett in Berührung gekommen ist. Traurige Schicksalsschläge, oder steckt mehr dahinter? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Maria an die mystischen Orte dieser Welt, gemeinsam mit Joshua, gegen dessen scheinbar überirdische Anziehungskraft sie machtlos ist.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783789109034
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Oetinger
Erscheinungsdatum:20.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    jaylinns avatar
    jaylinnvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen und ich hoffe, ihr könnt meine Beweggründe zu diesem Schritt nachvollziehen.
    Keine Leseempfehlung

    Allgemeines:

    Im August 2018 ist InfernusDie Macht der Göttin als gebundenes Buch in der Verlagsgruppe Oetinger erschienen.

    Autorin Jo Hogan ist keineswegs eine deutschsprachige Autorin. Interessanterweise ist Infernus jedoch ein Buch, das bisher lediglich in Deutschland und auf Deutsch erschienen ist. Wie es zu dieser besonderen Geschichte kam, könnt ihr auf der Homepage der Autorin selbst nachlesen: https://johoganwrites.wordpress.com/.

    Das Cover des Jugendbuches wurde von Alexander Kopainski gestaltet, der sich unter den Coverdesignern im Genre inzwischen einen großen Namen gemacht hat. Wie findet ihr es?

    Inhalt:

    „Erkenne das Böse im Schönen: Die Suche nach den Mysterien der Menschheit hat begonnen.
    Marias Mutter war vom Bösen besessen und nahm sich deswegen das Leben. Mit diesem Wissen ist Maria aufgewachsen. Und plötzlich wird ihr Vater tot aufgefunden, nachdem er mit einem sagenumwobenen Amulett in Berührung gekommen ist. Traurige Schicksalsschläge, oder steckt mehr dahinter? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Maria an die mystischen Orte dieser Welt, gemeinsam mit Joshua, gegen dessen scheinbar überirdische Anziehungskraft sie machtlos ist.“ (Quelle: Verlagsgruppe Oetinger)

    Meine Meinung:

    Mit Infernus wurde mir ein außergewöhnliches Buch versprochen, das mich überwältigen wird. Schon der Klappentext mutet episch an und verwendet große Begriffe wie „Mysterien der Menschheit“ und „überirdisch“.

    Ich würde diese Rezension so gerne damit beginnen, dass ich euch erzähle, wieso mir Infernus gut gefallen hat. Aber das ist nicht möglich. Deshalb habe ich lange überlegt, wie ich diese Rezension gestalten möchte. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass eine Pro- und Contraauflistung wohl die beste Methode ist, um euch zu zeigen, wieso mich Infernus nicht überzeugen konnte.

    Was mir an Infernus gefallen hat Was mir an Infernus nicht gefallen hat Infernus entführt den Leser ins alte Ägypten. Hogan hat in meinen Augen gut recherchiert und liefert dem interessierten Leser viele wertvolle Fakten. Spannende Geschichten über die Entstehung der Welt und der Pyramiden, über die ich mir so noch nie Gedanken gemacht habe, werden erzählt. Ich war fasziniert von den Gedanken, die sich (vielleicht) bereits die alten Ägypter gemacht haben. Die Präzision, mit der sie vorgegangen sind, ist beeindruckend. Und obwohl die Schilderungen Hogans zum alten Ägypten so spannend sind, sind sie gleichzeitig sehr ermüdend. Hogan verliert sich in Details. Sie wird zu mathematisch. Ja, man kann den Satz des Pythagoras offensichtlich auch für viele andere Dinge einsetzen als in der Schule gedacht. Das macht uns Protagonistin Maria deutlich. Immer wieder. Und wieder. Und wieder. Nach der Lektüre von Infernus will ich nie wieder vom Satz des Phytagoras hören. Nie wieder! Hogan entwirft eine Geschichte mit einer spannenden Protagonistin. Maria hat ägyptische Wurzeln und ist von Ängsten zerfressen, schafft es eigentlich nichtmal, alleine zu Hause zu sein. Dunkelheit macht ihr Angst. Alleinsein macht ihr Angst. Sie leidet zudem unter Mysophobie, hat also auch noch Angst vor allem und jedem, da sie glaubt, sich überall anstecken zu können. Das Desinfektionsgel ist ihr fleißiger Begleiter, Berührungen und öffentliche Plätze sind ihr eine Qual. Durch ihre stolze Art machen all diese eigentlichen Schwächen sie zu einem interessanten Charakter, von dem man mehr erfahren möchte. Aber dann tritt plötzlich Joshua in Marias Leben. Zack, bum, verliebt, verlobt, verheiratet. Nun ja, verheiratet nicht ganz. Aber hey, fliegen wir einfach mal nach Ägypten, zusammen, vertrauen einander und juhu, wir lösen die Geschichte und alle mit ihr verbundenen Rätsel. An dem Punkt konnte ich Infernus bedauerlicherweise nicht mehr ernst nehmen. Alles wirkt zu sehr konstruiert und überhaupt nicht mehr realistisch. Aus der sorgsam recherchierten Grundstory wird eine Lovestory, die natürlich unrealistisch daherkommt und zum Scheitern verurteilt ist.

    Und nun muss ich zu einem Punkt kommen, der leider nur noch auf der negativen Seite zu verankern ist. Das Ende der Geschichte. War sie bis zu dem Punkt schon wirklich vorhersehbar, bin ich durch das Ende aus allen Wolken gefallen. Wer schon ein paar Jugendbücher gelesen hat, wird überrascht sein. Überrascht von der Einfachheit und Naivität dieses Endes. Natürlich wird es weitergehen. Aber leider werde ich Maria aus den von mir aufgeführten Gründen nicht weiter auf ihrer Reise und der Suche nach dem Glück begleiten. Dafür gibt es zu viele Jugendbücher, die weitaus reifer und durchdachter gestaltet sind. Infernus hat eine tolle Grundstory, aber leider große Schwächen in der Ausgestaltung dieser.

    Fazit:

    Ich werde diese Reihe nicht weiterverfolgen und ich hoffe, ihr könnt meine Beweggründe zu diesem Schritt nachvollziehen.

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    Booknerdsbykerstins avatar
    Booknerdsbykerstinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Indiana Jones auf Abwegen...für mich war es leider zu nett und vorhersehbar, aber eine gute Unterhaltung für Zwischendurch
    Nettes Buch für Zwischendurch

    Als ich Infernus von Jo Hogan in der Verlagsvorschau gesehen hatte, zog mich das Buch irgendwie sofort an. Der mysteriöse Klappentext und dazu das Wörtchen „Göttin“ im Titel. Ich musste es einfach lesen.

    Allerdings muss ich gleich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte, auch wenn ich es richtig schnell gelesen habe. Für mich muss man zwar das Rad nicht neu erfinden, aber zu viele bekannte Elemente sollte man auch nicht verwenden, auch nicht in abgewandelter Form wie hier. Da bin ich leider gar kein Fan.

    Grob zusammengefasst kann ich Infernus als „Indiana Jones trifft Dan Brown mit ägyptischer Mythologie und Astronomie“ bezeichnen, was mir schon einiges an Lesespaß raubte.

    Denn mal abgesehen vom Schreibstil, der wirklich flüssig und sehr leicht zu lesen ist, verbarg die Handlung keine großen Überraschungen mehr für mich.

    Diese vorhersehbaren Handlungsstränge führten natürlich auch dazu, dass die Spannung bei mir etwas litt. Gerade im Mittelteil wurde es für mich etwas zäh und ich dachte nur: kommt zum Punkt, wir wissen alle, wo das endet.

    Aber gut, mal abgesehen von diesen Kritikpunkten, muss ich sagen, dass mich Infernus auch gut unterhalten konnte. Das Buch ist in fünf Abschnitte unterteilt, wobei man – für mich – einen auch weglassen hätte können und durch die kurzen Kapitel liest es sich wirklich superschnell. Natürlich baut die Autorin auch am Ende jedes Abschnitts einen spannenden Cliffhanger oder eine überraschende Wendung ein. Ja, zu Beginn konnte sie mich noch überraschen :)

    Gefallen hat mir auch sehr gut, wie Jo Hogan die einzelnen Themenbereiche miteinander vermischt (also Dan Brown, Indiana Jones, Mythologie und Astronomie). Das war wirklich alles stimmig und interessant. Allerdings habe ich hier auch einen weiteren Kritikpunkt. Für mich war das Rätsellösen und die Jagd nach den Artefakten nicht wirklich spannend. Groß mitdenken musste man nicht, da die Autorin alles – für mich zu – oft wiederholt und mir persönlich fehlten auch die Tücken.

    Infernus endet nicht wirklich in einem Cliffhanger, aber in einem schwammigen Ende, das wohl neugierig machen soll auf den nächsten Band, auf den wir nicht mehr zu lange warten müssten. Geschrieben ist er ja schon, wie im Nachwort steht, aber den werde ich dann nicht mehr lesen.

    Im Großen und Ganzen gesehen muss ich leider sagen: Infernus kann man lesen, es ist ein nettes Buch für Zwischendurch, aber verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.

     

    Mein Fazit:

     

    Mit Infernus entführt uns Jo Hogan auf eine Jagd à la Indiana Jones gemischt mit Dan Brown, ägyptischer Mythologie und Astronomie. Diese Mischung war zwar interessant zu lesen, für mich aber zu vorsehbar, als dass Spannung richtig aufkommen konnte und teilweise auch zu nah am Original. Für mich war es lediglich ein nettes Buch für zwischendurch, bei dem man nicht groß mitdenken muss, weil die Autorin alles Notwendige und Wichtige mehrfach wiederholt. Die perfekte Berieselung für stürmische Herbsttage also.

    Leider muss ich sagen: Infernus ist ein Buch, das man lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht tut.

    ( 3 von 5  Sternen auf den gängigen Portalen)

    Kommentare: 1
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    Luna0501s avatar
    Luna0501vor einem Monat
    Ein echter Pageturner!

    Infernus. Schon beim Namen und der Aufmachung des Buches überkamen mich Schauer. 
    Zu Recht, wie ich feststellen sollte. Aber beginnen wir von vorne.

    Nach dem Tod ihres Vaters gerät Maria bei ihrer Tante ziemlich schnell auf die letzte Fährte des Archäologen. Niemals wollte er in ihren Geburtsort zurück kehren, in dem auch Maria's Mutter ihr Leben ließ und plötzlich gab es Spuren. Hinweise auf die Wahrheit, die er lange nicht glauben wollte. Maria gab ihm ein letztes Versprechen, welches sie nun auf eine düstere Reise schickt, dessen Ende ungewiss und auch gefährlich ist.

    Jo Hogan hat hier eine Idee aus dem Ärmel gezogen, die mich echt aus den Socken gehauen hat. Ein halbägyptisches Mädchen mit einem kahlgeschorenen Kopf, einer Phobie vor Bakterien und schlimmen Albträumen trifft auf einen Musiker mit der Ausstrahlung eines Gottes und dessen manischen Vater um eins zu tun: Belial an der Auferstehung zu hindern. Eine Art Illuminati - Buch in der Welt der Pyramiden und ägyptischen Geschichte gepaart mit Auszügen von Astrologie und der Bibel. Ich war begeistert!

    Wer hier eine kitschige Liebesgeschichte sucht, ist zwar fehl am Platz, dafür wurden thrill-ähnliche Elemente verbaut, skrupellose Morde in Kauf genommen und ein Rätsel nach dem nächsten aufgetan.

    Maria kann eigentlich niemanden vertrauen und jeder Charkter offenbarte mir innerhalb der Geschichte mindestens einen Moment, bei dem ich hellhörig wurde und vor allem sehr sehr misstrauisch.

    Das Buch ist in fünf Abschnitte geteilt und spielt sich später in Kairo ab. Das Setting ist unglaublich intensiv und lebhaft beschrieben, sodass man hautnah im Geschehen dabei ist. Die Spannung wird eh schon die ganze Zeit über hoch gehalten und trotzdem schaffte es die Autorin mein Herz zwischendurch quasi zum Aussetzen zu schocken. Die Schreibweise ist bildhaft und fesselnd. Man fliegt nur so über die Seiten und kann das Buch gar nicht aus der Hand legen.

    Die Charaktere sind authentisch, wobei ich hier gerne noch ein paar Details mehr gehabt hätte und einige Dinge offen bleiben.

    Ich habe leider keine Informationen gefunden und hoffe ganz stark, dass das Ende nicht so bleibt, denn es fühlt sich einfach noch nicht abgeschlossen an. Ich muss wissen, wie es weiter geht. Das war phänomenal!! Ein echter Pageturner!

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    Meritamuns avatar
    Meritamunvor einem Monat
    Kurzmeinung: Facettenreicher Jugendthriller mit einer großen Portion Mystery. Tolle Charaktere, toller Plot, nur ein etwas schwammiges Ende
    Spannender Dilogieauftakt!

    Inhalt:

    Nach dem Selbstmord ihrer Mutter wächst Maria bei ihrem Vater auf. Von ihm hat sie viel über antike Kulturen, alte Sprachen und das Entschlüsseln von Codes gelernt. Nachdem ihr Vater unter rätselhaften Umständen jedoch ums Leben kommt, vermutet Maria sofort, dass es sich um Mord handelt. Denn kurz zuvor hat er ein mysteriöses Amulett mit einer kryptischen Botschaft erhalten, die nichts anderes verkündet als das Jüngste Gericht! Zusammen mit ihrer Patentante Bella und dem Nachbarsjungen Joshua begibt sich Maria auf Spurensuche und lüftet dabei ein uraltes Geheimnis, das wirklich das Ende der Welt bedeuten könnte.


    Cover:

    Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es ist sehr düster und man sieht im unteren Bereich die Konturen einer Pyramide. Es wirkt sehr geheimnisvoll, aber auch bedrohlich – ein perfekter Vorgeschmack auf die Story!


    Meinung:

    Nachdem der Klappentext von „Infernus“ nicht wirklich aussagekräftig ist, bin ich mit recht niedrigen Erwartungen an das Buch herangegangen. Im Nachhinein bin ich wirklich positiv überrascht, denn ich hätte nie eine so rasante und abwechslungsreiche Story erwartet.


    Jo Hogan schafft mit „Infernus“ eine Mischung aus Dan Brown, Rick Riordan und Indiana Jones. Wir lösen mit den Protagonisten knifflige Rätsel, begegnen uralten Geheimgesellschaften, suchen nach altertümlichen Artefakten und entdecken das Göttliche in uns. Auf den ersten Blick mag es überladen klingen, aber der Plot bildet in sich ein sehr harmonisches Ganzes. Dazu trägt viel der Schreibstil der Autorin bei. Jo Hogan schreibt bildhaft und atmosphärisch. Außerdem werden von ihr gekonnt Informationen zu Ägyptologie, Mathematik und Astronomie in die Story verwoben, sodass sie sich nahtlos in die Geschichte einfügen. Gerade für ägyptenbegeisterte Leser wie mich ist es schön zu sehen, dass sich Jo Hogan wirklich intensiv mit den unterschiedlichen Wissenschaftsgebieten beschäftigt und eine ausgiebige Recherche betrieben hat. Somit gewinnt der Plot noch mehr an Authentizität.

    Die kurzen Kapitel erzeugen ein angenehmes, zügiges Lesetempo und ermöglichen einen straffen Spannungsbogen, der in einem interessanten Finale gipfelt. Leider war mir das Ende des Buches etwas zu schwammig und zu schnell abgehandelt. Schade, dass Jo Hogan auf den letzten Seiten nachgelassen hat.


    Die Charaktere sind äußerst interessant und vielschichtig angelegt. Maria ist keine typische Heldin. Sie leidet unter zwanghafter Angst vor Schmutz und Keimen und ist lieber für sich. Im Laufe der Handlung wächst sie jedoch stark über sich hinaus und besiegt sogar ihre Ängste. Mir hat ihre Entwicklung sehr gut gefallen.

    Joshua ist mir auch sofort ans Herz gewachsen. Er ist ein kleiner Pessimist und glaubt weder an uralte Prophezeiungen noch die bevorstehende Apokalypse. Er schließt sich Maria zunächst nur an, um zu beweisen, dass Legenden nur Legenden sind. Jedoch muss auch er erkennen, dass in Mythen immer ein Funke Wahrheit steckt.


    „Infernus – Die Macht der Göttin“ ist der erste Band einer Dilogie. Jo Hogan hat den zweiten Band schon geschrieben und ich hoffe sehr, dass wir nicht lange auf die Veröffentlichung warten müssen.


    Fazit:

    „Infernus“ ist ein äußerst facettenreicher Jugendroman mit einem extrem gut durchdachten und fundiert recherchierten Plot. Die Charaktere sind vielseitig und lebendig gestaltet. Allein das Ende hat mir nicht so gut gefallen, weil es im Vergleich zum Rest des Buches eher schwach und lieblos zusammengezimmert wirkt. Dennoch konnte mich „Infernus“ bis zur letzten Seite fesseln und ich fiebere nun dem finalen Band entgegen. „Infernus“ erhält von mir verdiente 4 Ananas.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor 2 Monaten
    Eine spannende Verfolgungsjagd

    Bei diesem Buch hat mich vor allem das Cover angesprochen. Der Klappentext ist so nichts sagend, dass ich wirklich gespannt war, was sich hinter dem Cover verbirgt.

    Maria lebt allein mit ihrem Vater, nach dem Tod ihrer Mutter. Ihr Vater ist immer viel unterwegs, aber die beiden haben eine gute Beziehung. Er erzählt Maria von einem Geheimnis, doch bevor er alles erklären kann, stirbt er bei einem Autounfall. Maria ist sich sicher, hier kann etwas nicht stimmen. Gemeinsam mit ihrer Patentante und Joshua macht sie sich auf die Suche nach Antworten. Und die Dinge die sie erfährt, werden ihr nicht immer gefallen.

    Die Autorin hat einen angenehmen Stil. Sie nutzt kurze Kapitel, das steigert die Spannung. Die Mischung im Buch ist schon sehr umfangreich. Ägyptisch, Mathematisch, Astronomie, die Bibel und Dämonen und dann kommen noch Verfolgungsjagden und Rätsel dazu. Ein richtig spannendes Abenteuer.

    Maria liebt ihren Vater. Sie haben keine Geheimnisse voreinander und das gemeinsame Rätsel lösen ist wirklich ihre gemeinsame Leidenschaft. Plötzlich auf sich allein gestellt ist es gar nicht so leicht für Maria. Dabei ist sie ein sehr starker Charakter, schließlich rasiert sie sich selbst ihre Haare regelmäßig vom Kopf. Sie ist kein typischer Charakter, aber sie ist stark und klug. Sie wächst über sich hinaus, das mochte ich.

    Joshua gefällt Maria auf den ersten Blick. Er ist klug, aber er hat schlechte Erfahrungen mit Geheimnissen und alten Legenden gemacht. Er will auf jeden Fall belegen, dass es diese alten Legenden nicht gibt und hilft Maria deswegen. Wenn er damit mal nicht völlig falsch liegt.

    Die vielen Details sind schon wirklich toll. Ich frage mich bei solchen Büchern immer, wie die Autoren das hin bekommen, dass es am Ende wirklich auch Sinn macht. Ich hatte viel Freude beim Lesen und kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der es spannend und geheimnisvoll mag.

    Das Ende ist in meinen Augen sehr offen. Ich könnte mir hier gut vorstellen, dass es einen zweiten Teil geben wird. Es sind auch noch viele Fragen ungeklärt geblieben.

     

    Fazit 

     

    Ein Abenteuer, dass wahnsinnig viele Facetten hat. Wir bereisen Ägypten, lernen etwas über Astronomie und noch vieles mehr. Mir hat die Geschichte gut gefallen und ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.

     


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    Cubeys avatar
    Cubeyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte um Ägypten und die Mythologie, die einen sofort in den Bann zieht :)
    Zwischen ägyptischen Göttern und Phobien

    Eine alte Kette, eine seltsame alte Frau und lauter Lügen.
    Klingt erst mal wie 0815-Fantasy/Mysterie.
    Und das ist Infernus auch, aber es ist gutes 0815-Fantasy/Mysterie. Sehr gutes Sogar.

    Maria wuchs ohne ihre Mutter, welche sich nach ihrer Geburt das Leben nahm, auf. Sie sah ihren Vater selten, da dieser sich immer mal wieder auf irgendwelchen Expeditionen oder Ausgrabungen befand und lernte doch so einiges von ihm über das Entschlüsseln von Rätseln oder dem Entziffern alter Sprachen wie Hyroglyphen. Nun steht Maria vor einem neuen Rätsel, nach dem ihr Vater bei einem Unfall ums Leben kam und sie mich nichts weiter als einem alten Amulett und einer kryptischen Nachricht da steht.
    Sie zieht zu ihrer Tante nach Glastonbury, in dem das Abenteuer rund um Isis, die Apokalypse und Ägypten ihren Lauf nimmt.
    Und natürlich eine Liebesgeschichte, aber die ignoriere ich mal ganz gepflegt!

    Die Geschichte ist flott erzählt, die Charaktere dynamisch und die Story sehr vorhersehbar.
    Und doch so unglaublich gut.
    Mag es an Maria selber liegen, die mit ihrer Mysophobie und ihrer großen Spürnase anders auftritt als andere Charaktere.
    Mag es an Joshua liegen, der trotz seines Pessimissmus immer einen Schritt weitergeht und so ziemlich der größte Zweifler ist, der mir je untergekommen ist.
    Oder mag es an dem Schreibstil der Autorin liegen. Trotz meinem Mangel an WIssen in Sachen Ägypten, Mathematik, Koordinaten, Sternenkunde, Geografie oder Kryptografie war die Geschichte rund um Maria toll zu lesen. Selbst für Rätselmuffel wie mich.
    Verständlich geschrieben, mit genug Erklärungen, dass ein Laie wie ich es versteht, aber doch mit wenig genug, als das es wirkt wie eine Belehrung, schafft Jo Hogan es eine Abenteuergeschichte auf Papier zu bringen, die man so im Kern doch schon mal gelesen hat, die einen aber dennoch ans Papier fesselt.

    Mit etwas weniger als 300 Seiten lässt es sich gut und schnell Lesen.
    Denn einen Stern abzug gibt es für das dennoch sehr schwammige Ende des ersten Bandes.

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    lesemaedelvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Ein phantastisches Verschwörungsabenteuer auf den Spuren der ägyptischen Götter.
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    Nick_Shadowheartvor einem Monat
    Kurzmeinung: Gut recherchiert, aber der Anfang war mir viel zu biblisch. Maria ist mir zu naiv und wirklich überraschend waren die Wendungen auch nicht.
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    O
    Oelchivor 3 Tagen
    LeinanisBookcorners avatar
    LeinanisBookcornervor 2 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Waylands avatar
    Waylandvor 2 Monaten
    Die Macht der Göttin mich neugierig macht. Ich mag alles was mystisch ist
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    R
    Rosen_Witwevor 4 Monaten
    Hat mich neugierig gemacht
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    Quittys avatar
    Quittyvor 4 Monaten
    Der Klapptext hat mich neugierig gemacht. Und schicksalhafte Handlungen faszinieren mich.
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