Jo Kramer Der Mann danach

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 6 Rezensionen
(3)
(8)
(4)
(1)
(3)

Inhaltsangabe zu „Der Mann danach“ von Jo Kramer

Jonas ist der Mann, der auf den Plan tritt, wenn der angebliche Mr. Right gegangen ist. Dann nämlich hat Jonas seinen Einsatz, um die Hinterlassenschaften des Ex zu beseitigen und die Wohnungen der Verlassenen zu renovieren – und manchmal auch ihre Herzen. Nur sein eigenes Herz scheint Jonas nicht sanieren zu können, denn er hütet ein tragisches Geheimnis um seine einstige große Liebe. Doch sein Leben ändert sich, als er der scheinbar so abweisenden Hella und ihrer vorwitzigen kleinen Tochter Maja begegnet. »Ein Romanheld, wie Frauen ihn sich wünschen –und eine Geschichte, die auch uns Männer zum Lächeln bringen wird.« Gernot Gricksch

Stöbern in Romane

Dann schlaf auch du

Eine düstere, sehr realistische Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.

Marion2505

Außer sich

Innovativ, nichtsdestotrotz anstrengend mit ganz viel sozialistischem Russland.

wandablue

Vintage

Faszinierende, mitreißende und intensive Reise durch die Musik der 1960er Jahre! Irre gut!!!

Naibenak

Die Phantasie der Schildkröte

Ein gefühlvoller Roman für lange Herbstabende, leichte Lektüre, die sich in einem Rutsch liest.

brenda_wolf

Acht Berge

Ein Buch über die liebe zu den Bergen der eigenen Heimat. Über Vaterschaft, Freundschaft, Liebe und Leben. Wundervoll

papaverorosso

Drei Tage und ein Leben

Ein Psychodrama der Extraklasse und ein Romanhighlight 2017!

Barbara62

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Der Mann danach" von Jo Kramer

    Der Mann danach
    Lese-Krissi

    Lese-Krissi

    24. February 2013 um 11:38

    Inhalt Der Liebesroman „Der Mann danach“ von dem Autor Jo Kramer wird aus der Sicht von Jonas erzählt. Seine hauptsächliche Arbeit besteht daraus gerade verlassenen Frauen die Wohnung zu renovieren damit nichts mehr an den Verflossenen erinnert. Jonas hat derzeit keine Beziehung, zu sehr hängt er noch einer vergangenen Liebe nach. Durch eine Kundin lernt er Hella und ihre kleine Tochter Maja kennen. Hella ist am Anfang nicht gut auf Jonas zu sprechen, da sie ihm kurze Zeit vorher in einer scheinbar unmöglichen Situation begegnet ist, sodass sie ihn falsch einschätzt. Doch Jonas ist sofort von Hella fasziniert, durch sie findet er langsam zu seiner Malerei, die er früher ausgeübt hat, zurück. Leider gibt es da noch den Ex von Hella und gleichzeitig Vater von Maja, der sehr unberechenbar ist und andere Missverständnisse folgen… Wird es ein Happy-End für Jonas geben? Meine Meinung Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen und ist in einer guten Sprache geschrieben. Ich finde es gut, dass mal so ein Liebesroman aus der Sicht eines Mannes erzählt wird. Als Frau kann man sich auch darin gut hineinversetzen. Jonas ist ein sympathischer Mann, der allerdings zu schnell aufgibt. Gibt es Missverständnisse, so klärt er sie erst mal nicht auf. Zu sehr hängt ihm noch ein Erlebnis einer vergangenen Beziehung nach und befürchtet, dass eine neue Liebe scheitern könnte. Die kleine Maja ist ein vorwitziges kleines Mädchen, das sich sehnlichst wieder eine richtige Familie wünscht. Sie fühlt sich etwas einsam und findet in Jonas eine Art Ersatzvater, der mit ihr Ausflüge macht. Maja hat mir sehr gut gefallen, vor allem setzt sie etwas in Gange, sodass die Geschichte noch einmal eine andere Wendung bekommt. Hella ist durch ihre Vergangenheit etwas verletzlich geworden. Sie ist aber eigentlich eine selbstbewusste Frau, die es aber nicht mehr weiß. Jonas halbchinesischer Freund und Chef Cornelius bezeichnet sie als Feuerfrau, die allerdings denkt sie sei eine Erdfrau. Hella muss so einiges mitmachen und man muss sie eigentlich ins Herz schließen. Was mich allerdings immer mal wieder im Buch irritiert hat, war das es Jonas mit dem Mond hatte. Er beschreibt den Mond als weiblich, der ihn beobachtet. Mit diesen Beschreibungen muss man erstmal klar kommen. Er hat sozusagen einen Art Pakt mit der Mondin. Fazit Ich gebe dem Buch vier Sterne. Es hat mir gut gefallen und ich habe es immer wieder gern nach kurzen Lesepausen in die Hand genommen. Ein schönes Buch für kurzweilige Lesestunden für zwischendurch.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann danach" von Jo Kramer

    Der Mann danach
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. July 2012 um 14:35

    Buchrückentext: Jonas ist der Mann, der auf den Plan tritt, wenn der angebliche Mr. Right gegangen ist. Dann nämlich hat er seinen Einsatz, um die Hinterlassenschaften des Ex zu beseitigen und die Wohnungen der Verlassenen zu renovieren – und manchmal auch ihre Herzen. Nur sein eigenes Herz scheint Joans nicht sanieren zu können, denn er hütet ein tragisches Geheimnis um seine einstige große Liebe. Doch dann begegnet er der scheinbar so abweisenden Hella und ihrer vorwitzigen Tochter Maja … Meine Meinung: Schon auf der ersten Seite dieses Buches, fiel mir die lockere und vor allem witzige Erzählung des Protagonisten Joans auf. Jonas, von seinem Boss „Johnny“ getauft, berichtet aus seiner Sicht über seinen Beruf und die Folgen einer gescheiterten Liebe. Er ist quasi ein Handwerker für die Baustellen die ein Ex hinterlässt nachdem er gegangen ist. Er beseitigt die Erinnerungen und tröstet je nach dem auch seine Kundinnen selbst. Er ist Single und scheint sich damit arrangieren zu können bis er eines Tages auf die zickige Hella und ihre vorwitzige Tochter trifft … Die Geschichte wird voller Witz und Humor in einem herrlich spritzigen Schreibstil erzählt. Jo Kramer versteht es, seine Figuren in der Handlung derart lebendig darzustellen, das ich als Leser schnell das Gefühl hatte, die Personen zu kennen und mich mittendrin zu fühlen. Somit war ein rascher Einstieg in die Geschichte möglich und das Buch fesselte mich gleich zu Beginn. Natürlich sind viele Züge im Verlauf der Handlung vorhersehbar, dies macht jedoch nichts, da es oft sehr heiter in diesem Roman zu geht und der Leser somit entschädigt wird. Selbstverständlich steht die Liebe im Mittelpunkt, jedoch kommen auch Familienwerte zum Vorschein. Es geht um Betrug, verletzte Gefühle, Liebeskummer. Jonas hat eine alte Erfahrung zu verarbeiten, aber auch alle anderen Figuren bekommen hier ihren Raum und ihre Schicksale. Im letzten Drittel wird es noch mal richtig spannend und amüsant und so habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Aufgebaut ist die Geschichte in 25 Kapiteln, die jeweils mit einer Überschrift verziert sind, auf 334 Seiten. Der Schreibstil ist leicht und witzig, der Autor ermöglicht dem Leser einen raschen Lesefluss. Erzählt wird die Geschichte aus Jonas Perspektive in der Ich-form. Die Covergestaltung und auch der Titel, passen perfekt zu dieser Handlung und versprechen einen lockeren Unterhaltungsroman. Fazit: Mittendrin statt nur dabei, genauso ging es mir mit diesem Roman. Ich habe mich oft beim lesen amüsiert und auch wenn manches etwas weit hergeholt wirkte, mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Figuren wuchsen mir regelrecht ans Herz und so löste die Geschichte in mir ein regelrechtes Kopfkino aus. Am Ende der Geschichte habe ich das Buch mit einem zufriedenen Lächeln geschlossen, allerdings auch etwas traurig da ich all die interessanten und sympathischen Figuren verlassen musste. Jo Kramer beweist, dass auch ein lockerer Roman, auch ohne besonderen Tiefgang, eine großartige Unterhaltungslektüre sein kann. Gesamtwertung:4/5 Sterne Jonathan „Jo“ Kramer hat nach einem geisteswissenschaftlichen Studium, das ihn langweilte, einige Jahre als Handwerker gearbeitet. Heute lebt und arbeitet er als freier Autor in Hamburg. (Quelle: Droemer Knaur) © Michaela Gutowsky

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann danach" von Jo Kramer

    Der Mann danach
    Maus71

    Maus71

    22. January 2012 um 15:47

    Tolles Buch, nicht nur für Frauen (leider könnte man das bei der Aufmachung meinen). Von einem Mann geschrieben aus der Sicht eines Mannes. Sind wir Frauen wirklich so kompliziert?

  • Rezension zu "Der Mann danach" von Jo Kramer

    Der Mann danach
    Sariechen

    Sariechen

    21. September 2011 um 20:15

    Der Anfang gefiel mir noch recht gut, besonders das Zitat zu beginn, was mich sofort an den tollen Song "Was es ist" von MIA denken ließ. Aber dann ... ich bin absolut nicht mit Jonas warm geworden und obwohl ich die Grundidee des Buches auch toll fand, entwickelte sich die Geschichte für meinen Geschmack ganz anders und viel zu langweilig. Wenn man sich die Frage stellt "Mann oder Maus" würde ich die Frage hier ganz klar mit Maus beantworten, denn kein Mann würde sich solche Gedanken machen ... Farben-Aura, Mond/in-Beobachtungen etc. Einen ganz faden Beigeschmack bekam ich beim Kapitel "Laura", in dem er das gleichnamige Nachbarsmädchen aufhübscht und sie durch ihn ihre Weiblichkeit entdeckt ... Alles in allem absolut nicht mein Geschmack und ich habs nach 150 Seiten abgebrochen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann danach" von Jo Kramer

    Der Mann danach
    Cicuma

    Cicuma

    16. July 2011 um 20:04

    "Mir mal eine Aura-Leserin erzählt, dass ich in meinem früheren Leben eine Frau gewesen bin" erzählt der Hamburger im persönlichem Gespräch. Man ist es nach der Lektüre soweit, dass man Kramer glaubt. Denn "Der Mann danach" ist ganz eindeutig ein Buch, wo sich beide Geschlechter wiedererkennen werden. Mal ist es aus Sicht des Mannes geschrieben, mit all den (machohaften und damit typischen) männlichen Eigenschaften als Beobachter der Frauen, mal mit den typischen traumhaften Frauenansichten, wenn es um das Thema Liebe geht. In gewisser Maßen ist der Hauptdarsteller ein Tatortreiniger, allerdings keiner, der nach Straftaten den kriminellen Tatort säubert. Jonas ist ein Handwerker und kommt dann zum Einsatz, wenn eine Frau ihren Mann offiziell aus der Beziehung entlassen hat. Er renoviert die Wohnungen und ab und an auch schon einmal die Herzen der Frauen, die nun alleine sind. Bei all der Arbeit bleibt nur eine Reparatur auf der Strecke. Die seines eigenen Herzens. Doch für diese wichtige Reparatur ist Jonas noch nicht soweit, stattdessen zieht er sich in seiner Freizeit auf einen Dachboden zurück und malt. Exzessiv. Mal mit, mal ohne Whiskey, und immer mit einem Blick auf den Mond. Oder besser gesagt der"Mondin". Denn natürlich ist der Mond in der Welt von Jonas eine Frau. Wer außer einer Frau macht schon so komische Sachen wie ab - und zunehmen und wer bringt uns um den Schlaf? Die "männliche" Sonne etwa? Nein, das da oben ist eindeutig ein weiblicher Klops. Doch sein Alleinsein und somit auch seine Gedanken werden immer wieder durch einen seiner Freude und durch Mitglieder seiner Familie gestört. Diese würden wollen ihn allzu gerne mit der bereits ausgesuchten " Mrs Right" verbandeln. Doch bis eben diese Herz bei "richtigen" Frau landet, passiert eine ganze Menge im Leben des Handwerkers. So hilft er unter anderem einem pubertierenden Mädchen, auf einer Party richtig als junge Frau wahrgenommen zu werden. Schwer zum Leidwesen des Vaters des Mädchens, der etwas dagegen hat, wenn sich seine Tochter zu sexy anzieht. Das richtige Verhalten junge Frau/ Mann wird schließlich an einer Tankstelle geprobt. So stehen sie also da, Jonas in eine Art "möchte gern" James Dean Outfit und ihn um den Hals fallend, Laura, die fast 14- jährige, im sexy Klamotten. Blöd nur, das ausgerechnet in diesem Augenblick eine weitere Frau in Jonas Leben auftaucht und ihn für jemanden hält, der auf junge Mädchen steht. Dies ist nur eine verzwickte Situation aus der sich Jonas irgendwie retten muss um am Ende sein Glück vollends genießen zu dürfen. Vor allem bedarf es aber reichlich Intrigen seiner Freunde und das ist, was das Buch so lesenswert macht. Leider wirkt der letzte Abschnitt etwas zu komprimiert, wodurch die sehr flüssig geschriebene Geschichte allerdings keinen Schiffbruch erleidet. Dafür sind die Charakteren einfach zu toll beschrieben. Das nun ein Buch herausgekommen ist, der nur sehr schwer in Männer oder Frauen Roman einzuordnen ist, stört den Autor nicht."Ich wollte nämlich nicht nur ein Frauenbuch schreiben.Wenn beide, Männer und Frauen, sich in darin wiederfinden, ist mir doch etwas sehr schönes gelungen" . Dem, werter Herr Kramer, ist nichts hinzuzufügen.

    Mehr
  • Rezension zu "Der Mann danach" von Jo Kramer

    Der Mann danach
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. July 2011 um 17:23

    Jonny ist der Mann der nicht nur Räume renovieren, sondern auch die eben gerade verlassenen Herzen seiner Kundin wieder flicken kann... Nach der Trennung von Lydia, die nun schon länger zurückliegt, will er nichts mehr von den Frauen und von Beziehungen wissen. Als er bei einer weiteren Kundin auf Hella trifft, verliebt sich Jonas, alias Jonny, sofort. Leider ist seine Angebetete, aufgrund von Missverständnissen, nicht von ihm begeistert und bleibt sehr kühl, anders als ihrer kleinen Tochter Maja. Doch was diese Begegnung mit Jonas Leben noch anstellen wird, das hätte nicht mal der Mond ahnen können... Bei diesem Buch ist man wirklich am überlegen, mit welcher Art des Romans man es zu tun hat. Ein typischer Männerroman ist es nicht. Das Cover wirkt sehr weiblich, aber ein Frauenroman ist es auch nicht. Wie man es dreht und wendet, am Ende konnte ich mich immer noch nicht entscheiden. Wahrscheinlich ist es einfach ein unterhaltsamer, liebenswerter Roman für Mann und Frau. Es ist amüsant zu lesen, wie der Autor die Frauenwelt so einschätzt. So manche Leserin wird vielleicht die Nase rümpfen, aber letztendlich - ist ein typischer Frauenroman realistischer bei der Darstellung des anderen Geschlechts? Jonas, Hella, Maja und all die anderen Charaktere, die auf dem Hinterhof nach und nach so zusammenkommen sind alle sehr nett geschildert. Cornelius, Jonas Arbeitgeber, und seine Familie finden genauso Gefallen, wie Jonas selber. Aber auch Hellas und ihre Tochter mochte ich sehr. Das ganze hin und her, die Probleme die aufkeimen und die Beziehung erschweren, sind aber teils ein wenig zu künstlich herbeigeführt, letztendlich tut dies aber dem Verlauf der Geschichte keinen wirklichen Abbruch, es bleibt unterhaltsam bis zum Schluss. Der Schreibstil von Jo Kramer ist nicht zu karg, aber auch nicht zu ausschweifend. Das Buch, dass in drei Teile geteilt ist, wird immer aus Jonas Sicht erzählt. Dabei ist er manchmal fast poetisch in seinen Ausdrücken. Der Stil war wirklich angenehm zu lesen und die Pointen waren teils sehr witzig aufgebaut. Einzig die unterschwelligen Bemerkung gegen die Psychotherapie, nervte mich ein wenig. Ein aufgeschlossener Mensch sollte doch im 21. Jahrhundert nicht mehr darüber so negativ eingestellt sein. Diese alten Vorurteile geben dem Buch dann schon eine Abzug. Man kann sich vorstellen, dass die Geschichte um den Hinterhof noch weitergehen wird. Immerhin ist da ja noch Andi, der ebenfalls am Ende auf eine interessante Dame trifft. Und einem Wiedersehen mit all den anderen Charakteren wäre ich nicht abgeneigt. Ein unterhaltsamer Roman, der irgendwie in keine vorgefertigte Sparte passt...

    Mehr