Jo Lendle Mein letzter Versuch die Welt zu retten

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Inhaltsangabe zu „Mein letzter Versuch die Welt zu retten“ von Jo Lendle

Stell dir vor, es ist Demo und keiner geht hin – kaum denkbar in den achtziger Jahren, als alle dafür waren, dagegen zu sein. So wie der 17-jährige Florian: Er macht sich auf den Weg ins Wendland, um gegen die Castortransporte zu protestieren. Zum ersten Mal trägt er den guten Familienanzug, der einmal seinem kleinwüchsigen Onkel gehörte und der ihm viel zu kurz ist. Er sitzt in einem Kleinbus, um ihn herum sein älterer Bruder Bernd, Flos große Liebe Antonia, genannt Anton, und vier weitere Freunde. Es ist der 23. April 1984, es ist ein wichtiger Tag in seinem Leben. Es ist der Tag, bevor er stirbt.

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  • Rezension zu "Mein letzter Versuch die Welt zu retten" von Jo Lendle

    Mein letzter Versuch die Welt zu retten
    walli007

    walli007

    17. August 2011 um 08:29

    Radio freies Wendland Mit seinem großen Bruder und einigen anderen fährt Florian demonstrieren. Wie sich vielleicht viele erinnern, war in Gorleben in den 80ern viel los, was die Proteste angeht. "Atomkraft - nein danke!" aus dieser Zeit stammt das. Und schon damals wollten sie die Transporte stoppen. Fast wirkt es in diesem Buch wie ein Wochenendausflug. Es wird gezeltet, diskutiert. Man verbündet sich mit der freiwilligen Feuerwehr. Doch es wird auch ernst, Begegnungen mit der Polizei, die zwangsweise nicht immer freundlich ablaufen. Straßensperren, die aufgestellt und wieder geräumt werden. Als ich den Titel und auch den Klappentext dieses Buches las, hatte ich mir allerdings etwas anderes versprochen als mir das Buch dann gegeben hat. Was kann ich gar nicht mal genau sagen. Im Buch wird einzig aus der Sicht von Florian geschildert, was passiert. Der harmlose Beginn, Erinnerungen an frühere Tage, aus denen ein wenig hervor geht, wieso Florian überhaupt mitfährt. Auch kommt die Anti-AKW-Stimmung von damals gut rüber. Das Beklemmende, die Bedrohung durch die Polizei, die schließlich ihre Arbeit zu machen hat. Doch das Geschehen wollte mich nicht packen. Vielleicht gerade, weil es der letzte Versuch ist irgendwas zu retten, tritt die Zwecklosigkeit des Unterfangens gleich am Anfang so in den Vordergrund, dass ich mich teilweise gefragt habe, wozu ich das Buch überhaupt lesen soll. Und das obwohl ich es gut finde, wenn Leute gerade auch junge sich engagieren und etwas verändern wollen. Nee, irgendwie bin ich enttäuscht.

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