Jo Nesbø

 4.1 Sterne bei 4,987 Bewertungen
Autor von Schneemann, Der Fledermausmann und weiteren Büchern.
Jo Nesbø

Lebenslauf von Jo Nesbø

Der Bestsellerautor, der Profi-Fußballer werden wollte: Wer skandinavische Kriminalliteratur liebt, entdeckt schnell den norwegischen Schriftsteller und Musiker Jo Nesbø. Seine in 47 Sprachen übersetzten Romane beinhalten alles, was ein leidenschaftlicher Krimifan schätzt, – einen oder mehrere brutale Morde, einen kauzigen Kommissar und jede Menge Nervenkitzel. Der 1960 in Oslo geborene Nesbø bekam die Literatur sprichwörtlich in die Wiege gelegt, da seine Mutter Bibliothekarin war. Zunächst hatte er komplett andere Ambitionen. Sein Ziel bestand darin, Profi-Fußballer zu werden. Dieser große Traum zerplatzte aber wegen eines Kreuzbandrisses. Nach seinem Studium an der Norwegischen Handelhochschule arbeitete Nesbø als Finanzanalyst und als Aktienhändler. Gleichzeitig tourte er als Gitarrist und Sänger der erfolgreichen norwegischen Band „Di Derre“ durch das Land. Diesen außergewöhnlichen Balanceakt beendete er nach einigen Jahren. Nach einer Auszeit in Australien schrieb er 1997 während des 30-stündigen Rückflugs mit dem Krimi „Der Fledermausmann“ den Beginn der Harry Hole-Reihe. Sein Debüt entwickelte sich zum absoluten Bestseller und begeisterte das Publikum ebenso wie die Kritiker. Für den Roman „Der Fledermausmann“ erhielt er 1997 den Riverton-Preis und ein Jahr später den skandinavischen Krimipreis. Insgesamt sind elf Romane der Harry-Hole-Reihe erschienen. Für den dritten Band „Rotkehlchen“ nahm Nesbø im Jahr 2000 den norwegischen Buchhandelspreis entgegen. 2004 gewann das Werk die Wahl zum besten norwegischen Krimi aller Zeiten. Aber Nesbø kann noch mehr. Mit der Kinderbuchreihe „Doktor Proktor“ und mit Drehbüchern, unter anderem für die norwegische TV-Serie „Occupied – Die Besatzung“, machte sich das Allroundtalent aus Oslo ebenfalls einen Namen. Jo Nesbø ist Vater einer Tochter und lebt, von seiner Frau getrennt, in Oslo.

Alle Bücher von Jo Nesbø

Sortieren:
Buchformat:
Schneemann

Schneemann

 (824)
Erschienen am 08.09.2017
Leopard

Leopard

 (375)
Erschienen am 08.04.2015
Der Fledermausmann

Der Fledermausmann

 (441)
Erschienen am 12.07.2013
Der Sohn

Der Sohn

 (287)
Erschienen am 06.11.2015
Kakerlaken

Kakerlaken

 (312)
Erschienen am 11.10.2013
Rotkehlchen

Rotkehlchen

 (274)
Erschienen am 08.05.2008
Koma

Koma

 (245)
Erschienen am 10.10.2014
Die Larve

Die Larve

 (256)
Erschienen am 09.11.2012

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Jo Nesbø

Neu
Buecherschmauss avatar

Rezension zu "Macbeth" von Jo Nesbø

Enttäuschend
Buecherschmausvor 18 Stunden

Das Hogarth-Shakespeare-Projekt wurde zum 400. Todesjahr des großen englischen Dramatikers 2016 ins Leben gerufen. Gedacht als eine große Verbeugung vor dem Meister und als Beweis dafür, dass seine Dramen durchaus auch in der heutigen Zeit Aktualität und Gültigkeit haben, wurden acht renommierte zeitgenössische Autoren gebeten, ein Werk ihrer Wahl in einer Neubearbeitung vorzulegen.
Eine großartige Idee und die Autoren, die zusagten, wie Ann Tyler, Margaret Atwood und Howard Jacobson, versprachen eine spannende Auseinandersetzung mit Shakespeares Werk.
Ich muss nun, bei Erscheinen des siebten von insgesamt acht geplanten Büchern, zugeben, dass meine anfängliche stürmische Begeisterung recht bald ein wenig abflaute. Sah das Ergebnis doch eher durchwachsen aus.
Sehr gelungen fand ich vor allem die Umsetzungen von Margaret Atwood und Jeanette Winterson. Howard Jacobsons Fassung des „Kaufmanns von Venedig“ war zwar auch spannend, aber nicht ganz so gut lesbar. Tracy Chevalier und Edward St. Aubyn haben eher schwache Umsetzungen geliefert, Ann Tyler, die ich ansonsten sehr schätze, hat mich ziemlich enttäuscht. Ich weiß nicht genau, welche Vorgaben die Autoren bekommen haben, insgesamt waren aber die meisten Neufassungen ziemlich brav, viel zu eng an der Vorlage, lediglich ein Transfer in unsere Zeit, ein Abarbeiten an originellen Modernisierungen, so dass sie für mich fast alle nur im direkten Dialog mit dem Klassiker funktionierten und der Spaß sich oft darauf beschränkte, wie der Autor die Details umsetzte. Ausnahme war für mich eigentlich nur Margaret Atwoods „Hexensaat“.
Und nun „Macbeth“, in der Version des norwegischen Krimiautoren Jo Nesbø. Dieses blutige Mordstück scheint geradezu prädestiniert für eine Bearbeitung des vor brutalen Verbrechen auch in seinen eigenen Werken nicht zurückschreckenden Nesbø. Um es gleich vorwegzunehmen, ich bin kein großer Freund dieser Art von Kriminalliteratur, habe auch länger gezögert, mir diesen Macbeth vorzunehmen, auch, weil ich die von den bisher erschienenen Büchern der Reihe stark abweichende Aufmachung (der Übertragung der Rechte vom verschwundenen Knaus Verlag auf Penguin geschuldet, und wohl auch dem Marketingkonzept für einen „Thriller“) bedauere.
Aber die Kritiken sind durchweg positiv, wenn auch nicht euphorisch, und so habe ich mich doch überzeugen lassen.
Einen Thriller zu verfassen, dessen Handlung bis ins Detail und vor allem dessen Ende allgemein bekannt ist, und der trotzdem so etwas wie Spannung beinhaltet, ist natürlich keine leichte Aufgabe. Und so lag für mich das Interesse am Buch mal wieder in der Umsetzung. Wie transportiert Nesbø den 400 Jahre alten Tragödienstoff vom Königsmörder und seiner Frau, der in einen wahren Blutrausch mündet, in die heutige Zeit?
Und das fing eigentlich ganz vielversprechend an. Nesbø siedelt die Handlung nicht im Heute und nicht im ganz Realen an. Vieles spricht dafür, dass die Siebziger Jahre den Rahmen bilden, auch wenn nicht explizit von ihnen die Rede ist. Der Ort ist ein fiktiver, nordischer, an dem es permanent regnet, und der merkwürdig gespalten ist in die Hauptstadt Capitol und das Umland mit der nicht näher bezeichneten Stadt, in der sich die Geschichte abspielt, völlig heruntergekommen, von Arbeitslosigkeit beherrscht, verdreckt, von giftigen Gasen und anderen Umweltgefahren bedroht, von Rattenheeren bevölkert und von Drogen regiert. Zumindest im einen Teil der Stadt. Jenseits einer Grenze, in Fife, wo die Reichen, Mächtigen wohnen, ist die Luft klar, die Häuschen sind ordentlich.
Das Setting ist extrem überzeichnet, und genauso verfährt Nesbø mit den handelnden Personen. Vom Königshof werden sie in eine Polizeibehörde versetzt. Macbeth ist ein junger, die Spezialeinheit SWAT leitender Beamter, seine Geliebte ist die Casino- und Bordellbetreiberin Lady. Das „Böse“ wird verkörpert durch die zwei rivalisierenden Drogenkartelle, die Norse-Riders unter ihrem Anführer Sweno, eine brutale Motorradgang, die relativ bald ausgeschaltet wird, und den Ring um Hecate, der die Wunderdrogen Brew und Power herstellt und damit große Teile der Bevölkerung beherrscht, sehr bald auch Macbeth und Lady, die ihre Drogenkarriere eigentlich hinter sich gelassen hatten, im Laufe des Geschehens aber rückfällig werden. Die Hexen des Originals werden durch drei Frauen aus Hecates Drogenküche verkörpert. Sie stoßen das Geschehen an. Für Hecate ist nämlich der neue Chief Police Comissioner Duncan wegen seiner Redlichkeit ein Dorn im Auge. Er trauert den guten alten Tagen des plötzlich verstorbenen alten, diktatorischen und höchst korrupten Chefs Kenneth nach. Deshalb lässt er Macbeth, den er glaubt wegen seiner Drogensucht manipulieren zu können, einflüstern, er würde der kommende Chief Commissioner und Bürgermeister, und macht in zugleich von seiner Droge Power abhängig. Nach dem ersten Mord an Duncan folgt das bekannte Gemetzel von Freund und Feind, wobei die gespenstischen, übersinnlichen Anteile des Originalstücks diversen Drogenräuschen zugeschrieben werden. Eigentlich eine gelungene Idee, die Handlung ins leicht Fantastische zu verschieben. Aber gleichzeitig verbleibt die Handlung zu sehr im Realen, wird alles explizit erklärt, ja, der desolate, und für mich völlig unglaubwürdige Zustand der Stadt, in so etwas wie Kapitalismuskritik verpackt. Diese Unentschiedenheit zwischen Realitätsnähe und Fantastik empfand ich als ungemein störend. Die Wandlung des treuen und relativ unbescholtenen Macbeth in einen im Blutrausch tobenden Junkie war für mich genauso wenig überzeugend wie die völlige Skrupellosigkeit, Brutalität und Moralfreiheit bei großen Teilen der Polizei. Auch an die völlige Unbedarftheit der restlichen Polizeibehörde und der Öffentlichkeit angesichts der Machenschaften ihrer Mitglieder oder die selbstlose Liebe zwischen Macbeth und Lady konnte ich nicht wirklich glauben. Manchmal muss man sich vielleicht doch ein wenig weiter weg entfernen vom Originalstoff, um überzeugend zu bleiben. Oder aber den fantastischen Weg konsequenter beschreiten. Ein wenig scheint auch der Autor mit diesem Dilemma gekämpft zu haben. So benötigt Nesbø über 600 Seiten, um die Handlung und Personen irgendwie zu erklären (im Vergleich: Shakespeare benötigte dafür keine einhundert).
Zugegeben, die Anlage der Personen und Handlung ist reizvoll und einfallsreich, auch ein wenig der unheilvollen Atmosphäre des klassischen Dramas findet ihren Weg in Nesbøs Roman. Leider funktionierte das für mich überhaupt nicht mit der Unausweichlichkeit des Geschehens, der Schicksalshaftigkeit von Shakespeares Drama, dem Getriebensein von Macbeth. Nesbø versucht dies vergeblich durch die Drogensucht der Protagonisten zu ersetzen. Auch herrscht im Buch ein merkwürdiges Frauenbild zwischen Femme fatale und treusorgender Ehefrau/Liebender/Mutter. Die Umsetzung und Entwicklung der Handlung konnte mich insgesamt wenig überzeugen und machen diese Neufassung für mich zur misslungendsten der bisherigen Reihe. Ein Kritiker sprach von einer Umsetzung, die viel von einem Marvel Film hätte. Damit kann ich auch nichts anfangen, vielleicht liegt es daran.
Hoffen wir, dass die Umsetzung von Hamlet durch Gillian Flynn, die für 2021 angekündigt ist, wieder eher meinen Geschmack trifft. Aber die Zeitspanne bis dahin ist unverständlicherweise so lang, dass man sich an das so positiv gestartete Shakespeare-Projekt vielleicht gar nicht mehr erinnern wird. Schade. 

Kommentieren0
18
Teilen
ulistuttgarts avatar

Rezension zu "Macbeth" von Jo Nesbø

Spannender Nesbo-Thriller im Gewand eines Shakespeare-Dramas
ulistuttgartvor 9 Tagen

Macbeth-Blut wird mit Blut bezahlt von Jo Nesbo

Penguin Verlag 2018

 Schottland 1970

Inspektor Macbeth, ein gerissener und kluger Cop, will die marode Industriestadt im Norden säubern und die Drogenbosse der Rockerbande Norse Riders und der Hecate-Bande auslöschen. Auch Macbeth kennt aus der Vergangenheit das Gefühl sich mit Drogen abzuschießen und hat deshalb ein klares Ziel vor Augen: Er will die Banden zerschlagen. Doch sein größter Feind ist die erwachende Gier nach Macht.

Angestachelt von seiner Geliebten, der Casino-Besitzerin Lady, will er mehr: mehr Geld, mehr Respekt und vor allen Dingen mehr Macht.

Aber ihm ist klar, dass sie einen wie ihn, der schon einmal ganz unten war, niemals nach oben kommen lassen - außer er schafft sie sich alle vom Hals und tötet.

 

Der Thriller-Autor Jo Nesbo hat mit Macbeth einen spannenden und blutigen Thriller verfasst. Im Gewand eines Shakespeare-Dramas zeigt er, wie die Gier nach Macht einen Menschen verändern kann. Von Liebe angetrieben werden Freund und Feind vernichtet, um das Ziel zu erreichen. Er will die Stadt beherrschen – um jeden Preis.

Als liebeskranker Ex-Junkie lässt sich Macbeth von seiner Geliebten dermaßen beeinflussen und gerät in einen Strom von Brutalität und Kompromisslosigkeit. „Wie eine Motte, die hilflos zum Licht gezogen wird, zur Macht“.

 

Macbeth ist ein in der Hogarth-Reihe erschienenes Werk. Das Hogarth-Shakespeare-Projekt bietet international bekannten und erfolgreichen Autoren die Möglichkeit, ihre ganz persönliche Neuerzählung eines Werkes von William Shakespeare zu präsentieren.

Das ist Jo Nesbo mit Macbeth hervorragend gelungen.  Relativ nah an der Tragödie hat er die Handlung in die Neuzeit übertragen. Trotz der Tatsache, dass man vom Original Personen, Verlauf und Ende kennt, ist es ein sehr spannender und mitreißender Thriller, der nichts vermissen lässt.

Für mich war es der erste Nesbo und ich war begeistert von Schreibstil und Spannung.

Von der ersten bis zur letzten Seite (bei über 600 Seiten sicher nicht selbstverständlich) ein großartiges Werk.

Zitat: „ … Seltsam, dass wir das Wort ‚menschlich’ benutzen, wenn wir etwas Gutes und Mitfühlendes meinen … wenn man bedenkt, was wir einander in der Weltgeschichte alles angetan haben.“

 

Macbeth ist eine klare Leseempfehlung und erhält von mir 5 Sterne.

Kommentieren0
38
Teilen
lielo99s avatar

Rezension zu "Durst" von Jo Nesbø

Spannend bis zum letzten Kapitel
lielo99vor 15 Tagen

Jo Nesbo ist ein schwedischer Schriftsteller, der nicht nur durch seine Figur Harry Hole bekannt wurde. Ich las auch andere Bücher von ihm und wurde bisher nicht enttäuscht. 

Im elften Fall der Serie rund um Harry geht es um einen widerwärtigen Mörder, der es auf alleinlebende Frauen abgesehen hat. Harry ist aus dem Polizeidienst ausgetreten und arbeitet als Referendar an einer Uni. Verheiratet mit seiner großen Liebe Rakel ist Alkohol kein Thema mehr für ihn. Nachdem der Mörder mehrmals zuschlug wird er gebeten, den ermittelnden Kommissaren zu helfen. 

Das Hörbuch gefiel mir ausgesprochen gut. Es ist spannend und nicht absolut unglaubwürdig. Okay, dass Mörder Blut ihrer Opfer trinken, ist wohl nicht gerade "normal". Aber welcher Mord ist das überhaupt? Die Stimme von Uve Teschner passt perfekt. Er versteht es, die verschiedenen Charaktere alleine durch die Sprache zu unterstreichen. Ein hervorragendes Hörbuch nicht nur für lange Winterabende. 

Kommentieren0
18
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Daniliesings avatar

Spannung beim Sound der Bücher

Im September haben wir wieder großartige Hörstunden im Doppelpack für euch vorbereitet. Jeden Monat stellen wir euch beim Sound der Bücher ganz verschiedene Hörbücher vor - Hörbuchfans und all jene, die es noch werden wollen, sollten sich das nicht entgehen lassen!

Lieber Neuerzählung oder eine Neuerscheinung? Dieses Mal warten mit "Macbeth – Blut wird mit Blut bezahlt" von Jo Nesbø und "Die Schwestern von Mitford Manor - Unter Verdacht" von Jessica Fellowes zwei fesselnde Hörbücher mit historischem Flair auf euch. Zusammen mit Random House Audio und dem Hörverlag suchen wir jeweils 15 Testhörer! Seid ihr bereit?

Macbeth
Mehr zu "Macbeth – Blut wird mit Blut bezahlt" von Jo Nesbø:
Er kennt seine Feinde nur allzu gut. Inspector Macbeth ist der toughste Cop in einer maroden Industriestadt im Norden. Einen Deal nach dem anderen lässt er hochgehen, die Drogenbosse beißen sich an ihm die Zähne aus. Doch irgendwann wird die Verlockung zu groß: Geld, Respekt, Macht. Schnell wird ihm klar, dass einer wie er, der schon in der Gosse war, niemals ganz nach oben kommen wird. Außer - er tötet. Angestachelt von seiner Geliebten schafft er sich einen Konkurrenten nach dem anderen vom Hals. In seinem Blutrausch merkt er nicht, dass er längst jenen dunklen Kräften verfallen ist, denen er einst den Kampf angesagt hat.

Gelesen von Wolfram Koch.
2 mp3-CDs, Laufzeit ca. 19h 21, gekürzte Lesung
>> Zur Hörprobe

Mitford Manor
Mehr zu "Die Schwestern von Mitford Manor - Unter Verdacht" von Jessica Fellowes:
London, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Ersten Weltkrieges jeder etwas zu verbergen hat.

Mit der richtigen Portion Drama und Leidenschaft gelesen von Juliane Köhler; 2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 10h 49, gekürzte Lesung
>> Zur Hörprobe

In welcher Zeitperiode würdet ihr gerne einmal ermitteln?

Verratet uns, ob ihr lieber bei der Hörrunde zum ersten Teil der Reihe "Die Schwestern von Mitford Manor" oder zu "Macbeth – Blut wird mit Blut bezahlt" dabei sein möchtet. Wir vergeben jeweils 15 Hörbücher an Testhörer. Klickt dafür auf "Jetzt bewerben" und verratet uns bis zum 19. September 2018, welches der Hörbücher ihr lieber hören möchtet und wieso!

Ich drücke euch die Daumen!

Spielregeln:

Für eure Bewerbung erhaltet ihr 10 Hörminuten gutgeschrieben. Für eure Rezension gibt es 20 Hörminuten (bitte beachtet, dass es im Vergleich zum letzten Jahr keine Sonderhörminuten für die Rezension eines Aktions-Hörbuches gibt). Für eure aktive Teilnahme an allen Aufgaben zu eurem Buch, erhaltet ihr noch einmal 20 Hörminuten oben drauf!
Zur Leserunde
Marina_Nordbrezes avatar
Spannung beim Sound der Bücher

Im September konntet ihr beim Sound der Bücher zwischen zwei Büchern wählen. Hier findet ihr nun die Hörrunde zu "Macbeth" von Jo Nesbø!


Macbeth
Mehr zu "Macbeth – Blut wird mit Blut bezahlt" von Jo Nesbø:
Er kennt seine Feinde nur allzu gut. Inspector Macbeth ist der toughste Cop in einer maroden Industriestadt im Norden. Einen Deal nach dem anderen lässt er hochgehen, die Drogenbosse beißen sich an ihm die Zähne aus. Doch irgendwann wird die Verlockung zu groß: Geld, Respekt, Macht. Schnell wird ihm klar, dass einer wie er, der schon in der Gosse war, niemals ganz nach oben kommen wird. Außer - er tötet. Angestachelt von seiner Geliebten schafft er sich einen Konkurrenten nach dem anderen vom Hals. In seinem Blutrausch merkt er nicht, dass er längst jenen dunklen Kräften verfallen ist, denen er einst den Kampf angesagt hat.

Gelesen von Wolfram Koch.
2 mp3-CDs, Laufzeit ca. 19h 21, gekürzte Lesung
>> Zur Hörprobe

StefanieFreigerichts avatar
Letzter Beitrag von  StefanieFreigerichtvor einem Monat
Habt ihr alle übrigens mal geschaut nach den Meinungen der Profi-Rezensenten? Die sind voller Lobeshymnen auf dieses Buch.... Ich nehme mal den Perlentaucher als Sammelbecken dafür: https://www.perlentaucher.de/buch/jo-nesbo/macbeth.html Ich frage mich, ob da vielleicht folgendes hineinspielt: ist ein Klassiker, gilt als Bildung, darf man nicht verreißen?! Wirklich nix zu meckern? Was ich mich frage: ich halte ja den Reporter "Walt Kite" für eine Anspielung auf Walter Cronkite, den berühmten US-Reporter - wenn ich da drauf komme, warum nicht beispielsweise ein Profi-Rezensent, der sich nur und ausschließlich mit so etwas beschäftigt? Haben die das wirklich alle gelesen? Es passiert ja schon immer, dass wir hier unterschiedlicher Meinung sind - hier sind wir uns aber tendentiell recht einig.
Zur Leserunde
PenguinVerlags avatar
Der Penguin Verlag verlost fünf Exemplare des internationalen Bestsellers »Macbeth. Blut wird mit Blut bezahlt«. Um teilzunehmen, sagt uns bitte , wer in »Macbeth« die folgenden Sätze sagt:

»Meine Religion heißt Kapitalismus, und der freie Markt ist mein Glaubensbekenntnis. Aber jeder hat das Recht, seiner Natur zu folgen und um ein Monopol und die Vormachtstellung zu kämpfen. Und die Gesellschaft hat die Pflicht, sich uns entgegenzustellen. Wir spielen alle bloß unsere Rollen, Bonus.«


Schreibt uns auch gerne, warum ihr den neuen Nesbø unbedingt lesen wollt . Das Penguin-Team wünscht viel Glück bei der Verlosung!

Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Jo Nesbø wurde am 23. März 1960 in Olso (Norwegen) geboren.

Jo Nesbø im Netz:

Community-Statistik

in 3,442 Bibliotheken

auf 623 Wunschlisten

von 124 Lesern aktuell gelesen

von 92 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks