Jo Nesbø Der Sohn

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Inhaltsangabe zu „Der Sohn“ von Jo Nesbø

Sonny ist ein vorbildlicher Gefangener. Er lauscht den Geständnissen seiner Mitgefangenen und vergibt ihnen ihre Sünden. Er wurde sein ganzes Leben lang belogen. Doch dann ändert das Geständnis eines Mitgefangenen alles. Er weiß etwas über Sonnys in Ungnade gefallenen Vater. Sonny will Rache. Er flieht aus dem Gefängnis. Die Verantwortlichen sollen für ihre Verbrechen zahlen. Wie hoch der Preis auch sein mag.

Spannend, kurzweilig, wenn auch sehr klassisch gestrickt... Rache ist eben süß...

— KasiaJaeckel
KasiaJaeckel

Rache im Alleingang- genial!

— yana27
yana27

Spannender gut durchdachter Krimi. Besonders am Ende konnte ich das Buch nicht mehr weglegen.

— ConnyMc
ConnyMc

Grandioser Krimi, unvorhersehbar und spannend bis zur letzten Seite!

— Lacastra
Lacastra

Einstieg war etwas schwer, aber letzendlich wurde es ein grandioses Leseerlebnis. Interessante Perspektiven und absolut nicht vorhersehbar.

— rainybooks
rainybooks

Gutes Buch, allerdings verwurschtelte Geschichte. Ich liebe aber die letzten 100 Seiten! Tolles Ende

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Völligst begeistert! Warum stand das Buch so lange ungelesen in meinem Regal..?

— faanie
faanie

Eigentlich wollte ich kein Buch von Jo Nesbø mehr lesen. Ich las das Buch ohne auf den Autor zu achten - und war begeistert!

— kleineprinzessin
kleineprinzessin

Leider konntSpannung persönlich das Buch nicht überzeugen.

— signorinasvenja
signorinasvenja

Hammerhart, spannend, aufregend, mitreißend, wahnsinnig, hervorragend geschrieben - ich konnte es nicht weglegen, absolut empfehlenswert.

— Eulenfutter
Eulenfutter

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  • "Der Sohn"

    Der Sohn
    olga_oreschkin

    olga_oreschkin

    13. September 2017 um 21:48

    Als ich die andere Rezensionen gelesen, habe ich gedacht, dass ich etwas so spannendes lesen werde, dass es moch voll aufschlucken wird. Aber nein. Das Buch ist gut, aber nicht so faszinierend, wie ich erwartet habe. Vielleicht es war falsche Auswahl, um mit Nesbø kennen zu lernen. Selbst die Schreibweise ist gut und leicht., das Buch liest sich schnell. Aber etwas fehlte mir. Obwohl Nesbø hat gute Humor. "Hinter der Schleuse stand ein Mann in Unifirm und mit einer Mütze, die sogar dem weißrussischen Präsidenten gefallen hätte."© Nesbø Ich will nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen ist. Es ist nur so, dass es nicht meine Erwartung erfüllt. Vielleicht ganze Grund liegt darum, dass ich nicht ganz Sonny verstehen konnte, warum er alles so gemacht hat. 

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  • Rache im Alleingang- genial!

    Der Sohn
    yana27

    yana27

    09. July 2017 um 15:02

    Sonny Lofthus ist der Sohn eines vermeintlich korrupten Polizisten, der sich das Leben nahm. Seitdem geht es mit Sonny bergab und er landet schwerst drogenabhängig im Gefängnis. Dort fungiert er wie ein Seelentröster, wo die Insassen alles beichten, was ihnen auf der Seele liegt. Eines Tages sagt ein Insasse, daß Sonnys Vater eigentlich kein Selbstmord begangen hat und einen Komplott zum Opfer gefallen ist. Sonny bricht aus dem Gefängnis aus und nimmt Rache.Jo Nesbo versteht es sehr gut, die Spannung aufrecht zu erhalten. Man erfährt, daß Sonny eigentlich für Taten einsitzt, die er gar nicht begangen hat. Hauptsache er wird im Gefängnis regelmäßig mit Drogen versorgt. Sonny weiß, für welche Taten er sitzt und hat Insiderwissen, wer eigentlich die Schuldigen für die Taten sind und reimt sich seinen Teil zusammen. Die Figuren sind tragisch und dennoch fein gezeichnet. Meiner Meinung nach ist es aber realitätsfern, daß ein schwer Drogenabhängiger von einem Tag zum anderen den kalten Entzug schafft und dabei sehr genau plant, wie er seinen Rachefeldzug ausführt. Dieser unlogische Punkt nehme ich aber in Kauf, weil es für die Geschichte wichtig ist und auch nicht anders zu erklären ist, es ist sozusagen ein nötiger Kunstgriff. Jo Nesbos "Der Sohn" ist für mich eine klare Empfehlung

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  • Jo Nesbø? Nein danke. Wie gut, dass ich erst angefangen habe zu lesen, ohne auf den Autor zu achten

    Der Sohn
    kleineprinzessin

    kleineprinzessin

    12. November 2016 um 15:31

    Ich mag hier nichts über den Inhalt erzählen - nachher Spoiler ich noch versehentlich. 

    Das Buch fängt ziemlich seicht an. Mit einigen losen Enden. Eigentlich bleibt die Geschichte auch seicht, zieht einen aber in seinen Bann in dem die Fäden zusammen geführt werden. Und am Ende wird es natürlich doch noch richtig spannend. 

    Ich finde es sehr gut geschrieben. 

  • Tolle Geschichte

    Der Sohn
    Sonntag16

    Sonntag16

    07. June 2016 um 10:08

    Zu Beginn des Buches dauert es ein wenig, bis die Geschichte richtig losgeht. Denn Sonny, die Hauptfigur, resigniert mit seinem Schicksal und nimmt sein Leben im Gefängnis einfach hin. Er zeigt keinen eigenen WIllen und zieht sich sehr zurück. Sobald er erfährt, dass sein Vater womöglich kein Verbrecher war und er damit auch kein Sohn eines schlechten Menschen ist, beschließt er Rache zu nehmen. Er legt seine passives und mit Drogen bedämpftes Verhalten ab, wird von heute auf morgen cleen und bricht aus dem Gefängnis aus. Jo Nesbo erschafft hier eine sympatische Figur mit dennoch vielen Fehlern, die ein bisschen wie ein kleiner Held erscheint, da Sonny sehr clever und stark ist. Also alles, was eine Figur braucht, um authentisch zu wirken, obwohl sie das wahrscheinlich nicht ist, und die den Leser mitreißt und mitfiebern lässt. Alles in allem eine super tolle Geschichte, deren Ende unerwartet ist.

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    • 2
  • Mein Lieblingsnesbo

    Der Sohn
    mareikealbracht

    mareikealbracht

    31. May 2016 um 08:48

    Sonny Lofthuis, mehrfacher Mörder, Junkie und Sohn eines Polizisten sitzt im Gefängnis und soll die Schuld an einem Mord auf sich nehmen, den er nicht begangen hat. Dann erfährt er etwas, das sein Leben verändert und er bricht zu einem Rachefeldzug auf.Simon Kephas, fast pensionierter Polizeibeamter, kämpft immer noch mit den Schatten seiner Vergangenheit. In einem von Korruption durchsetzen Polizeiapparat kämpft er für Gerechtigkeit. Sonny tötet nach und nach die Mörder, von deren Taten er im Gefängnis erfahren hat und lenkt so schließlich die Aufmerksamkeit des Zwillings auf sich, der Olso durch seine mafiösen Strukturen fest im Griff hat. Sonny und Simon wollen jeweils Gerechtigkeit, doch sie stehen auf verschiedenen Seiten und werden so zu Gegnern. Wunderbar und mit vielen überraschenden Wendungen hat Nesbo alle Facetten dieses Komfliktes ausgeleuchtet. Besonders beeindruckt haben mich die Erzählperspektiven, die die Hauptperson Sonny immer nur von außen darstellen. Das man als Leser trotzdem so nah an ihm dran ist, das ist wahre Schriftstellerkunst.Sehr schön fand ich auch die detailreichen Schilderungen der Drogen- und Verbrecherszene, die sehr lebensecht gewirkt haben.Kurzum, dieses Buch hat mich begeistert und ich vergebe zehn Sterne!

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  • Schuld und Sühne

    Der Sohn
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    „Ich glaube, sie kam aus Weißrussland. Minsk ist doch in Weißrussland, oder?“ Rover blickte kurz auf, aber der Junge auf dem Bett antwortete nicht. „Nestor hat sie immer Minsk genannt“, sagte Rover. „Und dann hat er gesagt, ich soll sie erschießen.“Es war echt von Vorteil, sich jemandem mit einem derart ausgebombten Herzen anzuvertrauen. Da konnte man sicher sein, dass keine Namen und keine Details in Erinnerung blieben, es war irgendwie, wie mit sich selbst zu reden. Vermutlich gingen die Häftlinge des Staten deshalb zu ihm und nicht zum Pastor oder Psychologen. (Auszug Seite 8 und 9)Sonny Lofthus sitzt bereits seit 12 Jahren im Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo ein. Der vorbildliche Gefangene ist für seine Mithäftlinge in seiner ruhigen, sanftmütigen Art so was wie ein Beichtvater. Er geriet auf die schiefe Bahn, als sein heißgeliebter Vater Selbstmord verübte. Ab Lofthus, einst ein angesehener Polizist, gestand in einem Abschiedsbrief korrupt gewesen zu sein.Für den damals noch sehr jungen Sonny brach eine Welt zusammen, war sein Vater doch sein großer Held. Er scheint mit seinem Leben abgeschlossen zu haben, sein einziges Interesse gilt dem Heroin, mit dem er im Gefängnis versorgt wird, und dafür übernimmt er die Verantwortung für Verbrechen einflussreicher Mitglieder der Gesellschaft. Doch Sonny wird aus seiner Lethargie gerissen, als er bei einer Beichte erfährt, dass sein Vater keineswegs der Spitzel war, für den ihn alle hielten und dass er ermordet wurde. Er bricht aus dem Gefängnis aus und beginnt einen gnadenlosen Rachefeldzug. Dabei helfen ihm die Informationen über die Unterwelt Oslos, die er über Jahre als Beichtvater gesammelt hat, um durch Selbstjustiz Gerechtigkeit zu erlangen. Auf der Flucht vor der Polizei findet er Unterschlupf in Martha’s Heim für Heroinabhängige.Also großer Fan von Jo Nesbø und seiner Reihe um den Kommissar Harry Hole war ich sehr neugierig auf 'Der Sohn', ein weiterer Stand-Alone wie die bereits erschienenen Romane 'Headhunter' und 'Blood on Snow'. Und der norwegische Erfolgs-Autor zeigt auch hier, was für ein genialer Handlungskonstrukteur er ist. Obwohl man als Leser an Sonnys Seite stets einen Wissensvorsprung vor den Ermittlern hat, war ich von Anfang an gefesselt von der intelligenten Dramaturgie und den lebendigen Dialogen. Immer wieder gelingt es ihm durch trickreiche, clevere Wendungen zu überraschen. Durch stetigen Perspektivenwechsel erhält er den Spannungsbogen konstant hoch bis zum Showdown, wenn auf den letzten Seiten das Rätsel um den Maulwurf bei der Polizei nachvollziehbar gelöst wird.Neben seinem Ideenreichtum ist eine weitere große Stärke des Starautors, den Charakteren Leben einzuhauchen. Die Hauptperson ist ein drogenabhängiger, verurteilter Mörder, eine charismatische, verstörende Figur, und Nesbø schafft es, dass man als Leser durchaus große Sympathien fühlt. Der Junkie Sonny ist immer höflich, schont Unschuldige und hilft den Bedürftigen. Immer wieder bedient sich Nesbø an religiösen Elementen, zum Beispiel wenn Sonny bei einer Prügelei noch die andere Wange hinhält. Verstärkt werden die ambivalenten Gefühle durch den perspektivischen Trick des Autors, Sonny und seine Handlungen nur durch die Sicht der anderen zu beschreiben. Auch die weiteren Figuren sind glaubhaft und authentisch gezeichnet. Da ist der Ermittler Simon Kefas, ein kluger, altmodischer Kommissar kurz vor der Pension, ein Jugendfreund und langjähriger Partner seines Vaters. Er gibt seine Erfahrungen an seine junge Kollegin Kari Adel weiter, die eigentlich nur auf dem Sprung zu einer großen Karriere abseits der Polizei ist. Selbst die kleinsten Nebenrollen werden detailliert beschrieben und gewinnen dadurch an Tiefe, sei es der pädophile Gefängnispfarrer, der gutmütige Taxifahrer, der Obdachlose, der auf Sonnys Klamotten aufpasst, der korrupte Gefängnisleiter, der neugierige Nachbarsjunge etc.Bei dem großen Figurenensemble, sollte man, um nicht den Überblick zu verlieren, lange Unterbrechungen vermeiden. Manche Nebendarsteller werden auch erst hundert Seiten später noch eine wichtige Rolle spielen.Neben dem komplexen Plot unterhält uns Nesbø wie gewohnt mit bizarren, brutalen Morden und reichlich Blut.Aber er konnte die Beine nicht anwinkeln. Verdammt, waren die tief eingeschlafen. Er versuchte es noch einmal, aber sie reagierten nicht. Es fühlte sich an, als hätten sie sich komplett abgekoppelt. Er kratzte sich am Schenkel. Kniff in die Haut, und in seinem Kopf klickte es. Nachdenken. Nein, nicht nachdenken! Zu spät. Das Loch im Album. Das Blut. Die Kugel musste seinen Rücken durchschlagen haben. Die ausbleibenden Schmerzen. Sylvester legte sich die Hand auf den Bauch. Nass von Blut. Nur dass es sich so anfühlte, als würde er einen anderen anfassen. Er war gelähmt (Auszug Seite 282) Manches ist natürlich ein bisschen unrealistisch, zum Beispiel Sonnys relativ einfache Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis, die schnelle Überwindung seiner Heroinsucht oder die Liebesgeschichte zwischen ihm und Martha. Ich hoffe auch mal, dass unsere Gesellschaft nicht komplett so von Korruption durchsetzt ist. Aber für mich war dieses Drama um Schuld und Vergebung ein großes Lesevergnügen auf höchstem sprachlichem Niveau.

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    • 2
    Janosch79

    Janosch79

    21. May 2016 um 17:49
  • Liebenswerter Mörder

    Der Sohn
    schneewittchenliebtbuecher

    schneewittchenliebtbuecher

    17. May 2016 um 18:09

    Mit Büchern ist es wie mit Menschen, du kannst sie mögen oder lieben. Wirst du inspiriert, liebst du. Der Sohn gehört definitiv zu den Büchern die ich wirklich liebe.Ein Buch voll menschlicher Abgründe: der perfekte Protagonist, ein liebenswerter Mörder. Sonny war mir anfangs ein Mysterium, doch mit jedem Kapitel erfuhr ich mehr von ihm und fing an ihn zu verstehen, ihn zu lieben. Alle Charaktere aber besonders Sonny wurden von Nesbo mit einer unfassbaren Perfektion ausgearbeitet.Man will keine Zeile überlesen, denn jedes Wort wirkt sorgfältig ausgewählt wie in einem Gedicht. Genau das hat mich an dem Roman am meisten fasziniert. Nesbo vermag es in die Köpfe seiner Charaktere zu blicken wie kein anderer: Selbst die Gedanken der Antagonisten sind so präzise, dass man sich teilweise vor diesen ekelt. Menschen, wie sie das Leben nicht besser hätte schaffen können. Auch die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Nie wird zu viel verraten. Das Buch zieht einen in einen Sog und man kann nicht aufhören zu lesen. Realitätsverlust ist definitiv eine der positiven Nebenwirkungen des Romans. regt einen dazu an : Ein sinngemäßes Zitat aus dem Buch. "Er antwortete mit einem Lächeln. Einem schönen Lächeln wie es viele einmal gehabt hatten."Nesbo ist die Art Autor den man wunderbar zitieren kann. Auch ohne Kontext sind seine Sätze wunderschön.Vermutlich wir nicht jeder diesen Roman so sehr lieben wie ich es tue weil er es eventuell zu unrealistisch findet wie Sonny es mit der kompletten Drogenszene Oslos aufnimmt aber ich kann das Buch dennoch nur empfehlen.Kleine "Realitätsschwächen" hat ja immerhin fast jeder Roman mit einer Art . Außerdem finde ich die Szene rund um Drogen und Menschenhandel an sich sehr realistisch dargestellt.Insgesamt gesehen ist für mich nicht nur aufgrund der Person, die es mir empfohlen hat, ein Roman mit Bedeutung und das beste Buch, das ich 2016 bisher gelesen habe.

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  • Der Sohn

    Der Sohn
    buchleserin

    buchleserin

    08. February 2016 um 20:50

    Sonny Lofthus sitzt wegen Mordes seit 12 Jahren im Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo. Er soll als Jugendlicher zwei Menschen ermordest haben. Sonny hört seinen Mitgefangenen zu, nimmt ihnen die Beichte ab und vergibt ihnen ihre Sünden. Auch Rover, der zwar kein religiöser Mensch ist geht zu Sonny und beichtet ihm seine Taten und schenkt ihm eine Waffe als Feuerzeug getarnt. Sonny erfährt etwas über seinen Vater, der damals Selbstmord beging und will nun Rache. Und Sonny soll für ein Verbrechen büßen, das er gar nicht begangen hat. Er ist drogensüchtig und wird im Staten dafür mit Drogen versorgt. Der Gefängnispastor weiß davon und auch der stellvertretende Gefängnisdirektor Arild Franck. Sonny bricht aus dem Gefängnis aus, ist nun auf der Flucht und beginnt seinen Rachefeldzug. Auf das neue Buch von Jo Nesbo war ich richtig gespannt, da mir der letzte Roman „Koma“ richtig gut gefallen hat und ich ihn unglaublich spannend fand. „Der Sohn“ konnte mich jedoch nicht so ganz fesseln wie das letzte Buch. Einige Kapitel waren mir etwas zu langatmig und ließen sich nicht so flüssig lesen und haben mir dadurch die Spannung genommen, besonders im Mittelteil. Zum Schluss wurde es wieder aufregender. Insgesamt fand ich das Buch jedoch nicht ganz so spannend, wie ich erwartet hatte. Die Ermittler Simon Kefas und Kari Adel konnten mich auch nicht so ganz überzeugen. Mir hat wohl doch irgendwie Harry Hole gefehlt, obwohl ich erst einen Roman der Reihe gelesen habe. Nach „Koma“ waren meine Erwartungen wohl einfach zu hoch? Also zwar für mich nicht ganz so spannend, aber dennoch war die Story interessant. Von mir 3,5 Sterne.

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  • Dieses Buch ist mein Freund.

    Der Sohn
    YourGrace

    YourGrace

    25. January 2016 um 20:12

    Der Anfang war nicht langweilig, aber er hat sich etwas in die Länge gezogen. Hat man diesen jedoch überwunden, schlägt das Buch den Leser in seinen Bann. Ein hervorragendes Buch, dessen Protagonist trotz seiner Eigenheiten sehr realistisch und menschlich ist. Was mich ein wenig gestört hat, war, dass man dem zweiten Hauptcharakter Simon nicht wirklich nah gekommen ist. Der Autor hat viel von ihm erzählt, aber ich konnte nicht ganz mit ihm fühlen. Ansonsten kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen!!!

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  • Tolle Details und Nebengeschichten ...

    Der Sohn
    SunnyBlond

    SunnyBlond

    20. January 2016 um 16:29

    ... Ein echter Nesbo eben.

  • Adventsverlosung 2015 - Verschenke "Blood on Snow - Der Auftrag" von Jo Nesbø

    Blood on Snow - Der Auftrag
    aba

    aba

    Weihnachtszeit ist Buchschenkzeit! Kennt ihr das auch? Auf einmal sind die Regale der Supermärkte voll mit Lebkuchen, Stollen und Zimtsternen. Plötzlich sind die Straßen in der Stadt hell erleuchtet und wie durch ein Wunder steht der Weihnachtsmarkt da. Mal wieder ist die Zeit ganz schnell vergangen, Weihnachten steht plötzlich vor der Tür und man hat noch nicht alle Geschenke besorgt! Wir von LovelyBooks möchten dazu beitragen, dass die Vorbereitungen auf das schönste Fest des Jahres noch schöner und entspannter werden. Deshalb verlosen wir während der ganzen Vorweihnachtszeit Buchgeschenke für deine Freunde oder Familienmitglieder! Und so kannst du mitmachen: Sag uns bis zum 13.12.2015, wem du das zu verlosende Buch schenken möchtest und warum dieser Mensch genau dieses Buch bekommen muss. Du bist dabei, Indem du dich einfach über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button bewirbst und uns deine Geschichte erzählst. Gib im Adressfeld bitte unbedingt die Adresse der Person an, die beschenkt werden soll und nicht deine eigene. Sollten wir deinen Beitrag auslosen, schicken wir ein schön verpacktes Weihnachtsgeschenk mit dem Buch, süßen Leckereien, kleinen Überraschungen und einer Grußbotschaft in deinem Namen auf den Weg zu deinem Wunsch-Beschenkten. Zusammen mit Ullstein verlosen wir 5 Exemplare des mitreißenden neuen Thrillers von Jo Nesbø "Blood on Snow. Der Auftrag". Zum Inhalt Olav lebt das einsame Leben eines Killers. Als Killer ist es eben nicht unbedingt leicht, anderen Menschen nahe zu kommen. Doch jetzt hat Olav die Frau seiner Träume getroffen. Zwei Probleme stellen sich. Sie ist die Frau seines Chefs. Und Olav wurde gerade beauftragt, sie zu töten.

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    • 194
  • Ein Krimi-Märchen für hartgesottene Leser

    Der Sohn
    GersBea

    GersBea

    31. October 2015 um 07:20

    Inhalt: Sonny Lofthus, Anfang 30, zweifacher Mörder, ist im norwegischen Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo der „Beichtvater“ für die anderen Mitgefangenen. Ihm vertrauen sie ihre schlimmsten Geheimnisse an und er „vergibt“ ihnen – er selbst ist eine verlorene Seele, die sich aufgegeben hat. Sein Vater beging als als korrupter Polizist Selbstmord, als Sonny 15 Jahre alt war, zwei Jahre später tötete sich auch seine Mutter aus Gram über den Tod ihres Mannes. Sonny erfährt von einem Mitgefangenen, dass sein Vater kein Selbstmörder war, sondern von einer mächtigen kriminellen Vereinigung hingerichtet wurde. Neue Lebensenergie erfasst Sonny: er kommt vom Heroin los, flieht aus dem Gefängnis und beginnt einen (400 Seiten langen) Rachefeldzug. Rezension: Der Buch ist ein richtiger Schmöker, mit viel Spannung, etlichen unerwarteten Wendungen und einem (fast) überraschenden Ende. Nesbøs Charaktere sind gut gezeichnet. Es gibt richtig „Böse“, Menschen, die zwischen Gut und Böse angesiedelt sind und die scheinbar „Guten“. Reue, Schuld, Sühne, Strafe und Vergebung bestimmen manche Handlung. Vieles ist nicht so wie es zunächst scheint. Eigentlich wäre das Buch ein 5 Sterne Kandidat. Weil aber Sonny Lofthus eher eine Märchengestalt ist, vergebe ich nur 4 Sterne. Lässt man sich auf Sonny ein, dann ist das Buch ein richtiges Lesevergnügen.

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  • Mitgefühl mit einem Mörder?

    Der Sohn
    Julles

    Julles

    07. September 2015 um 15:12

    Nachdem ich alle Harry Hole-Bücher verschlungen habe, war ich im ersten Moment enttäuscht, als mir klar wurde, dass das neue Buch ohne Harry Hole auskommen muss und es somit wohl kein weiterer Höhepunkt des skandalösen Ermittlers werden würde. Doch das war gar nicht nötig, denn: „Der Sohn“ hat mir wunderbare Lesestunden beschwert, es war mal wieder eine Freude. Sonny Lofthus, heute 30, sitzt seit seinem 18. Lebensjahr im Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo. Damals noch jugendlich, soll er zwei Menschen ermordet haben. Er gerat auf die schiefe Bahn, nachdem er seinen Vater verlor der wohl aus Verzweiflung Selbstmord beging, weil er trotz seiner Polizistenehre korrupt geworden war. Auch Sonnys Mutter zerbrach am Tod des Vaters. Sonny, dem dieser Ehrverlust seines Vaters so sehr zusetzte, nahm Drogen und beging Straftaten, bis er in Staten landete. Auch im Gefängnis kommt er aber weiterhin an seine Drogen und man merkt schnell, dass dort einiges nicht nach Gesetz vor sich geht. So gesteht er regelmäßig Straftaten, die er nicht begangen hat – und wird mit Drogen bezahlt. Erst an dem Tag, an dem Sonny die Wahrheit über die Ereignisse mit seinem Vater erfährt, kommt alles anders. Er soll weder korrupt gewesen sein, noch sich selbst getötet haben. Von einem Tag auf den anderen schwört er den Drogen ab, bricht aus dem Gefängnis aus und beginnt seinen Vater zu rächen und den wahren Täter zu suchen. Ihm helfen sowohl der Ermittler Simon als auch eine junge Dame, die vielleicht später sein Herz gewinnt? Das ist auch ungefähr der Zeitpunkt, an dem man so richtig in das Buch einsteigt und dieses an Fahrt gewinnt. Das Besondere ist aber: Sonny wird selbst zum Mörder und so ist man letztendlich – im Gegensatz zu einem klassischen Krimi – nicht dem eigentlichen Mörder auf der Spur, lediglich dem des Vaters. Das Buch verleitet dazu, empathisch für Sonny zu empfinden und ihm trotz seiner Straftaten einen sehr guten Charakter zu bescheinigen. Mein Fazit: Ein absolut lesenswerter Krimi, der klassisch nordisch, aber eben nicht klassisch Jo Nesbo ist.

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  • Wer Harry Hoke erwartet wird enttäuscht sein - eine andere Seite an Jo Nesbøi zum genießen

    Der Sohn
    soetom

    soetom

    04. August 2015 um 16:06

    Ich habe lange nicht mehr so mit Protagonisten mitgefiebert, die versuchen sich aus ihrem verpfuschten Leben zu befreien. Die Geschichte ist verschachtelt und viel langsamer als die Nesbø-Thriller. Nichts für Leser, die Action wollen, eher was fürs Herz. Tolles Buch!

  • Ein richtig guter Krimi

    Der Sohn
    Dorfwolf

    Dorfwolf

    02. August 2015 um 10:56

    Der Sohn hat mich nach de ersten Teil fasziniert, ab dem Gefängnisausbruch, hat mich das Buch bis zum Schluss gefesselt. Gewisse Dinge waren vorhersehbar,doch man hatte immer einen kleinen Zweifel. Die Stärke des Buches ist es, dass es nicht nur aus einer Perspektive erzählt und die Geschichte nicht an nur einem Faden verläuft, sondern da es auch durch die vielen Perspektiven wie ein Netz aus Geschichten besteht, die im großen und ganzen die Geschichte sind, doch bei genauerer Betrachtung viele kleine Geschichten sind, dessen Folgen sich auf die Hauptgeschichte bilden.

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