Jo Nesbø Headhunter

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Inhaltsangabe zu „Headhunter“ von Jo Nesbø

Roger Brown genießt als Headhunter in Wirtschaftskreisen einen exzellenten Ruf. Was niemand weiß: Er raubt seine Klienten aus, bringt sie um ihre Kunstwerke. Auf einer Vernissage lernt Brown den Holländer Clas Greve kennen. Greve scheint ihm die perfekte Besetzung als Geschäftsführer eines GPSUnternehmens. Die Männer kommen ins Geschäft, und so erfährt Brown, dass Greve einen lange verloren geglaubten Rubens besitzt. Am nächsten Tag stiehlt Brown das wertvolle Gemälde. Doch Greve erweist sich als hartnäckiger Gegner. Eine gnadenlose Verfolgungsjagd beginnt. (Quelle:'E-Buch Text/14.07.2010')

Solider Thriller für kurzweilige Lesestunden

— Marjuvin
Marjuvin

Headhunter hebt sich doch positiv anders vom 08/15-Thriller ab. Mir hats gefallen.

— Hoffin
Hoffin

Top! Sehr spannend! Auch ohne Harry Hole ! I like :)

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Leider erfüllt dieses Buch nicht meine Erwartungen und einen Thriller kann man das auch nicht unbedingt nennen...

— KlaasHarbour
KlaasHarbour

Wenn man sich etwas von der Realität lösen kann, bekommt man einen flotten, spannenden und humorvollen Actionthriller mit tollem Finale.

— Dogear
Dogear

„Headhunter“ ist fesselnd und spannend aufgebaut, ein gelungener Genremix aus Krimi und Drama. Ich finde den Roman ausgezeichnet.

— klaraelisa
klaraelisa

ich habe den film gesehen, sehr genial. daher werd ich jo nesbo lesend inspizieren und bin gespannt, wie er mir gefällt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Headhunter
    KlaasHarbour

    KlaasHarbour

    17. August 2016 um 12:22

    Eigentlich hatte ich mir von dem Buch viel versprochen, da ich schon viel gutes davon gehört hatte und auch die Rezensionen von dem Buch schwärmen, aber leider wurden diese Erwartungen nicht erfüllt. Der Schreibstil war zwar gut und lässt den Leser flüssig durchs Buch kommen, aber irgendwie war es zu langweilig. Die Idee von der Story hätte viel bringen können, wurde aber meines Erachtens nicht genug ausgebaut. Auch die Charaktere waren mir nicht sehr sympathisch und andauernd wurden Szenen in das Buch eingebaut, die "lustig" sein sollen, dies aber sehr verfehlen. Leider kamen auch nicht die Beweggründe des Mörders rüber, wieso er der Mörder ist und das Ende war auch nicht sehr befriedigend und wirkte eher halbherzig geschrieben.Eine kurzzeitige Lektüre die aber mit keinen großen Plot-Twists aufwartet...

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  • Unvorhersehbares Katz- und Mausspiel

    Headhunter
    Ani

    Ani

    Roger Brown ist Headhunter. In seinem Job scheint er unfehlbar, denn seinem Urteil vertrauen die Bosse, die gehobene Posten in Chefetagen zu vergeben haben, blind. Dennoch reicht Rogers Einkommen nicht aus, um den kostspieligen Lebensunterhalt, den er und seine Frau genießen, zu finanzieren. Deshalb verdient Roger sich durch ausgeklügelte Kunstdiebstähle noch etwas dazu. Eines Tages scheint er sich allerdings das falsche Opfer ausgesucht zu haben. Denn nichts läuft nach Plan und plötzlich hat er einen Gegner, der ihm immer einen Schritt voraus zu sein scheint.... Dieser Thriller startet eher gemächlich, da man zunächst Headhunter Roger Brown bei seiner Arbeit über die Schulter schaut. Diese wird sehr detailliert beschrieben. So lernt man zwar Roger und sein Vorgehen genauer kennen, doch das Interesse an der Handlung will sich zunächst nicht so recht einstellen. Denn das Geschehen plätschert eher vor sich hin. Der Schreibstil ist allerdings sehr flüssig und angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Bei skandinavischen Thrillern ist die Atmosphäre ja leider zuweilen recht düster und schwermütig. Das ist hier allerdings nicht einen Moment der Fall. Die Charaktere wirken sehr lebendig und vielschichtig. Sie haben mehr zu bieten, als es zunächst den Anschein hat. Der Headhunter Roger Brown kann sogar gelegentlich über sich selbst lachen und den gefährlichen Situationen, in die er im Laufe der Handlung gerät, mit einem Augenzwinkern entgegensehen. Die Spannung zieht im Verlauf der Handlung glücklicherweise noch an, sodass es einige actionreiche Szenen gibt. Vorhersehbar ist diese Thrillerhandlung gewiss nicht, da der Autor mit vollkommen unerwarteten Wendungen punkten kann. Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen gut unterhalten. Allerdings habe ich schon deutlich spannendere Thriller gelesen. Bei diesem Exemplar stellte sich die Spannung für meinen Geschmack schon fast zu spät ein. Deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch "nur" drei Sternchen.

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    • 2
  • Headhunter

    Headhunter
    Amerdale

    Amerdale

    05. November 2015 um 23:27

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2014/07/16/gelesen-jo-nesbo-headhunter/

  • Großartige Geschichte über einen kleinen Mann und seine Komplexe. Naja, und acht Morde und so...

    Headhunter
    soetom

    soetom

    16. October 2015 um 10:07

    Ich finde es immer schwer, ein Buch zu lesen und schon vorher die Verfilmung gesehen zu haben. Insbesondere, wenn der Film zu den absoluten Lieblings-Thrillern gehört. Aber es hat sich gelohnt! Es fängt damit an, dass das Buch gar nicht mit dem Anfang anfängt, sondern mit einem katastrophalen Verkehrsunfall mittendrin. Dann springt die Geschichte zurück in das komplexbeladene Leben von Roger Brown, eines Headhunters - nein, des besten Headhunters von allen, dessen Personalvorschläge nie abgelehnt werden. Und der mit einer großen, von allen begehrten Frau in einem großen, teuren Haus lebt. Ein Überflieger. Der selber aber klein ist. Körperlich und auch in seinem Selbstbewusstsein. Er versucht, seine Komplexe durch einen teuren Lebensstil zu kompensieren, weil er sich nicht vorstellen kann, dass seine Frau, die er über alles liebt, sonst bei ihm bleiben könnte. Blöd nur, dass dafür sein Einkommen nicht reicht. Aber er findet eine ungewöhnliche Möglichkeit für ein Nebeneinkommen. Aber dann taucht ein ehemaliger Elitesoldat in der Galerie seiner Frau auf, der sich perfekt für einen Managerposten eignen würde, für den er gerade einen geeigneten Kandidaten sucht. Und ehe er sich versieht versinkt Roger in einem Sumpf aus Intrigen, Lügen und versteckter Interessen. Niemand scheint der zu sein, für den Roger ihn gehalten hatte. Oder sie. Die Handlung ist ausgefeilt und auch die überraschenden Wendungen fügen sich im Nachhinein nahtlos ineinander. Im Film fand ich den Schluss gelungener. Das Buch wird etwas langatmig, obwohl eigentlich alles schon erzählt ist und das ein oder andere Detail vielleicht auch einfach ein offenes Ende bleiben kann. Dafür behält das Buch die Beziehung zwischen Roger und seiner Frau, seine Zweifel, seine Probleme zu vertrauen und seine Ängste viel mehr Raum. Der Film kürzt da etwas. Dadurch wird er zielstrebiger - was für einen Film der richtige Weg ist. Beim Lesen bekommt man mehr Zeit, Roger richtig kennen zu lernen. Das tut der Geschichte sehr gut, weil dann die Spannung nur noch Mittel zum Zweck ist, über etwas anderes zu erzählen: Liebe. Darum mein Fazit: Film und Buch sind beide unbedingt empfehlenswert! Wer den Film schon kennt, kann das Buch gut danach lesen. Aber Buch zuerst ist vermutlich besser.

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  • Headhunter

    Headhunter
    Firestar

    Firestar

    16. June 2015 um 13:58

    Handlung: Roger Brown ist Headhunter. Er jagt nach guter Besetzung für Spitzenjobs. Und er ist der Beste von allen. In der Headhunter-Branche gibt es eine Rangfolge und Roger führt diese an. Er ist ein ausgezeichneter Menschenkenner, er hat immer Recht und jeder Boss gehorcht ihm auf's Wort. Niemand glaubt, dass er außerdem Kunsträuber ist, dass er Menschen umbringen kann ohne mit der Wimper zuzucken und dass er ein paar Probleme mit sich selbst hat. Als einer seiner Coups dann grandios daneben geht, kommen all diese Fertigkeiten ans Licht. Wird er überhaupt überleben oder einem fiesen Plan zum Opfer fallen? Meinung: Ich habe mich noch nie getraut einen Thriller zu lesen, da mir das ganz einfach zu gruselig war. Mit meiner Vermutung hatte ich recht, aber trotzdem war das Buch einfach genial. Diese Spannung bringt einen fast um und ich habe jeden Schritt mitdenken müssen um alles zu verstehen.  Das Buch regt einen zum "Mitmachen" an und das ist Klasse, wenn man nicht nur vor sich hin lesen möchte.  Das Ende war unvorhersehbar ich war ehrlich gesagt ziemlich erstaunt ... mehr sag ich aber mal nicht!! :) Fazit: Ich gebe drei Sterne für diesen tollen Ausflug in ein anderes Genre, welches nicht unbedingt meines ist, aber jetzt unter einem guten Licht steht! ;)

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  • Nur teilweise spannend

    Headhunter
    Yenny

    Yenny

    16. June 2015 um 11:23

    Der erfolgreiche Headhunter Roger Brown leb mit seiner hübschen Frau Diana in einer Riesenvilla und hat ein Riesen-Geheimnis: er finanziert sich seinen teuren Lebensstil durch den Diebstahl wertvoller Gemälde. Die wertvollen Informationen über die Besitzer der Gemälde erhält er dank seiner Verhörmethoden in den Vorstellungsgesprächen von den Jobanwärtern. Eines Tages findet er heraus, dass seine Frau ein Verhältnis mit dem merkwürdigen Geschäftsmann Greve hat. Doch die ist nur Mittel zum Zweck, denn Greve ist hinter Brown her und schon gibt es eine heiße Verfolgungsjagd, die sehr detailliert beschrieben wird. Für meinen Geschmack etwas zu langatmig und nur teilweise spannend geschrieben.

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  • Ein guter norwegischer Thriller, der mich leider nicht ganz vom Hocker geschubst hat

    Headhunter
    Nisnis

    Nisnis

    Das Cover ist gradlinig, schwarz und weiß mit einem Touch Rot gestaltet. Zwei Männer im Anzug, in lässiger Haltung, als schwarze Silhouette wirken etwas geheimnisvoll auf mich. Das Cover gefällt mir, doch es assoziierte mir irgendwie Garnichts. Der erfolgsgewohnte Roger Brown ist selbsternannter,  bester Headhunter und findet stets die Besten für einen Job. Er liebt seine Frau Diana unendlich und erfüllt ihr fast jeden Wunsch. Ihr größter Wunsch wird ihr im Laufe des Thrillers fast zum Verhängnis und beinahe wäre die Ära des Traumpaares beendet. Roger beherrscht ein weiteres, finanziell  ertragreiches Beschäftigungsfeld, den Kunstraub. Mittels eines kauzigen Kumpans plant er Raube von Bildern namhafter Maler. Eines Tages trifft er jedoch auf einen geistig ebenbürtigen und gnadenlosen Gegner. Es beginnt ein spannendes und grausames Verwirrspiel, nicht ganz ohne Witz. Ich hatte einen Top-Thriller von Jo Nesbo erwartet, ganz nach meinem Geschmack, doch leider war ich dieses Mal nicht besonders beeindruckt. Bitte nicht falsch verstehen, er ist durchaus gewohnt gut, doch es fehlte mir das gewisse Etwas. In Headhunter spielen nur wenige Akteure. Von manch einem Protagonisten hätte ich gern noch mehr erfahren, auch wenn die Charaktere gut aufeinander abgestimmt waren und sich zum Ende des Buches alles gut auflöste. Die Spannungskurven empfand ich teilweise etwas ermüdend, ich überlegte das Buch nicht zu Ende zu lesen, doch das bringe ich nie übers Herz.

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    • 2
    Arun

    Arun

    26. January 2015 um 08:19
  • das erste Mal ohne Harry

    Headhunter
    Kerstin_KeJasBlog

    Kerstin_KeJasBlog

    01. December 2014 um 22:25

    Ein Jo Nesbø ohne Harry Hole?  War für mich kaum vorstellbar - aber ich wurde eines besseren belehrt.  Eine schnelle Geschichte um den Headhunter Roger Brown.   Er ist für große Unternehmen auf der Suche nach den richtigen Personen für wichtige zu vergebende Stellen und damit sehr erfolgreich.  Doch was keiner ahnt, dieser Mann ist ein Dieb, der sich, durch ihm großzügig geöffnete Türen, an Kunstwerken vergreift und zu bares Geld macht. Das braucht weniger er, sondern mehr seine bezaubernde Ehefrau mitsamt der Kunstgalerie, die sie führt. Aber dann vergreift es sich beim Falschen und gerät in einen gefährlichen Strudel aus Mord und Totschlag. Sein Gegner ist mit allen Wassern gewaschen, kein bißchen zimperlich und bringt Roger in arge Bedrängnis.  Zwar kommt diese Geschichte nicht an die Harry Hole-Bücher ran, dafür fehlt einfach die melancholische Tiefe, doch auch hier entsteht ein sorgfältig kontruiertes Katz - und Mausspiel.  Die Geschichte um den Headhunter liest sich in einem rasenden Tempo, da die Geschehnisse und Abläufe fließend ineinander übergehen und die Spannung auf und um Rogers schalten und walten äußerst neugierig macht. Erhältlich im Ullsteinbuchverlag ISBN 9783548283883 c) K.B.

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  • Headhunter von Jo Nebø

    Headhunter
    divergent

    divergent

    28. November 2014 um 12:19

    <><><><> Inhalt <><><><> Heutzutage sind Headhunters gemeinhin solche, die im Auftrag von Unternehmen kluge Köpfe für deren Personalaufstockung suchen. Ein solcher Headhunter ist auch Roger Brown und ein besonders erfolgreicher noch dazu. Was jedoch niemand weiß: Seinen verschwenderischen Lebensstil finanziert sich Brown durch das Ausrauben seiner Klienten. Als er erfährt, dass sein neuester Fund, der kommende Geschäftsführer Clas Greve im Besitz eines verschollen geglaubten Rubens-Gemäldes sein soll, juckt es Brown mächtig in den Fingern. Doch was für ihn anfangs wie ein Routine-Einbruch anmutet, wächst sich nach einer überraschenden Wendung zu einer lebensbedrohlichen Situation aus: Der Headhunter wird selbst zum Gejagten. <><><><> Meinung<><><><> Aufmerksam auf diesen Roman wurde ich durch den Filmtrailer. Dieser sah spannend aus und so interessierte mich das Buch auch sehr! In "Headhunter" ist man von Anfang an richtig gut in der Geschichte drinnen. Der Schreibstil von Jo Nesbo ist auch richtig flüssig und fesselnd. Das Buch beginnt interessant wird jedoch zwischendurch teilweise etwas langatmig und uninteressant.Weswegen es Punkteabzug gibt! Doch an manchen Stellen ist es auch spannend, weswegen ich 3 von 5 Sternen hergebe!

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  • Nesbo etwas anders

    Headhunter
    wusl

    wusl

    10. November 2014 um 10:41

    Als Fan von Harry Hole wurde ich erst langsam mit dem Headhunter Roger Brown warm. Der Gute war mir schon etwas zu arrogant, zu schlau, zu erfolgreich. Gut das sich dies im Laufe des Buches etwas relativiert. Der Plot ist interessant aber nicht bis zum Schluß spannend und kommt nicht ganz an die Hole-Krimis ran. Sehr gut gefallen habe mir die Beschreibungen von Rogers Verhörtechniken und seine Rückschlüsse durch die Antworten der "Deliquenten". Überhaupt der Schreibstil ist klug und ausgefeilt. Der Leser muss schon ein bisschen mitdenken und am Ball bleiben. Ein bisschen hat mich das ganze an "Thomas Crowne ist nicht zu fassen" erinnert. Die Bilder dieses Film hatte ich beim Lesen immer irgendwie im Hinterkopf. Das Buch ist gut zu lesen und erfreut durch ein etwas neues Spielfeld - Headhunter - und das ein bisschen veraltete - Kunstraub. Diese Kombination macht es durchaus lesenswert. Hoffe dennoch, dass wir bald wieder von Harry hören.

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  • Katz- und Mausspiel mit tödlichem Ausgang

    Headhunter
    sommerlese

    sommerlese

    Der Thriller "*Headhunter*" vom norwegischen Erfolgsautor "*Jo Nesbø*" wurde ein Bestseller und erschien 2008 im "*Ullstein Verlag*". Der Top-Headhunter Roger Brown hat alles was er sich wünschen kann, Geld, eine tolle Frau und Erfolg im Beruf. Als Sohn eines Chauffeurs hat er sich eine Karriere aufgebaut, die ihm alles bedeutet. Bis er eines Tages auf einen gnadenloser Gegner trifft, der ihm sein falsches Spiel austreiben will. In diesem Buch erzählt der Protagonist Roger Brown in der Ich-Perspektive.Dadurch taucht man als Leser tief in seine Gedankenwelt ein und erlebt alles hautnah mit. Brown ist Headhunter, nur 1.68m groß und darauf spezialisiert, sein Gegenüber genau einzuschätzen und dann zu manipulieren. Der Leser erfährt einiges über das übliche Gebahren in dieser Berufsszene. Doch Brown spielt ein falsches Spiel, denn er ist Kunsträuber von Gemälden. In seinen Gesprächen mit Managern gewinnt er die nötigen Erkenntnisse über vorhandene Kunstschätze und deren Sicherheitssyteme. Der Kunstraub ermöglicht ihm ein Leben im Luxus. Doch er hat einen harten Gegner, Greve, der wiederum Brown hinters Licht führen will. Dies bringt eine hochinteressante Handlung mit sich und eine unheimliche Spannung ist vorprogrammiert. Es gibt die in Thrillern üblichen actionreichen Szenen, aber auch sehr ungewöhnliche, die ich so noch nie gelesen habe. Unter diesen schon sehr speziellen Vorfällen leidet aber auch die Glaubwürdigkeit des Thrillers. Hier scheint beim Autor die Fantasie durchgegangen zu sein. Trotzdem hat mich dieser Thriller mit seinen ausdrucksstarken Charakteren mitgerissen und gut unterhalten. Aufgebaut ist das Ganze wie ein Film, der Prolog erscheint mir unnötig. Ein Thriller mit einem Grundthema aus der Headhunter-Branche, der spannend ist und fesselnd zu lesen. Dennoch hat mir persönlich Harry Hole gefehlt! Darum gibt es von mir 4 Sterne.

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    • 6
  • Headhunter und K unstdieb

    Headhunter
    SalanderLisbeth

    SalanderLisbeth

    14. August 2014 um 18:39

    Roger Brown ist ein erfolgreicher Headhunter mit exzellentem Ruf, einer intelligenten, wunderschönen Frau und einer Riesenvilla. Niemand ahnt, dass er seinen hohen Lebensstil, u.a. steckt er viel Geld in die Kunstgalerie seiner Frau, mit dem Diebstahl wertvoller Gemälde, finanziert. Opfer sind seine Klienten, denen er in geschickten Verhören Details zu ihren Besitztümern entlockt. Als er bei seinem letzten Einbruch an einen ebenbürtigen Gegner gerät, der sich als gnadenloser Killer entpuppt und auch noch ein Verhältnis mit seiner Frau hat, gerät sein bereits abenteuerliches Leben völlig aus der Bahn. Als Harry Hole Junkie war ich skeptisch aber auch neugierig auf 'Headhunter'. Der Hauptprotagonist Roger Brown hat nichts mit Harry Hole gemeinsam, arrogant, berechnend, dreist, eine vielschichtige Figur, die einem nicht unbedingt ans Herz wächst. Ich hatte den Eindruck, dass Nesbo sich hier mal so richtig ausgetobt hat und raus gekommen ist ein unglaublich abenteuerliches, spannendes Buch, ein Pageturner, rasant geschrieben mit vielen unvorsehbaren Wendungen. Klar ist es auch teilweise sehr brutal, eklig, überzogen bis unrealistisch, aber das macht Nesbo durch seinen intelligenten, trockenen Schreibstil wett. Ich sah es eher als Satire und habe mich gut amüsiert. Jetzt muss ich mir unbedingt den Film besorgen. Von mir: Daumen hoch!

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  • Ein Headhunter auf Abwegen

    Headhunter
    klaraelisa

    klaraelisa

    09. August 2014 um 18:20

    Jo Nesbøs Thriller „Headhunter“ handelt von dem 35 Jahre alten Roger Brown. Er ist der beste Headhunter Norwegens, und seine Entscheidungen sind deckungsgleich mit denen seiner Kunden. Zusammen mit Ove Kjikerud, einem Wachleiter in einer Sicherheitsfirma, hat er sich nebenbei auf Kunstdiebstähle spezialisiert. Die Informationen, wo es teure Gemälde zu stehlen gibt, erhält er bei den Bewerbergesprächen. So ist es ihm möglich, seiner wunderschönen und intelligenten Ehefrau Diana ein gutes Leben zu bieten: Teuren Schmuck, eine schicke Villa und eine Galerie, die keinen Gewinn abwirft. Er möchte seine Ehefrau mit niemand teilen, deshalb musste sie auch das gemeinsame Kind abtreiben. Bald tritt der Holländer Clas Greve, ein ehemaliges Mitglied der Antiterroreinheit BBE in sein Leben. Roger Brown ist begeistert von ihm und will ihn an die Firma Pathfinder, eine Konkurrenzfirma von HOTE, vermitteln. Greve war früher Geschäftsführer und Teilhaber von HOTE, eines der größten auf militärische GPS-Anwendungen spezialisierten Unternehmen in Rotterdam, bis die Amerikaner die Firma aufgekauft haben. Danach zog sich Greve zurück und will jetzt in Norwegen das Haus seiner Großmutter renovieren. Dabei hat er hinter der Küche einen versteckten Raum entdeckt, in der ein verschollenes Gemälde von Rubens lagerte. Hals über Kopf entscheidet Brown, das Gemälde zu stehlen. Durch den Verkauf würde er sich von all seinen finanziellen Sorgen befreien können. Doch nach dem Einbruch bei Greve geht in seinem Leben alles schief, seine Welt gerät aus den Fugen. Er hat nicht damit gerechnet, dass Clas Greve mit seinen 40 Jahren ein sehr durchtrainierter und ausgesprochen gefährlicher Gegner ist. „Headhunter“ von Jo Nesbø ist ein perfekt aufgebauter Thriller. Der Autor schickt zwei intelligente und ausgesprochen gewiefte, vielschichtige Protagonisten ins Rennen, die zwar nicht die gleiche körperliche Statur haben, einander aber durchaus ebenbürtig sind. Der Niederländer ist attraktiv und groß, Roger Brown klein und arrogant. Erscheint dem Leser anfangs alles etwas rätselhaft, die Auflösung ist geradezu genial. Viele Leser der Harry Hole-Reihe werden ihren Lieblingsautor nicht wiedererkennen. „Headhunter“ ist fesselnd und spannend aufgebaut, ein gelungener Genremix aus Krimi und Drama. Ich finde den Roman ausgezeichnet und empfehle ihn gerne weiter.

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  • Buchverlosung zu "Headhunter" von Jo Nesbø

    Headhunter
    silkedb

    silkedb

    06. June 2014 um 09:57

    In meinem Blog gibt es jede Woche eine Verlosung zu einem anderen Buch. Mitmachen kann man per Kommentar (nur im Blogeintrag zur Verlosung) oder per E-Mail an die hinterlegte Adresse in meinem Blog "S.D. blogt Buch und Test": http://esdeh.blogspot.de/ Diese Woche gibt es "Headhunter" von Jo Nesbø als Taschenbuch aus dem Ullstein Verlag zu gewinnen (es handelt sich um ein als Mängelexemplar gekennzeichnetes Buch!). Hier eine kurze Inhaltsangabe: "Roger Brown gilt als Top-Headhunter. Wenn er anruft, gehorchen die Bosse aufs Wort. Was niemand weiß: Brown spielt ein falsches Spiel. Doch dann geht einer seiner Coups grandios daneben, und plötzlich hat er einen gnadenlosen Gegner."   Hat Euch das neugierig gemacht? Dann versucht Euer Glück und springt in den Lostopf (Bitte oben nochmal nachlesen, wie ihr mitmachen könnt!). Wichtig ist noch, dass der Einsendeschluss am letzten Tag jeweils schon um 20 Uhr ist und nicht erst um Mitternacht! Der Gewinner wird am nächsten Tag bekannt gegeben. Wer seine E-Mail Adresse nicht mit angibt ist selber dafür verantwortlich von seinem Gewinn zu erfahren. Wenn ich bis zum zweiten folgenden Sonntag keine Versanddaten erhalten habe und nicht von einer Verzögerung (z.B. Urlaub) vorab erfahren habe, dann wird unter den übrigen Teilnehmern neu verlost. Teilnehmen können aus Kostengründen leider nur Personen mit einer Adresse in Deutschland.

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  • Rezension zu "Headhunter" von Jo Nesbø

    Headhunter
    SomeBody

    SomeBody

    14. April 2014 um 16:10

    Jo Nesbø’s „Headhunter“ ist ein Buch, welches ich hätte nicht UNbedingt lesen müssen. Es gelingt dem Autor hier leider gar nicht, die anfänglich aufkeimende Spannung  konstant aufrecht zu erhalten, was die Handlung später einfach nur noch langatmig wirken lässt.

    Fazit: Potenzial ist vielleicht da, die tatsächliche Umsetzung jedoch leider recht schwach.

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