Jo Nesbø The Snowman

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Inhaltsangabe zu „The Snowman“ von Jo Nesbø

Internationally acclaimed crime writer Jo Nesbo's antihero police investigator, Harry Hole, is back: in a bone-chilling thriller that will take Hole to the brink of insanity. Oslo in November. The first snow of the season has fallen. A boy named Jonas wakes in the night to find his mother gone. Out his window, in the cold moonlight, he sees the snowman that inexplicably appeared in the yard earlier in the day. Around its neck is his mother's pink scarf. Hole suspects a link between a menacing letter he's received and the disappearance of Jonas's mother--and of perhaps a dozen other women, all of whom went missing on the day of a first snowfall. As his investigation deepens, something else emerges: he is becoming a pawn in an increasingly terrifying game whose rules are devised--and constantly revised--by the killer. Fiercely suspenseful, its characters brilliantly realized, its atmosphere permeated with evil, "The Snowman" is the electrifying work of one of the best crime writers of our time. (Quelle:'Fester Einband/10.05.2011')

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    The Snowman
    rumble-bee

    rumble-bee

    26. May 2014 um 12:34

    Man sollte vermutlich nicht zu viele Harry-Hole-Bücher hintereinander weg lesen. Denn angenehm im Umgang ist er nun wirklich nicht, unser Harry. In diesem Band ist mir das wieder besonders aufgefallen: er kämpft ständig gegen seine alten Dämonen, seine Alkohol- und Drogensucht. Er kann sich Menschen nicht wirklich öffnen. Und auch seine Ermittlungsmethoden sind ausgesprochen grenzwertig. Für mich war das z. B. die Szene, als er einen sibirischen Auftragskiller mit einem Korkenzieher in die Halsschlagader ersticht... Da musste ich doch arg schlucken. Auch mit der Drogenproblematik habe ich mich zunächst ein wenig schwer getan. Ich erwarte bei diesem Thema ja beileibe keine Blümchenromantik, aber was hier abging, hat mich fast überfordert. Sehr undurchsichtig waren die Marktmechanismen, und die Mentalität aller Beteiligten. Wer arbeitet zu welchen Bedingungen unter wem, welche Bande hat welche Anteile, welcher Stoff läuft wann warum wie gut, und so weiter... puh! Dazu kam natürlich noch die englische Sprache. Mein Leseverstehen im Englischen ist eigentlich sehr gut, aber die ganzen Begrifflichkeiten aus dem Drogenhandel haben mich an meine Grenzen gebracht. Dennoch verleihe ich nach reiflicher Überlegung 5 Sterne. Und zwar nicht aus unkritischer Nesbo-Lobhudelei, sondern aus Erfahrung als Thriller- und Krimi-Leser. Dieser Mann versteht einfach sein Handwerk! Wie er mit Perspektiven und Erwartungshaltungen spielt, ist für mich unerreicht. In diesem Band hat er die Erzählung auf drei Perspektiven verteilt: einmal die Perspektive Harrys, die sicher den Löwenanteil einnimmt. Dann aber auch die Perspektive eines sterbenden Jugendlichen, der in Rückblenden erzählt, wie es dazu kam, dass er nun blutend in einer Küche liegt. Und - das war für mich der größte Knaller! - die Perspektive einer Ratte! Ja, einer Ratte! Sie will zu ihren fiependen Jungen im Bau, aber davor liegt ein schwer verletzter menschlicher Körper... Das ganze (!!) Buch hindurch hat man als Leser eine völlig falsche Erwartung, um welchen Körper, welche Person es sich hier handelt. Das klärt sich erst auf den allerletzten Seiten. Herr Nesbo, Sie sind ein Meister der Knalleffekte! Auch sonst sind reichlich Cliffhanger zwischen den Szenen vorhanden. Da endet z. B. ein Kapitel mit dem Klingeln an einer Türe. Und erst im nächsten erfährt man - es verhielt sich ganz anders! Unglaublich ausgefuchste Technik. Ich habe mir oft die Augen gerieben, und musste zurückblättern. Auch auf der menschlichen Ebene habe ich einen Spannungsbogen vorgefunden, der zwar sicher nicht alltäglich war, aber aus der Sicht des Autors konsequent. Es passt zu den Figuren, wie sie vom Autor "gedacht" sind, wie sie sich entwickeln. Harry Hole kehrt nach Oslo zurück, um den Sohn seiner Ex von einem Verdacht reinzuwaschen. Und "so nebenbei" muss er sich natürlich all seinen alten, privaten Verstrickungen stellen... Die ganzen Verwicklungen unter Polizisten und Politikern kommen noch dazu. Man mag manches als konstruiert empfinden; ich fand es einfach nur glaubwürdig und spannend. Würde ich mehr sagen, würde ich das Buch zerreden, und das wäre schade. Ich kann nur das Fazit ziehen: Jo Nesbo ist und bleibt für mich ein Meister seines Fachs. Man sollte sich als Leser allerdings sehr genau die Reihenfolge überlegen, in der man die Bücher dieser Reihe liest.

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