Jo Pestum

 3.6 Sterne bei 102 Bewertungen
Autor von Das Schloss am Moor, Das schwarze Kloster und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die große Adventsverschwörung
Neu erschienen am 21.09.2018 als Hardcover bei Arena.

Alle Bücher von Jo Pestum

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Jo PestumDas Schloss am Moor
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Das Schloss am Moor
Das Schloss am Moor
 (9)
Erschienen am 01.01.2005
Jo PestumDie geheimnisvollen Engel
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Die geheimnisvollen Engel
Die geheimnisvollen Engel
 (6)
Erschienen am 01.06.2007
Jo PestumHeinrichs Geheimnis
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Heinrichs Geheimnis
Heinrichs Geheimnis
 (6)
Erschienen am 19.02.2008
Jo PestumDie gestohlenen Weihnachtsgeschenke
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Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke
Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke
 (4)
Erschienen am 01.09.2011
Jo PestumDie Waldläufer
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Die Waldläufer
Die Waldläufer
 (5)
Erschienen am 01.10.1994
Jo PestumDer Hurone.
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Der Hurone.
Der Hurone.
 (3)
Erschienen am 01.01.1996
Jo PestumDie rätselhaften Nikoläuse
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Die rätselhaften Nikoläuse
Die rätselhaften Nikoläuse
 (2)
Erschienen am 01.01.2001
Jo PestumAbenteuer auf dem Pferdehof
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Abenteuer auf dem Pferdehof
Abenteuer auf dem Pferdehof
 (3)
Erschienen am 01.07.2005

Neue Rezensionen zu Jo Pestum

Neu
NorbertSs avatar

Rezension zu "Zeit der Träume" von Jo Pestum

Lesenswertes Buch über extreme Konflikte aus der Adenauerzeit
NorbertSvor 2 Jahren

Zum Inhalt:

 

Der Vater des Protagonisten Peter stürzt bei der Beerdigung in das offene Grab der Mutter, muss ins Krankenhaus gebracht werden. Dies ereignet sich in einem Dezember irgendwann Mitte der 70er Jahre. Peter stand dabei; und für mehrere der Anwesenden sah es so aus, als habe er seinen Vater vorsätzlich in das Grab gestoßen.

 

Er selbst tritt nicht in Erscheinung, sondern sechs Verwandte und Bekannte erzählen von ihm.

 

Viele Jahre lang war sein Aufenthaltsort unbekannt. Erst als seine Mutter todkrank wurde, kam er auf eine Nachricht seiner Schwester hin zurück. Nicht einmal die Schwester wusste, wo er sich aufhielt; sie erriet lediglich, dass es ein Ort sein könnte, wo sie als Kind einen glücklichen Kuraufenthalt erlebt hatten.

Ansonsten waren sie in einem offenbar besonders tristen Essener Arbeiterviertel aufgewachsen.

In den 60er Jahre wurden sie erwachsen, so dass der Großteil der Erzählungen wohl in der Adenauerzeit spielt.

 

Das spießige und autoritäre Image dieser Zeit wird hier besonders krass dargestellt, mit extrem prüden Eltern und einem tyrannischen Vater, der auch nicht über sich hinaus wächst. Und auch die Reaktionen des Sohnes sowie seine Entwicklung in der Pubertät sind besonders extrem.

 

 

Fazit:

 

Man fühlt mit den Figuren mit, auch wenn sie nicht immer sympathisch sind – auch nicht die Hauptfigur Peter, der häufig schon egoistisch handelt und sich selbst schadet, anstatt sich einmal zusammenzunehmen wie sicherlich viele andere auch, die ähnlich unzufrieden mit den Bedingungen waren, in denen sie aufwuchsen.

Es gab ein paar kleinere Widersprüche; aber trotz allem ein sehr lesenswertes Buch, ich musste damals immer wieder hinein sehen.

Es darf durchaus neu aufgelegt werden!

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Perles avatar

Rezension zu "Jo Pestum: Ein Wassermann funkt SOS" von Jo Pestum

Jo Pestum - Ein Wassermann funkt SOS (Schneider-Buch)
Perlevor 2 Jahren

Klappentext:
Ein Wassermann funkt SOS
Eine spannende Detektivgeschichte
Was für ein Geheimnis birgt der Waldsee? Was für Leute sind das, die plötzlich in dieser einsamen Landschaft geschäftiges Treiben entwickeln? Wer steckt hinter der Tauchermaske? Wer braust mit dem schweren Motorrad durch die Nacht? Fragen über Fragen für Detektiv Luc Lucas!

Jo Pestum, bekannter Fachmann für spannende und hochklassige Jugend-Krimis, fesselt auch mit dieser Detektivgeschichte alle seine Leser.

Wer jung ist, liebt das Schneider-Buch

Eigene Meinung:
Dieses kleine dünne Kinderbuch entdeckte ich letzten Monat im Öffentlichen Bücherschrank in unserer Nachbarstadt. Ich nahm es kurzentschlossen mit, weil ich schon immer gerne Schneider-Bücher gelesen habe und dieses noch unbekannt war.

Da ich am Donnerstag mejrere Stunden auf meine Mutter warten musste, die in der OP war und ich schon ein Schneider-Buch von 121 Seiten ausgelesen hatte, begann ich dieses auch, dann vergeht die Zeit wenigstens schneller.

Ich las es innerhalb drei Tagen, obwohl es nur 91 Seiten zählte, aber ich hatte danach eine kleine Lese-Flaute und auch wenig Zeit, obwohl ich auch noch dazu Urlaub hatte.

Die ersten Seiten schleppten sich langsam dahin, ich kam nicht in die Geschichte rein weder dass ich mit den Hauptprotagonisten warm wurde. Er4st später die letzten 20-30 Seiten, da wurde es dann doch spannend und ich musste es schnell bis zum Ende lesen. Plötzlich hatte es mich gepackt und ich wollte gerne wissen, wie Kommissar Luc Lucas den Täter am besagten Waldsee schnappte und zur Rede stellte.

Das Einzige was mir an dem Buch dann gefiel, war, dass es ganz in meiner Nähe spielte. Sprich Aachen und Eifel und die Serpentinen, der Waldsee, usw. Ich glaube, ich weiß wo der liegt und war selber schon paarmal da. Es ist immer schön, wenn man was liest, wo man schon mal war oder sich auskennt und dann alles in bunten Bildern vor den Augen ablaufen sieht. Es gibt auch einige schwarz-weiß-Zeichnungen in diesem Schneider-Buch, so dass man die Geschichte besser versteht und sich alles genauer vorstellen kann und sich auch ein Bild von den Personen machen kann.

Das Buch ist für besonders für Jungen zwischen 10-13 Jahren geeignet.

Ich konnte mich nicht entscheiden zwischen 2 oder 3 Sternen,
vergebe dann hierfür gut und gerne liebgemeinte 2,5 Sterne.

Ich liebe Schneider-Bücher und werde sie immer wieder gerne lesen!

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K

Rezension zu "Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke" von Jo Pestum

Guter Buchadventskalender
Kinderbibliothekvor 4 Jahren

Inhalt:
In der Stadt treibt eine Wichtelbande ihr Unwesen. Sie rauben Süßigkeiten, Spielzeug und Kindersachen. Zufällig stolpert Till über ihr Versteck. Gemeinsam mit seinem Freund Rufus macht er sich auf, ihnen auf die Schliche zu kommen. Wer versteckt sich hinter der Wichtelbande? Und was hat der unbekannte Drohanrufer mit der Geschichte zu tun? In 24 Kapiteln erlebt man Tag für Tag in der Adventszeit eine spannende Krimigeschichte in diesem Kinderbuch als Adventskalender der besonderen Art.


Meinung:
Das erste Buch, das mir als Adventskalender mit einem Weihnachtsthema begegnete, war 2002 Jostein Gaarders "Das Weihnachtsgeheimnis". In 24 Abschnitten - für jeden Tag einen - entspann sich die Geschichte. Blickt man auf die Weihnachtsbücher in den letzten Jahren, ist dieses Format sehr beliebt geworden. Kein Wunder: überbrückt doch so ein Büchlein die Adventszeit perfekt, bietet Lesespaß und ist dazu noch schön kalorienarm.
Jo Pestum hat einige solche Weihnachtsbücher geschrieben. Er konzentriert sich dabei auf das Krimi-Genre. Meist gibt es ein Jungsduo, das in detektischer Kleinarbeit einen Weihnachtskrimifall in ihrer Heimatstadt auflöst. Zwar wiederholt sich dann die Buchidee, aber durch die verschiedenen Charaktere, Kriminalfälle und dahinter sich versteckende Motive kann er eine Vielzeahl an Varianten durchspielen.
"Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke. Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln" möchte ich heute exemplarisch als Adventskalenderbuch vorstellen. Es ist für Kinder ab 10 Jahre ausgegeben. Meiner Meinung nach können auch Achtjährige gut mit dem Buch etwas anfangen.
In diesem Lesebuch sind es Till und Rufus, die durch Zufall auf die Spur der Wichtelbande kommen. Diese rauben Süßigkeiten, Kindersachen und Spielzeug. Sehr ungewöhnlich, wie die beiden Freunde finden. Sie machen sich auf die Spur, der Wichtelbande auf die Schliche zu kommen.
Wie es sich für einen Adventskalender gehört, umfaßt das Buch 24 Kapitel. Jedes hat einen Umfang von 4 Seiten zu je 2 Doppelseiten, die perforiert sind. Der Leser muß also die Seiten vorsichtig trennen, um die Geschichte lesen zu können. So gibt es eine kleine Hürde, das nächste Kapiteltürchen vorzeitig zu lesen.
Die Geschichte ist lesenswert gestaltet. Schnell kommt Pestum zum Kern. Er konzentriert sich nicht nur auf die Entlarvung der Wichtelbande. Sie erfolgt relativ schnell. Vielmehr geht er dann noch einen Schritt weiter, als er einen Drohanruf einbaut. Die Kapitel hat er so gestaltet, daß die Handlung gut vorangetrieben werden, eine erste Neugier befriedigt worden ist, Spannung auf das nächste Kapitel aufgebaut wird. Mehr oder weniger ist jedes Kapitel für sich rund. Eine Frage am Ende überbrückt zum nächsten Tag.
Das detektivische Niveau ist eher einfach. Mancher Zusammenhang erscheint doch konstruiert und für den Fortgang der Geschichte notwendig. Jedoch hat Pestum einen ansprechenden Sprachstil: sehr flüssig, leicht und flott zu lesen. Die Figuren sind gut entwickelt und erscheinen sehr realitätsnah.
Die ethische Dimension der Geschichte, die Pestum selbst anspricht, erscheint mir für das Alter der Zielgruppe zu wenig in ihrer Konsequenz ausgearbeitet. Im Grunde kommt die Wichtelbande am Ende zu gut weg, auch wenn sie sich ihrer Missetaten sehr bewußt sind. Hier hat Pestum das Problem zu sehr dem Diktum der guten Sache und dem Weihnachtsgefühl unterworfen. Deswegen ziehe ich ein Punkt in der Bewertung ab.
Lisa Althaus hat ansprechende Illustrationen zu dem Buch beigesteuert. Die Aufmachung als Adventskalender mittels Perforierung ist perfekt gelungen.
"Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke" ist insgesamt ein gut lesbares, spannungsreiches, mit cleveren Figuren bestückter Roman, der als Adventskalender perfekt seine schokigen Verwandten ersetzt.

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