Jo Spain

 3.9 Sterne bei 30 Bewertungen
Autorin von Tu Buße und stirb, Das Tal der toten Mädchen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jo Spain

Schlaflos-Garantie aus Irland: Die Journalistin Jo Spain stammt gebürtig aus Dublin, Irland, wo sie auch heute noch gemeinsam mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt. Sie studierte am Trinity College Dublin und arbeitete lange als Beraterin des irischen Parlaments, ist jedoch heute als Schriftstellerin hauptberuflich sehr erfolgreich.

Schon mit ihrem Krimidebüt »Tu Buße und stirb« von 2017 (engl. »With Our Blessing«, 2015) schaffte sie es in Irland auf die Bestsellerlisten und in die engere Auswahl der „Richard und Judy Bestseller Competition“. Das Buch stellt den Auftakt von Spains erfolgreicher Inspector Tom Reynolds-Reihe dar.

Mit dem Standalone »The Confession« von 2018 beweist Spain, dass sie ihre Leser auch in Einzelbänden durchgehend fesseln kann. Dieses und ihre anderen Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erscheinen in verschiedenen Ländern weltweit.

Seitdem ihre Bücher erscheinen, sind ihre Freunde ein bisschen misstrauischer geworden und ihr Mann schläft häufig mit einem offenen Auge. Die Ideen zu ihren Geschichten kommen Spain bei langen Joggingrunden durch den Wald. Wenn ihr bei vier Kindern noch ein bisschen Freizeit bleibt, dann verbringt sie diese am liebsten lesend.

Alle Bücher von Jo Spain

Cover des Buches Tu Buße und stirb9783404175536

Tu Buße und stirb

 (15)
Erschienen am 21.07.2017
Cover des Buches Das Tal der toten Mädchen9783404178469

Das Tal der toten Mädchen

 (9)
Erschienen am 31.07.2019
Cover des Buches Fürchte, was du begehrst9783404176779

Fürchte, was du begehrst

 (3)
Erschienen am 27.04.2018
Cover des Buches Tu Buße und stirb (Inspector Reynolds 1)B0735B919Q

Tu Buße und stirb (Inspector Reynolds 1)

 (2)
Erschienen am 21.07.2017
Cover des Buches Six Wicked Reasons9781529400281

Six Wicked Reasons

 (1)
Erscheint am 17.09.2020

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Rezension zu "Six Wicked Reasons" von Jo Spain

Jo Spain - Six Wicked Reasons
miss_mesmerizedvor 6 Monaten

When the long lost son returns after ten years without a word, Frazer Lattimer calls his six children for a family reunion. It is only reluctantly that they return to the family villa in Spanish Cove, all of them had a good reason for leaving. Yet, Adam‘s unexpected knock on the door when they all thought him dead makes them change their mind. However, from the very first minute, underlying suspicions and open hatred dominate the atmosphere and their anger escalates on a boat trip when one of them kills their father. None of them is innocent, but who really hated the old man that much that he or she could kill him?

Jo Spain‘s mystery is a highly suspenseful murder investigation combined with the psychological analysis of a family which is dominated by secrets and lies. Six children with six different fates, a controlling father and a mother who died from the grief over her lost son - there is a lot to discover under the surface of the successful and rich Lattimer clan.

I highly adored how Jo Spain slowly unfolds the secrets around each of the now grown up children. Starting with the murder of their old father, you are highly alert when hearing all their different stories, looking for motives that could lead them so far. The author created individuals who all have their flaws and weaknesses that they try to hide but which ultimately have to come out, so in every new chapter, you have something totally unexpected come to the light adding to the picture of this young and pitiable generation.

Suspense rises slowly the better you get to know the family members and yet, the conspiracy and murder nevertheless came as a surprise to me since it was brilliantly set up and convincingly motivated. A great read in every respect.

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Rezension zu "Das Tal der toten Mädchen" von Jo Spain

Der Serienmörder vom irischen Nationalpark
kindergartensylvivor 8 Monaten

Das Tal der toten Mädchen von Jo Spain

In einem idyllischen Tal im irischen Wicklow werden die Leichen von fünf jungen Frauen gefunden. Innerhalb der letzten Jahre verschwanden sie spurlos. Tom Reynolds und sein Team müssen das Rätsel um die Frauen lösen. Gibt es einen Serientäter?

Dann wird wieder ein Mädchen vermisst, die Vorgehensweise ähnelt den anderen Vermisstenfällen...

Mein Fazit:

Den Leser erwartet ein packender, fesselnder Kriminalroman. Die Autorin hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre in den kleinen irischen Dörfern eingefangen und so die Charaktere lebendig wirken zu lassen.

Tom, den leitenden Ermittler fand ich von Anfang an sympathisch, da er ruhig, gewissenhaft und überschaubar in alle Richtungen ermittelt. Auf sein Team kann er sich verlassen und alle stehen hinter ihm. Wenn ihn etwas beschäftigt, hat sein väterlicher Freund Sean stets einen Rat für ihn und seine Familie ist ihm ebenfalls wichtig.

Laura, eine junge Kriminalbeamtin des Teams um Tom ist zielstrebig, entdeckt ein wichtiges Detail und gerät in akute Gefahr.

Spannend fand ich die wechselnde Perspektive beim Erzählen der Geschichte. Mal aus der Sicht der Ermittler, mal vom Entführer, mal vom gefangenen Opfer.

Unsympathisch fand ich den Polizeichef, der nicht hinter seinem Team steht und nur an sich und sein Image denkt. Aber auch die Dorfpolizisten sind unfähig und spielen sich in ihrer Umgebung auf. Alles wird nur oberflächlich erledigt.

Aufmerksam hab ich alle Schritte bei der Mordermittlung verfolgt. Der Schreibstil war sehr bewegend, authentisch und hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Das Ende war für mich überraschend, nachvollziehbar und extrem spannend.

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Rezension zu "Das Tal der toten Mädchen" von Jo Spain

Serienmörder gibt es auch in den schönsten Landschaften…
martina_turbanischvor 9 Monaten

Fiona, eine junge Frau aus  einem kleinen irischen Dorf ist nach einer Partynacht verschwunden. Die Einheimischen sind sich nicht sicher, ob sie wegen ihres zweifelhaften Lebenswandels verschwunden ist, oder ob ihr etwas zugestoßen ist. Kurz nach ihrem Verschwinden, wird eine Leiche in einem nahegelegenen Naturschutzgebiet, dem Tal von Glendalough, gefunden. Tom Reynolds und sein Team beginnen mit ihren Ermittlungen und entdecken zu ihrem Entsetzen,dass dort insgesamt fünf Leichen begraben wurden. Fiona ist allerdings nicht unter ihnen und so versucht die Polizei mit Hochdruck die junge Frau hoffentlich noch lebend zu finden.

Sean hatte Recht gehabt,  mit seiner Vermutung, dass der Frieden nicht von Dauer sein würde. Die Frage war nur, wie stark würde er erschüttert werden? Das Tal der toten Mädchen, S. 18

Mein Eindruck:

Serienmörder gibt es auch in den schönsten Landschaften…

Perspektiven

Die Story ist in immer wechselnden Perspektiven geschrieben. Mal folge ich Tom Reynolds, mal den Mitgliedern seines Teams und ganz selten treffe ich auf das entführte Mädchen. Hier erlebe ich mit, wie sie relativ schnell merkt, dass es keine gute Idee war in das Auto zu steigen und wie sie im weiteren ihre Lage empfindet. Dadurch lerne ich das Opfer natürlich recht gut kennen und leide mit ihr.

Vorurteile

Während der Ermittlungen wird schnell klar, dass sich nicht nur der Täter ein ganz bestimmtes Bild von den Opfern gemacht hat. Auch Nachbarn und Bekannte haben die, oft einfach nur lebenslustige und selbstbewussten jungen Frauen, als Flittchen und Schlampe abgestempelt. Sie wären selbst Schuld, an dem was ihnen passiert ist, ist noch eine von den netteren Umschreibungen. Diese Art von Vorurteilen gibt es übrigens nicht nur im katholischen Irland.

Schieflage

Als während der Untersuchung klar wird, dass nicht nur Freunde und Bekannten so über die Entführten dachten, sondern oft auch die  dörflichen Polizeiposten, wird es brisant. Dazu gesellen sich dann noch Vorwürfe wegen sexuelle Belästigung gegen einen der Beamten und schon spitzt sich die Lage zu. Der neue Chief Superintendent Joe Kennedy war darüber wenig begeistert, aber die Ermittlungen müssen weiter gehen.

Rückblicke

Man muss nicht unbedingt die ersten beiden Bücher der Reihe gelesen haben, um diesen Krimi  zu genießen. Die wichtigsten Charakterbeziehungen und Handlungspunkte werden natürlich aufgegriffen und zwar so, dass ich das überhaupt nicht als störend oder belehrend empfand. Auch kleine Rückblicke in das Privatleben der Protagonisten halfen dabei, sie und ihre Handlungen oft besser zu verstehen

Fokus

Trotzdem bleibt der Hauptpunkt des Romans zu Recht  bei der guten, altmodischen Mordermittlung und dem ursprünglichen Verbrechen. Letzteres ist  umso interessanter, weil es plausibel und realistisch ist. Es gibt zwar einen Hauch von Psychologie, was die Motive des Täters betrifft - aber ich fand es wirklich entspannend, dass Jo Spain sich auf die Opfer und die Ermittlungen fokussiert hat.

Mein Fazit:

Das Tal der toten Mädchen ist ein wirklich spannender Krimi, eingebettet in eine tolle Landschaft und mit einem sehr sympathischen und kompetenten Ermittlerteam. Wer gerne mal auf die üblichen, mittlerweile schon zig-mal gehörten,  psychologischen Weisheiten verzichten möchte, dem kann ich diesen Krimi sehr empfehlen.

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