Tu Buße und stirb

von Jo Spain 
3,3 Sterne bei9 Bewertungen
Tu Buße und stirb
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Ein wunder Punkt der irischen Geschichte - dem die Autorin leider nicht gerecht wird.

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Gutes Thema , etwas umständlicher Stil , trotzdem spannend.

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Inhaltsangabe zu "Tu Buße und stirb"

An einem eiskalten Dezembermorgen wird in einem Park in Dublin die Leiche einer Nonne gefunden. Die Inszenierung des Tatorts deutet auf einen Ritualmörder hin, doch Inspector Tom Reynolds ahnt, dass das Opfer nicht zufällig ausgewählt wurde. Die Spur führt in ein einsam gelegenes Kloster. Als sich dort rätselhafte Ereignisse häufen, durchdringt ein beängstigender Verdacht das alte Gemäuer: Der Mörder befindet sich im Kloster – und was ihn antreibt, ist Rache für ein nie gesühntes Verbrechen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175536
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:21.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Caillean79s avatar
    Caillean79vor 9 Monaten
    Mysteriöse Stimmung und ein dunkles Kapitel der irischen Geschichte

    Dieser Roman über ein dunkles Kapitel in der irischen Geschichte verschenkt aus meiner Sicht ein wenig von seinem Potential. Ich fand es sehr interessant, mehr über die sogenannte „Magdalenen-Heime“ zu erfahren, in denen – insbesondere im katholischen Irland – ledige Mütter einen Zufluchtsort haben sollten. Die Realität sah leider oft anders aus  - so wurden die Kinder ihren Müttern gegen deren Willen weggenommen und an zahlungskräftige Adoptionswillige (oft aus dem Ausland) „verschachert“. Diese Zustände der 1960er/1970er Jahre greift dieser Krimi auf.

    Da er sich aber an vielen Stellen nicht so recht entscheiden kann, ob er betont humorvoll sein will oder aber – dem Grundthema angemessen – eher ernst und düster, kommt ein merkwürdiger Mix dabei heraus, bei dem ich den Eindruck hatte, es sei weder Fisch noch Fleisch.

    Der Kriminalfall an sich ist interessant und da er zu großen Teilen in einem Kloster spielt, kommt eine gewisse mysteriöse Grundstimmung dazu. Aber die Umsetzung hätte besser sein können, auch wenn die Ermittler Tom, Ray und Laura sympathische Akteure waren.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein wunder Punkt der irischen Geschichte - dem die Autorin leider nicht gerecht wird.
    Ein nationales Trauma, ein unreifer Krimi

    Zum Auftakt der Reihe um Inspector Reynolds und sein Team gilt es, den Mord an einer alten Nonne aufzuklären, die verstümmelt in einem Park in Dublin aufgefunden wird.
    Rasch führen die ersten Spuren zu den Magdalenenheimen, in denen "gefallene Mädchen" und andere unerwünschte Frauen untergebracht wurden, und zahlreiche von ihnen starben. Reynolds und sein Team brechen zu dem Kloster auf, das die Ermordete leitete...

    Die unhaltbaren Zustände, und zahlreichen Todesfälle, in den Magdalenenheimen traten das erste Mal 1993 ins Licht der Öffentlichkeit, als man auf dem dubliner Grundstück eines Heimes die Überreste von über 150 verstorbenen Insassinnen fand. Seit dem waren sie verschiedentlich Gegenstand von Film, Literatur und wissenschaftlicher Aufarbeitung.
    Leider gelingt es Jo Spain nicht, dieser geschichtlichen Last und dem Leid der Frauen wirklich nah zu kommen.
    Das hat verschiedene Gründe. Zum einen hat sie einiges (zu viel?) an Personal in diesem ersten Teil der Reihe untergebracht, die zu bewegen und zu timen nicht wirklich sitzt. Ein-zwei Figuren weniger, dafür aber ein besseres Augenmerk auf die anderen, hätte dem Buch gut getan. Überhaupt wünscht man sich an der einen oder anderen Stelle, dass es etwas weniger des Guten wäre. Allein wie Reynolds - fast aus klarer Luft heraus - schnell, und ohne andere Ansätze zu berücksichtigen - seine Ermittlungen auf die Magdalenenheime ausrichtet (die, man erwartet es, natürlich eine Verbindung zu einem seiner Teammitglieder hat) ist schon sehr gewollt. An familiären Konfliken mangelt es aber auch so nicht...
    Wirklich störend fand ich allerdings, wie naiv, teeniehaft und konturlos einige Figuren gezeichnet waren. (Die Romanze die zwischen zweien der Ermittler angelegt ist, ist schlicht - man möge es mir verzeihen - zu unreif und zu kitschig erzählt. Man möchte die Augen verdrehen.)

    Das Buch tritt vielfach auf der Stelle und dreht sich um sich selbst.
    Es wird sich zeigen, ob es der Autorin gelingt, ihre Figuren und ihre Erzählweise weiter zu entwickeln und zu stärken.

    (Was mich aber wirklich - wirklich! - erschüttert und entnervt hat war Linda. Linda McCarn. Die Fallanalytikerin. Was um Himmels Willen hat den Lektor davon abgehalten, diese karikaturhafte, vollkommen überdrehte Person zu streichen?)

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    Alanda_Veras avatar
    Alanda_Veravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gutes Thema , etwas umständlicher Stil , trotzdem spannend.
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    melsunroses avatar
    melsunrosevor 3 Tagen
    realmrsdarcys avatar
    realmrsdarcyvor einem Monat
    kitty4s avatar
    kitty4vor 8 Monaten
    Liserons avatar
    Liseronvor 10 Monaten
    ThaliaWebknechts avatar
    ThaliaWebknechtvor einem Jahr
    K
    Kisuvor einem Jahr

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