Jo Stammer täuschend echt

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Inhaltsangabe zu „täuschend echt“ von Jo Stammer

Christian Mohn ist zuerst ein Fälscher seiner selbst - und ziemlich am Ende. Er musste einige Monate in Berlin-Tegel im Gefängnis einsitzen, weil er sich als Professor an der Humboldt Universität eingeschlichen hatte. Nach seiner Entlassung tritt er eine neue Stelle in einem Antiquariat an. Doch die tägliche Routine ermüdet ihn schon bald. Da entdeckt er ein Zeitungsinserat, in dem jemand seine Dienste als Gemäldekopierer anbietet. Hier scheint sich Mohn eine neue Chance zu bieten. Unter falschen Namen gibt er bei dem Inserenten Gemälde in Auftrag, um sie in angesagten Galerien an den Kunstliebhaber zu bringen. Seine kriminelle Energie und sein Hang zum Perfektionismus befördern ihn in die höchsten Kreise der Kunstszene. In „täuschend echt” wirbeln die verschiedenen Ebenen durcheinander. Es ist nicht immer klar zu unterscheiden: Was ist Fälschung? Was ist Realität? Was ist Fiktion? Ist Christian Mohn der, der er ist oder sind die angenommenen Rollen und Masken seine wahre Identität? Der Roman basiert auf einer authentischen Geschichte, die sich in den 1990er Jahren in London ereignete.

Mit dem Protagonisten Christian Mohn ist dem Autor ein fesselnder Charakter gelungen, der die Handlung über 280 Seiten trägt.

— Taschenkrebs

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— andreas_kriminalinski

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    täuschend echt

    Taschenkrebs

    19. July 2015 um 18:32


  • Rezension zu "täuschend echt" von Jo Stammer

    täuschend echt

    Taschenkrebs

    13. August 2012 um 10:48

    Christian Mohn musste eine Gefängnisstrafe verbüßen, weil er sich als Professor ausgegeben hat. Nach seiner Haftentlassung zieht er mit seiner französischen Frau von Berlin nach Düsseldorf, wo er eine viel zu teuere Wohnung und eine schlecht bezahlte Stelle in einem Antiquariat findet. Während er noch mit seinem Schicksal hadert, stößt er auf eine Kleinanzeige, die sein Leben ändern wird: “Male für Sie jedes Bild”. Mehr bedarf es nicht, um Christian Mohns kriminelle Energie neu zu entfachen. Er lässt den verkrachten Künstler, der die Anzeige aufgegeben hat Meisterwerke der modernen Malerei fälschen und verkauft sie an Düsseldorfer Galerien. Dabei schlüpft er in die Rolle des Dr. Schmitz-Spiekermann, eines Mannes von Welt, der für die Regierung arbeitet. Schon nach den ersten Kapiteln musste ich über die gelungene Namensgebung schmunzeln: Herr Prudenz, der sich (wie sein Name schon vermuten lässt) für neunmalklug hält und Herr Dr. Schmitz-Spiekermann, den als running gag jeder mit Schmitz-Spriekermann anspricht. Das ist so ausgefallen, dass bestimmt niemand diesen Doppelnamen für erfunden hält. Die anfangs gemächliche Geschichte gewinnt immer mehr an Dramatik, während sich der Protagonist - aus dessen Perspektive die Geschichte erzählt wird - ständig neu erfindet. Er ist der geborene Spieler, was sich nicht zuletzt an den mehr als erstklassischen Provenienzen der Gemälde zeigt. Wenn er mit Bilderproduzenten, Galeristen, Fachleuten und Frauen jongliert, hält der Leser den Atem an. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen! Das Buch ist flüssig geschrieben und gut recherchiert. Die Düsseldorfer Kunstszene wirkt sehr authentisch und die Beschreibung der Kunstwerke sind so plastisch, dass man sie vor sich sieht. Fast möchte ich sagen: Der Leser erhält nützliche Information über das Fälschen von Kunstwerken und wie man die Fakes verkauft. Mit dem Protagonisten Christian Mohn ist dem Autor ein fesselnder Charakter gelungen, der die Handlung über 280 Seiten trägt.

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