Jo Treggiari Ashes, Ashes

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Inhaltsangabe zu „Ashes, Ashes“ von Jo Treggiari

Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr ... Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen - die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf - ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein ... Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist?

Nette Dystopie für Zwischendurch, kommt an die "Großen" aber nicht ran

— lexana

Eine sehr authentische dystopische Welt mit ausbaufähigen Charakteren. Nicht der beste Auftakt aber hat definitiv Potential!

— Linsenliebe

Habe soeben dieses tolle Buch beendet. Ich kann es nur empfehlen. .......

— koala85

Eine gute Idee, schwach umgesetzt

— QueenDebby

Tolle Idee, leider nicht so toll umgesetzt

— Kathey

Überzeugt nicht so ganz und das Ende ist auch nicht wirklich gelungen.

— Sorlana

Gute Das tolle mit einigen Schwächen und zu vielen offenen Fragen

— sjule

Zu vorhersehbar, wenig Aktionen, überstürzte Beziehungen - mich konnte "Ashes, Ashes" nur dank dem fließenden Schreibstil am lesen halten

— Blutmaedchen

Ein Buch mit Potential wo leider die Tiefe fehlt...

— NataschaS

Ich hätte mir noch ein bisschen mehr gewünscht, dass auf die Geheimnis um Lucy eingegangen wird.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Vielversprechender Anfang, der Rest enttäuscht

    Ashes, Ashes

    Schlehenfee

    23. January 2016 um 13:35

    Die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen: die Erderwärmung, Klimakatastrophe und den Ausbruch tödlicher Epidemien, die 99% der Weltbevölkerung hinweggerafft haben. Lucy versucht sich alleine durchzuschlagen und lebt in der Wildnis des ehemaligen Central Parks in New Yorks Überresten. Eines Abends rettet sie der Junge Aidan vor einem Rudel wilder Hunde. Nach einem verheerenden Tsunami schließt sich Lucy der Überlebenden-Gruppe um Aidan an. Doch jetzt scheint sie in noch größerer Gefahr zu sein: „Sweeper“, eine Art Soldatenpatrouille, greifen mehrmals die Gruppe an und entführen Menschen. Wonach suchen sie? Die Einführung in Jo Treggiaris Roman fand ich gut gelungen für eine Dystopie. Es herrscht eine düstere, vom Überlebenskampf geprägte Stimmung, auch an ekelerregenden Momenten wird nicht gespart. Auch wie es zu dieser apokalyptischen Situation kommen konnte, fand ich plausibel dargestellt. Bis zu dem Moment, wo sie Aidan trifft, gefiel mir auch Lucy gut. In ihrem früheren Leben war sie eher das Mauerblümchen und fühlte sich sogar in ihrer Familie als tollpatschiger Außenseiter. Doch nach der Begegnung mit ihm, empfand ich ihren Charakter als sehr widersprüchlich. Man denkt, dass sie durch ihren Überlebenskampf als Einzelgänger recht taff ist, nun aber ist sie oft zittrig, ängstlich und vor allem naiv. Manchmal wechselte dieser Eindruck innerhalb eines Absatzes. Von den anderen Charakteren gefiel mir Grammalie Rose mit ihren slawischen Kosenamen für die Jugendlichen am besten. Das „Liebesdreieck“ bzw. Dels Eifersucht fand ich angesichts der Lage der Gruppe als etwas übertrieben dargestellt. Letztendlich ist dies aber Dels Motivation und somit waren die folgenden Ereignisse keine Überraschung mehr für mich. Auch Lucys Besonderheit wird zu früh offensichtlich. Leider fehlte mir hier die Substanz, also mehr Hintergrund oder Erklärungen. Am Schluss wird der Einfluss, den dies auf Lucys Charakter und ihre Handlungen hat gänzlich außer acht gelassen. Überhaupt, der Schluss... Wer hinter den Aktionen der Sweeper steckt fand ich völlig unpassend zur Handlung und zu konstruiert. Und dann plötzlich war es das mit der Handlung, mit dem Buch. Man erfährt lediglich, dass Lucy und Aidan jetzt ein Paar sind...gähn... Eine logische Entwicklung wird beschrieben, der Rest bleibt offen bzw. wird vernachlässigt. Das ist sehr schade, denn eigentlich war die Idee für die Handlung gut. Mehr Tiefe und Substanz hätten der Story aber gut getan. So bleibt es leichte Dystopien-Kost für zwischendurch.

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  • Authentische Dystopie mit Potential nach oben

    Ashes, Ashes

    Linsenliebe

    04. September 2015 um 13:46

    Die Menschheit wurde von einigen Wellen von schrecklichen Epidemien niedergestreckt und die Welt zerstört von Tsunamis und Erdbeben. Nichts ist mehr wie es war und die wenigsten Menschen haben überhaupt die Naturereignisse und Krankheiten überlebt. Eine davon ist Lucy. Nachdem sie ihre ganze Familie dem Tod überlassen musste lebt sie schon über ein Jahr lang ganz alleine in der Wildnis, sorgt für sich selbst so gut sie kann und versucht durchzukommen. Mehr zufällig trifft sie auf den Jugendlichen Aidan, der offensichtlich schon lange nach ihr Ausschau gehalten hat bevor er sich zu erkennen gab.  Aidan lebt in einer Siedlung von Überlebenden und es dauert nicht lange bis auch Lucy dort landet. Doch auch dort ist sie nicht sicher denn es kommen immer wieder sogenannte "Sweeper", die gesunde Menschen mit sich nehmen und im Verborgenen Tests an ihnen durchführen. Und diese haben es scheinbar auch auf Lucy abgesehen. Ich mag Lucy als Charakter sehr gerne, sie fokussiert sich auf das Wesentliche, nämlich zu überleben. Dass dabei nicht viel Raum für große Gefühle bleibt, ist verständlich und gut umgesetzt, auch wenn ich im Verlauf der Geschichte nichts gegen mehr Tiefe bei ihr gehabt hätte. So wie es ist finde ich es aber gut und kann mich auch mit ihr identifizieren.  Die Überlebenskämpfe, die Lucy und die anderen durchmachen müssen, haben manchmal für mich einen zu hohen Ekel-Faktor, wie als Lucy eine Schildkröte erlegen muss, aber auch das ist absolut authentisch für die Story.  Aidan und Del kann ich nicht so wirklich durchblicken, was ich schade finde. Dels Beweggründe waren für mich bis zum Ende nicht nachvollziehbar und auch Aidan verstehe ich nicht so ganz. Am Anfang scheint er verliebt in Del zu sein, dann macht er Lucy aber immer wieder Andeutungen und man ist einfach verwirrt beim lesen, in welche Richtung das Ganze nun gehen soll.  Die beschriebene dystopische Welt finde ich sehr treffend und erschreckend realitätsnah, ich konnte mich zu allen Zeitpunkten gut in die geschaffene Umgebung hineinversetzen. Alles in allem ist es nicht der beste Auftakt aber er hat wirklich viel Potential und ich finde es schade, dass ich nichts zu einer Fortsetzung finden konnte. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es sich hierbei nicht um einen Einzelband handeln kann. Oder wisst ihr da mehr?  Ich vergebe solide 3 von 5 Sternen und hoffe es gibt bald einen Band 2.

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  • Ashes Ashes von Jo Treggiari

    Ashes, Ashes

    koala85

    30. August 2015 um 19:28

    Inhaltsangabezu „Ashes, Ashes“ von Jo Treggiari Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr ... Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen - die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf - ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein ... Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist? Meine Meinung zu dem Buch Ich finde das Buch einfach nur klasse. Die Schreibweise des Autors ist leicht ubd flüssig zu lesen. Und er schreibt nicht in der "Ich" Perspektive was ich sehr gut finde. Es geht in der Geschichte und Lucy die sich versucht in einer Welt klar zu komm in der eine schlimme Krankheit sehr viele Menschen tötet oder die die es schaffen zu überleben für ihr Leben entstellt sind. Lucy hat ihre ganze Familie an die Krankheit verloren.  Doch auch die Natur schlägt zurück: Erdbeben, Monsun Regen und Tsunamis machen das Überleben schwer. Lucy machte sich oft gedanken warum alle starben nur sie nicht. Doch sie kann sich keinen reim darauf machen. Dann eines tages wird sie von einer Hunde Meute gejagt und kann sich nur retten weil sie Aiden kennen lernt. Anfangs kann sie ihn nicht leiden da sie auch seid Monaten keine Menschen gesehen hat und sich lieber fern hielt.  Doch sie freundet sich mit Aiden dann an und lernt noch andre Menschen kennen. Und dann wendet sich einiges in ihrem Leben und sie erfährt das es kein zufall war das eine Hunde Meute sie Jagde. Also ich kann das buch nur empfehlen wer dystopien liebt.

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  • Rezension "Ashes, Ashes"

    Ashes, Ashes

    Kathey

    11. June 2015 um 21:17

    Klappentext: Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr …Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen – die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf – ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein … Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist? Aufbau: Diese Dystopie wird aus der Sicht von Lucy geschildert. Das Buch währrend sie alleine lebt. Sie erzählt, wie sie ihr Leben zur Zeit bestreitet und was in der Vergangenheit passiert ist. Mit der Zeit nimmt die Geschichte ihren Lauf und sie lernt Aidan kenne. Dadurch verändert sich ihr bisher gelebtes Leben maßgeblich.Insgesamt gesehen war das Buch sehr langatmig und ich musste mich richtig aufraffen daran weiter zu lesen. Gestaltung: Das Cover finde ich wirklich toll. Es ist einfach in schwarz/weiß gehalten und zeigt zwei Personen, die höchstwahrscheinlich Lucy und Aidan sein sollen. Leider wird Lucy im Buch anders beschrieben, wie auf dem Cover. Charaktere: Die Charaktere sind an sich ganz okay. Mehr leider auch nicht. Zu der Protagonistin Lucy konnte ich leider kein näheres Interesse aufbauen. Aidan fand ich hingegen sehr gut ausgearbeitet. Ich mochte ihn um einiges lieber als Lucy.Die anderen Charaktere rund um die Gemeinschaft, fand ich alles ganz gut. Alle hatte ihre Geheimnisse und Eigenarten. Ende: Das Ende war jetzt nicht so überraschend. Einiges war leider sehr vorhersehbar und irgendwie 'merkwürdig'. Ich weiß auch nicht, wie ich das beschreiben soll. Das Ende war einfach komisch und nicht passend für mich. Es war zwar nicht unlogisch, aber es war so weit hergeholt, dass ich das Ende einfach mies fand. Fazit: Den Aufbau war okay. Es war etwas langatmig und nicht allzu spannend erzählt. Die Charaktere waren auch okay. Leider mochte ich Lucy nicht allzu gerne. Dafür waren die anderen Charaktere aber in Ordnung. Das Ende fand ich merkwürdig und irgendwie weither geholt.Insgesamt eine Dystopie, die ganz okay ist. Mehr jedoch leider nicht. Ich habe einfach mehr davon erwartet.

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  • Meine Meinung

    Ashes, Ashes

    Blutmaedchen

    16. May 2015 um 11:15

    Meine letzte gelesene Dystopie ist schon ein Weilchen her, aber allein schon die Umschlaggestaltung hat mir bei "Ashes, Ashes" so gut gefallen, dass ich das Buch sehr gerne lesen wollte. Für mich eine weitere Autorenpremiere und natürlich erhofft man sich, dass der Schreibstil fesselnd ist und die Geschichte packend. Der Klappentext konnte mich überzeugen. Das Buch selbst so leider gar nicht.  Der Einstieg ist richtig dystopien-like. Nichts wird beschönigt und die sechszehnjährige Hauptprotagonistin Lucy steht alleine in mitten in der zerstörten Stadt New York City, wo nur das Überleben zählt. In Jo Treggiari's Welt herrscht die meiste Zeit Regenwetter und die Umweltkatastrophen waren nur ein Teil der schlimmen Vorboten. Die ausgebrochene Epidemie hat die Weltbevölkerung auf weniger als einen Prozent ausgelöscht. Lucy ist eine Überlebende und erinnert sich an die ganzen medizinischen Tests in der Schule und wie ihre Eltern gestorben sind. Auch ihre Geschwister Rob und Madie sind gestorben. Und auch wenn sie sich nie wirklich als vollständigen Teil der Familie gesehen hat, vermisst sie jeden gemeinsamen Moment - egal wie gemein sie manchmal zu ihr waren. Ihr Einzelgängerdasein in der Schule hilft ihr nun aber, denn sie ist von niemandem abhängig und es schlichtweg gewohnt allein zu sein. Was Lucy den Leser über die übrig gebliebenen Menschen verrät ist zunächst sehr dürftig und weitere Informationshappen bekommt man über das ganze Buch verteilt. Sie sind Wilde, Plünderer, Sweeper oder S'ans. Lucy weiß auch nur das, was man aus den Nachrichten kennt und was sie selbst glaubt beobachtet zu haben. Die S'ans sind die infizierten, bei denen man sich anstecken kann und die Sweeper - wo Lucy eine Weile gelebt hat - scheinen sehr merkwürdige Ärzte zu sein. Ich muss gestehen es ist verwirrend, weil Lucy ja selbst nicht weiß, was richtig ist. Da sie aber über eine gute Intuition verfügt, kann man sich schon auf ihre eigene Meinung verlassen. Die Beschreibungen der eingefallenen und zerbombten Stadt haben mir gut gefallen und der Schreibstil der Autorin war vom ersten Moment an sehr fließend, weshalb ich in ziemlich gutem Tempo durch die Geschichte gekommen bin. Aber das war's auch schon. Es passiert einfach so gar nichts - dieser erste Band ist eine enorme Einleitung für eine immer noch nicht erschienene Fortsetzung und nach vier Jahren glaube ich auch nicht, dass es nochmal eine geben wird.  Natürlich darf in so einer Welt auch der nette Junge von nebenan nicht fehlen. Diesen Platz nimmt der siebzehnjährige Aidan ein, der Lucy vor einer wilden Horde Hunde rettet. Da Lucy bisher immer nur alleine war, misstraut sie ihm natürlich, aber er lächelt ununterbrochen. Für mich war dieses aufeinandertreffen deutlich zu perfekt. Sie friert, ihre Klamotten sind nass und natürlich riecht sie stark, aber er sitzt völlig entspannt und mit bloßem Oberkörper auf diesem Baum und grinst! Ja ne... Is klar?! Auch die Entwicklung dieser Beziehung geschieht so drastisch und schnell, dass ich nichts mit ihr anfangen konnte. Aidan selbst, als Person, hat mir schon gut gefallen. Er hat nach außen hin eine lockere Art, aber innen drin wühlt es ziemlich. Es ist mir schwer gefallen ihn zu durchschauen. Treggiari peppt ihre Geschichte mit weiteren Nebencharakteren auf, die mir nur bedingt gefallen haben. Das gute ist, dass sie in so eine Dystopie reinpassen. Direktes Mundwerk, irgendwie herausfordernd und erst im schlimmsten Moment wirklich einsichtig. Die komplette Geschichte gibt nicht wirklich viel an Aktionen her. Mir kamen fast alle Handlungen, in denen die Protagonisten unterwegs waren, eher so vor, als würde man eine spannungsvolle Melodie in einem Film hören, wo man automatisch denkt, dass gleich was schlimmes passiert, und sich die Leute dann doch nur vor ihrem eigenen Schatten erschrecken. Und als dann etwas passiert, wurde die Szene so kurz wie möglich gefasst und von Sie wollen uns was böses - Oder doch nicht?! Gedanken abgewechselt. Mir kam das sehr vorhersehbar rüber. Es gab absolut null Überraschungen. Der Leser weiß gleich zu Beginn der Geschichte, dass Lucy anders ist. Mich persönlich konnte "Ashes, Ashes" überhaupt nicht überzeugen. Vorhersehbare Handlungen, kaum Aktionen, zu schnelle Beziehungsentwicklungen (vorallem wenn man an Lucys selbstständigen Charakter denkt) und die große Überraschung - der Wendepunkt der Geschichte - wurde auch ziemlich früh und offensichtlich erzählt. Das einzig positive an diesem Buch ist der Erzählstil. Die Autorin schreibt sehr fließend und so gleitet man zügig durch die Seiten. Ich habe kaum gemerkt, dass sich eigentlich gar nichts tut - erst am Ende. Das erste Kapitel mit all seinen zerstörerischen Beschreibungen war für mich das Highlight des Buches.

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  • leider enttäuschend

    Ashes, Ashes

    Zauberzeichen

    15. February 2015 um 09:49

    Inhalt: “Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr … Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen – die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf – ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein … Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist?” Meinung: Nach den ganzen Katastrophen habe kaum noch Menschen überlebt. Die 16 Jährige Lucy ist eine der wenigen Überlebenden. Nachdem sie alles verloren hat, schlägt sie sich alleine in der Wildnis, dem ehemaligen New York, durch. Ihr einziges Ziel: Überleben. Ihr Tag gestaltet sich daraus, Nahrungsmittel und Wasser zu beschaffen und ständig in Alarmbereitschaft zu sein. Sie schlägt sich alleine durch. Als sie von einer wilden Meute angegriffen wird, rettet sie ein Junge, der sie danach mit in seine Siedlung nehmen möchte. Denn Aiden lebt mit einer Gruppe Überlebender zusammen. Lucy, die aber das Alleinsein gewohnt ist und bisher gut klar gekommen ist, scheut sich davor und bleibt zunächst allein. Da ihr Leben aber immer bedrohlicher wird, sieht sie sich gezwungen, das Angebot doch anzunehmen. Auch die Gruppe wird immer wieder von “Sweepern” angegriffen, die immer wieder Menschen mitnehmen und einsperren. Die Beweggründe bleiben unklar. Lucy scheint ein wichtiger Faktor zu sein. Ab und zu kommen kleine Rückblenden in die Vergangenheit, die aber leider viel zu wenig Platz einnehmen. Man möchte meinen, dass die Menschen ihr vorheriges Leben vermissen, doch davon ist kaum die Rede. Die Hintergründe bleiben sehr unklar und am Ende des Buches bleibt man mit einem großen Fragezeichen zurück. Mit Lucy konnte ich mich anfreunden, doch von den anderen Charakteren fehlt mir zuviel. Keine Hintergründe, nicht wirklich ausgefeilt, nicht greifbar. Fazit: Eine Dystophie, die trotz des angenehmen Schreibstils, leider nicht überzeugen kann

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  • Ashes, Ashes - eine Dystopie, die mich mit gemischten Gefühlen zurück lässt...

    Ashes, Ashes

    Pearsson

    21. January 2015 um 08:34

    Klappentext: Die Welt, wie wir sie kannten, existiert nicht mehr … Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen – die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf – ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein … Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist? Charaktere: Die 16-jährige Lucy war damals -vor der Katastrophe- in ihrer Familie der Außenseiter. Sie ist extrem tollpatschig und während ihre Geschwister ständig mit neuen schulischen oder ähnlich gearteten Erfolgen gesegnet und von den Eltern anerkannt waren, war sie immer Mittelmaß und fühlte sich nicht zugehörig. Dies ist einer der Gründe, warum sie es noch heute absolut nicht leiden kann, wenn jemand etwas besser, schneller oder effektiver bewerkstelligt. Ihr innerer Schweinehund zwingt sie dazu, anderen stets beweisen zu müssen, wie zäh und stark ist. Nichts stört sie mehr, als vor anderen Schwäche zu zeigen. Deshalb hat sie sich für ein Leben als Einzelgänger entschieden. Sie lebt allein und will nichts mit anderen zu tun haben. Tja, bis zu dem Tag, an dem Aiden sie vor den Hunden rettet. Kaum ist er weg, vermisst sie die einfachen Dinge, die früher zum Alltag gehörten wie Zweisamkeit und Gespräche. Dinge, die sie bewusst vermieden hatte, da das Überleben für sie leichter ist, solange sie sich vorstellen kann, die einzige Überlebende zu sein... Aiden ist trotz aller Widrigkeiten zumeist ruhig und gefasst. Oftmals ist er es, der aus brisanten Situationen erstmal die Luft lässt, bis sich alle beruhigt haben. Er ist hilfsbereit und geschickt, was Lucy oftmals den letzten Nerv raubt :D. Er bewundert Lucy, da sie es geschafft hat, ganz auf sich gestellt zu überleben und ist immer für andere da, wenn Not am Mann ist. Meinung: Vor 5 Jahren trat die Katastrophe ein: Schmelzende Polkappen, steigender Meeresspiegel und verstärkte Niederschläge führten zu Überflutungen, Hurrikanen, Erdbeben und Tornados. Das hat das Land geschwächt, viele Teile der Erde sind versunken und Städte von Wasser durchzogen. Abgesehen von den normalen Überlebenden, denen in der Regel auch nicht zu trauen ist, da jeder sich selbst der Nächste ist, gibt es 3 weitere Typen: Die S´ans - Sie töten dich oder stecken dich mit der Seuche an. Sie sind entstellt und verrückt Die Sweeper - Sie fangen und sperren dich ein Die Plünderer - Sie stehlen dir alles unterm Hintern weg, was nicht niet- und nagelfest ist Jo Treggiaris Schreibstil ist nüchtern aber dennoch detailliert. Viele Dinge werden nur angekratzt, andere jedoch, wie Lucys Gefühlswelt, wird sehr genau und einfühlsam beschrieben. Leider sind mir persönlich gerade zu Anfang des Buches die Kapitel etwas zu lang, aber im Laufe der Geschichte ändert sich das zum Glück ;) Generell muss ich sagen, dass mir eine Wertung dieses Buches extrem schwer fällt. Zum Einen, weil es doch ziemliche Längen hat: Bis Seite 244 passiert ehrlich gesagt, abgesehen von der Hundejagd und einer kleinen Naturkatastrophe -die Lucy nach Hell Gate führt- nicht wirklich viel. Sie kultivieren Nahrung, kochen, jagen, es bahnt sich eine Liebelei an und relativ kurz ausfallende Angriffe finden statt... Zum Anderen, weil der Verlauf der Geschichte in manchen Punkten etwas vorhersehbar ist... Andererseits ist das letzte Drittel ziemlich spannend und geheimnisvoll. Vor allem Sammy hat mir persönlich von Anfang an sehr gut gefallen (ich fand das Einflechten dieses Charakters und seiner 2 Kollegen sehr gelungen, zumal sie uns daran erinnern sollen, dass man nicht immer alles glauben kann, was man hört. Aber lest selbst ;)) Er ist für mich der eigentliche Held der Geschichte, auch wenn er prinzipiell nur eine Randfigur darstellt. Dass er im letzten Drittel vermehrt in den Vordergrund rückt, hat meiner Meinung nach dem Buch extrem gut getan. Letztendlich habe ich es den letzten 170 Seiten zu verdanken, dass meine Bewertung von 3 auf 4 Sterne hochgerutscht ist, denn diese sind wirklich toll geschrieben und schafften es, mich komplett zu fesseln!

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  • Aschfahl

    Ashes, Ashes

    NiWa

    Es ist ein postapokalyptischer Roman, in dem die Welt von Klimakatastrophen und tödlichen Epidemien heimgesucht wurde. Nur wenige Menschen haben überlebt. Manche schlagen sich als Plünderer durch, andere schließen sich in Camps zu Gemeinschaften zusammen und die 16jährige Lucy versucht sich als Einzelkämpferin. Sie schlägt sich mehr schlecht als recht durch als sie von einer Hundemeute aus ihrem Lager gehetzt wird und dadurch Aidan kennenlernt, der ihr ein Leben in einer Gemeinschaft anbietet. Doch schnell wird klar, die Hunde haben Lucy nicht zufällig verfolgt … Das Gerüst dieses Romans finde ich richtig gut. Klimawandel, Erdbeben und Tsunamis haben das Gesicht der Welt vollkommen verändert. Der Großteil der Menschheit ist an Epidemien dahingesiecht und die wenigen Überlebenden versuchen sich dem Alltagskampf zu stellen. Und damit sind wir leider auch schon im Großen und Ganzen durch. Der Autor begnügt sich mit diesem Szenario und vernachlässigt dabei fast vollständig eine weitere Handlung, die dieser Geschichte das notwendige Leben eingehaucht hätte. Es passiert einfach nicht viel und Ereignisse, die geschehen, triefen nur so von Widersinn. Ähnlich die Charaktere, die sich abseits von Lucy wie aschfahle, ausdruckslose Schatten durch die Geschichte bewegen, wobei die Protagonistin selbst auch nicht mit einprägsamen Wesenszügen verwöhnt wurde. Insgesamt betrachtet, war es zwar interessant, diese postapokalyptische Welt zu entdecken, trotzdem ist es meiner Meinung nach ein äußerst langweiliger Roman, der einer ausgefeilteren Handlung und weiterer Bearbeitung bedurft hätte.

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    • 11

    clary999

    10. January 2015 um 21:12
  • Eher eine mittelmäßige Dystopie

    Ashes, Ashes

    NataschaS

    25. December 2014 um 00:09

    Am Anfang hatte das Buch echt Potential, doch die Betonung liegt auf HATTE, so bald Lucy sich den Anderen anschließt nimmt die Spannung ab und es wird ziemlich eintönig, selbst die Rückblenden und die netten Charakter können daran nichts ändern, da sie eigentlich ziemlich Oberflächlich bleiben. Die Geschichte kann einen einfach nicht ganz mitreißen oder gar fesseln.Ich versteh jetzt die eher mittelmäßigen Bewertungen anderer, daher kann ich mich nur anschließen. Das Ende kommt schnell und ist nicht wirklich sehr befriedigend. Zitat: ,,Deine Augen haben die Farbe des Himmels bei Sturm.'',,Meine Schwester hat immer gesagt, sie sehen aus wie dreckige Fensterscheiben.'' ,,Und sie helfen bei allen Arbeiten?'',,Ja bei allem, nur nicht beim Kochen. Weil immer ein paar Teile von ihnen, Finger und so in den Kochtopf gefallen sind. Darum haben wir damit aufgehört.'' Aiden grinste.

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  • Gute Idee, schwache Umsetzung

    Ashes, Ashes

    Miia

    20. September 2014 um 12:01

    Inhalt: Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen – die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf – ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein … Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist? Meine Meinung: Also ich fand die Idee des Buches wirklich gut. Es handelt sich hier um eine Dystopie. Die Welt wurde von einer Epidemie heimgesucht und es hat kaum jemand überlebt. Lucy ist eine der Überlebenden. Zu Beginn erfährt man erstmal wie sie alleine zurecht kommt und wie sie dann die Gruppe der Überlebenden kennen lernt. Dieser Teil ist eigentlich noch recht interessant, weil man erfährt was mit der Welt passiert ist und wie Lucy zu einer Einzelkämpferin wurde. Nach und nach wird das Buch leider immer schwächer. Ich finde es zwar spannend und hab auch gerne bis zum Ende gelesen, aber irgendwie fehlt mir so eine endgültige Aufklärung. Eigentlich erfährt man nicht, warum Lucy anders ist als alle anderen. Für mich hat das Buch auch kein richtiges Ende, sondern die eine Gefahr ist nur für einen Moment gebannt, allerdings gibt es immer noch andere Gefahren, die auf die Überlebenden lauern. Ich bin einfach mit einem enttäuschten Gefühl aus dem Buch entlassen worden, weil es einen nicht aufklärt. Irgendwie liegt trotzdem alles noch im Dunkeln. Fazit: Ich finde die Idee wirklich gut und fand das Buch auch spannend und interessant. Das Ende ist aber unbefriedigend und man geht irgendwie ohne Mehrwert aus der Geschichte raus. Deshalb nur 3 Sterne!

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  • Das Ende der Welt...

    Ashes, Ashes

    LiveReadLove

    // Worum es geht // Tsunamis, Erdbeben und tödliche Epidemien haben die Welt, wie wir sie kennen, zerstört. Die 16jährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen sehen. Als Einzige aus ihrer Familie hat sie überlebt und kämpft sich ganz alleine durch die Wildnis. Doch nicht nur die Angst vor dem erneuten Ausbrechen der Epidemie quälen sie, sondern auch Plünderer und Diebe treiben ihr Unwesen. Als sie von einer Meute Hunde überfallen und verfolgt wird, trifft sie völlig unerwartet auf Aidan. Er hilft ihr sich zu retten und macht ihr das Leben in seinem Camp schmackhaft. Doch auch dort scheint Lucy nicht sicher zu sein. // Was ich davon halte // Die Geschichte beginnt mitten im völlig zerstörten New York in dem Lucy sich mit Hilfe eines Überlebenshandbuchs irgendwie über Wasser hält. Sie hat sich in monatelanger Arbeit einen Unterschlupf gebaut und kümmert sich Tag für Tag nur darum Wasser zu besorgen und etwas zu Essen zu haben. All das ist ihr Lebensinhalt. Mehr nicht. Für mich ist es am Anfang schwer gewesen, in dieses Buch hineinzufinden, weil ich mir all diese zerstörten Gebäude und den Unterschlupf von Lucy nur schlecht vorstellen konnte. Trotzdem habe ich es irgendwie geschafft mich ein wenig in sie hineinzuversetzen. Das junge Mädchen lebt wie in Trance. Sie möchte nur überleben, an mehr scheint sie zu Beginn der Geschichte nicht zu denken. Weder an ihre Vergangenheit, noch an das, was vor ihr liegt. Als durch den Hundeangriff Aidan in ihr Leben tritt, scheint sich zum ersten Mal seit langer Zeit etwas in Lucy zu verändern und das bringt sie dazu, sich nicht nur um sich selbst zu kümmern, sondern auch um andere Menschen. Aidan hilft ihr einfach so, ohne sie zu kennen und ohne zu wissen, wer sie ist. Er rettet ihr einfach das Leben obwohl er dabei selbst hätte sterben können. Ich denke, das hat Lucy zu allererst beeindruckt und deshalb ist sie seiner Bitte, in das Camp zu kommen, auch nachgegangen. Aidan selbst habe ich als netten, zuvorkommenden aber auch sturen jungen Mann kennen gelernt, der zwar in erster Linie Befehle entgegen nimmt und sie befolgt, allerdings auch ab und an gegen Regeln verstoßen muss, um das für ihn Richtige zu erreichen. Er ist mir auf Anhieb sympathisch, weil er den Anschein macht, als würde er für das, was Richtig ist einstehen. Während dem Verlauf der Geschichte habe ich zwar nicht immer alles verstanden, was er getan hat, habe ihn dennoch aber gemocht. Die Action, welche in den letzten Seiten stark zugenommen hat, hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung, welche in den letzten Seiten zum Tragen gekommen ist, hat mir am Anfang der Story etwas gefehlt. Doch mit den Geschehnissen am Ende habe ich mich zufrieden stellen lassen. Das Ende finde ich sehr gelungen, es lässt Platz für eigene Interpretationen und ist ein schöner und runder Abschluss des Buches. Was mir in diesem Buch gefehlt hat, ist die Geschichte hinter der Geschichte. Wie ist das alles ausgebrochen? Wie hat sich das Virus verbreitet und wie sind Lucy und Aidan dort gelandet, wo sie zu Beginn der Geschichte waren? Nur wenige Flashbacks von Lucy haben einen sehr geringen Einblick in die Zeit vor dem "Ende der Welt" gegeben und das war mir eindeutig etwas zu wenig. Trotzdem würde ich dieses Buch den Endzeit-Fans empfehlen. // Fazit // Ein Buch, mit einer neuen Interpretation des Weltuntergangs, welches allen Endzeit-Fans Spaß bereitet. 3 / 5 Sternen für Ashes, Ashes.

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    • 2
  • Ashes, Ashes

    Ashes, Ashes

    pelia

    18. August 2014 um 22:29

    Erster Satz: "Lucy beugte sich über den Kadaver." Charaktere: Ich mochte die 2 Hauptprotagonisten "Lucy & Aiden" ganz gerne. Auch die anderen Charaktere aus dem Camp waren ganz in Ordnung, außer Del. Meine Meinung zum Cover: Ich finde das Cover richtig toll, es ist in schwarz-weiß Tönen gehalten. Die Hauptcharaktere "Lucy & Aiden" stehen inmitten von Trümmern und Ruinen. Das bringt schon mal ein kleinen Vorgeschmack auf die Geschichte. Meine Meinung zum Buch: Wo fange ich am Besten an? Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen sehen. Hat tödliche Epidemien, Tsunamies & Klimakatastrophen überlebt. Ich fand das Buch ganz ok, aber es hat mich leider nicht so gefesselt wie ich erhofft hatte. Teilweise ging mir das "Schnelle" auf den Keks. Es werden Hunde angedeutet, oder auch eine Welle, aber innerhalb von 2 Sätzen verpufft das Ganze wieder und so bleibt die Spannung leider auf dem Null Punkt. Auch zum Ende hin wurde alles husch husch gemacht, ich denke dem Buch hätten gut 100 Seiten mehr gut getan um mehr Spannung reinzubringen. Fazit: Netter Endzeit-Roman für Jugendliche, aber sehr flach gehalten.

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  • Eine pure Enttäuschung!

    Ashes, Ashes

    Nanasha

    23. July 2014 um 18:34

    Das erste, über das ich mich nach dem ersten Kapitel wundern musste, war die Altersempfehlung. Laut Verlagsseite, kann dieses Buch ab zwölf Jahren gelesen werden..... Ich selbst bin 23 und bin über so manche makabre Stelle in dem Buch gestolpert. Vieles war mir einfach zu Wider, wie soll es dann erst einem Kind gehen? Ich persönlich würde daher die Altersbeschränkung vier Jahre höher und somit bei 16 ansetzen. Ich fand, dass sich das Buch äußerst schleppend gelesen hat. Die Handlung zieht sich an vielen Stellen wie ein zu lange gekauter, zäher Kaugummi. Es passiert so lange gar nichts, dass ich mich nach der Hälfte des Buches gefragt habe, ob es wirklich ein Einzelband sein kann? Aber jupp. Ist es. Die Protagonistin fand ich persönlich unsympathisch, zickig und verbohrt. Deshalb konnte ich kaum nachempfinden, wie sie weshalb gehandelt hat. Leider erfährt man als Leser auch nicht mehr über sie, als dass sie Locken hat und eine Einsiedlerin ist und schon immer war. Ach und sie hat Locken. Trägt gerne zu große und aus einem undefinierbaren Grund zu viel Kleidung, sodass sie in ihrem stinkenden Schweiß eingeht. Ach und Locken hat sie übrigens auch noch... Der Schreibstil war für meinen Geschmack viel zu flach und zu wenig fordernd. Der einzige Punkt, den ein zwölfjähriges Kind beim Lesen dieses Buches wohl verdauen könnte. Die Geschichte an sich hat sehr großes Potential, welches leider nicht einmal zur Hälfte ausgeschöpft wurde. Bis zum Ende habe ich keine befriedigende Textpassage über die S'ans finden können. Nicht einmal der Name erschließt sich mir! Auch die Krankheit, die eigentlich das Hauptproblem neben dem Klimawandel darstellen soll, die Blutpocken Epidemie wird lediglich angerissen. Der Autor versteift sich viel zu sehr, Lucys Schmollen und Zicken in allen Längen und Breiten darzulegen. Doch so richtig komisch wurde das Buch erst gegen Ende. Während ich mir am Anfang gedacht hab: "Kommt doch endlich mal in die Pötte!" war ich auf dem absoluten Spannungshoch geschockt. Wie soll der Autor das noch in irgendeiner logischen Weise auf den verbliebenen 15 Seiten auflösen? Gar nicht, da halten wir uns doch einfach mal die Option für eine Fortsetzung offen muss sich der Autor gedacht haben. Wenn das Buch gut ankommt, lässt sich sicher noch Geld damit machen. Tatsächlich gibt es sogar eine Art "Fortsetzung". Die ersten drei Kapitel heißen "A Pocket full of Posies" Genau. Das kennen wir doch? Die Widmung am Anfang des Buches! Und auch noch ein weltbekannstes Kinderlied! Wie geistreich! Aber, ich will ja nicht die Flinte ins Korn werfen. Werden hier eventuell ein paar Fragen geklärt? Nope, weit gefehlt. Hier haben wir eine Kurzgeschichte über Aiden, Del und Sammy bevor Lucy auf der Bildfläche erschien. Wunderbar! Ein wunderbar flaches Buch ohne Tiefe oder sympathische Charaktere, dass einem die Freude am Lesen anderer Bücher mehr als verdoppelt.

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  • Einfallslos

    Ashes, Ashes

    thebookpassion

    23. June 2014 um 00:37

    Nichts ist mehr wie es einst war, durch Epidemien und Naturkatastrophen lebt nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung. Die sechzehnjährige Lucy hat den tödlichen Virus überlebt und schlägt sich eher schlecht als recht durch die harte und grausame Welt. Überall lauern Diebe, wildgewordene Tiere und anderer Gefahren. Während sie auf Wasser suche ist, wird sie von einer Horde wilder Hunde gejagt. Nur durch einen glücklichen Zufall trifft Lucy auf Aidan, der sie vor der wilden Meute rettet. Nach einigen Anstrengungen schafft es Aidan Lucy zu überreden sich seiner Gruppe anzuschließen. Doch Lucy wird von mysteriösen und angsteinflößenden Männern gejagt und sie hat keine Ahnung warum. Im Endzeitroman ,,Ashes, Ashes“ ist nahezu die ganze Bevölkerung ausgestorben und nur Wenige haben überlebt. Ausführlich und bis ins kleinste Detail wird Lucys leben in der harten Welt geschildert, dies bewirkt, dass grade der Anfang sehr langgezogen und zäh ist und ich starke Probleme hatte richtig in die Geschichte rein zu kommen und mitzufiebern. Die Geschichte weißt nichts innovatives und kreatives auf, so hat man die ganzen Gegebenheiten schon x mal in anderen Büchern gelesen und man hat das Gefühl die Geschichte schon zu kennen. Die klare und nicht verspielte Sprache, sowie die kurzen und prägnanten Sätze passen perfekt zur Endzeitstimmung. Kein überflüssiges Wort stört oder verniedlicht das harte Leben. Nach den ersten Anlaufschwierigkeiten schafft es Jo Treggiari eine düstere und gefährliche Atmosphäre aufzubauen. Lucy schlägt sich mit Hilfe eines Ratgebers (Wie überlebe ich in der Wildnis) durch Leben. Sie wirkt die ganze Zeit über authentisch. Sie ist Menschen scheu und kann sich nur schwer auf ihre neue Gruppe einlassen. Sie entwickelt sich jedoch langsam und schafft es sich etwas zu öffnen. Die Nebencharaktere, wie beispielsweise Aidan, wirken farblos und eindimensional. Er wirkt zu fröhlich und unbeschwert. Er macht sich zu wenig Gedanken ums Überleben und sieht alles extrem locker. Die Antagonisten oder auch Sweeper genannt bleiben bis zum Schluss eher schwammig und  man kann sich  nicht wirklich etwas unter den Bösewichten und ihren Beweggründen vorstellen. Alles in allem hat mich ,,Ashes,Ashes“ sehr enttäuscht, die Idee, die hinter dem Endzeitroman steckt ist einfallslos und auch die Umsetzung war nicht gut. Alle Charaktere waren zu blass und nur wenig aussagekräftig.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Super Atmosphäre, flache Charaktere

    Ashes, Ashes

    Arya_

    28. January 2014 um 21:24

    Tödliche Epidemien, Tsunamis und Klimakatastrophen – die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen. Als eine der wenigen Überlebenden eines alles vernichtenden Virus versucht sie sich in den zum Dschungel gewordenen Ruinen von New York durchzuschlagen. Doch Lucys Welt ist voller Bedrohungen: gefährliche Diebe und skrupellose Plünderer streifen umher. Als eine Horde wilder Hunde sie jagt, gelangt sie ans Ende ihrer Kräfte. Doch wie aus dem Nichts taucht Aidan auf – ein Junge, der ihr hilft, der tödlichen Meute zu entkommen und sie überredet, sich seiner Gruppe von Überlebenden anzuschließen. Aber auch diese kleine Gemeinschaft wird bedroht. Und langsam beginnt Lucy zu ahnen, dass sie selbst das Ziel der nächtlichen Überfälle ist. Etwas an ihr scheint anders zu sein … Doch was ist Lucys Geheimnis, das für die letzten überlebenden Menschen Bedrohung und Erlösung zugleich ist? Den Klappentext fand ich sehr vielversprechend und habe mir darum das Buch gleich gekauft. Das Cover fand ich auch ganz schick gemacht, auch wenn mir die Personen am unteren Rand überhaupt nicht zusprechen. Das liegt daran, dass es schwieriger wird sich gedanklich ein eigenes Bild zu machen. Der einzige Charakter, der mich wirklich voll und ganz überzeugt hat war die Hauptperson Lucy, ein Charakter der meiner Meinung nach nicht 0815 ist. Was leider auf die anderen Personen im Buch fast gänzlich zutrifft. Für mich war schon von anfang klar, dass dieses Buch wieder eine der klassischen und nach gleichem Muster verlaufenden Dystopie ist. Mädchen hat ein Problem - Mädchen trifft Jungen - Beide verlieben sich - Rivale die dem Mädchen alles schwierig macht - Mädchen und Junge bestehen Abenteuer und kommen zusammen - Magisch wie aus dem Nichts bekommt Rivalin einen super Jungen - Happy End. Aber trotzdem hatte ich eine Erwartung an das Buch und schlussendlich war ich eher enttäuscht. Das einzige was mich an dem Jungen im Buch angesprochen hat war sein Name, Aiden, und die Tatsache mit dem Mundwinkel. Sonst fand ich den Charakter sehr flach gestalltet. Auch die böse Rivalin, Del, hat mich nicht überzeugt. Und die grösste Enttäuschung war die Bösewichtin. Eine geisteskranke Forscherin. Einen guten Bösewicht zu gestallten ist meiner Meinung nach das schwierigste aber diese Kranke Ärztin war einfach ein nichternstzunehmender Charakter, der die Geschichte am Schluss ins lächerliche gezogen hat. Doch eines muss ich der Autorin lassen, sie hat die weniger wichtigen Charakter super ausgeschaltet und man hatte riesige Freude wenn diese in den Bücher auftauchten. zB: Grammalie Rose, die Leute einfach genial auf polnisch beleidigt, Sammy, der mir mehr am Anfang gefallen hat als am Schluss und Leo, den ich schon von Anfang an mochte. Auch bei der Gestalltung der zerstörten Welt hat die Autorin saubere Arbeit geleistet. Man konnte sich alles genau vor Augen führen was ein wunderbares Lesevergnügen war. Schlussendlich muss man sagen das die Hauptcharakter einfach zu flach waren und der Bösewicht einfach lächerlich. Aber nur schon wegen der Weltuntergangsstimmung lohnt es sich das Buch zu lesen, die wirklich gut gelungen ist.

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