Jo Walton Das Jahr des Falken

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Inhaltsangabe zu „Das Jahr des Falken“ von Jo Walton

London 1960: Seit elf Jahren regiert in England ein Kreis heimlicher Faschisten. Ebenso lange ist Chief-Inspector Carmichael wenn auch widerwillig Befehlshaber der Wacht, die im Auftrag der Regierung Angst und Schrecken verbreitet. Nun soll er die Sicherheit einer Friedenskonferenz gewährleisten, bei der die Siegermächte Deutschland und Japan ihre Einflussgebiete abstecken. Keine leichte Aufgabe, denn unter Führung des abgedankten Edward bereitet eine faschistische Splittergruppe einen Umsturz vor. Doch am meisten muss sich Carmichael vor Scotland Yard und den eigenen Untergebenen hüten, denn er nutzt seine Position, um verfolgte Juden und Regimegegner außer Landes zu bringen. Sein Mündel Elvira ahnt davon nichts. Sie kümmert weder der Faschismus noch ihr bevorstehendes Debüt, solange sie nur zum Studium nach Oxford gehen kann. Und so gerät sie ins Visier der Feinde Carmichaels.

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    Das Jahr des Falken
    sapperlot

    sapperlot

    16. May 2017 um 02:10

    Der letzte Teil der Trilogie rund um Inspector Carmichael der in einer Welt mit einem alternativen Geschichtsverlauf, bei dem Deutschland und Japan den 2. Weltkrieg gewonnen haben, seinen Dienst verrichtet. Es wird mit diesem Buch auf ausserordentliche Weise beendet was mit "Die Stunde der Rotkehlchen" begonnen und mit "Der Tag der Lerche" fortgeführt wurde.Wer diese Kurzrezi liest, dürfte mit dem Handlungsgerüst vertraut sein, da es nur dann Sinn macht dieses Buch zu lesen, wenn die beiden vorhergehenden Bände gelesen wurden. Es ist schwierig konkret auf den Inhalt einzugehen, da ich nicht zu viel verraten will. Carmichael ist sozusagen Teil des finsteren Machtapparates geworden der gegen seine innere Gesinnung fungiert und er ist ein wichtiges Puzzleteil bei der Vorbereitung einer Konferenz der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs. Er führt im geheimen ein Doppelleben und begibt sich so in grosse Gefahr. In einer Zeit in der Moral und Menschlichkeit lebensgefährlich sind, lauert stets die latente Gefahr entdeckt und überführt zu werden. Ob man den Schluss nun gut bzw. befriedigend findet oder nicht muss jeder Leser für sich selbst entscheiden.Dieser politische Kriminalroman ist gut geschrieben und die Übersetzung ins Deutsche scheint mir ausserordentlich gut gelungen zu sein. Ein paar sprachliche Finessen sind mit während des Lesens positiv aufgefallen.Über alle drei Bände gesehen eine starke Trilogie die aber auf dem Buchmarkt ein Nischendasein fristet. Leider. Dabei bietet sie besonders für Vielleser, die schon hunderte von Bücher und Kriminalromane gelesen haben, eine willkommene Abwechslung vom immergleichen Einheitsbrei. Ich jedenfalls empfehle allen die Interesse haben, mal mit dem Rotkehlchen Buch zu beginnen und dann zu entscheiden, ob sie die beiden andern Bücher lesen wollen oder nicht. Erwähnens- und Lobenswert: Ich habe die gedruckten Ausgaben zu Hause da diese Bücher vom Golkonda-Verlag sehr schön gestaltet wurden.

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